„Wirbelsturm“- Ente Erika: Sind unsere Medien bekloppt…?

Seit Tagen geistert der angebliche Wirbelsturm „Erika“ durch die Medien, und nicht nur bei „Blöd„: Mindestens 35 Tote | Wirbelsturm „Erika“ verwüstet Karibik-Inseln.

Das kleine Problem dabei ist: Es gibt überhaupt keinen Wirbelsturm (Hurrikan) „Erika“ im Nordatlantik, sondern lediglich einen schlichten Tropensturm (TS) „Erika“, wie jeder Redakteur und jede Redakteurin auf der Website des amerikanischen Wetterdienstes NOAA bei der Hurrikan-Zentrale nachlesen kann: Tropical Storm ERIKA.

Der Wirbelsturm „Erika“ ist eine Medien-ENTE!

Wem die Unterschiede der Varianten von Tropical Cyclons (TC) – dem Oberbegriff Tropischer Wirbel – nicht geläufig sind, kann auf der NOAA-Website unter About Cyclones etwas darüber lesen.

TC entstehen meist aus Tropical waves, also Gewitterclustern, die von Afrika aus dem Tropischen Regenwald kommend über den tropischen Nordatlantik langsam nach Westen ziehen. Sie können sich dort über dem warmen Wasser zu einem tropischen Tiefdruckgebiet (Tropical Depression/TD) und weiter zu einem Tropischen Sturm (Tropical Storm/TS) entwickeln und erhalten erst dann einen Namen. Bei weiterer Verstärkung des TS kann sich das typische Auge eines Hurrikans bilden und die Windgeschwindigkeiten erreichen Hurrikan-Stärke nach der Saffir-Simpson-Wind Scale.

Erst dann wird aus dem Tropensturm (TS) ein Hurricane (H). In der ungewöhnlich schwachen Hurrikan-Saison vom 1. Juni bis 30. November 2015 gab es bisher erst einen – und mit gut zwei Tagen sehr kurzlebigen – Hurrikan mit Namen DANNY im August 2013.

Aus TS „Erika“ ist entgegen der NOAA-Prognosen kein Hurrikan (H) geworden, die Reste (Remnants) von „Erika“ lagen am 29. August vor der Insel Kuba. (Zum Vergrößern anklicken)

Reste (remnats) des Tropischen Sturms (TS) Erika vor der Insel Kuba am 29.8.2015. Quelle:
Reste (Remnats) des Tropischen Sturms (TS) Erika vor der Insel Kuba am 29.8.2015. Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

Die bisher ungewöhnlich schwache Hurrikan-Saison 2015 wurde von amerikanischen Hurrikan-Forschern bereits im April 2015 vorhergesagt: Hurrikansaison 2015 erneut ungewöhnlich schwach?

Passt das vielleicht nicht ins Bild der künstlich erzeugten Klimahysterie einer angeblich zunehmenden Bedrohung durch eine angeblich von Menschen gemachte globale und regionale Klimaerwärmung – die es bekanntlich bei den globalen Satellitendaten von UAH und RSS seit mehr als 18 Jahren nicht mehr gibt – vor der 13. UN-Klimakonferenz vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris…?

Herzlich euer

Schneefan2015

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