Update 14.10.2015: WO – Ihre Fotos: Historischer Oktoberschnee
„Mitten im Oktober hat der Winter einen eindrucksvollen Einstand gegeben. Regional fiel bis ins Flachland soviel Schnee, dass es für einen Schneemann gereicht hat.“
Update 13.10.2015: Ungewöhnlich kalt mit 3 – 7°C – WDR-Videotext ganz unten.
Die Wettermodelle rechnen seit Tagen wiederholt den Besuch des Frühwinters mit Schneefällen bis ins Flachland Anfang und Mitte Oktober 2015 nicht nur für Nord- und Osteuropa. Nun ist er da – und bleibt!
Die GFS-Analyse von heute zeigt die verbreiteten aktuellen Schneehöhen um 10 – 15 cm in Nordosteuropa:

Bergfex erwartet in der kommenden Woche bis Samstag, 17. Oktober 2015, nun auch für den Alpenraum, in den süddeutschen Mittelgebirgen und im Alpenvorland Neuschnee bis zu 30 cm. (Grafiken zum Vergrößern anklicken)

Nach starken Schneefällen in den Alpen bis 1000 m in Bad Gastein bereits zum Herbstbeginn 2015 kommen die erneuten ungewöhnlich frühen und verbreiteten winterlichen Verhältnisse in Teilen Europas nicht wirklich überraschend: Schockierende Wetterwarnung: Kältester Winter seit 50 Jahren soll monatelange heftige Schneefälle und Kälte nach Großbritannien bringen!
„…Mr Madden said the big chill could start to tighten its grip as soon as next month (October 2015) thanks in part to abnormally low solar activity…“This is of some real significance to us in terms of future weather patterns and this is also likely to result in a much colder than average November with the first significant snow of the year in parts of the north.“There will also be some snow to much lower levels of the country at times within this period, and even parts of the south could see some early snow before we enter December this year…”
Die Durchschnittstemperaturen (2m) in West-, Südwest und Mitteleuropa einschließlich Deutschland lagen bereits im September 2015 verbreitet unter dem international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981 – 2010, weil der in diesem Jahr anhaltend unterkühlte nördliche Nordatlantik seinen kalten Einfluss nach Osten in Richtung Europa ausdehnte:

Der Oktober 2015 wird von CFSv2 nach anfänglich milderen Rechnungen für Europa nun verbreitet eher unterkühlt bis durchschnittlich gesehen:

Diese CFSv2-Rechnung dürfte u.a. auch für Deutschland noch „zu warm“ sein, wenn man sich die aktuellen Modellrechnungen für die Durchschnittstemperaturen der kommenden 15 Tage vom 12. bis 26. Oktober 2015 anschaut – die sich naturgemäß mit zunehmendem Zeitverlauf noch deutlich ändern können…

Zu guter Letzt noch ein Trost suchender Blick auf die Stratosphärenmodelle, die allerdings aktuell übereinstimmend wiederholt einen kalten Trog des früh erwachten winterlichen Polarwirbels über großen Teilen Europas in der Mittelfrist von zehn Tagen rechnen:


Da waren die letzten beiden Wochen auf Mallorca zusammen mit meiner Frau deutlich wärmer…; heute Abend brennt zu Hause der Kaminofen, die kommende Nacht zum 12. Oktober 2015 wird schon verbreitet frostig in Deutschland.

Das sind ganz sicher die deutlichen Beweise für einen ungebrochenen Erwärmungstrend…, der allerdings auch im September 2015 bei den unverfälschten globalen Satellitendaten von RSS weiter seit rekordverdächtigen 224 Monaten vergeblich gesucht wird:

Update 13.10.2015:

Herzlich euer
Schneefan2105
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Michael
Redaktion BNN
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