DWD: Der Juni 2016 in Deutschland war überwiegend WARM! Hat da jemand einen Clown gefrühstückt…?

Update 1.7.2016 – ABSTURZ DER GLOBALEN TEMPERATUREN:  UAH Global Temperature Update for June 2016: +0.34 deg. C (siehe ganz unten).

Der Juni 2016 im verregneten und unsommerlich kühlen Deutschland war überwiegend warm.

Dies teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) – wie immer voreilig und schon deshalb meist falsch – in seiner Pressemitteilung vom 29.6.2016 mit:

Überwiegend warm, im letzten Monatsdrittel vorübergehend hochsommerlich

Da hat wohl jemand auf der Pressestelle des DWD einen Clown gefrühstückt!

Die Realität des Juni 2016 in Deutschland abseits von alarmistischen Pressemitteilungen findet man hier: Europäischer Sommermonsun mit Überschwemmungen dauert an – Update Schafskälte 2016

WetterOnline meldete am 20.6.2016:  Zugspitze: Noch immer sehr viel Schnee – mit 3,30 m soviel wie seit 1999 nicht!

(zum Vergrößern anklicken)

Webcam-Foto des DWD vom Schnee auf der Zugspitze am 18. Juni 2016. Mit 330cm wurde die höchste Schneemenge seit 1999 gemessen. Quelle: wie vor
Webcam-Foto des DWD vom Schnee auf der Zugspitze am 18. Juni 2016. Mit 330 cm wurde die höchste Schneeauflage für Mitte Juni seit 1999 gemessen. Quelle: wie vor

Die Temperaturenabweichungen zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 lagen im Gebietsmittel Deutschlands vom 1. bis zum 20.6.2016 mit nur 0,2 K im unsommerlich kühlen Durchschnitt vom 15,8 °C.

Die Grafik der Uni Karlsruhe zeigt die Abweichungen der Temperaturen in Deutschland von 1. bis 20. Juni 2016 zum veralteten (kälteren) Klimamittel 1961-1990 von 0,6 K. Zum modernen (milderen) WMO-Klimamittel 1981-2010 beträgt die Abweichung 0,2 K. Quelle: http://imkhp2.physik.uni-karlsruhe.de/wetterwerte.html
Der Screenshot der Grafik der Uni Karlsruhe zeigt die Abweichungen der Temperaturen in Deutschland von 1. bis 20. Juni 2016 zum veralteten (kälteren) Klimamittel 1961-1990 von 0,6 K. Zum modernen (um 0,4 K milderen) WMO-Klimamittel 1981-2010 beträgt die Abweichung 0,2 K. Quelle: http://imkhp2.physik.uni-karlsruhe.de/wetterwerte.html

Der Juni 2016 in Deutschland war entgegen der Pressemitteilung des DWD also überwiegend unsommerlich normal bis eher kühl temperiert.

Erst im letzten Junidrittel gab der Sommer vorübergehend für wenige Tage ein kurzes Gastspiel und hob die Monatsabweichung der Temperaturen auf vorläufige 1,2 K an, die ebenfalls noch im Normalbereich liegen, wie die WO-Grafik zeigt:

Die WO-Grafik zeigt die Entwicklung der Abweichungen der Juni-Temperaturen in Deuitschland von 1986 bis 2016. Der Juni 2016 ist zwar der "wärmste" seit 2007, loiegt aber noch immer im Normalbereich des Durchschnitts der letzten dreiitg Jahre. Quelle:
Die WO-Grafik zeigt die Entwicklung der Juni-Durchschnittstemperaturen in Deutschland von 1986 bis 2016. Der Juni 2016 ist zwar der „wärmste“ seit 2007, liegt aber noch immer im Normalbereich des Durchschnitts der letzten dreißig Jahre. Quelle: Unwetter-Monat mit Regenrekord – Rückblick Juni 2016

Der Juni-Temperaturen in Deutschland sind seit 85 Jahren nahezu ohne Trend, wie die Grafik von 1930 bis 2015 mit DWD-Daten zeigt: Von Erwärmung keine Spur!

Abbildung: Juni-Temperaturentwicklung in Deutschland während der letzten 85 Jahre. Daten: DWD. Graphik: Josef Kowatsch. Quelle:
„Abbildung: Juni-Temperaturentwicklung in Deutschland während der letzten 85 Jahre. Daten: DWD. Graphik: Josef Kowatsch.“ Quelle: Aufgetaucht aus den Fluten: Lang vergessene historische Fotos lassen Pariser Überschwemmung in anderem Licht erscheinen

Bereits zum ausgeprägten Märzwinter 2016 in Deutschland beliebte der DWD zu scherzen: Deutscher Wetterdienst mit Aprilscherz: Märzwinter 2016 mit wiederholten Schneefällen in Deutschland war MILD!

Die Aussichten für den weiteren Verlauf des Sommers 2016 in Deutschland und Mitteleuropa sind bisher alles andere als rosig: Siebenschläfer: Fällt der Sommer 2016 aus? Die Sonne streikt weiter!

NOAA-NCEP-Temperatur-Prognose (2m) für die Zeit vom 1. bis 17 Juli 2016. Die Temperaturabweichungen in der unteren Grafik zeigen für Deutschland T-Abweichungen um -1 K zum (kalten) Klimamittel 1901-2000 für die kommende Woche. Quelle:
NOAA-NCEP-Temperatur-Prognose (2m) vom 1. Juli 2016 für die Zeit vom 1. bis 17. Juli 2016. Die Temperaturabweichungen in der unteren Grafik zeigen für Deutschland T-Abweichungen um -2 K zum (kalten) Klimamittel 1901-2000 für die kommenden sieben Tage. Die Temperatur-Farben für die folgenden sieben Tage vom 9. bis 17. Juli 2016 sehen sogar noch etwas kälter aus… Quelle: http://wxmaps.org/pix/temp4.html

Für Mitte Juli 2016 berechnet GFS seit Tagen Tiefsttemperaturen (Tmin) um 0 Grad Celsius mit der Möglichkeit von Bodenfrost und nächtlichem Schneefall bis in mittlere Lagen Süddeutschlands:

GFS-Prognoser der 2m-Tiefsttemperaturen (Tmin) vom 1. Juli für die Nacht zum 14. Juli 2016. Die Tmin in Deutschland liegen gebietsweise im einstelligen Bereich, Bodenfrost und nächtlicher Schneefall sind bei Tmin um 1°C im Südosten Deutschland bis in mittlere Lagen möglich. Quelle:
GFS-Prognose der 2m-Tiefsttemperaturen (Tmin) vom 1. Juli für die Nacht zum 14. Juli 2016. Die Tmin in Deutschland liegen verbreitet im einstelligen Bereich, Bodenfrost und nächtlicher Schneefall sind bei Tmin um 1°C im Südosten Deutschland bis in mittlere Lagen möglich. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fsavneur.html

Da darf man doch auf die kommenden Pressemitteilungen des DWD gespannt sein und darauf, ob sie anhaltend in clownesker alarmistischer Weise die kühle Realität erwärmen wollen…

Das dürfte übrigens angesichts einer andauernden ungewöhnlich schwachen Sonnenaktivität

Die Sonne streikt erneut: Vom 23. bis 30.6.2016 gibt es auf der erdzugewandten Seite der Sonne keinen einzigen dunklen Fleck zu sehen. Quelle: http://www.spaceweather.com/
Die Sonne streikt seit sieben Tagen hintereineinander erneut: Vom 24. bis 30.6.2016 gibt es auf der erdzugewandten Seite der Sonne keinen einzigen dunklen Fleck zu sehen. Bereits Anfang Juni zeigte sich die Sonne fünf Tage in Folge fleckenlos. Quelle: http://www.spaceweather.com/

…, einer global kühlenden La Niña in den Startlöchern…

KNMI Time series daily SSTA NINO34, print 17.6.2016. Quelle:
KNMI Time series weekly SSTA NINO3.4, print 17.6.2016. Die Abweichungen beziehen sich auf das international übliche und von der WMO empfohlene moderne Klimamittel 1981-2010. Quelle: http://climexp.knmi.nl/selectdailyindex.cgi?id=someone@somewhere

….und einem Absturz der globalen Temperaturen …

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Mai 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai mit einer Abweichung von 0,55 K einen deutlichen Rückgang um 0,16 K gegenüber dem Vormonat April. Der Mai 2016 liegt nur noch auf Rang 2 von 38 Jahren hinter Mai 1998 mit 0,64 K Abweichung. Dr. Roy Spencer hat die mögliche weitere Entwicklung ab Juni 2016 eingezeichnet. Quelle: wie vor
Die UAH-Grafik zeigt die gemessenen monatlichen Abweichungen (blaue Linie und Punkte) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) von Dezember 1998 bis Mai 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai mit einer Abweichung von 0,55 K einen deutlichen Rückgang um 0,16 K gegenüber dem Vormonat April. Der Mai 2016 liegt nur noch auf Rang 2 von 38 Jahren hinter Mai 1998 mit 0,64 K Abweichung. Dr. Roy Spencer hat die mögliche weitere Entwicklung ab Juni 2016 im Vergleich zu 1998 eingezeichnet (rote Linie und Kreise), …die ich für untertrieben halte – es wird vermutlich bereits im Juni 2016 kälter als von ihm erwartet… Quelle: 2016 Will Likely See Record Global Warmth in Satellite Data

…selbst für die lustigen Vögel beim DWD zunehmend schwierig werden.

Update 1.7.2016: UAH Global Temperature Update for June 2016: +0.34 deg. C.

Das ist die Bestätigung meiner Einschätzung in der Spencer-Grafik oberhalb:

„…Dr. Roy Spencer hat die mögliche weitere Entwicklung ab Juni 2016 im Vergleich zu 1998 eingezeichnet (rote Linie und Kreise),die ich für untertrieben halte – es wird vermutlich bereits im Juni 2016 kälter als von ihm erwartet.“

Die von ihm erwarteten 0,35 K Abweichung sind nach gemessenen 0,55 K im Mai 2016 in seiner Grafik erst im September 2016 vorgesehen, wir sind also vier Monate kühler als gedacht…

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Mai 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai mit einer Abweichung von 0,71 K einen deutlichen Rückgang um 0,36 K auf 0,34 K gegenüber dem Vormonaten Mai und April. Quelle: wie vor
Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Juni 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai und Juni einen Absturz um 0,37 K auf 0,34 K gegenüber dem Vormonaten Mai und April. Originaltext dazu: „This gives a 2-month temperature fall of -0.37 deg. C, which is the second largest in the 37+ year satellite record…the largest was -0.43 deg. C in Feb. 1988. In the tropics, there was a record fast 2-month cooling of -0.56 deg. C, just edging out -0.55 deg. C in June 1998 (also an El Nino weakening year).“ Quelle: UAH Global Temperature Update for June 2016: +0.34 deg. C.

Es bleibt deshalb weiter die Frage – und wir kommen der Beantwortung näher – ..: Wird nach 2014 und 2015 auch 2016 kein global rekordwarmes Jahr ? Sind Weltklimakonferenzen völlig sinnlos?

Nachtrag: Diese Frage scheint für die Satellitendaten von UAH bereits im ersten Halbjahr 2016 beantwortet: Record Warm 2016? What a Difference One Month Makes

Der Drops ist gelutscht! :

Absturz der globalen Temperaturen! Ungewöhnlich schwache Sonne – La Niña kommt: „Global Warming“ Reality Check Juni 2016

Update Ende.

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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2 Gedanken zu “DWD: Der Juni 2016 in Deutschland war überwiegend WARM! Hat da jemand einen Clown gefrühstückt…?

  1. Würden Sie bitte mit diesen blöden Fakten aufhören! Wir brauchen keine Fakten, wir haben die moralische Deutungshoheit! /sarc off

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