Die Sonne streikt schon wieder: Am 25.7.2016 ist auf der erdzugwandten Seite der Sonnen lein einziger dunkler Sonnefleck zu sehen. Bereits 25. Juni bis 4. Juli 2016 gab es auf der erdzugewandten Seite der Sonne keinen einzigen dunklen Fleck zu sehen. Quelle: http://www.spaceweather.com/

Schwache Sonne – kühle Erde: Schon wieder keine Sonnenflecken!

Update 26.7.2016: Sonne in der Krise. Warm anziehen!

Die Sonne setzt ihren Streik fort und zeigt heute erneut keinen einzigen wärmenden Sonnenfleck: Die Erde kühlt weiter ab!

Die Sonne streikt schon wieder: Am 25.7.2016 ist auf der erdzugwandten Seite der Sonnen lein einziger dunkler Sonnefleck zu sehen. Bereits 25. Juni bis 4. Juli 2016 gab es auf der erdzugewandten Seite der Sonne keinen einzigen dunklen Fleck zu sehen. Quelle: http://www.spaceweather.com/
Die Sonne streikt schon wieder: Am 25.7.2016 ist auf der erdzugewandten Seite der Sonne kein einziger dunkler Sonnenfleck zu sehen. Bereits vom 24. Juni bis 5. Juli 2016 zeigte die Sonne keinen einzigen dunklen Fleck. Quelle: http://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/hmi_igr/512/

In diesem Jahr ist die Sonne mit heute an bisher insgesamt 17 Tagen auf der erdzugewandten Seite fleckenlos, zuletzt Ende Juni und Anfang Juli 2016 sogar 12 Tage hintereinander.

(zum Vergrößern anklicken)

Vom 25. Juni bis 5. Juli 2016 war die Sonne 12 Tage hintreinander ohne jeden von der ERrde sichtbaren dunklen Sonnenfleck. Quelle:
Vom 23. Juni bis 4. Juli 2016 war die Sonne 12 Tage hintereinander ohne jeden von der Erde sichtbaren dunklen Sonnenfleck. Das Update vom 5.7. 2016 zeigt den Stand der Beobachtungen vom 4.7.2016. Quelle: http://www.spaceweather.com/archive.php?view=1&day=05&month=07&year=2016

Das Eintreffen des Tages ohne Sonnenflecken war wie schon Anfang Juni 2016 bereits einige Tage zuvor erkennbar, weil beim Abwandern der von der Erde sichtbaren (Earthside) letzten beiden Sonnenflecken durch die Sonnendrehung nach rechts auch von der erdabgewandten Seite (Farside) nicht sofort neue Sonnenflecken nachrücken, allerdings dauert die fleckenlose Zeit dieses Mal wohl nicht lange…

Das aktuelle GONG-Farside Image vom 24.6.2016 zeigt auf der erdabgewandten Seite links einen größeren dunklen Sonnenfleck, der soeben die erdzugewandte Seite nach rechts verlassen hat. Die erdzugewandte Seize ist nun fleckenlos. Quelle: http://farside.nso.edu/
Das aktuelle GONG-Farside Image vom 24.6.2016 zeigt auf der erdabgewandten Seite links einen größeren dunklen Sonnenfleck, der soeben die erdzugewandte Seite nach rechts (Westen) verlassen hat. Die erdzugewandte Seite (Earthside) ist nun fleckenlos, allerdings können von der erdabgewandten Seite (Farside) rasch neue dunkle Sonnenflecken von links (Osten) nachrücken. Quelle: http://farside.nso.edu/

Update 29.7.2016 – Wie erwartet nur drei Tage vom 25. bis 27.7.2016 ohne Sonnenflecken, in diesem Jahr also bisher 19 Tage (9%):

Der Plot zeigt die tägliche internationale Sonnefleckenzahl (SN Ri) im Juli 2016. In den ersten vier Tagen und vom 24. bis 26. Juli gab es mit Null keine von der Erde sichtbaren Sonne.flecken. Quelle:
Der Plot zeigt die tägliche internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) im Juli 2016 (rote Linie). In den ersten vier Tagen und vom 25. bis 27. Juli gab es mit Null keine von der Erde sichtbaren Sonnenflecken. Die Sonnenaktivität ist ungewöhnlich schwach. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Von Osten (links) ist der schwache kleine Sonnenfleck Nr. 2570 von der erdabgewandten Seite auf die erdzugewandte Seite gewandert:

Von links (Osten) ist einer kleiner schwacher dunkler  Sonnenfleck von der erdabgewandten seite auf die erdzugewandte Seite gewandert. Die internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) ist am 28.7. = 7 und am 29.7.2016 = 21 sehr niedrig. Quelle:
Von links (Osten) ist am 28. und 29.7.2016 einer kleiner schwacher dunkler Sonnenfleck von der erdabgewandten auf die erdzugewandte Seite gewandert. Quelle:  http://www.spaceweather.com/ Die internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) ist am 28.7. mit -7- und am 29.7.2016 mit -21- sehr niedrig. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

UPDATE ENDE.

Die Sonne dreht sich von links (Ost) nach rechts (West) in 27 Tagen einmal um ihre eigene Achse (Bartels‘ Rotation)

Die Sonnenaktivität war bereits Ende März 2016 ungewöhnlich schwach, als ich schrieb:

„…Nach dem Höhepunkt des aktuellen Sonnenzyklusses (SC) 24 – dem schwächsten seit mehr als 100 Jahren – mit dem Maximum im April 2014 gab es bereits Ende Mai 2015 zwei fast fleckenlose Tage auf der Sonne: Sonne im Mai 2015 mit zwei fast fleckenlosen Tagen – Weltklimakonferenzen auf der falschen Fährte?

Die Berechnung der internationalen Sonnenfleckenzahlen (Ri) der letzten 400 Jahre wurde im Juli 2015 erheblich verändert: SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet

Die Umrechnungsfaktor von den neuen zu den alten Zahlen ist rund 0,7, von alt zu neu rund 1,4.

Der Astronom und Mathematiker Wilhelm (William) Herschel entdeckte schon im 18. Jahrhundert einen statistischen Zusammenhang zwischen einer hohen Zahl von Sonnenflecken und einer guten Weizenernte in Europa: Bei anhaltend niedriger Zahl von Sonnenflecken gab es wegen nasser und kalter Witterung eher Missernten und der Weizen war knapp und teuer.

Er kaufte also bei von ihm beobachteten wenigen Sonnenflecken schon frühzeitig die gesamte spätere Weizenernte einiger Bauern zu normalen Preisen auf und konnte nach der erwarteten Missernte den knappen Weizen zu deutlich höheren Preisen verkaufen: Sonnenflecken und Weizenpreise – Herschel wurde Millionär.

Die Sonnenforscher sind sich keineswegs sicher, wie lange der aktuelle schwache Sonnenzyklus (SC) Nr. 24 andauern wird und wie schwach der kommende SC 25 sein wird: Neues Sonnenmodell: “Kleine Eiszeit” schon in 15 Jahren – Eisige Winter in Europa und Nordamerika

Der aktuelle Alarmisten-Hype um die globale Erwärmung um wenige Zehntel Grad Celsius wegen des kräftigen El Niño-Ereignissesnicht etwa wegen Anstiegs des mit 0,04 % in unserer Erdatmosphäre enthaltenen lebensnotwendigen Spurengases Kohlenstoffdioxid (CO2) – dürfte bald vorüber sein: NOAA: Die kalte La Niña kommt schon im Sommer 2016 – ENSO-Update März 2016

Jedem ehrlichen Menschen mit gesundem meteorologischen Verstand ist doch klar, dass eine langfristig schwache Sonne – der einzigen bedeutenden komplexen Heizquelle der Erde – zeitversetzt zu einer globalen Abkühlung führt, wie dies in der Vergangenheit schon auftrat: Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sonnenschwäche und verstärkter Vulkanaktivität? Die “Kleine Eiszeit” beweist es!…“

Diese Einschätzung von März 2016 wird durch den Absturz der globalen Temperaturen vor allem im Mai und im Juni 2016 mit den unverfälschten Satellitendaten von UAH bisher eindrucksvoll bestätigt.

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Mai 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai mit einer Abweichung von 0,71 K einen deutlichen Rückgang um 0,36 K auf 0,34 K gegenüber dem Vormonaten Mai und April. Quelle: wie vor
Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Juni 2016. Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 nun im Mai und Juni einen Absturz um 0,37 K auf 0,34 K gegenüber den Vormonaten Mai und April. Originaltext dazu: „This gives a 2-month temperature fall of -0.37 deg. C, which is the second largest in the 37+ year satellite record…the largest was -0.43 deg. C in Feb. 1988. In the tropics, there was a record fast 2-month cooling of -0.56 deg. C, just edging out -0.55 deg. C in June 1998 (also an El Nino weakening year).“ Quelle: UAH Global Temperature Update for June 2016: +0.34 deg. C.

Die Wassertemperaturen im äquatorialen Pazifik haben Mitte Juli 2016 mit Abweichungen von -0,5 K und kälter erstmals in diesem Jahr  La Niña-Bedingungen erreicht,…

Der Plot zeigt die Entwicklung der täglichen SSTA zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 mit den Daten von NOAA/CDAS (Climate Data Assimilation System). Die SSTA lagen bisher mit bis zu -0,4 K knapp oberhalb der La Niña-Werte von -0,5 K und kälter, haben aber Mitte Juli die -0,5 K erreicht und unterschritten. Der Wert beträgt am 21.7.2016 = -0,99 K (Update 21.7.2016). Quelle: http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/
Der Plot zeigt die Entwicklung der täglichen SSTA zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 mit den Daten von NOAA/CDAS (Climate Data Assimilation System). Die SSTA lagen bisher mit bis zu -0,4 K knapp oberhalb der La Niña-Werte von -0,5 K und kälter, haben aber Mitte Juli die -0,5 K erreicht und unterschritten. Der Wert beträgt am 21.7.2016 = -0,99 K (Update 21.7.2016). Quelle: http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/

…was zu einer weiteren zeitversetzten globalen Abkühlung in diesem Jahr führen wird.

Damit ist Menschen mit gesundem meteorologischen Verstand und mit anständigem Charakter bereits mit den unverfälschten Satellitendaten nur des ersten Halbjahres klar: Auch 2016 wird kein global rekordwarmes Jahr!

Die schwache Sonne und die global kühlende La Niña werden es zeigen!

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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