DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

„Wir stecken mitten im Klimawandel“, sagt Paul Becker, Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes. Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.

Diesen ausgemachten meteorologischen Unsinn verbreiten aktuell die Nachrichtenagenturen afp und dpa, und das ZDF macht – wie immer – munter mit: Sommer 2016 als „Vorgeschmack“ für Klimawandel

Dem Vizepräsidenten des DWD – und der ZDF-Redaktion – ist wohl noch nicht aufgefallen, dass die Erde in zwei Hälften aufgeteilt ist, nämlich die Nordhalbkugel (NH) und die Südhalbkugel (SH).

Die beiden Erdhälften weisen wegen des jährlich wandernden Sonnenstandes jeweils entgegengesetzte Jahreszeiten auf: Im Nordsommer ist im Süden Winter, im Nordherbst ist im Süden Frühling – und umgekehrt, das bleibt auch im Jahr 2016 so.

Einen weltweiten – gleichzeitigen –  Sommer, Herbst, Frühling oder Winter gibt es nicht! Aufhören, Herr Becker!

Nach einem durchschnittlichen, aber vom DWD als „zu warm“ beschriebenen Sommer 2016 in Deutschland ist das Jahr 2016 seit August global kälter als 1998 bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH.

Der Screenshot zeigt den aktuellen Vergleich der monatlichen globalen UAH-Abweichungen als Vergleich zwischen 2016 und 1998. Mit den daten von Januar bis August liegt 2016 nun hinter 1998. Quelle:
Der Screenshot zeigt in der oberen Tabelle den aktuellen Vergleich der monatlichen globalen UAH-Abweichungen zwischen 1998 und 2016. In der unteren Tabelle mit den Daten von Januar bis August liegt 2016 nun -0,06 K hinter 1998. Quelle: Global Temperature Report: August 2016

Auch die Temperaturen im NH-Sommer 2016 liegen niedriger als im NH-Sommer 1998. http://www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0beta/tlt/tltglhmam_6.0beta5.txt

Das gilt auch für den meteorologischen SH-Winter, der ja gleichzeitig mit dem NH-Sommer in den Monaten Juni, Juli und August 2016 stattfand.

Der SH-Sommer mit den Monaten Dezember 2015 und Januar, Februar 2016 ist ebenfalls kälter als der SH-Sommer 1997/1998.

Es gibt also bei den unverfälschten Satellitendaten keinerlei Hinweis darauf, dass der Sommer 2016 weltweit(!) die bisherigen Rekorde bricht, gebrochen hat oder brechen wird.

Da kann man nun die Verlautbarungen des DWD zum deutschen und zum weltweiten(!) Sommer 2016 ebenfalls zum Brechen finden…

Die globale Erwärmung, nach ihrem Ausbleiben auch Klimawandel genannt, machte bei den Satellitendaten von RSS eine „Pause“ (hiatus) von Dezember 1979 bis Februar 2016.

Und dies trotz des kräftigen global wärmenden El Niño-Ereignisses 2015/2016 mit einem Höhepunkt der globalen Temperaturen im Februar 2016, seit März 2016 geht es in Richtung global kühlende La Niña-Bedingungen steil abwärts mit den globalen Temperaturen.

Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich August 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis August 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Februar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei weiterem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der "Hiatus" erneut einstellen und verlängern. Quelle:
Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich August 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis August 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Februar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei weiterem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der „Hiatus“ erneut einstellen und verlängern. Im Jahr 2017 wird die globale Erwärmungs“pause“ dann 20 Jahre andauern… Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2016.6/plot/rss/from:1997.9/to:2016.6/trend/plot/rss/from:1997.7/to:2016.15/trend

Auch bei den RSS-Daten gibt es keinerlei weltweite(!) sommerliche Erwärmung im Jahr 2016 gegenüber dem Jahr 1998. http://data.remss.com/msu/monthly_time_series/RSS_Monthly_MSU_AMSU_Channel_TLT_Anomalies_Land_and_Ocean_v03_3.txt

Wir stecken nicht mitten im Klimwandel („Globale Erwärmung“), sondern nach einer knapp 20jährigen Stagnation der Erderwärmung am Beginn einer über Jahrzehnte andauernden globalen und regionalen Abkühlung. Schwache Sonne – kühle Erde: Schon wieder keine Sonnenflecken!

Das sollte der Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes doch erkennen, nicht wahr…?

Oder hält er es mit seinen amerikanischen Kollegen, die durch „Karlization“ die gemessenen Daten der Vergangenheit so verändern, dass sie eine menschengemachte globale Erwärmung vortäuschen, die es in der gemessenen Realität schon lange nicht mehr gibt? NOAA-Studie verfälscht Daten: Die globale Erwärmungs“Pause“ einfach weggerechnet…

Die kalten Fakten der beginnenden globalen Abkühlung sind hier unschwer zu erkennen:

Arktis: Meereisschmelze 2016 bei 4,1 Millionen km² beendet? Nordwestpassage friert wieder zu!

Arktis: Polarwinter mit Dauerfrost hat frühzeitig begonnen – Dicke Eisflächen haben sich in vier Jahren verdreifacht!

Kalter Nordatlantik – Schwache Sonne: Eisiger Jahrhundertwinter 2016/17 wie 1962/63?

Island-Gletscher wächst 2015 erstmals seit mehr als 20 Jahren – „Cold Spot“ im Nordatlantik seit zwei Jahren

Grönlandeis-Rekord: Niedrigste Schmelzfläche seit Beginn der Beobachtungen!

Überraschende NASA-Studie: Der Eispanzer der Antarktis wächst! IPCC-Bericht 2013 ist falsch!

Na dann: Gute Besserung – und warm anziehen!

Letzte Meldung: Rekordkälte Ende Juli 2016 in Grönland: Mit -30,7°C fiel die Temperatur in einem Camp auf 3200 m Höhe in der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 so tief wie noch nie im Polarsommer seit Beginn der Aufzeichnungen 1990.

Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. Quelle:
Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. In der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 wurde mit -30,7°C die niedrigste Temperatur in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Ist dies für den DWD ein sicheres Anzeichen dafür, dass wir mitten in der globalen Erwärmung stecken, die seit ihrem nun fast 20jährigen Ausbleiben Klimawandel genannt wird? Quelle: http://nsidc.org/greenland-today/

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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