Die Norsex-Grafik der arktischen Meereisflächen (extent) vom 24.9.2016 zeigt das Minimum am 7.9. (rote Linie) und einen Rekordanstieg bis zum 24.9.2016. Die im Minimum größeren Meereisflächen (extent) von 2007 (hier nicht dargestellt) und von 2011 wurden überholt, 2015 wurde eingeholt. Quelle:

Arktis: Rekordwachstum der Meereisflächen! So früh und so schnell wie nie zuvor!

Update 27.9.2016 – Das rasante Eiswachstum geht weiter: Von 4,1 auf 5,1 Mill. km² in nur 19 Tagen (s. Grafik und Tabelle). Unterschlägt NSIDC rund eine Million km² Meereisfläche?

Der DMI-Plot zeigt den Verlauf der arktischen Meereisflächen (extent mit mehr als 15%). Das Rekordwachstum im September 2016 nach dem frühesten Minimum seit Beginn der Aufzeichnungen Ende 1978 dauert seir dem 7.9. bis zum 26.9. mit einem rund 1 Mill. km² an. (rote Linie/Punkt). Quelle:
Der DMI-Plot zeigt den Verlauf der arktischen Meereisflächen (extent mit mehr als 15% Eisanteil) des Jahres 2016 im Vergleich mit den vier Vorjahren. Das Rekordwachstum im September 2016 nach dem frühesten Minimum seit Beginn der Aufzeichnungen Ende 1978 dauert seit dem 7.9. bis zum 26.9. mit einem Zuwachs von rund 1 Mill. km² an. (rote Linie/Punkt). Das DMI-Produkt zeigt deutlich höhere Werte als NSIDC an: Die Differenz beträgt rund 1 Mill. km² (siehe folgende NSIDC-Tabelle). Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/icecover.uk.php
Der Screenshot der Tabelle des arktischen Meereisextent (Ausdehnung) mit mindestens 15% Eisanteil des amerikanischen National Snow and Ice Data Center (NSIDC) vom 27.9.2016. In der rechten Spalte ist der Tiefpunkt mit 4,083 Mill. km² am 7.9.2016 angegeben. Seitdem ist die Eisfläche um rund 1 Mill. km² von 4,1 auf rasant auf 5,1 Mill. km² gewachsen. Die amerikanische Schreibweise des Datums ist Jahr/Monat/Tag, also 2016, 9 ,7. Quelle:
Der Screenshot der Tabelle des arktischen Meereisextent (Ausdehnung) mit mindestens 15% Eisanteil des amerikanischen National Snow and Ice Data Center (NSIDC) vom 27.9.2016. In der rechten Spalte ist der Tiefpunkt mit 4,083 Mill. km² am 7.9.2016 angegeben. Seitdem ist die Eisfläche bis zum 26.9.2016 um rund 1 Mill. km² von 4,1 rasant auf 5,1 Mill. km² gewachsen. Die amerikanische Schreibweise des Datums ist Jahr/Monat/Tag, also 2016, 9 ,7. Auffällig sind die bei NSIDC um rund eine Million km² deutlich niedrigeren Meereisflächen gegenüber den DMI-Berechnungen in der Grafik oben. Quelle: NH_seaice_extent_nrt_v2.cs

Die Meereisflächen der Arktis wachsen im September 2016 so früh und so schnell wie nie zuvor seit Beginn der Satellitenmessungen Ende 1978.

Das Eiswachstum hat in diesem Jahr bereits um den 7. September eingesetzt, acht Tage früher als im Durchschnitt der Jahre 1981-2010.

(zum Vergrößern anklicken)

Der Screenshot der Tabelle des arktischen Meereisextent (Ausdehnung) mit mindestens 15% Eisanteil des amerikanischen National Snow and Ice Data Center (NSIDC) vom 26.9.2016. In der rechten Spalte ist der Tiefpunkt mit 4,083 Mill. km² am 7.9.2016 angegeben. Seitdem ist die Eisfläche rasant auf 4,916 Mill. km² gewachsen. Die amerikanische Schreibweise des Datums ist Jahr/Monat/Tag, also 2016, 9 ,7. Quelle: NH_seaice_extent_nrt_v2.cs
Der Screenshot der Tabelle des arktischen Meereisextent (Ausdehnung) mit mindestens 15% Eisanteil des amerikanischen National Snow and Ice Data Center (NSIDC) vom 26.9.2016. In der rechten Spalte ist der Tiefpunkt mit 4,083 Mill. km² am 7.9.2016 angegeben. Seitdem ist die Eisfläche bis zum 25.9.2016 um mehr als 900.000 km² – das Doppelte der Fläche Schwedens – rasant auf 4,916 Mill. km² gewachsen. Die amerikanische Schreibweise des Datums ist Jahr/Monat/Tag, also 2016, 9 ,7. Quelle: NH_seaice_extent_nrt_v2.cs

Seltsamerweise berichtet das NSIDC am 15.9.2016 abweichend von der eigenen Tabelle, das Minimum sei 2016 erst am 10. September und mit 4,14 Mill. km² eingetreten:

Die NSIDC-Tabelle zeigt die jährlichen Daten für das Meeresiminimum von 2007 bis 2016 sowie die Mittel 1971-2000 und 1981-2010. Für 2016 ist das Datum 10.9. für das Minimum eingetragen, obwohl die NSIDC-Meereistabelle das Minimum am 7.9.23016 aufweist. Quelle:
Die NSIDC-Tabelle zeigt die jährlichen Daten für das Meereisminimum von 2007 bis 2016 sowie die Mittel 1979-2000 und 1981-2010. Für 2016 ist das Datum 10. September für das Minimum eingetragen, obwohl die NSIDC-Meereistabelle das Minimum am 7.9.2016 aufweist. Quelle: Arctic Sea Ice News and Analysis

Soll hier das früheste arktische Meereisminimum seit Beginn der Messungen am 7.9.2016 vertuscht werden, weil es den Klimamärchen über die globale Erwärmung und die angeblich zunehmend schmelzenden Eisflächen der Pole widerspricht…?

Die Wachstumskurve zeigt bis zum 24./25.9.2016 anhaltend so steil nach oben, dass bereits die zuvor im jährlichen Minimum größeren Eisflächen (extent) der Jahre 2007, 2011 und 2015 überholt bzw. eingeholt wurden.

Die Norsex-Grafik der arktischen Meereisflächen (extent) vom 24.9.2016 zeigt das Minimum am 7.9. (rote Linie) und einen Rekordanstieg bis zum 24.9.2016. Die im Minimum größeren Meereisflächen (extent) von 2007 (hier nicht dargestellt) und von 2011 wurden überholt, 2015 wurde eingeholt. Quelle:
Die Norsex-Grafik der arktischen Meereisflächen (extent) vom 24.9.2016 zeigt das Minimum am 7.9. (rote Linie) und einen Rekordanstieg bis zum 24.9.2016. Die im Minimum größeren Meereisflächen (extent) von 2007 (hier nicht dargestellt) und von 2011 wurden überholt, 2015 wurde eingeholt. Quelle: http://arctic-roos.org/observations/ice-area-and-extent-in-arctic

Eine andere Grafik zeigt die Situation am 25.9.2016: Auch die Jahre 2007 und 2015 wurden bereits überholt.

Die ADS-Grafik der arktischen Meereisflächen (extent) vom 25.9.2016 zeigt das Minimum um den 7.9. (rote Linie) und einen Rekordanstieg bis zum 25.9.2016. Die im Minimum größeren Meereisflächen (extent) von 2007 und von 2015 wurden überholt. Quelle:
Der Screenshot der ADS-Grafik der arktischen Meereisflächen (extent) vom 25.9.2016 zeigt das Minimum um den 7.9. (rote Linie) und einen Rekordanstieg bis zum 25.9.2016. Die im Minimum größeren Meereisflächen (extent) von 2007 und von 2015 wurden bereits überholt. Quelle: https://ads.nipr.ac.jp/vishop/#/extent

Der Vorsprung der arktischen Meereisflächen im Minimum 2016 war rund 750.000 km² größer als im bisherigen Tiefstand im Jahr 2012, wie das amerikanische National Snow and Ice Data Center (NSIDC) berichtet:

„…This year’s minimum extent is 750,000 square kilometers (290,000 square miles) above the record low set in 2012…“ Quelle: http://nsidc.org/arcticseaicenews/

Sollten die sommerlichen arktischen Meereisflächen nicht spätestens bis zum Jahr 2016 verschwunden sein…? Was für ein hanebüchener Schwachsinn!

„…Nach dem Reinfall der lächerlichen Gore-Enteisungsphantasien von 2008 für das Jahr 2013 soll die Arktis nach „Berechnungen“ der US-Navy von 2013 nun im Sommer 2016 eisfrei sein: Arktis wird spätestens 2016 eisfrei.

Wetten, dass nicht…?“

Den Vogel abgeschossen hat dabei der Polarforscher und Cambridge Professor Peter Wadhams, der seit Jahren eine sommerlich – fast – eisfreie Arktis predigt, was inzwischen sogar seinen ebenfalls klimabewegten Kollegen auf die Nerven geht, die seine lächerlichen Prognosen sogar für totalen Schwachsinn halten: Klimaforscher Professor Peter Wadhams traut seinen eigenen Vorhersagen zum Meeres-Eis nicht…“

Es wird empfohlen, das jährliche arktische Meereisminimum (extent) nun in „Wadhams“ anzugeben: Eine Million Quadratkilometer = ein Wadhams.

Im Jahr 2016 betrug das arktische Meereisminimum (extent) am 7. September also rund 4,1 Wadhams…Arktis: Meereisschmelze 2016 bei 4,1 Millionen km² beendet? Nordwestpassage friert wieder zu!

Der NH-Winter 2016/2017 könnte unter diesen Bedingungen recht spannend werden: Kalter Nordatlantik – Schwache Sonne: Eisiger Jahrhundertwinter 2016/17 wie 1962/63?

Nachtrag 29.9.2016: Der kurze arktische Polarsommer 2016 war zumindest in der Zentralarktis nördlich 80°N durchschnittlich temperiert, meist lagen die Durchschnitttemperaturen vom 1.6. bis zum 15.8.2016 sogar leicht unter dem vieljährigen Mittelwert und gingen eine Woche früher in den Dauer-Frostbereich als normal.

Die Grafik des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittsremperaturen der Arktis (rote Lnie) nördlich 80°N im Jahr 2016 im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie). Aktuell liegen die Duchrschnittstemperaturen bei -1°C (272 Kelvin) und damit eine Woche früher als normal unter dem vieljährigen Durchschnitt 1958-2002. Quelle:
Die Grafik des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittstemperaturen der Arktis (rote Linie) nördlich 80°N im Jahr 2016 im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie) mit Stand vom 15.8.2016. Die Durchschnittstemperaturen lagen bereits Mitte August bei -1°C (272 Kelvin) unterhalb der blauen Linie und damit eine Woche früher im Dauer-Frostbereich  als normal und unter dem vieljährigen Durchschnitt 1958-2002. Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.php

Es gab keinen warmen Sommer 2016 in der (Zentral-) Arktis.

Stattdessen gab es nach dem frühzeitigen Einsetzen des Dauerfrostes folgerichtig auch das früheste und schnellste Eiswachstum seit Beginn der Satellitenmessungen Ende 1978.

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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2 Gedanken zu “Arktis: Rekordwachstum der Meereisflächen! So früh und so schnell wie nie zuvor!

    1. Stimmt, dazu schrieb ich hier am 16. August 2016: https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2016/08/16/arktis-polarwinter-mit-dauerfrost-hat-fruehzeitig-begonnen-dicke-eisflaechen-haben-sich-in-vier-jahren-verdreifacht/

      Die aktuellen Temperaturspitzen in der Arktis nördlich 80°N weisen übrigens auf die starke Eisbildung hin: Beim Phasenübergang von Wasser zu Eis wird großflächig Wärme freigesetzt. https://elearning.physik.uni-frankfurt.de/data/FB13-PhysikOnline/lm_data/lm_282/auto/kap11/cd303.htm

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