Der Plot zeigt den Verlauf der Wochen-Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im Niño-Gebiet 3.4. von 1990 bis Anfang Oktober 2016. Die Abweichungen liegen Anfang Oktober 2016 mit - 0,9 K klar unterhalb des La Niña-Wertes von mindestens -0,5 K und sind damit seit März 2016 von mehr als +3 K geradezu abgestürzt.

La Niña wächst – Modelle weiter unsicher: ENSO-Update Oktober 2016

Update 20.10.2016 – Eiskalter Fehler: Absturz der Unterwassertemperaturen im äquatorialen Pazifik (s. OHC-Grafik).

Der Plot stellt den Verlauf der Temperaturanomalien bis zu 300 Meter unter Wasser im äquatorialen Pazifik dar. Die kräftigen positiven Abweichungen der warmen (orange) Downwelling-Phase einer äquatorialen Kelvinwelle haben Ende Oktober/Anfang November 2015mit über +2 K Abweichung ihren Höhepunkt erreicht und gehen bis Mitte Juli 2016 in einer kalten Upwelling-Phase um mehr als 3 K deutlich bis um -0,7 K (blau) zurück: La Niña ist da! Allerdings ist der Absturz auf -4 K Abweichung Anfang Oktober 2016 nur mit einem Datenfehler zu erklären, die Realität dürfte bei 0,9 K liegen. Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/MJO/enso.shtml
Der Plot stellt den Verlauf der Temperaturanomalien bis zu 300 Meter unter Wasser im äquatorialen Pazifik dar. Die kräftigen positiven Abweichungen der warmen (orange) Downwelling-Phase einer äquatorialen Kelvinwelle haben Ende Oktober/Anfang November 2015 mit über +2 K Abweichung ihren Höhepunkt erreicht und gehen bis Mitte Juli 2016 in einer kalten Upwelling-Phase um mehr als 3 K deutlich bis um -0,7 K (blau) zurück: La Niña ist da! Allerdings ist der Absturz auf unter -4 K Abweichung Anfang Oktober 2016 nur mit einem Datenfehler zu erklären, die Realität dürfte bei -0,9 K liegen. Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/MJO/enso.shtml

Das global kühlende Wetterphänomen La Niña im äquatorialen Pazifik wird immer stärker – und die amerikanische Wetterbehörde NOAA hat es endlich auch bemerkt: NOAA Cancels La Niña Watch While La Niña Conditions Exist.

NOAA hatte ihren Warnhinweis „La Niña Watch“ im September 2016 aus ihren ENSO-Wochenberichten entfernt, obwohl die Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 in der Woche um den 31.8.2016 auf -0,7 K gefallen waren und schon Anfang Oktober 2016 bei -0,9 K Abweichung liegen.

(zum Vergrößern anklicken)

Der Plot zeigt den Verlauf der Wochen-Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im Niño-Gebiet 3.4. von 1990 bis Anfang Oktober 2016. Die Abweichungen liegen Anfang Oktober 2016 mit - 0,9 K klar unterhalb des La Niña-Wertes von mindestens -0,5 K und sind damit seit März 2016 von mehr als +3 K geradezu abgestürzt.
Der Plot zeigt den Verlauf der Wochen-Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im Niño-Gebiet 3.4. von 1990 bis Anfang Oktober 2016. Die Abweichungen liegen Anfang Oktober 2016 mit – 0,9 K klar unterhalb des La Niña-Wertes von mindestens -0,5 K und sind damit seit März 2016 von mehr als +3 K geradezu abgestürzt. Ab einer Abweichung von -1,0 K und kälter wird La Niña von „schwach“ auf „mäßig“ hochgestuft, ab -1,5 K und kälter als „stark“. Quelle: Quicky October 2016 ENSO Update

Im aktuellen NOAA-Wochenbericht vom 17.10.2016 wird der Warnhinweis wieder gegeben.

Die Klima-Strategen von NOAA sind offensichtlich nun nicht mehr ihren eigenen wiederholten Datenfälschungen erlegen, die man im englischsprachigen Raum seit der „NOAA-Studie“ von Karl et al. im Jahr 2015 auch einfach „Karlization“ nennt.

„…Mit einem „Update der Analyse der globalen Oberflächentemperaturen“ hat die amerikanische Wetterbehörde NOAA erneut bestehende globale Datensätze verfälscht.

Die seit mehr als 18 Jahren andauernde globale Erwärmungs“Pause“ verschwindet durch gezielte „Abkühlung“ z.B. in den globalen Meeresoberflächentemperaturen (SST) vor der „Pause“ und durch „Erwärmungnach der „Pause“, so daß (endlich) wieder eine globale Erwärmung zu sehen ist, die den völlig verfehlten IPCC-Klimamodellprognosen näher kommt.

So sind die Datenfälscher bei den globalen SST im Datensatz ERSST vorgegangen: Die folgende Grafik zeigt die Veränderungen, die bei der Differenz der alten Daten ERSST.v3b  zu den von NOAA neu „gestalteten“ Daten im neuen Datensatz ERSST.v4 entstanden sind (ERSST.v4 minus ERSST.v3b).

(Alle Grafiken/Plots können durch Anklicken vergößert werden)

 „If we subtract the ERSST.v3b (old) data from the new ERSST.v4 data, Figure 11, we can see that that is exactly what NOAA did.“ Quelle: NOAA/NCDC’s new ‘pause-buster’ paper: a laughable attempt to create warming by adjusting past data

Die Grafik zeigt, ead die Datenfälscher von NOAA gemacht haben: Die neue Version ERSST.v4 minus alte Version ERSST.v3b
Die Grafik zeigt, was die Datenfälscher von NOAA gemacht haben: Die neue Version ERSST.v4 minus alte Version ERSST.v3b, um einen Anstieg der globalen SST statt einer Erwärmungspause seit mindestens 1998 vorzutäuschen. Quelle: wie oben

Auch an weiteren Schrauben wie den globalen Landstationen und einer neuen „Interpolation“ arktischer Daten wurde gedreht, um eine neuzeitliche Erwärmung vorzutäuschen, die es nicht gibt…“

Ein Blick auf die unverfälschte Realität lässt wie schon im September 2016 eine weitere Verstärkung der kalten La Niña-Bedingungen erwarten.

Da helfen auch die neuesten „Datenanpassungen“ von NOAA durch erneute Änderung des WMO-Bezugszeitraums 1981 – 2010 auf den NOAA-Zeitraum 1986 – 2015 nicht wirklich weiter…: NOAA Has Resurrected the 2014/15 El Niño with Its Recent Changes to the Oceanic NINO Index

Der Southern Oscillation Index (SOI) gilt als ca. zweimonatiger Vorlaufwert für die Entwicklung der östlichen Passatwinde (tradewinds) im äquatorialen Pazifik und damit für die weitere ENSO-Entwicklung.

Der 30-Tage-Index zeigt die Differenz des Bodenluftdrucks zwischen Tahiti (Insel im äquatorialen Pazifik) und Darwin (Australien).

Er steht aktuell bei +5,6 und damit knapp unterhalb des La Niña-Bereichs von +7, stand aber bis Anfang Oktober 2016 mit rund +14 klar im kräftigen La Niña-Bereich und dem höchsten Stand seit knapp drei Jahren.

Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Mitte September 2016 mit +10,6 klar im positiven Bereich. Das ist der höchste Stand seit mehr als zwei Jahren: La Niña (oberhalb von +7,0) ist da,...und bleibt. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/
Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Mitte Oktober 2016 mit +5,6 im positiven Bereich. Anfang Oktober 2016 wurde mit rund +14 der höchste Stand seit knapp drei Jahren erreicht: La Niña (oberhalb von +7,0) ist da,…und bleibt. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/

Je höher der Luftdruck über Tahiti und je tiefer der Luftdruck über Australien, desto stärker wird die Luftdruckdifferenz (Gradienten) durch östliche Passatwinde ausgeglichen.

Das warme Oberflächenwasser des Pazifiks wird nach Westen Richtung Australien getrieben und dadurch kaltes Tiefenwasser an die Meeresoberfläche gefördert: Es entsteht eine kalte upwelling-Phase einer äquatorialen Kelvinwelle, die La Niña genannt wird.

Der SOI steht auch Anfang Oktober 2016 klar auf La Niña-Kurs für mindestens weitere zwei Monate, das haben ja nun sogar die Warmrechner von NOAA mitbekommen…

Die kalte upwelling-Phase ist auch bei den gemessenen/berechneten Unterwassertemperaturen bis zu 300 m Tiefe im äquatorialen Pazifik – für die meisten – weiter gut zu erkennen, auch wenn sie sich im – nicht maßgeblichen – Westteil gegenüber den Vormonaten abgeschwächt hat. Dem steht eine kräftige Verstärkung im – maßgeblichen – Mittelpazifik um 150° W zum Vormonat gegenüber.

Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Juli bis 17. Oktober 2016. Die kalten Anomalien beherrschen große Bereiche im mittleren und östlichen äquatorialen Pazifik von 0 bis etwa 200 m Tiefe: La Niña ist da - und bleibt. Quelle: 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections
Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Juli bis 17. Oktober 2016. Die kalten Anomalien beherrschen große Bereiche im mittleren und östlichen äquatorialen Pazifik von 0 bis etwa 200 m Tiefe: La Niña ist da – und bleibt. Quelle: 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections

Totz dieser weiter eindeutigen Hinweise in der Atmosphäre und im Wasser des äquatorialen Pazifiks sind die ENSO-Modelle dennoch weiter völlig uneinig über den weiteren Verlauf, allerdings überrascht NOAA nun für den Januar 2017 mit der kräftigsten La Niña-Prognose aller ENSO-Modelle:

Der Durchschnitt (Mean, ganz unten) der ENSO-Modelle - einschließlich NOAA/CFSv2 - sieht Mitte Oktober 2016 mit rund -0,6 K SSTA schwache La Niña-Bedingungen (ab - 0,5 K und kälter) im Januar 2017. Dabei liegen die Modelle von METEO mit kräftigen La Niña-Bedingungen von -1,2 K und ECMWF mit nahe Null K und neutralen Bedingungen - wie schon im August und September 2016 - weit auseinander. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/model-summary/#tabs=Pacific-Ocean
Der Durchschnitt (Mean, ganz unten) der ENSO-Modelle – einschließlich NOAA/CFSv2 – sieht Mitte Oktober 2016 mit rund -0,6 K SSTA schwache La Niña-Bedingungen (ab – 0,5 K und kälter) im Januar 2017. Dabei liegen die Modelle von JMA und – Überraschung! – NOAA mit kräftigen La Niña-Bedingungen bis zu -1,2 K und ECMWF mit nahe Null K und neutralen Bedingungen – wie schon im August und September 2016 – weit auseinander. EWG: (Nur) Einer Wird Gewinnen! Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/model-summary/#tabs=Pacific-Ocean

Während die Erde im Jahr 2016 weiter abkühlt und auch im September 2016 kälter ist als 1998, sah der Deutsche Wetterdienst Anfang September den weltweit(!) wärmsten Sommer 2016 anbrechen: DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“, den es natürlich auch nicht geben konnte…

Die Realität im kalendarischen Sommer in Mitteleuropa 2016 sah dagegen so aus: Wintereinbruch in den Hochalpen: Starke Schneefälle am kommenden Wochenende erwartet!

Auch der Oktober 2016 in Deutschland und Mitteleuropa mit Bodenfrost, Reif und Schnee erfüllt bisher die kalten statistischen Erwartungen im zweiten Jahr eines kräftigen El Niño-Ereignisses mit Übergang zu La Niña-Bedingungen wie 1997/1998.

Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 zeigt große Teile Europas vom 1. bis 15. Oktober 2016 unterkühlt (blaue Farben). Quelle:
Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 zeigt große Teile Europas vom 1. bis 15. Oktober 2016 kräftig unterkühlt (lila/blaue Farben). Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/composites/day/

Die Aussichten für den Oktober 2016 in Europa sind überwiegend weiter kalt – mit Einwinterung vor allem in Nordosteuropa – bis zum Monatsende und darüber hinaus…:

Prognose der Temperaturabweichungen zum (kühlen) Klimamittel 1901-2000 für Europa vom 19.10.2016 für den Zeitraum bis zum 4. November 2016. Der Lkrober bleibt überwiegend unterkühlt, in Nordosteuropa setzt Einwinterung mit Dauerfrost ein. Quelle:
Prognose der Temperaturabweichungen zum (kühlen) Klimamittel 1901-2000 für Europa vom 19.10.2016 für den Zeitraum bis zum 4. November 2016. Der Oktober bleibt in großen Teilen wie auch in Deutschland unterkühlt, in Nordosteuropa setzt Einwinterung mit Dauerfrost ein. Quelle: http://wxmaps.org/pix/temp4.html

Da stellt sich doch weiter die Frage: DMG: Der Erwärmungstrend ist ungebrochen! Hat Schwachsinn einen neuen Namen…?

Mindestens ebenso spannend – oder gar noch spannender – dürfte die Frage nach der Härte des kommenden Winters 2016/2017 auf der Nordhalbkugel (NH) bleiben: Kalter Nordatlantik – Schwache Sonne: Eisiger Jahrhundertwinter 2016/17 wie 1962/63?

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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