Die globalen Temperaturen stürzen ab! Die Atmosphäre über den Landflächen der Nordhalbkugel ist im Oktober 2016 stark abgekühlt!

Update 30.11.2016: Grönlandeis weiter mit Rekordwachstum!

Das Grönlandeis zeigt auch im November 2016 mit rund 225 Milliarden Tonnen ein Rekordwachsrum seit 1. September 2016 (Blaue Linie). Das sind rund 3,5 Milliarden Tonnen pro Tag oder doppelt so viel wie im vilejährigen Durchschnitt (graue Linie). Quelle:
Das Grönlandeis zeigt auch im November 2016 mit rund 250 Milliarden Tonnen ein Rekordwachstum seit 1. September 2016 (blaue Linie). Das sind rund 3,5 Milliarden Tonnen pro Tag oder doppelt so viel wie im vieljährigen Durchschnitt (graue Linie). Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Die globalen Temperaturen in der unteren Atmosphäre über den Landflächen der Erde sind im Oktober 2016 regelrecht abgestürzt!

Die Atmosphäre über den Landmassen der Nordhalbkugel zeigte bei den Satellitendaten von RSS einen Temperatursturz um mehr als 1 K von 1,15 K im September auf -0,03 K Abweichung im Oktober 2016.

Der Oktober 2016 in Deutschland war mit einer Abweichung von -0,7 K zum WMO-Klimamittel 1981-2010 der bisher relativ kälteste Monat in diesem Jahr.

Dabei gab es im Oktober 2016 bei RSS einen regelrechten globalen Temperatursturz von 0,6(!) K bei den globalen Landtemperaturen von 0,74 K im September 2016 auf 0,12 K.

(zum Vergrößern anklicken)

Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre über den Landflächen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich Oktober 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis September 2016 und einem kräftigen Rückgang im Oktobner 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Jnauar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei erneutem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der
Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre über den Landflächen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich Oktober 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis Oktober 2016 und einem weiteren Absturz im Oktober 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es sogar eine leichte Abkühlung von Dezember 1997 bis einschließlich Januar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei erneutem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der „Hiatus“ erneut einstellen und verlängern. Im Jahr 2017 wird die globale Erwärmungs“pause“ dann 20 Jahre andauern… Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss-land/to:2016.8/plot/rss-land/from:1997.9/to:2016.8/trend/plot/rss-land/from:1997.9/to:2016.08/trend

Ursache ist die ungewöhnlich kräftige Abkühlung der Atmosphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (850 hPa) über den Landmassen auf der Nordhalbkugel zwischen 20°N und 82,5°N von 1,15 K auf -0,03 K Abweichung zum Klimamittel 1979-1998 im Oktober 2016. Siehe auch: Der Winter kommt früh nach Europa – Polarwirbel teilt sich!

Eine Folge der ungewöhnlichen Abkühlung auf der Nordhalbkugel Ende Oktober 2016: Schneebedeckung auf Rekordhoch!

Der Plot zeigt die schneebeckten Flächen der Nordhalbkugel in der 44. Woche 2016 (Anfang November). Seit 1976 , also vor 50 Jahren, gab es letztmals ähnlich große Schneeflächen auch in Eurasien. Quelle:
Der Screenshot des Plots zeigt die schneebeckten Flächen der Nordhalbkugel in der 44. Woche 2016 (Ende Oktober).  Seit 1976,  also vor 50 Jahren, gab es letztmals in dieser Woche ähnlich große Schneeflächen auch in Eurasien. Quelle: http://climate.rutgers.edu/snowcover/chart_vis.php?ui_year=2016&ui_week=44&ui_set=0

Update 8.11.2016: Nicht nur die Landtemperaturen der NH sind im Oktober 2016 ungewöhnlich stark abgekühlt, auch der nördliche Nordpazifik weist große Flächen mit ungewöhnlich kräftiger Abkühlung auf.

Der Screenshot zeigt die Differenzen der Wochenabweichungen (Anomalies) der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) zwischen der ersten Oktober- und der ersten Novemberwoche 2016 aus. Vor allem der nördliche Nordpazifik weist große Flächen mit ungewöhnlicher kräftiger Abkülung bis zu 2 K Abkühlung (blaue Farben) auf. Quelle:
Der Screenshot zeigt die Differenzen der Wochenabweichungen (Anomalies) der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) zwischen der ersten Oktober- und der ersten Novemberwoche 2016 aus. Vor allem der nördliche Nordpazifik weist große Flächen mit ungewöhnlicher kräftiger Abkühlung bis zu 2,5 K (blaue Farben) auf. Quelle: Weekly ENSO Evolution, Status, and Prediction Presentation

Auch Deutschland und Europa insgesamt waren von dieser ungewöhnlichen Abkühlung betroffen.

Die Aussichten für den Oktober 2016 in Europa waren überwiegend weiter kalt – mit Einwinterung vor allem in Nordosteuropa – bis zum Monatsende und darüber hinaus. Die kalten Prognosen sind eingetroffen:

Die Grafik zeigt die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa vom 1. bis zum 31. Oktober Tage. Der Oktober 2016 in Europa ist großflächig zum WMO-Klimamittel 1981-2010 unterkühlt, Deutschland weist ein Minus von 1,2 K auf. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php
Die Grafik zeigt die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa und Westsibirien vom 1. bis zum 31. Oktober Tage. Der Oktober 2016 in Europa ist großflächig zum WMO-Klimamittel 1981-2010 unterkühlt, Deutschland weist ein Minus von 1,2 K auf. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Der Oktober 2016 in Deutschland endete laut DWD mit einer vorläufigen negativen Abweichung von -0,6 K zum WMO-Klimamittel 1981-2010, wie schon in diesem Jahr die Monate März (-0,3 K) und April (-0,4 K), was der DWD in seiner wie immer voreiligen Pressemitteilung vom 28.(!) Oktober 2016 verschweigt:

„…Der Oktober war der erste zu kalte Monat im Jahr 2016
Im Oktober 2016 lag die Durchschnittstemperatur mit 8,6 Grad Celsius (°C) um 0,4 Grad unter der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur wärmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung -0,6 Grad…

Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten vier Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen…“

Erneute DWD-Korrektur: Im Oktober 2016 in Deutschland lag die Durchschnittstemperatur nicht bei geschätzten 8,6°C sondern nur bei gemessenen 8,5°C, also -0,7 K unter dem WMO-Klimamittel 1981-2010. Zeitreihen und Trends

Die globale und regionale Abkühlung dürfte sich im November 2016 fortsetzen, auch Europa ist aktuell großflächig kräftig unterkühlt.

Die Grafik zeigt die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 in Europa vom 1. bis 6. November 2016. Goße Teile Europas sind unterkühlt (blau(grüne Farben). Quelle:
Die Grafik zeigt die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 in Europa vom 1. bis 6. November 2016. Goße Teile Europas sind z.T. kräftig unterkühlt (blau/grüne Farben). Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Die globale Temperaturentwicklung steht seit Mitte Juli 2016 weiterhin im Zeichen global kühlender La Niña-Bedingungen, wie auch der kräftige Rückgang der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 mit neuem Tiefststand Anfang November 2016 erkennen lässt.

Der Plot zeigt die Entwicklung der täglichen SSTA zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 mit den Daten von NOAA/CDAS (Climate Data Assimilation System). Die SSTA der La Niña-Werte von -0,5 K und kälter haben Mitte Juli die -0,5 K erreicht und unterschritten. Der Wert beträgt am 1.11.2016 nach einwöchigem kräftigem Rückang = -1,13 K.: Ein neuer Tiefstand seit Juli 2016! Quelle: http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/
Der Plot zeigt die Entwicklung der täglichen SSTA zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 mit den Daten von NOAA/CDAS (Climate Data Assimilation System). Die SSTA der La Niña-Werte von -0,5 K und kälter hatten Mitte Juli die -0,5 K erreicht und unterschritten. Der Wert beträgt am 1.11.2016 nach gut einwöchigem kräftigem Rückgang = -1,13 K.: Ein neuer Tiefstand seit Juli 2016, aus den schwachen sind mäßige La Niña-Bedingungen geworden! Quelle: http://www.tropicaltidbits.com/analysis/ocean/

Die Aussichten für den weiteren Verlauf im November 2016 sind in Deutschland und Europa vorerst weiter unterkühlt.

Die Grafik zeigt die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa vom 1. bis zum 7. November und die Prognose für die kommenden sieben Tage bis zum 14. November 2016. Der November 2016 in Europa ist großflächig zum WMO-Klimamittel 1981-2010 unterkühlt, Deutschland weist ein Minus von 2,9 K auf. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php
Die Grafik zeigt die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa und Westsibirien vom 1. bis zum 7. November und die Prognose für die kommenden sieben Tage bis zum 14. November 2016. Der November 2016 in Europa ist großflächig zum WMO-Klimamittel 1981-2010 unterkühlt, Deutschland weist ein Minus von 2,9 K auf. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

In Deutschland und Europa hat ein ungewöhnlich früher Winter eingesetzt: Wetter: Wintereinbruch in Deutschland – Schnee bis ins Flachland

Schon im Oktober gab es bis minus 36 Grad in Sibirien und Eisschwimmen in Sibirien.

Der Winter auf der Nordhalbkugel dürfte bei den beschriebenen aktuellen globalen Entwicklungen und der seit 2004 zunehmenden Sonnenschwäche also sehr spannend werden: Kalter Nordatlantik – Schwache Sonne: Eisiger Jahrhundertwinter 2016/17 wie 1962/63?

„One must think globally to forecast locally.“ (Joe Bastardi, amerkanischer Meteorologe).

Da kann man doch den zehntausenden klimabewegten TeilnehmerInnen der UN-Klimakonferenz in Marokko zur erfolgreichen Bekämpfung der globalen Erwärmung – und das trotz stetig steigendem und für Pflanzen, Tiere und Menschen lebensnotwendigem CO2-Gehalt in der Erdatmosphäre – seit nun bald 20 Jahren gratulieren und hoffen, dass es ihnen nach dem gefakten Kyoto-Klima-Protokoll gelingt, die globale Abühlung in diesem Jahrhundert auf MINUS 2°C zu begrenzen…

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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Kalter Nordatlantik – Schwache Sonne: Eisiger Jahrhundertwinter 2016/17 wie 1962/63?

Wird nach 2014 und 2015 auch 2016 kein global rekordwarmes Jahr ? Sind Weltklimakonferenzen völlig sinnlos?

Trau, schau, wem – Climategate in den USA: NASA und NOAA haben Klimadaten manipuliert! Kyoto-Klima-Protokoll gefakt!

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8 Gedanken zu “Die globalen Temperaturen stürzen ab! Die Atmosphäre über den Landflächen der Nordhalbkugel ist im Oktober 2016 stark abgekühlt!

  1. In Stockholm hat’s 39 cm Schnee, so viel wie seit über 100 Jahren nicht mehr um die Zeit.
    In Höhe Mainz sind heute die ersten Kraniche über den Rhein gen Süden gezogen, recht früh dieses Jahr….

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  2. Wetter.com : NOAA aktualisiert seine Prognose für Dezember von 1 – 2 Grad zu warm auf durchschnittlich bis etwas zu kalt. Tja, wenn man Klimaalarmisten hinterläuft passiert so was.

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  3. Alle diese Fakten sprechen für eine geringe globale Oktobertemperatur, die heute von der NASA Veröffentlichte ist aber mit 14,89 Grad nicht sehr niedrig ausgefallen.
    War den die Südhälfte so warm, denn wenn in Sibirien -36 sind, die Land- und die Temperaturen über dem Wasser auf der Nordhälfte so niedrig sind, wie kommt dann der Wert der NASA zustande? Siehe: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata_v3/GLB.Ts+dSST.txt

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  4. Mein Frust steigt wenn ich heute bei Kachelmannwetter lesen muss,
    das es der Kälte in Sibirien an den kragen geht.Förderlich für unseren kommenden Winter kann das nicht sein.Hoffe das Schneefan
    Ende November bessere Nachrichten hat.

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    1. Abwarten und Tee trinken. Laut den Kachelmännern soll 2016 ein Rekordjahr in Sachen Wärme werden. Kai von Wetter.com meint es wird knackig, genauso Donnerwetter.de und Wetter.de . Interessant ist, das in keinem Wetterportal irgendwas von der schwachen Sonnenaktivität und La Nina gesprochen. Einmal ist der Nordpol zu warm und Sibirien zu kalt und umgekehrt. Mal schauen ob es wirklich soweit kommt. Bis jetzt hat Schneefan recht gehabt.

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