UWZ warnt vor schwerem Sturm in der Karnevalswoche!

UPDATE 25.2.2017: Fotos: Nach Sturm wieder Schnee und Wintergewitter legt Verkehr lahm!

UPDATE 23.2.2017 – Fotos: Orkantief „Thomas“ wütet in Westeuropa!

Mit Orkanböen und schwerem Sturm, Regen und Graupelgewittern könnte der Start in den Straßenkarneval 2017 am kommenden Donnerstag sehr ungemütlich werden.

Die UWZ warnt bereits heute vor:

„Warnlagebericht vom 19.02.2017 um 06:42 Uhr.

Heute keine Warnrelevanz, ab Montag stürmisch, Mittwoch-Freitag schwere Sturmlage

Am Donnerstag und Freitag verbreitet schwerer Sturm: An den Küsten und im Bergland Orkangefahr, ansonsten verbreitet schwere Sturmböen bis orkanartige Böen möglich. Gebietsweise regnet es länger anhaltend und ergiebig, örtlich mit Graupel, Blitz und Donner. Für Details ist es aber noch zu früh, da sich noch Änderungen bezüglich der Zugbahn, Intensität und räumlichen Verteilung der Tiefdruckgebiete ergeben werden…“

UPDATE 19.2.2017:

Cuxhaven (27476)

Vorwarnung vor Sturm/Orkan,
Warnstufe Violett möglich
gültig von:Mittwoch, 22. Februar 2017, 00:00 Uhr
gültig bis: Freitag, 24. Februar 2017, 07:00 Uhr
gültig für: alle Höhenstufen
 
Mittwoch und Donnerstag Sturm- und Orkanböen. 110 bis 140 km/h aus SW bis NW möglich. Diese Vorwarnung wurde am Sonntag, 19. Februar 2017, 10:02 Uhr zuletzt aktualisiert.“

 

Diese ungemütliche Wetterlage mit lebhafter Nordwest-Strömung hatte sich in den Stratosphärenmodellen bereits vor einer knappen Woche abgezeichnet:

…Wenn ich die Entwicklung der Strat.-Modelle richtig deute – und wenn sie so bleibt -, dann sind wie schon beschrieben bis zum Monatswechsel Februar/März 2017 winterliche Optionen erkennbar.

Auch vor zwei Tagen rechneten ECMWF und GFS weiter mit dieser deftigen Wetterentwicklung: Wann kommt der Frühling? Modelle sind sehr pessimistisch! Erneuter Märzwinter?

DARAUS:

„…Aber schon in wenigen Tagen soll sich das Zentrum des Polarwirbels mit seinen hochreichenden eisigen Luftmassen nach Nordeuropa auf den Weg machen und vor Nordnorwegen liegen, wobei mit einem sich verstärkenden Trog über Mitteleuropa von Nordwesten mit lebhaftem Wind zunehmend kältere Luftmassen nach Europa strömen.

ECMWF-Strat.-Prognose in 150 hPa (rund 14 km Höhe, untere Stratosphäre) vom 14.2.201 für den 23.2.2017. Der Polarwirbel ist mit drei kräftigen Trögen stark deformiert, sein Zentrum ist vom Nordpol in das Seegebiet nörlich von Norwegen gewandert. Ein verstärkender Trog hat das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa verdrängt. Von Nordwesten strömen zunehmend kältere Luftmassen nach Europa. Von Frühling keine Spur! Quelle:
ECMWF-Strat.-Prognose in 150 hPa (rund 14 km Höhe, untere Stratosphäre) vom 14.2.201 für den 23.2.2017. Der Polarwirbel ist mit drei kräftigen Trögen stark deformiert, sein Zentrum ist vom Nordpol in das Seegebiet nördlich von Norwegen gewandert. Ein verstärkender Trog hat das Hochdruckgebiet über Mitteleuropa verdrängt. Von Nordwesten strömen zunehmend kältere Luftmassen nach Europa. Von Frühling keine Spur! Quelle: wie vor

Die etwas aktuellere GFS-Strat.-Glaskugel sieht den eisigen Polarwirbeltrog zum 24./25.2.2017 über Mitteleuropa bereits noch kräftiger entwickelt als ECMWF.

GFS-Strat.-Prognose in 100 hPa (rund 16 km Höhe, untere Stratosphäre) vom 15.2.2017 zum 24./25.2.2017. Der kräftige Polarwirbel liegt mit seinem Zentrum nahe Nordeuropa. Einer seiner drei mächtigen eisigen Tröge reicht von Nortdeuropa über Mitteleuropa bis nach Nordafrika. Mit einer nordwestlichen Strömung werfen hochreichende arktische Meeresluftmassen nach Europa geführt. Das sieht eher nach nasskaltem Wetter mit reichlich Schnee in den höheren Lagen als nach Frühling aus! Quelle:
GFS-Strat.-Prognose in 100 hPa (rund 16 km Höhe, untere Stratosphäre) vom 15.2.2017 zum 24./25.2.2017. Der kräftige Polarwirbel liegt mit seinem Zentrum nahe Nordeuropa. Einer seiner drei mächtigen eisigen Tröge reicht von Nordeuropa über Mitteleuropa bis nach Nordafrika. Mit einer lebhaften nordwestlichen Strömung werden hochreichende arktische Meeresluftmassen nach Europa geführt. Das sieht eher nach nasskaltem Winter-Wetter mit reichlich Schnee in den höheren Lagen als nach Frühling aus! Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/stratosphere/strat_a_f/#emcz

Die sprunghafteren Wettermodelle sehen die Entwicklung noch uneinheitlich, aber mit der Tendenz zu tiefem Druck über Skandinavien.

Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 500 hPa (rund 5500 m Höhe) vom 15.2.2017 für den 25.2.2017: Die Modeller sind sich nocj nicht einig, ob der tiefe Druck über Skandinavien wie bei ECMWD deutlich zunimmt oder das Osteuropahoch noch dagegen hält wie bei GFS und GEM. Quelle:
Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 500 hPa (rund 5500 m Höhe) vom 15.2.2017 für den 25.2.2017: Die Modelle sind sich noch nicht einig, ob der tiefe Druck über Skandinavien wie bei ECMWF deutlich zunimmt oder ob das Osteuropahoch noch dagegen hält wie bei GFS und GEM. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/“

Die neuesten Modellprognosen von GFS und ECMWF sehen übereinstimmend ein kräftigen eisigen Trog des arktischen Polarwirbels am 24.2.2017 – Karnevalsfreitag – mit einer lebhaften West- bis Nordwestströmung über Mitteleuropa.

Vergleich der Stratosphärenprognosen von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) und ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 6/17.1.2017 für den 25./26.1.2017. Beide Prognosen rechnen in der unteren Stratosphäre einen kalten Trog über Mitteleuropa, in den ein und einen Höhenrücken über dem Nordatlantik. Die dichtgegrängten Höhenlinien (Isohypsen) zeigren eine starkes Gefälle (Gradienten) mit lebhafter West- bis Nordwestströmung. , Der Polarwirbel wirkt recht kräftig und geschlossen, nur bei ECMWF mit Dipolbildung, das mächtige Zentrum liegt östlich von Spitzbergen. Quellen:
Vergleich der Stratosphärenprognosen von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) und ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 18/19.2.2017 für den 24.2.2017. Beide Prognosen rechnen in der unteren Stratosphäre einen
kalten Trog über Mitteleuropaund einen Höhenrücken über dem Nordatlantik. Die dichtgegrängten Höhenlinien (Isohypsen) zeigen eine starkes Gefälle (Gradienten) mit lebhafter West- bis Nordwestströmung. Der Polarwirbel wirkt recht kräftig und geschlossen und weit nach Süden ausgedeht, nur bei ECMWF mit Dipolbildung, das mächtige Zentrum liegt östlich von Spitzbergen. Quellen: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/stratosphere/strat_a_f/#emcz und http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html

Das kräftigste Boden-Sturm-/Orkanfeld mit Windgeschwindigkeiten bis 100 km/h (Windstärke 10) soll nach der aktuellen GFS06-Prognose bereits am Donnerstag, 23.2.2017 (Weiberfastnacht) über Deutschland liegen.

GFS-Prognose der Windspitzen am Boden vom 19.2.2017 für den 23.2.2017 (Altweiber). Mit Durchzug eines
GFS-Prognose der Windspitzen am Boden vom 19.2.2017 für den 23.2.2017 (Weiberfastnacht). Mit Durchzug eines „Schnellläufers“ über Dänemark treten über dem Nordwesten Deutschlands stürmische Böen um Windstärke 10 Bft auf. Quelle: http://old.wetterzentrale.de/topkarten/fsavneur.html

In ca. 9000 m Höhe tobt am Freitag, 24.2.2017, der Polarjet aus Nordwest mit Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h über der Nordsee und den Niederlanden und führt aus dem Raum Grönland/Island hochreichende feuchte arktische Luftmassen mit der Neigung zu Graupelgewittern heran.

GFS-Polarjet-Prognose in rund 9 km Höhe (300 hPa) für Europa vom 19.2. für den 24.2.2017. Zwichen einem Hoch über dem Nordatlantik (Grönlandblock) und einem kaltem Trog über Skandinavien und Mitteleuropa strömen arktische Meeresluftmassen mit bis zu 300 km/h nach Mitteleuropa. Quelle:
GFS-Polarjet-Prognose in rund 9 km Höhe (300 hPa) für Europa vom 19.2. für den 24.2.2017. Zwischen einem Hochkeil über dem Nordatlantik (Atlantikblock) und einem kalten Trog über Skandinavien und Mitteleuropa strömen arktische Meeresluftmassen mit bis zu 300 km/h nach Mitteleuropa. Quelle: http://old.wetterzentrale.de/topkarten/fsavneur.html

Das Sturmtief „Rolf“ leitet morgen die neue stürmische Großwetterlage mit teils kräftigen Regen- und Schneefällen in großen Teilen Europas ein.

DWD-Prognose der Wetterlage in Europa vom 19.2. für den 20.2.2016. Sturmtief
DWD-Prognose der Wetterlage in Europa vom 19.2. für den 20.2.2017. Sturmtief „Rolf“ stellt die Großwetterlage auf eine stürmische Woche um. Mit der rasanten Höhenströmung werden weitere Tiefs aus dem Seegebiet südlich von Grönland als sogenannte „Schnellläufer“ rasch nach Europa geführt, das Azorenhoch wird dabei zunächst nach Süden zurückgedrängt, steilt aber später über dem Nordatlantik auf und verstärkt eine kalte nordwestliche Strömung. Quelle: http://www.wetteronline.de/wetterfronten/europa

Der Karnevalssamstag, 25.2.2016 bietet dann in den heutigen recht übereinstimmenden 00-Prognosen von ECMWF, GFS und GEM eher winterliches Wetter mit Nachtfrost.

Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 850 hPa (rund 1500 m Höhe) vom 19.2.2017, 00.00 Uhr für den 25.2.2017 (Karnevalssamstag): In seltener Einigkeit zeigen alle drei Modelle weiter einen eher winterlichen Trog über Mitteuropa mit der Möglichkeit der Zufuhr milderer Luftmassen in den Folgetagen. Quelle:
Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 850 hPa (rund 1500 m Höhe) vom 19.2.2017, 00.00 Uhr für den 25.2.2017 (Karnevalssamstag): In seltener Einigkeit zeigen alle drei Modelle weiter einen eher winterlichen Trog über Mitteleuropa mit der Möglichkeit der Zufuhr milderer Luftmassen in den Folgetagen. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/

An der deutschen Nordseeküste kann es wie im Januar 2017 zu einer erneuten Sturmflut kommen, die durch den Neumond am 26.2.2017 als verstärkte Springtide auftreten kann.

Es muss ja nicht ganz so schlimm kommen, es kann aber…

Letzte Meldung: Modelle zwischen Frühling und Märzwinter 2017.

(zum Vergrößern anklicken)

Vergleich der GFS-Prognosen 06 und 00 vom 19.2. und 18 vom 18.2.2017 für den 5.3.3017: Im Wechsel Winter-Frühling-Winter Anfasng März 2017 - nicht nur - in Deutschland. Quelle:
Vergleich der GFS-Prognosen 06 und 00 vom 19.2. und 18 vom 18.2.2017 für den 5.3.2017: Im Wechsel Winter-Frühling-Winter Anfang März 2017 – nicht nur – in Deutschland. Dazu zeigt GFS06 die Möglichkeit eine Grenzwetterlage (GWL) mit Luftmassengrenze (LMG) über Deutschland mit anhaltenden Schneefällen bis in tiefe Lagen: Märzwinter vom Feinsten! Quelle: http://www.wetterzentrale.de/

UPDATE 20.2.2017: Modelle weiter mit Märzwinter-Optionen!

Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 850 hPa (rund 1500 m Höhe) vom 20.2.2017, für den 2.3.2017 mit der Möglichkeit für winterliche Verhältniss an den Folgetagen und einen Märzwinter 2017! Quelle:
Zum Vergrößern anklicken: Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 850 hPa (rund 1500 m Höhe) vom 20.2.2017, für den 2.3.2017 mit der Möglichkeit für winterliche Verhältnisse an den Folgetagen und den Start in einen Märzwinter 2017! Quelle: http://www.wetterzentrale.de/

UPDATE 22.2.2017: UWZ mit Orkanwarnung „Rot“ für Altweiber 2017!

UWZ-Warnung vom 22.2.2017 vor Orkanböen für Köln (51063). Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm/Orkan gültig von: Donnerstag, 23. Februar 2017, 11:00 Uhr. Gültig bis: Freitag, 24. Februar 2017, 04:00 Uhr,gültig für: alle Höhenstufen: Stürmischer SW-NW-Wind, Böen 100km/h, ab Nachmittag 110km/h, exp. Lagen örtlich mehr. Diese Warnung wurde am Mittwoch, 22. Februar 2017, 20:59 Uhr zuletzt aktualisiert. Quelle:
UWZ-Warnung vom 22.2.2017 vor Orkanböen (12 Bft, 118 km/h) in großen Teilen Nordwestdeutschlands , hier für für Köln (51063). „Unwetterwarnung Stufe Rot vor Sturm/Orkan, gültig von: Donnerstag, 23. Februar 2017, 11:00 Uhr. Gültig bis: Freitag, 24. Februar 2017, 04:00 Uhr, gültig für: alle Höhenstufen: Stürmischer SW-NW-Wind, Böen 100km/h, ab Nachmittag 110km/h, exp. Lagen örtlich mehr. Diese Warnung wurde am Mittwoch, 22. Februar 2017, 20:59 Uhr zuletzt aktualisiert.“ Orkantief Thomas bei der Arbeit! Quelle: http://www.unwetterzentrale.de/uwz/

UPDATE 21.2.2017: Orkantiefs mischen Europa auf!

Die DWD/ICON-Prognose vom 21.2. für Luftdruck und Fronten am 22.2.2017: Hinter Sturmtief
Die DWD/ICON-Prognose vom 21.2. für Luftdruck und Fronten am 22.2.2017: Hinter Sturmtief „Rolf“ folgen mit einer kräftigen Höhenströmung (Polarjet) um 200 km/h die Orkantiefs „Stefan“ und „Thomas“ mit heftigen Niederschlägen. Durch die Zufuhr von arktischen Luftmassen gehen die Niederschläge zeitweise – auch – in Deutschland bis Freitag zunehmend teils bis ins Flachland als Schneefall oder Graupelgewitter nieder, so dass vor allem in höheren Lagen und im Norden die Gefahr von Schneesturm besteht. Quelle: http://www.wetteronline.de/wetterfronten/europa

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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