Grönlandeis mit Rekordwachstum: Drei Monate voraus!

Die mächtigen Eismassen auf Grönland wachsen weiter auf Rekordhöhen: Bereits Anfang März 2017 hat der angesammelte Zuwachs seit September des Vorjahres den durchschnittlichen Höchststand von Anfang Juni erreicht!

Einen so frühen und starken Eiszuwachs hat es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nicht gegeben!

Die Grafik des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt die sensationelle Entwicklung seit dem 1.9.2016, dem Beginn der jährlichen Wachstumsperiode und dem Stand vom 2.3.2017.

(zum Vergrößern anklicken)

Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt seit dem 1.9.2016 bis zum 2. März 2017 einen kräftigen überdurchschnittlichen Eiszuwachs (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Linie/Durchschnitt) bis zu rund 375 Gigatonnen (375 Milliarden Tonnen oder 375 km³). Das sind rund 125 Gigatonnen Eiszuwachs mehr als im Durchschnitt der Jahre 1990-2013 (graue Linie). Gegenüber dem Jahr 2012 (rote Linie in der unteren Grafik) liegt die positive Differenz sogar bei rund 175 Gigatonnen! Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/
Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt seit dem 1.9.2016 bis zum 2. März 2017 einen Rekordeiszuwachs (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Linie/Durchschnitt) bis zu rund 535 Gigatonnen (535 Milliarden Tonnen oder 535 km³). Dieser Stand entspricht dem jährlichen durchschnittlichen Höchststand Anfang JUNI, wie die von mir eingetragene dünne schwarze Linie zeigt. Das sind rund 150 Gigatonnen Eiszuwachs mehr als im Durchschnitt der Jahre 1990-2013 (dunkelgraue Linie). Gegenüber dem Jahr 2012 (rote Linie in der unteren Grafik) liegt die positive Differenz sogar bei rund 200 Gigatonnen! Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Während das Bruttowachstum des Grönlandeises im September 2016 durchschnittlich und von November und Dezember 2016 bis Februar 2017 stetig überdurchschnittlich verlief, kam es im Oktober 2016 mit einem Rekord-Zuwachs von knapp 12 Gigatonnen an einem einzigen Tag zu einer sensationellen Entwicklung:

Ex-Hurrikan NICOLE bringt Schneebombe nach Grönland  – 12 Gigatonnen Rekord-Eiszuwachs an einem Tag.

Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt am 19.10.2016 mit rund 8 Gigatonnen den höchsten Tageszuwachs seit Beginnn der Messungen (obere Grafik, blaue Linie . Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt am 19.10.2016 mit knapp 12 Gigatonnen (12 Milliarden Tonnen) den höchsten Tageszuwachs seit Beginnn der Messungen (obere Grafik, blaue Linie). Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Zum Brutto-Eisverlust durch „Kalben“schreibt  das DMI: “…Satellite observations over the last decade show that the ice sheet is not in balance. The calving loss is greater than the gain from surface mass balance, and Greenland is losing mass at about 200 Gt/yr.” Quelle: wie vor

Bereits für die Saison 2014/2015 bedeutete das bei einer positiven Massebilanz des Grönlandeises von rund 220 Gigatonnen und einem durchschnittlichen Eisverlust durch “Kalben” von rund 200 Gigatonnen (erstmals seit vielen Jahren?) einen NETTOGEWINN von 20 Gigatonnen oder 20 Kubikkilometern (1 GT entspricht einem 1 km³ oder 1 Milliarde m³).

Die Schmelzfläche des mächtigen Grönlandeisschildes war bereits im Jahr 2016 Jahr zeitweise rekordverdächtig gering: Grönlandeis-Rekord: Niedrigste Schmelzfläche seit Beginn der Beobachtungen!

Siehe dazu auch: Study: Greenland ice sheet moving slower now than in the last 9000 years

Im gesamten Jahr 2016 zeigten die Grafiken des Dänischen Wetterdienst Grönlandeis mit Rekordwachstum im Jahr 2016.

Bereits im Sommer 2016 deuteten sich grundlegende Veränderungen auf Grönland an: DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

Rekordkälte Ende Juli 2016 in Grönland: Mit -30,7°C fiel die Temperatur in einem Camp auf 3200 m Höhe in der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 so tief wie noch nie im Polarsommer seit Beginn der Aufzeichnungen 1990.

Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. Quelle:
Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. In der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 wurde mit -30,7°C die niedrigste Temperatur in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Ist dies für den DWD ein sicheres Anzeichen dafür, dass wir mitten in der globalen Erwärmung stecken, die seit ihrem nun fast 20jährigen Ausbleiben Klimawandel genannt wird? Quelle: http://nsidc.org/greenland-today/“

Die wiederholten Meldungen über ein angebliches Abschmelzen des mächtigen Grönlandeisschildes entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage: Gemessen wird nach 2012 ein deutlicher Eiszuwachs!

Das ist auch nicht verwunderlich, denn…: Schwache Sonne – kühle Erde: Wie schwach wird der nächste Sonnenzyklus nach 2020 ?

Dazu kommt: Überraschende NASA-Studie: Der Eispanzer der Antarktis wächst! IPCC-Bericht 2013 ist falsch!

Fassen wir mal kurz zusammen: Das Festlandeis an beiden Polen wächst, ein Ende des Eiswachstums ist nicht abzusehen!

Letzte Meldung: Modelle mit schneereichem Märzwinter 2017 in Deutschland und Europa!

„GFS12 mit Märzwinter 2017 und tagelangen Schneefällen auch in Deutschland um die Monatsmitte:

GFS12 2.3.2017 mit Märzwinter

GFS12 vom 2.3.2017 mitz Märzwinterschnee

Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen März 2017″

Das sieht gut aus für die Freundinnen und Freunde des Wintersports selbst in den deutschen Mittelgebirgen im März 2017…

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

Verwandte Themen:

Fette Eisbären: Population der Svalbard Eisbären ist in den letzten 11 Jahren um 42% gestiegen

Eisbären-Statistik-Gruppe räumt ein: Veröffentlichte Eisbärenzahlen sind lediglich eine “qualitative Vermutung mit dem Ziel das öffentliche Interesse zu befriedigen”

Ganz sicher keine Erwärmungspause! Die Daten dazu haben wir aber leider verloren…

La Niña kühlt die Erde weiter! „Global Warming“ Reality Check Januar 2017

Modelle: Eisiger Januar 2017!

Wie kalt wird das Jahr 2017? Schwächste Sonnenaktivität seit 200 Jahren!

Die schwache Sonne macht ein bekümmertes Gesicht – Kennt sie die kalten klimatischen Folgen für die Erde?

Wann hören die Klima-Fälschungen auf? Weitere Daten-Manipu­lationen seitens NOAA, NASA, HadCRUT … Vergangen­heit kälter, Gegen­wart wärmer gemacht

Modelle: Zwischen Märzwinter und Frühling!

Advertisements

Ein Gedanke zu “Grönlandeis mit Rekordwachstum: Drei Monate voraus!

  1. Wieder einmal eine eindrucksvolle Zusammenstellung. Zum Thema passt eine Beobachtung, die mir in diesem Winter aufgefallen ist: Der hemisphärische Kältepol lag wie schon in den Vorwintern im Sektor Kanada-Grönland, das sibirische Pendant war deutlich schwächer ausgeprägt. Ein Kältepol über Kanada-Grönland ist jedoch für kalte Winter bei uns ungünstig.
    Aber ich will nicht abschweifen: Auffällig in diesem Jahr war die gewaltige Kälte im Kältepol. Kling komisch, ist aber so: Die Temperatur im 850-hPa-Niveau lag praktisch permanent unter -40°C! Und selbst derzeit noch liegt die Temperatur so niedrig. Der Eiszuwachs kommt also nicht von ungefähr. Ich möchte mich beim Schneefan bedanken, dass er mit seinem Beitrag indirekt meine Beobachtung bestätigt.

    Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.