Acht Meter dickes Arktikeis verhindert Forschungsfahrt zur „Klimaerwärmung“ in der Hudsonbay!

Wissenschaftler mussten eine für vier Jahre geplante Forschungsfahrt mit dem kanadischen Eisbrecher „Amundsen“ in die Arktis wegen bis zu acht Meter dicken Meereises vorläufig aufgeben – und machen dafür den Klimawandel verantwortlich.

Dies berichtet „The Daily Caller“ am 14.6.2017 unter der Überschrift: Scientists Blame ‚Climate Change‘ For Thick Arctic Sea Ice.

Der kanadische Eisbrecher „Amundsen“ steckt im dicken Poareis fest, eine geplante Foschungsreise musste vorerst abgebrochen werden: Begründungen der Forscher für das ungewöhnliche und mit bis zu 8 m unerwartet dicke Meereis: Klimawandel… Quelle: Arctic Expedition Cancelled Due to Excess “Climate Change”

„Wir machen eine langfristige Klimawandel-Studie, aber bevor wir überhaupt anfangen können, hat sich der Klimawandel gegen uns verschworen und uns gezwungen, diese Studie abzubrechen,“ sagte David Barber von der Universität von Manitoba als Leiter der Expedition der Zeitung The Guardian.

Barber’s Expedition reiste Ende Mai 2017 erfolglos ab, als der Eisbrecher in 25 Fuß (7,62 m) dickem Meereis nördlich der Küste von Neufundland gefangen war. Die Expedition war gezwungen umzukehren, nachdem bereits einige Hunderttausend US-Dollar für ein Vierjahresprojekt von insgesamt 17 Millionen US-Dollar zur Erforschung des Effekts der globalen Erwärmung in der Hudson-Bucht ausgegeben wurden.

Nun machen Barber und seine Mitforscher für ihre verpfuschte Expedition die globale Erwärmung, die sie Klimawandel nennen, verantwortlich.

Haben sie dafür Beweise? Nicht viele, außer der Meinung einiger beteiligter Wissenschaftler, jedenfalls gibt es im Artikel des Guardian keine weiteren Beweise. Die Zeitung nimmt einfach mal an, dass der „Klimawandel“ schuld hat.

Interessant genug, denn dieselbe Zeitung machte für ein ähnliches Ereignis im Jahr 2013 das „Wetter“ und nicht den „Klimawandel“ dafür verantwortlich, dass ein russischer Eisbrecher mit Wissenschaftlern im Sommereis der Antarktis festsaß.

„Es ist nicht das, was man dort zu sehen erwartet hätte und was man hier je zuvor gesehen hat,“ sagte Barber. „In der hohen Arktis macht der Klimawandel das Eis dünner und weniger. Das bewirkt eine Zunahme der Mobilität des Eises.“

Die Wissenschaftler studierten das Eis um sie herum, während sie festsaßen. Sie bemerkten Massen von mehrjährigem Meereis, dass normalerweise näher zum Nordpol vorkommt; es könnte also ein durch Wind und Wetter verursachtes Ereignis sein, dass den Wissenschaftlern zustieß…

Die Wissenschaftler wollen Anfang Juli 2017 nochmals auslaufen, aber ihre Studie ist ohne Zweifel verspätet…“

Es ist nicht das erste Mal, das Wissenschaftler im von sommerlichen Enteisungsphantasien wenig beeindruckten sommerlichen polaren Meereis der Arktis oder der Antarktis zeitweise festsitzen und bei ihren Forschungen behindert werden.

Bereits im arktischen Polarsommer 2015 musste eine ebenfalls mit dem kanadischen Eisbrecher „Amundsen“ geplante Forschungsreise zur Erkundung der angeblich schmelzenden Arktis abgebrochen werden, weil der Eisbrecher wegen starker Vereisung der Hudson-Bucht den Weg für Versorgungschiffe aufbrechen musste.

Die Crew eines Segelschiffs(!) saß im arktischen Polarsommer 2016 an der russischen Küste bei Murmansk mehrere Wochen wegen undurchdringlich dicken Meereises fest. Zweck der Forschungsreise war es, das Schwinden des sommerlichen arktischen Meereises zu beweisen…

Bereits im Vorjahr 2015 hatte die frostige Arktis die Durchfahrt der NW-Passage verweigert.

Ebenfalls im Polarsommer 2016, aber in der Antarktis, musste im Februar das im sommerlichen Schneesturm losgerissene, gestrandete und mit 68 Menschen besetzte Forschungsschiff „Aurora Australis“, das zuvor an der Rettung des russischen Forschungsschiffs „Shokalskiy“ 2013/2014 beteiligt war, selber aus Seenot gerettet werden.  Sommer in der Antarktis: Eisbrecher eingefroren – 68 Menschen sitzen im Schneesturm fest.

Wie in einigen Vorjahren sind auch in diesem Jahr die Anzeichen für eine Zunahme der polaren Vereisung unübersehbar. Eiszeit bei minus 80 Grad: Antarktis stark unterkühlt! Seit 8000 Jahren wird die Erde kälter!

ANTARKTIS: 

Eine NASA-Studie hatte erst 2015 festgestellt, dass der Eispanzer der Antarktis seit 10.000 Jahren wächst und ein Ende des Wachstums nicht ein Sicht ist: Der IPCC-Bericht 2013 über abnehmendes Gletscher-Eis in der Antarktis ist falsch!

„…Diese Forschungsergebnisse widerlegen die Schlussfolgerungen ältererer Studien einschließlich des IPCC-Berichts 2013 (AR 5), dass die Antarktis überall Eismasse verliere und allein dadurch die globalen Meeresspiegel um 0,27 mm pro Jahr steigen….Die Studie weist darauf hin, dass durch diesen Eiszuwachs die globalen Meeresspiegel aktuell um 0,23 mm pro Jahr gesenkt werden…“

ARKTIS:

Aber auch die Arktis zeigt in den letzten Jahren Zeichen der Abkühlung und der zunehmenden Vereisung und Schneebedeckung.

  • Das Grönlandeis zeigt auch in diesem Jahr wieder Rekordwachstum.
  • Rekordkälte Ende Juli 2016 in Grönland: Mit -30,7°C fiel die Temperatur in einem Camp auf 3200 m Höhe in der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 so tief wie noch nie im Polarsommer seit Beginn der Aufzeichnungen 1990.
  • Die Schneeflächen auf der Nordhalbkugel (NH) waren im Mai 2017 so groß wie seit 32 Jahren nicht mehr.
  • Die Meereisflächen (extent) sind im Mai 2017 gegenüber dem Vorjahr so stark gewachsen wie noch nie in einem Mai seit Beginn der Aufzeichnungen 1979.
  • Bereits im Februar 2017 hatten sich die dicken mehrjährigen Eisflächen gegenüber 2008 verdreifacht!

Der mächtige Eisschild auf Grönland ist auch im Mai 2017 weiter auf Rekordkurs: Von Anfang September 2016 bis Ende Mai 2017 ist die Massebilanz des Grönlandeises mit einem Überschuss von rund 700 Milliarden Kubikmetern seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie so hoch gewesen!

(zum Vergrößern anklicken)

Die Grafik des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt die täglichen Veränderungen der Massebilanz (SMB=Surface Mass Balance) des Grönlandeises in Gt (Gigatonnen/Milliarden Tonnen) seit 1.9.2016 (blaue Linie) bis zum 2.6.2017 auf Rekordhoch bei rund 700 Gigatonnen Zuwachs. Bereits am 3.5.2017 hatte eine Schneebombe mit rund 8 Gigatonnen (8 Milliarden Tonnen oder 8 km³) Eiszuwachs einen neuen Tagesrekord (obere Grafik) und auf rund 670 Gt angesammelten (Acc.=Accumulierten) Jahresrekord (untere Grafik) an Eiszuwachs in einem Mai erreicht. Wehrt sich die Natur gegen Datenmanipulationen? Die graue Linie und die grauen Flächen stellen den am 25.4.2017 neuen angehobenen Durchschnitt (Mean) 1981-2010 dar, der den aktuellen anhaltenden starken Eiszuwachs geringer erscheinen lässt als zum alten niedrigeren Durchschnitt 1990-2013. Die rote Linie zeigt das kräftige Schmelzjahr vom 1.9.2011 bis 31.8.2012. Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Bereits im Sommer 2016 deuteten sich grundlegende Veränderungen auf Grönland an: DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

Rekordkälte Ende Juli 2016 in Grönland: Mit -30,7°C fiel die Temperatur in einem Camp auf 3200 m Höhe in der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 so tief wie noch nie im Polarsommer seit Beginn der Aufzeichnungen 1990.

Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. Quelle:

Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. In der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 wurde mit -30,7°C die niedrigste Temperatur in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Ist dies für den DWD ein sicheres Anzeichen dafür, dass wir mitten in der „globalen Erwärmung“ stecken, die seit ihrem nun fast 20jährigen Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird? Quelle: http://nsidc.org/greenland-today/“

Rekordschneeflächen im Mai 2017 auf der Nordhalbkugel: Mit 20,7 Millionen km² größte Schneeflächen seit 1985!

Die Grafik zeigt die Abweichungen der Schneeflächen auf der NH im Mai von 1967 bis Mai 2017. Im Mai 2017 waren die Schneeflächen auf der Nordhalbkugel (NH) erstmals nach 12 Jahren mit einer negativen Abweichung zum WMO-Klimamittel 1981-2010 mit rund 1,7 Mill. km² wieder im positiven Bereich. Dabei wurde mit 20,7 Millionen km² zusammen mit dem Jahr 1996 der Höchststand nach 1985 erreicht: Rekordwert der letzten 32 Jahre! Quelle: http://climate.rutgers.edu/snowcover/index.php

Auch die arktischen Meereisflächen (extent) sind im Mai 2017 gegenüber dem Vorjahr deutlich gewachsen, seit 2004 gibt es keinen erkennbaren Trend mehr. Der Zuwachs von Mai 2016 zu Mai 2017 ist der stärkste in einem Mai seit Beginn der Messungen 1979.

Die Abweichungen des Seaice-Extent (mindestens 15% Eisanteil) in % vom WMO-Klimamittel 1981-2010 der Arktis (Nordpol) im Mai 2017 mit leichtem negativen linearen Trend seit Beginn der Messungen 1979. Der Mai 2017 weist nach Rekordwachstum im September 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat einen deutlich erhöhten Stand auf. Seit 2004 gibt es keinen erkennbaren Trend. Der Zuwachs von Mai 2016 zu Mai 2017 ist mit rund 5% der stärkste in einem Mai seit Beginn der Messungen. Quelle: http://nsidc.org/data/seaice_index/“

Massives Wachstum von mehrjährigem dicken Meereis in der Arktis in den letzten neun Jahren. Die Chukchi See und die Ostsibirische See hatten im Februar 2008 kein dickes mehrjähriges Eis, aber im Februar 2017 Mengen davon (oben in der Grafik). Massive Growth In Thick Arctic Sea Ice

Auch für Juni 2017 erwartet DMI ein deutliches arktisches (Rekord-?) Meereiswachstum gegenüber dem Vorjahr.

DMI-Prognose vom 14.6.2017 für die Entwicklung der arktischen Meereisflächen (extent) im Juni 2017. Es wird ein deutlicher (Rekord-?) Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet (roter Kreis mit Fragezeichen). Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/plots/icecover/

Die Nordwestpassage der Arktis ist derzeit von dickem mehrjährigen Eis blockiert (rote Farben).

Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/icethickness/thk.uk.php

Forschungsreisen für Millionen von Steuergeldern zur Erforschung völlig sinnloser Erwärmungs- und Enteisungsphantasien, oder wie ich bereits 2016 schrieb:

„…Nach dem Reinfall der lächerlichen Gore-Enteisungsphantasien von 2008 für das Jahr 2013 soll die Arktis nach „Berechnungen“ der US-Navy von 2013 nun im Sommer 2016 eisfrei sein: Arktis wird spätestens 2016 eisfrei.

Wetten, dass nicht…?“

Den Vogel abgeschossen hat dabei der Polarforscher und Cambridge Professor Peter Wadhams, der seit Jahren eine sommerlich – fast – eisfreie Arktis predigt, was inzwischen sogar seinen ebenfalls klimabewegten Kollegen auf die Nerven geht, die seine lächerlichen Prognosen sogar für totalen Schwachsinn halten: Klimaforscher Professor Peter Wadhams traut seinen eigenen Vorhersagen zum Meer-Eis nicht.

Den Vogel bei den diesjährigen arktischen Meereisprognosen hat NOAA abgeschossen: Die Meereisflächen (extent) sollen im jährlichen Tiefstand im August und September 2017 unglaubliche 0,6 bis 0,4 Millionen km² über dem Klimamittel liegen…:

NOAA-Prognose-Plot von Mitte Juni 2017 für die Entwicklung der arktischen Mereisflächen (extent) für 2017/18. Für August und September 2017 sieht NOAA ÜBERdurchschnittliche Eisflächen von 0,6 und 0,4 Millionen km². Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/CFSv2seasonal.shtml

Wetten, dass nicht…?

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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