NOAA/CFS: Juli und August 2017 in Deutschland und Europa eher kühl – Winter 2017/18 eisig kalt?

Nur mal so zwischendurch: Die frühen Rechnungen von NOAA/CFS sehen für den Juli und den August 2017 in Deutschland eher kühle Verhältnisse…,

Meteociel/CFS-Prognose vom 19.6.2017 für die Temperaturabweichungen in 850 hPa (rund 1500m) in den beiden folgenden Sommermonaten Juli und August 2017 in Europa. Beide Monate werden in Deutschland derzeit eher kühl gerechnet. Quelle: http://www.meteociel.fr/modeles/cfsme_cartes.php

…, für den Winter 2017/2018 sogar in fast ganz Europa durchgehend eisig kaltes Wetter von Dezember 2017 bis Februar 2018.

Meteociel/CFS-Prognose vom 19.6.2017 für die Temperaturabweichungen in 850 hPa (rund 1500m) in Europa im Winter 2017/18. Für große Teile Europas und auch für Deutschland wird derzeit ein durchgehend eisig kalter Winter gerechnet (von links nach rechts: Dezember, Januar, Februar). Quelle: http://www.meteociel.fr/modeles/cfsme_cartes.php

Welchen Wert diese naturgemäß noch höchst unsicheren Langfristprognosen haben, werden wir – wie immer – erst hinterher wissen….

Interessant finde ich diese gehäuft kühlen bis kalten Prognosen gerade wegen zunehmender Klimahysterie vor allem auch bei den amerikanischen Modellierern dennoch…

Siehe dazu auch die Geschichte der globalen Klima-Fälschungen in den USA: 1988 : The Start Of The Global Warming Scam

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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6 Gedanken zu “NOAA/CFS: Juli und August 2017 in Deutschland und Europa eher kühl – Winter 2017/18 eisig kalt?

  1. Vielen Dank auch für diesen Beitrag. Zu Recht wird auf die große Unsicherheit derartiger Prognosen hingewiesen.

    Aber ich darf ein wenig Statistik beifügen (Sorry Admin, wenn es zu lang wird):

    Mit Statistik meine ich in diesem Falle eine Rückschau. Grundlegende Witterungsänderungen (Umstellung der langen Rossby-Wellen) sind aus unbekannten Gründen nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt, sondern haben Schwerpunkte. Ein solcher Schwerpunkt ist die Umstellung zur Zeit des „meteorologischen Siebenschläfers“ (um den 5. Juli). Und hier zeigt sich eine Erfahrung:
    Gab es im vorigen Jahrhundert eine Hitzewelle im Juni und Anfang Juli den Umschwung zu nachhaltig kühler Witterung, dann hat diese den ganzen Hochsommer über Bestand. In dieser zeitlichen Abfolge war das im vorigen Jahrhundert statistisch in über 90% aller Fälle so!!
    Nun fangen die Mittelfristmodelle an, sich auf eine solche Abkühlung Anfang Juli einzuschießen. Das würde aber genau zu der oben beschriebenen Prognose passen. Diese wird also aus der Statistik im vorigen Jahrhundert gestützt.

    Und dann noch etwas – eine Erfahrung, die ich aber nicht mit Zahlen belegen kann: Auf einen kühlen Juli folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 80% ein kalter oder sehr kalter Januar.

    Fazit: Beide Prognosen oben werden durch Erfahrungen im vorigen Jahrhundert belegt. Und nun schauen wir mal!

    Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

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    1. So isses, danke für den sachkundigen Beitrag.

      Für den Monatswechsel Juni/Juli 2017 sieht es in den PROGNOSEN bisher recht übereinstimmend nach einer Umstellung auf Westdrift aus:
      (zum Vergrößern anklicken)

      Quelle: http://www.wetterzentrale.de

      Wegen der Erhaltungsneigung von Großwetterlagen wäre der Sommer 2017 demnach bis etwa Mitte August gelaufen.

      Zum Siebenschläfer-Zeitraum schrieb ich im letzten Sommer: https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2016/07/05/der-juli-sommer-2016-in-deutschland-faellt-aus-siebenschlaefer-update/

      Erst Mitte August 2016 wurde es sommerlich warm mit einem besonders warmen September. https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2016/09/03/modelle-der-september-2016-wird-warm-in-europa/

      Nun müssen wir allerdings abwarten, wie sich die Großwetterlage und der Polarjet mit seinen Rossbywellen über Europa Anfang Juli 2017 tatsächlich entwickelt…

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    2. So wie ich es in Erinnerung habe, war der letzte Juli auch nicht gerade warm. Der Sommer startete erst so Mitte August bis weit in den September hinein durch. Und…der Januar war knackig kalt.

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      1. Der Juli 2016 war in Deutschland nach DWD-Meinung „WARM“: https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2016/08/01/schwache-sonne-kuehle-erde-la-nina-ist-da-global-warming-reality-check-juli-2016/

        „…Neuester DWD-Joke: Der Juli 2016 in Deutschland war mit vorläufigen 0,6 K Abweichung zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 WARM!

        “ Ein warmer, zu trockener und durchschnittlich sonniger Monat…Verglichen mit der wärmeren Periode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nur +0,6 Grad…“

        Schöne Grüße an die Rodelnden auf der Zugspitze Ende Juli 2016: Modelle: Kommt der Herbst 2016 schon Mitte August? Zugspitze meldet 100cm Schnee Ende Juli.“

        Der Juli 2016 in Deutschland war abseits der warmen DWD-Phantasien überwiegend normal bis eher kühl temperiert und 0,8°C kälter als der Juli 2015, was aber nicht alle gemerkt haben…DWD Zeitreihen und Trends

        Der Januar 2017 in Deutschland war einer der kältesten der letzten zwanzig Jahre!

        Laut DWD war der Januar 2017 in Deutschland mit einer Abweichung von -2,7 K zum WMO-Klimamittel 1981-2010 zusammen mit dem Januar 2009 der drittkältste nach dem Januar 2010 mit -4,6 K und dem Januar 2016 mit -3,5 K Abweichung, in Süddeutschland war er sogar der kälteste Januar seit dreißig Jahren.

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  2. Moin, ich melde mich nun auch mal wieder seit längerem… erstmal danke für die vielen interessanten und informativen Beiträge! Wie immer super geschrieben und zum Glück gibt’s die Seite hier, in der mal keine verfälschten und verdrehten Daten und Lügen propagiert werden…
    Die Sonne ist ja schon wieder auf dem Rückzug und die Königskerzen wuchern wie verrückt. Meine Zeit beginnt also, ich werde immer um die oder kurz nach der Sommersonnenwende wieder aktiv gemäß dem Motto: „Im Sommer interessieren mich die Gewitter und wann der Schnee kommt, im Winter interessiert mich der Schnee und wann die Gewitter kommen…“
    Mal ganz vom Haslinger und seinen Medien beeinflussten Prognosen abgesehen ist an der Sache mit den Königskerzen was dran. Nach alter Väter Lehre zeigen die Blüten am Kolben an, wann Schnee kommt. Man muss hierbei jedoch beachten, wird die Königskerze, wenn auch aus Versehen mitgedüngt oder gegossen verfälscht dies das Bild. Entweder durch eine verfrühte Blüte oder durch ein übermäßiges Blühen.
    Gemäß eigener Beobachtungen bieten Jahre die gut für Königskerzen im Allgemeinen sind (also viele Köngiskerzen) häufiger die Chance auf kältere Winter. Also viele Königskerzen wird der Winter kalt, viele Blüten an diesen bringt der Winter auch noch viel Schnee.
    Warum oder besser gesagt WIE die Königskerze das macht ist immer eine prominente Frage, dazu sag ich nur: Sie macht es ja nicht um uns das Wetter vorherzusagen, sondern um instinktiv das beste Überleben ihrer Art mit dem geringst nötigen Aufwand zu sichern. So, wie auch andere Pflanzen instinktiv wissen, wann sie die Wasserzufuhr reduzieren sollten, was dann in der Färbung und schließlich dem Blattabwurf mündet.
    So, wie die Natur bei entsprechend niedrigen Temperaturen den Niederschlag in wärmenden Schnee verwandelt, damit die Pflanzen nicht erfrieren und außerdem Flüssigkeit für’s Frühjahr bereit steht, wenn dieser dann bei den steigenden Temperaturen schmilzt, so hat auch die Königskerze Mechanismen, wie sie bei bestimmten Witterungsereignissen gedeiht.
    Nun mag es sein, dass man bei dieser Königskerze auch ein wenig vom „konkreten Plan“ abweichen muss. Traditionell liest man die Blüten zum 15. August… da wir, wenn auch keine globale Erwärmung und schon gar keine menschengemachte Erwärmung, dennoch einen Klimawandel in natürlichen Schwankungen haben ist es möglich dass sich der Beobachtungszeitraum verschiebt.
    Dies nur als Anmerkung, es entspricht nicht meinem momentanen Kenntnisstand. Wenn Mitte August wenigstens eine einzige (WILDE) Königskerze noch in Blüte steht, so ist eben auch nur diese eine für die Prognose heranzuziehen.
    Am Blütenkolben fängt es unten Mitte/Ende Oktober mit den ersten Blütenreihen an und wandert dann durch den Winter bis hin zu Mitte/Ende April ganz oben bei den letzten Blüten dann… und wo dort Blüten stehen wird im Winter Schnee hergehen.
    In den letzten Jahren zeigte die Erfahrung, dass Königskerzen in Städten, zum Teil durch das mildere Mikroklima, zum Teil durch regelmäßiges Gießen durch städtische Dienste, wenn diese auf sog. Blumeninseln wachsen sollten, verfrüht blühen und somit aber einen ersten Ausblick auf die prognosegebende Wildblüte außerhalb zu Mitte August bieten.
    Wenn sich das auch dieses Jahr bestätigt, dann bekommen wir wohl einen „schneearmen“ Herbst und irgendwann in der zweiten Novemberhälfte, spätestens Anfang Dezember herum dürfte dann der erste richtige Schnee kommen, im weiteren Verlauf stehen wir dann wohl schon Anfang bis Mitte Dezember inmitten eines schneereichen und eisigen Winters, der sich offenbar zumindest bis Mitte/Ende Februar durchziehen will.
    Natürlich ist dies nicht meine finale Prognose, dafür würde ich gerne weitere Beobachtungen der Langfristmodelle, sonstige Natur- und Bauernregeln, aber auch die endgültige Beobachtung/Lese der Königskerzen Mitte August abwarten.
    Ich muss noch dazu sagen, die Königskerze richtet sich logischerweise nach dem Wetter vor Ort, daher kann auch nur eine Prognose für die Region in der sie steht (in meinem Falle grob gesagt Mittelfranken) gegeben werden. Dennoch, wenn Mittelfranken einen Jahrhundert oder gar Jahrtauenswinter (reißerisch umschrieben) erleben sollte, ist es eher unwahrscheinlich, dass in anderen Teilen Deutschlands ein Komplettausfall des Winters vorliegt.
    Just in diesem Jahr steht in meinem Garten die wohl größte Königskerze seit Menschengedenken ich weiß nicht wo die herkommt oder was es mit der auf sich hat aber die wächst demnächst über’s Dach.
    Naja bislang deckt sich jedoch alles. Donnerwetter.de hat auch eine Prognose abgegeben, nach der im letzten November-Drittel der Winter mit zu kalten Temperaturen und Schneefällen Einzug hält und dann den gesamten Dezember durch abwechselnd viel Schnee und Kälte oder viel Kälte und Schnee bringt. (1. Dezember Drittel wird nur mäßig kalt und bringt aber viel Schnee, 2. Drittel wird eisig kalt aber nur wenig Schnee, 3. Drittel wird zwar auch recht kalt aber wieder mehr Schnee)… weiter gehen diese bislang nicht jedoch passt auch, wie oben schon beschrieben die Statistik in das Bild und das CFS rechnet aktuell ja auch genau solche Ereignisse.
    Dazu, wie Kai Zorn von wetter.com es immer liebevoll nennt „Siebenschläferzeit des Winters“… wenn Anfang Dezember herum Winter ist hält sich dieser oft länger, sowie „auf trock’nen kalten Januar, folgt viel Schnee im Februar“… wenn wir also auf einen eisigen Januar schließen können haben wir automatisch auch durch Regeln (die ja sowas wie die ältesten Statistiken in der Meteorlogie überhaupt sind) eine weitere Bestätigung dieser Aussichten.
    Ein schneereicher Dezemberstart begünstigt einen kalten Dezember und Januar, dieser wiederum einen kalten aber vor allem schneereichen Februar.
    Dazu die schöne Regel „Wenn Nuß und Eichbaum hängen voll, Bucheckern geraten wohl, so setzt ein harter Winter drauf und fällt der Schnee in großem Hauf!“ klar, bis jetzt sind weder Nüsse, noch Eicheln noch Bucheckern reif… ist auch gut so jetzt steht für die Natur erstmal noch der Hochsommer an… man kann jetzt aber trotzdem natürlich die Fruchtansätze beobachten und festellen, ob überhaupt mal viele wachsen oder nicht. Wenn jetzt schon kaum welche dran sind, dann können auch im Herbst keine Nussbäume und Eichen oder Buchen voll hängen oder wohl geraten… Wenn jetzt sehr viele gesunde, kräftige, gut wachsende Fruchtansätze dran hängen, dann ist es von der Wahrscheinlichkeit her ein deutliches Zeichen auf das zutreffen der Prognosebedingung. Momentan schaut es wie gesagt also so aus, dass die Modellprognosen zusammenpassend mit der Statistik, genauso wie die Bauernregeln übereinstimmend mit der Königskerzenbeobachtung auf einen kalten, langen und schneereichen Winter hindeuten. Wobei wir vorher durch einen milden Herbst gehen könnten, was ja jetzt nicht unbedingt schlimm ist, daa jahreszeitlich bedingt die Temperaturen dann wohl trotzdem gedämpft sein dürften.
    Und immerhin… Wir haben Ende Juni, in wenigen Tagen ist Juli, das halbe Jahr ist um die Nächte werden wieder länger und ab Mitte August kommen dann schon wieder die ersten Weihnachtsartikel in die Supermärkte und Discounter… also in gut eineinhalb bis knapp zwei Monaten beginnt für den Lebensmitteleinzelhandel die Weihnachtssaison. 🙂

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