Der Juli 2017 ist schon gelaufen! Siebenschläfer Update

UPDATE 13.7.2017: Erneut Bodenfrost in NRW – Eifel und Niederrhein betroffen!

Bodenfrost in der Eifel und am Niederrhein mitten im Sommer 2017! Quelle: WDR Text
Frische 2m-Temperaturen mitten im Sommer 2017 am 13.7.2017 morgens. Quelle: Frühwetter: Frisch und örtlich Nebel

UPDATE 10.7.2017 – Modelle einig: Kühle Westwetterlage bis zum 20. Juli!

Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 500 hPa (rund 5500 m Höhe) vom 10.7.2017, 00.00 Uhr für den 20.7.2017: In ziemlicher Einigkeit zeigen alle drei Modelle am 20.7.2017 ein Hochdruckgebiet bei den Azoren und ebenfalls hohen Druck über Nordwestrussland. Von Kanada bis zur Nordsee liegt ein unfangreiches kaltes Tiefdrucksystem. Über den Nordartlantik werden mit einer westlichen Strömung im Wechsel mäßig warme und kühle Meeresluftmassen nach West- und Mitteleuropa geführt, die meist unsommerliche Temperaturen unter Tmax 25°C bedeuten. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
Vergleich der Stratosphärenprognosen ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 9./10.7.2017 für den 19.7.2017. Beide Modelle sehen eine kühle Troglage über West- und Mitteleuropa. Beide rechnen mit einer kräftigen Westdrift von Kanada über den Nordatlantik bis Europa. Darin werden mit einer kräftigen westlichen und nach Süden ausgreifenden Höhenströmung im Wechsel (Achterbahn?) mäßig warme bis relativ kühle und feuchte Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt. Ein stabiles warmens Sommerhoch über Mitteuropa ist nicht in Sicht. Bemerkenswert: Der arktische Polarwirbel ist in der unteren sommerlichen Stratosphäre für diese Jahreszeit erstaunlich gut ausgeprägt; das verschärft die Temperaturgradienten zu den Subtropen und ist Antrieb für den Polarjet mit seinen Rossbywellen. Quelle: http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html und http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/stratosphere/strat_a_f/#emcz

Nach einem kühlen Beginn mit Bodenfrost in der Eifel und einer kurzen Hitzeepisode sind die Aussichten im Siebenschläferzeitraum Anfang Juli 2017 eher unsommerlich: Von flächendeckenden Hitzewellen in diesem Sommer 2017 in Deutschland weiter keine Spur.

Die Modellprognosen vom 24.6.2017 für eine Westwetterlage im Siebenschläferzeitraum vom 27.6. bis zum 11.7.2017  mit einem aktiven Rossby-Wellen-Karussell des Polarjets auf der sommerlichen Nordhalbkugel sind gemessene Realität geworden.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 70% – in Süddeutschland sogar bis zu 80% – setzt sich die Großwetterlage der ersten Juliwoche wegen der Erhaltungsneigung für mehrere Wochen, meist bis Mitte August, fort.

Das sieht dann in den Multimodellprognosen bis in die letzte Julidekade folgerichtig mit Tmax um 20°C recht unsommerlich aus,…

(zum Vergrößern anklicken)

WZ-Ensemble-Prognose von 11 Globalmodellen vom 6.7.2017 für die 2m-Temperaturen in KÖLN bis zum 22.7.2017. GFS sieht nach einer kurzen Hitzeepisode bis zum 9.7. bereits eine deutliche Abkühlung ab dem 10.7. und in der Folge unsommerliche Tmax deutlich unter 25°C. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.php?geoid=12612&model=multi&var=5&run=0&lid=OP&bw=

…,dafür aber mit reichlich Regen.

WZ-Prognose von 11 Globalmodellen vom 6.7.2017 für Niederschlagssummen in KÖLN bis zum 22.7.2017. GFS (schwarze Linie) sieht nach einer kurzen Hitzeepisode bereits ab 6./7.7. eine deutliche Zunahme der Niederschläge, die ab dem 14.7. bereits 50 l/m² überschreiten sollen. Bei Tmax unter 25°C eine kühle und nasse unsommerliche Witterungsphase bis in die letzte Julidekade 2017. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.php?geoid=12612&model=multi&var=4&run=0&lid=OP&bw=

Das aktive Rossbywellenkarussell mit fünf bis sechs kalten Trögen auf der Nordhalbkugel in Höhe der Tropopause ist hier im Lauf der Potentiellen Temperatur von 14 Tagen gut zu erkennen: Arctic ECMWF

Der Plot der Nordhalbkugel vom 6.7.2017 (Siebenschläferzeitraum) zeigt den Lauf der Analyse der potentiellen Temperaturen im Bereich des arktischen Polarwirbels (Polar Vortex) in Höhe der Tropopause (etwa um 8 bis 12 km Höhe). Die grüne und blauen Farben zeigen kalte polare/subpolare Luftmassen, die gelb/orange/roten Farben zeigen warme tropische/subtropische Luftmassen. Die rasche Bewegung der wechselnden Luftmassen von West- nach Ost (links nach rechts) in unseren Breiten weist auf das aktive Rossbywellenkarussel im Polarjet und im Subtropenjet hin, die im Wechsel kalte und warme Luftmassen auch nach Europa führen. Am 6.7.2017 liegen relativ kühle Luftmassen (gelb/grünliche Farben) über dem nördlichen Mitteleuropa und Teilen Deutschlands, während Nordeuropa und Teile Osteuropas schon voll von kühleren Luftmassen (grünlich) überströmt wird. Über GB liegt eine etwas wärmere Luftmasse, die aber rasch durch südlich von Island liegende kältere Luftmassen ersetzt wird, die sich weiter auf den Weg nach Europa machen. Quelle: http://www.pa.op.dlr.de/arctic/ecmwf.php

Grundsätzlich gilt: Je höher die Anzahl der Wellentäler (Höhentröge) und Wellenberge (Höhenrücken), desto größer ist die (Phasen-) Geschwindigkeit des Systems. Wetteran – Grundlagen – Vorticity

„Wellenlänge und Wellenzahl korrelieren folglich, d.h. dass sich mit zunehmender Wellenzahl die Wellenlänge verkürzt. Meist bewegt sich die Zahl der Rossby-Wellen auf der Nordhemisphäre zwischen drei und fünf. Je höher die Wellenzahl, desto rascher bewegen sich die Rossby-Wellen nach Osten, da ihre Phasengeschwindigkeit aufgrund der Wellenlängenverkürzung zunimmt. Bei niedriger Wellenzahl (< 3) können die (langen) Wellen stationär sein oder gar retrograd wandern. Dies ist bei den sogenannten Blockinglagen der Fall.“

Einen überduchschnittlich temperierten Juli 2017 in Mitteleuropa kann es nur noch geben, wenn sich die Anzahl der Rossbywellen so verringert, dass das Karussel erheblich langsamer wird oder ganz zum Stehen kommt und Mitteleuropa auf der warmen Vorderseite eines stehenden Troges in einem warmen Hochdruckgebiet liegt.

Dafür gibt es aber auch in den Stratosphärenmodellen von ECMWF und GFS für die kommenden 10 Tage bisher keine Anzeichen, ganz im  Gegenteil: Über Mitteleuropa wird von beiden Modellen bis Mitte Juli wiederholt ein kalter Trog gerechnet.

Vergleich der Stratosphärenprognosen ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 6.7.2017 für den 16.7.2017. Beide Modelle sehen eine kühle Troglage über Mitteleuropa. Beide rechnen mit einer kräftigen Westdrift von Kanada über den Nordatlantik bis Europa. Darin werden mit einer kräftigen westlichen Höhenströmung im Wechsel (Achterbahn?) mäßig warme bis relativ kühle und feuchte Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt. Ein stabiles warmens Sommerhoch über Mitteuropa ist nicht in Sicht. Bemerkenswert: Der arktische Polarwirbel ist in der unteren sommerlichen Stratosphäre für diese Jahreszeit erstaunlich gut ausgeprägt; das verschärft die Temperaturgradienten zu den Subtropen und ist Antrieb für den Polarjet mit seinen Rossbywellen. Quelle: http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html und http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/stratosphere/strat_a_f/#emcz

Die für diese Jahreszeit ungewöhnliche Aktivität der Jetstreams (Starkwindbänder) auf der NH  kann man im Strömungsfilm in 250 hPa (rund 11 km Höhe) verfolgen.

Der Plot zeigt die Jestreams in 11 km Höhe (250 hPa) auf der NH am 8.7.2017 , 08.00 Uhr. Der Polarjet (lila/rötlich) reicht von Kanada über den Atlantik nach Mitteleuropa: Eine kräftige Westdrift im Siebenschläferzeitraum, mit der eingelagerte Störungen im Wechsel mäßig warme und kühlere Luftmassen heranführen. Der Juli/Sommer 2017 ist bei Andauern dieser Großwetterlage gelaufen! Quelle: https://earth.nullschool.net/#current/wind/isobaric/250hPa/orthographic=-358.23,78.18,138

Nach der gemessenen Realität im Siebenschläferzeitraum und mit diesen Modellprognosen ist der Juli 2017 als Sommermonat mit hoher Wahrscheinlichkeit gelaufen.

Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt: Es bleiben statistisch immerhin 20 – 30 % für andere Entwicklungen.

Allerdings sollte man auch vom August 2017 nicht zu viel erwarten, die NOAA/CFSv2-Prognose sieht einen durchschnittlich temperierten Monat nicht nur in Deutschland.

Die NOAA/CFSv2-Prognose vom 7.7.2017 für die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa im August 2017. Für Deutschland und großeTeile Europas werden insgesamt durchschnittliche Abweichungen um 0,0 K (weiß) erwartet. Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/CFSv2/htmls/euT2me3Mon.html

Kompetenter Artikel zum Siebenschläfer 2017: „Siebenschläfer“ – ein Tag für Langfristprognosen?

 

Letzte Meldung: Die ersten sechs Tage des Monats Juli 2017 sind in großen Teilen Europas unterkühlt.

Die Grafik zeigt die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa vom 1. bis 6.7.2017. Große Teile Europas sind in den letzten sechs Tagen teils kräftig unterkühlt, wie die blauen und grünen Farben zeigen. Vor allem Teile Osteuropas erleben in diesem Zeitraum eine regelrechte Kältewelle mit Abweichungen bis zu -5 K. Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

Verwandte Themen:

Study Finds Temperature Adjustments Account For ‚Nearly All Of The Warming In Climate Data

Eiszeit bei minus 80 Grad: Antarktis stark unterkühlt! Seit 8000 Jahren wird die Erde kälter!

Globale Temperaturen weiter auf Talfahrt – „Global Warming“ Reality Check Juni 2017

Arktis unterkühlt – Schneebombe auf Grönland – Meereisflächen größer als 2016!

Hitzewelle oder deutsche Medienwelle? Oder: Sind unsere Medien bekloppt…?

NOAA/CFS: Juli und August 2017 in Deutschland und Europa eher kühl – Winter 2017/18 eisig kalt?

Acht Meter dickes Arktikeis verhindert Forschungsfahrt zur „Klimaerwärmung“ in der Hudsonbay!

Advertisements

22 Gedanken zu “Der Juli 2017 ist schon gelaufen! Siebenschläfer Update

  1. Der arktische Polarjet mit Westwetterlage nach Gewittertief „WOLF“ bei der regenreichen Arbeit in Mitteleuropa.


    Quelle: netweather

    UWZ mit Vorwarnungen/Warnungen vor Starkregen mit Gewittern und Bericht zu Überschwemmungen.

    UWZ

    UWZ Köln

    „Zu den Unwettern Samstagabend am Bodensee

    Schwere Unwetter haben am frühen Samstagabend im Bodenseeraum zu Überschwemmungen geführt. Ein großer Gewittercluster brachte verbreiteter 40 bis 60 Liter Regen pro Quadratmeter binnen ein bis zwei Stunden. In Friedrichshafen-Unterraderach sind 112,9 Liter Regen gemessen worden. Das ist in etwa die doppelte Regenmenge, die normalerweise in einem ganzen Monat Juli zu erwarten ist. In Meersburg/Bodensee wurde 98,4 Liter Regen, auf der Insel Mainau 86 Liter und in Konstanz 70,4 Liter Regen pro Quadratmeter registriert. Zudem traten in Meersburg/Bodensee orkanartige Böen bis 104 km/h, in Konstanz 76 km/h auf, was der Windstärke 9 entspricht. Insgesamt wurden rund 78.000 Blitze in der Region geortet.

    Dieser Lagebericht wurde am 09.07.2017 um 18:10 Uhr ausgegeben.“

    Gefällt mir

  2. Leute, ich hoffe, ihr habt mit euer Wetterprognose für den Juli recht. Der Trend beim DWD ab 19.07 zeigt im Südwesten wieder steil nach oben, auf ca. 30 bis 32 Grad. Und das gleich mehrere Tage. Wenn das so weitergeht, werde ich auf mittlere Sicht dem Südwesten den Rücken kehren und in den kühlen Norden ziehen.

    Gefällt mir

    1. Wie ich schon schrieb: Der DWD ist dafür bekannt, dass seine Prognosen selbst für die kommenden zwei Tage um 6°C zu warm sind: DWD mit erneuter Falschmeldung: Juni 2017 war weniger warm!
      Da sollte man DWD-Prognosen für mehr als zwei Tage nicht wirklich ernst nehmen…

      Schaut man auf das Mittel aller globalen Modelle, dann ist auch im Südwesten Deutschlands vorerst nicht mit Hitze von Tmax 30°C und wärmer zu rechnen…, dabei reicht GFS bis zum 26.7.2017…, da ist der Juli 2017 bald vorbei…


      Quelle: http://www.wetterzentrale.de/

      Gefällt mir

      1. Ja, wäre schön, wenn es bei unter 30° bliebe, zumindest was den Juli angeht. Ab dem 31. habe ich 3 Wochen Urlaub, dann gehts hoch ans Meer, an die Nordsee. Zumindest stand jetzt.

        Gefällt mir

  3. Auch als Antwort auf Friedhelm:

    Sie haben recht, aber wenn man die erweiterte Mittelfrist (168 bis 240 Std oder 6 bis 10 Tage) während der lezten Tage verfolgt hat, fällt auf, dass mal für diese Zeit im Voraus sehr kühles Wetter simuliert wird (Troglage), dann wieder trockene Hitze. Heute (10.7.) sahen diese Modelle gar nicht mehr so heiß aus, aber das kann morgen schon wieder anders sein.
    Ich bleibe auf der Linie, welche der „Schneefan“ hier schon Ende Juni vorgegeben hat und was ich in einem Kommentar dazu schon geäußert habe: Das wechselhafte, aber nicht dauerhaft kühle Wetter geht weiter. Im Unterschied zu den Sommern der letzten Jahre liegen wir in einer (fast) glatten Westströmung (in den Vorjahren war es jeweils eine stramme Südwestlage). Damit ist bei den kurzen Zwischenhoch-Phasen Süddeutschland bevorzugt oder benachteiligt (je nachdem ob man Hitze mag/nicht mag). Einen grundlegenden Witterungswechsel im Siebenschläfer-Zeitraum wird es also wohl auch diesmal nicht geben. Weder sieht es nach einem Umschwung zu dauerhaft heißer und trockener noch zu sehr kühler Witterung aus. Da ist mir fast schon egal, was die Modelle zeigen.

    Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt

    Gefällt mir

  4. Moin Moin……
    Also ich bin komplett zufrieden hier bei uns in Schleswig-Holstein mit dem Wetter…..
    Pendeln zwischen 18-25 Grad herum und dank der Nähe der Meere und dem vielem Regen und komm mir hier bald vor wie im Dschungel ^^ !
    Die Natur wuchert wie wild und die Bäume tragen extrem viele Blätter und Wachstum allgemein .
    Was ich aber als laie sagen möchte ,ist das ich vor allem überzeugt bin , das dieser Grönland-Eiswürfel, der ja nun mal in dieser Nordwest
    (bzw West) Atlantikströmmung sein dasein tristed und mächtig mehr Eis mit sich
    herumschleppt , gewaltig einfluß hat auf unser Klima hier , abgesehen davon die vielen dauernden vermehrten Vulkanausbrüche ihr übriges tun mit dem Aschewolkendünger in unsere Atmosphäre.
    Es gab da mal Einen Vulkanausbruch seit beginn der Aufzeichnungen , der damals schon den Nachweis erbracht hat ,das das direkt in Verbindung damit stand, das das Klima sich abkühlte und unter anderem Mißernten hervor brachte in den jahren danach!!!

    http://www.ingenieur.de/Themen/Klima-Umwelt/Vulkan-Tambora-sorgte-200-Jahren-fuer-Klimakatastrophe-Neuzeit

    Allerdings sei dazu gesagt ,das wir bei uns in der jetzt Zeit nicht einen gewaltigen Ausbruch haben …sondern ganz viele (ich sage mal „normale“) in fast regelmäßigen Abständen seit 2011 .
    Noch einfacher gesagt ,die Natur macht ihr Ding , ob mit oder ohne Menschen, spielt keine Rolle …..
    ….Darum auch meine frage , warum ihr alle so erstaunt seit oder überrascht
    …..ich lese hier gerne ,weil hier Tacheles gesprochen wird von Schneefan,
    …….. und die Antworten werden klarer, wenn man alle fakten in einer beurteilung einer gesamtsituation einbezieht !
    Dieser letzte Satz ist der Hauptgrund meines Schreibens hier , und ich bin nach wie vor über soviel verwunderung erstaunt ,wenn ich das eine wie das andere hier lese ,
    warum man sich wundert ……

    ng Tim

    Gefällt mir

  5. @Tim: das milde Wetter in Schleswig-Holstein ist der Grund, warum ich erwäge, über kurz oder lang meine Heimat im Südwesten zu verlassen. Ja, ein Vulkanausbruch würde viel bewegen. Aber ob wir sowas noch zu Lebzeiten erleben? Kandidaten wären ja der Vesuv oder der Yellowstone.

    Gefällt mir

  6. Mist, mehrere Wettervorhersagen, unter anderem auch wetterkontor.de scheinen das anzukündigen was ich eigentlich nicht wollte, ab Sonntag eine ganze Woche Hitze mit 30° C ioder auch etaws darüber m Südwesten. Oh Petrus, bitte schalte doch mal bitte die Wärmepumpe ab und quäle uns nicht ständig. Wieso kann der nicht mal den Norden so drangsalieren?

    Gefällt mir

  7. Leider zeigen nun alle Wettermodelle was die Temperaturen angeht, nach oben. Da scheint sich wirklich etwas anzubahnen, was man per Definition auch Hitzewelle nennen darf. Und dann reden die Medien noch von „typisch deutschem Sommer“. Haben die Norddeutschen an der Küste dann keinen typischen Sommer?
    Der Siebenschläfer hat versagt!

    Gefällt mir

    1. Der Siebenschläfer 2017 liegt voll im kühlen Trend mit erneutem Bodenfrost in NRW (s. UPDATE von heute).

      Dass es bei der andauernden Westströmung abwechselnd kühlere und wärmere Einschübe gibt, ist tatsächlich ein Merkmal eines typischen durchschnittlichen deutschen Sommers.

      Auch für Karlsruhe ist in keinem Modell auch nur annähernd eine Hitzewelle von mindestens fünf Tagen in Folge mit mindestens Tmax 30°C zu erkennen.

      GFS rechnet aktuell mit ZWEI Tagen (zum Vergrößern anklicken).


      Quelle: http://www.wetterzentrale.de

      Gefällt mir

  8. Also Wetter.com zeigt bei uns hier für Mittwoch 30 Grad an, für Donnerstag 31 Grad. Aus der Vergangenheit weiß ich, dass wetter.com ziemlch genau ist. Das wäre dann ja noch vertretbar, während beim DWD ab Mittwoch in der Trendvorhersage Dauerhitze angesagt scheint im Südwesten.

    Ich hoffe, ihr habt recht und nicht der DWD.

    Gefällt mir

      1. Mittlerweile zeitgt tatsächlich die Kurve vom DWD ab Mittwoch bei der Trendvorhersage steil nach unten, eher zwischen 20 und 25 Gradf. sieht also gut aus. Mir fällt im Moment ein Stein von Herzen.

        Gefällt mir

  9. Freu‘ dich nicht zu früh, Friedhelm!

    WetterOnline droht heute mit einer erneuten Fake-Hitzewelle für die kommenden Woche in Süddeutschland!

    Quelle: http://www.wetteronline.de/14-tage-wetter

    Im Screenshot vom 14.7.2017 erkennt selbst der dümmste Depp, dass in der (sicher zu hohen) Temperaturprognose nur an VIER Tagen Tmax von mindestens 30°C erreicht werden…, für eine Hitzewelle braucht es aber mindestens FÜNF Tage…, schreibt WetterOnline:

    „Von einer Hitzewelle spricht man, wenn die Höchsttemperatur an fünf oder mehr aufeinanderfolgenden Tagen 30 Grad oder mehr erreicht…“ Quelle: http://www.wetteronline.de/wetterlexikon?topic=hitzewelle

    Die WZ-Multimodelle sehen weiter eine anhaltende Westwetterlage mit wärmeren und kühleren Einschüben bis Ende Juli 2017, dabei gehen die Tmax selten über 30°C…

    WZ Multimodelle
    Quelle: http://www.wetterzentrale.de/

    Ein besonderes Schmankerl für alle vermeintlich oder tatsächlich Hitzegeplagten hat heute GFS06 im für Ende Juli 2017 im Angebot: Eine Herbstwetterlage mit Skandinavientief und Grönlandblock und einsetzender Nordströmung bei -25°C in 500 hPa (rund 5500 m).

    GFS mit Herbstwetterlage Ende Juli
    Quelle: wie vor

    Gefällt mir

    1. GFS06 bleibt auch heute bei frühherbstlichen Tmax um 15°C(!) in Karlsruhe ab 25.7.2017 – zu den eigentlich heißen Hundstagen…

      (zum Vergrößern anklicken)


      Quelle: Wetterzentrale

      Die Juli-Temperaturen liegen bis zum 14.7.2017 im Gebietsmittel Deutschlands mit -0,3 K leicht unter dem modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (zum veralteten Klimamittel 1961-1990 bei +0,8 K) mit einem deutlichen Südwest- Nordostgefälle.

      Uni Karlsruhe TA 2m vom 1. bis 14.7.2017
      Quelle: Uni Karlsruhe – Aktuelle Wetterwerte Deutschland –

      Die Temperaturen der letzten sieben Tage liegen in großen Teilen Europas und auch Deutschlands unter dem WMO-Klimamittel 1981-2010.

      Haustein Analyse TA2m Europa 8. bis 15.7.2017 unterkühlt
      Quelle: TA-Analyse Europa 8. – 15.7.2017

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.