Halbzeit: Juli 2017 in Deutschland bisher unterkühlt – GFS mit Frühherbst Ende Juli!

UPDATE 23.7.2017: Ab heute wird es kühl: Frühherbstlich kalter und nasser Start in die „Hundstage“ in Mitteleuropa!

GFS-Prognose vom 23.7.2017 (Beginn der „Hundstage“) für Luftdruck, Tmax und Niederschläge bis zum 26.7.2017. Tiefkomplex „Zlatan“ zieht heute langsam von der Nordsee nach Mitteleuropa und führt zunehmend kühle und feuchte Meeresluft auch nach Deutschland. Dabei gehen die Tmax in Teilen Deutschlands unter Regenfällen schon am 24.7.2017 bis auf frühherbstliche 14°C runter, bis zum 26.7.2017 fallen Niederschläge bis zu 75 l/m². Die Modellprognosen vom 16.7.2017 (s. Grafik unterhalb) für tiefen Druck über Mitteleuropa um den 26.7.2017 dürften zutreffen. Erst um den Monatswechsel könnten sich wieder sommerliche Temperaturen einstellen…Quelle: http://www.wetterzentrale.de/

UPDATE 16.7.2017: Modelle mit kaltem Trog zu den Hundstagen Ende Juli 2017!

Zum Vergrößern anklicken: Vergleich der Modellprognosen von ECMWF, GFS und GEM für 500 hPa (rund 5500 m Höhe) vom 16.7.2017, 00.00 Uhr für den 26.7.2017. In ziemlicher Übereinstimmung zeigen alle drei Modelle am 26.7.2017 ein Hochdruckgebiet bei den Azoren und tiefen Druck über West- und Mitteleuropa . Mit einer nordwestlichen Strömung werden kühle Meeresluftmassen nach West- und Mitteleuropa geführt, die meist unsommerliche Temperaturen unter Tmax 25°C, teils sogar nur um 15°C bedeuten. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
WZ-Prognose T2m Köln vom 16. 7. bis 1.8.2017. Ab 26.7.2017 liegen die Tmax zunächst um 20°C, dann sogar nur noch um 15°C im herbstlichen Bereich – an den Hundstagen! Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 15./16.7.2017 für den 25.7.2017. Beide Modelle sehen eine kühle Troglage über Mitteleuropa zum Beginn der Hundstage. Beide rechnen mit hohem Luftdruck über dem östlichen Nordatlantik und im Raum Island/Grönland. Zwischen dem Hoch und dem Trog, der bei ECMWF kräftiger ausgeprägt ist,  werden mit einer westlichen bis nordwestlichen Höhenströmung relativ kühle und feuchte Meeresluftmassen nach West- und Mitteleuropa geführt. Bei Eintreffen dieser Troglage werden die eigentlich heißen Hundstage in Mitteleuropa eher herbstlich kühl! Das Rossbywellenkarussell dreht sich unvermindert weiter, wie die fünf ausgeprägten kalten Tröge im Polarjet der NH bei ECMWF ausweisen. Allerdings könnte das Cut-Off-Höhentief über der Nordsee zusammen mit einem Grönland/Islandblock zu einer Verlangsamung über Europa führen und sich das Tief über Mitteleuropa „festbolzen“…Quelle: http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html und http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/stratosphere/strat_a_f/#emcz

Das Wettermodell GFS der amerikanischen Wetterbehörde NOAA sieht seit Tagen den Frühherbst – nicht nur – in Deutschland kommen.

Mit Tageshöchsttemperaturen (Tmax) um 15°C ab dem 25. Juli 2017 erschrickt es die Menschen selbst in Südwestdeutschland, die an den Hundstagen eigentlich sommerliche Hitze erwarten.

WZ-Multimodell-Prognose T2m Karlsruhe vom 15. bis 31.7.2017. Ab 25.7.2017 liegen die Tmax um 15°C im frühherbstlichen Bereich – an den Hundstagen! Quelle: http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.php?geoid=5588&model=multi&var=5&run=0&lid=OP&bw=

Die erste Julihälfte ist in Deutschland mit -0,5 K (°C) zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 leicht unterkühlt, wobei es ein deutliches Südwest-/Nordostgefälle gibt (Update am 17.7.2017).

Die Grafik der Uni Karlsruhe zeigt am 17.7.2017 die Abweichungen der Temperaturen in Deutschland vom 1. bis 16.7.2017 zum veralteten (kälteren) Klimamittel 1961-1990 von +0,6 K. Zum modernen (milderen) WMO-Klimamittel 1981-2010 beträgt die Abweichung -0,5 K. Bei einem deutlichen Temperaturgefälle von Südwest nach Nordost setzt sich bisher das unbeständige und teils unterkühlte Wetter des Siebenschläferzeitraums Anfang Juli 2017 in Deutschland fort. Quelle: http://imkhp2.physik.uni-karlsruhe.de/wetterwerte.html

Die Temperaturen der letzten sieben Tage liegen in großen Teilen Europas und Deutschlands unter dem WMO-Klimamittel 1981-2010, in Deutschland bei -1,3 K (Update 16.7.2017).

Große Teile Europas und Westsibiriens sind vom 9. bis 16.7. 2017 unterkühlt (blaue Farben), Deutschland mit -1,6 K (Update 17.7.2017). Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Auch die globalen Temperaturen bleiben im Juli 2017 nach der Talfahrt im Juni weiter auf niedrigem Niveau, vor allem auf der Südhalbkugel.

Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach den bis zum 15.7.2017 gemessenen und für die folgenden sieben Tage berechneten Werten gehen die globalen Temperaturen (schwarze Linie) ab Ende Mai 2017 wieder nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted”  (verfälscht) wurden. Vor allem auf der im Hochwinter befindlichen SH (blaue Linie) mit 81% Meeresoberflächen stürzen die Temperaturen in der Prognose Ende Juli 2017 erneut – wie bereits Anfang Juli – bis unter NULL K Abweichung ab und erreichen den tiefsten Stand dieses Jahres. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Mal sehen, ob es wirklich so kalt wird wie berechnet: In der Antarktis jedenfalls sind die winterlich eisigen Temperaturen bisher im Juli 2017 weiterhin unterkühlt,…

Die Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom WMO-Klimamittel 1981-2010 vom 15.7.2017 für die Antarktis bisher im Juli 2017 in großen Teilen starke Unterkühlung zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (blaue und llia Farben). Auch die weit nach Norden und damit in weniger kalte Gebiete ragende antartische Halbinsel ist im Bereich der Eisschelfe östlich von West AA mit ca. -4 K unterkühlt. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

….auch im Bereich der antarktischen Halbinsel, von der sich unter der riesigen Last der seit vielen Jahren wachsenden Eis- und Schneemengen des Larsen-C-Schelfeises vor wenigen Tagen ein mächtiger Eiswürfel abgelöst hat, der nun in die wärmeren Gewässer nach Norden treibt und diese abkühlt.

Die Analyse der SSTA vom 14.7.2017 zeigt an der antarktischen Halbinsel (weißer Kreis) die Meereisflächen und das Schelfeis (grau). Große Teile der antarktischen Gewässer sind schon seit Monaten unterkühlt (blaue Farben). Der mächtige Eisberg des Larsen-C-Schelfeises wird auf seinem Weg in die wärmeren Gewässer nach Norden für weitere Abkühlung sorgen. Quelle: http://weather.unisys.com/surface/sfc_daily.php?plot=ssa&inv=0&t=cur

Im Grunde kann man froh sein, dass der deutsche Sommer 2017 vor allem im Norden wenigstens hin und wieder sommerlich warme Tage von Tmax mindestens 25° C hat, er könnte bald wieder vorbei sein…

Da muss man auch nicht schon wieder eine Hitzewelle erfinden,…

WO-Prognose vom 14.7.2017 für Fake-Hitzwelle in Süddeutschland kommende Woche.

…, die man nur einen Tag später zurücknehmen muss, davon wird es auch nicht wärmer…

WO-Hitzewelle erledigt am 15.7.2017. Quelle: http://www.wetteronline.de/14-tage-wetter

 

Letzte Meldung – Ein aktueller Webcam-Blick auf die verschneiten Alpen bei etwa 2600 m Mitte Juli 2017:

Webcam Sonnalpin/Zugspitze (2595m) am 15.7.2017, 10.42 Uhr verschneit bei -1,9°C auf der Zugspitze. Quelle: BERGFEX: Webcam Zugspitze

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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38 Gedanken zu “Halbzeit: Juli 2017 in Deutschland bisher unterkühlt – GFS mit Frühherbst Ende Juli!

  1. Das erinnert mich etwas an den Sommer 1984, der war total verregnet und unterkühlt. Aber im August kann das noch ganz anders werden, oder was sieht da der GFS? gibts schon Trendmodelle, welche die Richtung anzeigen?
    Aber im August habe 3 Wochen Urlaub und fahr dann an die Nordseeküste. Und danach sind dannauch die Hundstage vorbei und die Nächte wieder deutlich länger

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    1. An der Richtung eher kühler Durchschnitt für den August 2017 in Deutschland hat sich wenig geändert:

      Prognosen Juli August 2017
      Quelle: http://www.meteociel.fr/modeles/cfsme_cartes.php

      https://wobleibtdieglobaleerwaermung.wordpress.com/2017/06/20/noaacfs-juli-und-august-2017-in-deutschland-europa-eher-kuehl-winter-201718-eisig-kalt/

      Aus meiner vieljährigen Erfahrung mit Sommerurlaub an der dänischen Westküste weiß ich, dass dort der stürmische Herbst – wie in Schottland – bereits oft ab Mitte August einsetzt…

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      1. Hallo Schneefan, danke für die Karten der französischen „Kollegen“. Es sind halt alles Langzeitmodelle und nur vage Prognosen, aber so wie ich das da sehe, ist der Südwesten auf der Karte für den August im blauen Bereich, also deutlich unterkühlt (wenn es so kommt, solls mir recht sein). Der September wieder zu warm, wobei es da durchaus auch mal auf über 30 Grad gehen kann (selten!), aber nachdem da die Sonne schon tiefer steht und die Nächte länger sind, dürfte es dann in den Nächten angenehm kühl sein.

        Alle anderen Monate entweder im Schnitt oder deutlich unterkühlt Aber lassen wir uns überraschen.

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  2. Also es gibt einen eindeutigen Trend nach unten. Kai Zorn brachte in seiner neuesten Kolumne sogar einen richtig gsäßkalten Momatswechsel nach Art des alten Klimamittels ins Spiel. Für Karlsruhe so 15 – 17°C und Regen, im Hochschwarzwald u.U Schnee. Die meisten Läufe bringen allerdings Temperaturen zwischen 20 und 25°C und doch schon relative kühle Nächte, egal ob WO, oder die Kachelmänner.
    Scheint sich also zu verfestigen.

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  3. Krass, also wenn ich die Karte richtig deute, eine Abweichung nach unten für Süddeutschland im Bereich zwischen 2 und 4 Grad vom Durchschnitt. Das klingt zwar nach wenig, könnte aber bedeuten, dass wir einen mäßig warmen August ohne Hitzetage über 30 Grad bekommen könnten. Das wäre wünschenswert.

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  4. Hallo Schneefan, sehe gerade, beim DWD ist am Wochenende ne kleine „Delle“ nach oben drin, in der Trendprognose. Wollen die wieder Panik verbreiten?? Die Höchsttemperaturen wären dann am Samstag und Sonntag 31 oder 32 °C. Kann sich zwar noch ändern, aber ich hab so ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Gut, die schwarze Linie liegt bei unter 30° C, aber so wie ich Petrus einschätze, kommts bei uns (Vorort von Stuttgart) glech immer knüppeldick.

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    1. Mag sein, dass einige beim DWD ’ne warme Delle haben…

      Die drei wichtigen Multimodelle von WZ (ECMWF/GFS/GEM) sehen in 850 hPa (rund 1500m) vom 16. bis 26.7.2017 nach einer kurzen Wärmespitze nur einen Trend: Nach unten…; dabei hebt sich besonders das meist zuverlässige ECM(WF) Modell (schwarze Linie) nach unten ab…

      (zum Vergrößern anklicken)


      Quelle: WZ MultiOP vom 16.7. bis 26.7.2017

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      1. Hallo Schneefan2015, vielen Dank für die Info. Wenn man die Kommentare und Infos hier so liest, dann hat man den Eindruck, dass hier auch tatsächlich Berufsmeteorologen tätig sind. Sehr viel Fachkenntnis. Na bin mal gespannt, wie der August wird. Gut, die von mir genannten 4 Kelvin weniger wären in der Tat für den August heftig, aber mal ein August ohne Hitzetage über 30 Grad, das wäre es.
        Aber träumen wird ja noch erlaubt sein.

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  5. Hallo Schneefan :
    Ein interessanter Blog von Kai Zorn auf Wetter.com.

    Anscheinend kommt der Sommer in Norddeutschland wirklich nicht in die Gänge. Aktuell ist er sogar unter dem Durchschnitt des alten Klimamittels, und dass ist schon beachtenswert. Und der August solls auch nicht mehr richten können, auf eine warmen September wie letztes Jahr sollte man auch nicht bauen.

    Interessanterweise hat er auf die Sonnenflecken hingewiesen, die für den vor allem in Norddeutschland kühlen Sommer mitverantwortlich sein könnte. Allerdings meint er, dass es 2018 / 19 mit den Sonnenflecken besser ausschaut. Zweifel angebracht.

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    1. Hast du einen Link zum Blog?

      Ich kann mir nicht vorstellen, dass Kai Zorn wirklich annimmt, dass die schwächste Sonnenaktivität seit 200 Jahren im kommenden Jahr kräftiger ausfallen soll als in diesem Jahr.

      Das Minimum des aktuellen Sonnezyklusses (SC) 24 steht voraussichtlich erst um das Jahr 2020 an,…Schwache Sonne -kühle Erde: Wie schwach wird der nächste Sonnenzyklus nach 2020?

      …, auch wenn es aktuell – wie immer – andere Meinungen gibt, die das Minimum bereits in diesem Jahr sehen…
      Nähert sich ein Monsterminimum?

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      1. Bin leider nicht so bewandert mit Links einstellen. Der Blog müsste eigentlich noch verfügbar sein.
        Der letzte Satz hier wortwörtlich
        „Die Sommer 2018 und 2019 bieten da vielleicht aus Sicht von Sonnenflecken-Zyklen und anderer Parameter mehr Grund zur sonnig-heißen Freude… Warten wir’s ab. ;-).
        Kann nur heissen das es mit den Sonnenflecken Zyklen aufwärts gehen sollte. Nur, dass er auf einmal auf diesen Zug aufspringt.

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      1. Danke, klingt interessant…:

        „…Richtige Sommer im Norden erst wieder 2018 und 2019?

        Der Norden hat übrigens in Sachen Sommer in den vergangenen Jahren wirklich „Pech“ gehabt. Der Hitzesommer 2015 fand meist ohne die Nordlichter statt. 2014, 2011, der Juli 2010 sowie der Doppelpack 2009 und 2008 waren hier definitiv brauchbarer als die vergangenen Sommer bzw. der aktuelle.

        Die Sommer 2018 und 2019 bieten da vielleicht aus Sicht von Sonnenflecken-Zyklen und anderer Parameter mehr Grund zur sonnig-heißen Freude… Warten wir’s ab. ;-)“

        Wenn ich das richtig verstehe, dann meint er, die Sommer 2009 und 2008 lagen im Sonnenminimum (Dezember 2008)…, es gab dort in Deutschland warme Sommer und das mit dem Sonnenminimum gelte auch für 2018 und 2019, womit er richtig liegen kann.

        2014 lag allerdings im Sonnenmaximum (April), der Zusammenhang zu einem warmen Sommer in Deutschland mit dem kommenden Sonnenminimum erschließt sich mir daher nicht…


        Quelle: http://sidc.oma.be/silso/monthlyssnplot

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    2. Das halte ich für Unsinn. Eine schwache Sonne wirkt sich auf der ganzen Erde aus und nicht ausschließlich in einem für das Wetter völlig unbedeutenden Landstrich wie Norddeutschland.
      Ich bin hier beim Schneefan. Die Abkühlung läuft und wird global während der nächsten Jahre an Fahrt aufnehmen.

      Hans-Dieter Schmidt

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  6. Aber auch auf der Südhalbkugel geht es ungemütlich zu.
    Santiago de Chile, Schneesturm, 30cm Schnee.

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  7. Wenn sich das wider allgemeinem Erwarten tatsächlich abzeichnen sollte, dass sich die Erde abkühlt, dann bin ich mal auf den Sommer 2030 in Deutschland gespannt.

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  8. Im Blog lese ich:
    „Mit Tageshöchsttemperaturen (Tmax) um 15°C ab dem 25. Juli 2017 erschrickt es die Menschen selbst in Südwestdeutschland,“

    Ist ja nett wie hier spekuliert wird, 4 Tage später hat gfs mal locker 10K draufgelegt. Hoffen wir mal, dass es am Wochenende im Süden ein wenig abkühlt, damit am Abend das Grillen draußen angenehm wird.

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    1. Für Karlsruhe würde das am 3.8. bedeuten, Tmax unter 30 Grad.
      heißt also in Stuttgart 1 – 2 K weniger. Aber mir ab 1.8. fürs erste egal, da ich die ersten beiden Augustwochen am Meer (Nordsee) bin, und mir hoffentlich eine angenehme Brise um die Ohren wehen lasse.

      Was die AMO angeht, ich hoffe, diese trifft in absehbarer Zeit (< 10 Jahre) auch wieder ein und fällt nicht aus. Könnte mir gut vorstellen, dass diese in Zukunft kürzer wird oder ganz ausfällt.

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  9. Hallo Schneefan
    Ich habe letztes oder vorletztes Jahr irgendwo einen Bericht über den Golfstrom gelesen und darin stand das er sich verlangsamt hat .
    Ich meine auch , das im alten WO-Forum ein Mitglied namens Klima-Autist in die selbe Kerbe geschlagen hat , er stellte auch die Behauptung auf , das es in den nächsten 5 Jahren anfängt kälter zu werden , das war 2012 ! Ich glaube er wird recht behalten ! …(Aus Datenschutzgründen gekürzt durch Admin)

    Einen schönen Abend in die Runde

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    1. Das WO-Forum wurde leider zum 1.9.2016 geschlossen, so dass man dort nichts mehr nachlesen kann.

      Über den Golfstrom und seine Folgen gab es in den letzten Jahren allerhand Unsinn zu lesen, vor allem vom PIK Potsdam.

      Die aktuellen Studien haben Rahmstorf et al. gründlich widerlegt.

      http://www.kaltesonne.de/einkassiert-umstrittene-rahmstorf-these-von-langfristiger-abschwachung-des-golfstroms-ist-nun-endgultig-vom-tisch/

      Im ZEIT-BLOG hatte ich bereits 2010 zu den eigentümlichen Spinnereien aus Potsdam geschrieben: PIK Potsdam: Erderwärmung ist schuld an zunehmender Kälte in Europa!

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