Tief „Zlatan“ macht den Sommer mies: Regentief über Mitteleuropa an den Hundstagen! WO sieht schon wieder Hitzewelle…

UPDATE 29.7.2017 – Absturz der Sonnenaktivität: Sonne seit 12 Tagen fleckenlos!

Wie bereits Anfang März 2017 ist die Sonnenaktivität auch Mitte Juli 2017 erneut abgestürzt: Die Sonne ist seit 12 Tage in Folge ohne jeden von der Erde sichtbaren Sonnenfleck (rote Linie bei Null). Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

UPDATE 27.7.2017: Tiefer Winter im Hochsommer 2017: Zugspitze mit einem halben Meter Neuschnee! webcam.

Zum Vergrößern anklicken: Tiefer Winter im Hochsommer 2017 auf der Zugspitze am 27.7.2017: Ein knapper halber Meter Neuschnee bei knapp -3°C! Quelle: wie vor
Tiefer Winter im Hochsommer 2017 auf der Zugspitze am 27.7.2017: Ein knapper halber Meter Neuschnee! Quelle: wie vor, http://www.wetteronline.de/wetterdaten/zugspitze

Zugspitze

Das von den Modellen bereits vor mehr als einer Woche richtig erkannte „Tief Mitteleuropa“ dreht für einige Tage als „Zlatan“ und Co. mit teils frühherbstlichen Tmax um 15°C und kräftigen Regenfällen über Mitteleuropa seine Runden.

UWZ-Prognose vom 23.7. für den 24.7.2017: Mitteleuropa wird vom Tiefkomplex „Zlatan“ und Co. mit frühherbstlichen Tmax um 15°C und wiederholten starken Niederschlägen beherrscht. Quelle: http://www.unwetterzentrale.de/uwz/lagebericht.html

Die Unwetterzentrale warnt vor verbreiteten, anhaltenden teils gewittrigen Starkniederschlägen in großen Teilen Deutschlands und in anderen Teilen Europas von Montag bis Mittwoch.

(zum Vergrößern anklicken)

Screenshot der UWZ-Warnungen und -Vorwarnungen vor Starkregen und Gewittern in Deutschland vom 24. bis 26.7.2017. Quelle: http://www.unwetterzentrale.de/uwz/index.html
Screenshot der UWZ-Warnung „Rot“ vor Starkregen in Wolfsburg vom 24. bis 26.7.2017. Quelle: wie vor

Da träumt WetterOnline schon wieder von einer „Kurzen Hitzewelle“ zum Monatswechsel.

Screenshot der WO-Spekulation vom 23.7.2017 für eine „Kurze Hitzewelle“ zum Monatswechsel Juli/August 2017. Quelle: Hitzewelle zum Monatswechsel?

Update 25.7.2017: WO-Hitzewelle schon wieder erledigt: Rasch wieder deutlich wärmer

Auch diese WO-Hitzewelle-Phantasie ist schon wieder erledigt! Quelle: wie vor

Es hat außer medialen Fake-Hitzewellen im Sommer und Frühjahr 2017 in Deutschland noch keine einzige flächendeckende Hitzewelle von mindestens fünf Tagen in Folge mit Tmax von 30°C und höher gegeben.

Da ist es verständlich, wenn sich vor allem Klimaarlamisten im Zuge der ausbleibenden globalen Erwärmung nun wenigstens wiederholt regionale Hitzewellen herbeisehnen und diese dem Publikum vorgaukeln, um nicht völlig an ihrem Glauben verzweifeln zu müssen…

Die gemessene Realität in Europa im Juli 2017 sieht bisher so aus: Große Teile Europas sind zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 – teils kräftig – unterkühlt.

Die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 vom 1. bis 23. Juli 2017 zeigt große Teile Europas teils kräftig unterkühlt (blaue und grüne Farben). Die Unterkühlungen vor allem in Nord- und Osteuropa reichen bis Norddeutschland. Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Die aktuellen Prognosen der Wettermodelle kann man so zusammenfassen: Es sind noch ein paar Sommertage mit Tmax von mindestens 25°C und selbst der eine oder andere Hitzetag mit Tmax von 30°C und mehr – vor allem in Süddeutschland – drin, aber eine flächendeckende  Hitzewelle ist nirgends erkennbar, nicht mal eine „kurze“…, die ja auch mindestens fünf Tage andauern müsste, kürzer geht es per Definition nicht…

WZ-Prognose T2m Multi-Modelle für Köln vom 24.7. bis 9.8.2017: Keine Hitzewelle! Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
WZ-Prognose T2m Multi-Modelle für Karlsruhe vom 24.7. bis 9.8.2017: Keine Hitzewelle! Quelle: wie vor

Die unbeständige Großwetterlage des Siebenschläferzeitraums hat sich im Sommer 2017 in Mitteleuropa bisher bestätigt, und sie setzt sich zunächst weiter fort.

Dabei ist das Rossby-Wellen-Karussell des Polarjets auf der sommerlichen Nordhalbkugel weiter sehr aktiv, was einen raschen Wechsel von Tiefdruckgebieten und Zwischenhochs in Mitteleuropa bedeutet.

Der Plot der Nordhalbkugel zeigt den Lauf der Analyse der potentiellen Temperaturen im Bereich des arktischen Polarwirbels (Polar Vortex) in Höhe der Tropopause (etwa um 8 bis 12 km Höhe). Die grünen und blauen Farben zeigen kalte polare/subpolare Luftmassen, die gelb/orange/roten Farben zeigen warme tropische/subtropische Luftmassen. Die anhaltend rasche Bewegung der wechselnden Luftmassen von West- nach Ost (links nach rechts) in unseren Breiten weist auf das aktive Rossbywellenkarussel im Polarjet und im Subtropenjet hin, die im Wechsel kalte und warme Luftmassen auch nach Europa führen. Am 24.7.2017 liegen kühle bis mäßig warme (grün/gelbe) Luftmassen über großen Teilen Europas und auch Deutschlands, wärmere Luftmassen (rötliche Farben) befinden sich südwestlich von Irland. Quelle: http://www.pa.op.dlr.de/arctic/ecmwf.php

Im Plot sind weiter fünf Rossbywellentäler zu sehen, die ein Andauern des Rossbywellenkarussels erkennen lassen.

Grundsätzlich gilt: Je höher die Anzahl der Wellentäler (Höhentröge) und Wellenberge (Höhenrücken), desto größer ist die (Phasen-) Geschwindigkeit des Systems. Wetteran – Grundlagen – Vorticity

„…Wellenlänge und Wellenzahl korrelieren folglich, d.h. dass sich mit zunehmender Wellenzahl die Wellenlänge verkürzt. Meist bewegt sich die Zahl der Rossby-Wellen auf der Nordhemisphäre zwischen drei und fünf. Je höher die Wellenzahl, desto rascher bewegen sich die Rossby-Wellen nach Osten, da ihre Phasengeschwindigkeit aufgrund der Wellenlängenverkürzung zunimmt. Bei niedriger Wellenzahl (< 3) können die (langen) Wellen stationär sein oder gar retrograd wandern. Dies ist bei den sogenannten Blockinglagen der Fall…“

Am 24.7.2017 kann man feststellen, dass genau vor einem Monat einige Wettermodelle den Trend für den weiteren Verlauf des Sommers 2017 in Mitteleuropa bereits am 24.6.2017 richtig eingeschätzt haben. Modelle: Siebenschläfer entscheidet den Sommer 2017 – Hopp oder Top?

Man kann am 24.7.2017 auch diese Einschätzung vom 7.7.2017 (neukalendarischer Siebenschläfer) als zutreffend bezeichnen: Der Juli 2017 ist schon gelaufen! Siebenschläfer Update

Aber vielleicht gibt es ja doch noch ein beständiges Sommerhoch 2017 in Mitteleuropa, wie im letzten Jahr ab Mitte August und einem sommerlich warmen September 2016

 

Letzte Meldung: Domkollaps am Vulkan Schiwelutsch auf der russischen Halbinsel Kamtschatka – wiederholt Aschewolken bis über 12.000 m Höhe. (Quelle: Erta Alé: Lavaströme aktiv)

Der weltweite Flugwarndienst für Vulkanasche (VAAC) warnt heute im Abschnitt TOKIO vor Vulkanasche vom Boden (SFC) bis zu einer Flughöhe von 40.000 Fuß (FL 400, rund 12.100m) nach mehreren Ausbrüchen auch heute:

„…VA ADVISORY

DTG: 20170724/1418Z

VAAC: ANCHORAGE

VOLCANO: SHEVELUCH 300270

PSN: N5639 E16122

AREA: KAMCHATKA PENINSULA

SUMMIT ELEV: 10771 FT (3283 M)

ADVISORY NR: 2017/159

INFO SOURCE: HIMAWARI/GOES

AVIATION COLOR CODE: ORANGE

ERUPTION DETAILS:

OBS VA DTG: 24/1418Z

OBS VA CLD: SFC/FL400 N6211 E17543 – N5958 E17529 – N5838 E17401
– N5847 E17153 – N6116 E17240 – N6211 E17543 MOV E 45KT.

FCST VA CLD +6HR: 24/2018Z SFC/FL400 N6142 E17422 – N6231 W17423
– N5852 W17434 – N5839 E17305 – N6142 E17422.

FCST VA CLD +12HR: 25/0218Z SFC/FL400 N6216 W17840 – N6156
W16724 – N5706 W16602 – N5802 W17802 – N6216 W17840.

FCST VA CLD +18HR: 25/0818Z SFC/FL400 N6205 W17044 – N6153
W16017 – N5530 W16016 – N5458 W17307 – N6205 W17044 – N6205
W17044.

RMK: VA APPEARED AND IS FROM ANOTHER LATER ERUPTION

 

Bei Andauern der bis in die untere Stratosphäre reichenden Eruptionen ist bei ausreichendem Schwefelanteil ein längere und damit wetterwirksame Verweildauer von Schwefelsäuretröpfchen denkbar, was zu einer geringen Abkühlung auf der NH beitragen kann.

Ein verbreiteter Schwefelsäure-Schleier absorbiert in der unteren Stratosphäre Sonnenenergie, die den darunter liegenden Schichten fehlt.

Siehe dazu auch: Kamtschatka: Zwei Vulkane gleichzeitig ausgebrochen – Aschewolken über 12 km hoch!

UPDATE 25.7.2017: Starker Schneefall auf der Zugspitze bei -3,2°C – bergfex webcams-.

Starker Schneefall auf der Zugspitze am 25.7.2017 (Hundstage) bei -3,2°C. Quelle: wie oben

UPDATE 26.7.2017 – Video: Heftiger Schneesturm auf der Zugspitze!

Screenshot zum WO-Video vom 26.7.2017 über den heftigen Schneesturm auf der Zugspitze. Quelle: wie oben

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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32 Gedanken zu “Tief „Zlatan“ macht den Sommer mies: Regentief über Mitteleuropa an den Hundstagen! WO sieht schon wieder Hitzewelle…

  1. Wie seriös sind Björn Alexander und Dominik Jung zu nehmen? die kündigen für nächste Woche im Süden und Osten Rekordhitze an. Oder wollen die sich nur wichtig machen?

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    1. Die Vorhersagen der beiden kenne ich nicht.

      Einige Modelle haben für die Südosthälfte Deutschlands immer wieder mal einige Sommer- und Hitzetage für Anfang August 2017 berechnet, diese Rechnungen aber auch wieder verworfen…

      Aktuell sieht es z.B. für München in den Multimodell-Prognosen so aus: Keine Hitzewelle (mind. 5 Tage in Folge mit Tmax 30°C und wärmer) und keine Hitzerekorde…, aber für ein paar Tage Sommerwetter – der Regen wird wärmer…, bis um den 7. August der Frühherbst kommt…

      (zum Vergrößern anklicken)

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    2. Dominik Jung arbeitet für wetter.net und ist wohl „Chefmeteorologe“ der Zeitung mit den Vier Buchstaben, Björn Alexander ist „Wetterfrosch“ bei n-tv. Einer der beiden hat fast 40° C für den Oberrheingraben für nächste Woche angekündigt.

      Ich fahre nun bereits am Montag, so ca. ab 11 Uhr. Bin morgens noch kurz Besprechung im Betrieb machen und von da aus gehts ab in den Urlaub. Mit einem Zwischenstopp im schönen Westerwald (ÜN) und dann einen Tag später in Düsseldorf (ÜN). Und so wie es bei allen Wettermodellen wohl aussieht, dürften nördlich der Mainlinie T+30° C wohl nicht erreicht werden.

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  2. Sorry Friedhelm, aber diesen Plaudertaschen einfach kein Glauben schenken. Die 40°C hat sogar Kai Zorn aus dem Ärmel gezaubert. Einfach selbst einmal sich informieren, in keinem seriösen Esemble sehe ich irgenwas von annähernd 40°C in Karlsruhe.
    Bei Kachelmann und Wetterzentrale sind die größten Ausreißer bei 34°C die Meisten um die 30°C.
    Wie ich schon hier geschrieben habe, seriös ist das nicht.

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  3. Überall in den Wetterportalen wird über diese Mega 40°C Hitzewelle eine Hype veranstaltet.
    Faktencheck : Kachelmänner : Ein Tag bei 32°C sonst darunter. Esemble bis auf ein bis drei Ausreißern alles ( bis auf den einen Tag ) unter 30°C, Mitte August 20°C – 25°C.
    GFS das Selbe, Mitte August sogar um die 20°C unter Mittelwert 1981-2010

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  4. Und schon haben wir doch eine Hitzewelle!Wetteronline für Waldshut-Tiengen:heute 31°,Di..35°Mi.34°,Do.33°,Fr.31°,Sa.32°!
    Nach meinen Erfahrungen wird es auch genauso werden,trotz aller anderen Statistiken oder Tabellen,wenn ich auf mein Thermometer schaue,weiss ich,dass eine es einfach sehr heiss ist!

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    1. Man sollte die Prognose einer regionalen möglichen Hitzewelle nicht mit einer gemessenen Hitzewelle verwechseln…, heute ist der 31.7., nicht der 5.8.2017…

      Zudem ist von den gehypten bis zu 40°C nicht mehr das Geringste zu sehen…

      Nach der aktuellen GFS-Prognose wird selbst in München eine Hitzewelle von mindestens 5 Tagen in Folge mit Tmax mindestens 30°C knapp verpasst…


      Quelle: http://www.wetterzentrale.de

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