Arktis-Eismassen wachsen – Antarktis stark unterkühlt! „Global Warming“ Reality Check Juli 2017

Eilmeldung: USA kündigen offiziell Pariser Klima-Abkommen.

Der Erfinder des gefälschten  „Hockeysticks“ Michael „Mike“ E. Mann zusammen mit drei redlichen Klimawissenschaftlern beim  House Science Committee Hearing der USA im März 2017. Quelle: http://vademecum.brandenberger.eu/topic/klima.php von hier: Hump Day Hilarity: Mann-o-War at the House Climate Science Hearing

Latif 2000

Die globalen Temperaturen bleiben auch im Juli 2017 bei den Satellitentemperaturen von UAH mit einer Abweichung von 0,28 K weiter auf niedrigem Niveau – und die Eismassen der Arktis wachsen!

Die UAH-Temps sind im Juli nach 0,21 Kelvin (wie °C) Abweichung im Juni nur unwesentlich höher .

(zum Vergrößern anklicken)

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Juli 2017. Im Juli 2017 sind die globalen Temperaturabweichungen gerinfügig von 0,21 K im Juni auf 0,28 K gestiegen, nachdem sie im Juni 2017 den tiefsten Stand seit zwei Jahren erreicht hatten (seit Juli 2015). Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 vor allem im Mai und im Juni einen deutlichen Rückgang auf 0,34 K gegenüber den Vormonaten. In den Folgemonaten stagnierte die globale Abkühlung mit einem geringen Anstieg auf 0,45 K Abweichung vorübergehend, bevor die globalen Temperaturen im Dezember 2016 mit 0,24 K gegenüber den Vormonaten wieder deutlich zurückgingen. Nach geringfügiger Erholung auf 0,30 im Januar 2017 und auf 0,35 K Abweichung im Februar 2017 gingen sie im März 2017 wieder deutlich auf 0,19 K Abweichung zurück und hatten sich im April und Mai 2017 leicht erholt auf 0,27 K bzw. 0,45 K Abweichung. Quelle: UAH Global Temperature Update for July, 2017: +0.28 deg. C

Die Eismassen der Arktis sind im Juli 2017 sowohl beim Festlandeis auf Grönland als auch beim Meereis nach Fläche und Volumen gegenüber den Vorjahren teils kräftig gewachsen und strafen die Enteisungsphantasien erneut Lügen.

Zur Zeit der Hauptschmelze wächst der mächtige Eispanzer auf Grönland Mitte Juli 2017 durch wiederholte heftige Schneefälle.

Die täglich erneuerte Grafik des Dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Rekordzuwachs von mehr als 5 Gigatonnen (5 Milliarden Tonnen) Schnee/Eis in wenigen Tagen vom 16. bis zum 19.7.2017.

Die obere der beiden DMI-Grafiken zeigt den Verlauf des täglichen Eiszuwachses auf Grönland in SMB=Surface Mass Balance (blaue Linie) vom 1.9.2016 bis zum 19.7.2017 in Gigatonnen (Gt, eine Milliarde Tonnen oder ein km³). In nur drei Tagen sind die Eismassen aus der Verlustzone bei knapp 5 Gt täglich am  16.7.2017 in die Zuwachszone von 0,5 GT über Null (rote Linien) um über 5 Gt angewachsen: Ein Rekordzuwachs mitten im Sommer! (blaue Linie oberhalb des grauen Durchschnittsbereichs). Die untere Grafik zeigt den bisher angesammelten (Accumulierten) Eiszuwachs (blaue Linie) ebenfalls vom 1.9.2016 bis zum 19.7.2017 bei rund 600 Gt! (roter Kreis). Bereits am 3.5.2017 hatte eine Schneebombe mit rund 8 Gigatonnen (8 Milliarden Tonnen oder 8 km³) Eiszuwachs einen neuen Tagesrekord (obere Grafik) und auf rund 670 Gt angesammelten (Acc.=Accumulierten) Jahresrekord (untere Grafik) an Eiszuwachs in einem Mai erreicht. Wehrt sich die Natur gegen Datenmanipulationen? Die graue Linie und die grauen Flächen stellen den am 25.4.2017 neuen angehobenen Durchschnitt (Mean) 1981-2010 dar, der den aktuellen anhaltenden starken Eiszuwachs geringer erscheinen lässt als zum alten niedrigeren Durchschnitt 1990-2013. Die rote Linie zeigt das kräftige Schmelzjahr vom 1.9.2011 bis 31.8.2012. Die Differenz von Mitte Juli 2012 und Mitte Juli 2017 dürfte bei rund 300 Gt Überschuss in diesem Jahr liegen und könnte sich bis Ende August 2017 noch vergrößern! Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Das Brutto-Wachstum des Grönlandeises seit 2015/2016 ist kein Zufall, denn im Juli 2017 wurde der Kälterekord vom letzten Jahr auf Grönland erneut gebrochen:

Neuer Juli-Kälterekord mit -33°C auf Grönland! und New Video: July 4th Arctic Fake News Update.

Der Screenshot zeigt die 2m-Temperaturen am 4.7.2017 im Gipfel-Camp in Grönland (3207m). Mit -33°C wurde der alte Rekordwert für Juli von -30,7°C vom letzten Jahr noch unterschritten; zugleich wurde mit -33°C der niedrigste Wert in einem Juli auf der gesamten Nordhalbkugel seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Quelle: Latest From The Greenland Meltdown
Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. Quelle:
„Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11.“ In der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 wurde mit -30,7°C die niedrigste Temperatur in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Ist dies für den DWD ein sicheres Anzeichen dafür, dass wir mitten in der globalen Erwärmung stecken, die seit ihrem nun fast 20jährigen Ausbleiben Klimawandel genannt wird? Quelle: http://nsidc.org/greenland-today/ und DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

Das Meereisvolumen der Arktis liegt Anfang August 2017 (schwarze Linie) im Bereich des Durchschnitts 2004 – 2013  (graue Linie und Fläche) und ist gegenüber den beiden Vorjahren deutlich gewachsen.

Quelle: http://polarportal.dk/en/havisen-i-arktis/nbsp/sea-ice-extent/

Die Meereisflächen (Ice Area) haben Ende Juli 2017 eine für die Hauptschmelzzeit des Jahres ungewöhnliche Seitwärtsbewegung gemacht (rote Linie im schwarzen Kreis) und sich gegenüber vier von sechs Vorjahren deutlich nach oben abgesetzt.

Quelle: http://arctic-roos.org/observations/ice-area-and-extent-in-arctic

Die Meereisflächen (extent) der Zentralarktis sind im Juli 2017 die größten der letzten fünf Jahre.

Quelle: https://nsidc.org/data/masie/masie_plots

Update 12.8.2017: Die Meereisflächen der Zentralarktis halten sich auch bis zum 11.8.2017 wacker und vergrößern ihren Vorsprung gegenüber den letzten vier Jahren.

Der „Maisie“-Plot zeigt die Meereisflächen der Zentralarktis am 11.8.2017. Gegenüber Juli 2017 sind die Meereisflächen (grüne Linie) zu den vier Vorjahren größer geworden. Quelle: wie vor

Diese eisigen Entwicklungen in der Arktis mit einem bisher unterkühlten Polarsommer 2017 dauern bereits seit Ende April 2017 an, wie der Plot des Dänischen Wetterdienstes für die Durchschnittstemperaturen nördlich 80°N für das Jahr 2017 zeigt.

Der Plot des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittstemperaturen der Arktis (rote Linie) nördlich 80°N im Jahr 2017 im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie). Ende Juli 2017 liegen die Durchschnittstemperaturen nahe 0°C (273,15 Kelvin, blaue waagerechte Linie) und damit unter dem vieljährigen Durchschnitt 1958-2002 (grüne Linie), wie schon seit Ende April 2017. Der Höhepunkt des jährlichen Temperaturverlaufs ist bereits überschritten, schon im August wird die Strahlungsbilanz in der Arktis bei sinkendem Sonnenstand wieder negativ und die Durchschnittstemperaturen fallen wieder unter O°C. Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.ph

Wegen der unterkühlten Arktis sind die Meereisflächen (extent) auch im Juli 2017 – wie schon zuvor im Mai und im Juni – gegenüber dem Vorjahr gewachsen und seit 2006/2007 mit Schwankungen praktisch unverändert: Da is nix mit fast sommerlich eisfreier Arktis bis spätestens 2016 und den lächerlichen Prognosen à la Al Gore und Klimaforscher Prof. Peter Wedhams!

(zum Vergrößern anklicken)

Der Sea Ice Extent der Arktis ist seit drei Monaten in Folge gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Seit 2006/2007 sind Meereisflächen mit Schwankungen nahezu unverändert. Quelle: http://nsidc.org/data/seaice_index/

Vor allem auf der Südhalbkugel, die mit 81% Meeresoberfläche die größten Wärmespeicher der Erde besitzt, war es bereits im Juni 2017 im dortigen Winter auffällig kalt geworden: Die Abweichungen waren von Mai mit 0,49 K im Juni 2017 auf 0,09 K kräftig gefallen und haben sich dort im Juli 2017 auf eine Abweichung von 0,29 K erholt.

Dazu beigetragen hatte zumindest teilweise bei den Satellitendaten, vor allem aber sicher bei den 2m-Daten die stark unterkühlte eisige winterliche Antarktis im Juni 2017, die auch im Juli 2017 trotz einer leichten Erholung in allen Bereichen unterdurchschnittliche Temperaturen aufweist.

Die Reanalyse der Abweichungen der Durchschnitts-Temperaturen vom modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 für den Juli 2017 (links) und für den Juni 2017 (rechts) zeigt für die Antarktis in großen Teilen starke Unterkühlung zum WMO-Klimamittel 1981-2010 (blaue und llia Farben). Dabei hat sich das Gebiet des Larsen-C-Schelfeises an der antarktischen Halbinsel (schwarze Kreise) nach dem Abbruch eines riesigen Eisberges Anfang Juli 2017 gegenüber Juni 2017 auch an Land weiter abgekühlt (West AA), obwohl es in den anderen Gebieten weniger kalt wurde.  Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Die Unterkühlungen haben sich (nur) im Bereich des Anfang Juli 2017 riesigen abgebrochenen Eisbergs vom Larsen-C-Schelfeis an der Ostseite der Richtung Südamerika weisenden antarktischen Halbinsel im Laufe des Juli gegenüber Juni 2017 noch verstärkt…

Die globalen 2m-Temperaturen hatten im Juni 2017 mit einer Abweichung von 0,34 K zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel den bisher niedrigsten Wert in diesem Jahr. Im Juli 2017 liegen sie mit 0,45  K Abweichung ebenfalls nur wenig höher.

Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Im Juni 2017 wurden mit einer Temperaturabweichung (dT) von 0,336 K die bisher niedrigsten globalen Abweichungen in diesem Jahr gemessen (schwarze Linie). Nach den bis zum 30.6.2017 gemessenen und für die folgenden sieben Tage berechneten Werten gehen die globalen Temperaturen (schwarze Linie) ab Ende Mai 2017 wieder nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden. Vor allem auf der SH (blaue Linie) mit 81% Meeresoberflächen stürzen die Temperaturen im antarktischen Winter 2017 in der Prognose Anfang Juli 2017 regelrecht bis unter NULL K Abweichung ab und erreichen den tiefsten Stand dieses Jahres. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Ohne den warmen verfälschenden GISS-Faktor liegen die globalen 2m-Temperaturen im Juni 2017 allerdings nicht bei 0,34 K, sondern nur bei 0,26 K, wie die beiden Grafiken im Vergleich zeigen.

Der Vergleich der Analysen der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im Juli 2017 von Maue (links) zu Haustein (rechts)  ergibt eine Differenz von -0,14 K. Mit einer Abweichung von 0,31 K (Vormonat 0,27 K) zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen die globalen Temperaturen im Juli 2017 mit 0,04 K Differenz nur unwesentlich höher als im Juni 2017 (Image MouseOver Tool). Die mit dem wärmenden „GISS-Faktor“ adjustierte (verfälschte) Haustein-Grafik zeigt dagegen für den Juli 2017 eine Abweichung von 0,45 K mit einer Steigerung um 0,11 K gegenüber Juni 2017 mit 0,34 K. Bei der Betrachtung der Grafiken ist zu beachten, dass beide Pole in der rechteckigen Darstellung der Erdkugel im Verhältnis zu den äquatornahen Gebieten weit größer erscheinen, als sie tatsächlich sind. Quellen: http://models.weatherbell.com/temperature.php und http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Trotz einer kräftigen „Erwärmung“ im überarbeiteten neuen Datensatz 4.0 gegenüber der alten Version 3.3 dürfte auch bei den Satellitendaten von RSS der klare lineare Abwärtstrend seit Anfang 2016 bis Juni 2017 anhalten.

Siehe auch: Comments on the New RSS Lower Tropospheric Temperature Dataset

Trotz eines vorübergehenden leichten Anstiegs der globalen Satellitendaten auch von RSS v3.3 im April und im Mai 2017 hat La Niña hat die Erde nach der zeitversetzten El Niño-Spitze Anfang des Jahres 2016, einem erneuten Rückgang im Juni 2017 und bei geringem Anstieg im Juli 2017 beim linearen Trend weiter kräftig abgekühlt.

RSS v3.3-Trend negativ (grüne Linie) von Januar 2016 bis Juli 2017. Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/from:2016/to:2017.6/plot/rss/from:2016/to:2017.6/trend

Bei den Satellitendaten von RSS v3.3 sieht es mit einem geringen Anstieg von Juni zu Juli 2017 ähnlich wie bei UAH aus.

Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS v3.3 ab Dezember 1978 bis einschließlich Juli 2017 mit einem vorübergehenden geringen Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von August 1997 bis Juli 2017. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (Hiatus) von August 1997 bis Januar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei weiterem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der „Hiatus“ erneut einstellen und verlängern. Im Laufe des Jahres 2017 wird die globale Erwärmungs“pause“ dann 20 Jahre andauern… Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2017.6/plot/rss/from:1997.7/to:2017.6/trend/plot/rss/from:1997.7/to:2016.08/trend

Der Juli 2017 hat bei UAH mit 0,28 K Abweichung zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen und international üblichen Klimamittel 1981-2010 nach den Rekorden seit November 2015 nur noch Rang 7 erreicht, bei RSS  mit 0,44 K Abweichung Rang 4.

Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Abweichungs-Werte von UAH und RSS sind die unterschiedlichen Klimaperioden von UAH (1981-2010) und RSS (1979-1998) und die unterschiedlichen Gebiete zu beachten: UAH misst von 82,5 S bis 82,5 N, RSS von 70 S bis 82,5 N.

Die kräftige lineare globale Abkühlung im Jahr 2016 setzte sich auch im Juli 2017 fort und wird zunächst andauern!

Besonderheit: Die Temperaturen der mittleren Troposphäre in 400 hPA (rund 7,5  km) waren im Juni 2017 kräftig gefallen und lagen nur noch im unteren Drittel der letzten 16 Jahre.

Zum Vergrößen anklicken: Der aktuelle Plot der UAH-AMSU-Temperaturen in 400 mb/hPa (rund 7,5 km Höhe) von Januar 2002 bis Juli 2017. Die aktuellen Temperaturen (hellbraune Linie im weißen Rechteck) liegen im unteren Drittel. Seit Juni 2017 (weißer Kreis) gehen die Temperaturen relativ zu den Vorjahren von höchsten Werten deutlich zurück. Quelle: https://ghrc.nsstc.nasa.gov/amsutemps/

Vor allem die Atmosphäre über den Weltmeeren – den größten Energiespeichern der Erde – hatte sich bereits im März 2017 gegenüber dem Vormonat Februar deutlich abgekühlt.

Besonders auffällig war der Absturz der Temperaturen über den Weltmeeren zum Vormonat bei UAH von 0,29 K auf 0,09 K Abweichung zum WMO-Klimamittel 1981-2010.

Der Plot zeigt den Verlauf der Abweichungen der Satellitentemperaturen von UAH in der Atmosphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) über den Weltmeeren (oceans) zum WMO-Mittel 1981-2010 von Dezember 1978 bis März 2017. Im März 2017 sind die Temperaturen gegenüber Februar 2017 regelrecht abgestürzt. Die lilafarbene Linie zeigt im Vergleich das von ARGO-Bojen gemessene 37-Monatsmittel der gobalen Abweichungen der Meerestemperaturen in 2,5 m Tiefe. Der parallele Verlauf der Wasser- und der Lufttemperaturen ist offensichtlich. Quelle: http://www.climate4you.com/ hier: Sea surface temperature estimates:  UAH

Auch bei RSS waren die Abweichungen im März 2017 über den Weltmeeren zum Klimamittel 1979-1998 von 0,38 K auf 0,18 K ebenfalls deutlich zurückgegangen.

Die Weltmeere bedecken rund 71% der Erdoberfläche.

Trotz des kräftigen global wärmenden El Niño-Ereignisses 2015/16 haben die unverfälschten Satellitendaten im Jahr 2016 keine neuen signifikanten globalen Wämerekorde gegenüber dem El Niño-Jahr 1998 gezeigt.

Die von den IPCC-Klimamodellen behauptete globale Erwärmung fehlt nun seit fast zwanzig Jahren! Und das bei stetig steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre !

Ist der starke Rückgang der globalen Temperaturen im Jahr 2016 und im ersten Halbjahr 2017 ein Erfolg der unzähligen UN-Weltklimakonferenzen wie im November 2016 in Marokko oder ein Ergebnis des völlig sinnlosen Klima-Übereinkommens von Paris 2015, aus dem die USA vereinbarungsgerecht wegen fehlender Ratifizierung durch den Kongress und sinvollerweise aussteigen werden.

Spaß beiseite: Natürlich nicht!

Die seit 1997 fehlende globale Erwärmung findet bei stetig steigendem CO2-Gehalt der Atmosphäre statt, das für Pflanzen, Tiere und Menschen lebensnotwendige Spurengas hat also seit fast zwanzig Jahren keine signifikante Erwärmung bewirkt!

Die Atmosphäre über den Landmassen der Nordhalbkugel zeigte bei RSS bereits im Oktober 2016 einen Temperatursturz um mehr als 1 K von 1,12 K im September auf -0,03 K Abweichung, von dem sich die globalen Landtemperaturen im November nur leicht erholt hatten

Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre über den Landflächen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich Oktober 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis September 2016 und einem kräftigen Rückgang im Oktobner 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Jnauar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei erneutem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der
Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre über den Landflächen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich Oktober 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis September 2016 und einem kräftigen Rückgang im Oktober 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Januar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei erneutem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der „Hiatus“ erneut einstellen und verlängern. Im Jahr 2017 wird die globale Erwärmungs“pause“ dann 20 Jahre andauern… Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss-land/to:2016.8/plot/rss-land/from:1997.9/to:2016.8/trend/plot/rss-land/from:1997.9/to:2016.08/trend

Ursache war die ungewöhnlich kräftige Abkühlung der Atmosphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (850 hPa) über den Landmassen auf der Nordhalbkugel zwischen 20°N und 82,5°N von 1,15 K auf -0,03 K Abweichung zum Klimamittel 1979-1998 im selben Zeitraum. Siehe auch: Der Winter kommt früh nach Europa – Polarwirbel teilt sich!

Im Dezember 2016 hatte sich der Rückgang der globalen Temperaturen wie erwartet weiter fortgesetzt, weil die zeitversetzt global kühlende Wirkung von La Niña andauert, wie auch der weitere Rückgang der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 im November 2016 mit neuem negativem Tiefststand von -0,92 K Abweichung seit Juli 2016 erwarten ließ.

Allerdings hat sich das globale kühlende La Niña-Ereignis im Januar 2017 einerseits mit fünf aufeinanderfolgenden ONI-Dreimonats-Werten mit mindestens -0,5 K SSTA und kälter vollendet, andererseits aber auch abgeschwächt, wie die Monats-Tabelle zeigt.

YR    MON  TOTAL ClimAdjust ANOM
2016   1   28.94   26.61    2.33
2016   2   28.89   26.80    2.09
2016   3   28.87   27.32    1.55
2016   4   28.97   27.86    1.11
2016   5   28.60   27.98    0.62
2016   6   27.82   27.76    0.06
2016   7   26.99   27.37   -0.38
2016   8   26.39   27.02   -0.63
2016   9   26.21   26.94   -0.73
2016  10   26.04   26.91   -0.87
2016  11   25.96   26.88   -0.92
2016  12   26.08   26.80   -0.72
2017   1   26.07   26.61   -0.55
2017   2   26.63   26.80   -0.17
2017   3   27.30   27.32    0,17 (korrigiert von -0.02)
2017   4   28.29   27.86    0.43
2017   5   28.60   27.98    0.56 (korrigiert von 0,61, schwache El Niño-Bedingungen)
2017   6   28.20   27.76    0.43 (neutrale Bedingungen)
2017   7   27.40   27.37    0.03 (neutral)

Im Juli 2017 wurden mit 0,03 K Abweichung beim Monthly Niño-3.4 index wie schon im Vormonat neutrale ENSO-Bedingungen gemessen, allerdings ist die Tendenz kräftig fallend.

Der Wert für März 2017 wurde von NOAA nachträglich von -0,02 auf +0,17 kräftig nach oben korrigiert und lag im April 2017 mit 0,43 im positiv/neutralen Bereich. Dadurch wurde auch der ONI-Dreimonatswert J/F/M 2017 von -0,2 auf -0,1 angehoben.  El Niño mit Abweichungen von mindestens +0,5 K Abweichung war damit etwas näher gerückt, aber selbst NOAA hatte beteits die Mai-Prognose nach unten korrigiert…Allerdings wurden mit 0,61 beim Monthly Niño-3.4 index im Mai 2017 schwache El Niño-Bedingungen erreicht.

Da die global kühlende Wirkung von La Niña etwa fünf Monate andauert, hat sich die globale Abkühlung wie erwartet mindestens im ersten Halbjahr 2017 weiter fortgesetzt.

Die aktuelle NOAA-ENSO-Projektion von Juli 2017 sieht neutrale Bedingungen bis in den Herbst 2018: Von El Niño keine Spur, stattdessen nun La Niña ab NH-Sommer 2018…

Die NOAA-ENSO-Projektion von August 2017 sieht mit Werten um Null K Abweichung im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im Jahr 2017 bis in das NH-Frühjahr 2018 neutrale ENSO-Bedingungen (weder La Niña- noch El Niño-Bedingungen, rechte Spalte). Ab NH-Sommer 2018 (JJA) sinken die Werte unter -0,5 K Abweichung in den La Niña-Bereich. Quelle: Consolidated NINO3.4 Outlook Probability Table

Die IPCC-Klimamodelle haben die Entwicklung der globalen Temperaturen weit überschätzt, wie der aktuelle Vergleich der Modellrechnungen zur realen Entwicklung der Satellitentemperaturen von Januar 2001 bis Juni 2016 zeigt:

The Speedometer for the 15 years 4 months January 2001 to April 2016 shows the [1.1, 4.2] C°/century-equivalent range of global warming rates (red/orange) that IPCC’s 1990, 1995 and 2001 reports predicted should be happening by now, against real-world warming (green) equivalent to <0.5 C°/century over the period, taken as the least-squares linear-regression trend on the mean of the RSS and UAH satellite global lower-troposphere temperature datasets. Quelle: http://joannenova.com.au/2016/05/monckton-ipcc-climate-models-speeding-out-of-control-compared-to-real-world/
The Global Warming Speedometer for January 2001 to June 2016 shows observed warming on the HadCRUT4 and NCEI surface tamperature datasets as below IPCC’s least prediction in 1990 and somewhat on the low side of its 1995 and 2001 predictions, while the satellite datasets show less warming than all IPCC predictions from 1990 to 2001. Later IPCC predictions are too recent to be reliably testable. Quelle: Is the Reuters “news” agency committing fraud?

Die globale Atmosphäre reagierte von unten nach oben auf den nachlassenden Wärmeeintrag durch das rasch abschwächende kräftige El Niño-Ereignis im äquatorialen Pazifik, wobei im Mai 2016 die kräftige Abkühlung der bodennahen 2m-Temperaturen erstmals auch die untere Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) erreicht hat.

Die durch die überdurchschnittlich erwärmten Oberflächen der Ozeane zusätzlich verdunsteten Wassermassen werden durch Abkühlung zu Wolken und Niederschlägen kondensiert und fielen u.a. als verstärkte Monsunregen in Teilen Asiens und Ostafrikas und – vor allem im Juni während der Schafskälte – als europäischer Sommermonsun zur Erdoberfläche zurück.

Seit Monaten ist dies auch in Kalifornien zu sehen, wo nach dem El Niño-Ereignis 2015/16 und wegen der anhaltenden Abkühlung durch La Niña statt der anhaltenden Dürre nun nach anhaltenden starken Regen- und Rekordschneefällen mit Überschwemmungen sogar einer der größten Stauseen überlief und der Staudamm nach Schäden an den Überläufen zu bersten drohte: Höchster Staudamm der USA droht zu bersten! 188.000 Menschen in Kalifornien evakuiert!

Der Juli 2017 in Deutschland war insgesamt mit einer Durchschnittstemperatur von 18,1°C und einer Abweichung von 0,1 K zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 durchschnittlich temperiert und der kälteste Juli der letzten fünf Jahre.

Dabei war es im Norden – wie in großen Teilen Europas auch – eher unterkühlt, während der Süden Deutschlands zeitweise sommerlich warm bis heiß war.

Große Teile Europas sind im Juli 2017 unterkühlt (blaue Farben), Deutschland vor allem im Norden und insgesamt mit -0,04 K. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

Wiederholt gab es kräftige Niederschläge mit örtlichen Überschwemmungen.

Starkniederschläge binnen 72 Stunden in großen Teilen Deutschlands um den 25.7.2017 mit Trog Mitteleuropa und Tief „Alfred„. Quelle: http://www.wetteronline.de/
Die „zu warmen“ Falschmeldungen des DWD in diesem Jahr: DWD mit erneuter Falschmeldung: Juni 2017 war weniger warm!

Wie zuvor schon im Mai 2017: DWD mit dem Klammerbeutel gepudert? „Der Mai 2017 in Deutschland war warm“!

Das Jahr 2017 fing kalt an: Der Januar 2017 in Deutschland war einer der kältesten der letzten zwanzig Jahre!

Laut DWD war der Januar 2017 in Deutschland mit einer Abweichung von -2,7 K zum WMO-Klimamittel 1981-2010 zusammen mit dem Januar 2009 der drittkältste nach dem Januar 2010 mit -4,6 K und dem Januar 2016 mit -3,5 K Abweichung. In Teilen Süddeutschlands war er sogar der kälteste Januar seit deißig Jahren.

Zuvor gab es im November 2016 mit -0,6 K und Oktober mit -0,7 K den dritten und vierten unterkühlten Monat mit früher Einwinterung vor allem in Nordosteuropa nach März  (-0,3 K Abw.) und April (-0,4 K Abw.) im Jahr 2016, während der Dezember 2016 in Deutschland mit 2,2°C und einer Abweichung von 1,0 K im Bereich einer Standardabweichung (+-1,8 K) vom rechnerischen Mittel und damit im vieljährigen Durchschnitt 1981-2010 lag.

Das Jahr 2016 war in Deutschland laut DWD-Zeitreihen um 0,7 K kälter als das Jahr 2015! Mit einer Mitteltemperatur von 9,5 °C belegt 2016 zusammen mit den Jahren 2008, 2006 und 1999 lediglich einen Mittelplatz der letzten zwanzig Jahre!

Fazit:  Global und regional keine Spur von Erwärmung!

Es stellte sich vielmehr bereits im Sommer 2016 die Frage: Halbzeit: Wie kalt wird das Jahr 2016 in Deutschland ? Herbst und Winter unerfreulich frisch!

Der Winter 2016/17 in Deutschland entsprach mit durchschnittlichen Temperaturen und einem eisigen Januar 2017 den statistischen Erwartungen von JULI(!) 2016:

„Ein besonders milder Winter 2016/17 in Europa erscheint demnach statistisch sehr unwahrscheinlich…“

Der März 2017 in Deutschland war mit einer Mitteltemperatur von 7,2 °C zwar ähnlich mild wie der März 1938, lag aber im Bereich der empfohlenen Kühlschranktemperatur:

„Die ideale Kühlschranktemperatur ist sieben Grad und wird in der Mitte des Kühlschranks gemessen…“

Der Start in den März 2017 war teils tiefwinterlich und schneereich: Modelle: Zwischen Märzwinter und Frühling!

„7.3.2017: Arlberg versinkt im März-Schnee!

„In den nördlichen Alpen herrscht seit dem Wochenende wieder tiefster Winter. So ist im österreichischen Arlberggebiet allein in der letzten Nacht rund ein halber Meter Neuschnee gefallen. Die Region liegt auf rund 1500 Meter Höhe. Für Touristen wie für Einheimische ist es bei solchen Wetterbedingungen gar nicht so einfach, sich in den Schneemassen zurecht zu finden. Autos sind unter einer mächtigen Schneehaube versteckt und müssen mühsam freigeschaufelt werden. Die Wintersportler freuts natürlich, denn nun herrschen auf den Pisten wieder beste Bedingungen.“ Quelle: wie oben“

„8.3.2017: Bis zu zwei Meter Neuschnee in den Alpen! Erhebliche Lawinengefahr – erste Tote!“

Kältester April seit 16 Jahren in Deutschland!

Bei seriöser Berichterstattung wie bei WetterOnline gab es in Deutschland den kältesten April seit 16 Jahren mit einer eiskalten zweiten Monatshälfte mit wiederholten Schneefällen!

In der wie immer voreiligen – und schon deshalb meist falschen und zu warmen, auch im April 2017 (s.u.) –  Pressemitteilung des DWD vom 28.(!)4.2017 wird dagegen die letzte winterliche April-Dekade einfach mal weggelassen, man berichtet nur über die ersten beiden Dekaden, obwohl bei den gemessenen DWD-Daten nur die letzten drei Tage bis zum Monatsende fehlen, nicht die letzten zehn…

„…Anfangs für die Jahreszeit zu warm, dann verbreitet Spätfröste

Die Durchschnittstemperatur im April 2017 entsprach mit 7,5 Grad Celsius (°C) fast genau dem Soll der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 von 7,4 °C. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung -0,8 Grad. Im ersten Drittel zeigte sich der April oft als warmer Frühlingsmonat. Am höchsten stieg das Quecksilber dabei am 10. in Ohlsbach, südöstlich von Offenburg, mit 26,1 °C. In der zweiten Dekade ließen mehrere Kaltluftvorstöße die Höchstwerte dagegen verbreitet in den einstelligen Bereich sinken…

Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorläufige Werte. Die für die letzten drei Tage
des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Mesungen des Stationsnetzes des DWD zur Verfügung.“ (Hervorhebungen im Text von mir)

 

Was ist mit der dritten besonders kalten Periode, in der die außergewöhnliche April-Kältewelle 2017 nicht nur in Deutschland zur Höchstform mit tagelang anhaltenden Schneefällen vor allem in Süddeutschland mit Behinderungen des Bahnverkehrs und in bis die dritte Dekade hinein zu zeitweisem Schneechaos auch in Polen und Österreich auflief?

So eisig kalt war es in Deutschland und Europa vom 15. bis 29.4.2017:

Die Grafik zeigt die Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen zum international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa vom 15. bis 29.4.2017. Große Teile Europas sind in den letzten beiden April-Wochen stark unterkühlt, wie die blauen und grünen Farben zeigen. Europa erlebt über und vor allem nach Ostern 2017 eine ungewöhnliche April-Kältewelle, die aber wohl vom DWD nicht bemerkt wurde. Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Die eiskalte zweite Aprilhälfte in Deutschland und Europa war eingebettet in eine kräftige globale Abkühlung im Laufe des April 2017 vor allem auf der Nordhalbkugel. (siehe auch: Global temperatures plunge in April – “the pause” returns.)

Die Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen (TA) im April 2017 zum WMO-Klimamittel 1981-2010. Im April sind die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) und vor allem die Temperaturen aus der NH (blaue Linie) nach einem „Peak“ Ende März 2017 wieder kräftig gegen Null K Abweichung gefallen, die SH (grüne) Linie liegt sogar fast bei Null.  Quelle: http://models.weatherbell.com/temperature.php

Trotzdem kein persönliches Wort des Präsidenten des Deutschen Wetterdienstes zu der nach Intensität und Dauer ungewöhnlichen April-Kältewelle 2017 in Deutschland wie noch in der DWD-Pressemitteilung vom 30.3.2017 zum milden März 2017 in Deutschland.

„…Damit liegt dieser Monat im von uns erwarteten Trend des Klimawandels in Deutschland“, so Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD)….“ Quelle: Deutschlandwetter im März 2017

Realsatire vom Feinsten…, oder sind das „Fake-News“ oder gar „postfaktische“ Pressemitteilungen…?

Die Realität der Märzmonate in Deutschland abseits von Erwärmungsphantasien sieht nämlich so aus:

Seit einer WMO-Klimaperiode von 30 Jahren hat der März in Deutschland einen leichten Abkühlungstrend.

Der lineare Trend der Märztemperaturen in Deutschland ist in den letzten dreißig Jahren – also in einer kompletten WMO-Klimaperiode – leicht negativ: Deutschland kühlt ab! Quelle: Ameisen kommen mit dem Klimawandel gut zurecht

Der Begriff „Klimawandel“ wird übrigens von „Klimarettern“ anstelle von „Globale Erwärmung“ benutzt, weil es diese seit 1997 nicht mehr gibt

Die andauernde Verwendung des überholten (kälteren) Klimamittels 1961-1990 in den Pressemitteilungen des DWD – entgegen der ausdrücklichen Empfehlung der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), deren teuer zahlendes Mitglied der DWD ist – lässt auf andauernden krankhaften Klimaalarmismus in der Leitung des DWD und seiner politischen Führung im Bundesverkehrsministerium (Alexander Dobrindt, CSU; ja, der mit der PKW-Maut und dem Diesel-Skandal…) schließen, wie ich schon schrieb:

„…Hinweis von NOAA zur einheitlichen internationalen Verwendung des von der WMO empfohlenen Klimamittels 1981-2010, also der letzten vollen drei Jahrzehnte: http://www.ncdc.noaa.gov/monitoring-references/faq/anomalies.php

“The national maps show temperature anomalies relativ to 1981-2010 base period. This perios is used in order to comlpy with a recommended World Meteorological Organization (WMO) Policy, which suggests using the latest decade for the 30-year average.”

Die Verwendung älterer (kälterer) Klimamittel soll in der Regel die aktuelle Stagnation oder sogar Abkühlung in regionalen und globalen Temperaturreihen verschleiern…

Siehe auch: Deutscher Wetterdienst warnt vor Klimahysterie!

Übrigens: Der April 2017 in Deutschland hatte entgegen der – wie immer voreiligen und meist falschen –  DWD-Pressemitteilung vom 28.4.2017 eine Durchschnittstemperatur von nur 7,4°C statt der angegebenen 7,5°C.

Er war damit um -0,9 K und nicht -0,8 K kälter zum WMO-Klimamittel 1981-2010, wie die mit den vollständigen Daten erstellte DWD-Grafik zeigt.

Der DWD-Plot zeigt die Monatsdurchschnitttemperaturen im April 2017 (schwarze Linie mit schwarzem Punkt) bei 7,4°C. Das sind 0,1 K weniger als in der voreiligen DWD-Pressemitteilung vom 28.4.2017. Der April 2017 liegt damit um -0,9 K kälter als das WMO-Klimamittel 1981-2010 (rote Linie), das 8,3°C beträgt, es ist der kälteste April seit 16 Jahren nach 2001 (7,1°C) Quelle: Zeitreihen und Trends – DWD

Die Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) ist im Juli 2017 auf 18,3 (Vormonat 19,4) und damit auf den niedrigsten Wert in einem Juli seit acht Jahren – gefallen, nachdem der Wert mit 18,8 auch im Mai 2017 schon sehr niedrig lag.

Es gab im Juli 2017 elf fleckenlose Tage und einen erneuten Absturz der Sonnenaktivität Mitte Juli 2017.

Wie bereits Anfang März 2017 ist die Sonnenaktivität auch Mitte Juli 2017 erneut abgestürzt: Die Sonne war sieben Tage in Folge ohne jeden von der Erde sichtbaren Sonnenfleck (grüne Linie bei Null). Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Die ungewöhnlich schwache Sonnenaktivität schon im November 2016 mit einer internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) von 21,4 war im Dezember 2016 mit sechs fleckenlosen Tagen weiter auf 19,5  – und damit den niedrigsten Monatswert des Jahres 2016 – zurückgegangen und hatte auch im Januar 2017 mit 25,9 nur wenig zugelegt.

Im März 2017 wurde nach dem Absturz der Sonnenaktivität und zwei Wochen hintereinander ohne jeden Sonnenfleck mit 17,7 die niedrigste Sonnenfleckenzahl in einem März seit acht Jahren gemessen.

Sonne bisher zwei Wochen fleckenlos! Dafür aber mit einem riesigen Loch in der Korona!
Die SILSO-Grafik vom 17.3.2017 zeigt die täglichen Sonnenfleckenzahlen der letzten dreißig Tage. Anfang März gibt es einen Absturz von SN 55 auf Null am 4. und vom 6. bis 17. März 2017. Die Sonne ist nun fast zwei Wochen ohne Unterbrechung fleckenlos. Der Monatsdurchschnitt ist im März auf unter SN 10 gefallen. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Insgesamt war die Sonne im März 2017 an 16 Tagen – also mehr als der Hälfte – fleckenlos.

Screenshot des monatlichen RI Reports des SIDC für den Monat März 2017. Die Sonnenaktivität war mit einer vorläufigen internationalen Sonnenfleckenrelativzahl ( SN Ri) von 17,7  so schwach wie seit acht Jahren in einem März nicht mehr und beträgt gegenüber dem Vorjahresmonat (54,1) weniger als ein Drittel. Es gab vom 6. bis 20.3.2017 15 fleckenlose Tage hintereinander mit dem Wert -0- und mit dem 4.3.2017 insgesamt 16. Tage ohne jeden zählbaren Sonnenfleck. Quelle: http://sidc.oma.be/products/ri/

Bereits Ende September, Anfang Oktober und Anfang November 2016 war die Sonne fleckenlos, ebenso Anfang Januar 2017: http://sidc.oma.be/silso/home

Die Sonnenaktivität war schon im Juni 2016 nach bis zu 12 fleckenlosen Tagen mit einer internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) von 20,9 stark eingebrochen und war auch im Juli 2016 trotz leichter Erholung mit acht fleckenlosen Tagen auf der Sonne weiter sehr schwach: Schwache Sonne – kühle Erde: Schon wieder keine Sonnenflecken!

Die monatliche Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) hatte sich zuvor bereits im April 2016 mit 38,0 gegenüber April 2015 mit 75,3 fast halbiert. Die Sonnenaktivität war auch schon Ende März 2016 mit einem einzigen stabilen Sonnenfleck ungewöhnlich schwach, auch Ende Mai 2015 gab es nach dem Maximum im April 2014 zwei fast fleckenlose Tage auf der erdzugewandten Seite der Sonne.

Durch die anhaltende und zunehmend ungewöhnlich schwache Sonnenaktivität hat die wolkenbildende kosmische Strahlung (GCR) seit Anfang 2016 deutlich zugenommen, wie der Plot der Universität von Oulu/Finnland zeigt.

Der Oulu-Plot zeigt die tägliche Stärke der kosmischen Strahlung (GCR) in Prozent vom Mittelwert von Januar 2015 bis Juli 2017 (ganz rechts oben). Durch die zunehmende Sonnenschwäche hat sich die wolkenbildende kosmische Strahlung (GCR) seit dem Jahr 2016 gegenüber 2015 deutlich verstärkt. Der vorübergehende starke Abfall der kosmischen Strahlung Ende Juni 2015 und Mitte Juli 2017 wurde durch ein sogenanntes Forbush-Ereignis ausgelöst. Dabei schirmt ein starker Sonnenwind die GCR von der Erde ab. Quelle: http://cosmicrays.oulu.fi/

Nicht nur in Finnland, auch in den USA zeigen Messungen mit Ballonsonden sowohl in Kalifornien als auch in New England von März 2015 bis Juni 2017 einen deutlichen Anstieg der wolkenbildenden kosmischen Strahlung (GCR) in der Stratosphäre.

Die wolkenbildende kosmische Strahlung (GCR) hat in der Stratosphäre von März 2015 bis Juni 2017 in Kalifornien um 13% und in New Englang sogar um 19% zugenommen. Quelle: evidence of an increase in cosmic rays as sun approaches minimum

Unter dem Titel “Global Warming” Reality Check (GWRC) stelle ich monatlich die aktuellen Daten für Sonne, Temperaturen, ENSO, PDO, AMO und Meereisflächen vor. Dabei kommt es je nach Anbieter zu Verzögerungen. Die Daten werden hier nachgetragen, wenn sie veröffentlicht sind, bis dahin bleiben die Werte/Plots des Vormonats zur besseren Übersicht stehen.

Globale Zusammenfassung Juli 2017 (Kurzform):

Sonne

SN Ri: 18,3 neu (Vormonat 19,4 neu, Vorjahr 32,4 neu). Die Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) ist im Juli 2017 auf den niedrigsten Wert in einem Juli seit acht Jahren gefallen, nachdem der Wert mit 18,8 auch im Mai 2017 schon sehr niedrig lag.

SSN Ri Januar 2017 = 27,9 neu (Vormonat = 28,5 neu, Vorjahr = 54,4 neu nach Solar Max. mit 116,4 neu im April 2014). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die über dreizehn Monate gemittelte internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SSN Ri) im Juli 2017 fast halbiert.

Ab 1.7.2015 neue Zählweise auch der alten Sonnenflecken: SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet (Der Umrechnungsfaktor von neu zu alt beträgt etwa 0,7, von alt zu neu etwa 1,4) http://sidc.oma.be/silso/datafiles

Globale Temperaturen

UAH/TLT: 0,28 K (Vormonat 0,21, Vorjahr 0,37) Abweichung zum Klimamittel 1981 – 2010, Rang 4 von 39. UAH Global Temperature Update for July, 2017: +0.28 deg. C

RSS/TLT: 0,44 K, (Vormonat 0,34, Vorjahr 0,49 K) Abweichung zum Klimamittel 1979 – 1998, Rang 4 von 39. ftp://ftp.remss.com/msu/monthly_time_series/RSS_Monthly_MSU_AMSU_Channel_TLT_Anomalies_Land_and_Ocean_v03_3.txt

ENSO (El Niño/La Niña)

ONI: Mai/Juni/Juli 2017 (MJJ) 0,3 K zum Klimamittel 1986 – 2015, Vormonate (nach mehrfachen NOAA-Korrekturen) 0.5, 0.4, 0.2, 0.1, -0.1, (angehoben von -0,2) -0.4, -0.7, -0.8, -0.8, -0.8, -0.6, -0.3, 0.1, 0.6, 1.1, 1.6 , 2.0 und 2.2. Seit Mitte 2016 herrschten global kühlende La Niña-Bedingungen, von JAS 2016 mit -0,6 K bis zum Wert von N/D/J 2017 auch ein La Niña-Ereignis.

Die Daten aller Monate wurden von NOAA erneut nachträglich verändert, weil statt des bisherigen WMO-Klimamittels 1981-2010 nun das NOAA-Klimamittel 1986-2015 verwendet wird: NOAA Has Resurrected the 2014/15 El Niño with Its Recent Changes to the Oceanic NINO Index

Monthly Niño-3.4 index:  0,03 K zum Klimamittel 1986-2015, Vormonate (nach mehrfachen NOAA-Korrekturen) 0.20, 0.56, 0.44, 0.17 (korrigiert von -0,02!), -0.17, -0.37, -0.72, -0.93, -0.87, -0.73, -0.63, -0.38, 0.06, 0.62, 1.11, 1.55, 2.09, 2.33 nach NOAA-Korrektur

PDO (Pazifische Dekaden-Oszillation): +0,10, Vormonat +0.79, Vorjahr +1,25. Quelle: http://research.jisao.washington.edu/pdo/PDO.latest

AMO (Atlantische Multidekaden-Oszillation): +0,31,Vormonat 0,31, Vorjahr: +0,44 Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/correlation/amon.us.long.data

Meereisflächen (Extent)

Antarktis (Südpol) http://nsidc.org/data/seaice_index/  Mit andauerndem linearen Anstieg der Meereisflächen im Juli 2017 seit Beginn der Messungen 1979 und mit weiterem Rückgang zum Vorjahr seit dem Rekordjahr 2014.

Arktis: http://nsidc.org/data/seaice_index/ Im Juli 2017 mit leichtem negativen linearen Trend seit Beginn der Messungen im Jahr 1979 und einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Seit etwa 2006 gibt es im Juli keinen erkennbaren Trend. Siehe auch: Arktis: Rekordwachstum der Meereisflächen! So früh und so schnell wie nie zuvor!

Besonderheit:

Massives Wachstum von mehrjährigem dicken Meereis in der Arktis in den letzten neun Jahren. Die Chukchi See und die Ostsibirische See hatten im Februar 2008 kein dickes mehrjähriges Eis, aber im Februar 2017 Mengen davon (oben in der Grafik). Massive Growth In Thick Arctic Sea Ice

MONATSBERICHT JULI 2017: (ausführlich)

SONNE

SN Ri18,3 neu (Vormonat 19,4 neu, Vorjahr 32,4 neu). Die Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) ist im Juli 2017 auf den niedrigsten Wert in einem Juli seit acht Jahren gefallen, nachdem der Wert mit 18,8 auch im Mai 2017 schon sehr niedrig lag.

Die Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) ist im Juli 2017 18,4 (Vormonat 19,4) und damit auf den niedrigsten Wert in einem Juli seit acht Jahren – gefallen, nachdem der Wert mit 18,8 auch im Mai 2017 schon sehr niedrig lag.

Es gab im Juli 2017 elf fleckenlose Tage und einen erneuten Absturz der Sonnenaktivität Mitte Juli 2017.

Wie bereits Anfang März 2017 ist die Sonnenaktivität auch Mitte Juli 2017 erneut abgestürzt: Die Sonne war sieben Tage in Folge ohne jeden von der Erde sichtbaren Sonnenfleck (grüne Linie bei Null). Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

SSN Ri Januar 2017 = 27,9 neu (Vormonat = 28,5 neu, Vorjahr = 54,4 neu nach Solar Max. mit 116,4 neu im April 2014). Gegenüber dem Vorjahr hat sich die über dreizehn Monate gemittelte internationale Sonnenfleckenrelativzahl (SSN Ri) im Juli 2017 fast halbiert.

Ab 1.7.2015 neue Zählweise auch der alten Sonnenflecken: SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet (Der Umrechnungsfaktor von neu zu alt beträgt etwa 0,7, von alt zu neu etwa 1,4) http://sidc.oma.be/silso/datafiles

SSNMaximum des SC 24 im April 2014 mit 116,4 neu, SSNMinimum und Beginn des SC 24 im Dezember 2008 mit SSN 2,2 neu (1,7 alt).

Monatliche (blaue Linien) und über 13 Monate gemittelte (rote Linien/smoothed) ab 1.7.2015 NEUE (höhere) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich JULI 2017. Mit einem Monatwert von SN 18,3 wurde der tiefste JULI-Wert seit acht Jahren erreicht. Bereits im Juni 2016 war SN (blaue Linie, ganz rechts unten) regelrecht abgestürzt, hatte sich danach wieder etwas erholt, zeigte im Dezember den tiefsten Stand des Jahres 2016 und lag im März 2017 mit 17,7 auf dem niedrigsten Stand seit acht Jahren in einem März. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics

Zum Vergleich dieselbe Grafik bis Mai 2015 mit der alten Zählweise der Sonnenflecken:

Monatliche und über 13 Monate gemittelte (smoothed) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich Mai 2015. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics
Monatliche (blaue Linien) und über 13 Monate gemittelte (rote Linien/smoothed) bis 30.6.2015 gültige ALTE (niedrigere) internationale Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von Sonnenzyklus (SC) 19 bis 24 bis einschließlich Mai 2015. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/ssngraphics

Besonderheit: Sonne schon im Mai 2015 mit zwei fast fleckenlosen Tagen – Weltklimakonferenzen auf der falschen Fährte?

GLOBALE TEMPERATUREN

UAH/TLT: 0,28K (Vormonat 0,21, Vorjahr 0,37) Abweichung zum Klimamittel 1981 – 2010, Rang 4 von 39. UAH Global Temperature Update for July, 2017: +0.28 deg. C

Bereits im Dezember 2016 waren die globalen Temperaturen bei den Satellitendaten von UAH mit einer Abweichung von 0,24 K gegenüber 0,45 K im November wieder deutlich zurückgegangen und zeigten sich im Januar 2017 mit einer Abweichung von 0,30 K nahezu unverändert.

Die globalen Satellitentemperaturen von UAH  sind im Juli 2017 auf 0,28 K Abweichung nach im 0,28 K im Juni geringfügig gestiegen und liegen auf Rang 4 von 39 Jahren.

Die UAH-Grafik zeigt die monatlichen Abweichungen (blaue Linie) der globalen Temperaturen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) sowie den laufenden Dreizehnmonatsdurchschnitt (rote Linie) von Dezember 1998 bis Juli 2017. Im Juli 2017 sind die globalen Temperaturabweichungen gerinfügig von 0,21 K im Juni auf 0,28 K gestiegen, nachdem sie im Juni 2017 den tiefsten Stand seit zwei Jahren erreicht hatten (seit Juli 2015). Wegen eines kräftigen global zeitversetzt wärmenden El Niño-Ereignisses ab Sommer 2015 gab es auch bei den unverfälschten Datensätzen von UAH nach Monats-Rekordwerten von November 2015 bis März 2016 vor allem im Mai und im Juni einen deutlichen Rückgang auf 0,34 K gegenüber den Vormonaten. In den Folgemonaten stagnierte die globale Abkühlung mit einem geringen Anstieg auf 0,45 K Abweichung vorübergehend, bevor die globalen Temperaturen im Dezember 2016 mit 0,24 K gegenüber den Vormonaten wieder deutlich zurückgingen. Nach geringfügiger Erholung auf 0,30 im Januar 2017 und auf 0,35 K Abweichung im Februar 2017 gingen sie im März 2017 wieder deutlich auf 0,19 K Abweichung zurück und hatten sich im April und Mai 2017 leicht erholt auf 0,27 K bzw. 0,45 K Abweichung. Quelle: UAH Global Temperature Update for July, 2017: +0.28 deg. C

Die etwa fünf Monate zeitversetzte global kühlende Wirkung von La Niña dürfte sich im zweiten Halbjahr 2017 weiter abschwächen.

Das globale kühlende La Niña-Ereignis hat sich im Januar 2017 einerseits mit fünf aufeinanderfolgenden ONI-Dreimonats-Werten mit mindestens -0,5 K SSTA und kälter vollendet, andererseits aber auch abgeschwächt, wie die Monats-Tabelle zeigt.

YR    MON  TOTAL ClimAdjust ANOM
2016   1   28.94   26.61    2.33
2016   2   28.89   26.80    2.09
2016   3   28.87   27.32    1.55
2016   4   28.97   27.86    1.11
2016   5   28.60   27.98    0.62
2016   6   27.82   27.76    0.06
2016   7   26.99   27.37   -0.38
2016   8   26.39   27.02   -0.63
2016   9   26.21   26.94   -0.73
2016  10   26.04   26.91   -0.87
2016  11   25.96   26.88   -0.92
2016  12   26.08   26.80   -0.72
2017   1   26.07   26.61   -0.55
2017   2   26.63   26.80   -0.17
2017   3   27.30   27.32    0,17 (korrigiert von -0.02)
2017   4   28.29   27.86    0.45
2017   5   28.60   27.98    0.56 (korrigiert von 0.61, schwache El Niño-Bedingungen)
2017   6   28.20   27.76    0.20 (gesenkt von 0.43, neutrale Bedingungen)
2017   7   27.40   27.37    0.03 (neutral)

Im Juli 2017 wurden mit 0,03 K Abweichung beim Monthly Niño-3.4 index weiter neutrale ENSO-Bedingungen gemessen.

Der Wert für März 2017 wurde von NOAA nachträglich von -0,02 auf +0,17 kräftig nach oben korrigiert und lag im April 2017 mit 0,43 im positiv/neutralen Bereich. Dadurch wurde auch der ONI-Dreimonatswert J/F/M 2017 von -0,2 auf -0,1 angehoben.  El Niño mit Abweichungen von mindestens +0,5 K Abweichung war damit etwas näher gerückt, aber selbst NOAA hatte bereits die Mai-Prognose nach unten korrigiert…Allerdings wurden auch mit nach unten korrigierten 0,56 K beim Monthly Niño-3.4 index im Mai 2017 schwache El Niño-Bedingungen erreicht.

 RSS/TLT: 0,44 K, (Vormonat 0,34, Vorjahr 0,49 K) Abweichung zum Klimamittel 1979 – 1998, Rang 4 von 39. ftp://ftp.remss.com/msu/monthly_time_series/RSS_Monthly_MSU_AMSU_Channel_TLT_Anomalies_Land_and_Ocean_v03_3.txt

Trotz einer kräftigen „Erwärmung“ im überarbeiteten neuen Datensatz 4.0 gegenüber der alten Version 3.3 dürfte auch bei den Satellitendaten von RSS der klare lineare Abwärtstrend seit Anfang 2016 bis Juni 2017 anhalten.

Siehe dazu auch: Comments on the New RSS Lower Tropospheric Temperature Dataset

Bei den Satellitendaten von RSS v3.3 sieht es mit einem geringen Anstieg von Juni zu Juli 2017 ähnlich wie bei UAH aus.

Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS v3.3 ab Dezember 1978 bis einschließlich Juli 2017 mit einem vorübergehenden geringen Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von August 1997 bis Juli 2017. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (Hiatus) von August 1997 bis Anfang 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei weiterem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der „Hiatus“ erneut einstellen und verlängern. Im Laufe des Jahres 2017 wird die globale Erwärmungs“pause“ dann 20 Jahre andauern… Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/to:2017.6/plot/rss/from:1997.7/to:2017.6/trend/plot/rss/from:1997.7/to:2016.08/trend

Im Oktober 2016 gab bei RSS einen regelrechten globalen Temperatursturz von 0,6(!) K bei den globalen Landtemperaturen von 0,74 K im September 2016 auf 0,12 K.

Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre über den Landflächen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich Oktober 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis September 2016 und einem kräftigen Rückgang im Oktobner 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es keine Erwärmung (hiatus) von Dezember 1997 bis einschließlich Jnauar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei erneutem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der
Der Plot zeigt die Entwicklung der globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre über den Landflächen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) von RSS ab Dezember 1978 bis einschließlich Oktober 2016 mit einem vorübergehenden geringen nicht signifikanten Anstieg des linearen Trends (grüne Linie) von Dezember 1997 bis Oktober 2016 und einem weiteren Absturz im Oktober 2016. Trotz eines kräftigen El Niño-Ereignisses seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur in einem Februar 2016 seit Beginn der Satellitenmessungen im Dezember 1978 gibt es sogar eine leichte Abkühlung von Dezember 1997 bis einschließlich Januar 2016 (blaue Flatline des linearen Trends). Bei erneutem Absinken der globalen RSS-Temperaturen wird sich der „Hiatus“ erneut einstellen und verlängern. Im Jahr 2017 wird die globale Erwärmungs“pause“ dann 20 Jahre andauern… Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss-land/to:2016.8/plot/rss-land/from:1997.9/to:2016.8/trend/plot/rss-land/from:1997.9/to:2016.08/trend

Ursache war die ungewöhnlich kräftige Abkühlung der Atmosphäre mit Schwerpunkt um 1500 m (850 hPa) über den Landmassen auf der Nordhalbkugel zwischen 20°N und 82,5°N von 1,15 K auf -0,03 K Abweichung zum Klimamittel 1979-1998 im selben Zeitraum. Siehe auch: Der Winter kommt früh nach Europa – Polarwirbel teilt sich!

Der lineare Trend bei den RSS-Daten geht von Januar 2016 bis JUNI 2017 kräftig nach unten, eine Fortsetzung im gesamten ersten Halbjahr 2017 ist deshalb wahrscheinlich…

Trotz einer kräftigen „Erwärmung“ im überarbeiteten neuen Datensatz 4.0 gegenüber der alten Version 3.3 dürfte auch bei den Satellitendaten von RSS der klare lineare Abwärtstrend seit Anfang 2016 bis Juni 2017 anhalten,…

Die globalen Temperaturabweichungen der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) von RSS zeigen nach dem kräftigen El Niño-Ereignis seit NH-Sommer 2015 und Rekordtemperatur im Februar 2016 von Januar 2016 bis einschließlich Juli 2017 im linearen Trend kräftig nach unten (grüne Linie). Dieser negative lineare Trend dürfte sich im Jahr 2017 wegen der nachlassenden zeitversetzt global kühlenden Wirkung von La Niña allerdings weiter abschwächen. Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/from:2016/to:2017.6/plot/rss/from:2016/to:2017.6/trend

…wie im Jahr 1999 nach dem „Super“-El Niño-Jahr 1998.

Die globalen Temperaturabweichungen (rote Linie) der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) von RSS zeigen nach dem „Super“- El Niño-Ereignis 1997/98 von Januar 1998 bis JULI 1999 im linearen Trend kräftig nach unten (grüne Linie). Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/from:1998/to:1999.6/plot/rss/from:1998/to:1999.6/trend

Mit der vorläufigen Ende der Erwärmungs“pause“ ab Februar 2016 ist eingetreten, worauf ich bereits seit Juni 2015 hinweise:

„…Die weitere ENSO-Entwicklung könnte aber auch zu einem Stillstand oder sogar zur vorübergehenden Verkürzung der Erwärmungs”Pause” führen, was sich allerdings schon 2016/2017 wieder ändern dürfte: Globale Abkühlung: La Niña 2016 in Sicht?…“

Dennoch gibt es auch aktuell seit mehr als 19 Jahren weiterhin keine signifikante globale Erwärmung mehr, die seit ihrem Ausbleiben auch gerne verschleiernd “Klimawandel” genannt oder gar öffentlich von führenden deutschen IPCC-Autoren geleugnet wird: DMG: Der Erwärmungstrend ist ungebrochen! Hat Schwachsinn einen neuen Namen…?

Der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs“Pause“ von 225 Monaten im Oktober 2015 wurde im November 2015 erneut eingestellt, hat sich im Dezember 2016 nur um einen Monat auf 224 Monate verkürzt und war im Januar 2016 noch unverändert geblieben.

Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs
Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs“Pause“ von November 2015 wurde im Dezember 2015 nur um einen Monat verkürzt.  Quelle:  The Pause hangs on by its fingernails

Von 1998 bis Mitte 2015 war der lineare Trend der globalen Temperaturen mit Schwerpunkt um 1500 m (TLT) sowohl von UAH 6.0 als auch von RSS negativ:

Der lineare Trend der globalen Satellitentemperaturen von UAH 6.6 und RSS ist von 1998 bis 2015 negativ.

Der lineare Trend der globalen Satellitentemperaturen von UAH 6.0 und RSS ist von 1998 bis Mitte 2015 negativ. Quelle: https://notalotofpeopleknowthat.wordpress.com/2015/04/28/uah-release-version-6-0-confirms-cooling-trend-since-1998/

ENSO (El Niño/La Niña)

ONIDer (Dreimonats-) ONI im Juli 2017  (MJJ) beträgt 0,3 K zum Klimamittel 1986-2015. Seit Mitte 2016 herrschten global kühlende La Niña-Bedingungen, von JAS 2016 mit -0,6 K bis zum Wert von N/D/J 2017 auch ein La Niña-Ereignis.

Die Daten aller Monate wurden von NOAA erneut nachträglich verändert, weil statt des bisherigen WMO-Klimamittels 1981-2010 nun das NOAA-Klimamittel 1986-2015 verwendet wird: NOAA Has Resurrected the 2014/15 El Niño with Its Recent Changes to the Oceanic NINO Index

Monthly Niño-3.4 index:  0,03 K zum Klimamittel 1986-2015, Vormonate (nach mehrfachen NOAA-Korrekturen s. Tabelle oben)  NOAA-Korrektur

Siehe dazu auch: CFS: La Niña im Anmarsch? ENSO-Update Juli 2017

Bereits in der letzten Juniwoche 2016 hatten die Wochen-Abweichungen der Meersoberflächentemperaturen im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 mit -0,4 K den La Niña-Wert von -0,5 K und kälter nur knapp verfehlt; seit Mitte Juli 2016 herrschte ein global kühlendes La Niña-Ereignis, das bis Januar 2017 andauerte und seine kühlende Wirkung zeitversetzt um etwa fünf Monate fortsetzt.

Im 365-Tage Histogramm sieht das so aus:

KNMI-400-Tage-Plot der Wochen-SSTA zum international üblichen und von der WMO empfohlenen modernen Klimamittel 1981-2010 im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 von Anfang Juli 2016 bis Ende Juli 2017. Mit Werten um +0,5 K Abweichung gab es im Mai und Juni 2017 wochenweise schwache El Niño-Bedingungen. Ab Mitte Juli 2016 herrschten schwache La Niña-Bedingungen, die bis Anfang 2017 andauerten, wobei die Wochenwerte ab Ende Januar 2017 wieder bei knapp über NULL K lagen: La Niña war vorbei! Ende Juli 2017 liegen die Werte nach kräftigem Rückgang bei Null im neutralen Bereich. Quelle: http://climexp.knmi.nl/histogram.cg

Mit einem Monthly Niño-3.4 index-Wert von 0,17 K (angehoben von -0,02!) SSTA im März 2017 und einem ONI-Wert von -0,2 (korrigiert auf -0,1) für JFM 2017 und für DJF von -0,4 sind die NOAA-Bedingungen für ein La Niña-Ereignis ab Februar 2017 beendet.

SOI: Der Index für die  Differenz des Bodenluftdrucks zwischen Darwin (Australien) und Tahiti (Insel im äquatorialen Pazifik) ist mit einem Wert von -6,3 im April 2017 näher an El Niño-Bedingungen unterhalb von -7,0 gerückt.  http://www.bom.gov.au/climate/enso/#tabs=SOI

Der Southern Oscillation Index gilt als ca. zweimonatiger Vorlaufwert für die Entwicklung der östlichen Passatwinde (tradewinds)  im äquatorialen Pazifik und damit für die weitere ENSO-Entwicklung.

Laufender 30-Tage-SOI der australischen Wetterbehörde BOM für die letzten beiden Jahre mit Stand Ende Juli 2017 bei +8,6 und steilem Anstieg klar im positiven Bereich oberhalb von La Niña-Bedingungen (über +7.0) nach -11 Ende Juni 2017. Quelle: http://www.bom.gov.au/climate/enso/
SOI-Grafik mit einem deutlichen Anstieg von -9,45 im Juni 2017 auf +6,51 im JULI 2017 und damit fast in den La Niña-Bereich oberhalb von +7. Die ist der höchste SOI-Monatswert nach Juli 2016. Quelle: https://www.longpaddock.qld.gov.au/seasonalclimateoutlook/southernoscillationindex/soigraph/index.php

Die aktuellen Tageswerte findet man hier: https://www.longpaddock.qld.gov.au/seasonalclimateoutlook/southernoscillationindex/30daysoivalues/.

Die zeitweise auffällig niedrigen Werte kamen/kommen durch eine vorübergehende Umkehr der Luftdruckverhältnisse zwischen Tahiti (normalerweise höher als Darwin) und Darwin (normalerweise tiefer als Tahiti) zustande.

MEI (Multivariate ENSO Index) lag im Höchststand 2016 auf Rang 3 hinter 1997/98 und 1982/83,  schon im Juni/Juli 2016 nur noch auf Rang 31, er lag im Juli/August 2016 nur noch auf Rang 33, also beim MEI is nix mit Super/Hyper/Monster El Niño 2015/16…

MEI von 1950 bis Juni 2017 als positive (rote/El Nino ab ca. +0,5) und negative (blaue/La Nina ab ca. -0,5) ENSO-Phasen. Die Grafik zeigt 2015/16 den insgesamt den dritthöchsten Wert nach 1982/1983 und 1997/1998, die MEI-Werte fielen nach einem „Peak“ im August/September 2015 kräftig gegen Null ab, lagen ab August/September 2016 wenig unter Null im negativ/neutralen und ab April 2017 wieder im mäßigen El Niño-Bereich, aus dem der MEI mit einem Juni/Juli-Wert 2017 von 0,46 nun wieder rausgefallen ist (siehe nächste Grafik). Quelle: wie vor

Der Multivariate ENSO Index (MEI) als gekoppeltes Atmosphäre-/Ozeanmodell lag mit seinen Kriterien nach kurzen La Niña-Bedingungen im NH-Herbst 2016  bereits im NH-Winter 2016/17 wieder im negativ-neutralen Bereich, ab April 2017 mit einem deutlichen Sprung nach oben auf 0,77 wieder im mäßigen El Niño-Bereich, ab Mai mit 1,46 sogar im mäßigen bis kräftigen El Niño-Bereich; der hatte sich allerdings im Juni 2017 auf 1,05 wieder abgeschwächt und liegt im Juli 2017 mit 0,46 nun außerhalb des El Niño-Bereichs.

Der gekoppelte Atmosphäre/Ozean-Index “MEI” ist nach einem Apri/Mai-2017-Wert von 1,46 zu Mai/Juni 2017 mit 1,05 und weiter im Juni/Juli 2017 auf 0,49 wieder rückläufig und nun außerhalb des El Niño-Bereichs. Von den fünf Vergleichsjahren 1953, 1958, 1969, 1979, and 2005 (in der Grafik nicht alle abgebildet) entwickelten vier neutrale oder schwache El Niño-Bedingungen im Laufe des Jahres, nur 2005 entwickelte schwache La Niña-Bedingungen. Nach Wegfall der Frühlingsprognosebarriere (Februar bis Mai) wiesen die Zeichen beim MEI bereits im Juni 2017 nur bedingt auf El Niño-Bedingungen für den Rest des Jahres 2017. Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/enso/mei/

Originaltext-Auszug zur Grafik:

„…Compared to last month, the updated (June-July) MEI has dropped back down by 0.59 standard deviations from 1.05 to 0.46, dropping out of El Niño-rankings altogether.

Looking at the nearest 12 rankings (+6/-6) in this season, and allowing only for cases that showed similar one-month and three-month change behavior, eliminates all but five cases: 1953, 1958, 1969, 1979, and 2005. Subsequently, all but 2005 hung on with high neutral or borderline El Niño conditions through the rest of the year, while 2005 dropped into weak La Niña conditions late in the year. All in all, ENSO-neutral appears to be the most likely outcome over the next few months.

Positive SST anomalies have been replaced by weak negative SST anomalies over much of the central and eastern equatorial tropical Pacific, as seen in the latest weekly SST map…“

Die aktuelle NOAA-ENSO-Projektion von Juli 2017 sieht neutrale Bedingungen bis in den Herbst 2018: Von El Niño keine Spur, stattdessen nun La Niña ab NH-Sommer 2018…

Die NOAA-ENSO-Projektion von August 2017 sieht mit Werten um Null K Abweichung im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im Jahr 2017 bis in das NH-Frühjahr 2018 neutrale ENSO-Bedingungen (weder La Niña- noch El Niño-Bedingungen, rechte Spalte). Ab NH-Sommer 2018 (JJA) sinken die Werte unter -0,5 K Abweichung in den La Niña-Bereich. Quelle: Consolidated NINO3.4 Outlook Probability Table

PDO (Pazifische Dekaden-Oszillation): +0,10, Vormonat +0,79, Vorjahr +1,25. Quelle: http://research.jisao.washington.edu/pdo/PDO.latest

AMO (Atlantische Multidekaden-Oszillation): +0,31,Vormonat +0,31, Vorjahr: +0.44 Quelle: http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/correlation/amon.us.long.data

MEEREISFLÄCHEN (Extent)

HINWEIS: Die globalen Meereis-Messungen stehen seit April 2016 unter dem Vorbehalt des Ausfalls von Messgeräten auf einem Satelliten und Verwendung anderer Messgeräte auf einem anderen Satelliten, was die Vergleichbarkeit erschwert. Meereismessungen schwer gestört: Rekorde an beiden Polen.

Dazu aktuell von NOAA: 6 July 2016: Sea Ice Index Now Version 2. Read More…

Antarktis (Südpol) http://nsidc.org/data/seaice_index/

Seaice-Extent der Antarktis (Südpol) mit andauerndem leichten linearen Zuwachs der Meereisflächen im Juli 2017 seit Beginn der Messungen 1979 und mit Rückgang gegenüber den Vorjahren und vor allem gegenüber dem Rekordjahr 2014.

Arktis (Nordpol) http://nsidc.org/data/seaice_index/

Die Abweichungen des Seaice-Extent (mindestens 15% Eisanteil) in % vom WMO-Klimamittel 1981-2010 der Arktis (Nordpol) im Juli 2017 mit negativem linearen Trend seit Beginn der Messungen 1979. Der Juli 2017 weist nach Rekordwachstum im September 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat einen leicht erhöhten Stand auf. Seit 2007 gibt es keinen erkennbaren Trend. Der Zuwachs von Mai 2016 zu Mai 2017 war mit rund 5% der stärkste in einem Mai seit Beginn der Messungen, auch der Juni 2017 war gegenüber dem Vorjahresmonat angestiegen. Quelle: http://nsidc.org/data/seaice_index/

Anfang Mai 2017 hatten sich die Flächen mit mehrjährigem dicken Meereis gegenüber Anfang Mai 2007 sogar mehr als verdreifacht, wie der Vergleich der weißen Flächen zeigt.

Vergleich der arktischen Meereisflächen Anfang Mai 2007 (links) zu Mai 2017 (rechts). Die weißen Flächen mit mehrjährigem Meereis haben sich in diesem Jahr gegenüber 2007 mehr als verdreifacht. Die grauen Flächen mit einjährigem Meereis haben sich entsprechend stark verringert. Das arktische Meereis wächst! Die lilafarbenen Flächen sind mehrdeutig. Quelle: http://osisaf.met.no/p/osisaf_hlprod_qlook.php?prod=Ice-Type&area=NH

Besonderheit: Massives Wachstum von mehrjährigem dicken Meereis in der Arktis in den letzten neun Jahren. Die Chukchi See und die Ostsibirische See hatten im Jahr 2008 kein dickes mehrjähriges Eis, aber nun im Februar 2017 Mengen davon (oben in der Grafik). Massive Growth In Thick Arctic Sea Ice

Quelle: DMI Modelled ice thickness

Siehe auch: Arktis: Rekordwachstum der Meereisflächen! So früh und so schnell wie nie zuvor!

Arktisches MeereisVOLUMEN:

Das Meereisvolumen zeigt sich Anfang August 2017 erstaunlich erholt und liegt im Durchschnitt (graue Linie und Fläche) des Mittels 2003 bis 2014.

 

Quelle: http://polarportal.dk/en/havisen-i-arktis/nbsp/sea-ice-extent/

HINWEIS: Die globalen Meereis-Messungen stehen seit April 2016 unter dem Vorbehalt des Ausfalls von Messgeräten auf einem Satelliten und Verwendung anderer Messgeräte auf einem anderen Satelliten, was die Vergleichbarkeit erschwert. Meereismessungen schwer gestört: Rekorde an beiden Polen

Dazu von NOAA: 6 July 2016: Sea Ice Index Now Version 2. Read More…

Siehe auch: Die Eiskappen an beiden Polen wachsen und Wende beim Meereis in der Arktis ? Volumenzuwachs von 3000 km³ in zwei Jahren !

Global: Seit knapp 15 Jahren Schmelzpause bei den Meereisflächen (extent)

„Pause“ bei den globalen Meereisflächen (extent) von Juli 2000 bis April 2015 (178 Monate, also fast 15 Jahre). Quelle: On the Pause in Global Sea Ice Anomalies

Wer sich von den WMO-Erwärmungsphantasien über angebliche Hitzewellen in der Arktis im letzten Winter – bei Durchschnittstemperaturen um -20°(!) C nördlich 80°N – anstecken ließ, muss nun ernüchtert seit Ende April bis Ende Juli 2017 meist unterdurchschnittliche Temperaturen anerkennen.

Der Plot des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittstemperaturen der Arktis (rote Linie) nördlich 80°N im Jahr 2017 im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie). Ende Juli 2017 liegen die Durchschnittstemperaturen nahe 0°C (273,15 Kelvin, blaue Linie) und damit unter dem vieljährigen Durchschnitt 1958-2002 (grüne Linie), wie schon seit Ende April 2017. Der Höhepunkt des jährlichen Temperaturverlaufs ist bereits überschritten, schon im August wird die Strahlungsbilanz in der Arktis bei sinkendem Sonnestand wieder negativ und die Durchschnittstemperaturen fallen wieder unter O°C. Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.ph

Besonderheit: Der mächtige Eisschild auf Grönland war im JUNI 2017 weiter auf Rekordkurs: Von Anfang September 2016 bis Juni 2017 ist die Massebilanz des Grönlandeises mit einem Überschuss von rund 700 Milliarden Kubikmetern seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie so hoch gewesen!

Am 29.6.2017 brachte eine großflächige „Schneebombe“ vor allem in der Nordhälfte Grönlands am Beginn der jährlichen Hauptschmelzzeit einen Schneezuwachs von rund 4 Gigatonnen oder 4 Milliarden Kubikmeter (m³).

Die Grafik des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt die täglichen Veränderungen der Massebilanz (SMB=Surface Mass Balance) des Grönlandeises in Gt (Gigatonnen/Milliarden Tonnen) seit 1.9.2016 (blaue Linie). Am 29.6.2017 hat eine „Schneebombe“ mit rund 4 Gigatonnen (4 Milliarden Tonnen oder 4 km³) Eiszuwachs beinahe einen neuen Tages- (obere Grafik) und Ende Mai/Anfang Juni 2017 auf rund 700 Gt angesammelten (Acc.=Accumulierten) Jahresrekord (untere Grafik) an Eiszuwachs im Jahr 2017 erreicht. Wehrt sich die Natur gegen Datenmanipulationen? Die graue Linie und die grauen Flächen stellen den am 25.4.2017 neuen angehobenen Durchschnitt (Mean) 1981-2010 dar, der den aktuellen anhaltenden starken Eiszuwachs geringer erscheinen lässt als zum alten niedrigeren Durchschnitt 1990-2013. Die rote Linie zeigt das kräftige Schmelzjahr 1.9.2011 bis 31.8.2012. Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/
Die Grafiken stellen den täglichen Masse-Zuwachs (blau) oder Masseverlust (rot) vom 29.6.2017 (linke Grafik) im Vergleich zum Klimamittel 1981-2010 am selben Tag dar. Der Massezuwachs am 29.6.2017 liegt deutlich über dem Durchschnitt, weil in Nordgrönland eine „Schneebombe“ niederging, die an diesem einen Tag die Massebilanz um rund 4 Milliarden Kubikmeter (m³) wachsen ließ. Quelle: wie vor

Die Größe der Schmelzflächen verharrt seit mehreren Wochen und liegt nach 21% am 28.6. am 29.6.2017 mit nur noch 17% weit unter dem vieljährigen Durchschnitt, der zu dieser Jahreszeit am Beginn der Hauptschmelze Ende Juni bis Anfang August bei knapp 30% liegt.

Die Schmelzfläche des Grönlandeisschildes ist nach dem Beginn der Schmelzsaison auch Ende Juni 2017 nahe dem niedrigsten Stand seit Beginn der Messungen 1990 (rechte Grafik, blaue Linie nahe des unteren Endes der grauen Durchschnitts-Fläche). Die rechte der beiden linken Grafiken liegt am 29.6.2017 mit nur 17% Schmelzfläche deutlich unter dem jahreszeitlichen Durchschnitt von knapp 30% (graue Linie in der rechten Grafik). Originaltext zur rechten Grafik: „…The percentage of the total area of the ice where the melting occurred from January 1 until today (in blue). For comparison the average for the period 1990-2013 is shown in the dark grey curve. The variation from year to year for each of the days during the melt season are shown as the gray shaded area.“ Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Das Meereisvolumen der Arktis liegt Anfang August 2017 (schwarze Linie) im Bereich des Durchschnitts 2004 – 2013  (graue Linie und Fläche) und ist gegenüber den beiden Vorjahren deutlich gewachsen.

Quelle: http://polarportal.dk/en/havisen-i-arktis/nbsp/sea-ice-extent/

Die Meereisflächen (Ice Area) haben Ende Juli 2017 eine für die Hauptschmelzzeit des Jahres ungewöhnliche Seitwärtsbewegung gemacht (rote Linie im schwarzen Kreis) und sich gegenüber vier von sechs Vorjahren deutlich nach oben abgesetzt.

Quelle: http://arctic-roos.org/observations/ice-area-and-extent-in-arctic

Die Meereisflächen (extent) der Zentralarktis sind im Juli 2017 die größten der letzten fünf Jahre.

Quelle: https://nsidc.org/data/masie/masie_plots

Diese eisigen Entwicklungen in der Arktis mit einem bisher unterkühlten Polarsommer 2017 dauern bereits seit Ende April 2017 an, wie der Plot des Dänischen Wetterdienstes für die Durchschnittstemperaturen nördlich 80°N für das Jahr 2017 zeigt.

Der Plot des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnittstemperaturen der Arktis (rote Linie) nördlich 80°N im Jahr 2017 im Vergleich zum vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie). Ende Juli 2017 liegen die Durchschnittstemperaturen nahe 0°C (273,15 Kelvin, blaue waagerechte Linie) und damit unter dem vieljährigen Durchschnitt 1958-2002 (grüne Linie), wie schon seit Ende April 2017. Der Höhepunkt des jährlichen Temperaturverlaufs ist bereits überschritten, schon im August wird die Strahlungsbilanz in der Arktis bei sinkendem Sonnenstand wieder negativ und die Durchschnittstemperaturen fallen wieder unter O°C. Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.ph

Bei den eisigen Temperaturen trotzten die arktischen Meereisflächen (sea ice area) mit 12 Millionen km² bereits Ende April 2017 allen Erwärmungs- und Abschmelzphantasien, denn sie waren deutlich höher als im letzten Jahr und nahe am vieljährigen Durchschnitt.

Der Plot zeigt die täglichen Flächen (area) des arktischen Meereises der letzten Jahre sowie das Mittel der Jahre 1979 – 2006 (Linie aus blauen Punkten) und den Normalbereich einer Standardabweichung (graue Fläche). Die rote Linie für das Jahr 2017 liegt Ende April 2017 bei 12 Millionen km² (braunes Oval) und damit deutlich höher als 2016 (schwarze Linie) sowie nahe am grauen Durchschnittbereich: In der Arktis ist bei den Meereisflächen zusammen mit dem stark wachsenden Grönlandeis ein hohes Kältepotential Anfang Mai 2017 vorhanden! Quelle: http://arctic-roos.org/observations/ice-area-and-extent-in-arctic

Die Schneebedeckung der NH ist im JUNI 2017 rund 3,5 Millionen km² größer als im letzten Jahr und damit ist die höchste seit 13 Jahren.

Die Schneebedeckung auf der NH liegt im JUNI 2017 knapp unter dem WMO-Mittel 1981-2010 und hat damit den höchsten Juni-Stand seit 13 Jahren. Sie ist rund 3,5 Millionen km² größer als in den letzten beiden Jahren! Quelle: http://climate.rutgers.edu/snowcover/index.php

Die Schneebedeckung der NH war bereits Anfang Mai 2017 deutlich großflächiger als im Vorjahr.

Der Plot zeigt die Schneebeddeckung der Nordhalbkugel (NH) als Extent in km². Am 1.5.2017 (rote Linie) ist die Schneefläche mit 21.83 Millionen km² deutlich größer als im Vorjahr (grüne Linie) und liegt etwa im Mittel der letzten 11 Jahre. In der Arktis ist bei den großen Schneeflächen und den Meereisflächen zusammen mit dem stark wachsenden Grönlandeis ein hohes Kältepotential Anfang Mai 2017 vorhanden!Quelle: https://www.star.nesdis.noaa.gov/smcd/emb/snow/HTML/snow_extent_plots.html

Die Schneebeckung auf der NH lag auch im April 2017 mit 31,2 Millionen km² rund 1 Million km² über dem WMO-Klimamittel 1981-2010.

Im Mai 2017 wuchs der Überschuss weiter auf 1,7 Millionen km² und auf Rekordschneeflächen auf der Nordhalbkugel: Mit 20,7 Millionen km² größte Schneeflächen seit 1985!

Die Grafik zeigt die Abweichungen der Schneeflächen auf der NH im Mai von 1967 bis Mai 2017. Im Mai 2017 waren die Schneeflächen auf der Nordhalbkugel (NH) erstmals nach 12 Jahren mit einer negativen Abweichung zum WMO-Klimamittel 1981-2010 mit rund 1,7 Mill. km² wieder im positiven Bereich. Dabei wurde mit 20,7 Millionen km² zusammen mit dem Jahr 1996 der Höchststand nach 1985 erreicht: Rekordwert der letzten 32 Jahre! Quelle: http://climate.rutgers.edu/snowcover/index.php

Das für viele sicher überraschende Brutto-Wachstum des Grönlandeises seit 2014 setzte sich auch im März 2017 mit einem kumulierten BruttoRekordwachstum von rund 535 Gigatonnen seit Beginn der Messungen vor allem im Oktober 2016 fort!

Die Massebilanz lag schon von September 2016 bis Mitte Februar 2017 mit rund 500 Gigatonnen (Gt) Zuwachs um rund 150 Gigatonnen über dem Durchschnitt und hatte damit alle bisherigen Rekorde gebrochen!

Anfang März 2017 sah man erstaunt das Grönlandeis mit Rekordwachstum: Drei Monate voraus! und einem Zuwachs um rund 535 Gigatonnen (Gt) wie in durchschnittlichen Jahren Anfang JUNI!

Einen so frühen und starken Eiszuwachs hat es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nicht gegeben!

Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt seit dem 1.9.2016 bis zum 2. März 2017 einen kräftigen überdurchschnittlichen Eiszuwachs (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Linie/Durchschnitt) bis zu rund 375 Gigatonnen (375 Milliarden Tonnen oder 375 km³). Das sind rund 125 Gigatonnen Eiszuwachs mehr als im Durchschnitt der Jahre 1990-2013 (graue Linie). Gegenüber dem Jahr 2012 (rote Linie in der unteren Grafik) liegt die positive Differenz sogar bei rund 175 Gigatonnen! Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/
Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt seit dem 1.9.2016 bis zum 2. März 2017 einen Rekordeiszuwachs (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Linie/Durchschnitt) bis zu rund 535 Gigatonnen (535 Milliarden Tonnen oder 535 km³). Dieser Stand entspricht dem jährlichen durchschnittlichen Höchststand Anfang JUNI, wie die von mir eingetragene dünne schwarze Linie zeigt. Das sind rund 150 Gigatonnen Eiszuwachs mehr als im Durchschnitt der Jahre 1990-2013 (dunkelgraue Linie). Gegenüber dem Jahr 2012 (rote Linie in der unteren Grafik) liegt die positive Differenz sogar bei rund 200 Gigatonnen! Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Im April 2017 dann eine Überraschung vom Dänischen Wetterdienst: DMI ändert Bezugszeitraum für das Grönlandeis – aktueller Zuwachs erscheint nun geringer…,…und kurz danach am 3. Mai die Antwort der Natur mit einer erneuten Schneebombe von 8 Milliarden Tonnen Schneezuwachs an einem einzigen Tag und neuen Rekorden auch über den angehobenen obersten Bereich des Durchschnitts hinaus!

„UPDATE 4.5.2017: Schneebombe in Grönland mit Mai-Rekord für Eiswachstum!

Die Grafik des dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt die täglichen Veränderungen der Massebilanz (SMB=Surface Mass Balance) des Grönlandeises in Gt (Gigatonnen/Milliarden Tonnen) seit 1.9.2016 (blaue Linie). Am 3.5.2017 hat eine Schneebombe mit rund 8 Gigatonnen (8 Milliarden Tonnen oder 8 km³) Eiszuwachs einen neuen Tages- (obere Grafik) und auf rund 670 Gt angesammelten (Acc.=Accumulierten) Jahresrekord (untere Grafik) an Eiszuwachs im Mai erreicht. Wehrt sich die Natur gegen Datenmanipulationen? Die graue Linie und die grauen Flächen stellen den am 25.4.2017 neuen angehobenen Durchschnitt (Mean) 1981-2010 dar, der den aktuellen anhaltenden starken Eiszuwachs geringer erscheinen lässt als zum alten niedrigeren Durchschnitt 1990-2013. Die rote Linie zeigt das kräftige Schmelzjahr 1.9.2011 bis 31.8.2012. Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Während das Bruttowachstum des Grönlandeises im September 2016 durchschnittlich und von November und Dezember 2016 bis Februar 2017 stetig überdurchschnittlich verlief, kam es im Oktober 2016 mit einem Rekord-Zuwachs von knapp 12 Gigatonnen an einem einzigen Tag zu einer sensationellen Entwicklung:

Ex-Hurrikan NICOLE bringt Schneebombe nach Grönland  – 12 Gigatonnen Rekord-Eiszuwachs an einem Tag.

Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt am 19.10.2016 mit rund 8 Gigatonnen den höchsten Tageszuwachs seit Beginnn der Messungen (obere Grafik, blaue Linie . Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/Die akkumulierte Massebilanz des Grönlandeisschildes zeigt am 19.10.2016 mit knapp 12 Gigatonnen (12 Milliarden Tonnen) den höchsten Tageszuwachs seit Beginnn der Messungen (obere Grafik, blaue Linie). Die graue Fläche ist der Bereich einer Standardabweichung vom rechnerischen Tagesmittel (Mean/Durchschnitt – dunkelgraue Linie). Originaltext: “Top: The total daily contribution to the surface mass balance from the entire ice sheet (blue line, Gt/day). Bottom: The accumulated surface mass balance from September 1st to now (blue line, Gt) and the season 2011-12 (red) which had very high summer melt in Greenland. For comparison, the mean curve from the period 1990-2013 is shown (dark grey). The same calendar day in each of the 24 years (in the period 1990-2013) will have its own value. These differences from year to year are illustrated by the light grey band. For each calendar day, however, the lowest and highest values of the 24 years have been left out.” Quelle: http://www.dmi.dk/en/groenland/maalinger/greenland-ice-sheet-surface-mass-budget/

Zum Brutto-Eisverlust durch „Kalben“schreibt  das DMI: “…Satellite observations over the last decade show that the ice sheet is not in balance. The calving loss is greater than the gain from surface mass balance, and Greenland is losing mass at about 200 Gt/yr.” Quelle: wie vor

Bereits für die Saison 2014/2015 bedeutete das bei einer positiven Massebilanz des Grönlandeises von rund 220 Gigatonnen und einem durchschnittlichen Eisverlust durch “Kalben” von rund 200 Gigatonnen (erstmals seit vielen Jahren?) einen BRUTTOGEWINN von 20 Gigatonnen oder 20 Kubikkilometern (1 GT entspricht einem 1 km³ oder 1 Milliarde m³).

Die Schmelzfläche des mächtigen Grönlandeisschildes war bereits im Jahr 2016 Jahr zeitweise rekordverdächtig gering: Grönlandeis-Rekord: Niedrigste Schmelzfläche seit Beginn der Beobachtungen!

Siehe dazu auch: Study: Greenland ice sheet moving slower now than in the last 9000 years

Im gesamten Jahr 2016 zeigten die Grafiken des Dänischen Wetterdienst Grönlandeis mit Rekordwachstum im Jahr 2016.

Bereits im Sommer 2016 deuteten sich grundlegende Veränderungen auf Grönland an: DWD-Satire: „Weltweit wird der Sommer 2016 die bisherigen Wärmerekorde brechen.“

Rekordkälte Ende Juli 2016 in Grönland: Mit -30,7°C fiel die Temperatur in einem Camp auf 3200 m Höhe in der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 so tief wie noch nie im Polarsommer seit Beginn der Aufzeichnungen 1990.

Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. Quelle:

Figure 6. This plot shows air temperatures from Summit Camp in Greenland for the period of July 11 to August 11. In der Nacht vom 31.7. zum 1.8.2016 wurde mit -30,7°C die niedrigste Temperatur in einem Juli seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Ist dies für den DWD ein sicheres Anzeichen dafür, dass wir mitten in der globalen Erwärmung stecken, die seit ihrem nun fast 20jährigen Ausbleiben Klimawandel genannt wird? Quelle: http://nsidc.org/greenland-today/“

Dieser sommerliche Kälterekord vom letzten Jahr wurde am 4.7.2017 mit -33°C schon wieder gebrochen.

Neuer Juli-Kälterekord mit -33°C auf Grönland!

Der Screenshot zeigt die 2m-Temperaturen am 4.7.2017 im Gipfel-Camp in Grönland (3207m). Mit -33°C wurde der alte Rekordwert für Juli von -30,7°C vom letzten Jahr noch unterschritten; zugleich wurde mit -33°C der niedrigste Wert in einem Juli auf der gesamten Nordhalbkugel seit Beginn der Aufzeichnungen 1990 gemessen. Quelle: Latest From The Greenland Meltdown

Die wiederholten Meldungen über ein angebliches Abschmelzen des mächtigen Grönlandeisschildes entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage: Gemessen wird nach 2012 ein deutlicher Eiszuwachs!

Das ist auch nicht verwunderlich, denn…: Schwache Sonne – kühle Erde: Wie schwach wird der nächste Sonnenzyklus nach 2020 ?

Dazu kommt: Überraschende NASA-Studie: Der Eispanzer der Antarktis wächst! IPCC-Bericht 2013 ist falsch!

Fassen wir mal kurz zusammen: Das Festlandeis an beiden Polen wächst, ein Ende des Eiswachstums ist nicht abzusehen!

Siehe dazu aktuell: New Video: July 4th Arctic Fake News Update.

Es bleibt also auch im JULI des Jahres 2017  – und damit im 20. Jahr ohne signifikante lineare globale Erwärmung  – weiter die Frage: wobleibtdieglobaleerwaermung?

Trotz dieser unverfälschten Tatsachen gibt es immer noch Menschen, die öffentlich die globale Erwärmungs“pause“ von Mitte 1997 bis Anfang 2016 leugnen… Klimawandel: Der Trend geht klar nach unten – Globale Temperaturen seit 1998 im Abwärtstrend …oder mit durchsichtigen Datenfälschungen wegrechnen wollen: NOAA-Studie verfälscht Daten: Die globale Erwärmungs”Pause” einfach weggerechnet…

Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs
Linearer Trend der Abweichungen der globalen Satellitentemperaturen von RSS. Seit 224 Monaten, nämlich von Juni 1997 bis Januar 2016, gibt es trotz eines aktuellen kräftigen El Niño-Ereignisses keinen Anstieg der globalen Temperaturen, der Rekord der Länge der globalen Erwärmungs“Pause“ von November 2015 wurde im Dezember 2015 nur um einen Monat verkürzt.  Quelle:  The Pause hangs on by its fingernails

Letzte Meldung vom 9.8.2017: Der Schiwelutsch stößt seit 8.8.2017 anhaltend Aschewolken über 12 km Höhe aus!

Siehe dazu auch: Kamtschatka: Zwei Vulkane gleichzeitig ausgebrochen – Aschewolken über 12 km hoch!

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

Verwandte Themen:

Die Sonne im Juli 2017. CO2-Klimasensitivität sackt in neuer Arbeit dramatisch ab

Die Starkregen vom Juli 2017 in Deutschland sind (keine) Menetekel des Klimawandels

Arctic melt season changes and the Arctic regime shift

Grönlandeis wächst mitten im Sommer – Arktis im Juli 2017 weiter unterkühlt!

Some Of The World’s Largest Non-Polar Glaciers Are Expanding, Despite Global Warming

Experts Continue Their Arctic Lies And Fraudulent Forecasts

New Paper: Investigative Journalism Professor Slams Today’s ‘Fake News’ Climate Science Reporting

Die Sonne im Juni 2017 und ein Modell-Harakiri

The Pause Update July 2017

Leading Heat Transfer Physicists/Geologists Assert The Impact Of CO2 Emissions On Climate Is ‘Negligible’

3 New Papers: Greenland 3-5°C Warmer With 40 Kilometers Less Ice Area 400 – 10.000 Years Ago – Greenland Cooling Since 2005

Eiszeit bei minus 80 Grad: Antarktis stark unterkühlt! Seit 8000 Jahren wird die Erde kälter!

Acht Meter dickes Arktikeis verhindert Forschungsfahrt zur „Klimaerwärmung“ in der Hudsonbay!

Arktis unterkühlt – Schneebombe auf Grönland – Meereisflächen größer als 2016!

Die Sonne im März 2017 und eine ENSO-Nachlese

Lowest Solar Activity In 200 Years Accompanied By High Northern Hemispheric Snow And Ice

Ceteris Paribus; Less is More, Use Only Data Sets That Don’t Require „Adjustments“.

Die Sonne im Januar 2017 und „Pause“ oder nicht?

Massive Growth In Thick Arctic Sea Ice

Das klägliche Versagen der IPCC-Klimamodelle – Die Sonne bestimmt Wetter und Klima, nicht das lebensnotwendige CO2!

Höchster Staudamm der USA droht zu bersten! 188.000 Menschen in Kalifornien evakuiert!

Wie Trump und der US-Kongress daran arbeiten, Obamas Klima-Agenda rückgängig zu machen

When will ‚The Pause‘ in global temperature return?

RSS Global Lower Troposphere Temperature Data for 2016 Confirm Results from UAH

1000 Skeptical Peer-Reviewed Climate Papers „Should Put UN IPCC To Shame,“ Says Harvard Astrophyscist!

Scientists: Greenland Is Now Much Colder With More Advanced Ice Sheet Margins Than 90% Of The Last 7500 Years

David Rose On Global Cooling

Second Fastest Global Cooling On Record

Early December 2016 La Niña Update: Mixed Signals from NOAA and BOM

Cold October… N. Hemisphere Snow Cover Reaches Near Record…Record Snow In Sibiria!

Early Europe Winter? …And Greenland Sees “Record” 12 Billion Tonnes Ice Growth In A Single Day!

Modelle: Wintereinbruch zum Monatswechsel? Schnee bis ins Flachland möglich!

Die Sonne im September 2016 und ein Rückblick auf die arktische Schmelzsaison

La Niña wächst – Modelle weiter unsicher: ENSO-Update Oktober 2016

La Niña wird stärker – und NOAA hat es nicht bemerkt: ENSO-Update September 2016

Warmer oder kühler Oktober 2016 in Mitteleuropa? Die Sonne streikt schon wieder!

Arktis: Rekordwachstum der Meereisflächen! So früh und so schnell wie nie zuvor!

Schwache Sonne – kühle Erde: Schon wieder keine Sonnenflecken!

NOAA Cancels La Niña Watch While La Niña Conditions Exist

Der Nordatlantik: Ground Zero der globalen Abkühlung

35 New Scientific Publications Confirm Ocean Cycles, Sun Are Main Climate Drivers

Blank Sun—Mini Ice Age?

Die Sonne im Juli 2016 und die Sache mit der AMO | Die kalte Sonne

Studie: Eisige Winter durch neues Grand Solar Minimum – Rückgang der Sonnenaktivität schneller als jemals zuvor seit 9300 Jahren

Is the Sun driving ozone and changing the climate?

Sonnenfleckenaktivität erreicht Kleine Eiszeit-Niveau

Little Ice Age Theory – Not A Lot Of People Know That

Die Sonne im Mai und Juni 2016 und die Entwicklung der Temperaturen nach dem El Nino

youtube.com: REPORT MÜNCHEN vom 21.05.2007 – ARD berichtet offen über den Klimaschwindel – IPCC zensiert Klimawissenschaftler: www.youtube.com/watch?v=k1L_nXPtaRE&feature=youtu.be

Meteorologe Klaus-Eckart Puls schämt sich für frühere Aussagen zum Klimawandel

Die Sonne streikt: Erster fleckenloser Tag in diesem Jahr! Die Erde kühlt ab!

Siebenschläfer: Fällt der Sommer 2016 aus? Die Sonne streikt weiter!

La Niña in den Startlöchern: Die Erde kühlt ab! ENSO-Update Juni 2016

Drei Jahre Super-La Niña mit globaler Abkühlung? – ENSO-Update April 2016

Europäischer Sommermonsun mit Überschwemmungen dauert an – Update Schafskälte 2016

Record Warm 2016? What a Difference One Month Makes

http://notrickszone.com/2016/07/03/already-240-published-papers-in-2016-alone-show-agw-consensus-is-a-fantasy/#sthash.RGFZKA1l.dpbs770 papers questioning AGW “consensus” since 2014

El Niño ist tot, es lebe La Niña! – ENSO-Update Mai 2016

May 2016 ENSO Update – The 2015/16 El Niño Has Reached Its End

Wie „warm“ wird das Jahr 2016? NOAA/CFSv2 korrigiert ENSO-Prognose stark nach unten!

http://joannenova.com.au/2016/05/monckton-ipcc-climate-models-speeding-out-of-control-compared-to-real-world/

http://www.vencoreweather.com/blog/2016/4/11/215-pm-global-sea-ice-makes-a-strong-comeback

NOAA Radiosonde Data Shows No Warming For 58 Years

1875 coldest year in 10000 years and no warming for 58 years

Keine neuen globalen Wärmerekorde im Jahr 2015 ! 2m-Daten auf Rang sechs – Satellitendaten auf Rang drei !

Alarmism Cranked Up to Absurd Level

Michael Mann, Ben Santer, Gerald Meehl: Erwärmungshiatus existiert und ist erklärungsbedürftig. Klimamodelle müssen auf den Prüfstand

How The Pause Was Made To Disappear

NOAA Radiosonde Data Shows No Warming For 58 Years

March 2016 Update of Global Temperature Responses to 1997/98 and 2015/16 El Niño Events

Long Satellite Pauses Ending (Now Includes January Data)

Rekordwärme in der Troposphäre im Februar 2016 – Tropische Meeresoberflächen kühlen ab

The ‘Karlization’ of global temperature continues – this time RSS makes a massive upwards adjustment

Wird nach 2014 und 2015 auch 2016 kein global rekordwarmes Jahr ? Sind Weltklimakonferenzen völlig sinnlos?

Deutschland-Temperaturen 2000-2015: 7 Monate wärmer, 5 Monate kälter

Wo bleibt die ‘ungebremste’ Erwärmung? Kein neuer Wärmerekord 2015 – trotz El Nino-Unterstützung

Bewegung des grönländischen Inlandeises verlangsamt sich: Presse sprachlos und vergisst vor lauter Überraschung, darüber zu berichten

Überraschende NASA-Studie: Der Eispanzer der Antarktis wächst! IPCC-Bericht 2013 ist falsch!

Trau, schau, wem – Climategate in den USA: NASA und NOAA haben Klimadaten manipuliert! Kyoto-Klima-Protokoll gefakt!

Science trumps politics and patronage: Al Gore is ‘losing the bet’ against scientific forecasting

Die Eiskappen an beiden Polen wachsen – Rekordmeereisflächen in der Antarktis

SIDC/SILSO: Die 400jährige Reihe der Sonnenfleckenzahlen wird völlig überarbeitet

Advertisements

24 Gedanken zu “Arktis-Eismassen wachsen – Antarktis stark unterkühlt! „Global Warming“ Reality Check Juli 2017

  1. Übrigens, Al Gore will einen neuen Film über den Klimawandel machen.
    Wenn der kommt, entweder man versaut sich den Abend, oder nimmt es als Comedy wahr.

    Gefällt mir

  2. Hi schneefan,

    Ich habe da mal eine Frage die mir unter den Nägeln brennt: Was wäre, wenn plötzlich der Golfstrom aufhören würde nach Europa zu fließen, aus welchen Gründen auch immer, sagen wir mal die nächsten 50 Jahre, bei gleichzeitigem Ausbruch mehrerer Vulkane auf der NH? Ist natürlich nur eine rein hypothetische Frage… LG Hardy

    Gefällt mir

    1. Hi Hardy,

      erlaube mir den Hinweis: Dies hier ist kein Forum, sondern eine Kommentarfunktion in einem Blog.

      Mit deiner rein hypothetischen Frage bist du in einem Wetterforum sicher besser aufgehoben…

      Gefällt mir

  3. Hallo Schneefan, habe vor einiger Zeit einmal über die Temperaturdifferenz zwischen städtischen Areal und den Außenbezirken / freie Lagen der Städte berichtet. Hier ein interessanter Link vom Institut fürMeteorologie und Klimaforschung.
    Das Betreibt die alte Wetterstation in der Hertzstrasse in KA vomDWD.
    http://imkbemu.physik.uni-karlsruhe.de/~ws_wewaka/
    Es gab auch eine Diskussion, warum in Karlsruhe keine Rekord Hitzewerte mehr gemessen werden. Ganz einfach, weil die alte Wetterstation des DWD vor knapp 10 Jahren von der Hertzstrasse in KA nach Rheinstetten im Südwesten bei KA verlegt wurde.
    http://imkbemu.physik.uni-karlsruhe.de/~ws_forch/
    Da werden auch die Werte für Karlsruhe jetzt ausgegeben.
    So ist der Hitzerekord von 2003 in Karlsruhe mit 40,°C mit Vorsicht zu geniesen . Ganz einfach einmal die Tageswerte, vorallem die Höchstwerte vergleichen, an manchen Tagen Differenzen bis zu 5°C. Wer weis, wieviel Wetterstationen al la Hertzstrasse KA noch als offizielle Stationen geführt werden.

    Gefällt mir

    1. Ja, den städtischen Wärmeinseleffekt in den Datenreihen gibt es sogar in arktischen Städten, wie eine russische Studie aus 2016 zeigt: https://wattsupwiththat.com/2016/02/10/study-proves-urban-heat-islands-exist-even-in-the-arctic/


      „Even during the polar night, the center of Apatity is warmer (red) than the outskirts of the Russian city. AWS urban is the weather station in the town center.“

      Eine sowjetische Karikatur hat schon in den 1980ern auf die Wärmepipelines in Sibirien hingewiesen.

      Karikatur

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.