Erster Sonnenfleck des neuen Sonnenzyklus Nr. 25 ist da! Schwache Sonne – kühle Erde!

UPDATE 20.8.2017: Globale Temperaturen sinken! Südhalbkugel im Minus!

Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum modernen und international üblichen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach den bis zum 20.8.2017 gemessenen und für die folgenden sieben Tage berechneten Werten gehen die globalen Temperaturen (schwarze Linie) ab Mitte August 2017 wieder nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden. Vor allem auf der im Hochwinter befindlichen SH (blaue Linie) mit 81% Meeresoberflächen-  und damit den größten Energiespeichern der Erde – stürzen die Temperaturen in der Prognose Ende August 2017 regelrecht bis unter NULL K Abweichung ab und erreichen den tiefsten Stand dieses Jahres. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php
Zum Vergrößern anklicken: NOAA/CFSv2-Prognose vom 20.8.2017 für La Niña-Bedingungen schon im Sepember 2017 (blaue Linien für aktuelle Prognosen unter -0,5 K Abweichung). Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/people/wwang/cfsv2fcst/CFSv2SST8210.html

Es tut sich was auf der Sonnenoberfläche: Im schwächsten Sonnenzyklus (SC 24) seit 200 Jahren ist der erste Sonnenfleck mit umgekehrter Polarität auf der Südhälfte der Sonne aufgetaucht! Wir gehen für Jahrzehnte global kühleren Zeiten entgegen!

Das Auftauchen eines Sonnenflecks mit „falscher“ Polarität ist zuammen mit der relativen Äquatorferne dieses Flecks ein sicheres Zeichen für den Beginn einer mehrjährigen Übergangsphase vom aktuellen SC 24 zum neuen schwachen SC 25.

Bereits  im Dezember 2016 wurde der kleine, aber auffällige Sonnenfleck entdeckt, dessen weiß/schwarze (Nord-/Süd) Polarität auf der Südhälfte der Sonne der Polarität der Sonnenflecken auf der Nordhälfte glich, obwohl die Sonnenflecken der beiden Sonnenhälften normalerweise eine gegensätzliche Polarität aufweisen.

(zum Vergrößern anklicken)

Das Magnetogramm der erdzugewandten Seite der Sonnenoberfläche zeigt am 20.12.2016 mehrere Sonnenflecken sowohl auf der Nordhälfte als auch auf der Südhälfte der Sonne. Die magnetische Polarität wird durch weiße (Nord) und dunkle (Süd) Bereiche der Sonnenflecken dargestellt. Während die Sonnenflecken des aktuellen SC 24 auf der Nordhälfte der Sonne eine weiß/schwarze (links/rechts) Polarität besitzen, zeigt ein Sonnenfleck auf der Südhälfte der Sonne das üblicherweise entgegengesetzte schwarz/weiße (links/rechts) „richtige“ Muster – während der zweite Sonnenfleck auf der Südhalbkugel bei 23°S (roter Pfeil) die „falsche“ Polarität aufweist: Er hat wie die Sonnenflecken auf der Nordhalbkugel eine weiß/schwarze Polarität: Der Beginn des neuen SC 25! Quelle: http://users.telenet.be/j.janssens/ hier:   STCE Newsitem

Der im Dezember 2016 gestartete neue Sonnenzyklus (SC) Nr. 25 soll nach den Prognosen führender Sonnenforscher ähnlich schwach werden wie der SC24, wie ich hier schon schrieb: Schwache Sonne – kühle Erde: Wie schwach wird der nächste Sonnenzyklus nach 2020 ?

Die zeitversetzten kühlenden Folgen für die Erde einer seit etwa 2003 deutlich unter der kritischen Grenze von SN 50 (neu 70) liegenden Sonnenfleckenaktivität werden von ernstzunehmenden – also überwiegend nicht dem IPCC-Kartell angehörenden – Wissenschaftlern seit längerem so gesehen: Über die kritische Grenze zwischen unruhiger und ruhiger Sonne und ihre Bedeutung für den Klimawandel – oder: Folgt der globalen Erwärmung jetzt die globale Abkühlung? Horst Malberg

„…Mittlere Sonnenfleckenzahlen je Zyklus von mehr als (rund) 50 über einen längeren Zeitraum sind mit übernormalen Temperaturen, sind mit einer Wärmeperiode verbunden. Sinkt die mittlere Sonnenfleckenzahl je Zyklus unter 50, kommt es zu unternormalen Temperaturen, zu einer Kälteperiode!…“

Der Zeitverzug (time lag) der Klimawirksamkeit der schwachen Sonne wird vor allem wegen der Trägheit der Weltmeere infolge der hohen Wärmespeichereigenschaften je nach Studie zwischen acht und zwanzig Jahren gesehen: „Time lag“ Erdklima vs. Sonne = 14 + – 6 Jahre

In einer im Mai 2012 im Journal of Atmospheric and Solar-Terrestrial Physics veröffentlichten wissenschaftlichen Studie wurde dargelegt, dass die Länge eines Sonnenfleckenzyklusses die Temperaturen an bestimmten Orten der Erde im folgenden Sonnenzyklus beeinflusst.

Der Vorgänger SC 23 war mit 151 Monaten oder 12,6 Jahren der längste Sonnenzyklus seit fast 200 Jahren und einer der längsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1755.

Die folgende Grafik stellt die Länge der Sonnenfleckenzyklen SC 1 bis SC 23 von Minimum zu Minimum dar.

Die Grafik zeigt die Länge der Sonnenfleckenzyklen von SC 1 bis SC 23 von Minimum zu Minimum. Der SC 23 ist einer längsten seit Beginn der Auzeichnungen im Jahr 1755(!). Quelle:
Die Grafik zeigt die Länge der Sonnenfleckenzyklen in Jahren von SC 1 (ganz links) bis SC 23 (ganz rechts) von Minimum zu Minimum. Der SC 23 ist einer der längsten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1755(!). Quelle: Der lange Sonnenfleckenzyklus 23 sagt eine signifikante Temperaturabnahme im Zyklus 24 voraus!

Je länger ein Sonnenzyklus ist, desto kühler wird die Erde im folgenden Sonnenzyklus.

„A longer solar cycle predicts lower temperatures during the next cycle. ► A 1 °C or more temperature drop is predicted 2009–2020 for certain locations. ► Solar activity may have contributed 40% or more to the last century temperature increase. ► A lag of 11 years gives maximum correlation between solar cycle length and temperature.“

Die etwa 11-jährigen Schwabe-Zyklen oder ca. 22-jährigen Hale-Zyklen waren von etwa 1940 bis zum Jahr 2000 so aktiv wie seit mehr als 8000 Jahren nicht mehr, wie Sami K. Solanki vom Max Planck-Institut für Solarsystemforschung schon 2004 herausfand: Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv wie heute.

Nach dem kräftigen Rückgang der Sonnenaktiviät schon im SC 23 und nun verstärkt im aktuellen SC 24 erwarten mehrere statistische Sonnenmodelle deswegen bereits ab etwa 2030 vor allem in Europa und in Nordamerika eine Zunahme eisiger Winter.

Statistische Vorhersage der Sonnenaktivität bis zum Jahr 2100. Quelle: http://www.pattern-recogn-phys.net/1/117/2013/prp-1-117-2013.pdf
Statistische Vorhersage der Sonnenaktivität bis zum Jahr 2100. Quelle: http://www.pattern-recogn-phys.net/1/117/2013/prp-1-117-2013.pdf

Eine Studie von 2015 bestärkt diese (nicht ganz) neuen Annahmen aus dem Jahr 2013: Neues Sonnenmodell: „Kleine Eiszeit“ schon in 15 Jahren – Eisige Winter in Europa und Nordamerika

Wiederholt schwache Sonnenzyklen über mehrere Jahrzehnte gab es zuletzt in der „Kleinen Eiszeit “ Anfang des 15. Jahrhunderts bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts, die nicht nur in Europa zu Missernten, Viehsterben, Hungersnöten und tödlichen Epidemien mit Millionen Toten führten.

Allein in Irland starben infolge der „Großen Hungersnot“ zwischen 1845 und 1852 wegen der damals neuartigen Kartoffelfäule eine Million Menschen, etwa zwölf Prozent der irischen Bevölkerung, zwei Millionen Iren gelang die Auswanderung.

In Frankreich führte der Temperaturrückgang zu fünf Hungerwintern – langanhaltenden Tieftemperaturen, die die Aussaat fast unmöglich machten und die Ernten weitgehend ruinierten: 1630/31, 1640/41, 1661/62, 1693/94 und 1709/10. Höhepunkt war die Kälteperiode von 1692–1694, die oft ebenfalls als „Kleine Eiszeit“ bezeichnet wurde.

In London fand auf der zugefrorenen Themse mehrmals ein „Frostjahrmarkt“ statt. Im Winter 1780 konnte der Hafen von New York auf dem Eis sicher überquert werden. Auf den Großen Seen in Nordamerika blieb das Eis manchmal bis zum Juni.

Nach neuesten statistischen Berechnungen ist der aktuelle schwache Sonnenzyklus (SC) 24  am ehesten vergleichbar mit den schwachen Zyklen 5 bis 8 im Daltonminimum. Danach könnte das Minimum erst nach 2020 eintreten.

Wie sehen die noch sehr raren Prognosen für den folgenden Sonnenfleckenzyklus (SC) 25 aus?

Bereits im letzten Jahr hat einer der führenden Sonnenforscher, Dr. Leif Svalgaard, der auch die Stärke/Schwäche der beiden letzten Sonnenzyklen richtig vorhersagte, einen dem schwachen SC 24 ähnlichen Verlauf, jedenfalls nicht wesentlich schwächer, also mit einem Monatsmaximum wie SC 24 bei SN 148 als vorläufige Einschätzung angesagt: Dr Svalgaard Makes Preliminary Prediction Of Solar Cycle 25 Size.

Aktuell sieht der australische Sonnenforscher David Archibald einen deutlich schwächeren SC 25 als den SC 24 mit einem Monatsmaximum von SN 62 um das Jahr 2025: Solar Cycle 25 Amplitude Prediction.

Neben der Frage zum Verlauf und der Stärke des kommenden SC 25 stellt sich weiter die Frage nach dem Zeitpunkt des Endes von SC 24, der im kommenden Minimum gleichzeitig der Beginn des SC 25 sein wird.

Nach meiner persönlichen Einschätzung wird das Minimum bis zu vier Jahren nach dem Auftauchen des ersten „falschen“ Sonnenflecks eintreten, aber nicht vor 2019, spätestens aber 2020.

Beim Übergang von SC 23 zum SC 24 wurde der erste „falsch“ gepolte Sonnenfleck im Juli 2006 beobachtet, das SSN-Minimum trat im Dezember 2008 auf, also rund zweieinhalb Jahre später.

Seit Anfang 2017 hat es bis zum 17.8.2017 an 25% der Tage keinen Sonnenfleck auf der erdzugewandten Seite gegeben, im ganzen letzten Jahr waren nur 9%.

Die Sonnenaktivität ist am 17.8.2017 mit einer internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN Ri) von 30 weiter sehr gering. Im Jahr 2017 waren bisher schon 25% der Tage ohne jeden Sonnenfleck, im gesamten Vorjahr waren es nur 9%. Quelle: http://www.spaceweather.com/

Bereits im März 2017 wurde nach dem Absturz der Sonnenaktivität und zwei Wochen hintereinander ohne jeden Sonnenfleck mit 17,7 die niedrigste Sonnenfleckenzahl in einem März seit acht Jahren gemessen.

Sonne bisher zwei Wochen fleckenlos! Dafür aber mit einem riesigen Loch in der Korona!
Die SILSO-Grafik vom 17.3.2017 zeigt die täglichen Sonnenfleckenzahlen der letzten dreißig Tage. Anfang März gibt es einen Absturz von SN 55 auf Null am 4. und vom 6. bis 17. März 2017. Die Sonne ist nun fast zwei Wochen ohne Unterbrechung fleckenlos. Der Monatsdurchschnitt ist im März auf unter SN 10 gefallen. Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Insgesamt war die Sonne im März 2017 an 16 Tagen – also mehr als der Hälfte – fleckenlos.

Es gab im Juli 2017 elf fleckenlose Tage und einen erneuten Absturz der Sonnenaktivität Mitte Juli 2017.

Wie bereits Anfang März 2017 ist die Sonnenaktivität auch Mitte Juli 2017 erneut abgestürzt: Die Sonne war sieben Tage in Folge ohne jeden von der Erde sichtbaren Sonnenfleck (grüne Linie bei Null). Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

Nochmals: Die Folgen der schwächsten Sonnenaktiviät im SC 24 und wahrscheinlich auch in den beiden folgenden Sonnenzyklen sind bekannt. Neues Sonnenmodell: „Kleine Eiszeit“ schon in 15 Jahren – Eisige Winter in Europa und Nordamerika

A frost fair on the Thames (Alamy) In England during this “Little Ice Age”, River Thames frost fairs were held. In the winter of 1683-84 the Thames froze over for seven weeks, during which it was “passable by foot”, according to historical records. - See more at: http://www.thegwpf.com/climate-scare-earth-heading-for-mini-ice-age-within-15-years/#sthash.XcCD50HK.dpuf
A frost fair on the Thames (Alamy). In England during this “Little Ice Age”, River Thames frost fairs were held. In the winter of 1683-84 the Thames froze over for seven weeks, during which it was “passable by foot”, according to historical records. See more at: http://www.thegwpf.com/climate-scare-earth-heading-for-mini-ice-age-within-15-years/#sthash.XcCD50HK.dpuf

Es mehren sich schon jetzt deutliche Anzeichen einer globalen Abkühlung:

Dagegen helfen auch keine Weltklimakonferenzen, da hilft nur: Verstand einschalten, Klima-Fälschungen beenden, warm anziehen und: Heizen, heizen, heizen!

 

Übrigens: Im neuen Sonnenfleckenminimum wird die Erdatmosphäre wieder deutlich schrumpfen: Im letzten Minimum um das Jahr 2008 waren die Wissenschaftler sehr überrascht, dass die Thermosphäre um rund ein  Drittel kleiner wurde als erwartet und nahezu kollabierte. Scientists baffled by unusual upper atmosphere shrinkage – CNN.com

Der schematische Aufbau der Erdatmosphäre zeigt die Thermosphäre als ausgedehnten oberen Bereich, der im Sonnenminimum durch stark verminderte Röntgen- und (E)UV-Strahlung stark abkühlt und dadurch bis auf 10% seiner Ausdehnung schrumpfen kann: Der eiskalte Weltraum mit einer Temperatur von  -270°C rückt näher! Quelle: Thermosphäre

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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21 Gedanken zu “Erster Sonnenfleck des neuen Sonnenzyklus Nr. 25 ist da! Schwache Sonne – kühle Erde!

  1. Das glaube ich erst, wenn im Sommer 2018 und den folgenden Sommern hier im Süden die Hitzetage gegen Null gehen. Wir hatten in Stuttgart bisher 23 Hitzetage, dies sind momentan schon 3 mehr als im ganzen Jahr 2016 – allerdings auch weniger Sommertage.
    Für den Norden gesehen (ich nehme als Referenz Emden): 2017 0 Hitzetage, 2016 1, 2015 4, 2014 5, 2013 4…da scheint es eine kleine Ausbeulung nach oben gegeben zu haben an der Küste.

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  2. Das ist keine Glaubenssache…, auch in Süddeutschland wird es kälter werden. Der Januar 2017 war in Deutschland einer der kältesten seit 20 Jahren und in Teilen Süddeutschlands der kälteste seit 30 Jahren.

    Die Kälte kommt von oben aus dem Weltraum und von den eisigen Polen der Erde, also bei uns von Nord nach Süd…

    Wir leben seit rund 2,7 Millionen Jahren in einem erdgeschichtlichen Eiszeitalter, das durch die Vereisung beider Pole bestimmt ist. Seit 8000 Jahren wird die Erde kälter!

    Eiszeitalter

    Innerhalb dieses Eiszeitalters befindet sich die Erde seit knapp 12.000 Jahren in einer relativen „Warmzeit“, im Holozän.

    In Holozän wurde es nach dem Ende einer fälschlich so genannten (Würm-) „Eiszeit“ knapp 4000 Jahre rasch wärmer, seit 8000 Jahren kühlt es allerdings in Wellen nun wieder ab.

    Anzunehmen, dass der Mensch diese über Jahrmillionen andauernden Wechsel von Warm- und Kaltzeiten global in irgendeiner Weise auch nur im Geringsten beeinflussen kann, grenzt für mich an Schwachsinn…

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  3. Wenn ich das Holozän Temperaturdiagramm sehe, fällt mir zur CO2 Erderwärmungs-Theorie und den Dekarbonisierungsplänen in Deutschland immer folgendes Zitat ein:
    „Though this be madness, yet there is method in’t!“
    Wobei der zweite Satzteil der wichtigste ist!

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    1. Hervorragend.

      Die Seite http://users.telenet.be/j.janssens/ verfolge ich seit 2007, es ist das Beste, was es zur Sonne gibt.

      Das Magnetogram ist eindeutig, da gibt es keine Zweifel.

      Man muss wissen, dass die Amerikaner (NOAA Boulder) eine von der internationalen Zählweise der Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) abweichende Zählweise haben, die in der Regel ca. 25% höher als SN Ri ist.

      Vergleichen kann man die unterschiedlichen Zählweisen täglich fortgeschrieben auf dieser Seite: http://www.solen.info/solar/

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      1. Das „Butterflydiagram“ zeigt die einzelnen Sonnenflecken seit 1974 (SC 20) mit ihrer Position auf der Sonnenoberfläche auf der erdzugewandten Seite der Sonne.

        Butterfly
        Quelle: http://users.telenet.be/j.janssens/SC24web/SC24.html#Butterfly

        Den ersten Sonnenfleck des neuen SC 25 mit der „falschen“ Polarität vom 20.12.2016 auf 23°S habe ich mit einem weißen Kreis markiert (rechts).

        Zum Vergleich ein Sonnenfleck in gleicher Höhe (23°S) im weißen Kreis links zu Beginn des SC 24.

        Die Sonnenflecken auf beiden Hälften der Sonne beginnen den neuen Zyklus äquatorfern und nähern sich im Laufe der Jahre dem Äquator.
        Es entsteht dabei das Bild eines Schmetterlings (butterfly).

        Die besten tagesaktuellen Sonnenbilder – auch das Magnetogramm – findet man hier: https://sohowww.nascom.nasa.gov/data/realtime/realtime-update.html

        Magnetogramm
        Sonne

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  4. Hallo Schneefan, mal wieder Danke für die ganzen Links und Auflistungen.
    Du schreibst, es soll auch in Süddeutschland kühler werden? würde dies auch die Sommer betreffen oder nur die Winter? und ab wann so in etwa könnte dieser Effekt deutlich spürbar werden?
    Gerne wieder mit belegbaren Fakten. Danke.

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    1. Hallo, Friedhelm,

      gern, aber belegbare Fakten für die Zukunft…?

      Das überlasse ich dann doch lieber den „Wahr“sagern vom PIK Potsdam und dem IPCC…

      Allerdings gilt die goldene Regel des amerikanischen Meteorologen Joe Bastardi auch für Süddeutschland: „One must think globally to forecast locally.“

      Wenn sich also die globalen und solaren/kosmischen Rahmenbedingungen zum Kälteren ändern, ändert sich auch der Witterungscharakter zu allen Jahreszeiten in Süddeutschland tendenziell zum Kälteren.

      Nach meiner Meinung hat die Zukunft schon begonnen, wenn man sich die wiederholten kalten Winter seit 2005/6, den eisigen und schneereichen Dezember 2010, den eisigen Februar 2012, den historischen Märzwinter 2013 mit Kälte und Schneerekorden und den eisigen Januar 2017 nicht nur in Deutschland und die eiskalte zweite Aprilhälfte 2017 mit erfrorener Obstblüte ansieht.

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  5. Das mag vielleicht durchaus für die Winter stimmen, aber ich würde gerne noch in den kommenden 5 Jahren mindestens einen Sommer in BaWü erleben, der ohne Hitzewellen und Hitzetagen mit über 30° C auskommt. Aber ich befürchte, das wird nur ein Traum bleiben.

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  6. Wenn man das Vorhersagemodel für die Sonnenaktivität bis zum Jahr 2100 sieht, macht die Sonne ein ausgedehntes Nickerchen.
    Da aber die Klimajünger nur auf das CO2 starren, denke ich, dass es ein böses Erwachen für sie gibt.
    In diesen Zusammenhang ist Dein Link zu Dr Horst Malberg hoch interessant, besonderst in Bezug auf die Sonnenflecken. Man sieht in dem Diagramm über die mittlere Sonnenfleckenzahl ganz deutlich, dass die Sonne zwischen 1944 – 1990 ihre aktivste Zeit seit 400 Jahren hatte. Denke vor 1679 war da auch nicht viel. Wenn man die Trägheit der Weltmeere mit einschließt, paßt eigentlich alles.

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  7. Es war das 2. Jahr in Folge, dass wir im April einen Kälteinbruch im Südwesten hatten, 2016 Ende April (26.04.) war es auch noch für ein paar Tage frostig, auch da hatten einige Obst- und Weinbauern Schäden, die aber im Vergleich zu 2017 verschwindend gering waren. Am Pfingstsonntag (15. Mai 2016) war ich auf der Schwäbischen Alb, es war bitterkalt, wenn es 10° C gehabt hat, dürfte das viel gewesen sein, das war auf dem einstigen Truppenübungsplatz bei Münsingen, der seit ein paar Jahren für die Öffentlichkeit freigegeben ist.
    Allerdings kommen seit einigen Jahren manche Zugvogelarten früher ins Land als gewohnt (rund 1 – 2 Wochen früher), und 2016 sowie 2017 passierte es, dass sie nicht genügend Futter gefunden haben, um ihren Nachwuchs großzuziehen

    Schneefan2015, ob das Zufall war, zwei Kälteeinbrüche im April in zwei aufeinanderfolgenden Jahren? Falls das 2018 auch so sein wird, dann müssten einige Wissenschaftler echt mal nachdenken. 2016 und 2017 habe ich für BaWü auch eine ähnliche Entwicklung der Temperaturen beobachtet:
    Zum kalendarischen Sommeranfang heiß (Tmax > 30°C), dann Abkühlung, zwischendurch Hitzephasen und dann Ende August wieder kurz heiß. Und die „Nordlichter“ erlebten den kältesten Sommer seit 38 Jahren, in Schleswig gab es wohl keinen Sommertag mit über 25 Grad.

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  8. Hallo Leute, ich ziehe meinen Hut vor dieser doch sehr gut gemachten Seite. Erst gestern habe ich im Zusammenhang mit deraktuellen Hurrikansaison gelesen, dass sich das Wetter im Golf von Mexico erwärmen würde. Ob das jetzt nur temporär ist wegen der Hurrikans, oder dauerhaft, konnte dem Bericht nicht entnommen werden.
    Ich stelle mir gerade ernsthaft die Frage, welche Auswirkungen ein wärmerer Golfstrom für Europa hätte? man liest doch eigentlich, dass der Golfstrom bereits schwächelt und dies auf eine Abkühlung in Europa hindeutet.

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    1. Meinst du das Wasser (nicht das Wetter) im Golf von Mexiko…?

      Das Oberflächenwasser im Golf von Mexiko ist in diesem Jahr Ende August weniger warm als vor zwei Jahren, wie der Vergleich der SSTA zeigt.

      2015

      2017

      Quelle: http://www.ospo.noaa.gov/Products/ocean/sst/anomaly/

      Der Golfstrom/Nordatlantikstrom erscheint derzeit in den verschiedenen Sudien recht stabil (ausgenommen PIK Potsdam…): Neue Golfstrom-Publikation des PIK Potsdam fällt in der Fachwelt glatt durch!

      Jeder Hurrikan oder selbst ein kräftiger Tropischer Sturm kühlt die Meeresoberfäche wegen der starken (kalten) Niederschläge, der kräftigen Durchmischung der Meeresoberfläche wegen des Orkans und der Beschattung durch die riesigen mächtigen Wolkenfelder, die jede Erwärmung durch die tropische Sonne verhindern.

      Das können wir in den kommenden Tagen vermutlich auch im Golf von Mexiko sehen, der übrigens Anfang Juli 2017 noch teils unterkühlt war.

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