UPDATE 8.9.2017: NOAA-Prognose – Super-Hurrikan „IRMA“ zieht mitten über Florida nach Norden! „Jose“ jetzt Kat. 4!

![[Image of WPC QPF U.S. rainfall potential]](http://www.nhc.noaa.gov/storm_graphics/AT11/refresh/AL1117WPCQPF+gif/093751WPCQPF_sm.gif)




La Niña im äquatorialen Pazifik ändert die Jetstreams weltweit und führt zu verstärkter Hurrikan-Aktivität im Nordatlantik und zu starken Monsun-Regen auf dem indischen Subkontinent.
Diese Tatsachen sind bei sachkundigen Laien und Experten schon lange bekannt.

„… Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in „normalen“ und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren…“ Quelle: Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität
Dass sich seit einigen Wochen im äquatorialen Pazifik La Niña-Bedingungen entwickeln, hatte ich bereits beschrieben: La Niña kommt – früher oder später! ENSO-Update August 2017
Dort hatte sich schon Anfang August 2017 zunächst das Muster von La Niña-Modoki im zentralen äquatorialen Pazifik (CP) gezeigt,…
(zum Vergrößern anklicken)

…, welches nach einem Absturz der SST Mitte August 2017 nicht nur im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4, sondern auch weiter östlich Richtung Peru in ein durchgehendes kaltes La Niña-Muster überging, das aktuell sicher auch für Laien gut zu erkennen ist.

Der mächtige kalte Körper von La Niña beeindruckt mit seinen Ausmaßen quer über den äquatorialen Pazifik auch von 200 unter Wasser bis zur Oberfläche.

Dennoch entblöden sich einige sogenannte Klimaforscher nicht, die aktuellen Überschwemmungen in Texas und Indien auf den „Klimawandel“, also eine angeblich von Menschen gemachte globale Erwärmung zurückzuführen. Tropensturm Harvey: „US-Präsident Trump scheint beratungsresistent …
„…Harvey passt ins Bild der Erderwärmung, sagt Klimaforscher Latif. Und der Tropensturm wird noch mehr Regen bringen. Trumps Klimapolitik ändere sich dadurch wohl kaum…“
Welche Erderwärmung, Herr Latif…?
Die globalen Temperaturen zeigen nach der El Niño-Spitze seit Anfang 2016 bis Juli 2017 bei den Satellitendaten von RSS einen kräftigen negativen Trend.

Gut zu wissen, von wem ein derartiger Unsinn kommt… Latif 2000: Es wird keine kalten und schneereichen Winter mehr geben…

Aktuell unterstützt La Niña den neuen Hurrikan „IRMA“ im Nordatlantik, der mit Kat. 3 bereits als „Major Hurrikan“ eingestuft ist und zum Super-Hurrikan der höchsten Stufe Kat. 5 anwachsen könnte; er zieht nach den NOAA Prognosen nach Westen in Richtung der kleinen und großen Antillen.



Im Lauf-Sat-Bild des Wasserdampfgehaltes ist „Irma“ von rechts kommend als dynamischer fast kreisrunder feuchter Wirbel in orange/lila/blauen Farben zu sehen (Quelle: Rechtsklick in die Grafik).
Wie schrieb ich vor einer Woche hier? Hurrikan „Harvey“ bedroht Texas: Orkan und Überschwemmungen erwartet!
„…Die Hurrikansaison 2017 im Nordatlantik kann also durchaus noch spannend werden: „Harvey“ ist nur der Anfang, der Höhepunkt der Saison ist erst im September…:
Tropische Wirbelstürme sind übrigens riesige Kühlmaschinen:
- Die enormen kalten Niederschlagsmengen kühlen die warmen Meeresoberflächen.
- Der Orkan durchmischt die wärmeren Oberflächen mit kühleren Tiefenwasser.
- Die riesigen Wolkenspiralen schirmen die Meeresoberflächen vor der tropischen Sonne ab.
- Wirbelstürme führen tropisch warme Luftmassen in der Troposphäre von unten nach oben, wo die Wärme überwiegend in den Weltraum abgestrahlt wird.
Die kühlende Wirkung von „Harvey“ auf die SSTA im Golf von Mexiko ist im Vergleich gut zu sehen.
Vor „Harvey am 24.8.2017 duchgehend positive SSTA (gelbliche Farben),…
…, nach „Harvey“ am 31.8.2017 teils negative SSTA (blaue Farben) vor allem vor der texanischen Küste.

Quelle: NOAA SSTA
Die kalte Spur des möglichen Super-Hurrikans „Irma„ wird man auf den SSTA-Karten ebenfalls gut verfolgen können…
Wer die Ursachen für natürliche und seit Jahrtausenden wirkende dominante Einflüsse auf das globale Wetter sucht, der wird hier fündig: La Niña – El Niño und der solare Einfluss: Die Klimaentwicklung 1950 – 2008
Das Wort zum Sonntag: Wer glaubt, dass das völlig unverbindliche und CO2-verteufelnde Pariser Klimaabkommen auch nur die geringste Wirkung auf das globale Wetter hat, der glaubt auch, dass ein furzender finnischer Elch einen Schneesturm in Lappland beeinflusst…
Letzte Meldung: Grönlandeis wächst erstmals seit 15 Jahren wieder!

Die DMI-Experten schreiben in einer Zusammenfassung zum Eisjahr 1.9.2016 bis 31.8.2017 sogar über einen möglichen Netto-Eiszuwachs 2017 einschließlich der Eisverluste duch „Kalben“:
„…This year, thanks partly to Nicole’s snow and partly to the relatively low amounts of melt in the summer, we estimate the total mass budget to be close to zero and possibly even positive...“
UPDATE 4.9.2017: Verwüstet Super-Hurrikan „IRMA“ in wenigen Tagen die Antillen, die Bahamas und Florida?


UPDATE 5.9.2017: Hurrikan „Irma“: Florida und Puerto Rico rufen Notstand aus – Spiegel. Super-Hurrikan nun auf höchster Stufe Kat. 5 (verwüstend/Orkan ab 250 km/h)! Neuer Hurrikan „Jose“ folgt!





UPDATE 6.9.2017: Super-Hurrikan „IRMA“ hat nun zwei Geschwister: Die beiden Tropischen Stürme „Jose“ und „Katia“, die ebenfalls Hurrikans werden wollen!



Herzlich euer
Schneefan2015
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Unusual Pacific Cooling means La Nina is now a possibility
„It was only June when there were expectations of an El Nino coming. But the sea has cooled rapidly since then — much faster than usual — and now NOAA thinks a La Nina is slightly more likely. If so, global temperatures will decline.“
Quelle
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Quelle wie vor!
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Ja, sie haben es verdammt schnell geschafft. Und die Hurrikane Saison ist noch lang. Und La Nina ist im vollen Gange, was das Ganze noch begünstigt.
Wenn man so die Kommentare in den Online Puplikationen und sozialen Netzwerken liest, wird einem schwarz vor Augen. CO2 isses, haltet den Dieb. Es gibt welche, die dies vernünftig einordnen können, nur leider viel zu wenige.
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