Super-Hurrikan „IRMA“ verwüstet Florida – Millionen Menschen auf der Flucht!

UPDATE 11.9.2017: Hurrikan „IRMA“ ist Geschichte: Sie hat sich zum „Tropischen Sturm“ stark abgeschwächt.

Zum Vergrößern anklicken: Ex-Hurrikan „IRMA“ (H) hat sich stark abgeschwächt und wurde von NOAA am 11.9.2017, 14.53 UTC zum Tropischen Sturm (TS) runtergestuft. Die Tropische Welle (gelbes X) hat mit 30% nur eine geringe Chance, sich zu einem TC (TD/TS/H) zu entwickeln. * Formation chance through 48 hours…low…30 percent.* Formation chance through 5 days…low…30 percent (NOOA 11.9.2017, 12.00 UTC). „Jose“ ist noch Hurrikan Kat 2. Der Höhepunkt der Hurrikan-Saison 2017 im Nordatlantik ist überschritten. Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

Super-Hurrikan „IRMA“ hat in den letzten Tagen mit Windgeschwindigkeiten bis 300 km/h Teile der Karibik verwüstet und zieht nun langsam von Kuba nach Florida.

Die Regierung von Florida hat fast sechs Millionen Menschen aus den küstennahen Gebieten einschließlich Miami und Miami-Beach aufgefordert, in sichere Gebiete zu fliehen.

Das amerikanische Hurrican-Center sieht den Major-Hurrikan mit der zeitweisen höchsten Kategorie 5 (aktuell „nur“ Kat. 4) heute etwas weiter westlich als zuvor von Süd nach Nord mit voller Wucht über Florida wüten.

Die NOAA-Prognose vom 9.9.2017, 09.00 Uhr UTC, für Zugbahn und Stärke des Super-Hurrikans „IRMA„. Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

Für die Küsten Floridas besteht vor allem im Süden und Osten die Gefahr durch Sturmflut, meterhohe Wellen, Orkanböen bis zu 315 km/h und Starkregen mit Überschwemmungen sowie Tornados.

Die NOAA-Hurrikan-Prognose vom 9.9.2017 für Windstärken von Super-Hurrikan „IRMA“ (links) und Hurrikan „Jose“ (rechts). Florida erwartet in großen Teilen volle Hurrikan-Windstärke bis zu 155mph/250 Km/h, in Spitzen bis zu 315 km/h. „Jose“ soll zu den Bermudas abdrehen. Quelle: wie vor

Aktuell warnt das Hurrican-Center vor Tornados in Südflorida.

„…EYE OF IRMA CONTINUES MOVING OVER THE CAMAGUEY ARCHIPELAGO OF
CUBA AS A CATEGORY 4 HURRICANE…

..TORNADOES: A few tornadoes are possible today and tonight over southern Florida…“

In den kommenden Tagen dürften auch weitere Südstaaten der USA von der allmählich vom Major Hurrikan  (M, mindestens Kat 3 von 5) über den Hurrikan (H, weniger als Kat 3) bis hin zum Tropischen Sturm (TS) und zum Tropischen Tief (TD) abschwächenden „IRMA“ betroffen sein.

Die USA erlebten im Jahr 2017 mit „Harvey“ nach 12 Jahren relativer Ruhe erstmals wieder den „landfall“ eines Major Hurrikans, dem nun „Super-Hurrikan „IRMA“ folgt, was durch die aktuellen La-Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik begünstigt wird, wie ich hier schon schrieb:  La Niña setzt Texas und Indien unter Wasser: Die ENSO-Fernwirkungen sind bekannt!

„… Die atlantischen Hurrikane, durch die die USA in „normalen“ und La-Niña-Jahren besonders betroffen sind, werden über Veränderungen der atlantischen Zirkulation durch ENSO ferngesteuert. Eine besondere Rolle spielen dabei vertikale Scherwinde, die sich bei einem El-Niño aufgrund stärkerer Westwinde in der oberen Troposphäre verstärken. Stärkere vertikale Scherwinde bewirken eine Verringerung der Anzahl und der Intensität tropischer Stürme und Hurrikane. Während die Wahrscheinlichkeit, dass ein starker Hurrikan in einem El-Niño-Jahr in den USA auf Land trifft, bei 23% liegt, beträgt die Wahrscheinlichkeit bei La-Niña-Ereignissen 63%. Entsprechend haben die USA in La-Niña-Jahren deutlich höhere Schäden durch atlantische Hurrikane zu verzeichnen als in El-Niño-Jahren…“ Quelle: Zusammenhang zwischen ENSO-Phänomen und Hurrikanaktivität

Die Hurrikan-Aktivitäten waren sowohl global als auch im Nordatlantik wie in der gesamten Nordhemisphäre in den letzten 20 Jahren schwächer geworden und verlaufen in Dekaden-Wellen, wie der über 24 Monate laufend gemittelte Plot bis zum Jahr 2015 zeigt.


Quelle: http://policlimate.com/tropical/

Auch das Jahr 2016 war in jährlichen ACE-Einheiten im Nordatlantik schwach.

Der ACE-Plot zeigt die jährlichen Hurrikan-Aktivitäten im Nordatlantik von 1971 bis 2016. Nach Höhepunkten in den 90er und um das Jahr 2004 wurden die Hurrikan-Aktivitäten bis 2016 immer schwächer. Quelle: https://www.wunderground.com/hurricane/accumulated_cyclone_energy.asp

Die alarmistischen Berichte auch von angeblichen „Klimaexperten“ über einen Zusammenhang der aktuellen und seit Jahren der Ruhe mal wieder heftigen Hurrikans im Nordatlantik mit einer angeblichen Erderwärmung entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage, wie ich schon schrieb…:

„…Dennoch entblöden sich einige sogenannte Klimaforscher nicht, die aktuellen Überschwemmungen in Texas und Indien auf den „Klimawandel“, also eine angeblich von Menschen gemachte globale Erwärmung zurückzuführen. Tropensturm Harvey: „US-Präsident Trump scheint beratungsresistent …

„…Harvey passt ins Bild der Erderwärmung, sagt Klimaforscher Latif. Und der Tropensturm wird noch mehr Regen bringen. Trumps Klimapolitik ändere sich dadurch wohl kaum…“

Welche Erderwärmung, Herr Latif…?

Die globalen Temperaturen zeigen nach der El Niño-Spitze seit Anfang 2016 bis Juli 2017 bei den Satellitendaten von RSS einen kräftigen negativen Trend.

RSS v3.3-Trend negativ (grüne Linie) von Januar 2016 bis Juli 2017. Quelle: http://www.woodfortrees.org/graph/rss/from:2016/to:2017.6/plot/rss/from:2016/to:2017.6/trend

Gut zu wissen, von wem ein derartiger Unsinn kommt… Latif 2000: Es wird keine kalten und schneereichen Winter mehr geben…

Latif 2000

Im übrigen waren in dieser Saison durch La-Niña verstärkte Hurrikan-Aktivitäten im Nordatlantik von sachkundigen Menschen bereits frühzeitig erwartet worden: Wie wird die Hurrikansaison 2017 im Nordatlantik? NOAA: Überdurchschnittlich! Forscher: Eher unterdurchschnittlich!

Der Höhepunkt der jährlichen Hurrikan-Saison im Nordatlantik vom 1.6. bis 30.11. ist Mitte September überschritten, es sollten nach „IRMA“ und „JOSE“ rasch wieder ruhigere Zeiten kommen…

Der statistische Jahres-verlauf der Hurrikan- und Tropical-Storm-Aktivität im Nordatlantik vom 1. Juni bis 30. November
Der statistische Jahresverlauf der Hurrikan- und Tropical-Storm-Aktivität im Nordatlantik. Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/climo/#cp100

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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30 Gedanken zu “Super-Hurrikan „IRMA“ verwüstet Florida – Millionen Menschen auf der Flucht!

    1. Ja, der Höhepunkt der Hurrikan-Saison 2017 im Nordatlantik vom 1.6. bis 30.11.2017 ist damit überschritten.

      Auch die Entwicklungs-Chancen der Tropischen Welle (disturbance 1) westlich der Kapverden zum TC (TD/TS/H) für die kommenden fünf Tage wurden von NOAA von 60% auf nur noch 40% zurückgenommen.

      NOAA-Prognose
      Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

      Irma ist aktuell Kat.1, Jose Kat. 2.

      Diese Entwicklungen sind auch weiterhin im Wasserdampf-Film gut zu sehen: Irma löst sich praktisch auf, die Tropische Welle kann sich im kräftigen Nordostpassat nicht als TD (Tropical Depression) organisieren,…

      NOAA

      …, auch weil trockene Sahara-Luft von Norden und Osten die Wasserdampfenergie „klaut“.

      Saharaluft

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      1. Die „Tropische Welle“ (Disturbance 1) hat keine Chance mehr, ein TC zu werden (NOAA 12.9.2017, 06.00 UTC).

        * Formation chance through 48 hours…low…10 percent.
        * Formation chance through 5 days…low…10 percent.

        Das hätte ein Meteorologe des DWD auch schon vor drei Tagen erkennen können, statt wider jede meteorologische Vernunft Ängste zu schüren.

        „…Der nächste tropische Wirbelsturm droht bereits

        Während Hurrikan „Irma“ noch über dem US-Staat Florida tobt, droht bereits der nächste tropische Wirbelsturm. Westlich von Afrika liege eine neue Störung, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent der nächste Hurrikan wird, erklärte Meteorologe Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD)…. Focus 11.9.2017

        (Siehe dazu mein Kommentar vom 9.9.2017)

        Nachtrag: Jose nur noch Kat. 1 (NOAA 12.9.2017, 09.00 UTC) mit zunächst abschwächender Tendenz zum TS, später wieder H.

        NOAA Jose

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    1. Vielleicht kommen zu ihm ja bald die kräftigen Männer mit der weißen Jacke, bei der die langen Ärmel hinten zusammengebunden sind…: Sommerschnee in den Alpen – Klimawahn im Vatikan

      Mal sehen, wann der PIK-Voodoo-Klimasekte und dem Umweltbundesamt endlich der Geldhahn zugedreht wird…, wie der unsäglichen CO2-EPA-Bundesbehörde in den USA…

      „Die Belegschaft der EPA soll von 15.000 auf 5000 Mitarbeiter schrumpfen, der Etat auf vier Milliarden Dollar halbiert werden…“ Quelle: Spiegel

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  1. Nach den „Dreisten Drei“ – Harvey, Irma und Jose – sind die SSTA im Golf von Mexiko, in der Karibik (weißer Kreis) und im Tropischen Nordatlantik deutlich niedriger, wie die Grafik vom 11.9.2017 in blauen Farben zeigt.

    SSTA

    Vor den drei Hurrikans sah man hier am 20.8.2017 noch die wärmeren Farben in Gelb und Orange (weißer Kreis), auch der Tropische Nordatlantik ist noch wärmer als am 11.9.2017.

    SSTA Vorher
    Quelle: http://weather.unisys.com/surface/sfc_daily.php?plot=ssa&inv=0&t=cur

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  2. Da könnte u.U doch noch etwas nachkommen. Disturbance 1
    Die nächsten 48 Std 40%
    Die nächsten 5 Tage 80%
    Tropical Fourteen dürfte laut NOAA das bleiben was es ist, ein TS
    Mal sehen wie es weitergeht. Hier der aktuelle Link dazu.
    NOAA

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    1. TC 14 ist noch kein TS, sondern nur ein TD (Depression) also die unterste Kategorie eines TC (TD/TS/H/MH), erst ab TS erhalten die Wirbel einen Namen.

      Die Hurrikansaison dauert bis November 2017, allerdings ist der Höhepunkt nach den „Dreisten Drei“ nun Mitte September klar überschritten.


      Der statistische Jahresverlauf der Hurrikan- und Tropical-Storm-Aktivität im Nordatlantik vom 1. Juni bis 30. November. Quelle: NOAA

      TS/H „JOSE“ hält weiter Kurs auf NEW YORK, für Long Island liegt die Wahrscheinlichkeit für Tropischen Sturm bereits bei 20 bis 30% (hellgrün).

      NOAA

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