Modelle: „Jose“ auf dem Weg nach New York!

UPDATE 15.9.2017: „JOSE“ als Hurrikan Kat. 1 östlich von North Carolina und Virginia/USA erwartet! (Titelbild aktualisiert).

NOAA-Prognose vom 15.9.2017 für die mögliche Zugbahn von Hurrikan „JOSE“ (H, Kat. 1), der sich vorübergehend zum Tropischen Sturm (S) abschwächte, aber auf seinem Weg nach Norden über dem warmen Wasser des Golfstroms wieder zum Hurrikan (H) wird. Im Laufe des kommenden Dienstags, 19.9.2017 soll Jose östlich von North Carolina (NC) und Virginia (VA) liegen und mit seinem Sturm- und Niederschlagsfeld New York (SW von CT) in der Nacht zum Mittwoch, 20.9.2017, erreichen. Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/

NOAA

Die Wettermodelle sind sich heute ziemlich einig darüber, dass Hurrikan „JOSE“ in den kommenden fünf Tagen in das Seegebiet südlich von New York City ziehen wird.

Entgegen früheren Prognosen des amerikanischen National Hurricane Center für eine Zugbahn in Richtung Bermuda hat sich „Hurricane Jose“ nun wohl für eine westlichere Route nach Norden und einen Besuch der amerikanischen Ostküste um den 19.9.2017 entschieden.

Vergleich der Modell-Prognosen von ECMWF, GFS und GEM vom 14.9.2017 für die Position von „JOSE“, der am 19.9.2017 als TS im Seegebiet südlich von NYC liegen soll. Quelle: http://www.wetterzentrale.de

Nach der NOAA-Prognose hat sich der Hurrikan (H) heute zum Tropischen Sturm (S) abgeschwächt, soll aber auf seinem Weg nach Norden über dem warmen Wasser wieder an Kraft gewinnen und  erneut zum Hurrikan werden.

NOAA-Prognose vom 14.9.2017 für die mögliche Zugbahn von Hurrikan „JOSE“ (H, Kat. 1), der sich vorübergehend zu Tropischen Sturm (S) abgeschwächt hat, aber auf seinem Weg nach Norden über dem warmen Meer wieder zum Hurrikan (H) werden soll. Quelle: http://www.nhc.noaa.gov/graphics_at2.shtml?cone#contents

Die aktuellen Windströmungen in 500 hPa (rund 5500 m) zeigen „JOSE“ eingebettet in eine schwache Gesamtströmung südlich einer kräftigen Südwestströmung an der Ostküste der USA. Es ist anzunehmen, das „Jose“ dort allmählich  hineingezogen wird und damit nicht das Festland der USA erreichen kann.

„JOSE“ (grüner Kreis) in 500 hPa (rund 5500 m Höhe) im Windströmungsbild am 14.9.2017, 14.00 Uhr MESZ (12.00 Uhr UTC) weit nördlich von Puerto Rico. An der Ostküste der USA herrscht eine kräftige Südwestströmung als unterer Teil des Jetstreams. Bei seinem Andauern kann „Jose“ das Festland der USA nicht erreichen. Quelle: https://earth.nullschool.net/#current/wind/isobaric/500hPa/orthographic=-60.07,33.06,441/loc=-66.303,24.744

Allerdings können sowohl das Windfeld als auch die Niederschläge die Nordostküste der USA und damit auch NYC erreichen.

[Image of probabilities of 34-kt winds]

GFS-Prognose vom 14.9.2017 für die Niederschläge von „JOSE“ am 19.9.2017 an der NO-Küste der USA und in NYC. Quelle: http://www.wetterzentrale.de

Mit der neu berechneten Zugbahn von „JOSE“ steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der tropische Wirbel (TC) mit der Westdrift als „Ex-Jose“ und als extra-tropisches Tief auf das Wetter in Europa Einfluss nehmen kann.

Im Wasserdampffilm von NOAA kann man die weitere Entwicklung von „Jose“ gut verfolgen.

NOAA

Dass wir für einen ungewöhnlich frühen Orkan und eine ebenso ungewöhnlich frühe Sturmflut an der Nordseeküste und in Hamburg keinen „Ex-Hurrikan“ brauchen, hat uns gestern vor der Mitte des Septembers 2017 Orkantief „Sebastian“ gezeigt. Unwetter: Sturmtief „Sebastian“ – Norddeutschland kämpft mit den Folgen des Sturms.

Der September 2017 ist in Deutschland und großen Teilen Europas bisher auf einem kühlen Weg…

Analyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen zum WMO-Klimamittel 1981-2010 vom 1. bis 14.9.2017. Große Teile Europas sind bisher im September 2017 unterkühlt, in Deutschland beträgt die Abweichung -0,8 K. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php

…und entspricht damit bisher den Erwartungen an einen eher kühlen Herbst und einen möglichen kalten Winter 2017/18 in Europa: CFSv2: Kühler Herbst und kalter Winter?

 

Letzte Meldung: Vulkan Agung: Alarmstatus erhöht.

„Am Mount Agung auf der indonesischen Insel Bali wurde der Alarmstatus auf “gelb” erhöht! Grund hierfür ist eine Zunahme der seismischen Aktivität. Allein gestern wurden 7 vulkanische bedingte Erdbeben registriert. Es wurde eine Sperrzone von 3 km um den Krater eingerichtet.

Der Agung eruptierte letztes Mal im Jahr 1963. Damals erzeugte der Vulkan eine Eruption der Stärke VEI 5. Mehr als 1100 Menschen kamen ums Leben. In der Region Karangasem leben mehr als 400.000 Menschen. Jährlich besteigen zahlreiche Bali-Touristen den Vulkan.“

UPDATE 18.9.2017: Agung: Warnstufe “orange”

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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