Modelle: Der Winter kommt früh!

UPDATE 5.2.2018, Porto/Portugal: UAH Global Temperature Update for January, 2018: +0.26 deg. C.

San Antonio/Chile – Der Winter 2017/18 kommt früh nach Europa und auch nach Deutschland!

Die Modelle sehen übereinstimmend einen erneuten und dauerhaften Wintereinbruch ab 25. November 2017 mit Schneefällen bis ins deutsche Flachland.

WO-Prognose vom 21.11.2017 für Schneefall in Deutschland und Europa am 25.11.2017. Quelle: https://www.wetteronline.de/profiwetter/europa

ECMWF zeigt die weitere winterliche Entwicklung im Stratosphärenmodell mit einem ausgeprägten kalten Trog des Polarwirbels über Nord- und Mitteleuropa ab dem 25.11.2017, der sich Anfang Dezember 2017 noch verstärkt.

ECMWF-Stratosphären-Prognose des Geopotentials und der Temperaturen in 150 hPa  rund 14 km Höhe) vom 21.11.2017 für den 25.11.2017. Über Mitteleuropa liegt ein kalter Trog des fast geteilten Polarwirbels und führt nasskalte atlantische Luftmassen nach Euopa. Quelle: http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html
Der kalte Trog des Polarwirbels verstärkt sich in der ECMWF-Prognose vom 21.11.2017 Anfang Dzemer 2017 weiter und entwickelt ein Höhentief über dem nördlichen Mitteleuropa. Die nasskalten Luftmassen werden von Norden her noch kälter und schneereicher. http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html

Die prognostizierte Wetterlage erinnert an die kalten Winter 2005 und 2010 in Europa, als ab Ende November bis ins Flachland eine geschlossene Schneedecke auftrat und anhaltend kaltes und schneereiches Winterwetter bis ins nächste Jahr folgte.

Damit könnte eintreten, was ich bereits im Juni beschrieben hatte.., NOAA/CFS: Juli und August 2017 in Deutschland und Europa eher kühl – Winter 2017/18 eisig kalt?

..und im August 2017 erneut aufgegriffen habe: Eisiger Winter 2017/18 in Deutschland und Europa? Ein früher statistischer Blick sagt: Ja!

Dazu auch:

…Bei den globalen Rahmenbedingungen mit der schwächsten Sonnenaktivität seit 200 Jahren, der global kühlenden La Niña im äquatorialen Pazifik seit August 2017 und fallenden globalen Temperaturen nach dem kräftigen El-Niño-Ereignis 2105/2106 sollte man sich auf weitere kalte Entwicklungen einstellen…“

Möglich ist allerdings auch ein La Niña-Winter mit frühen und späten Kältewellen und einem milderen Mittelwinter…

Herzliche Grüße von unserer Weltreise mit der AIDAcara nach 36 von insgesamt 116 Tagen aus dem Hafenterminal von San Antonio/Chile mit Free WI-FI.

Heute Abend geht es nach zwei wolkenlosen und angenehm warmen Tagen mit Tmax um 20°C (Wasser 14°C) weiter über die Osterinsel und über Französisch Polynesien quer über den gesamten Südpazifik weiter in Richtung Neuseeland und Australien – dort dürfte es zunächst leider wenig Internet geben…

Update 4.12.2017: UAH Global Temperature Update for November 2017:+0.36 deg. C (Okt. = 0,63).

Euer

Schneefan2015

 

 

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41 Gedanken zu “Modelle: Der Winter kommt früh!

  1. Hallo Schneefan

    Schön von Dir zu hören und weiterhin eine schöne Reise. Auf einen richtigen Winter freue ich mich auch. Wir hatten hier in den Schweizer Voralpen auf 900m schon über eine Woche eine geschlossene Schneedecke.

    Bis bald

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  2. Hallo Schneefan ,
    Schön von dir wieder mal was zu hören.
    Ich hoffe du hast eine schöne Reise und erholst dich gut.
    Ja die Entwicklung auf der Nordhalbkugel im wichtigen Zeitraum
    Ende November/Anfang Dezember wo es sich allgemein in den Wintermodus umstellen tut ist für uns in Europa nicht schlecht.
    Obwohl leider noch nicht soviel Kaltluft mit im Spiel ist wie ich es mir als einer der im Flachland wohnt wünschen würde.
    Deswegen ist für das Flachland erst mal Nasskalt angesagt.
    Hoffe das ich dann hier in Hannover Anfang Dezember auch
    Schnee sehen werde.

    LG Dracu

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  3. Wieder einmal ein sehr guter Artikel! Ich glaube allerdings nicht, dass der Winter es bis ins Norddeutsche Tiefland schafft. Hier an der Westküste von Schleswig-Holstein ist seit März 2013 gar kein Schnee mehr gefallen! Die Winter der vergangenen Jahrzehnte haben mehr Schnee gebracht, auch an den Küsten. Es wäre toll, wenn es mal wieder einen Winter mit etwas Schnee geben würde, aber daran kann ich erst glauben, wenn ich es selbst sehe.

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  4. Dann weiter gute Reise! So kannst Du ja täglich auf der La Nina reiten ,halt die Finger ins Wasser zum testen…Meine Schwester in Brisbane erzählt mir wöchentlich über ihr ungewöhnliches Klima…
    Hier im Chiemgau auch schön kalt (ausser heute…) und Schnee auf Kampenwand und Umgebung.
    Hab schon meinen Holzvorrat aufgestockt nach Deinen Prognosen.

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  5. Es schien als würde der Winter früh kommen trifft heute am 1.12.2017 wohl eher zu. Ich hätte mich auch gefreut aber es kommt wieder mal anders. Hier im Norden von Salzburg (Österreich) hat es nicht einmal gereicht um den Rasen abzudecken und heute ist es wieder ganz grün. Bei diesen Überschriften bekommt man meistens nur die „schönste Freude“, weil es nur während der Vorfreude was zu freuen gibt. Die Realität sieht meist anders aus.

    Grüße Stefan

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  6. Es scheint, das die Warmrechner von NOAA alle Jahre wieder einen Griff ins …. getan haben. Nach kurzer Milderung geht es wieder abwärts mit den Temperaturen. Der Glühwein schmeckt halt doch besser bei 0°C als bei 10 oder 15°C. Scheint auf jeden Fall ein interessanter Winter zu werden. Bei uns in der Nähe im Nordschwarzwald liegen schon 70 cm Schnee, die 1 Meter Marke wird wahrscheinlich bald geknackt.

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    1. So isses,…und so bleibt es: Auf einen frühen November- und Dezemberwinter 2017 folgt zum 2. Advent der nächste Winterschub mit kräftigem kalten Trog über Mitteleuropa und weiteren teils kräftigen Schneefällen bis ins Tiefland.

      ECMWF
      Quelle: http://www.geo.fu-berlin.de/met/ag/strat/produkte/winterdiagnostics/index.html

      Herzliche Grüße vom südöstlichen Seegebiet von franz. Polynesien auf 22° 35′ S, 135° 14′ W, Luft 30°C, Wasser 26°C, sonnig, in einer Stunde gibt es hier Mittagessen (Bordzeit = -9 Stunden zu MEZ).

      Euer Schneefan2015

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  7. Derzeit wirklich interessant. Die Modelle GFS z.B. sehen in vielen Läufen nahezu nur Temperaturen unter 0 in 1500m Höhe und es könnte sein, das bis zum 20. Dezember über 100mm Niederschlag fallen, derzeit schon knapp 1m in über 1000m Höhe, das könnte ein Wasseräquivalent von nahezu 30 cm für den Feldberg bedeuten.
    Auf der Zugspitze liegt seit 1.9 Schnee, ich habe mal vergleibare Jahre in sehr raren Wasseräquivalentmessungen genommen, es dürften schon an die 5m NS sein.
    Heute fielen wieder schon fast 30 cm, es können mit „Glück“ im Dezember nochmal 250 mm zusammenkommen.
    Dieses Wasseräquivalent hatten wir letzes Jahr irgendwann Mitte Februar.
    Die CFS Prognosen, die wohl nur auf einem Lauf basieren sehen teilweise Temperaturen unter dem Schnitt in der Arktisregion oder Durschnitt open ende und für die Alpen teilweise negative Abweichungen, die es so nie gab seit zig Jahren.
    Trotzdem, auch wenn die Alarmisten das Gleiche machen, nicht nur Rosinen picken bitte, klar wurden Stationen hinzuverfälscht aber einige ERwärmungen sind einfach vorhanden, dazu muss die Klimasensivität auch nicht so grosss sein wie IPC vermittelt..(snip: gehört nicht zum Thema/Admin)

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