Regen in Kapstadt: Katastrophale Dürre abgesagt!

Update 24.5.2018:  Nach Jahren der Dürre – Tropischer Wirbelsturm in Somalia: Mindestens 26 Tote nach Überschwemmungen und Erdrutschen.

Nach drei Jahren Dürre gibt es wieder Regen in Kapstadt.

Der in den letzten drei Jahren weitgehend ausgefallene Winterregen wurde durch ein kräftiges Hoch über dem Südatlantik verursacht, der die Tiefdruckgebiete weit nach Süden abgedrängt hatte.

Dieses Hoch hatte sich bereits im März 2008 deutlich abgeschwächt und ließ die Meteorologen vorsichtig optimistisch für die ab Mai erwarteten Niederschläge blicken.

In den letzten 52 Wochen hatte es übrigens wiederholt geregnet.

Rückblick-Diagramm

Das war sicher weniger als im Klimamittel, aber ob man das „Dürre“ nennen kann…?

Die von „Experten“ erwartete „Jahrundertdürre“ war bereits im März 2018 abgesagt worden, nachdem Aufrufe zum Wassersparen eine unerwartet starke Wirkung zeigten:  Südafrika: Warum die Dürre in Kapstadt ausfällt

„…Wochenlang hatten seit Jahresbeginn Horrormeldungen über den sogenannten „Day Zero“ die Berichterstattung über Kapstadt und seine Wasserkrise bestimmt – den Tag, an dem die Wasserversorgung der Vier-Millionen-Stadt zusammenbrechen und Kapstadt als erste Metropole weltweit sprichwörtlich austrocknen würde.

Von einem unaufhaltsamen Kollaps der Stadt war die Rede und von Chaos und Anarchie im Kampf der Menschen um das Wasser. Soldaten sollten, so hieß es, an Day Zero jede der rund 200 öffentlichen Wasserausgabestellen besetzen, an denen sich die Kapstädter ihre Wasserration von dann nur noch 25 Liter am Tag abholen sollten.

Deutsche Zeitungen malten besonders düstere Szenarien, vielleicht auch deshalb, weil sich viele in ihrer Warnung vor dem Klimawandel bestätigen sahen – und glaubten, mit Kapstadt das optimale Anschauungsobjekt gefunden zu haben.

Umso mehr verblüfft, wie wenig nun gerade in den deutschen Medien über die vor drei Wochen gegebene Entwarnung zur Wasserkrise am Kap zu lesen ist: Nachdem der kritische Tag zunächst von Mitte April über Anfang Juni bis in den späten August gewandert war, verkündete die in Kapstadt tonangebende liberale Oppositionspartei Demokratische Allianz (DA) in Gestalt ihres Vorsitzenden Mmusi Maimane Mitte März, dass Day Zero für dieses Jahr nun ganz abgesagt worden sei – und das, obwohl bislang noch niemand weiß, wie der für Kapstadt so wichtige Winterregen zwischen Mai und August in diesem Jahr ausfallen wird…“

Mich wundert die einseitig alarmistische Berichterstattung in Deutschlands Mainstream nicht.

Viele Redaktionen auch in Rundfunk und Fernsehen sind vom Deutschen Wetterdienst und von der Propaganda der deutschen Klimaalarmzentrale PIK Potsdam klimalarmistisch kontaminiert und zu einer sachlichen Berichterstattung über Wetter und Klima – wohl auch wegen fehlenden eigenen Wissens – nicht mehr fähig und wohl auch nicht mehr willig.

Armes Deutschland…

Letzte Meldung: Plan eines südafrikanischen Experten –  Eisberge aus der Antarktis sollen Wasserkrise in Kapstadt lösen.

Daraus wird nun wohl nix…: Klima-Alarm ist abgeblasen…

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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3 Gedanken zu “Regen in Kapstadt: Katastrophale Dürre abgesagt!

  1. Lieber Schneefan, richtig armes Deutschland.
    Es herrscht hier leider schon so etwas wie eine Meinungsdiktatur. Viele Meldungen werden bewusst zurückgehalten und nicht kommuniziert. Wie gestern im ARD Videotext, wo von den Wetterextremen im April nur die Wärmerekorde aufgeführt worden sind. Da wurde z.B Argentinien aufgeführt. Von den USA und Kanada die Temperaturen teilweise 30°C unter dem langjährigen Mittel hatten kein einziges Wort. Dergleichen mit Südwesteuropa. Der Schneefall in der Normandie ist auch nur ganz vereinzelt ein Bericht veröffentlich worden.
    Mit der Dürre lässt sich es trefflich die Klimaalarmtrommel betätigen, da wird Angst geschürt. Das war mit Kalifornien so, und nun mit Südafrika. Von der Ausdehnung der Sahara hört man auch nicht mehr. Ist eher so, dass diese sich zurückzieht, vor allem in Nordwestafrika. Wassermangel auf Mallorca auch kein Thema mehr, regnet zuviel. Was verschwiegen wird, dass die Wasserknappheit nicht durch die Trockenperioden ( nicht Dürre ) verursacht werden, sondern durch sorglosen Umgang mit dem Wasser ( Pools, Rasen, Golfplätze ). Trockenperioden hat es schon immer in diesen Gegenden gegeben, nur hat da der Mensch noch nicht das Wasser in Unmengen verbraucht.
    Allerdings zeigt es mir, dass dies immer mehr die letzten Strohhalme sind, an den sich die Klimahysteriker klammern. Die Arktis wird im Sommer nicht Eisfrei, die Grönlandgletscher verschwinden nicht usw. Zu allem Unglück schneit es im Winter bis nach Nordflorida, wo doch Latif versichert hat, ab 2010 keine Winter mit Schnee mehr. Das Kartenhaus bricht mehr und mehr zusammen.

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  2. Man kann es auf einen Nenner bringen „Qualitäts“-Lückenmedien!
    Was nicht ins Gesinnungsbild passt, wird passend gemacht oder weggelassen!

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