Siebenschläfer 2018: Ist der Sommer schon gelaufen?
Update 9.7.2018: ECMWF mit trefflicher Neun-Tage-Prognose: Trog-Höhentief über Mitteleuropa mit Kälte und Regen!
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenPROGNOSE von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 29. Juni (linke Grafik) zum 8.7.2018 mit der ANALYSE vom 8.7.2018 (rechte Grafik.) Für einen Neun-Tage-Zeitraum ist die Prognose für einen ausgedehnten Trog über Mitteleuropa erstaunlich treffsicher (orangefarbene Kreise). Die Prognose ließ ein Höhentief über Mitteleuropa mit kühlen Temperaturen und Regen erwarten, der ab heute von Norden einsetzt, wie die nachfolgenden Grafiken von GFS und ECMWF zeigen. Quelle: ECMWF
Update 8.7.2018: Strat.-Modelle: Der Sommer 2018 ist gelaufen! AGUNG-LIVE-CAM!
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 7./8.7.2018 für den 17.7.2018. Beide Modelle sehen die Großwetterlage recht übereinstimmend als kräftige südliche Westlage mit ausgeprägtem Tiefdruck/Trog über Mitteleuropa und darüber hinaus (orangefarbene Kreise). Bei Eintreffen dieser Großwetterlage ist mit sehr wechselhaftem und kühlem Wetter mit wiederholten Niederschägen zu rechnen, das man als frühherbstlich bezeichnen kann: Der „Hitze“-Sommer 2018 wäre gelaufen! Quelle: ECMWF und GFSZum Vergrößern anklicken. Einen hitzigen Sommerscherz erlaubt sich heute – wieder mal – WetterOnline: Heute, am 8.7.2018, wird verkündet: Das Wetter bleibt hochsommerlich, also mit Tmax bei oder über 30°C…; ob die auch Meteorologen beschäftigen…? Ich halte das hier mal als Screenshot so fest, das glaubt ja sonst hinterher niemand…Der folgende Screenshot ist Teil 2 der WO-Hochsommerprognose…Quelle: https://www.wetteronline.de/14-tage-wetter
Der“ WO-Hochsommer“ wird von GFS für Tmax2m am 8.7.2018 bis zum 24.7.2018 um 25°C gesehen; Sommer „light“, nix Hochsommer mit Tmax. ab 30°C und wärmer…Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
Update 7.7.2018: Wieder eine kalte Juli-Nacht – Modelle sehen zunächst weitere Abkühlung!
GFS00 rechnet heute mal wieder den „Achterbahnsommer“, allerdings weitgehend ohne Hitze (Tmax mind. 30°C) z.B. für Köln.
Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Rechnungen für KÖLN vom 7.7.2018, 00.00 Uhr UTC. GFS (dicke schwarze Linie) rechnet heute mal wieder einen Achterbahnsommer mit einem Kälteloch um den 10.7., einer Wärmespitze um den 13.7.2018, danach wieder kräftige Abkühlung (orangefarbene Markierungen). Die meisten anderen Modelle sehen das so ähnlich…Quelle: Wetterzentrale
Die Wettermodelle geben aktuell noch keine übereinstimmende Prognose für eine Westwetterlage im Siebenschläferzeitraum vom 27.6. bis zum 7.7.2018.
Damit ist im Gegensatz zum Vorjahr Ende Juni in diesem Jahr noch nicht entschieden, ob der Sommer 2018 in Mitteleuropa bereits gelaufen ist oder nicht.
Als Siebenschläfertag wird nach dem alten Julianischen Kalender noch der 27. Juni benannt. Wegen der gregorianischen Kalenderreform von 1582 liegt er aber seitdem am 7. Juli.
Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 70% – in Süddeutschland sogar bis zu 80% – setzt sich die Großwetterlage der ersten Juliwoche wegen der Erhaltungsneigung für mehrere Wochen, meist bis Mitte August, fort.
So sehen die aktuellen Prognosen von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) für Mitteleuropa zum Siebenschläferzeitraum um den 7.7.2018 in rund 1500 m Höhe (850hPa) aus.
(zum Vergrößern anklicken)
ECMWF/GFS/GEM-Prognosen-Vergleich vom 27.6.2018 zum 7.7.2018. Die Modelle von ECMWF und GFS stimmen darin überein, dass um den 7. Juli 2018 (Siebenschläferzeitraum) eine eher kühle atlantische Westdrift einsetzen könnte. GEM sieht dagegen eine warme Südströmung. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
Dabei ist das Rossby-Wellen-Karussell des Polarjets auf der sommerlichen Nordhalbkugel sehr aktiv, was einen raschen Wechsel von Tiefdruckgebieten und Zwischenhochs in Mitteleuropa bedeutet.
WO/GFS-Prognose vom 27.6.2018 für den Verlauf des Polarjets in 300hPa (rund 8 km Höhe) am 7.7.2018 (Siebenschläferzeitraum). Die grünen und gelben Flächen zeigen die sechs bis sieben Austrogungen (Rossbywellen) im Polarjet an, was auf eine rasche Ostwanderung der Wellen deutet. Der Polarjet liegt für die Jahreszeit über dem Nordatlantik recht weit südlich und führt mit einer strammen Westströmung überwiegend kühle Meeresluftmassen von Nordamerika bis nach Mitteleuropa. Quelle: http://www.wetteronline.de/profiwetter/europa?pcid=pc_modell_expert&gid=euro¶meter=nhjt&base=17062406&model=gfs
Die Prognosen der Statosphärenmodelle von ECMWF und GFS mit einem maximalen Prognosezeitraum von 10 Tagen unterstützen derzeit diese Entwicklung mit einer strammen Westdrift in der unteren Stratosphäre.
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 26./27.6.2018 für den 6./7.7.2018 (Siebenschläferzeitraum). Beide Modelle sehen noch nicht recht übereinstimmend einen kühlen Trog (GFS) des Polarwirbels (orangefarbene Kreise) mit einer kühlen Westströmung. ECMWF sieht den Trog weiter südlich mit hohem Druck über Skandinavien. Quelle: ECMWF und GFS
GFS06 sah heute die Entwicklung der Temperaturen in rund 1500m Höhe (850hPa) am Beispiel Köln dann auch folgerichtig um den 7.7.2018 das ENS-Mittel (weiße Linie) unter das WMO-Klimamittel (rote Linie) fallen, die Niederschläge setzen ab 3.7. kräftig ein, was auf Gewitter hindeutet.
GFS12 sieht starke Niederschläge mit Überschwemmun- gen wie im Juli 2017.
Dazu passend die Langfristprognose von Donnerwetter für die kommenden 100 Tage für Westdeutschland, obwohl die aktuelle Prognose für die kommenden Tage bis Anfang Juli 2018 bereits deutlich zu kühl sein dürfte…(Grafik erneuert sich täglich)
Der Plot der Nordhalbkugel zeigt den Lauf der Analyse der potentiellen Temperaturen im Bereich des arktischen Polarwirbels (Polar Vortex) in Höhe der Tropopause (etwa um 8 bis 12 km Höhe). Die grüne und blauen Farben zeigen kalte polare/subpolare Luftmassen, die gelb/orange/roten Farben zeigen warme tropische/subtropische Luftmassen. Die rasche Bewegung der wechselnden Luftmassen von West- nach Ost (links nach rechts) in unseren Breiten weist auf das aktive Rossbywellenkarussel im Polarjet und im Subtropenjet hin, die im Wechsel kühlere und warme Luftmassen auch nach Europa führen. Am 26.6.2018 liegen mäßig warme subtropische (orangefarbene) Luftmassen über dem östlichen Nordatlantik, großen Teilen Deutschlands und über Nordeuropa. Kühler ist es in Teilen Osteuropas, westlich von Portugal und bei Island. Quelle: http://www.pa.op.dlr.de/arctic/ecmwf.php
Grundsätzlich gilt: Je höher die Anzahl der Wellentäler (Höhentröge) und Wellenberge (Höhenrücken), desto größer ist die (Phasen-) Geschwindigkeit des Systems. Wetteran – Grundlagen – Vorticity
„Wellenlänge und Wellenzahl korrelieren folglich, d.h. dass sich mit zunehmender Wellenzahl die Wellenlänge verkürzt. Meist bewegt sich die Zahl der Rossby-Wellen auf der Nordhemisphäre zwischen drei und fünf. Je höher die Wellenzahl, desto rascher bewegen sich die Rossby-Wellen nach Osten, da ihre Phasengeschwindigkeit aufgrund der Wellenlängenverkürzung zunimmt. Bei niedriger Wellenzahl (< 3) können die (langen) Wellen stationär sein oder gar retrograd wandern. Dies ist bei den sogenannten Blockinglagen der Fall.“
Dabei gibt es allerdings einen Trost: Bisher sind es nur Modellrechnungen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich die berechnete unsommerliche Großwetterlage Anfang Juli 2018 auch tatsächlich einstellt.
Was spricht dafür ?
Die seit Jahrhunderten auftretenden natürlichen Witterungsregelfälle (Singularitäten) bis in die aktuelle Neuzeit weisen auf die Dominanz natürlicher Zyklen bei Wetter und Klima hin. Die auch in diesem Jahr erneut kräftige Schafskälte hat eine unglaubliche Eintreffwahrscheinlichkeit von 89 %.
Die Entwicklung regionaler Wetterereignisse ist dabei stets in natürliche globale Entwicklungen eingebunden, wie der bekannte amerikanische Meteorologe Joe Bastardi schreibt: „One must think globally to forcast locally.“ („Man muss global denken, um lokale Wettervorhersagen zu machen.“)
Die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen gehen im Juni 2018 auf die bisher niedrigsten Werte des Jahres 2018 zurück.
Der Plot stellt die gemessenenen und berechneten Abweichungen der globalen 2m-Durchschnittstemperaturen zum international üblichen modernen WMO-Klimamittel 1981-2010 dar. Nach den bis zum 25.6.2017 gemessenen und für die folgenden sieben Tage berechneten Werten gehen die globalen Temperaturen (schwarze Linie) ab April2018 wieder nach unten, obwohl sie mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) wurden. Vor allem auf der ins Winterhalbjahr gestarteten SH (blaue Linie) mit 81% Meeresoberflächen stürzen die Temperaturen in der Prognose Anfang Juli 2018 regelrecht bis deutlich unter NULL K Abweichung ab und erreichen dort und bei den globalen T-Abweichungen (dT) mit durchschnittlich 0,4 K (dT) für den Juni bisher insgesamt den tiefsten Stand dieses Jahres. Quelle: http://www.karstenhaustein.com/climate.php
Die Differenz zum sonnennächsten Punkt (Perihel) der Erde Anfang Januar jeden Jahres beträgt rund 5 Millionen Kilometer oder rund 7,7 % der Bestrahlungsstärke auf der Erde.
Das wirkt sich sichtbar alljährlich vor allem in der Stratosphäre z.B. in 25 km Höhe (Ozonschicht) aus, wo die Temperaturen Anfang Juli regelmäßig ihren Tiefpunkt ereichen, in diesem Jahr wegen der anhaltenden Sonnenschwäche besonders tief.
Warten wir also – bei widrigen globalen Umständen – die in der ersten Juliwoche 2018 tatsächlich eintretende Großwetterlage ab und hoffen, dass die bisherigen Modellprognosen nicht eintreffen, die eher auf einen „Flop„-Sommer hindeuten…
Letzte Meldung: Arktische Meereisflächen (area/Reineisfläche) Ende Juni 2018 ungewöhnlich groß!
Die arktischen Meereisflächen (area=Reineis) sind Ende Juni 2018 gegenüber den Vorjahren ungewöhlich groß und liegen im vieljährigen Mittel (graue Fläche). Im Gegensatz zum „extent“ (Ausdehnung) werden bei „area“ bei einer Eisbedeckung von mehr als 15% die Wasserflächen nicht mitgerechnet, es ist also eine Reineisfläche. Deshalb ist bei Meereis der „extent“ (Ausdehnung) stets gößer als die „area“ (Fläche). Quelle: wie vor
Update 6.7.2018: Strat.-Modelle rechnen weiter übereinstimmend einen kühlen Trog über Mitteleuropa um den 12.7.2018!
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 5./6.7.2018 für den 12./13.7.2018 (Ende des Siebenschläferzeitraums). Beide Modelle sehen die Großwetterlage weiter mit hohem Druck über Westeuropa und tiefem Druck über Mittel- und Osteuropa (orangefarbene Kreise) , wobei Mitteleuropa in einer Randlage mit nördlicher Strömung liegt. Dabei ist im Bereich eines kühlen Höhen-Trogtiefs über Deutschland weiter mit mäßig warmem und zeitweise unbeständigem Wetter zur rechnen (siehe folgende Prognosegrafiken von GFS). Quelle: ECMWF und GFS
Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Rechnungen für KÖLN vom 6.7.2018, 00.00 Uhr UTC. GFS (dicke schwarze Linie) rechnet nun nicht mehr mit einer „Hitzespitze“, sondern sieht heute bis zum 22.7.2018 einen normalen Sommerverlauf mit Tmax 2m (umgerechnet T 1500m + 12 bis 15°C) um 25 bis unter 20°C. Ist das die bestimmende Siebenschläfer-Großwetterlage…? Quelle: Wetterzentrale
Update 5.7.2018: ECMWF weiter mit Sommer „light“! Aktueller Ausbruch des Agung – AGUNG-Ausbruch-LIVE-CAM!!
Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Rechnungen für KÖLN vom 5.7.2018, 00.00 Uhr UTC. ECMWF (dicke blaue Linie) rechnet heute weiter mit einem mäßigen Temperaturverlauf in rund 1500m (850 hPa) bis Mitte Juli, GFS hat die gestern gerechnete „Hitzespitze“ um den 13.7. deutlich zurückgenommen…Die Differenz der Temperaturen in 1500 m und in Meereshöhe (0 m) liegt zwischen 12 und 15 °C. Quelle: WetterzentraleZum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 4./5.7.2018 für den 10.7.2018 (Siebenschläferzeitraum). Beide Modelle sehen die Großwetterlage weiter mit hohem Druck über Westeuropa und tiefem Druck über Mittel- und Osteuropa (orangefarbene Kreise), wobei Mitteleuropa in einer Randlage mit nördlicher Strömung liegt. Dabei ist weiter mit mäßig warmen und zeitweise unbeständigem Wetter zur rechnen. Quelle: ECMWF und GFSZum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose der Temperaturabweichungen (TA) in rund 1500m (850hPa) vom 5.7.2018 für den 10.7.2018 in Europa. Über Deutschland und Polen liegt eine unterkühlte Luftmasse mit Abweichungen bis zu minus 6 K (°C) zum WMO-Mittel 1981-2010. Quelle: Wetterzentrale
Update 4.7.2018: GFS00 mit Achterbahnsommer! UWZ warnt vor Gewittern in der Südwesthälfte Deutschlands! AGUNG-Ausbruch-LIVE-CAM!
WZ-MultiOP-Rechnungen für die Temperaturen in rund 1500 m (850hPa) für KÖLN von heute 00.00 Uhr UTC. GFS rechnet heute einen Achterbahnsommermit einer Hitzespitze um den 13.7.2018, danach wieder kräftige Abkühlung (orangefarbene Markierungen). Alle anderen Modelle sehen das allerdings nicht so, vor allem auch nicht ECMWF (ecm), ico (DWD, weinrot) sieht den kühlsten Verlauf… Die nachfolgenden Grafiken zeigen das entsprechende GFS-Wetter. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 3./4.7.2018 für den 10.7.2018 (Siebenschläferzeitraum). Beide Modelle sehen die Großwetterlage weiter einheitlicher mit hohem Druck über Westeuropa und tiefem Druck über Mittel- und Osteuropa (orangefarbene Kreise), wobei Mitteleuropa in einer Randlage mit nördlicher Strömung liegt. Dabei ist weiter mit mäßig warmem und zeitweise unbeständigem Wetter zur rechnen. Quelle: ECMWF und GFS
ARD-Prognose vom 4.7.2018 für die Tmax und Tmin in Deutschland vom 6. bis 10.7.2018: Keine Hitze in Deutschland! Quelle: ARD-Text
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 2. und 3.7.2018 für den 12.7.2018 (Siebenschläferzeitraum). Beide Modelle sehen die Großwetterlage nun einheitlicher mit hohem Druck über Westeuropa und tiefem Druck über Osteuropa (orangefarbe Kreise), wobei Mitteleuropa in einer Randlage mit nördlicher Strömung liegt. Dabei ist weiter mit mäßig warmem und zeitweise unbeständigem Wetter zur rechnen. Siehe dazu auch die folgenden beiden Grafiken der 100-Tage T-Prognose für Westdeutschland von Donnerwetter und den Siebentage-T-Trend für Europa… Quelle: ECMWF und GFS
Update 2.7.2018: Bodenfrost in Berlin – wieder eine frostige Juli-Nacht in Deutschland! – UWZ hebt Hitzewarnungen auf! Neuer AGUNG-Ausbruch-LIVE-CAM!
Update 1.7.2018: Der Juli startet mit Bodenfrost – auch in der kommenden Nacht! UWZ warnt vor Hitze… – GFS mit angenehmen Sommertemperaturen!
UWZ-Hitzewarnung für das Rheinland bei Bodenfrost in NRW und in Ostdeutschland…, bei diesen Aussichten für die Temperaturabweichungen (TA) zum WMO-Klimamittel 1981-2010 in den kommenden sieben Tagen in Deutschland und Europa…(siehe folgende Grafik)
GFS06/ENSemble-Prognose vom 1.7.2018 für die Temperaturen in 1500m (850hPa) und die Niederschläge am Beispiel KÖLN bis Mitte Juli 2018. Das Prognosemittel (weiße Linie) liegt nahe am WMO-Klimamittel 19181-2010 (rote Linie). Ab 4./5.7. 2018 sollen zunehmend Niederschläge fallen. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/UWZ-Hitzewarnung vom 28.6.2018 für Köln für den 29.6. bis mindestens Dienstag, 3.7.2018. Die Tmax dürften an diesen Tagen allerdings in Köln meist unter 30°C liegen, wie Z.B. heute am 1.7.2018…
Update 30.6.2018: ECMWF versetzt die Omegalage nach Westen – Mitteleuropa im Trogtief!
Zum Vegrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 28. (linke Grafik) und 29.6.2018 (rechte Grafik) für den 7.7.2018. Im Gegensatz zum Vortag hat sich das Omegahoch über Skandinavien stark abgeschwächt und nach Süden zurückgezogen (orangefarbene Kreise). Der Trog über Nordspanien und Südfrankreich hat sich verstärkt. Die nächste Grafik zeigt diesen Trog über Mittel- und Osteuropa. Quelle: ECMWF-Strat.-PrognosenZum Vergrößern anklicken. Stratosphärenprognose von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 29.6. für den 10.7.2018. Die Omegalage hat sich durch Druckanstieg über den Britischen Inseln und über der Nordsee nach Westen verlagert (orangefarbenes Oval), die beiden flankierenden Tiefs liegen nun über Mitteleuropa und über dem mittleren Nordatlantik (orangefarbene Kreise). Über Mitteleuropa dürfte bei Eintreffen dieser Wetterlage mäßig warmes und niederschlagsreiches Wetter herrschen. Quelle: wie vorZum Vergrößern anklicken. GFS-Stratosphärenprognose(100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 30.6. für den 10.7.2018. GFS sieht weiter einen Trog über Mitteleuropa (orangefarbener Kreis.) Demnach wäre weiter unbeständiges Wetter mit kräftigen Niederschlägen bei mäßigen Temperaturen um den 10.7.2018 auch in Deutschland zu erwarten. Die nächste Grafik zeigt die GFS06-Prognosen am Beispiel Köln vom 30.6.2018 mit Temperaturabweichungen in 1500 m (850hPa) und Niederschlägen bis Mitte Juli. Quelle: GFSGFS06/ENSemble-Prognose vom 30.6.2018 für die Temperaturen in 1500m (850hPa) und die Niederschläge am Beispiel KÖLN bis Mitte Juli 2018. Das Prognosemittel (weiße Linie) liegt meist nahe am WMO-Klimamittel 1981-2010 (rote Linie). Ab 3./4.7. 2018 sollen zunehmend Niederschläge fallen. Quelle: http://www.wetterzentrale.de/
Update 29.6.2018: ECMWF mit Sommer-Omegalage zum 7.7.2018 – GFS sieht eine kühlere Westlage!
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 28.6.2018 für den 7.7.2018 (Siebenschläferzeitraum). Beide Modelle sehen die Großwetterlage weiter sehr entgegengesetzt. Während ECMWF nun eine warme und beständige Omegalage sieht, bleibt (GFS) weiter bei einer mäßig warmen westlichen Strömung mit leichtem Trog über Mitteleuropa (orangefarbene Markierungen) mit einer kühlen Westströmung. Siehe dazu auch die Trendvorhersage des DWD für NRW (folgende Grafik, erneuert sich täglich). Quelle: ECMWF und GFS
Ausbruch des Agung am 27.11.2017, Video-Foto aus dem Flugzeug. Anmerkung zum Agung-Seismogramm und dem recht gleichmäßig erhöhten Tremor tagsüber: Es sind Steinbrecher-Maschinen, die die Tremor-ähnlichen Signale verursachen. Die Maschinen zerkleinern Lavagestein, das von mehreren Betrieben am Agung abgebaut und zu Schotter verarbeitet wird. Die Steinbrecher erzeugen bei ihrer Arbeit starke Erschütterungen, die wie Erdbebenewellen durch den Untergrund laufen. Quelle für das Video: https://www.youtube.com/watch?v=lc51wDy78Wc
Figure: Top: Six-month smoothed monthly sunspot number from SIDC. Bottom: Oceanic El Niño Index from NOAA. Red and blue boxes mark the El Niño and La Niña periods in the repeating pattern.
Mal eben wieder die Wettermodelle angeschaut auf wetterzentrale.de – derzeit scheint es ja so auszusehen, dass der Sommer wohl weitergeht, auf hohem Niveau. Das bleibt spannend die nächsten Tage.
Ich dachte der Siebenschläfer ist vom Tisch da es zu keinem Ruckartigen Umschwung gekommen ist
Bleibt Kai Zorn, der ja meinte wenn dann ein so naja Juli und im August schluß 🙂 wenn man das jetzt exakt wüßte 27. Tage noch durchhalten dann ginge das
Meiner Meinung nach kommen die Wettermodelle anscheinend mit der Begebenheit der schwachen Sonne nicht so zurecht. Wir haben diese Wetterlage nun mehr oder weniger seit April. Das Gute ist, Rekordhitze ist bis jetzt Gott sei dank nicht eingetroffen….
(snip durch Admin, siehe Hinweis).
Allgemeine und ausschweifende Ausführungen über Gott und die Welt übersteigen die Kommentarfunktion und führen zur völligen Unübersichtlichkeit.
Dies ist weder ein Wetterforum noch ein Chat-Room…
Ich würde mich über konkrete Aussagen zum Thema des Blogbeitrags mit Links oder Plots zur weiteren Wetterentwicklung sehr freuen, andere Beiträge werden gelöscht oder gekürzt.
Für Menschen mit Hitze-Phobie die aktuellen ARD-Prognosen für die Tmax und Tmin in Deutschland vom 6. bis 10. Juli 2018: Keine Hitze (Tmax mind. 30°C) in Sicht!
Dazu die von GFS erwarteten Niederschlagsmengen in Mitteleuropa bis zum 10.7.2018.
Da sieht der Trend für den siebten Tag ab heute so aus.
Aktuell warnt UWZ einerseits vor verbreiteten Gewittern und vor Überflutungen, andererseits vor Trockenheit:
„…Heute Nachmittag/Abend sind in der Südwesthälfte bei wechselnder Bewölkung lokal kräftige Schauer oder Gewitter möglich. Aufgrund der geringen Zuggeschwindigkeit der Zellen besteht örtlich die Gefahr von Starkregen mit Überflutungspotenzial, auch größere Hagelansammlungen sind denkbar…
Am Freitag südlich von Main und Mosel viele Wolken mit Schauern und Gewittern, zu den Alpen hin große Regenmengen mit Überflutungspotenzial möglich, auch Murenabgänge denkbar. Nördlich davon derweil heiter bis wolkig und trocken. Dort weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr.
Am Wochenende im gesamten Land heiter bis sonnig und trocken. Ein Ende der Trockenheit vorerst nicht in Sicht!
Dieser Lagebericht wurde am 04.07.2018 um 14:49 Uhr ausgegeben.“
Ich habe nicht über ein Hoch über Europa geschrieben, sondern über den Videoblog von Kai Zorn, der dies anschaulich erklärte. War der Meinung, dass dies auch Einfluss auf die Siebenschläferregel hat. Nun, wenn ich das in diesen Blog falsch interpretiert habe, sorry.
Ist schon ok. Nicht nur beim Wetter kochen alle nur mit Wasser, auch Kai Zorn.
Entscheidend sind die gemessenen Fakten und deren Bewertung. Fakt ist: Aktuell gibt es weder ein noch gar zwei Hochdruckgebiete über Europa, möglicherweise stellt sich die Großwetterlage gerade um, was auch die großen Unterschiede zwischen den Modellen erklären könnte…
Ja, es gibt doch noch Diskrepanzen, was die Temperaturen angeht. So werden bei wetter.com für den 13. Juli für meinen Wohnort 36° C (!!!) angegeben, danach gehts deutlich runter.. bei anderen Onlinediensten..Freitag, 13. Juli 28 Grad und Wolkig….ist echt grad verzwickt.
Ich bin mir sicher , das es bei uns in Bayern keinen Hitzesommer geben wird ,einen ganz normalen , eventuell etwas unterdurchschnittlichen !
Wir hatten seit dem 01.07. keinen Tag , der auch nur annähernd an der 30 Grad Marke gekrazt hätte und die Prognose für die nächsten Tage sehen das auch nicht vor !
Es wird ein schöner , angenehmer Sommer werden .
Also Wetter.com bricht hier auch schon ein, ganz wie Kai auf seiner Facebook seite sagt, zum 15. nochmal ein Aufbäumen ( was ein Aufbäuchen werden wird) Die Frage halt wiederholt sich 74 😉
Wenn ich mir die Prognosen z.B für Karlsruhe anschaue, würde dies für die Siebenschläferregel eigentlich ganz gut hinhauen. Hatten jetzt zwei Tage mit Regen, nun geht es wieder Richtung Sonne, aber mit angenehmen Temperaturen.
Ein eigentlich idealer Sommer, zumindest hier wenn es so eintrifft. Nur wie Schneefan schon sagte, es herrschen noch große Unsicherheiten / Unterschiede zwischen den Modellen.
Jetzt hat der Agung nach einmal gewaltig geschossen !
LikeLike
Mal eben wieder die Wettermodelle angeschaut auf wetterzentrale.de – derzeit scheint es ja so auszusehen, dass der Sommer wohl weitergeht, auf hohem Niveau. Das bleibt spannend die nächsten Tage.
LikeLike
Ich dachte der Siebenschläfer ist vom Tisch da es zu keinem Ruckartigen Umschwung gekommen ist
Bleibt Kai Zorn, der ja meinte wenn dann ein so naja Juli und im August schluß 🙂 wenn man das jetzt exakt wüßte 27. Tage noch durchhalten dann ginge das
LikeLike
Der Siebenschläfertag ist der 7.7., der Siebenschläferzeitraum reicht von Anfang bis Mitte Juli…
Ob es bis Mitte Juli einen Wechsel der Großwetterlage geben wird, steht noch nicht fest.
Siehe dazu auch den Kommentar von Hans-Dieter Schmidt von vorgestern.
LikeLike
Warum wird mein Kommentar zensiert ? @schneefan
Deine Arbeit ist super und bin begeistert von deiner Seite, aber nicht von Zensur !
LikeLike
Endzeitgeschichten mit Jesu-Wiederkehr haben in diesem Blog nix zu suchen.
Trotzdem danke für deine anerkennenden Worte.
LikeLike
Meiner Meinung nach kommen die Wettermodelle anscheinend mit der Begebenheit der schwachen Sonne nicht so zurecht. Wir haben diese Wetterlage nun mehr oder weniger seit April. Das Gute ist, Rekordhitze ist bis jetzt Gott sei dank nicht eingetroffen….
(snip durch Admin, siehe Hinweis).
LikeLike
@Pumadas @ Ted T @Pilsi57
Allgemeine und ausschweifende Ausführungen über Gott und die Welt übersteigen die Kommentarfunktion und führen zur völligen Unübersichtlichkeit.
Dies ist weder ein Wetterforum noch ein Chat-Room…
Ich würde mich über konkrete Aussagen zum Thema des Blogbeitrags mit Links oder Plots zur weiteren Wetterentwicklung sehr freuen, andere Beiträge werden gelöscht oder gekürzt.
Ich bitte um Verständnis.
LikeLike
Für Menschen mit Hitze-Phobie die aktuellen ARD-Prognosen für die Tmax und Tmin in Deutschland vom 6. bis 10. Juli 2018: Keine Hitze (Tmax mind. 30°C) in Sicht!
Dazu die von GFS erwarteten Niederschlagsmengen in Mitteleuropa bis zum 10.7.2018.
LikeLike
Kein Problem Schneefan, ich habe auf den Videoblog von Kai Zorn hingewiesen.
Hier der Link
https://www.wetter.com/videos/kolumnen/kais-kolumne-so-eingefahren-ist-die-wetterlage/5b3b666e38f78877351f06e5
Da haben sich zwei mächtige Hochs regelrecht einbetoniert. Um ein solches Hoch in die Knie zu zwingen bedarf es einiges. Deswegen bin ich sehr skeptisch, was das Ende des Sommers anbelangt. Und was wir bräuchten wäre dringend Regen, kein Gewitterregen, der bringt fast nichts. Hier Beispiel Karlsruhe, der lange Balken war ein starkes Gewitter, dann Ende.
https://www.wetteronline.de/wetterdaten/karlsruhe?metparaid=RR24&period=4
Im Norden und Nordosten sieht es zum Teil da noch schlimmer aus.
Und die Aussichten sind nach GFS auch nicht besser, der Pik um dem 6 Juni sind Gewitter, wenn sie denn kommen.
http://www.wetterzentrale.de/de/show_diagrams.php?geoid=141709&model=gfs&var=205&run=6&lid=ENS&bw=
Also da müsste sich ganz gewaltig etwas ändern, bevor es zum Absturz kommt. Ich sehe nur, dass die kühlen und regen bringenden Vorhersagen etweder weit nach hinten verschoben werden, oder ganz verschwinden.
LikeLike
Um es kurz zu sagen: Es gibt heute kein einziges Hoch über Europa, der Rest sind Spekulationen über – sehr unterschiedliche – Modellprognosen.
Es geht hier im Blog auch nicht um das Ende des Sommers 2018, sondern um die Frage: Siebenschläfer 2018: Ist der Sommer schon gelaufen?
Da sieht der Trend für den siebten Tag ab heute so aus.
Aktuell warnt UWZ einerseits vor verbreiteten Gewittern und vor Überflutungen, andererseits vor Trockenheit:
„…Heute Nachmittag/Abend sind in der Südwesthälfte bei wechselnder Bewölkung lokal kräftige Schauer oder Gewitter möglich. Aufgrund der geringen Zuggeschwindigkeit der Zellen besteht örtlich die Gefahr von Starkregen mit Überflutungspotenzial, auch größere Hagelansammlungen sind denkbar…
Am Freitag südlich von Main und Mosel viele Wolken mit Schauern und Gewittern, zu den Alpen hin große Regenmengen mit Überflutungspotenzial möglich, auch Murenabgänge denkbar. Nördlich davon derweil heiter bis wolkig und trocken. Dort weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr.
Am Wochenende im gesamten Land heiter bis sonnig und trocken. Ein Ende der Trockenheit vorerst nicht in Sicht!
Dieser Lagebericht wurde am 04.07.2018 um 14:49 Uhr ausgegeben.“
LikeLike
Ich habe nicht über ein Hoch über Europa geschrieben, sondern über den Videoblog von Kai Zorn, der dies anschaulich erklärte. War der Meinung, dass dies auch Einfluss auf die Siebenschläferregel hat. Nun, wenn ich das in diesen Blog falsch interpretiert habe, sorry.
LikeLike
Ist schon ok. Nicht nur beim Wetter kochen alle nur mit Wasser, auch Kai Zorn.
Entscheidend sind die gemessenen Fakten und deren Bewertung. Fakt ist: Aktuell gibt es weder ein noch gar zwei Hochdruckgebiete über Europa, möglicherweise stellt sich die Großwetterlage gerade um, was auch die großen Unterschiede zwischen den Modellen erklären könnte…
LikeLike
Ja, es gibt doch noch Diskrepanzen, was die Temperaturen angeht. So werden bei wetter.com für den 13. Juli für meinen Wohnort 36° C (!!!) angegeben, danach gehts deutlich runter.. bei anderen Onlinediensten..Freitag, 13. Juli 28 Grad und Wolkig….ist echt grad verzwickt.
LikeLike
Ich bin mir sicher , das es bei uns in Bayern keinen Hitzesommer geben wird ,einen ganz normalen , eventuell etwas unterdurchschnittlichen !
Wir hatten seit dem 01.07. keinen Tag , der auch nur annähernd an der 30 Grad Marke gekrazt hätte und die Prognose für die nächsten Tage sehen das auch nicht vor !
Es wird ein schöner , angenehmer Sommer werden .
LikeLike
Also Wetter.com bricht hier auch schon ein, ganz wie Kai auf seiner Facebook seite sagt, zum 15. nochmal ein Aufbäumen ( was ein Aufbäuchen werden wird) Die Frage halt wiederholt sich 74 😉
LikeLike
Wenn ich mir die Prognosen z.B für Karlsruhe anschaue, würde dies für die Siebenschläferregel eigentlich ganz gut hinhauen. Hatten jetzt zwei Tage mit Regen, nun geht es wieder Richtung Sonne, aber mit angenehmen Temperaturen.
Ein eigentlich idealer Sommer, zumindest hier wenn es so eintrifft. Nur wie Schneefan schon sagte, es herrschen noch große Unsicherheiten / Unterschiede zwischen den Modellen.
LikeLike