Halbzeit 2018: Die Erde kühlt ab, die globalen Eismassen wachsen!

Update 23.7.2018 – Gröndlandeis: Absturz der Schmelzflächen – Höhepunkt der Schmelze überschritten!

Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik (rechts, blaue Linie) zeigt den Absturz der Schmelzflächen am 22.7.2018 von 34 auf 23% der Gesamtfläche. Die Schmezflächen sind auf den beiden linken Grafiken in braunen Farben dargestellt. Die Arktis nördlich 80°N ist im Polarsommer 2018 bisher unterkühlt (nächste Grafik). Quelle: DMI Massebilanz Grönlandeis

Update 15.7.2018: Grönlandeis wächst mitten im Polarsommer!

Zum Vergrößern anklicken. Mitten im Polarsommer hat es am 14.7.2018 (linke Grafik) vor allem in West-Grönland kräftige Schneefälle gegeben. Der Massezuwachs (blaue Farben) ist deutlich höher als im WMO-Klimamittel 1981-2010 am selben Tag (rechte Grafik). Die Flächen mit Schmelze (rote Farben) sind dagegen vor allem in der Nordhälfte  Grönlands deutlich kleiner. Quelle: DMI Massebilanz Grönlandeis
Zum Vergrößern anklicken. Am 14.7.2018 ist die tägliche Massebilanz (SMB) des Grönlandeises positiv (obere Grafik, dünne schwarze Linie über NULL). Kräftige Schneefälle überwiegen die Schmelze mitten im Polarsommer und führen zu einem Rekordzuwachs (blaue Linie über der grauen Fläche). Die jährliche Massebilanz (SMB) des Grönlandeises ab 1.9.2017 (untere Grafik, blaue Linie) liegt Mitte Juli 2018 mit mehr als 600 Gigatonnen (Gt) fast genau gleichauf mit Mitte Juli 2017, dem bisherigen Rekordjahr mit einem Nettozuwachs des Grönlandeises (s.u. Update vom 11.7.2018). Bereits in der letzten Juliwoche ist der Höhepunkt der sommerlichen Schmelzsaison erreicht…Quelle: wie vor

Update 14.7.2018: Australien: Frost bis minus sieben Grad in South-Queensland.

Update 14.7.2018: Satire: Arktis eisfrei am 27. August…

Eilmeldung 13.7.2018: Grönland: Riesen-Eisberg bedroht ein ganzes Dorf ! Alle Einwohner evakuiert!

Update 11.7.2018: DMI erwartet im Juli 2018 Höchststand der arktischen Meereisflächen seit mehr als 20 Jahren!

Zum Vergrößern anklicken. Arktis nördlich 80°N mit Temperaturen (rote Linie) unter dem Durchschnitt (grüne Linie) und nur knapp über 0°C (blaue Linie) am 12.7.2018 nur einige Tage vor dem jährlichen Temperatur-Maximum…Quelle: DMI Arctic Temperatures
Zum Vergrößern anklicken. Arktis nördlich 80°N mit Temperaturen (rote Linie) unter dem Durchschnitt (grüne Linie) und nur knapp über 0°C (blaue Linie) am 13.7.2018 nur einige Tage vor dem jährlichen Temperatur-Maximum…Quelle:wie vor
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik vom 11.7.2018 zeigt den Stillstand der Massebilanz des Grönlandeises (blaue Linien in beiden Grafiken in orangefarbenen Kreisen) mitten in der Hauptschmelzsaison 2018. Durch kräftige Schneefälle wurde der Verlust durch Schmelze auf NULL ausgeglichen (obere Grafik schwarze Linie). Die untere Grafik zeigt eine positive Massebilanz seit 1.9.2017 von 600 Gigatonnen oder 600 Milliarden Tonnen Eis. Quelle: DMI Massebilanz Grönlandeis
Zum Vergrößern anklicken. Die Massebilanz (SMB) des Grönlandeises (untere Grafik, blaue Linie) liegt Mitte Juli 2018 mit rund 600 Gigatonnen (Gt) fast genau gleichauf mit Mitte Juli 2017, dem bisherigen Rekordjahr mit einem Nettozuwachs des Grönlandeises. Quelle: wie vor

Update 9.7.2018: Erster Hurrikan „Chris“ ab morgen vor der Ostküste der USA!

Update 6.7.2018: Südafrika im Schnee – Tafelberg-Video!

Im Video „Winter Wonderland“ (unten auf der Website) vom 2.7.2018 sieht man die verschneiten Hochlagen des Tafelbergs bei Kapstadt/Südafrika und dichten Schneefall. Es gibt auf der Website mehrere Wintervideos aus Südafrika im Juli 2018. Die ersten Tage des Juli 2018 in Südafrika sind unterkühlt, wie die beiden folgenden Grafiken zeigen. Quelle: wie oben

Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen zeigt vom 1. bis 3.7.2018 in Teilen Südafrikas negative Abweichungen bis zu minus 6 K (°C, blau und lila). Quelle: NOAA-Reanalyse

Im ersten Halbjahr 2018 hat sich die Erde wie erwartet bei schwacher Sonnenaktivität und La Niña-Bedingungen weiter abgekühlt, die Eismassen der Arktis und der Antarktis sind gegenüber den Vorjahren gewachsen.

Die globalen 2m-Temperaturen sind im Juni 2018 mit einer Abweichung von 0,4 K (°) zum WMO-Klimamittel 1981-2010 auf den niedrigsten Stand dieses Jahres gefallen.

HausteinAnalysePrognoseGlobalT2mFallendJuniJuli2018
Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen bis 7.7.2018 und Prognose bis 14.7.2018 (aktualisiert). In der Analyse fallen die Abweichungen mit 0,40 K (orangefarbenes Oval) zum Tiefpunkt im Jahr 2018. In der Prognose für Juli 2018 fallen sie weiter auf 0,3 K. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale 2m-TA

Die Abweichungen der unverfälschten globalen 2m-Temperaturen liegen um mehr als die Hälfte niedriger, wie die nachfolgende Grafik für die globalen 2m-Temperaturen im Juni 2018 beweist, nämlich statt bei 0,4 K nur bei 0,19 K (orangefarbener Rahmen oben rechts).

(zum Vergrößern anklicken)

Die sommerlichen arktischen Meereisflächen (area/Reineisflächen) sind Anfang Juli 2018 größer als in einigen Vorjahren und liegen im Durchschnittsbereich (graue Flächen).

(zum Vergrößern anklicken)

Besonders erstaunlich ist das kräftige Wachstum des arktischen MeereisVOLUMENS auf überdurchschnittliche Werte.

Zum Vergrößern anklicken. Das arktische Meereisvolumen am 5.7.2018 (schwarze Linie im schwarzen Kreis) ist erstmals seit vier Jahren wieder über dem vieljährigen Durchschnitt (graue Fläche) und zusammen mit 2014 (rote Linie) mit knapp 15.000 Kubikkilometern (km³) oder 15 Billionen m³ auf dem höchsten Stand seit fünf Jahren. Quelle: DMI Polarportal

Update 8.7.2018: Ein anderer Blick auf das arktische MeereisVOLUMEN zeigt das ungewöhnliche Wachstum im Vergleich zu den meisten Vorjahren seit 2003.

Das deutlich größere Wachstum gegenüber den Vorjahren gilt auch für die Meereisflächen (area/Reineisflächen) der Antarktis zum dortigen Winteranfang.

Die Eismassen des mächtigen Grönlandeisschildes liegen am 1. Juli 2018 bei rund 75 Gigatonnen (75 Milliarden Tonnen)  über dem WMO-Klimamittel 1981-2010.

DMIGrönlandeisMassebilanzSchneebömbchen01072018
Zum Vergrößern anklicken. Bis 1.7.2018 ist die Eismasse Grönlands durch kräftige Schneefälle in den letzten Wochen (obere Grafik, blaue Linie) weit über den Durchschnitt gewachsen (untere Grafik, blaue Linie im orangefarbenen Kreis). Vom 1.9.2017 bis zum 1.7.2018 ist die positive Massebilanz (SMB) auf rund 625 Gigatonnen oder 625 Milliarden Tonnen gewachsen und liegt rund 75 Gigatonnen über dem WMO-Klimamittel 1981-2010 (graue Linie). Gegenüber dem starken Schmelzjahr 2012 (rote Linie beträgt der Zuwachs rund 175 Gigatonnen (untere Grafik, schwarze Linien). Quelle: DMI SMB Grönlandeis

Im letzten Jahr gab es erstmals in diesem Jahrhundert ein Nettowachstum (SMB minus Eisverlust durch Kalben) beim Grönlandeis: Sensation: Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

Auch die größten Landeismassen der Erde wachsen in der Antarktis seit Tausenden von Jahren,…Überraschende NASA-Studie: Der Eispanzer der Antarktis wächst! IPCC-Bericht 2013 ist falsch!

…und sind auch aktuell in der Siebentage-Prognose  anhaltend stark unterkühlt,…

…,auch wenn der IPCC bei seinen „Experten“ gegegenteilige Expertisen bestellt und kürzlich weltweit verbreitet hat und diese rasch als IPCC-Fake-News entlarvt wurden: NASA-Glaziologe Jay Zwally räumt auf: Die Antarktis verzeichnet Eiszuwachs!

Die Fakten über die zunehmend kältere Antarktis kann man in einer aktuellen Studie  nachlesen.

Die eisigen Rekord-Werte von fast minus hundert Grad Celsius wurden bereits 2004 gemessen, aber bisher zurückgehalten, wohl um das quasireligiöse Märchen von der menschengemachten „Globalen Erwärmung“ nicht zu stören, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ geannt wird…

Diese bereits im Jahr 2004 mit Satelliten gemessenen -98,6°C – und über 14 Jahre nicht veröffentlichte Rekordkälte – sind schon mal ein Hammer!

Lange Zeit hatte die Messung an der Antarktis-Station Wostok Bestand, an der am 23. Juli 1983 die bis dato niedrigste Lufttemperatur von minus 89,2 Grad gemessen worden war.

Insgesamt entdeckten die Wissenschaftler im Zeitraum 2004 bis 2016 mehr als 150 Messwerte unter minus 90 Grad in der Region. Ihre Studie ist im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“ erschienen.

Auch wenn es die meisten der sogenannten „Experten“ wohl noch nicht begriffen haben – oder öffentlich nicht zugeben wollen, um ihre Klima-Pfründe nicht zu verlieren -, wir sind am Beginn eines „Großen Sonnenminimums“ mit zunehmender Abkühlung der Erde in Richtung einer neuen „Kleinen Eiszeit“ mit eisigen Wintern in Europa und Nordamerika: Erster Sonnenfleck des neuen Sonnenzyklus Nr. 25 ist da! Schwache Sonne – kühle Erde!

Die Sonnenfleckenaktivität im aktuellen Sonnenzyklus (SC) 24 war nach einem Absturz im März auch im Juni 2018 trotz eines geringen Anstiegs gegenüber dem Vormonat weiter sehr schwach und geht voraussichtlich im Jahr 2019 einem ausgedehnten Minimum entgegen.

Der SILSO-Plot zeigt den Verlauf der täglichen (gelbe Linie) und monatlichen (blaue Linie) internationalen Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri) von April 2005 bis Juni 2018.  Das SSN-Minimum des SC 23 und der Beginn des SC 24 lagen im Dezember 2008. Die rote Linie zeigt die über 13 Monate gemittelten (smoothed) Monats-Werte. Die gestrichelten roten Linien am Ende der Grafik sind Prognosen der smoothed-Werte, mit denen jeweils das Maximum und das Minimum bestimmt wird.  Quelle: http://sidc.oma.be/silso/home

In den letzten acht Tagen war die Sonne erneut fleckenlos, in diesem Jahr bereits mehr als die Hälfte der bisher 185 Tage bis zum 4.7.2018.

Die Anzahl fleckenloser (spotless) Tage auf der erdzugewandten Seite der Sonne beträgt in diesem Jahr bis zum 4.7.2018 bereits 51%. Quelle: http://www.spaceweather.com/

Die globalen Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 25 km Höhe (Ozonschicht) reagieren auf die anhaltend geringere Energiezufuhr der schwachen Sonne mit den niedrigsten Temperaturen seit Beginn der Messungen im Jahr 2002.

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt den jährlichen Verlauf der Temperaturen in rund 25 km Höhe (25 hPa/mb) seit 2002. Anfang Juli 2018 (weißes Quadrat) liegen die Temperaturen nahe des fernsten Punktes (Aphel  m 6.7.2018 mit rund 152 Millionen km) der Erdumlaufbahn um die Sonne im jährlichen  Tiefpunkt mit der geringsten Energiezufuhr. Ähnlich kalt wie 2018 waren nur die beiden Jahre 2008 und 2009 beim letzten Sonnenminimum im Dezember 2008 sowie das Vorjahr 2017 mit ebenfalls schon sehr schwacher Sonnenaktivität. Quelle: https://ghrc.nsstc.nasa.gov/amsutemps/

Auch die globalen Temperaturen in der mittleren Troposphäre in rund 7,5 km Höhe (400 hPa) zeigen Anfang Juli 2018 einen sehr niedrigen Stand im Vergleich zu den Vorjahren seit 2002.

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt den jährlichen Verlauf der Temperaturen in rund 7,5 km Höhe (400 hPa/mb) seit 2002. Anfang Juli 2018 (weißes Quadrat mit Hinweispfeil) liegen die Temperaturen nahe des fernsten Punktes (Aphel am 6.7.2018 mit rund 152 Millionen km) der Erdumlaufbahn um die Sonne im jährlichen Tiefpunkt mit der geringsten Energiezufuhr. Ähnlich kalt wie 2018 waren nur die beiden Jahre 2008 und 2009 beim letzten Sonnenminimum im Dezember 2008 sowie das Vorjahr 2017 mit ebenfalls schon sehr schwacher Sonnenaktivität. Im Gegensatz zur Stratosphäre haben die globalen Temperaturen im HN-Sommer ihren Höhepunkt, weil die NH mit ihren großen Landmassen im Sommer stärker erwärmt wird als SH mit ihren großen Wasserflächen im dortigen Sommer und die Wärme der Landmassen die gesamte Troposphäre erwärmt. Quelle: vorhttps://ghrc.nsstc.nasa.gov/amsutemps/

Eine neue Studie zeigt einen bemerkenswerten Zusammenhang der Sonnenfleckenaktivität mit ENSO (El Niño Southern Oscillation).

Eine Grafkik aus der Studie zeigt die über sechs Monate gemittelten (smoothed) internationalen Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri)  im Vergleich zum über drei Monate gemittelten „Oceanic El Niño Index“ (ONI) der amerikanischen Wetterbehörde NOAA.

Figure: Top: Six-month smoothed monthly sunspot number from SIDC. Bottom: Oceanic El Niño Index from NOAA. Red and blue boxes mark the El Niño and La Niña periods in the repeating pattern. Quelle: Sonnenminimum und ENSO-Prognosen

Die Grafik zeigt auch den aktuellen Übergang von La Niña-Bedingungen zu erneuten El Niño-Bedingungen an, über den ich bereits berichtet hatte: Neue ENSO-Prognose: El Niño noch in diesem Jahr?

Die globalen und regionalen Aussichten für die Temperaturen im zweiten Halbjahr 2018 sind anhaltend ungünstig, wie sogar das CFSv2-Modell der „Warmrechner“ von NOAA für Europa zeigt.

Zum Vergrößern anklicken. CFSv2-Prognose vom 5.7.2018 für die T2m-Abweichungen der Dreimonatswerte von Juli 2018 bis Februar 2019 in Europa. Die Temperaturen sollen durchweg im Normalbereich liegen (weiß und orange), da is also nix mit globaler Erwärmung… Quelle: CFSv2-Prognosen Europa

Anmerkung: Die globalen Satellitendaten für den Juni 2018 sind im Tool von http://www.woodfortrees.org/plot/ noch nicht verfügbar, werden aber alsbald als Trend-Grafiken nachgereicht.

Update 6.7.2018: Hier die globalen Daten von UAH mit dem negativen linearen Trend von Januar 2016 bis Juni 2018.

Der Plot zeigt die monatlichen globalen Temperaturabweichungen von UAH 6.0 der unteren Troposphäre zum WMO-Klimamittel 1981-2010 mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT). Die Trendlinie (grün) zeigt nach dem „Super“- El Niño-Ereignis 2015/2016 von Januar 2016 bis Juni 2018 im linearen Trend weiter klar nach unten. Quelle: Trend UAH 6.0

Update 11.7.2018: Die globalen Daten von RSS4.0 mit dem negativen linearen Trend von Januar 2016 bis Juni 2018.

Der Plot zeigt die monatlichen globalen Temperaturabweichungen von RSS4.0 zum Klimamittel 1979-1998 der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT). Die Trendlinie (grün) zeigt nach dem „Super“-El Niño-Ereignis 2015/2016 von Januar 2016 bis Juni 2018 im linearen Trend weiter klar nach unten. Quelle: woodfortrees plot

Letzte Meldung: Die Temperaturen in der Arktis nördlich 80°N (rote Linie) bleiben im Polarsommer 2018 weiter unter dem vieljährigen Durchschnitt (grüne Linie) und liegen nur knapp über Null Grad Celsius (blaue Linie).

(Zum Vergrößern anklicken)

Anhang: Google-Teil-Übersetzung zur seit 2015 verbindlichen WMO-Klimanormalperiode 1981-2010, die u.a. in den monatlichen DWD-Pressemitteilungen durch Hinweis auf die angeblich „international gültige“ (kältere) Vergleichsperiode 1961-1990 bis heute vorsätzlich missachtet wird.

...Unter Berücksichtigung der Probleme, die in der Rolle der klimatischen Normalien in einem sich verändernden Klima (WMO, 2007) und anderswo identifiziert wurden, billigte der 17. World Meteorological Congress (WMO, 2015) eine Reihe von Änderungen, die sich in den Technischen Bestimmungen widerspiegeln zu Klimanormalen. Die bedeutendste dieser Änderungen war, dass sich die Definition einer Norm für klimatische Standards änderte, und sie bezieht sich jetzt auf die jüngste 30-jährige Periode, die in einem Jahr endet, das mit 0 endet (1981-2010 zum Zeitpunkt des Schreibens), statt zu nicht überlappenden 30-Jahres-Zeiträumen (1901-1930, 1931-1960, 1961-1990 und in der Zukunft 1991-2020), wie es zuvor der Fall war.

Der Zeitraum von 1961 bis 1990 wurde jedoch als Standard-Referenzzeitraum für langfristige Bewertungen des Klimawandels beibehalten.

Tatsächlich wird die überholte Referenzperiode 1961-1990 nur noch für langfristige Bewertungen des Klimawandels beibehalten, nicht aber für monatliche und jährliche Wetter-Beobachtungen, hier ist der WMO-Referenzzeitraum 1981-2010 verbindlich und alleine gültig.

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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26 Gedanken zu “Halbzeit 2018: Die Erde kühlt ab, die globalen Eismassen wachsen!

  1. Der Anstieg der Meereisfläche ist aber schon markant. Ist ja nicht nur gerade ein kleiner Schwenker nach oben. Jede Wette das dies wieder totgeschwiegen wird.

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    1. Bisher ist es natürlich nur eine DMI-Prognose mit Fragezeichen für den Juli 2018…

      (zum Vergrößern Rechtsklick in die Grafik und „Grafik anzeigen“ wählen)

      DMI
      Quelle: DMI-Plots Eisbedeckung

      Aber es wären im Juli 2018 arktische Meereisflächen in der Größe von Juli 1990/91, also vor bald 30 Jahren, einer vollen WMO-Klimaperiode…

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  2. Hallo schneefan,
    ich lese seit ein paar Monaten deinen für mich hochinteressanten Blog. Vielen Dank für die tolle Arbeit!
    Ich hätte eine Frage zur globalen Wolkendecke. Ich hab vor einiger Zeit gelesen das es vermutlich einen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Wolken und der zunehmenden kosmischen Strahlung bei schwacher Sonnenfleckenzahl gibt.
    Kann man aus den Satelitendaten schon einen Zusammenhang ableiten? Nimmt die globale Bewölkung zu?
    Grüße aus dem Allgäu

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    1. Danke für die positive Rückmeldung, freut mich.

      Dazu findet man Studien im Netz, u.a. hier: https://www.researchgate.net/figure/Low-level-cloud-cover-estimated-from-ISCCP-and-MODIS-adapted-from-Laken-et-al_fig3_287209825


      „Figure 3 : Low-level cloud cover estimated from ISCCP and MODIS, adapted from Laken et al. (2012a). Anomalies for ISCCP (blue line) and MODIS (green line) are calculated against the total period of each dataset. Cosmic ray flux (red dashed line, values on right-hand axis) is calculated from the Climax Colorado and Moscow neutron monitor data. The time period during several studies obtained a good correlation with smoothed data is marked with light blue (e.g. Marsh and Svensmark, 2000).“

      Ich denke, dieser Zusammenhang ist einerseits eindeutig, andererseits entspricht er (bisher) nicht dem von IPCC gesteuerten und finanzierten CO2-Wahn-Mainstream, der der Sonne keinen wesentlichen direkten und indirekten Einfluss auf das Erdklima einräumt (!)

      Zu den Entdeckungen von Svensmark et al. schrieb ich u.a. hier: CERN-Sensation: Die Wälder bilden Wolken als Schutz vor Sonnenbrand! Kosmische Strahlung verstärkt Wolkenbildung bis zum 100fachen!

      Sehr lesenswert dazu: Die kalte Sonne | Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

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      1. Vielen Dank für die Infos 👍🏻

        Bin auf die Entwicklung des Klimas/Eisflächen/Gletscher/Temperaturen/Sonnenaktivität der kommenden Jahre gespannt.

        Grüße

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