Update: Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff mit Klima-Narren nicht auf Position – zu viel Eis auf der Strecke?

Eilmeldung 1.9.2018: Drama in der Nordwestpassage – Segelyacht gerät mitten in der Nacht in der Bellot-Strait in Treibeis, wird zerquetscht und sinkt binnen Minuten. Die Crew muss aufs Eis flüchten!

ARK

Zum Vergrößern anklicken. Die Meereis-Grafik des Kanadischen Eisservice zeigt die wöchentliche prozentuale Bedeckung der östlichen Arktis (siehe Grafik oberhalb) einschließlich der Ostseite der Nordwestpassage. In der letzten Augustwoche 2018 sind die Eisflächen so groß wie seit 14 Jahren nicht mehr außer im Jahr 2015. Quelle: http://iceweb1.cis.ec.gc.ca/Prod/page2.xhtml?CanID=11090&lang=en&title=Eastern+Arctic
Zum Vergrößern anklicken. Die Meereis-Grafik des Kanadischen Eisservice zeigt die wöchentliche prozentuale Bedeckung der westlichen Arktis einschließlich der Westseite der Nordwestpassage. In der letzten Augustwoche 2018 sind die Eisflächen so groß wie seit 12 Jahren nicht mehr außer im Jahr 2009. Quelle: http://iceweb1.cis.ec.gc.ca/Prod/page2.xhtml?CanID=11081&lang=en&title=Western+Arctic

Update 28.8.2018: Klimanarren verschieben Propagandafahrt auf 2019! Vierter Versuch! Bericht eines Passagiers mit Fotos: Resolute vom Packeis eingeschlossen! Viele Eisbären gesichtet!

Zum Vergrößern anklicken. Update der Klimanarren-Website vom 26.8.2018: Die Narren-Expedition ist auf den Sommer 2019 verschoben…Quelle: Northwest Passage Project
Zum Vergrößern anklicken. Das Foto wurde von Bord der“ Akademik Ioffe“ wenige Stunden vor dem Auflaufen auf Grund aufgenommen. Es zeigt altes Eis und Pfannkucheneis durch fallenden Temperaturen. Originaltext zum Foto 12 Stunden vor der Havarie: “ With calm water and falling temperatures, pancake ice begins to form on the surface of the ocean as seen from the deck of the Akademik Ioffe in the far north of the Canadian Arctic. Kevin Lamb for BarrieToday…“ Weiter im Bericht: …“The town of Resolute, our original start and end point, was cut off from us due to heavy concentrations of sea ice against the shore…“
Damit ist klar, dass unerwartet viel Eis den geplanten Startpunkt „Resolute“ verhindert hat und die Verlagerung des Startpunktes 1000 km weiter südlich nach „Kugaaruk“ und die kurzfristige Neuplanung der Route erzwang, die letztlich zur Havarie und dem vorzeitigen Ende der Klimanarrenfahrt führte. Im Bericht heißt es weiter: „In fact, we covered far more territory than originally scheduled, and because of that we discovered a pair of islands that hosted nearly 20 polar bears that were within easy reach of our zodiacs.“ Eisbärenplage statt Eisbärenschwund…? Quelle: wie vor

Update 27.8.2018: Bisher keine Berichterstattung in deutschen Medien über das Scheitern der Klima-Mission! Position des havarierten Eisbrechers unverändert!

Seit zwei Tagen wird international über die Havarie des Klima-Narrenschiffs Akademik Ioffe berichtet, in deutschen Medien ist bisher im Internet nix zu finden…Quelle: Google

Zum Vergrößern anklicken. Die Position des havarierten russischen Eisbrechers „Akademik Ioffe“ (Klimanarren-Schiff) südöstlich der „Astronomic Society Islands“ ist unverändert zu den Vortagen. Eine Freigabe der Weiterfahrt soll nach Auswertung der Twittermeldungen wohl erst nach gründlicher Untersuchung des Risses im Rumpf durch Taucher und der Prüfung der Menge der eingedrungenen Wassermassen erlaubt werden. Quelle: Marine-Tracker[
Update 10.9.2018: Die Position des Narrenschiffs (Passenger Vessel) ist seit der Havarie am 24.8.2018 unverändert – der Schaden ist wohl größer als bisher berichtet…?

Zum Vergrößern anklicken. Die Position des Narrenschiffs (Passenger Vessel) südöstlich der „Astronomical Society Islands“ ist am 10.9.2018 seit der Havarie am 24.8.2018 unverändert. Der Polarwinter hat mit Dauerfrost eingesetzt, überwintert das Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff „Akademik Ioffe“ im Polareis…? Quelle: wie vor
Zum Vergrößern anklicken. In der Polarregion zwischen Kugaaruk und den „Astronomical Society Islands“ hat der Polarwinter mit Frost und Schnee eingesetzt. Die Position des Narrenschiffs ist mit einem schwarzen Stern markiert. Quelle: WetterOnline

Eilmeldung 26.8.2018: Narrenschiff auf Grund gelaufen und beschädigt – Expedition beendet! (Dank an Georg Jungbauer). Aufwändige Rettungsaktion mit Hubschraubern und Schiffen, alle Passagiere seit heute in Kugaaruk! (s. ganz unten „Zusammenfassung“). Aktuelle Twitter-Infos!

Pressemeldung vom Narrenschiff vom 25.8.2018. Quelle: Twitter
Zum Vergrößern anklicken. Bei Temperaturen um 0°C wird es ungemütlich am 26.8.2018 um 12 Uhr UTC (14 Uhr MESZ, 08 Uhr Ortszeit/Atlantische Zeit) in der Nordwestpassage und am Havarieort des Narrenschiffs (weißer Kreis). Quelle: Wetterzentrale

Update 26.8.2018: Narrenschiff liegt seit gestern vor Anker – Propagandafahrt an zu viel Eis gescheitert?

Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff (Passenger Vessel) liegt am 26.8.2018 seit gestern unverändert auf derselben Position (oben rechts) bei N69° 44’59 – W19° 15’28 südöstlich der „Astronomica Society Islands“ vor Anker. Zum Vergleich siehe nächste Grafik vom 25.8.2018. Scheitert die Propagandafahrt noch vor Erreichen der geplanten Route an zuviel arktischem Meereis, dessen Verschwinden sie aufwändig weltweit dokumentieren wollten? Quelle: Marine-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Screenshot vom 25.8.2018, 14,50 Uhr MESZ (08.50 Uhr Ortszeit/Atlantische Zeit) (siehe unten rechts). Ein Schlepper oder Spezialfahrzeug ( tugs and specaial craft) ist nahe des Narrenschiffs (dunkelblauer Punkt) auf N69° 44’59 – W19° 15’29 (siehe oben rechts in der Grafik). Quelle: wie vor
Zum Vergrößern anklicken. Der Screenshot des Narren-Projekts vom 26.8.2018, 11.05 Uhr MESZ zeigt nach dem 22.8.2018 – also nach vier Tagen seit dem geplanten Start am 23.8.2018 – keine neuen Meldungen mehr…Quelle: Northwest Passage Project
Zum Vergrößern anklicken. Eiswarnkarte des kanadischen Wetterdienstes vom 22.8.2018. Die gelben und roten Flächen weisen Meereis unterschiedlicher Dichte und Dicke auf, rot zeigt 9 bis 10/10 Eisbedeckung. Die roten Flächen sind für normale Schiffe gesperrt, mindestens 22 normale Schiffe mussten bereits nach Grönland zurückkehren. Die schwarze Linie zeigt die neue Route des Narrenschiffs  von Kugaaruk nach links in die Bellot-Straße und weiter nach Südwesten über die völlig vereiste Franklin-Straße (Strait). Die nächste Grafik zeigt die aktuelle Eisbedeckung. Quelle: http://arcticnorthwestpassage.blogspot.com/2018/08/2018-nw-passage-routing-august-23-is.html?view=flipcard

Zum Vergrößern anklicken. Die Karte zeigt die Position der Akademik Ioffe (passenger vessel) am 25.8.2018, 12.00 MESZ (06.00 Ortszeit/Atlantische Zeit). Die ursprügliche Route von Resolute (grünes Oval) ist in Grün eingezeichnet, die neue abweichende Route von Kugaaruk (rotes Oval) in Rot, ab Fort Knox sind die beiden Routen identisch. Die Bellot-Straße bei Fort Knox dürfte noch befahrbar sein, ab der Franklin-Straße dürfte auch die Narrenfahrt des Eisbrechers Akademik Ioffe (Eisklasse 1A – bis zu 1m) bei bis zu 2m dickem Eis beendet sein, wenn nicht ein Wunder geschieht…Die Eisschmelze im kanadischen Archipel ist allerdings auch in diesem Jahr Ende August beendet, wie der nächste Plot zeigt. Quelle: Marine-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Der MASIE-Plot zeigt die Größe der Meereisflächen (extent) im arktischen kanadischen Archipel Ende August 2018 (grüne Linie) im Vergleich zu einigen Vorjahren. In allen Jahren ist die Abnahme der Meereisflächen Ende August beendet, in diesem Jahr sind die Meereisflächen mit knapp 400.000 km² fast 100.000 km² größer als 2016. Da ist wohl nicht mehr mit einem Wunder zu rechnen: MISSION IMPOSSIBLE! Quelle: Masie-Plots
Zum Vergrößern anklicken. Ein Schlepper oder Spezialfahrzeug ( tugs and special craft, hellblauer Punkt) ist am 25.8.2018, 14,50 Uhr MESZ (08.50 Uhr Ortszeit/Atlantische Zeit) nahe des Narrenschiffs (dunkelblauer Punkt), beide liegen auf selbem Kurs Richtung Südwest (folgende Vergrößerung), also die Akademik Ioffe keineswegs wie geplant Richtung Norden nach Fort Ross..Quelle: Marine-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Der Screenshot des Narren-Projekts vom 25.8.2018, 15.20 Uhr MESZ zeigt nach dem 22.8.2018 keinen neuen Meldungen mehr…Quelle: Northwest Passage Project

Update 24.8.2018: Narrenschiff noch nicht gestartet – Ziel heute „Hecla und Fury“. Northwest Passage Project temporary not available? Start mit einem Tag Verspätung!

Zum Vergrößern anklicken. Der aktuelle Screenshot zeigt das Narrenschiff (passenger vessel) nach dem um einen Tag verspäteten Start am 24.8.2018, 15.00 MESZ (09.00 Uhr Ortszeit) auf dem Weg von Kugaaruk zur Inselgruppe „Hecla und Fury“ (schwarze Ovale). Quelle: Marine-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Die Karte zeigt mit der roten Linie den neuen Kurs des Narrenschiffs von Kugaaruk über die Inselgruppe „Hecla und Fury“ durch die Bellot-Straße und weiter nach Südwesten Richtung Cambridge Bay. Die schwarzen Kreise markieren jenseits der Bellot-Straße bis zu 2m dickes Meereis. Das Bild wurde zur besseren Einordnung gedreht. Etwa in zwei Wochen beginnt der arktische Polarwinter mit zunehmender Vergrößerung der Meereisflächen…Quelle: DMI Polarportal
Zum Vergrößern anklicken. Die „Database“ der „Akademik Ioffe“ zeigt am 24.8.2018 um 10.58 MESZ, dass das Schiff noch im Hafen der Pelly Bay liegt und heute abend die Inselgruppe „Hecla and Fury“ erreichen will. Quelle: Position Akademik Ioffe
Zum Vergrößern anklicken. Die Karte zeigt den aktuellen Hafen der Akademik Ioffe in Kugaaruk/Pelly Bay (schwarzer Kreis unten) und das heutige Ziel laut „Database“: Die Inselgruppe „Hecla and Fury“  soll um 20.00 Uhr Ortszeit (Atlantic Time = UTC−4) erreicht werden.  Weiteres Ziel dürfte die Bellotstraße bei Fort Ross sein (schwarzer Kreis oben). Quelle: Google map

Heute sollte das Schiff mit Klimanarren von Resolute(Bay)/Nunavut in Teile der NW-Passage starten, um dort die Klimaerwärmung zu beweisen.

So sieht die geplante Route aus:

Zum Vergrößern anklicken. Die Route des „Ship of Fools“ (rote Linie) beginnt oben in Resolute (weißer Pfeil) und führt nach unten zur Cambridge Bay (weißer Pfeil). Danach geht es auf derselben Route zurück und oben rechts raus Richtung Rieseninsel Baffin Island und dort die Ostküste weit runter. Quelle: Northwest Passage Project

Aber das Narrenschiff ist heute weit weg von Resolute, etwa 1000km weiter südlich in der Pelly Bay bei Kudaaruk, wie der Marine-Tracker zeigt.

(zum Vergrößern in die Grafiken klicken)

Dass es sich bei dem Passagierschiff (passenger vessel) tatsächlich um die aktuelle Position der „Akademik Ioffe“ handelt, wird hier deutlich.



In wenigen Stunden startet das Schiff – wohin auch immer – und findet auf seiner Route durch Teile der Nordwestpassage offensichtlich deutlich mehr Eis vor als erwartet.

Die Route war am 10.8.2018 überwiegend mit Eis bis zu 2,0m und mit Eisschollen/-bergen bedeckt.

Vergrößerung der arktischen DMI-Meereiskarte vom 10.8.2018, die geplante Route ist schwarz mit einem weißen Pfeil oben (Start) und einem schwarzen Pfeil unten (Ziel) eingezeichnet. Die Route ist aktuell überwiegend mit Eis bedeckt, das bis zu 2,0 m dick ist (blau/grüne Farben). Die Karte wurde gedreht, um sie in Einklang mit der Narren-Karte zu bringen. Quelle: wie vor

Eis

Die Temperaturen sind in den letzten Tagen dort allmählich weiter auf Werte um Null Grad Celsius gesunken und die Niederschläge sind von Regen und Schneeregen zunehmend in Schnee übergegangen.

WOWetterResolute23082018StartMitFrostUndSchnee

Der Ship-Tracker zeigt die Position des Eisbrechers „MS Akademik Ioffe“ am 26.7.2018 (letzter Report) bei Neufundland, also noch rund 3000 km von Resolute Bay entfernt…(schwarzer Kreis oben).

(zum Vergrößern anklicken)

Der Eisbrecher „MS Akademik Ioffe“ ist auch heute nicht mit dem Marinetracker als Passagierschiff (Passenger Vessel) oder Eisbrecher (icebreaker) bei Resolute zu erkennen (schwarzer Kreis).

(zum Vergrößern anklicken)

Zum Vergleich die Eislage auf der Route am 9.8.2016 aus der Propaganda-Seite

Narren

…und am 1.8.2018 mit viel mehr Eis als 2016, wie das Modis-Sat.-Bild erkennen lässt.

(zum Vergrößern anklicken)

Die Vergrößerung (anklicken) zeigt, dass es sich in diesem Teil der Route (oben im schwarzen Kreis) tatsächlich überwiegend um Eis und nicht um Wolken handelt.

Die aktuellen Eisbilder vom 20.8.2018 zeigen bei relativ schlechter Sicht durch Bewölkung nahezu unveränderte Eisflächen um Resolute (schwarzer Kreis) und auf der Strecke Richtung Cambridge Bay (rote Linie).

Zum Vergrößern anklicken. Modis-Satellitenfoto der Nordwestpassage vom 20.8.2018 mit Wolken und Eis auf der Route der“ MS Akademik Ioffe“ auf dem Weg nach Südwesten zur Cambridge Bay. Quelle: wie vor

Die aktuelle Berichterstattung findet man hier: http://www.northwestpassageproject.org.

Die Schiffspositionen/-bewegungen hier: Akademik Ioffe

Da darf man doch auf die Berichterstattung gespannt sein…, die es nie gab.

Zusammenfassung

zum nicht unerwarteten vorzeitigen Ende der geplanten Klima-Propagandafahrt vom 22.8. bis zum 23.9.2018 in der Arktis.

Die Propagandareise der Klimanarren auf dem Eisbrecher-Kreuzfahrschiff Akademik Joffe endet bereits am 24.8.2018 weit abseits der geplanten Route mit einer Havarie und der aufwändigen Rettung der Passagiere, wie ich sie bereits im Juni 2018 beschrieben habe.

„…Da kann man doch den mutigen Klima-Narren für ihre sicher nicht ganz billige Propaganda-Kreuzfahrt nur „Gute Fahrt“ wünschen und hoffen, dass die teure Reise nicht abgebrochen werden muss oder eine Rettungsaktion notwendig wird, wie es in den letzten Jahren an beiden Polen der Erde geschah…“

Sie reiht sich ein in die Fehlschläge anderer gescheiterter Klimanarren, die sich von falschen Klima-Propheten und deren Erwärmungs- und Enteisungsphantasien zu lebensgefährlichen Abenteuern verführen ließen.

„…Es ist nicht das erste Mal, das Wissenschaftler im von menschlichen Enteisungsphantasien wenig beeindruckten sommerlichen polaren Meereis der Arktis oder der Antarktis zeitweise festsitzen und bei ihren Forschungen behindert werden.

…Mal sehen, ob das Narrenschiff…

1. im arktischen Polarsommer 2018 tatsächlich ablegt,…

2. die Nordwestpassage unbeschadet durchquert,…

3. objektiv über die Forschungsergebnisse berichtet…“

Zu 1.: Ja, aber nur für ein paar Stunden…, und 1000km weiter südlich als geplant.

Zu 2.: erledigt.

Zu 3.: erledigt.

 

Letzte Meldung: August 2018 wird global kältester Monat des Jahres 2018 bei den TA 2m…

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen Temperaturabweichungen bis 25.8.2018 und Prognose bis 1.9.2018. Im Juli 2018 lagen die Abweichungen mit 0,39 K (°C) zum WMO-Klimamittel 1981-2010 auf dem bisher tiefsten Stand des Jahres 2018. In der Prognose stürzen die Abweichungen der Temperaturen vor allem auf der SH (blaue Linie) mit bis zu 0,5K (°C) ins Minus ab und erreichen im August 2018 einen neuen Jahrestiefstand. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe Grafik bei 0,23 K (°C) für Juli 2018). Quelle: Globale 2m-TA

…und das Grönlandeis wächst – wie schon im Vorjahr – prächtig:

Zum Vergrößern anklicken. Am 25.8.2018 – also wenige Tage vor dem Ende der DMI-Eissaison – ist die tägliche Massebilanz (SMB) des Grönlandeises wieder positiv (obere Grafik), kräftige Schneefälle überwiegen die nur noch geringe Schmelze am Ende des Polarsommers 2018!
Die Massebilanz (SMB) des Grönlandeises (untere Grafik, blaue Linie) liegt Ende August 2018 mit einem Zuwachs von etwa 500 Gigatonnen (Gt) seit dem 1.9.2017 rund 150 Gt über dem Durchschnitt (dunkelgraue Linie) und rund 450 Gt über dem Tiefstand 2012 (rote Linie) und damit auf Rekordkurs ähnlich wie im Vorjahr mit einem möglichen Nettozuwachs des Grönlandeises. Quelle: DMI Grönlandeis Massebilanz

Übrigens: Am 27.8.2018 ist erneut ein Sonnenfleck mit umgekehrter magnetischer Polarität auf der Nordhälfte der Sonnenoberfläche aufgetaucht: Das mehrjährige Sonnenminimum mit dem Wechsel vom aktuellen schwachen Sonnenzyklus 24 zum neuen und ebenfalls schwachen Zyklus 25 ist im Gange.

Zum Vergrößern anklicken. Das Magnetogramm der erdzugewandten Seite der Sonnenoberfläche zeigt am 27.8.2018 zwei Sonnenflecken, einen auf der Nordhälfte und einen auf der Südhälfte der Sonne. Die magnetische Polarität wird durch weiße (Nord) und dunkle (Süd) Bereiche der Sonnenflecken dargestellt. Während die Sonnenflecken des aktuellen SC 24 auf der Nordhälfte der Sonne eine weiß/schwarze (links/rechts) Polarität besitzen, zeigt der Sonnenfleck auf der Nordhälfte der Sonne das entgegengesetzte schwarz/weiße (links/rechts) „falsche“ Muster – während der Sonnenfleck auf der Südhalbkugel dieselbe – und damit für den SC 24 „richtige“ – Polarität aufweist: Er hat wie der „falsche“ Sonnenfleck auf der Nordhalbkugel eine schwarz/weiße (links/rechts) Polarität: Der „falsche“ Sonnenfleck auf der Nordhalbkugel ist ein weiteres Zeichen des kommenden neuen – und erneut schwachen und global kühlenden – SC 25! Quelle: NASA/SOHO

Update 28.8.2018: Der zerfallende (decaying) Sonnenfleck Nr. 2720 mit der umgekehrten magnetischen Polarität (reversed Polarity) verschwindet mit Drehung der Sonne nach rechts aus dem Sichtfeld der Erde.

Quelle: http://www.spaceweather.com/

Siehe dazu auch: Erster Sonnenfleck des neuen Sonnenzyklus Nr. 25 ist da! Schwache Sonne – kühle Erde!

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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27 Gedanken zu “Update: Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff mit Klima-Narren nicht auf Position – zu viel Eis auf der Strecke?

  1. Intressant, wenn ich das für mich im groben übersetzt richtig verstehe, wurde die Reise-,Expeditionsroute durch zu viel Meereis komplett neu und anders geplant?

    Wie gut das dieses Problem in 30 bis 50 Jahren nicht mehr auftreten kann, das hab ich bei Wetter-Online gelesen 😂 sagen die Experten.

    Fragt sich nur welche Experten und was die genommen haben 😂

    Danke für die Info Schneefan 👍

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    1. Hallo, Björn,

      gern.

      Die entscheidenden Sätze im dem WO-Klimaalarm-Pamphlet und die Überschrift Eis schmilzt, Schiffe kommen klingen nach der Havarie eines Eisbrechers am 24.8.2018 mit Klimanarren für mich eher zynisch…

      „Das Eis in der Arktis schwindet.“

      „Doch durch den Klimawandel sind einst unzugängliche Seewege inzwischen im Sommer regelmäßig befahrbar.“

      …und sind einfach unwahr – also Fake-News – und als solche leicht erkennbar, wenn man meinen aktuellen Blog-Artikel liest: Wer behauptet, dass das arktische Meereis schwindet, schwindelt…

      Seit etwa 10 Jahren wächst die arktische Meereisfläche (extent) linear gerade auch im Polarsommer sowohl in den Vormonaten als auch im aktuellen August 2018.

      (zum Vergrößern anklicken)


      Quelle: http://ocean.dmi.dk/arctic/plots/icecover/

      Seit dem Kooperationsabkommen 2012 von WetterOnline mit der Klima-Alarm-Zentrale beim PIK (Potsdam) ist die WO-Redaktion ganz offensichtlich klimaalarmistisch kontaminiert…

      Ergänzung: Eigentlich müsste die WO-Überschrift lauten: Eis wächst, keine Schiffe in der Nordwestpassage Ende August 2018!

      NW
      Quelle: MarineTraffic

      Am 28.8.2018, 18.00 Uhr MESZ befindet sich die beschädigte „Akademik Ioffe“ (Passenger Vessel) noch immer auf derselben Position.
      Die Nordwestpassage (orangefarbenes durchkreuztes Rechteck) weist bis auf einen Tanker, einen Eisbrecher und ein unbekanntes Objekt (orangefarbene Kreise, vermutlich angelegte Schiffe) keinerlei Schiffe auf einer der sieben Routen auf, weil sie durch dickes Eis blockiert sind.

      Kanada

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    1. Das Thema geistert schon seit Jahrzehnten durch die Medien.

      Was in der zitierten Arbeit nicht erwähnt wird, halte ich für viel bedeutsamer als Probleme mit dem Kompass…

      Bereits 2016 schrieb der FOCUS: https://www.focus.de/wissen/natur/geowissenschaft/tid-19780/magnetfeld-der-erde-der-naechste-polsprung-ist-ueberfaellig_aid_549982.html

      „…Magnetfeld der Erde

      Manche fürchten gar die nächste Eiszeit

      Einige Forscher vermuten auch einen Zusammenhang zwischen Polsprüngen und Klima. Der Aufprall der kosmischen Strahlung, so ihre Theorie, erzeugt in der Atmosphäre viele Kondensationskeime, an denen sich Wasserdampf anlagert. Es entstehen Tröpfchen, was zu einer verstärkten Bewölkung führt. Wolken aber kühlen die Erde ab. Deshalb könnte dieser Mechanismus Klimaveränderungen bewirken – bis hin zu Eiszeiten. Wäre dies richtig, würde die Polumkehr tatsächlich die ganze Erde und nicht nur einzelne Organismen beeinflussen…“

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  2. Auch hier für den Fall, dass der Artikel aus dem Internet verschwindet, weil er der medialen Klimapropaganda der Erwärmungs- und Enteisungsphantasten widerspricht…(Hervorhebungen von mir)

    „Seenot
    Drama in der Nordwestpassage

    Segelyacht gerät mitten in der Nacht in Treibeis, wird zerquetscht und sinkt binnen Minuten. Die Crew muss aufs Eis flüchten
    Pascal Schürmann am 29.08.2018

    Gestern Nacht ist die unter französischer Flagge segelnde Yacht „Anahita“, eine Ovni 345, nördlich der Küste Kanadas in der Nordwestpassage gesunken. Das Unglück ereignete sich in der Depot Bay, östlich der Bellot Strait. Nach ersten Informationen ist das Schiff zuvor von Treibeis eingeschlossen worden, aus dem es die Crew nicht mehr befreien konnte.
    Anahita Track
    © Garmin

    Der Kurs der „Anahita“. Von Nuuk an der Küste Grönlands ging es über die Baffin Bay nach Pond Inlet und weiter bis zum Eingang der Bellot Strait. Dort geriet das Schiff ins Treibeis und sank.

    Unter dem Druck des Eises schlug die „Anahita“ dann leck und sank. Die Besatzung, zwei Argentinier, mussten sich aufs Eis flüchten. Es gelang ihnen jedoch noch, einen Notruf abzusetzen und die Epirb des Bootes zu aktivieren. Diese sendete gerade noch lange genug, sodass die nächstgelegene SAR-Station eine Rettungsaktion starten konnte.

    Beide Männer sind inzwischen von anderen in der Nähe befindlichen Yachten, die auf das „Mayday“ reagiert hatten, aufgenommen worden. Und das, obwohl alle Crews, die sich mit ihren Yachten gegenwärtig in der Region aufhalten, ihre liebe Not hatten, sich und ihre Schiffe in den letzten Stunden vor aufkommenden Treibeisfeldern in Sicherheit zu bringen.

    Auch ein Schlepper und ein Eisbrecher waren zu den Havaristen beordert worden. Letzterer dürfte aber noch Stunden benötigen, um den Unglücksort zu erreichen.
    Anahita Ovni 345
    © P. Saad

    Die „Anahita“, eine Ovni 345, war erst vor Kurzem eigens für die Fahrt ins Eis umgerüstet worden

    Die „Anahita“ war wie etwa ein knappes Dutzend anderer Yachten auf dem Weg von Ost nach West durch die Nordwestpassage. In diesem Sommer allerdings zeigt sich das Eis in der Arktis hartnäckig. Anders als in den Vorjahren gab es bislang den Weg nicht frei. So blieb den Crews bisher nichts anderes übrig, als sich in Geduld zu üben. Oder aber umzudrehen.

    Genau dazu hatten die kanadischen Behörden allen Crews in den vergangenen Tagen dringend geraten. Es sei nicht abzusehen, dass sich die Passage in diesem Jahr überhaupt öffnen würde. Im Gegenteil sei die gegenwärtige Eislage für Yachten gefährlich. Die Crews sollten ihre Schiffe daher entweder zurück nach Süden verholen oder sich aber einen sicheren Überwinterungshafen in der Baffin Bay suchen.
    Pablo David Saad
    © P. Saad

    Der Skipper der „Anahita“, der Argentinier Pablo David Saad

    Der Skipper der „Anahita“, Pablo David Saad, hatte die behördliche Warnung bislang bewusst ignoriert und sich stattdessen am Skipper einer anderen Yacht orientiert, der die Passage schon mehrfach befahren hat und der auch in den letzten Tagen noch auf einen Rückzug des Eises gehofft hatte. Saad ist seit mehreren Jahren und mit wechselnden Crews auf Langfahrt. Er wie auch sein jetziger Begleiter stammen aus San Martín de los Andes, einer Stadt im Südwesten Argentiniens nahe der Grenze zu Chile.“

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