CFSv2: Wird der September 2018 mild und trocken in Deutschland und in anderen Teilen Europas?

Upate 16.9.2018: Dr. Gunther Tiersch-Hitzewelle von Freitag, 14.9.2018(!) um 19.20 Uhr im ZDF: „…Die nächste(!?) Hitzewelle in der nächsten Woche ist bereits programmiert

Zum Vergrößern anklicken. Diese „Dr. Gunter Tiersch-Hitzewelle“ könnte in die Geschichte des öffentlich-rechtlichen Klimaalarmismus eingehen! GFS00-ENSemble-Prognose vom 16.9.2018 für die 2m-Temperaturen in Köln bis zum 2.10.2018. Von einer „Hitzewelle“ mit Tmax von mindestens 30°C an mindestens fünf Tagen in Folge ist – wie schon seit Tagen (s.u.) – auch heute nix zu sehen. Mindestens fünf Tage in Folge Tmax mindestens 30°C im September in Mitteleuropa…??? Da muss man sich doch fragen, ob der Dr. in Meteorologie (noch ganz) echt ist, oder…? Übrigens: Ab kommenden Freitag versucht es der Herbst noch mal (siehe folgende Grafiken)…Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose Köln

Update 15.9.2018: GFS mit kühler letzter Septemberdekade.

Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Prognose für die 2m-Temperaturen in Köln vom 15. bis 30. September 2018. Nach wenigen Spätsommertagen sieht GFS06 (fette schwarze Linie) heute die letzten 10 Tage im September mit kühlen Tmax von unter 20° bis unter 15°C. Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose Köln
Quelle: http://wxmaps.org/pix/temp4

Update 14.9.2018: GFS06 rudert zurück: Keine September-„Hitze“ mehr!

Zum Vergrößern anklicken. Die WZ-GFS06-Prognose für Köln vom 14.9.2018 zeigt keine „Hitze“ (Tmax mind. 30°C) mehr bei den 2m-Temps bis Ende September. Lediglich der OP-Hauptlauf (grüne Linie) geht deutlich über Tmax 25°C, das ENSemble-Mittel (schwarze Linie) übersteigt die 25°-Marke weniger deutlich…: Schöne Altweibersommer-Tage, aber keine Hitze in Köln…Die Betrachtung (nur) der 850hPa-Temps kann zu falschen (wärmeren) Schlüssen bei den 2m-Temps führen, weil die bodennahen Schichten (2m) wegen des tieferen Sonnenstandes und längerer Nächte stärker auskühlen als die Luft in 1500m Höhe. Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose Köln

Update 11.9.2018: DWD-Modell mit deutlicher Abkühlung ab morgen!

WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 11.9. bis 16.9.2018. ICO/DWD (fette gelbe Linie) zeigt einen deutlichen Abwärtstrend in den kommenden fünf Tagen. Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Über die kommenden fünf Tage hinaus laufen die Modelle heute stark auseinander, was auf eine große Unsicherheit hindeutet (hier nicht dargestellt). Quelle: Wetterzentrale Multi OP Köln

Update 9.9.2018: ECMWF bleibt cool!

Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 9.9. bis 19.9.2018. ECMWF (fette rote Linie) zeigt weiter einen Abwärtstend in den kommenden 10 Tagen. Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: Wetterzentrale Multi OP Köln
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 8. und 9.9.2018 für den 18.9.2018. Beide Modelle sehen recht übereinstimmend einen kräftigen kalten Trog über West- und Mitteleuropa. Bei Eintreffen dieser Wetterlage werden mit westlichen Winden recht kühle und feuchte Luftmassen nach Mitteleuropa gelangen. Quelle: ECMWF und GFS

Update 8.9.2018: Zweite Septemberhälfte deutlich kälter?

Zum Vergrößern anklicken. Temperaturprognose vom 7. bis 23.9.2018 für Europa: Ab Mitte September soll es deutlich kälter werden in Deutschland…Allerdings soll es in der Nordhälfte Deutschlands recht trocken bleiben (s. folgende GFS-Grafik). Quelle: http://wxmaps.org/pix/temp4

Zum Vergrößern anklicken. GFS06/ENSemble-Prognose vom 8.8.2018 für die Temperaturen in 1500m (850hPa) und die Niederschläge am Beispiel KÖLN bis zum 23.9.2018. Das Prognosemittel (weiße Linie) liegt zunächst deutlich über, ab Mitte September nahe am WMO-Klimamittel 1981-2010 (rote Linie). Ab 13.9.2018 sollen zunehmend Niederschläge fallen. Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose

Update 7.9.2018: CFSv2 rechnet den September 2018 nun kühler und feuchter!

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der CFSv2-Prognosen für die Temperaturabweichungen im September 2018 in Europa von Ende August (links) zu Anfang September 2018 (rechts). Die schwarzen Ovale markieren die Gebiete mit Abweichungen: Süddeutschland und Südwesteuropa werden aktuell kühler gerechnet, Teile Nordskandinaviens milder. Quelle: Langfristmodell NOAA/CFSv2
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der CFSv2-Prognosen für die Niederschlagsabweichungen im September 2018 in Europa von Ende August (links) zu Anfang September (rechts). Die Niederschlagsmengen in Deutschland werden aktuell höher gerechnet (schwarze Kreise). Quelle: Langfristmodell NOAA/CFSv2
Zum Vergrößern anklicken. Die Earth-Grafik zeigt die Luftströmungen und Temperaturen am 7.9.2018, 11.00 MESZ in Europa in 500 hPa (rund 5500m). Das kalte Höhentief mit knapp -30°C ist seit gestern von Schottland (siehe Grafik unterhalb) in die südwestliche Nordsee gezogen und hat auf seiner Rückseite mit einer westlichen bis nordwestlichen Strömung kühle Meeresluftmassen mit teils kräftigen Niederschlägen nach Mitteleuropa geführt. Quelle: Earth Nullschool
Zum Vergrößern anklicken. Die Earth-Grafik zeigt die Luftströmungen am 7.9.2018, 11.00 MESZ auf der Nordhalbkugel (NH) in 250 hPa (rund 11.000m/Jetstream-Höhe). Der Strömungsfilm zeigt zwei blockierende Hochs (H) bei den Aleuten und bei Island. Die kräftige Westdrift über dem Nordatlantik endet westlich von Irland, über der Nordsee liegt das kalte Höhentief. Quelle: Earth Nullschool

Update 6.9.2018: Höhentief bringt kühle Luft und Regen!

Zum Vergrößern anklicken. Die Earth-Grafik zeigt die Luftströmungen und Temperaturen am 6.9.2018, 14.00 MESZ in Europa in 500 hPa (rund 5500m). Ein kaltes Höhentief mit knapp -30°C liegt bei Schottland und zieht langsam in die mittlere Nordsee. Auf seiner Rückseite werden mit einer westlichen bis nordwestlichen Strömung kühle Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt. Quelle: Earth Nullschool

Update 4.9.2018: ECMWF mit Berg- und Talfahrt!

Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 4.9. bis 14.9.2018. ECMWF (fette blaue Linie) fährt bei den Temperaturen in den kommenden 10 Tagen Achterbahn mit Temperaturdifferenzen bis zu 10°C. Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. GFS12 sieht dabei heute vor allem im Westen und Süden Deutschlands in den kommenden 10 Tagen teils kräftige Niederschläge (folgende Grafik). Quelle: Wetterzentrale Multi OP Köln

WZ

WZ

Update 3.9.2018: WO-Prognose: Kommende Nacht Schneefall im Erzgebirge! Rechner kaputt…?

Zum Vergrößern anklicken. WO-Prognose vom 3.9. für die Nacht zum 4.9.2018: Schneefall im Erzgebirge. Bei Temperaturen um 13°C…? Quelle: wie vor

WO

Update 1.9.2018: Teils frostiger Start in den Herbst! Globale Temperaturen fallen weiter!

WO

Zum Vergrößern anklicken. Die globalen AMSU-Satellitentemperaturen fallen Ende August 2018 in der mittleren Troposphäre um 7,5 km Höhe (400 mb/hPa) weiter deutlich unter die Vorjahreswerte. Die globale Abkühlung seit 2016 dauert an! Quelle: https://ghrc.nsstc.nasa.gov/amsutemps/amsutemps.pl
Update 4.9.2018 – Zum Vergrößern anklicken. Die globalen AMSU-Satellitentemperaturen fallen Anfang September 2018 in der mittleren Troposphäre in einer Höhe um 7,5 km Höhe (400 mb/hPa) weiter und erreichen den tiefsten Stand seit 17 Jahren ausgenommen 2008 im letzten Sonnenminimum (weißes Quadrat). Bei Andauern der niedrigen Temperaturen in der globalen mittleren Troposphäre werden auch die Satellitentemperaturen von UAH und RSS im September 2018 weiter fallen und einen neuen Jahrestiefstand ereichen. Quelle: https://ghrc.nsstc.nasa.gov/amsutemps/amsutemps.pl
Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen bis 31.8.2018 und Prognose bis 7.9.2018. Im August 2018 haben die Abweichungen mit 0,3 K (°C) zum WMO-Klimamittel 1981-2010 den bisher tiefsten Stand des Jahres 2018 erreicht. In der Prognose fallen die Temperaturen weiter. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe Grafik bei 0,23 K (°C) für Juli 2018). Quelle: Globale 2m-TA

Update 31.8.2018: Starker August-Schneefall in Schottland macht Probleme!

Nach einem warmen und in Teilen Deutschlands und Europas auch trockenen – aber keineswegs rekordverdächtigen – Sommer 2018 geht es am 1.9.2018 in den meteorologischen Herbst 2018.

Nachdem das Langfrist-Modell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA mit einem warmen August 2018 in Deutschland richtig lag, sieht es nun einen durchschnittlich temperierten bis milden September in Deutschland und überdurchschnittliche Temperaturen im Nordosten Europas.

(zum Vergrößern anklicken)

Zum Vergrößern anklicken. NOAA/CFSv2-Prognose vom 30.8.2018 für die 2m-Temperaturabweichungen in Europa im September 2018. Während große Teile West-und Südeuropas durchschnittliche Temperaturen aufweisen (weiße und gelbe Flächen), soll vor allem Nordosteuropa überdurchschnittliche – aber keineswegs warme – Temperaturen erhalten. Die Durchschnittstemperatur liegt z.B. im September in Finnland bei rund 8°C…Quelle: NOAA CFSv2-Prognosen

Die Niederschlagsmengen sollen vor allem in West-, Mittel- und Osteuropa im September 2018 teils deutlich geringer ausfallen als im Durchschnitt.

Die NOAA/CFSv2-Prognose vom 30.8.2018 für die Abweichungen der Niederschlagmengen in Europa im September 2018. Vor allem West-, Mittel- und Osteuropa haben teils kräftige Defizite, während für Teile Südeuropas kräftige Überschüsse erwartet werden. Quelle: wie vor

Die tagesaktuelle CFSv2-Prognose vom 29.8.2018 von Meteociel sieht den September 2018 in Deutschland erheblich kühler als die Prognose oben, die einen 10-Tage-Zeitraum der vorlaufenden Wetterentwicklung bis zum 30.8.2018 erfasst.

Meteo

Zudem werden die Niederschläge auch in Deutschland ebenfalls deutlich höher gerechnet.

Meteo

Die Stratosphärenmodelle von ECMWF und von GFS sehen heute in der Mittelfrist von maximal zehn Tagen übereinstimmend um den 8.9.2018 eine Hochdrucklage über der Nordsee mit einer weniger warmen nördlichen bis östlichen Strömung über Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 29. und 30.8.2018 für den 8.9.2018. Beide Modelle sehen recht übereinstimmend Hochdruckrücken über der Nordsee, ECMWF sogar einen Ansatz zum Polarwirbelsplit mit Hochdruck bis ins Nordmeer, sowie tieferen Druck über Osteuropa. Bei Eintreffen dieser Wetterlage könnten mit nördlichen und östlichen Winden recht kühle Luftmassen nach Mitteleuropa gelangen. Quelle: ECMWF und GFS

Bei ECMWF12 könnte das dann am 8. und am 9.9.2018 in 1500 m Höhe (850hPa) so unterkühlt aussehen…

GFS06 sieht heute für die ersten beiden Wochen im September 2018 für Köln zunächst überdurchschnittliche Temperaturen und wenig Niederschlag im ENS-Mittel (weiße Linien), wobei die Temperaturen allmählich in Richtung Durchschnitt (rote Linie) zurückgehen und die Niederschläge zunehmen sollen.

Eingebettet in eine anhaltend schwache Sonnenaktivität in diesem Jahr…

…in der Prognose abstürzende globale 2m-Temperaturen vor allem auf der Südhalbkugel (SH)…

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen Temperaturabweichungen bis 30.8.2018 und Prognose bis 6.9.2018. Im Juli 2018 lagen die Abweichungen mit 0,39 K (°C) zum WMO-Klimamittel 1981-2010 auf dem bisher tiefsten Stand des Jahres 2018. In der Prognose stürzen die Abweichungen der Temperaturen vor allem auf der SH (blaue Linie) mit bis zu 0,6K (°C) ins Minus ab und erreichen im August 2018 einen neuen Jahrestiefstand. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe folgende Grafik mit 0,16 K (°C) für August 2018 und dem tiefsten August-Stand der letzten fünf Jahre!). Quelle: Globale 2m-TA

(zum Vergrößern anklicken)

…, einem negativen linearen Trend der globalen Satelliten-Temps von RSS seit Januar 2016 bis einschließlich August 2018

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt die monatlichen globalen Temperaturabweichungen von RSS4.0 der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT). Die Trendlinie (grün) zeigt nach dem global wärmenden „Super“- El Niño-Ereignis 2015/2016 von Januar 2016 bis August 2018 im linearen Trend weiter nach unten. Quelle: RSS-Temperature-Plot

…und eine seit Mai und auch im Sommer 2018 meist unterkühlte Arktis mit einsetzendem Polarwinter und Durchschnittstemperaturen unter Null Grad Celsius in der Arktis nördlich 80°N…

Zum Vergrößern anklicken. Der DMI-Plot zeigt die Durchschnittstemperaturen in der Arktis nördlich 80°N (rote Linie) im Jahr 2018 bis zum 29.8. im Vergleich zum vieljährigen Mittel (grüne Linie). Der Polarsommer 2018 war meist unterkühlt, der Polarwinter hat seit einigen Tagen begonnen (rote Linie unter 0°C/blaue Linie). Quelle: DMI Artic Temperatures

…, mit größeren Meereisflächen als in den Vorjahren und mit einer geschlossenen Nordwestpassage

Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Meereiskarte (extent) der Arktis zeigt am 29.8.2018 mehr mehrjähriges Eis (grüne, gelbe und rote Farben) als in einigen Vorjahren, die Nordwestpassage (weißer Kreis) ist außer durch Eisbrecher nicht befahrbar. Quelle: DMI Polarportal

…ist wegen der zunehmenden Temperaturgegensätze zwischen Arktis und Subtropen ein baldiges Aufleben des seit Monaten stockenden Rossby-Wellen-Karussells des Polarjets auf der herbstlichen Nordhalbkugel zu erwarten.

Da is nix mit „globaler Erwärmung“ wegen ein paar Hitzetagen im Juli und im August 2018 in Deutschland im Sommer der Klimahysteriker!

Genießen wir also die kommenden noch teils spätsommerlich warmen Tage Anfang September 2018 in Deutschland,… und schützen uns in den schon deutlich kühler werdenden Nächten…

Letzte Meldung: Schneebombe auf Grönland – zum Abschluss der Schmelzsaison 6 Milliarden Tonnen (6 Gt) Eiszuwachs an einem einzigen Tag!

Zum Vergrößern anklicken. Am 30.8.2018 – also am vorletzten Tag vor dem Ende der DMI-Eissaison – ist die tägliche Massebilanz (SMB) des Grönlandeises durch eine „Schneebombe“ um 6 Gt (6 Gigatonnen = 6 Milliarden Tonnen) gewachsen (obere Grafik). Die Massebilanz (SMB) des Grönlandeises (untere Grafik, blaue Linie) liegt Ende August 2018 mit mehr als 500 Gigatonnen (Gt) rund 150 Gt über dem Durchschnitt (dunkelgraue Linie) und mehr als 450 Gt über dem Tiefstand 2012 (rote Linie) und damit auf Rekordkurs wie im Vorjahr mit einem Nettozuwachs des Grönlandeises. Quelle: DMI Massebilanz Grönlandeis

Zum Vergrößern anklicken. Zum Ende des Polarsommers hat es am 30.8.2018 (linke Grafik) vor allem in Südostgrönland kräftige Schneefälle gegeben. Der Massezuwachs (blaue Farben) ist deutlich höher als im WMO-Klimamittel 1981-2010 am selben Tag (rechte Grafik). Die Schmelzflächen (rot) sind dagegen am 30.8.2018 (linke Grafik) deutlich kleiner als im Mittel (rechte Grafik). Quelle: wie vor

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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42 Gedanken zu “CFSv2: Wird der September 2018 mild und trocken in Deutschland und in anderen Teilen Europas?

  1. Hallo, leider will der Sommer einfach nicht gehen. Auch nächste Woche wieder um die 26 grad bei uns in der oberlausitz. Was ist mit der kühlen Westströmung geschen? Taugen die Wettermodele überhaupt nichts mehr?

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    1. Zunächst mal erfolgt bis übermorgen bei den Tmax ein Temperatursturz von rund 10°C vom Spätsommer in den Herbst…

      (zum Vergrößern anklicken)


      Quelle: Wetterzentrale

      Was danach kommt, werden wir sehen…

      Seit Ende August 2018 gab es doch schon einige recht kühle Tage auch in der Oberlausitz…

      WO

      …mit frischen Nächten und Tmin um 12°C…

      WO

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  2. Hinweis: Spekulationen über „Septemberhitzewellen“ oder Weihnachten mit 20°C in Deutschland sind Spam und werden nicht veröffentlicht.

    Konkrete Modellvorhersagen sollten mindestens mit Links versehen werden.

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      1. Der Sommer 2018 sollte in Punkto Langfristvorhersage zum Nachdenken zu derartigen Prognosen veranlassen.
        Die Prognosen für diesen Sommer lagen durch die Bank weg zu 100% daneben.
        Es ist zur Zeit ja schon die Mittelfrist ein Problem.

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      2. Langfristprognosen sind immer experimentell und gleichen einem Blick in die Glaskugel.

        Das gilt auch für statistische Langfrist-Betrachtungen, für die stets gilt, was ich auch zum Sommer 2018 schrieb: Die Langfristprognosen sind natürlich – wie immer – mit großer Vorsicht zu betrachten und es kann noch völlig anders kommen.“

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    1. @Helsinge

      Es ist leider kein Bild zu sehen, (nur) deshalb die Löschung…

      Versuch’s einfach noch mal (Grafikadresse oder Link kopieren und einfügen),

      z.B. so:

      (zum Vergrößern Rechtsklick in die Grafiken und „Grafik anzeigen“ wählen)

      WZ

      Dazu die 2m-Temps mit angenehmer Spätsommerwärme tagsüber und teils einstellig frühherbstlich kühlen Nächten: WZ
      Quelle: Wetterzentrale

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    1. Erneut Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland am 16.9.2018.

      WO

      Frost und Bodenfrost in NRW.

      WDR
      WDR
      Quelle: WDR Text

      Nun warten wir alle auf die Dr. Gunther Tiersch-Hitzewelle, die er beim Wetterbericht am Freitag, 14.9.2018(!) um 19.20 Uhr im ZDF für die kommende Woche angekündigt hat: „…Die nächste(!?) Hitzewelle in der nächsten Woche ist bereits programmiert…“

      Mindestens fünf Tage in Folge Tmax mindestens 30°C im September in Mitteleuropa…???

      Da muss man sich doch fragen, ob der Dr. in Meteorologie (noch ganz) echt ist, oder…?

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  3. Habe heute folgendes gelesen: https://www.zamg.ac.at/cms/de/klima/news/waermstes-sommerhalbjahr-der-messgeschichte

    Passt irgendwie so gar nicht zu der globalen Abkühlung etc.
    Ist das ein lokaler Ausreißer, werden hier auch Daten nachjustiert (HISTALP) oder gibt es andere Erklärungen? Ggf. hab ich als Laie ein falsches Bild – habe den Sommer rein subjektiv weniger extrem empfunden als die Jahre zuvor.

    Was sagt der Fachmann dazu?

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    1. Das eine – regional – hat mit dem anderen – global – wenig zu tun.

      Die Fläche Österreichs beträgt knapp 84.000 km², die Fläche Europas rund 10,2 Millionen km², die Fläche der Nordhemisphäre 255 Millionen km², die Fläche der gesamten Erde folglich 510 Millionen km²…

      Den ausgesuchten sechs warmen Monaten in der winzigen Fläche Österreichs im Jahr 2018 gingen zwei kalte Monate (Februar/März 2018) in der viel (121 mal) größeren Fläche Europas – und auch in Österreich – voraus.

      NOAA
      Quelle: NOAA-Reanalyse

      Die globalen Satellitentemperaturen von UAH fallen linear von Januar 2016 bis August 2018.

      UAH
      Quelle: UAH Plot

      Der deutliche negative Trend bei den globalen Satellitentemperaturen setzt sich auch in diesem Jahr fort…

      AMSU

      …und liegt aktuell auf dem zweitkältesten Wert seit 2002 zu dieser Jahreszeit.

      AMSU

      Ein nüchterner Blick – also ohne Rosinenpickerei – auf das gesamte bisherige Jahr 2018 (Januar bis August) in Europa – und auch in Österreich – zeigt im Wesentlichen durchschnittliche Temperaturen mit Abweichungen von -1 bis +1,5 K (°C) zum WMO-Klimamittel 1981-2010.

      NOAA
      Quelle: wie oben

      Da gibt es einen Troll, der behauptete vor wenigen Tagen: „…Und das das Jahr 2018 extrem zu warm ist, bis jetzt!…“ (Benutzer gesperrt).

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  4. @ Gralveig,
    Das ist das Problem, das wir mit diesem Sommer speziell in Deutschland haben. Klimaalarmismus pur.
    Dabei genügt ein Blick über den Tellerrand, das dem nicht so ist.
    Wiederholte Schneefälle in Südafrika, wo im südafrikanischen Frühling Giraffe, Elefant, Löwe und Co. sich mit Schnee auseinandersetzen müssen. Jetzt immer noch Nachtfrost in Südaustralien, hatten gute Wintersportbedingungen mit Kängurus im Schnee. Schneefälle Ende August in Schottland, Sommerschnee in Kanada usw, usw.
    Habe mir abgewöhnt solche Artikel zu lesen, wie Schneefan richtig sagte. Regional ist eine Sache, global eine andere.

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  5. @ gralveig empfand ich ähnlich.

    was deutsche medien heutzutage auch nie sagen würden,

    dass in einigen Regionen erst ende juli 30 grad erreicht wurden.

    Also 1-2 Monate später als in den letzten Jahren! gruß philipp

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