Oroville-Staudamm: Leck am höchsten Dammbauwerk der USA? Reparaturkosten übersteigen eine Milliarde Dollar!

Nach den verheerenden Schäden am Oroville-Staudamm in Kalifornien beim unkontrollierten Überlaufen nach anhaltenden Regenfällen
im Februar 2017 dauern die Reparaturen auch im September 2018 an.

Foto des überlaufenden Oroville-Stauses in Kalifornien vom 10.2.2017.
Zum Vergrößern anklicken: Foto des überlaufenden Oroville-Stausees der mit 230 m höchsten Staumauer der USA in Kalifornien mit beschädigtem Haupt-Überlauf und hoch aufschießendem Wasser vom 12.2.2017. Quelle: Lake Oroville: 130,000 told to evacuate as part of tallest dam in US ’set …
Der zerstöre Hauptüberlauf des Oroville-Stausees am 27.2.2017. Der Wasserabfluss wurde gestoppt, um Reparaturen durchzuführen. Quelle: wie oben
Zum Vergrößern anklicken: Der zerstörte Hauptüberlauf des Oroville-Stausees am 27.2.2017. Der Wasserabfluss wurde gestoppt, um die Geröllmassen im Fluss zu beseitigen. Der Fluss wird dadurch aufgestaut und der erhöhte Wasserspiegel führt zur Störung des Stauwasserkraftwerks am Hauptdamm. Links neben dem Hauptüberlauf ist das zerstörte Gelände unterhalb des Notüberlaufdamms zu sehen, der mit riesigen Mengen hell erscheinender Sand- und Gesteinssäcke gestützt wird. Quelle: Neue Luftaufnahmen zeigen das Ausmaß der schweren Schäden am Überlauf des Oroville-Stausees!

Damals mussten fast 200.000 Menschen unterhalb des Staudamms evakuiert werden, weil ein Dammbruch und eine riesige Flutwelle im Feather River befürchtet wurden.

Die anfangs auf rund 200 Millionen Dollar geschätzten Reparaturkosten vor allem am Hauptüberlauf und am bis dahin noch nie benutzten Notüberlauf haben sich inzwischen verfünffacht und betragen nun mehr als eine Milliarde (one Billion) US-Dollars, wie die Zeitung „The Sacramento Bee“ am 5.9.2018 berichtet: Oroville Dam repair cost over $1 billion, California says

Die Luftaufnahme vom 13.2.2017 zeigt den Notüberlauf mit dem völlig zerstörten Gelände unterhalb, eine Straße wurde weggerissen. Der ebenfalls zerstörte Hauptüberlauf (oben) musste geöffnet werden, um den Notüberlauf zu stoppen. Quelle: wie oben
Zum Vergrößern anklicken. Die Luftaufnahme vom 13.2.2017 zeigt den Notüberlauf mit dem völlig zerstörten Gelände unterhalb, eine Straße wurde weggerissen. Der ebenfalls zerstörte Hauptüberlauf (oben) musste geöffnet werden, um den Notüberlauf zu stoppen und einen Bruch des Notüberlaufdamms durch Unterspülung zu verhindern. Quelle: wie oben

Ein Video von Mai 2018 zeigt Aufnahmen von umfangreiche Aufschüttungen mit Walzbeton (RCC=Roller Compacted Concrete) unterhalb des Notüberlaufs, die auf ein Leck schließen lassen: Oroville Dam News vom 1. Mai 2018: Gibt es dort ein Leck?

Aufnahme aus dem Video vom 1.5.2018 unterhalb des zerstörten Notüberlaufs am Oroville-Staudamm. Umfangreiche massive Aufschüttungen von Walzbeton deuten auf eine Leck unterhalb des Notüberlaufs. Quelle: Video

Übrigens: Die Stauseen in Kalifornien sind im dritten Sommer in Folge gut gefüllt – da is nix mit unendlicher Dürre à la Klima-Lügen-Märchen der „New York Times“:

Die Stauseen in Kalifornien sind Anfang September 2018 im dritten Jahr in Folge gut gefüllt und liegen meist um den historischen Mittelwert (rote Linie). Der Oroville-Stausee musste wegen der umfangreichen Reparaturen stark gesenkt werden. Quelle: California Data Exchange Center

Herzlich euer

Schneefan 2015

 

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14 Gedanken zu “Oroville-Staudamm: Leck am höchsten Dammbauwerk der USA? Reparaturkosten übersteigen eine Milliarde Dollar!

  1. Klimapanik statt Infrastruktur
    Das ist einfach die Folge davon wenn man sich auf Klima- und CO2 Panik konzentriert, anstelle die entsprechende Infrastruktur instand zu halten. Auch hätte man angesichts der wachsenden Bevölkerung neue Speicher und Überleitungen bauen müssen, was seit Ende der 70er nicht mehr geschah. Da wäre dann auch die Dürre nicht so problematisch gewesen. Und, wie sich im mittleren Westen zeigt, führt Bewässerung etc. auch zu einer Abkühlung.
    Auf jeden Fall wäre eine vernünftige hydrologische Infrastruktur weit sinnvoller und billiger gewesen als die Ausgaben für den Klimaaktionismus.

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    1. Aber der Wahnsinn ist nicht zu stoppen !!!!!!

      UN-Chef will Lähmung im Klimawandel-Kampf durchbrechen

      New York (dpa). Mit eindringlichen Worten hat UN-Generalsekretär António Guterres die internationale Gemeinschaft zu mehr Engagement beim Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Es sei höchste Zeit, „die Lähmung zu durchbrechen“, bevor es zu spät sei, sagte Guterres bei einer Rede im UN-Hauptquartier in New York. 2015 hatte sich die Weltgemeinschaft im Pariser Klimaabkommen darauf geeinigt, die Erderwärmung durch den Klimawandel auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, die USA waren allerdings später aus dem Abkommen wieder ausgetreten.

      Schönen Tag noch

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  2. Solange es bei uns in Europa nicht 2,3 4, richtig kalte Winter hintereinander gibt werden die Wahnsinnigen nicht aufhören ihren Wahnsinn zu verbreiten .
    Schau nach Amerika , Nord oder Süd egal , wo die letzten Winter richtig kalt waren , da hast du in den Medien bei uns recht wenig gelesen , gehört und gesehen , das wurde schon fast verschwiegen !
    Sobald es aber wieder ein wenig wärmer als normal ist ,wird dir das überall um die Ohren gehauen !
    Oder schau dir in der Antarktis den grossen Eisberg an , der letztes Jahr schon abgebrochen war , der bewegt sich gerade ein wenig , schon steigt der Meeresspiegel in den Medien um „Meter“ !
    Hast du von den Giraffen im Schnee schon etwas in den Nachrichten gehört , gelesen oder gesehen ? Ich nicht !
    Trotzdem einen schönen Abend

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    1. Der riesige Tafeleisberg „A68“ schwimmt seit Juli 2017 in der Antarktis nach wie vor fast an gleicher Stelle der Schelfeiskante von Larsen-C.

      Zum Vergleich Oktober 2017.

      MODIS
      Quelle: Akute Wasserknappheit: Emirates wollen Rieseneisberg „A68“ aus der Antarktis an ihre Küste schleppen

      Zu 1.9.2018:


      Quelle: NASA MODIS

      Bekanntlich wird der Meeresspiegel um keinen Millimeter höher, wenn schwimmendes Eis schmilzt, weil es als Eis bereits soviel Wasser verdrängt wie im geschmolzenen Zustand.

      Für einfache Gemüter gibt es das Beispiel von der Cola mit Eiswürfeln im Glas, die dann langsam schmelzen…: Der Pegelstand im Glas bleibt völlig unverändert – solange keiner davon trinkt…, sollte man in manchen Mainstream-Redaktionen vielleicht mal vorführen…

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      1. Das ist alles richtig was du sagst , nur in den Medien wird darüber anders berichtet und die haben mehr Zuhörer als wir hier , leider !
        Es gibt sehr viele , auch Wissenschaftler , die so denken wie wir ,aber die werden von den Medien , egal welche , nicht eingeladen und auch nicht zitiert , somit können die Wahnsinnigen mehr Menschen manipulieren , wie du hier aufklären kannst , leider !
        Schönen Abend und gute Nacht

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      2. Die große schwimmende Scholle (schwarz durchkreuzt) ist nicht „A 68“!

        „A 68“ liegt noch immer an der mit dem schwarzen Pfeil markierten Bruchkante, die alte Schelfkante unterhalb des Breitengrades 60W geht längs durch „A 68“ und „A 68“ liegt immer noch parallel zu 60W.

        (zum Vergrößern anklicken)

        Zum Vergleich der unveränderten Lage die Aufnahme vom 30. Oktober 2017.

        (zum Vergrößern Rechtsklick in die Grafik und „Grafik anzeigen“ wählen)

        MODIS

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    2. @samsonite

      Die Medienberichte über den ungewöhnlichen Schnee in Südafrika im dortigen Frühling 2018 mit Giraffen und Elefanten in der weißen Pracht nehmen zu, wie Google heute, 13.9.2018, 12.55 MESZ zeigt.

      Schnee

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      1. Wie lange hat es gedauert , bis das mal bekannt wurde ?
        Im Fernsehen und im Radio wird mehr scherzhaft darüber berichtet .
        Dieser Schwachsinn von heute :
        https://www.wetteronline.de/14-tage-wetter
        war heute schon Thema in den Wettervorhersagen !!!!!
        Alles was mit Abkühlung zu tun hat , wird lachhaft gemacht, aber jede wärmere Temperatur wird zur Hitzewelle und zum Untergang der Menschheit hochstilisiert , in den Medien !

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      2. Immerhin hat WO wahrheitsgemäß über die Schnee-Safari mit Elefanten und Giraffen im Frühling(!) in Südafrika berichtet…

        Der ARD-Videotext von heute sieht in den kommenden fünf Tagen ab Samstag in ganz Deutschland keine WO-Hitze mit mindestens Tmax 30°C.

        ARD
        Quelle: ARD-Videotext

        Als Beweismittel die heutige „weniger sichere“ bis „unsichere“ WO-Hitze-Prognose für den September 2018 in Deutschland.

        WO

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  3. Eisberge normal
    Also angesichts der Größe der Antarktis, der Niederschläge und der dortigen Eisdicke ergeben sich doch im Gleichgewichtszustand riesige Eismassen, die jährlich abgeführt werden müssen. Demnach ist es doch zu erwarten, dass da alle paar Jahre ein Rieseneisberg abbricht. Da verstehe ich die Panik absolut nicht. Interessant ist doch eigentlich nur die Massenbilanz gemittelt über 10 – 20 Jahre. Solange diese nicht negativ ist, ist doch alles normal. Da schieben sich die Gletscher eben weit aus Meer hinaus und irgendwann bricht das ab. Und da das Eis extrem dick ist werden diese „Schollen“ auch entsprechend groß (auch von der Fläche).
    Allerdings hat das Eisbergthema eigentlich nichts mehr mit dem Staudamm zu tun.

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    1. Das Eisbergthema hängt indirekt zusammen mit den klimatischen Fehleinschätzungen über eine von der New York Times erfundene angeblich unendliche menschengemachte Dürre in Kalifornien.

      Diese klimaalarmistischen Fehleinschätzungen auch durch die Regierung in Kalifornien haben zum Unterlassen notwendiger zeitgerechter Wartungsarbeiten und Reparaturen am Oroville-Staudamm geführt und damit das Leben zehntausender Menschen gefährdet und die ungeheuren Schäden verursacht, als der Stausee im Februar 2017 unkontrolliert überlief.

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