Globale Abkühlung 2018: Oktober 2018 um 0,4 Grad kälter als 2017!

Update 11.11.2018: Globale Abkühlung dauert an: Negativer Trend bei UAH und RSS seit 2016!

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt die monatlichen globalen Temperaturabweichungen von RSS4.0 und UAH6.0 der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT) von Januar 2016 bis Oktober 2018. Die Trendlinie (grün) zeigt nach dem „Super“- El Niño-Ereignis 2015/2016 von Januar 2016 bis Oktober 2018 im linearen Trend weiter nach unten. Die globale Abkühlung dauert an. Die Differenz der beiden Datenanbieter erklärt sich aus drei Gründen. 1. Der Bezugszeitraum von RSS ist 1979 bis 1998, UAH benutzt das WMO-Klimamittel 1981-2010. 2. Die gemessenen Räume reichen bei RSS bis 70°S, bei UAH bis 82,5 Süd. 3. RSS hat sämtliche Daten rückwirkend erhöht. Quelle: woodfortrees plot

Nach dem GLOBAL kältesten September der letzten zehn Jahre setzt sich die seit 2016 andauernde globale Abkühlung auch im Oktober 2018 fort.

Die Satellitenmessungen von UAH mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe liegen im Oktober 2018 mit 0,22 Grad Celsius Abweichung zum WMO-Klimamittel 1981-2010 gegenüber Oktober 2017 mit 0,63 K Abweichung um 0,41 Grad niedriger.

Bis auf die Monate März und Juli 2018 (grüne Rahmen) lagen sämtliche Monate niedriger als 2017, wie die UAH-Tabelle der Monatsabweichungen zeigt.

Das Jahr 2018 wird also erneut kälter als das Vorjahr und ist damit das dritte Jahr in Folge mit globaler Abkühlung. Die Summe der monatlichen Abweichungen zum Vorjahr liegt bis Oktober 2018 bei minus 1,45 K (°C).

Der deutsche Medienhype um das warme Jahr 2018 im winzigen Deutschland (0,357.386 Mill km²) im Verhältnis zur abkühlenden Gesamtfläche der Erde (510,1 Millionen km²) wirkt überaus lächerlich…

Kanada alleine ist 28 mal so groß wie Deutschland.

Kana

Große Teile Kanadas sind im Oktober 2018 zum WMO-Klimamittel 1981-2010 stark unterkühlt.

Der Monat Oktober 2018 war kalt und teils frühwinterlich in Kanada, die Nordwestpassage blieb 2018 ganzjährig geschlossen.

Dazu die überwiegend frostigen absoluten Durchschnitts-Temperaturen im Oktober 2018 in der NOAA-Reanalyse.

Die negativen Abweichungen bei den 2m-Temperaturen allein im Oktober 2018 im großen Kanada überwiegen bei weitem die positiven Abweichungen des gesamten Jahres im winzigen Deutschland mehrfach…

Das Problem unseres Jahrhunderts wird nicht eine „globale Erwärmung“ sein, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird…: Neues Klimaziel: Globale Abkühlung auf minus zwei Grad begrenzen!

Letzte Meldung: Das arktische Meereis (extent) wächst Anfang November 2018 rasant um mehr als 200.000 km² täglich durchschnittlich, also in zwei Tagen mehr als die Fläche Deutschlands mit 357.386 km²

(zum Vergrößern anklicken)

…und hat am 4.11.2018 mit 8,84 Millionen km² die Fläche des Vorjahres überholt (rote Linie 2018 über der blauen Linie 2017).

In Nordamerika lag die Schneefläche im Oktober 2018 mit 9,67 Millionen km² rund 1,7 Millionen km² über dem Mittel der letzten 50 Jahre (seit Beginn der Messungen) auf Rang 2 knapp hinter 2002 mit 9,76 Mill. km².

(zum Vergrößern anklicken)


Quelle: Rutgers Univerysity Global Snow Lab

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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16 Gedanken zu “Globale Abkühlung 2018: Oktober 2018 um 0,4 Grad kälter als 2017!

  1. Ich würde es ja verlinken aber leider weiß ich nicht mehr wo ich es gelesen habe 😦
    Ab nächstem Jahr wird keiner mehr vom Klimawandel sprechen sondern dann wird der Wahn ums Trinkwasser los gehen mit dem Umweltaktivitäten gerechtfertigt werden

    Wartet ab !

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  2. Hallo Schneefan, hallo an die Runde,
    War für 3 Wochen in Guangzhou / China der Heimatstadt meiner Frau und hatte keinen Zugang zu dieser Seite.
    Es ist für mich keine Überraschung, dass der Oktober weltweit kälter ist als im Vorjahr. Vor allem in Nordamerika sah man die Auswirkungen doch sehr deutlich, mit extrem frühen Schneefällen in den USA. In unseren zu diesen Thema gleichgeschalteten Medien wurde so gut wie gar nicht darüber berichtet. Die Monate April bis Mitte Oktober waren für die Klimatrolle wie Viagra, entschuldige den etwas schlüpfrigen Vergleich. Wenn die Erwärmungs – ( Mannes ) Kraft nachläßt, muss man mit einen kleinen Fleckchen Erde ( Pille ) nachhelfen.
    Auch jetzt sollte man sich von den milden Novembertemperaturen nicht täuschen lassen. Aktuell bauen sich solide Kältepotentiale über Nordamerika ( -15° bis -30°C ), in Sibirien wird die -30°C schon unterschritten. Gleichzeitig sind die Frühstunden in Südaustralien und Neuseeland alles andere als lau, bei Temperaturen von 3°C bis max. 10°C ziemlich frisch. Das bei diesen Bedingungen das Meereis in der Arktis rasant wächst wundert mich nicht. Deswegen wird der November eher noch eine Schippe drauflegen im Bezug zu den Werten vom Oktober, und wir m.E uns in diesen Winter sehr warm anziehen müssen.
    Das interessiert die Klimaalarmisten recht wenig. Ich hoffe ich kann hier eine kleine Geschichte in Bezug auf ein Oberalarmist, Herr Latif, schreiben. Guangzhou liegt etwas nördlich des nördlichen Wendekreises, also sehr weit südlich und liegt 21 m ü.n.N. Schneefall kommt vielleicht einmal in einem Jahrhundert vor. Was sagte Latif im Jahr 2000 kein Schnee 2010 ? Nicht mal für Guangzhou hat diese Prognose hingehauen. Siehe Januar 2016

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    1. Spekulation.

      Trop

      Der SOI zeigt aktuell positiv/neutrale ENSO-Bedingungen mit einer Vorlaufzeit von zwei Monaten an, unter SOI -7 folgen El Niño-Bedingungen.


      Quelle: 30-Tages-Index des SOI

      Nachtrag: Allerdings gab es im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 im Oktober 2018 erstmals in diesem Jahr mit einer Abweichung von +0,83 K (°C) schwache El Niño-Monats-Bedingungen, die ab +0,5 K beginnen.

      Für Europa würde El Niño die Chancen auf einen kalten Winter erhöhen.

      Siehe auch: Globale Abkühlung geht weiter: Schwache Sonne – kein El Niño 2018?

      Anmerkung: NOAA definiert die ENSO-Bedingungen in den Wochenberichten wie folgt:

      „NOAA Operational Definitions for El Niño and La Niña
      El Niño: characterized by a positive ONI greater than or equal to +0.5ºC.
      La Niña: characterized by a negative ONI less than or equal to -0.5ºC.
      By historical standards, to be classified as a full-fledged El Niño or La Niña episode (Ereignis),
      these thresholds must be exceeded for a period of at least 5 consecutive overlapping
      3-month seasons.

      CPC considers El Niño or La Niña conditions (Bedingungen) to occur when the monthly Niño3.4 OISST
      departures meet or exceed +/- 0.5ºC along with consistent atmospheric features. These
      anomalies must also be forecasted to persist for 3 consecutive months
      „.

      El Niño-Bedingungen (conditions) liegen also erst vor, wenn diese mindestens drei Monate in Folge gemessen werden.

      Der Doppelmonatswert des MEI liegt im September/Oktober 2018 mit einem Wert von +0,47 niedriger als im Wert der beiden Vormonate und unter den Werten im El Niño-Ranking.

      Der gekoppelte Ozean-/Atmosphäre-Index „MEI“ zeigt also aktuell KEINE El Niño-Bedingungen an.

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  3. Heilig Abend? Dieses Jahr das erste mal, das ich mir wünsche, es würde schütten ohne Ende! Oder auch viel Schnee! Sieht aber nach Russischer Kälte und trocken aus?! Laut NOOA soll (aktuell!) der Winter Niederschlagsreich sein, oder?

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    1. Das experimentelle – und schon deshalb sehr unzuverlässige – Langfrist-Modell NOAA-CFSv2 sieht in der Tat aktuell einen niederschlagsreichen Winter in Deutschland.

      (zum Vergrößern anklicken)

      Allerdings bei milden Temperaturen…

      Aktuell regnet es im Westen Deutschlands seit etwa 06.00 Uhr heute Morgen ununterbrochen…, und da kommt noch mehr…

      Gut für den Rhein, der in der kommenden Woche deutlich steigen wird, m.E. auf um 1,5m am Pegel Köln…

      Was

      Heute entdeckt: Wenn das Klima in die Flucht treibt

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    1. Es sieht gut aus,…

      (zum Vergrößern anklicken)

      …, übrigens auch bei sämtlichen (12) Talsperren im Bergischen Land (Wupperverband) schon vor dem neuen Regen.

      Alle Talsperren melden im Status: NORMAL.

      Die größte unter ihnen, die „Große Dhünn-Talsperre“ meldet heute einen Füllstand von 58,5%.

      Die Große Dhünn-Talsperre ist die drittgrößte Trinkwassertalsperre Deutschlands.

      „…Die Talsperre ist so dimensioniert, dass Überschusswassermengen regenreicher Jahre über einen langen Zeitraum aufgenommen werden können, um sie in regenarmen Jahren wieder abgeben zu können. Eine Talsperre mit dieser Art der Bevorratung wird auch Überjahresspeicher genannt…“

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