Milder Dezember – strenger Winter? Flusspegel werden steigen!

Update 16.12.2018: 3. Advent – Köln und Kattowitz im Schnee! Im Westen bis ganz runter weiß – Fotos!

Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Webcam WDR Köln
Zum Vergrößern anklicken. Kattowitz im Schnee am 3. Advent nach Verlängerung der UN-Klimakonferenz (COP24). Quelle: Webcam Kattowitz


Update 15.12.2018: Hier wird es morgen auch im Flachland weiß! Im Skiliftkarussell Winterberg/Sauerland sind bei 25cm Schnee fünf Skilifte in Betrieb! Webcams!

Update 14.12.2018: In der Nacht zum 3. Advent von Westen kräfiger Schneefall!


WO

Update 13.12.2018: Letzte Nacht bis knapp minus 40 Grad auf der Glattalp in der Schweiz! Am kommenden Sonntag (3. Advent) von Westen aufkommende Schneefälle, die teilweise in Regen übergehen!

Update 12.12.2018: Ein Meter Neuschnee in den Alpen – Glättechaos im Erzgebirge!


Eilmeldung 11.12.2018: 24. UN-Weltklimakonferenz (COP24) im Schneetreiben! Live-Cam!

Zum Vergrößern anklicken. Das Webcam-Foto zeigt das Veranstaltungsgebäude (mit den Fahnen) der COP24 in Kattowitz/Polen hinter dem großen Kreisverkehr am 11.12.2018 um 10.50 Uhr im Schneetreiben: Abkühlung für die überhitzten Klimahirnis bis zum Veranstaltungsende am 14.12.21018! Quelle: wie oben

Update 10.12.2018: Strat.-Modelle mit kräftigem kalten Trog über Mitteleuropa um den 19.12.2018! Tiefster Winter in den Bergen – Video!

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 9. und 10.12.2018 für den 19.12.2018. Beide Modelle sehen fünf Tage vor Weihnachten weiter eine ähnliche Position des Polarwirbelzentrums bei Nordsibirien mit einem mächtigen Trog (vor allem bei ECMWF) über Nord-, West- und Mitteleuropa über das Mittelmeer bis nach Nordafrika. ECMWF sieht dazu hohen Druck über Grönland und dem Nordatlantik. Durch das weite südliche Ausgreifen der Frontalzone vor allem bei ECMWF dürfte Mitteleuropa besonders im nördlichen Teil auf der kalten Seite liegen, womit auch in Deutschland in der südlichen Westlage eher winterliches und niederschlagsreiches Wetter zu erwarten ist. Das Eintreffen dieser Großwetterlage bedeutet gute Aussichten auf weiße Weihnachten 2018 in Mitteleuropa! Quelle: ECMWF und GFS

Update 9.12.2018: Modelle mit Winterwoche und kalten Aussichten für Weihnachten! Heute starker Schneefall in den Hochlagen – Fotos!

Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 9.12. bis 25.12.2018 (nur GFS). Die Modelle sehen heute eine Winterwoche bei den Temperaturen bis zum 15.12.2018. Nach Milderung soll es dann pünktlich zu Weihnachten wieder winterlich werden (nur GFS). Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit kommt es allerdings vor allem bei Hochdruckeinfluss zu Inversion: Die Temperaturen sind unten kälter als oben. Quelle: Wetterzentrale

Update 8.12.2018: Webcams zeigen den Schnee: SchwarzwaldBayerischer WaldHarzErzgebirgeZugspitze. UWZ-Warnung „ROT“ vor schwerem Schneesturm mit Schneeverwehungen im Oberallgäu!

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Update 7.12.2018: UWZ-Warnungen vor Schneesturm im Schwarzwald, im Bayerischen Wald und im Oberharz mit Schneeverwehungen! Strat.-Modelle mit winterlichen Rechnungen um die Monatsmitte!

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 6. und 7.12.2018 für den 16.12.2018. Beide Modelle sehen eine ähnliche Position des Polarwirbelzentrums bei Nordsibirien mit einem mächtigen Trog (vor allem bei ECMWF) vom Nordmeer über West- und Mitteleuropa bis nach Südosteuropa, während GFS diesen Trog noch vor Westeuropa ostwärts schwenken sieht. Durch das weite südliche Ausgreifen der Frontalzone vor allem bei ECMWF dürfte Mitteleuropa besonders im nördlichen Teil auf der kalten Seite liegen, womit auch in Deutschland in der südlichen Winkel-Westlage eher winterliches und niederschlagsreiches Wetter zu erwarten ist. In der Achse des mächtigen kalten Troges bei ECMWF könnte sich zudem eine Luftmassengrenze (LMG) von GB über Deutschland bis Griechenland mit langanhaltenden und kräftigen Niederschlägen entwickeln, die vor allem nördlich der LMG überwiegend als Schnee fallen sollten (s. folgende Grafik)… Quelle: ECMWF und GFS

Update 6.12.2018: ECMWF erneut mit Schneesturm in höheren Mittelgebirgslagen zum Wochenende 8./9.12.2018! Modelle einig: Nasskalte Westlage mit viel Schnee in den Hochlagen um die Monatsmitte!

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon in der ECMWF-Rechnung vom 30.11.2018 (s. Update vom 30.11.2018) für die Wetterlage in Europa am 8.12.2018 erneuert ECMWF heute diese stürmische Rechnung für das kommende Wochenende. Ein Tiefdruckkomplex zieht von Westen über West- und Mitteleuropa mit Windgeschwindigkeiten bis zu 40m/sec (144 km/h) in 1500m Höhe (850 hPa). Zumindest in höheren Lagen dürfte dabei Windstärke 12 (118km/h oder 32,8m/sek=Orkan) auch in Deutschland auftreten. Auf der Rückseite des Tiefs wird polare Kaltluft herangeführt, in der es in der Folge auch bis in tiefere Lagen Schneefall geben kann. Mindestens in höheren Lagen ist also ab Samstag, 8.12.2018 ein Schneesturm zu erwarten. Die folgende GFS-Grafik zeigt das Ende der COP24 erneut im Schnee. Quelle: ECMWF-Windprognose 1500m

Zum Vergrößern anklicken. Die 500hPa (5500m)- und Bodendruck-Prognosen von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) vom 6.12.2018 zeigen für die Monatsmitte mit recht guter Übereinstimmung eine nasskalte Westdrift über West- und Mitteleuropa. Dabei sollten wiederholt Niederschläge fallen, die in höheren Lagen überwiegend als Schnee niedergehen. Das Eintreffen dieser Wetterlage kann eine gute Voraussetzung für weiße Weihnachten sein, wenn der sich der hohe Druck über dem Atlantik weiter nach Osten verlagert und eine Nordwetterlage über Mitteleuropa einleitet…Quelle: Wetterzentrale

Eilmeldung 5.12.2018: Info zur 24. UN-Weltklimakonferenz: Die globale Abkühlung seit 2016 dauert im November 2018 an!

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt die monatlichen globalen Temperaturabweichungen von RSS4.0 und UAH6.0 der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT). Die Trendlinie (grün) zeigt nach dem „Super“-El Niño-Ereignis 2015/2016 von Januar 2016 bis NOVEMBER 2018 im linearen Trend weiter nach unten. Die globale Abkühlung dauert an. Die Differenz der beiden Datenanbieter erklärt sich aus drei Gründen. 1. Der Bezugszeitraum von RSS ist 1979 bis 1998, UAH verwendet das international übliche WMO-Klimamittel 1981-2010. 2. Die gemessenen Räume reichen bei RSS bis 70°Süd, bei UAH bis 82,5 Süd. 3. RSS hat sämtliche Daten rückwirkend erhöht. Quelle: woodfortrees plot

Update 4.12.2018: GFS06 mit gebietsweisem Schneefall zum 2. Advent!

Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS06-Prognose vom 4.12.2018 für Schneefall am 11.12.2018. Ein komplexes Schneetief liegt pünktlich zur UN-Klimakonferenz (COP24) mit Teiltief über Polen und führt auch im größten Kohlerevier bei Kattowitz zu Schneefällen. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognose

Update 3.12.2018: Strat.-Modelle mit kräftigem kalten Trog über Mittel- und Osteuropa um den 12.12.2018!

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 2. und 3.12.2018 für den 12.12.2018. Beide Modelle sehen recht übereinstimmend eine zentrale Position des Polarwirbels nahe des Nordpols mit einem mächtigen kalten Trog (vor allem bei ECMWF über Polen/COP24); ECMWF sieht eine Blockade über dem Nordatlantik, während GFS eine anhaltende kräftige Westdrift vom Nordatlantik nach Mitteleuropa rechnet. Beide sehen eine Winddrehung auf NW über Mitteleuropa, die nun bei ECMWF mehr auf Nord dreht. Bei Eintreffen dieser Prognosen werden weiter feuchte und niederschlagsreiche, vor allem bei ECMWF aber kältere Luftmassen nach Mitteleuropa geführt, die zunehmend zunächst in höheren Lagen für reichlich Schnee sorgen sollten, aber auch in tieferen Lagen allmählich zu winterlichen Niederschlägen führen können. Die folgende Grafik zeigt die ECMWF-Prognose von heute für die Wetterlage am 12.12.2018, 00.00 Uhr UTC mit einem kräftigen Schneetief über Mitteleuropa mit Zentrum über Deutschland.. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Rechnung vom 3.12.2018 für die Wetterlage in Europa am 11/12.12.2018.Pünktlich zur COP24 liegt ein kräftiger Tiefdruckkomplex über Mitteleuropa (Deutschland und Polen) und führt von Norden hochreichende feuchte Kaltluftmassen heran, in denen es auch bis in tiefere Lagen Schneefall geben kann. Mindestens in höheren Lagen ist mit größeren Schneemengen zu rechnen. Quelle: ECMWF Medium Range Charts
Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose vom 3.12.2018 für die Temperaturabweichungen (TA) vom WMO-Klimamittel 1981-2010 in 1500 m Höhe (850 hPa) in Europa am 11./12.2018. Während der COP24 in Kattowitz vom 2. bis 14.12.2018 herrscht ungewöhnlich eisige Kälte mit TA bis zu minus 12 Grad Celsius in Teilen Mitteleuropas. Ob da gerade Al Gore eingetroffen ist im größten Kohlerevier Polens…? Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Die Rechnungen werden noch eisiger: ECMWF-Prognose vom 3.12.2018, 12.00 UTC für die Temperaturabweichungen (TA) vom WMO-Klimamittel 1981-2010 in 1500 m Höhe (850 hPa) in Europa am 11.12.2018. Während der COP24 in Kattowitz vom 2. bis 14.12.2018 herrscht ungewöhnlich eisige Kälte mit TA bis unter minus 12 Grad Celsius in Teilen Mittel- und Westeuropas. Ob da gerade Al Gore eingetroffen ist im größten Kohlerevier Polens..? Quelle: Wetterzentrale

Update 2.12.2018: Modelle: 24. UN-Klimakonferenz in Kattowitz (Südpolen) beginnt heute mild und endet am 14.12.2018 im verschneiten Winter in Mitteleuropa!

Update 1.12.2018: Modelle noch immer einig: Wintereinbruch ab 8.12.2018!

Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 1.12. bis 17.12.2018 (nur GFS). Die Modelle sehen heute weiter zunächst recht milde Temperaturen bis zum 7.12.2018. Seit drei Tagen sind sie sich nun einig: Danach geht’s deutlich bergab – Erneuter Wintereinbruch ab dem 8.12.2018. Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit kommt es allerdings vor allem bei Hochdruckeinfluss zu Inversion: Die Temperaturen sind unten kälter als oben. Quelle: Wetterzentrale

Eilmeldung 30.11.2018Überschwemmungen suchen Brandgebiete in Kalifornien heim!

Update 30.11.2018: ECMWF mit Orkantief über Deutschland am 8.12.2018! Schneesturm möglich? Modelle weiter einig: Erneuter Wintereinbruch um den 8.12.2018!

Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Rechnung vom 30.11.2018 für die Wetterlage in Europa am 8.12.2018. Ein Tiefdruckkomplex zieht von Westen über Westeuropa nach Mittel- und Osteuropa mit Windgeschwindigkeiten bis zu 40m/sec (144 km/h) in 1500m Höhe (850 hPa). Zumindest in höheren Lagen dürfte dabei Windstärke 12 (118km/h/oder 32,8m/sek=Orkan) auch in Deutschland auftreten. Auf der Rückseite des Tiefs wird polare Kaltluft herangeführt, in der es auch bis in tiefere Lagen Schneefall geben kann. Mindestens in höheren Lagen ist also ein Schneesturm zu erwarten. Quelle: ECMWF Medium Range Charts
Zum Vergrößern anklicken. Die 500hPa (5500m)- und Bodendruck-Prognosen von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) vom 30.11.2018 zeigen wie gestern mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 8.12.2018. Zwischen einem komplexen Tiefdrucksystem über Skandinavien und Mitteleuropa und hohem Druck im Nordatlantik/Raum Island wird hochreichende kalte Meeresluft von Norden nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Bis dahin werden entgegen der DWD-Horrormeldungen große Regenmengen fallen, so dass Fluss- und Seepegel deutlich steigen, bevor der Frost kommt. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 30.11. bis 13.12.2018 (nur GFS). Die Modelle sehen heute zunächst herbstlich milde Temperaturen bis zum 7.12.2018, danach geht es runter in den Winter. Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Wegen der fortgeschrittenen Jahreszeit kommt es allerdings vor allem bei Hochdruckeinfluss zu Inversion: Die Temperaturen sind unten kälter als oben. Quelle: Wetterzentrale

Update 29.11.2018: Modelle mit erneutem Wintereinbruch um den 8.12.2018! Eisiges Russland: Verbreitet unter minus 40°C!

Zum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) vom 29.11.2018 zeigen mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 8.12.2018. Zwischen einem komplexen Tiefdrucksystem über Skandinavien und Mitteleuropa und hohem Druck im Raum Island wird hochreichende kalte Meeresluft von Norden nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) 28.11.2018 für den 8.12.2018. Beide Modelle sehen recht übereinstimmend eine neue Dipolsituation des Polarwirbels und eine anhaltende kräftige Westdrift vom Nordatlantik nach Mitteleuropa, die nun auch bei ECMWF über Mitteleuropa auf NW dreht. Bei Eintreffen dieser Prognosen werden weiter feuchte, aber kältere Luftmassen nach Mitteleuropa geführt, die zunehmend auch in tieferen Lagen zu Schneefällen führen können. Bei Eintreffen dieser Prognosen dürfte ein erneuter kräftiger – und nachhaltiger? – Wintereinbruch bevorstehen. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen



Nach ersten Kältewellen mit Frost und Schnee bis in tiefe Lagen in der zweiten Novemberhälfte startet der Dezember 2018 mild und nass.

Die Wettermodelle sehen zunächst eine kräftige Westdrift, die milde Atlantikluft und reichlich Niederschläge heranführt.

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Die Stratosphärenmodelle von ECMWF und GFS sehen allerdings aktuell einen möglichen Wechsel der Höhenströmung auf nordwestliche Richtungen schon um den 6.12.2018 (Nikolaus), so dass in der anhaltend kräftigen Strömung auch kältere Meeres-Luftmassen nach Mitteleuropa gelangen können.

Zum Vergößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 15. und 27./28.11.2018 für den 6.12.2018 (Nikolaus) Beide Modelle sehen recht übereinstimmend eine neue Dipolsituation des Polarwirbels und eine anhaltende kräftige Westdrift vom Nordatlantik nach Mitteleuropa, die vor allem bei GFS zunehmend auf NW dreht. Bei Eintreffen dieser Prognosen werden weiter feuchte, aber kältere Luftmassen nach Mitteleuropa geführt, die zumindest in höheren Lagen zu Schneefällen führen können. Quelle: ECMWF und GFS

GFS sieht heute die Entwicklung der Temperaturen in 1500m (850hPa) am Beispiel KÖLN im Vergleich zum WMO-Klimamittel 1981-2010   (rote Linie) mit zunehmend geringen Abweichungen (weiße Linie).

(zum Vergrößern anklicken)

Bereits nach wenigen Tagen laufen die einzelnen Modellrechnungen allerdings weit auseinander, was auf große Unsicherheiten hinweist. Der Hauptlauf (fett grün) zeigt dabei kräftige Ausreißer nach unten am 6. und 9.12.2018.
Die unteren Linien weisen auf wiederholte Niederschläge hin, die vor allem Anfang Dezember 2018 besonders kräftig ausfallen sollen.

Das experimentelle Langfristmodell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA erwartet aktuell einen insgesamt durchschnittlich temperierten Dezember 2018 in Europa, wobei die Westhälfte etwas milder als die die Osthälfte werden soll.

Dabei gab es noch vor wenigen Wochen allerdings auch schon deutlich wärmere Rechnungen desselben Modells…

Vergleich der beiden CFSv2-Prognosen für die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa im Dezember 2018. Innerhalb von 20 Tagen ist die Prognose für große Teile Europas von +2 °C (linke Grafik) auf bis zu -2 K (rechts Grafik) zurückgenommen worden. Quelle: CFSv2-Trendprognosen

Bedeutet der milde Start in den Dezember 2018 einen insgesamt milden Winter 2018/19 in Mitteleuropa?

Dazu schauen wir nochmals auf die Winterprognose des amerikanischen Meteorologen Joe Bastardi, der bei den globalen Mustern Ähnlichkeiten mit den Wintern 2002/03 und 2009/10 sieht, die ich hier bereits beschrieben hatte.

„Der amerikanische Meteorologe Joe Bastardi sieht in seiner Winterprognose 2018/19 für die USA Parallelen zu den Jahren 2002/03 und 2009/10.

In Europa sahen die beiden Winter in der NOAA-Reanalyse der durchschnittlichen 2m-Temperaturabweichungen zum WMO-Klimamittel 1981-2010 so aus: Eisig!

(zum Vergrößern anklicken)

Die NOAA-Reanalyse zeigt die durchschnittlichen Abweichungen der 2m-Temperaturen vom WMO-Klimamittel 1981-2010 der beiden Winter 2002/03 und 2009/10 in Europa. Große Teile Europas waren um rund -2,5 K (°C) und mehr unterkühlt. Quelle: NOAA-Reanalyse TA Europa Winter 2002/03 und 2009/10″

Schauen wir auf die Temperaturen im Dezember 2009, der zunächst in Mitteleuropa in der ersten Hälfte durchschnittlich begann,…

NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom WMO-Klimamittel 1981-2010  in der ersten Hälfte des Dezember 2009 in Europa. Verbreitet sind mit der Farbe weiß durchschnittliche Werte von -2 bis +2 K Abweichung zu erkennen. Quelle: wie vor

…, allerdings in der zweiten Hälfte deutlich unterkühlt war.

NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom WMO-Klimamittel 1981-2010 in der zweiten Hälfte des Dezember 2009 in Europa. Verbreitet sind mit der Farbe blau unterdurchschnittliche Werte von -2 bis -4 K Abweichung zu erkennen. Quelle: wie vor

Da bleiben also durchaus auch dann gute Chancen für einen insgesamt kalten Winter 2018/19 in Mitteleuropa, wenn die erste Dezemberhälfte 2018 mild und nass werden sollte…

Vor allem die Pegelstände der Flüsse und Seen in Deutschland werden sich dabei schon bis Mitte Dezember 2018 kräftig erholen: DWD-Horrormeldung: Neue Rekorde beim Tiefstand des Rheins möglich! Wirklich…?

Letzte Meldung: Fake-News (in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen) und falscher Klima-Alarm von Dipl.-Meteorologe Özden Terli im gemeinsamen Mittagsmagazin von ARD und ZDF am 29.11.2018: Die seit 2011 anhaltende Dürre ist Ursache der verheerenden Brände in Kalifornien!

In Wahrheit gab es 2015, 2016 und 2017 verheerende Überschwemmungen wegen des Wetter-Phänomens El Niño in Kalifornien, die im Februar 2017 zu einer Beinahe-Katastrophe und schweren Beschädigungen am Oroville-Staudamm führten.

Oktober 2015: Schwere Regenfälle: Überschwemmungen in Kalifornien – Warnung vor Überschwemmungen in der Mojave-Wüste um Las Vegas: El Niño bei der Arbeit…

Mai 2016: Kaliforniens größte Stauseen sind gut gefüllt – El Niño war fleißig!

Januar 2017: „Unendliche“ Dürre in Kalifornien beendet! Schwere Regen- und Schneefälle füllen die großen Stauseen – die Landschaft ergrünt!

Februar 2017: Höchster Staudamm der USA droht zu bersten! 188.000 Menschen in Kalifornien evakuiert!

29.11.2018: Überschwemmungen suchen Brandgebiete in Kalifornien heim

Die Ursache der seit mehr als hundert Jahren wiederholt auftretenden und nun aktuell besonders verheerenden Flächenbrände in Kalifornien findet man hier: Grüne Wut: Verheerende Großfeuer in Kalifornien wurden durch Umweltschützer verursacht, nicht durch „Klimawandel“

Zu guter Letzt ein australischer „Cartoon“.

(zum Vergrößern anklicken)

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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36 Gedanken zu “Milder Dezember – strenger Winter? Flusspegel werden steigen!

  1. Hi Schneefan!

    Bei uns im Zittauer-Gebirge ( Waltersdorf-Lausche) auch mind. 15 cm Schnee.
    Das sieht echt Traumhaft aus. Ich hoffe nur die Kaltfront kommt schnell herein, den im Flachland Zittau taut es leider schon kräftig. Aber im Gebirge ist es bisher guter „Pappschnee“. MFG Zach

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