Zum Vergrößern anklicken. Nach der erfolgreichen Ansage des erneuten Wintereinbruchs vor allem in den höheren Lagen und besonders im Osten und Süden Deutschlands um den 9.1.2018 sehen die Prognosen vom 9.1.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in 850 hPa (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) mit recht guter Übereinstimmung eine Wiederholung von Vorstößen polarer Luftmassen im Wechsel mit kurzen milderen Phasen um den 15.1.2019 und um den 19.1.2019 (folgende Grafiken). Dabei sind wiederholte und reichliche Niederschläge zu erwarten, wobei die Schneefallgrenze nur zeitweise bis auf 1000m ansteigt: Die Katastrophenlage vor allen an und in den Alpen sowie die Probleme in den höheren Lagen der Mittelgebirge werden sich weiter verschärfen. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Der Screenshot zeigt die Windströmungen und die Temperaturen über Eurasien in 500hPa (5500m) am 9.1.2019, 13.00 Uhr. Die Nordlage über Westeuropa und der Trog über Mitteleuropa zusammen mit dem Atlantiblock mit der strammen Nordströmung über Westeuropa sind auch im Laufbild gut zu sehen, über SW-Deutschand erkennt man eisige minus 37°C. Quelle: Ventusky Strömungsfilm
Update 8.1.2019Weiße Strände in Süditalien! Alpen: Schneesturm spitzt die Lage zu! ECMWF unterstützt Winterwetter um den 20.1.2019 in Europa! Neuer Polarwirbelsplit um den 14.1.2019!
Zum Vergrößern anklicken. Prognose des ECMWF-Modells (Europa) vom 7.1.2019 für die Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) in 500 hPa (rund 5500 m) auf der NH am 22.1.2019. Hoher Druck über der Arktis (gelb/orange) und drei Tiefdruckanomalien (Tripol, blau/lila) weisen auf einen doppelten Polarwirbelsplit hin. Sowohl über Teilen der Osthälfte Nordamerikas als auch über großen Teilen Europas liegen eisige Teilwirbel: Bei Eintreffen dieser Prognose sind tiefwinterliche Verhältnisse auch in Europa zu erwarten. Diese aktuelle ECMWF-Prognose unterstützt die GEM- und GFS-Rechnungen der letzten beiden Tage (s.u.). Quelle: https://www.weatherbell.com/premium/ mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. GFS06-Prognose für KÖLN vom 8.1.2019 für die Temperaturen in 850 hPa (rund 1500m) und für die Niederschläge bis zum 23.1.2019. Die weiße Linie für das ENSemble-Mittel liegt fast durchweg unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (rote Linie). Das sieht nach niederschlagsreichem nasskalten Winterwetter mit 2m-Temperaturen um 0°C aus, wobei der Hauptlauf (grün) zum Ende einen Ausflug nach unten in den Dauerfrostbereich macht…Quelle: Wetterzentrale Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenANALYSEN von ECMWF in 30 hPa, (rund 22 km Höhe, mittlere Stratosphäre) vom 6. und 7.1.2019. Der seit 2.1.2019 geteilte Polarwirbel findet sich am 7.1.2019 wieder zusammen, weil der kräftigere Teilwirbel über Eurasien den schwächeren über Nordamerika wieder einfängt. Die kräftige kalte Nordströmung über Nordeuropa bleibt allerdings erhalten, die Westdrift über dem Nordatlantik lebt etwas auf. Über Europa liegt weiter ein kräftiger kalter Trog, in den von Norden feuchtkalte Polarluft einströmt. Es sind wiederholte Schneefälle auch in Mitteleuropa zu erwarten. Quelle: ECMWF FU Berlin mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenPROGNOSEN von ECMWF in 30 hPa, (rund 22 km Höhe, mittlere Stratosphäre) vom 6. und 7.1.2019 für den 8. (links) und für den 14.1.2019 (rechts). Um den 14.1.2019 teilt sich der Polarwirbel erneut. Da sich das Strömungsmuster seit dem ersten Split vom 2.1.2019 inzwischen bis in die Troposphäre fortgesetzt hat, wie wir heute bei Schneesturmtief „Benjamin“ feststellen können, wird sich dieses Muster erneut und zeitnah beleben. Die kräftige kalte Nordströmung über Nordeuropa bleibt allerdings erhalten, die Westdrift über dem Nordatlantik bricht wieder zusammen. Über Europa liegt weiter ein weit nach Südwesten ausgedehnter kalter Trog, in den von Norden feuchtkalte polare Luftmassen einströmen. Die Folgen dieser anhaltenden Großwetterlage dürften katastrophale Ausmaße annehmen, wie sie bereits jetzt an und in den Alpen zu sehen sind. Quelle: ECMWF FU Berlin mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Bergfex-Prognose vom 7.1.2019 für die NEUSCHNEE-Höhen bis zum 13.1.2019 (Sonntag). Verbreitet werden in den Hochlagen um einen Meter, in den mittleren und tieferen Lagen um 50cm NEUschnee erwartet. Die teils schon jetzt katastrophale Lage in einigen Alpentälern dürfte sich im Laufe der Woche noch verschärfen. Vom bayerischen Landratsamt in Miesbach wurde heute bereits der Katastrophenfall ausgerufen. Quelle: Bergfex-Schneevorhersage Alpen
Zum Vergrößern anklicken. Prognose des GEM-Modells (Kanada) vom 7.1.2019 für die Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) in 500 hPa (rund 5500 m) auf der NH am 23.1.2019. Hoher Druck über der Arktis (gelb/orange) und drei Tiefdruckanomalien (blau/lila/Tripol) weisen auf einen doppelten Polarwirbelsplit hin. Sowohl über der gesamten Osthälfte Nordamerikas als auch über großen Teilen Europas liegen eisige Teilwirbel: Bei Eintreffen dieser Prognose sind tiefwinterliche Verhältnisse auch in Europa zu erwarten. GFS12 (folgende Grafik) unterstützt heute diese eisigen Rechnungen von GEM. Quelle: https://www.weatherbell.com/premium/
Zum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa) und GFS (USA) vom 6.1.2019 zeigen weiter mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 9.1.2019. Ein komplexes Schneetief liegt über Mitteleuropa, ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem östlichen Nordatlantik blockiert die Westdrift. Von Norden wird hochreichende kalte Meeresluft nach Mitteleuopa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Die seit Tagen andauernden Schneefälle an den Nordseiten der Mittelgebirge und an den Alpen setzten sich fort und führen dort zu teils katastrophalen Verhältnissen. Quelle: Wetterzentrale mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von GEM (Kanada) und ICON/DWD (Deutschland) vom 6.1.2019 zeigen weiter mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 9.1.2019. Ein komplexes Schneetief liegt über Mitteleuropa, ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem östlichen Nordatlantik blockiert die Westdrift. Von Norden wird hochreichende kalte Meeresluft nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Da alle vier Modelle die Wetterlage in der Nacht von Dienstag, 8.1. zum Mittwoch, 9.1.2019 ungewöhnlich ähnlich sehen, dürfte dieser erneute Wintereinbruch ab übermorgen schon heute recht sicher sein. Quelle: Wetterzentrale mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Prognose des GEM-Modells (Kanada) vom 5.1.2019 für die Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) in 500 hPa (rund 5500 m) auf der NH am 21.1.2019. Hoher Druck über der Arktis (gelb/orange) und drei Tiefdruckanomalien (blau/lila) weisen auf einen Polarwirbelsplit hin. Sowohl über dem Osten Nordamerikas als auch über großen Teilen Europas liegen eisige Teilwirbel: Bei Eintreffen dieser Prognose sind tiefwinterliche Verhältnisse auch in Europa zu erwarten. Siehe dazu auch die folgende GFS06-Prognose vom 6.1.2018 mit einem tiefgefrorenen Mitteleuropa! Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi
Zum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa) , GEM (Kanada) und ICON (DWD) vom 5.1.2019 zeigen weiter mit recht guter Übereinstimmung nach vorübergehender Milderung einen erneuten Wintereinbruch um den 9.1.2019. Ein komplexes Schneetief ist über Mitteleuropa nach Südosteuropa gezogen, ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem östlichen Nordatlantik blockiert die Westdrift. Von Norden wird hochreichende kalte Meeresluft nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Vor allem im Nordstau der Mittelgebirge und an den Alpen sind weitere erhebliche Schneemengen zu erwarten. Quelle: Wetterzentrale mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die Prognosen vom 5.1.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in 850 hPa (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) für den 10.1.2019 zeigen weiter mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 9.1.2019 mit Abweichungen um minus 4 K (°C) zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Ein komplexes Schneetief ist über Mitteleuropa nach Südosteuropa gezogen, ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem östlichen Nordatlantik blockiert die Westdrift. Von Norden wird hochreichende kalte Meeresluft nach Mitteleuopa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Vor allem im Nordstau der Mittelgebirge und an den Alpen sind weitere erhebliche Schneemengen zu erwarten. Quelle: Wetterzentrale mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NOAA-GFS-ANALYSE vom 5.1.2019 (links) für die Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe): Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist seit 2.1.2019 weiter geteilt in den nordamerikanischen und den europäisch/sibirischen Teilwirbel, die durch eine Hochdruckbrücke über der Arktis völlig voneinander getrennt sind. Die Höhenströmung über Mitteleuropa (und über Nordamerika) hat auf Nord gedreht, arktische Kaltluft kann nach Europa (und gleichzeitig auch nach Nordmerika) vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung hat sich zu diesem Zeitpunkt schon bis in die untere Stratosphäre fortgesetzt, wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen und in der Höhe herangeführten milderen Luftmassen vom Nordatlantik bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle auftreten können. In der PROGNOSE für den 8.1.2019 (rechts) hat sich der nordamerikanische Teilwirbel wieder dem Hauptwirbel über Eurasien angeschlossen, der Split ist beendet, die kalten Strömungen über Nordamerika und über Europa bleiben aber erhalten. Quelle: Netweather GFS-Charts mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-GFS-PROGNOSE vom 5.1.2019 für die Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe) für den 12. und für den 20.1.2019. Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist erneut geteilt in den nordamerikanischen und den europäisch/sibirischen Teilwirbel, die durch eine Hochdruckbrücke über der Arktis völlig voneinander getrennt sind. Die Höhenströmung über Mitteleuropa (und über Nordamerika) ist auf Nord geblieben,arktische Kaltluft kann nach weiter Europa (und gleichzeitig auch nach Nordmerika) vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung hat sich zu diesem Zeitpunkt schon bis in die untere Stratosphäre fortgesetzt, wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen und in der Höhe herangeführten milderen Luftmassen vom Nordatlantik bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle auftreten können. Bei Eintreffen dieser Entwicklung können sowohl in Nordamerika als auch in Europa eisige und schneereiche Wochen beginnen, wie sie schon aktuell im Alpenraum und auch in Teilen Deutschlands zu beobachten sind…(s. folgende GFS-Grafiken). Quelle: Netweather GFS-Charts mit Ergänzungen
Update 3.1.2019: Strat.-Modelle einig: Schneetief über Mitteleuropa in der kommenden Woche! Bis über’s Wochenende noch um einen Meter Neuschnee in den Alpen erwartet – Große Lawinengefahr! DWD rechnet mit Schneemassen im Alpenvorland!
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 2. und 3.1.2019 für den 10.1.2019. Beide Modelle sehen wie schon an den Vortagen eine kräftige Störung des Polarwirbels mit einem Islandblock über dem Nordatlantik, die Westdrift ist zusammengebrochen. Über Europa liegt ein kräftiger kalter Trog, in den von Norden hochreichende feuchtkalte Polarluft einströmt. Es sind anhaltende Schneefälle bis in tiefe Lagen auch in Mitteleuropa zu erwarten. Quelle:ECMWF und GFS mit ErgänzungenDie NOAA-GFS-PROGNOSE vom 3.1.2019 für die Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe) für den 10.1.2019. Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist weiter geteilt in den nordamerikanischen und den europäisch/sibirischen Teilwirbel, die durch eine Hochdruckbrücke über der Arktis völlig voneinander getrennt sind. Die Höhenströmung über Mitteleuropa (und über Nordamerika) hat auf Nord bis Nordost gedreht, arktische Kaltluft kann nach Europa (und gleichzeitig auch nach Nordmerika) vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist zusammengebrochen. Diese Entwicklung hat sich zu diesem Zeitpunkt schon bis in die untere Stratosphäre fortgesetzt (s. Grafik oben), wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen und in der Höhe herangeführten milderen Luftmassen vom Nordatlantik bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle auftreten können. Quelle: Netweather GFS-Charts mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die 850hPa-Prognosen (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) vom 3.12.2019 zeigen mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 9.1.2019. Ein komplexes Schneetief liegt über Mitteleuropa, ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem östlichen Nordatlantik blockiert die Westdrift. Von Norden wird hochreichende kalte Meeresluft nach Mitteleuropa geführt. Dabei gehen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Quelle: WetterzentraleZum Vergrößern anklicken. Bergfex-Prognose vom 3.1.2019 für die Summen der Neuschneehöhen bis Mittwoch, 9.1.2019, 07.00 Uhr. Während im Alpenvorland insgesamt noch eine knapper halber Meter NEUschnee gerechnet wird, sind es in den Hochalpen teilweise weitere 100 cm NEUschnee, so dass bei Gesamtschneehöhen um drei Meter die Lawinengefahr so stark zunimmt, dass mit Pistensperrungen gerechnet werden muss. Quelle: Bergfex-Prognose AlpenschneeZum Vergrößern anklicken. Die aktuelle Lawinen-INFO für Österreich zeigt verbreitet die zweithöchste Warnstufe 4 (Groß). Quelle: LawinenInfo Österreich
Update 2.1.2019: Der Polarwirbel ist geteilt – Der Winter kann kommen! Bereits wiederholte Schneefälle im Osten und Süden Deutschlands bis in tiefe Lagen im Gange!
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-GFS-ANALYSE vom 2.1.2019 für die Temperaturen im unteren Bereich der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe). Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist ab heute geteilt in einen nordamerikanischen und einen europäischen Teilwirbel, die durch hohen Druck über der Arktis (warme gelbe und grüne Farben) völlig voneinander getrennt sind. Die beiden Teilwirbel werden sich durch Eigendynamik zunächst weiter voneinander trennen. Die Höhenströmung über Europa wird auf Nord drehen, arktische Kaltluft kann nach Europa vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist dann zusammengebrochen. Bei Eintreffen dieser Entwicklung ist zeitversetzt auch in der Troposphäre mit einer Winddrehung auf Nord und winterlichen Verhältnissen zu rechnen, wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen und in der Höhe herangeführten milderen Luftmassen vom Nordatlantik bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle auftreten können. Quelle: Netweather GFS-Charts mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NOAA/GFS-PROGNOSE vom 2.1.2019 für die Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe) für den 4.1.2019. Die beiden kalten Teil-Polarwirbel (blaue Farben) haben sich durch die Eigendynamik ihrer Drehungen weiter verstärkt und der nordamerikanische und der europäische Teilwirbel sind durch hohen Druck über der Arktis völlig von einander getrennt. Die sehr sachkundige „Wetterleuchte“ schrieb:“… Zudem muss man noch festhalten, dass zwischen dem Entstehen des Polarwirbelsplits (am 2.1.2018) und der Wetterwirksamkeit bei uns auch noch ein Zeitverzug zu bedenken ist. Als Faustregel gilt: Je weiter der Wirbelkern „unseres“ östlichen Wirbels von uns entfernt ist, umso länger dauert es, bis bei uns daraus Auswirkungen entstehen können…“. Der Wirbelkern liegt über Nordosteuropa, also recht nah. Die Höhenströmung über Europa wird folglich rasch auf Nord drehen, arktische Kaltluft kann nach Europa vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist zusammengebrochen. Deshalb ist schon in wenigen Tagen auch in der Troposphäre mit einer Winddrehung auf Nord und mit winterlichen Verhältnissen – nicht nur – in Mitteleuropa zu rechnen, wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen und in der Höhe herangeführten milderen Luftmassen vom Nordatlantik bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle auftreten können. Quelle: wie vor
Die Wettermodelle brüten seit einigen Wochen daran, nun ist es gewiss: Nach einem „Major Warming“ in der Stratosphäre über der Artkis teilt sich der arktische Polarwirbel und schickt Polarluftmassen auch nach Europa!
Bereits morgen beginnt der Polarwirbel-Split in zwei abgeschlossene Teilwirbel in der mittleren Stratosphäre in 30 hPa (rund 22 km Höhe), wobei der kräftigere Wirbel über Europa liegen wird.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-GFS-Prognosevom 1.1.2019 für die Temperaturen in der mittleren Stratosphäre in 30hPa (rund 22 km Höhe) für den 2.1.2019. Der kalte Polarwirbel (blaue Farben) ist geteilt in einen nordamerikanischen und einen europäischen Teilwirbel, die durch hohen Druck über der Arktis völlig von einander getrennt sind. Die Höhenströmung über Europa wird auf Nord drehen, arktische Kaltluft kann nach Europa vordringen. Die Westdrift über dem Nordatlantik (Polarfront) ist zusammengebrochen. Bei Eintreffen dieser Entwicklung ist zeitvesetzt auch in der Troposphäre mit einer Winddrehung auf Nord und winterlichen Verhältnissen zu rechnen, wobei in den kalten und feuchten Meeresluftmassen und in der Höhe herangeführten milderen Luftmassen vom Nordatlantik bis in tiefe Lagen über mehrere Tage wiederholte Schneefälle aufteten können. Quelle: Netweather GFS-Charts
Die aktuellen Rechnungen der Wettermodelle zeigen, dass sie die dramatischen Vorgänge in der Stratosphäre inzwischen erkannt haben, die zu einer Umkehr der milden Westströmung in eine eisige Nord- bis Ostströmung führen werden.
Die GFS18-Rechnung von gestern zeigt eine winterliche Katastropenwetterlage über Europa: Zwischen einem mächtigen Atlantikblock und einem ebenso mächtigen Polarwirbel-Tiefkomplex wird Mitteleuropa von einem hochreichenden und breiten Strom eisiger Polarluft aus Sibirien und Skandinavien überflutet, in der es wiederholt zu starken Schneefällen kommen kann.
Auch ECMWF00 hat sich heute morgen in der Mittelfrist von maximal 10 Tagen dieser durchgreifenden Umstellung der Großwetterlage angeschlossen und sieht eine Nordost-Wetterlage über Mitteleuropa, in der russische Kaltluft weit nach Westen vordringen kann.
ECMWF-Prognose vom 1.1.2019 für die Wetterlage in Europa am 10./11.1.2019. Zwischen hohem Druck über dem Nordmeer und Skandinavien sowie einem ungewöhnlichen und großräumigen Tiefkomplex von Sibirien über Osteuropa bis nach Südwesteuropa strömt hochreichende russische Kaltluft nach Mitteleuropa. Bei Eintreffen dieser Wetterlage ist auch in Deutschland mit verbreiteten und ergiebigen Schneefällen bis ins Tiefland zu rechnen. Quelle: ECMWF Medium Range ChartsECMWF-Prognose vom 1.1.2019 für die TA in 850 hPa (rund 1500m) in Europa am 10./11.1.2019. Mitteleuropa ist von eisigen Luftmassen aus Nordosten überflutet, die Temperaturabweichungen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen um minus 12 Grad Celsius! Quelle: Wetterzentrale
Im Prognosezeitraum von 10 Tagen sind sich auch die beiden Stratosphärenmodelle von ECMWF und GFS weiter über die Entwicklung der Druckverteilung über dem Nordatlantik und über Europa einig.
(zum Vergrößern anklicken)
Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe, untere Stratosphäre) vom 31.12 2018 und 1.1.2019 für den 10.1.2019. Beide Modelle sehen weiter eine kräftige Störung des Polarwirbels, aber in dieser Höhe (noch) keinen Split. Es sind kräftige Kaltluftausbrüche in die mittleren Breiten der NH zu erwarten. Über Europa liegt ein mächtiger kalter Trog des Polarwirbels. Quelle: ECMWF und GFS
Die Schneebedeckung der NH ist im November 2018 auf dem höchsten Stand der letzten 25 Jahre und die dritthöchste seit Beginn der Messungen 1966.
Die Schneebedeckung der NH ist im November 2018 auf dem höchsten Stand der letzten 25 Jahre und die dritthöchste seit Beginn der Messungen 1966. Im elften Jahr hintereinander liegen die Schneeflächen der NH über dem vieljährigen Mittel. Quelle: Rutgers Univerysity Global Snow Lab
Die Sonnenaktivität befindet sich im mehrjährigen Minimum, die Thermosphäre ist fast so kalt wie im letzten Minimum 2008/9 und dürfte auf ein Zehntel ihrer normalen Ausdehung geschrumpft sein.
Zum Vergrößern anklicken. Der schematische Aufbau der Erdatmospäre zeigt die Thermophäre als ausgedehnten oberen Teil, der im Sonnenminimum durch stark verminderte Röntgen- und UV-Strahlung stark abkühlt und dadurch bis auf 10% seiner Ausdehnung schrumpfen kann, also z.B. von 420 auf 42 km: Der eiskalte Weltraum mit einer Temperatur von -270°C rückt näher.Im letzten Minimum um das Jahr 2008 waren die Wissenschaftler sehr überrascht, dass die Thermosphäre um rund ein Drittel kleiner wurde als erwartet und nahezu kollabierte. Scientists baffled by unusual upper atmosphere shrinkage – CNN.com
Letzte Meldung: Die globale Abkühlung seit 2016 nach dem global wärmenden El-Niño-Ereignis 2015/16 dauert auch im Dezember 2018 an!
Allen Leserinnen und Lesern und ihren Lieben wünsche ich ein glückliches gesundes neues Jahr 2019 und bedanke mich meinerseits für die guten Wünsche!
101 Gedanken zu “Eisiger Polarwirbel besucht Europa – Januar-Winter 2019 vom Feinsten?”
Hallo Schneefan
Ich hab das bemerkt das es nach dem 10 Januar immer kälter wird in Skandinavien.Das zeigen beide Modelle von GFS und ECMWF.Leider hab ich nur Brechnungen von ECMWF bis zum 16 Januar und weiss nicht ob es auch einen Ausbruch kalter Luftmassen nach Deutschland kommt.Bei GFS sieht man es deutlich wie es zum 19 januar zu einem kräftigen Kaltluftausbuch nach Deutschland kommt.DieLuftmassen sind so kalt das es egal ist das die Luft vorher noch ein Stück über die Nordsee und Ostsee muss.Das reicht ab dem 19 Januar für Tageshöchstwerte von 0 bis -7 Grad.Entscheidend wird sein ob das Hoch etwas weiter nach Nordwesten zieht und wir müssen schauen ob das ECMWF Modell das GFS Modell unterstützt.Sollte aber in den nächsten Tagen GFS die Tage nach dem 19 Januar wieder milder berechnen oder ECMWF zieht nicht mit dann sieht es schlecht aus mit Kälte und Schnee auch im Flachland zumindest im Januar.
Entscheidend ist nicht, was die Modelle berechnen, sondern was in der Stratosphäre gemessen wird, weil das die Modellrechnungen entscheidend beeinflusst…
So langsam verabschiede ich mich vom Gedanken, hier in Norddeutschland dieses Jahr einen Winter zu erleben.
Gefühlt, wird es vermutlich der wärmste Winter. Auch wenn es es mir nicht gefällt und ich es mir anders wünschen würde.
Fast alle mir bekannten Wetterseiten bleiben ausnahmslos am Tage im Plusbereich, höchstens mal in der Nacht kurzfristig Frost. Für gewöhnlich haben/hatten wir zumindest im Dezember immer mal ein paar Tage kalt mit Schneefall, wenn er auch selten liegen blieb.
Aber nicht mal das gab es im vergangenem Dezember, nun sind die Vorhersagen schon wieder ins warme übergegangen. Am 10.1 einmal mit Glück Nachtfrost anschließend wieder 4-8°. Gut, ist alles nicht in Stein gemeißelt aber die milden Tendenzen gewinnen fast ausschließlich.
Ich werde morgen berichten. Bisher werfen die Dienste für morgen nur mit Sturm um sich, aber die lassen uns durch die seltsame Lage Lüneburgs meist in Ruhe. Der größte teil von Lüneburg liegt ja in einer Senke, sprich, egal in welche Richtung man Lüneburg verlässt man muss immer erst hoch 🙂
Moin, also wenn es um den 20. Januar nicht endlich mal nachhaltiges Winterwetter gibt, ist für mich der Winter gelaufen.
Ich habe im November bei einem Wetterdienst gelesen, dieser Winter würde uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben, aber die meinten natürlich wegen großer Kälte und reichlich Schnee. Das trifft auf die Alpenregion ja auch zu, aber im Flachland können wir uns dann an einen Winter ohne Winterwetter erinnern.
Ich kann mich nicht erinnern, das wir so etwas schon einmal hatten. Wir schreiben den 7. Januar und hatten bisher nicht einmal zumindest einen kurzen Wintereinbruch mit Schnee und ein paar Tagen mit Höchstwerten um 0°C, nicht im November, nicht im Dezember und nun wohl auch nicht bis um den 20. Januar.
Nicht einmal in den mildesten Wintern, selbst da hat der Winter mal kurz Station bei uns gemacht.
„…Am Dienstag bleibt es wechselhaft, in hohen Mittelgebirgslagen fällt Schnee, dabei sinkt zum Abend hin die Schneefallgrenze langsam ab. An den Alpen setzt erneut Nordstau ein, womit sich die Schneefälle erneut intensivieren. Vereinzelt sind kurze Gewitter mit Graupel und Sturmböen möglich. Verbreitet ist es stürmisch!
In der Nacht zum Mittwoch ziehen weitere Regen-, Schneeregen-, und Schneeschauer mit Schwerpunkt im Süden und Osten durch, dabei sinkt die Schneefallgrenze im Verlauf teils in die Niederungen. An und in den Alpen schneit es erneut länger anhaltend und zum Teil kräftig. Dabei treten gebietsweise weitere Sturm-, an den Küsten auch vereinzelt orkanartige Böen auf…
Dieser Lagebericht wurde am 07.01.2019 um 08:52 Uhr ausgegeben.“
GFS06-Prognose zur weiteren Freude für Flüsse und Seen mit Regen und Schnee bis zum 23.1.2019 – früher oder später (Frühlingsschmelze mit Hochwasser?)…
Naja ich denke speziell hier im Lüneburger Raum hat sich der Boden
vom trockenen Sommer sehr erholt, es schlägt schon wieder eher in zu nass aus. Im Kleingarten zumindest ist der Boden wieder übel matschig und das Unkraut wächst auch. Das tut es zwar nicht schnell aber es wächst 🙂
Ich muss dir mal ein Kompliment machen lieber Schneefan,
Dein Optimismus beim Thema Winterwetter und Einwinterung für West,Nord und Ostdeutschland ist Bewundernswert.Das hebt Tatsächlich meine Laune wieder, obwohl ich nicht sehe wo das Muster Nordwestlagen durchbrechen werden kann und in Nord bis Nordostlagen enden soll.
Wie erfrischend auch eine NW- bis Nordlage sein kann, sehen wir schon ab morgen: Die Temperaturen in 850 hPa (rund 1500m) liegen in Mitteleuropa ab dem sechsten/siebten Tag nach dem Polarwirbelsplit vom 2.1.2019 um minus 5 K (°) unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010.
(zum Vergrößern anklicken)
Die Prognosen vom 7.1.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in 850 hPa (1500m) von ECMWF (Europa), GFS (USA) und GEM (Kanada) für den 9./10.1.2019 zeigen weiter mit recht guter Übereinstimmung einen erneuten Wintereinbruch um den 9.1.2019. Ein komplexes Schneetief ist über Mitteleuropa nach Südosteuropa gezogen, ein kräftiges Hochdruckgebiet über dem östlichen Nordatlantik blockiert die Westdrift. Von Norden wurde hochreichende kalte Meeresluft nach Mitteleuopa geführt. Dabei gingen die Niederschläge allmählich bis in tiefere Lagen in Schnee über. Quelle: Wetterzentrale
Hi Schneefan! Wie wahrscheinlich ist es, dass Schnee in der Südpfalz in dieser Woche fällt und bestenfalls liegenbleibt? Ich gehe mal zu 100 % aus, dass die zweite Winterhälfte kälter wird, als die erste! Was sagst du? Mfg, markus.
Für Landau sieht WO/GFS drei Tage Schnee von Mittwoch bis Freitag, der allerdings tagsüber bei Temperaturen wenig über Null Grad Celsius tauen sollte, nachts und morgens könnte es allerdings glatt sein…
Die zweite Winterhälfte 2018/19 wird nach meiner Einschätzung in Deutschland deutlich kälter als die erste Hälfte, wahrscheinlich sogar unterhalb des WMO-Klimamittels 1981-2010…
Wenigstens kurzzeitig kann es im flachen Land ab Heute Abend kurzzeitig mal weiss werden.Da besonders Nachts und vor allem in Ostdeutschland wo es Gebietsweise vielleicht ganze 2 Tage liegenbleiben kann.Für Schneefans könnte es so ab dem 18 Januar auch im Tiefland wieder interessant werden.Ob wieder nur kurz oder länger muss noch abgewartet werden.
Auch in Istanbul kamen ein paar Flocken runter. Die Meldung ist allerdings vom 4.1 ab kommenden Donnerstag soll es dort wieder milder werden.
Grüße aus dem verschneiten Allgäu
Hallo Schneefan
Ich hab das bemerkt das es nach dem 10 Januar immer kälter wird in Skandinavien.Das zeigen beide Modelle von GFS und ECMWF.Leider hab ich nur Brechnungen von ECMWF bis zum 16 Januar und weiss nicht ob es auch einen Ausbruch kalter Luftmassen nach Deutschland kommt.Bei GFS sieht man es deutlich wie es zum 19 januar zu einem kräftigen Kaltluftausbuch nach Deutschland kommt.DieLuftmassen sind so kalt das es egal ist das die Luft vorher noch ein Stück über die Nordsee und Ostsee muss.Das reicht ab dem 19 Januar für Tageshöchstwerte von 0 bis -7 Grad.Entscheidend wird sein ob das Hoch etwas weiter nach Nordwesten zieht und wir müssen schauen ob das ECMWF Modell das GFS Modell unterstützt.Sollte aber in den nächsten Tagen GFS die Tage nach dem 19 Januar wieder milder berechnen oder ECMWF zieht nicht mit dann sieht es schlecht aus mit Kälte und Schnee auch im Flachland zumindest im Januar.
LikeLike
Entscheidend ist nicht, was die Modelle berechnen, sondern was in der Stratosphäre gemessen wird, weil das die Modellrechnungen entscheidend beeinflusst…
LikeLike
So langsam verabschiede ich mich vom Gedanken, hier in Norddeutschland dieses Jahr einen Winter zu erleben.
Gefühlt, wird es vermutlich der wärmste Winter. Auch wenn es es mir nicht gefällt und ich es mir anders wünschen würde.
Fast alle mir bekannten Wetterseiten bleiben ausnahmslos am Tage im Plusbereich, höchstens mal in der Nacht kurzfristig Frost. Für gewöhnlich haben/hatten wir zumindest im Dezember immer mal ein paar Tage kalt mit Schneefall, wenn er auch selten liegen blieb.
Aber nicht mal das gab es im vergangenem Dezember, nun sind die Vorhersagen schon wieder ins warme übergegangen. Am 10.1 einmal mit Glück Nachtfrost anschließend wieder 4-8°. Gut, ist alles nicht in Stein gemeißelt aber die milden Tendenzen gewinnen fast ausschließlich.
Allen eine Schöne Woche 😦
LikeLike
Hallo, Björn,
schon morgen Abend sollte es auch in Lüneburg schneien oder zumindest Graupelschauer geben…
(zum Vergrößern anklicken)
Zu Pessimismus gibt es auch für uns Flachländer in diesem Winter weiterhin keinen Anlass.
LikeLike
Ich werde morgen berichten. Bisher werfen die Dienste für morgen nur mit Sturm um sich, aber die lassen uns durch die seltsame Lage Lüneburgs meist in Ruhe. Der größte teil von Lüneburg liegt ja in einer Senke, sprich, egal in welche Richtung man Lüneburg verlässt man muss immer erst hoch 🙂
LikeLike
Moin, also wenn es um den 20. Januar nicht endlich mal nachhaltiges Winterwetter gibt, ist für mich der Winter gelaufen.
Ich habe im November bei einem Wetterdienst gelesen, dieser Winter würde uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben, aber die meinten natürlich wegen großer Kälte und reichlich Schnee. Das trifft auf die Alpenregion ja auch zu, aber im Flachland können wir uns dann an einen Winter ohne Winterwetter erinnern.
Ich kann mich nicht erinnern, das wir so etwas schon einmal hatten. Wir schreiben den 7. Januar und hatten bisher nicht einmal zumindest einen kurzen Wintereinbruch mit Schnee und ein paar Tagen mit Höchstwerten um 0°C, nicht im November, nicht im Dezember und nun wohl auch nicht bis um den 20. Januar.
Nicht einmal in den mildesten Wintern, selbst da hat der Winter mal kurz Station bei uns gemacht.
LikeLike
UWZ-Vorwarnung wegen Schneesturm am Dienstag und Mittwoch, 8. und 9.1.2019:
„…Am Dienstag bleibt es wechselhaft, in hohen Mittelgebirgslagen fällt Schnee, dabei sinkt zum Abend hin die Schneefallgrenze langsam ab. An den Alpen setzt erneut Nordstau ein, womit sich die Schneefälle erneut intensivieren. Vereinzelt sind kurze Gewitter mit Graupel und Sturmböen möglich. Verbreitet ist es stürmisch!
In der Nacht zum Mittwoch ziehen weitere Regen-, Schneeregen-, und Schneeschauer mit Schwerpunkt im Süden und Osten durch, dabei sinkt die Schneefallgrenze im Verlauf teils in die Niederungen. An und in den Alpen schneit es erneut länger anhaltend und zum Teil kräftig. Dabei treten gebietsweise weitere Sturm-, an den Küsten auch vereinzelt orkanartige Böen auf…
Dieser Lagebericht wurde am 07.01.2019 um 08:52 Uhr ausgegeben.“
LikeLike
GFS06-Prognose zur weiteren Freude für Flüsse und Seen mit Regen und Schnee bis zum 23.1.2019 – früher oder später (Frühlingsschmelze mit Hochwasser?)…
(zum Vergrößern anklicken)
LikeLike
Naja ich denke speziell hier im Lüneburger Raum hat sich der Boden
vom trockenen Sommer sehr erholt, es schlägt schon wieder eher in zu nass aus. Im Kleingarten zumindest ist der Boden wieder übel matschig und das Unkraut wächst auch. Das tut es zwar nicht schnell aber es wächst 🙂
LikeLike
Ich muss dir mal ein Kompliment machen lieber Schneefan,
Dein Optimismus beim Thema Winterwetter und Einwinterung für West,Nord und Ostdeutschland ist Bewundernswert.Das hebt Tatsächlich meine Laune wieder, obwohl ich nicht sehe wo das Muster Nordwestlagen durchbrechen werden kann und in Nord bis Nordostlagen enden soll.
LikeLike
Das freut mich.
Wie erfrischend auch eine NW- bis Nordlage sein kann, sehen wir schon ab morgen: Die Temperaturen in 850 hPa (rund 1500m) liegen in Mitteleuropa ab dem sechsten/siebten Tag nach dem Polarwirbelsplit vom 2.1.2019 um minus 5 K (°) unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010.
(zum Vergrößern anklicken)
LikeLike
Hi Schneefan! Wie wahrscheinlich ist es, dass Schnee in der Südpfalz in dieser Woche fällt und bestenfalls liegenbleibt? Ich gehe mal zu 100 % aus, dass die zweite Winterhälfte kälter wird, als die erste! Was sagst du? Mfg, markus.
LikeLike
Für Landau sieht WO/GFS drei Tage Schnee von Mittwoch bis Freitag, der allerdings tagsüber bei Temperaturen wenig über Null Grad Celsius tauen sollte, nachts und morgens könnte es allerdings glatt sein…
Die zweite Winterhälfte 2018/19 wird nach meiner Einschätzung in Deutschland deutlich kälter als die erste Hälfte, wahrscheinlich sogar unterhalb des WMO-Klimamittels 1981-2010…
LikeLike
Wenigstens kurzzeitig kann es im flachen Land ab Heute Abend kurzzeitig mal weiss werden.Da besonders Nachts und vor allem in Ostdeutschland wo es Gebietsweise vielleicht ganze 2 Tage liegenbleiben kann.Für Schneefans könnte es so ab dem 18 Januar auch im Tiefland wieder interessant werden.Ob wieder nur kurz oder länger muss noch abgewartet werden.
LikeLike
https://m.urlaub.check24.de/news/tuerkei-schnee-65318?deviceoutput=mobile
Auch in Istanbul kamen ein paar Flocken runter. Die Meldung ist allerdings vom 4.1 ab kommenden Donnerstag soll es dort wieder milder werden.
Grüße aus dem verschneiten Allgäu
LikeLike
Vielen Dank für deine Einschätzung, Schneefan! Gruß, markus.
LikeLike