Modell-Updates: Märzwinter statt Frühlingsluft – Schneestürme bis in mittlere Lagen – Ski und Rodel gut!

Update 16.3.2019: Bayern: Auf Föhn mit 20°C folgt am Sonntag Schnee! Sturmtief Igor bringt den Märzwinter nach Deutschland zurück.

Update 15.3.2019: Prognose: Hochwassermarke I von 620 cm am Pegel Köln ab übermorgen mit ersten Einschränkungen für die Schifffahrt. Verbreitet Hochwasserpegel in Deutschland. GFS mit erneutem Märzwinter-Ausbruch um den 24.3.2019.

Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose vom 15.3.2019 für die Temperaturabweichungen (TA) in 850 hPa (rund 1500m) am 24./25.3.2019 in Mitteleuropa. Von Nordwesten erfolgt ein erneuter „Arctic Outbreak“ und führt arktische Meeresluftmassen nach Deutschland, die bei Eintreffen der Prognose zu einem erneuten Märzwintereinbruch mit Schnee und Graupel bis in tiefere Lagen führen. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Am Kölner Rheinpegel werden heute 450 cm überschritten, wodurch in Köln erste Schutzmaßnahmen greifen. Ab übermorgen, 17.3.2019, soll laut Prognose die Hochwassermarke I von 620cm überschritten werden, wodurch es zu weiteren Schutzmaßnahmen in Köln und ersten Beschränkungen für die Rheinschifffahrt kommt (Marke I: Einschränkungen für die Schifffahrt/nur in der Mitte fahren, verlangsamte Geschwindigkeit). Quelle: ELWIS Rheinpegel
Zum Vergrößern anklicken. Die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) Köln zeigen am Pumpwerk Schönhauser Straße am Rhein mit unterschiedlichen Farbstufen der Beleuchtung den Pegelstand an, der dadurch auch nachts auf den vorbeifahrenden Schiffen zu sehen ist. Quelle: Beleuchtung Pumpwerk Schönhauser Straße Köln

Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagssummen vom 1. bis 15. März 2019 (morgens) liegen im Gebietsmittel bereits bei 92% zum veralteten Klima-Mittel 1961-1990 des gesamten Monats März. Wegen erwarteter weiterer Starkniederschläge und vorübergehendem Tauwetter bis in die Gipfellagen der Mittelgebirge dürften bereits morgen zur Monatsmitte am 16.3.2019, 12.00 MEZ volle 100% des Monatsmittels erreicht werden. Vor allem an kleineren Flüssen sind heute bereits Hochwasserwarnungen und -hinweise herausgegeben. Quelle: Wetter Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Am 15.3.2019 wird im Hochwasserportal auf verbreitete Hochwasserpegel in Deutschland hingewiesen. Quelle: Hochwasserportal Deutschland

Eilmeldung 15.3.2019 – Arktis: Meereisflächen im Jahres-Maximum? Größte Flächen der letzten fünf Jahre!

Zum Vergrößern anklicken. Seit dem 12.3.2019 haben die arktischen Meereisflächen noch etwas zugelegt. Am 13.3.2019 haben die arktischen Meereisflächen (extent) das diesjährige Maximum erreicht oder sind zumindest nahe dran. Die graue Fläche stellt den erweiterten Durchschnitt von zwei Standardabweichungen vom vieljährigen Mittelwert dar. Fest steht schon, dass der aktuelle Stand der höchste der letzten fünf Jahre ist und auch höher als in den Jahren 2011 und 2006: Das arktische Meereis wächst! Quelle: NSIDC Sea Ice Graphs

Update 14.3.2019: Strat.-Modelle sehen weiter nasskaltes Wetter mit andauerndem Märzwinter in den Bergen. Andauernder kräftiger Schneefall mit Frost und Skivergnügen in Winterberg – Live-Webcam. Erneut UWZ-Warnungen vor Schneesturm in den Höhenlagen und Starkniederschlägen.


Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 13.3. und 14.3.2019 für den 18.3.2019. Beide Modelle sehen seit Tagen nahezu unverändert einen kräftigen Polarwirbel mit mehreren starken Austrogungen auch über Nord- und Mitteleuropa, die Westdrift (Polarfront) ist über Europa weit nach Süden abgedrängt. Mit einer kräftigen West- bis NW-Strömung werden im Wechsel mildere und nasskalte Meeresluftmassen herangeführt: Der Märzwinter vor allem in höheren Lagen dauert an! Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Eilmeldung 13.3.2019 – Arktis: Meereisflächen im Jahres-Maximum? Größte Flächen der letzten fünf Jahre!

Zum Vergrößern anklicken. Am 12.3.2019 haben die arktischen Meereisflächen (extent) das diesjährige Maximum erreicht oder sind zumindest nahe dran. Fest steht schon, dass der aktuelle Stand der höchste der letzten fünf Jahre ist und auch höher als in den Jahren 2011 und 2006: Das arktische Meereis wächst! Quelle: NSIDC Sea Ice Graphs

Eilmeldung 12.3.2019 – Brilliante britische Satire: Wegen Klimawandel: Frauen sollen keine Kinder bekommen – sie erzeugen zuviel CO2!

Update 12.3.2019: Neuschnee und Frost im Sauerland – Ski und Rodel gut! Live-Webcam. Verbreitet Bodenfrost in Deutschland – im Süden bis zu minus 10 Grad Celsius. Ab kommender Nacht bringt Orkantief „Franz“ den Schneesturm oberhalb 300m!



Update 11.3.2019: Arktische Luftmasse mit -39°C in 5500m über Deutschland. Schneefall und Skivergnügen in Winterberg – Live-Webcam. Nach „Dragi“ und „Eberhard“ kommen Orkantief „Franz“ und seine Brüder. Aktuell starke Schneeschauer bis ins Flachland – Fotostrecke.

Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose in 850hPa (rund 1500m) vom 11.3.2019 mit zwei weiteren Orkantiefs am 15.3.2019. Das zweite Orkantief (weißer Kreis links) erreicht Deutschland in der Nacht zum Samstag, 16.3.2019. Es bleibt abzuwarten, ob die Orkanstärke 12 Bft tiefere Lagen erreicht. Quelle: ECMWF Medium Range Charts
Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose in 850hPa (rund 1500m)vom 11.3.2019 mit zwei weiteren Orkantiefs am 16.3.2019. Das zweite Orkantief (weißer Kreis links) erreicht Deutschland in der Nacht zum Sonntag, 17.3.2019. Es bleibt abzuwarten, ob die Orkanstärke 12 Bft tiefere Lagen erreicht. Quelle: wie vor
Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose in 850hPa (rund 1500m) vom 11.3.2019 mit einem weiteren Orkantief am 17.3.2019. Das Orkantief (weißer Kreis) erreicht Deutschland in der Nacht zum Sonntag, 17.3.2019. Es bleibt abzuwarten, ob die Orkanstärke 12 Bft tiefere Lagen erreicht. Quelle: wie vor
Zum Vergrößern anklicken. Orkantief „Eberhard“ hat arktische Kaltluft aus Kanada nach Mitteleuropa gebracht. Über Deutschland liegen die Temperaturen in 500hPa (5500m) bei knapp -40°C. Dabei werden teils starke Schnee- und Graupelgewitter ausgelöst. Quelle: Ventusky Strömungsfilm mit Ergänzungen

Eilmeldung 10.3.2019: Bundesligafußballspiel Hannover-Leverkusen wegen starken Schneefalls nach 40 Minuten unterbrochen (0:2).

Zum Vergrößern anklicken. Schneeradar am 10.3.2019 mit dem großen Schneefallgebiet über Norddeutschland. Wegen des starken Schneefalls von Orkantief „Eberhard“ musste das Bundesligafußballspiel Hannover-Leverkusen nach 40 Minuten um 18.40 Uhr unterbrochen werden. Quelle: Schneeradar Deutschland

Update 10.3.2019: Orkantief „Eberhard“ fegt heute mitten über Deutschland mit Schnee und Graupelgewittern bis ins Tiefland. In höheren Lagen Schneesturm. UWZ-Sturm-/Orkanwarnungen „Rot“ und „Violett“! Gestern Schneesturm im Erzgebirge – Video.

Zum Vergrößern anklicken. Mit schweren Sturmböen 10 Bft bis hin zu Orkanböen 12 Bft in höheren Lagen fegt heute Orkantief „Eberhard“ mitten über Deutschland. Dabei treten hinter der Kaltfront heftige Schnee- und Graupelschauer („Mäzebiester“) bis ins Tiefland auf, in höheren Lagen kommt es zum Schneesturm mit Verwehungen wie bereits gestern, 9.3.2019 im Erzgebirge (Video). Im Frühverkehr am Montag, 11.3.2019 ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen! Der Märzwinter 2019 bei der Arbeit! Quelle: UWZ mit Ergänzungen

Die meisten Wettermodelle bleiben auch heute bei ihren seit Ende Februar 2019 kalten und vor allem in höheren Lagen auch schneereichen Prognosen.

Dabei ist bis in die mittleren Lagen der Mittelgebirge schon ab diesem Wochenende wiederholt mit Schneestürmen zu rechnen wie z.B. in Winterberg im Hochsauerland um 700 m.

Seit Tagen kann man hier bis heute mit der Live-Webcam die Menschen beim Skifahren und Snowboarden beobachten.

(Grafiken zum Vergrößern anklicken)

Ursache des aufziehenden Märzwinters 2019 ist die Großwetterlage: In einer strammen südlichen Westlage strömen in raschem Wechsel mildere und kältere Meeresluftmassen vom Nordatlantik nach West-und Mitteleuropa.

Binnen drei Tagen erreicht ein „Arctic Outbreak“ von Kanada aus Mitteleuropa bereits morgen im Laufe des Tages.

GFS prognostiziert seit gestern einen Ausbruch hochreichender arktischer Luftmassen binnen drei Tagen von Kanada nach Europa (von links nach rechts). Die Darstellung der T-Abweichungen in 850 hPa (rund 1500m) zeigt den umfangreichen Kaltluftkörper, der vom 9. bis 11.3.2019 unter Abschwächung in einer strammen West- Nordwestströmung von Neufundland nach West- und Mitteleuropa zieht: Märzwintereinbruch um den 11.3.2019 auch in Deutschland mit Schnee und Graupel bis in tiefe Lagen! Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose mit Ergänzungen

In der Folge sehen auch die beiden Stratosphärenmodelle von ECMWF und GFS seit Tagen übereinstimmende wiederholte kalte Troglagen über Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Stratosphärenprognosen von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 7.3. und 8.3.2019 für den 17.3.2019. Beide Modelle sehen einen kräftigen Polarwirbel mit mehreren starken Austrogungen auch über Nord- und Mitteleuropa, die Westdrift (Polarfront) ist über Europa weit nach Süden abgedrängt. Mit einer kräftigen NW-Strömung werden nasskalte Meeresluftmassen herangeführt: Der Märzwinter dauert an! Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Schaut man noch weiter bis zur – zunehmend natürlich unsicheren – erweiterten Mittelfrist, scheint der Märzwinter bei GFS derzeit in den Modellrechnungen mit wiederholten Schneefällen bis in tiefere Lagen kein Ende nehmen zu wollen.

Zum Vergrößern anklicken.
WO/GFS06-Prognosen vom 9.3.2019 für Schneefall in Europa bis zum 24.3.2019: Märzwinter ohne Ende…? Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen

Ein Blick auf den dominanten winterlichen arktischen stratosphärischen Polarwirbel (Polar Vortex) lässt in der oberen Stratosphäre bereits das jährlich im März mit steigendem Sonnenstand einsetzende „Final Warming“ erkennen.

Der Plot zeigt den Temperaturverlauf in 1 hPa (rund 43 km Höhe, oberste Stratosphäre) über der Arktis (90N – 65N) von Januar 2018 bis zum 8.3.2019. Der aktuelle Temperaturwert (rote Linie) steigt seit Anfang Februar 2019 aus bisher nicht gemessene Kälte von -45°C stetig auf Werte im unteren erweiterten Durchschnittsbereich (hellgraue Fläche) an: Das jährliche „Final Warming“ hat (von oben nach unten) begonnen. Quelle: NOAA/CPC-Analyse der Stratosphärentemperaturen

In den darunter liegenden Schichten der Stratosphäre ist der arktische Polarwirbel allerdings noch ungewöhnlich kalt…

Der Plot zeigt den Temperaturverlauf in 10 hPa (rund 31 km Höhe, oberer Bereich der mittleren Stratosphäre) über der Arktis (90N – 65N) von Januar 2018 bis zum 8.3.2019. Der aktuelle Temperaturwert (rote Linie) liegt außerhalb der bisherigen Tiefstwerte (untere graue Linie) noch unter -70°C: Das jährliche „Final Warming“ hat hier noch nicht begonnen. Quelle: wie vor

…und in der unteren Stratosphäre weiter sehr kräftig und aktiv mit mehreren kalten Trögen, wie die ANALYSE von ECMWF am 8.3.2019 zeigt.

Zum Vergrößern anklicken. StratosphärenANALYSE von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 8.3.2019. Die Analyse zeigt einen kräftigen Polarwirbel mit mehreren teils starken Austrogungen auch über Nord- und Mitteleuropa, die Westdrift (Polarfront) ist über Europa weit nach Süden abgedrängt. Mit einer kräftigen WNW-Strömung werden im raschen Wechsel mildere und nasskalte Meeresluftmassen herangeführt: Der Märzwinter 2019 beginnt! Quelle: ECMWF Strat.-Analyse mit Ergänzungen

Die bodennahen Durchschnitts-Temperaturen in der Arktis nördlich 80°N (rote Linie) liegen aktuell am 8.3.2019 nahe des vieljährigen (kalten) Durchschnitts 1958-2002 (grüne Linie) bei etwa 247 Kelvin (rund -26°C).

Bei diesen noch hochwinterlichen Temperaturen ist es kein Wunder, dass die Meereisflächen (extent) der Zentral-Arktis mit rund 3,5 Millionen km² so groß sind wie seit Jahren nicht, wie der MAISIE-Plot zeigt (durchgezogene fette grüne Linie).

Auch die Meereisflächen der gesamten Arktis sind im Februar 2019 höher als im letzten Jahr, seit 14 Jahren nehmen die Meereisflächen im Februar nicht mehr ab, der Trend ist seit 2005 = NULL.

Der DMI-Plot zeigt die Größe der monatlichen Meereisflächen (extent) der Arktis im Monat Februar vom Beginn der Satellitemessungen im Jahr 1979 bis zum Februar 2019. Von 2005 bis 2019 gibt einen Flat-Trend (grüne Linie), es gibt also im Februar seit 14 Jahren keine Eisflächenverluste mehr, die Extent-Flächen liegen seitdem nahezu unverändert nahe 15 Millionen km². Quelle: DMI Arctic Sea Ice (extent) mit Ergänzungen

Zu guter Letzt noch ein Blick auf die ENSO-Bedingungen im äquatorialen Pazfik und die dortigen schwachen El Niño-Bedingungen, die über Fernwirkungen auch das Wetter in Europa beeinflussen können.

Die seit Oktober 2018 im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4 aufgetretenen schwachen El Niño-Werte hatten sich bereits im Dezember 2018 zeitweise auf Werte unterhalb von +0,5 K Abweichung in den neutralen Bereich abgeschwächt, lebten aber in den letzten Tagen wieder auf, um erneut stark abzufallen.

Die erneute kräftige Abkühlung in den letzten sieben Tagen in den Nino-Gebieten 3.4 ist auch hier deutlich zu erkennen.

Update 12.3.2019: Kräftige Abkühlung durch ablandigen Wind vor der mittelamerikanischen Pazifikküste.

Zum Vergrößern anklicken. Starke ablandige Winde (linke Grafik) haben durch kaltes Auftriebswasser die Meeresoberflächen vor der Pazifik-Küste Mittelamerikas in den letzten sieben Tagen stark abgekühlt (rechte Grafik). Geht es El Niño an den ohnehin schwachen Kragen…? Quellen: Wind: Earth Nullschool SST: CDAS Tropical Tidbits

Die Sonnenaktivität im Februar 2019 war mit einer monatlichen internationalen Sonnenfleckenrelativzahl (SN/Ri) von 0,8(!) so schwach wie seit 2008/09 im letzten Sonnenminimum und dem Übergang von Sonnen(flecken)zyklus (SC) Nr. 23 zum aktuellen ausklingenden SC 24 nicht mehr.

Wir befinden uns also bereits mitten im mehrjährigen „Sonnenminimum“ im schwächsten Sonnenzyklus seit 200 Jahren und damit im Übergang zum erwartet ebenfalls schwachen SC 25, der uns in ein „Grand Sonnenminimum“ mit globaler Abkühlung auf der Erde für mehrere Jahrzehnte führen wird: Studie: Eisige Winter durch neues Grand Solar Minimum – Rückgang der Sonnenaktivität schneller als jemals zuvor seit 9300 Jahren

Genießt den Märzwinter 2019, vielleicht kommt ja alles gar nicht so schlimm, wie es die Modelle seit Tagen rechnen…
Es graupelt und stürmt draußen gerade kräftig; diese kräftigen stürmischen und teils gewittrigen Regen-, Schnee- und Graupelschauer im März nennt man im Rheinischen übrigens „Mäzebiester“ und nicht „Aprilwetter“ wie der eine oder andere Fernseh-Meteorologe im Öffentlich-Rechtlichen in den letzten Tagen fälschlich meinte…

Letzte Meldung: Die drei – noch sehr unsicheren – CFSv2-Prognosen (0Z, 06Z, 12Z) vom 9.3.2019 sehen einen kalten April 2019 in großen Teilen Europas…

(zum Vergrößern anklicken)

Übrigens: Die arktischen Meereisflächen (extent) wachsen noch weiter und haben den Höchstand der letzten fünf Jahre für Anfang März erreicht (erste Grafik), so dass auch im März 2019 – wie schon im Februar (s.o.) – mit einem Eiswachstum gegenüber dem Vorjahr zu rechnen ist, wie der DMI-Plot (zweite Grafik) schätzt.


Die täglichen Durchschnitts-Temperaturen in der Arktis (rote Linie) sind in den letzten Tagen bis zum 11.3.2019 weiter gefallen und liegen nahe am vieljährigen (kalten) Durchschnitt 1958-2002 (grüne Linie) bei rund 245 Kelvin (-28°C).

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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23 Gedanken zu “Modell-Updates: Märzwinter statt Frühlingsluft – Schneestürme bis in mittlere Lagen – Ski und Rodel gut!

    1. Hast du dazu einen Link? Oder ist es der hier: ftp://sidads.colorado.edu/DATASETS/NOAA/G02135/north/daily/data/N_seaice_extent_daily_v3.0.csv

      Die Berechnungsweisen der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich…

      Auch beim DMI ist am 13.3.2019 noch kein Rückgang zu erkennen.

      (zum Vergrößern anklicken)

      Die Temperaturen in der Zentralarktis nördlich 80°N merken noch nix vom steigenden Sonnenstand…, dort herrscht noch die Polarnacht…

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      1. Beide Datensätze sind vom NSIDC, wobei die von mir eingestellte Grafik laufende 5-Tages-Mittel-Werte darstellt, wie auf der NSIDC-Seite zu lesen ist.

        „…The underlying data used to produce these images and graphs may be obtained from NSIDC. NSIDC produces the daily extent values using a five-day trailing mean. Graphs shown here may vary slightly from graphs displayed in Arctic Sea Ice News & Analysis, due to differences in handling leap years. However, the underlying data values are the same that NSIDC displays for its daily extent image and graph.“

        Hier war das Maximum am 13.3.2019 mit 14,777 Mio. km², also dem Durchschnittswert der Tageswerte vom 10. bis 14.3.2019.

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