Experten: Das Sonnenminimum wird tief und lang – die Erde wird abkühlen!

Nun hat es auch der mit Experten aus aller Welt besetzte „Solar Cycle Prediction Panel“ erkannt und als vorläufige Prognose veröffentlicht:

  • Das aktuelle Minimum der Sonnen(flecken)aktivität wird tief und lang.
  • Der kommende Sonnenzyklus (SC) Nr. 25 wird so ungewöhnlich schwach wie der aktuelle SC 24.
  • Die Erde wird abkühlen! 

Dazu der aktuelle Artikel von der „Kalten Sonne“: Die Sonne im März 2019 und eine Umweltsünde im Namen des Klimas

Die vergleichende Grafik mit den summierten Abweichungen der Sonnenfleckenaktivität zeigt die aktuelle Entwicklung des SC 24 hin zum global kalten Dalton-Minimum der Sonnenzyklen 5 bis 7.

Meine Einschätzung von Januar 2017(!):

„…Bis zum Minimum des SC 24 um das Jahr 2020 werden wir noch viele fleckenlose Tage und Wochen erleben, die zu einer weiteren globalen und regionalen Abkühlung führen werden.“

Im August 2017(!) schrieb ich:

„..Nach meiner persönlichen Einschätzung wird das Minimum bis zu vier Jahren nach dem Auftauchen des ersten „falschen“ Sonnenflecks eintreten, aber nicht vor 2019, spätestens aber 2020.“

Die aktuelle Entwicklung deutet eher auf ein rechnerisches Minimum (Smoothed Sunspot Number/SSN/über 13 Monate gemittelte internationale Sonnenfleckenrelativzahl -SN/Ri-) im Jahr 2020 hin.

Frühere Spekulationen über einen besonders kurzen Sonnenfleckenzyklus (SC) 24 mit einem Minimum schon im Jahr 2018 sind bereits widerlegt…

Die unverfälschten Satellitenmesungen von UAH zeigen nach dem kräftigen und global vorübergehend wärmenden El-Niño-Ereignis 2015/16 in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m bei den globalen Temperaturen von Januar 2016 bis einschließlich März 2019 einen anhaltenden negativen linearen Trend

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt die monatlichen globalen Temperaturabweichungen von UAH6.0 in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500 m Höhe (TLT). Die Trendlinie (grün) zeigt nach dem „Super“-El Niño-Ereignis 2015/2016 von Januar 2016 bis MÄRZ 2019 im linearen Trend weiter nach unten. Quelle: woodfortrees plot

…,obwohl seit Oktober 2018 im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4 erneut schwache El-Niño-Bedingungen herrschen.

Allerdings geht dem Borderline-El Niño derzeit die ohnehin schwache Puste aus, wie die aktuellen Messungen unter Wasser mit einem erheblichen Energieverlust seit Mitte März 2019 im äquatorialen Pazifik in den oberen 300m im zeigen.

Der Plot stellt den Verlauf der Temperaturanomalien bis zu 300 Meter unter Wasser im äquatorialen Pazifik dar. Seit Anfang Februar 2018 stiegen die Temperaturen allmählich in den El Niño-Bereich von +0,5K und erreichten im Oktober 2018 und Anfang März 2019 zwei Höhepunkte. Seit Mitte März 2019 geht es wieder steil bergab in Richtung neutralen Bereich. Quelle: http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/MJO/enso.shtml

Diese rasche Abkühlung ist auch in den Unter-Wasser-Sequenzen der Australischen Wetterbehörde BOM zu sehen.

Zum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt die Entwicklung der Temperaturanomalien unter Wasser im äquatorialen Pazifik von Januar 2019 bis Mitte April 2019 von oben nach unten. Die warmen Anomalien (rote Farben) überwiegen bis März 2019, im April nehmen die kalten Flächen deutlich zu, liegt hier La Niña weiter auf der Lauer…? Quelle: 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections

Fassen wir mal kurz zusammen:

– Die Experten erwarten ein besonders tiefes und langes Sonnenminimum.

– Der global um etwa vier Monate zeitversetzt wärmende El Niño schwächelt und die global kühlende La Niña liegt auf der Lauer.

– Die Erde kühlt nun im vierten Jahr in Folge ab.

Wo bitte soll eine globale Erwärmung herkommen, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird, um die globale Abkühlung zu verschleiern?

Der fälschlich „Weltklimarat“ genannte IPCC (International Panel of Climate Clowns) hat es jüngst zutreffend erklärt: Weltklimarat IPCC zum CO2: „Alles halb so schlimm: Die Klimamodelle haben versagt.“

Nun sollten sich auch alle klimabewegten missbrauchten Schulschwänzer*innen wieder der reinen Lehre vom lebensspendenden CO2 in der Schule zuwenden, die man „Photosynthese“ nennt…: Sauerstoffbildende Pflanzen brauchen zum Leben auf dieser Erde drei Dinge: Sonne, Wasser und CO2.

Übrigens: Der April 2019 in Deutschland war in der ersten Hälfte deutlich unterkühlt…

Mit einer T-Abweichung von -0,6K zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (+0,3K zum veralteten Mittel 1961-1990) ist der April 2019 vom 1. bis 17. in Deutschland unterkühlt gestartet. Quelle: Aktuelles Wetter

…und zeigte sich zeitweise bis ins Flachland winterlich mit Schneefällen: Video – Schnee im April, bis ins Flachland weiß.

Letzte Meldung: GFS mit viel Regen – in den Hochlagen Schnee – nach Ostern und in der ersten Maiwoche 2019.

(zum Vergrößern anklicken)

GFS-Prognosen vom 21.4.2019 (Ostersonntag) für die Niederschlagssummen bis Ende April 2019 (links) und bis zum 7. Mai 2019 (rechts). In großen Teilen Deutschlands werden Niederschlagsmengen zwischen 20 und bis zu über 100l/m² gerechnet. In den Hochlagen ist Anfang Mai 2019 erneut mit Schneefällen zu rechnen (s. folgende Grafiken). Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose

 

GFS-Prognose des Trends der 2m-Temperaturen in Europa vom 21.4. zum 28.4.2019: Es wird in Deutschland bis zu 14 K (°C) kälter. Quelle: Sieben-Tage-Trend 2m-Temperaturen Europa
WZ-MultiOP-Prognose für die Temperaturen in Köln in rund 1500m Höhe (850hPa) vom 21.4. bis 7.5.2019 (nur GFS). Die Modelle sind sich heute einig über Temperaturen zunächst im Vollfrühlingsbereich (Tmax mind. 20°C) bis Donnerstag, 25.4.2019 und einen folgenden kräftigen Temperaturrückgang auf Werte in den spätwinterlichen Bereich mit Tmax unter 10°C und möglichen Nachtfrösten sowie Schneefall in den Hochlagen ab Freitag, 26.4.2019 bis in den Mai. Zu den Temperaturen in 1500m Höhe muss man rund 12 bis 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: WZ MultiOP-Prognose T850 Köln
GFS-Prognose für die Temperaturen in 850hPa (rund 1500m) und für die Niederschläge in Köln vom 21.4. bis 7.5.2019. Nach einer kurzen Phase mit Vollfrühling (Tmax. mind. 20°C) wird es rasch deutlich kälter und nasser, die Temperaturen fallen im ENS-Mittel (weiße Linie) wie schon in der gesamten ersten Aprilhälfte unter das seit 2015 weltweit verbindliche Klimamittel 1981-2010 (rote Linie). Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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18 Gedanken zu “Experten: Das Sonnenminimum wird tief und lang – die Erde wird abkühlen!

  1. Fig. 7 from Landscheidt (2000) is an extension of the data in Fig. 6. It can be seen that the aa-curve reaches its highest maximum, marked by number 7, around 1990 and shows a steep decline afterwards. Allowing for a lag of 8 years, the highest maximum in the curve of global temperature should have occurred around 1998. This was the year with the highest surface temperature observed since the establishment of international meteorological services. The relationship in Fig. 7 points to global cooling in the years after 1998 with the exception of the period around the El Niño beginning in 2002, predicted more than 3 years before the event (Landscheidt, 1998, 2000, 2002). Revealingly, this forecast and the correct long-range prediction of the two preceding El Niños was based on special phases of solar cycles which go along with accumulations of solar eruptions (Landscheidt, 1995).

    Quelle, 2003

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  2. Danke, lieber Schneefan. Etwas off topic, aber in deinem Beitrag hast du es erwähnt: Leben spendendes CO2.
    Falls ein geneigter Leser sich mal eine kleine Präsentation anschauen will, der klicke mal hier:
    https://www.chris-frey-welt.de/dateien-links/kohlenstoff-einfache-wahrheiten/
    Und ich habe versucht, das Ganze mit ein wenig Prosa zu beschreiben:
    https://www.chris-frey-welt.de/schriftstellerische-produkte/kleine-geschichten/weg-mit-den-l%C3%A4stigen-pflanzen/
    —–
    Lieber Schneefan, wenn dir das zu sehr off topic ist, kannst du diesen Kommentar auch löschen.

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    1. Dazu: Falsifizierung der atmosphärischen CO2- Treibhauseffekte im Rahmen der Physik

      Zusammenfassung

      Der atmosphärische Treibhauseffekt ist eine Idee, die viele Autoren auf die überlieferten Werke von Fourier (1824), Tyndall (1861) und Arrhenius (1896) zurückführen. Er wird in der Globalklimatologie immer noch als grundlegend angesehen und beschreibt im wesentlichen einen fiktiven Mechanismus, in dem die planetare Atmosphäre wie eine Wärmepumpe arbeitet, die von ihrer Umgebung angetrieben wird, die sich mit dem atmosphärischen System zwar in einer Stahlungswechselwirkung, aber gleichzeitig in einem Strahlungsgleichgewicht befindet.

      Nach dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik kann eine solche planetare Maschine niemals existieren. Trotzdem wird in fast allen Texten der Globalklimatologie und in einer weit verbreiteten Sekundarliteratur stillschweigend vorausgesetzt, dass ein solcher Mechanismus physikalisch möglich ist.

      In dieser Arbeit werden die populäre Vermutung analysiert und die physikalischen Grundlagen klargestellt.

      Indem gezeigt wird,

      (a) dass die Erwärmung eines Glashauses und die fiktiven atmosphärischen Treibhauseffekte sich in keinerlei Hinsicht durch gemeinsame physikalische Gesetze auszeichnen,

      (b) dass es keine Berechnungen gibt, welche die durchschnittliche Oberflächentemperatur eines Planeten bestimmen,

      (c) dass die häufig erwähnte Differenz von 33°C eine bedeutungslose und falsch berechnete Zahl ist,

      (d) dass die Formeln der Hohlraumstrahlung falsch angewendet werden,

      (e) dass die Annahme der Strahlungsbilanz unphysikalisch ist,

      (f) dass Wärmeleitfähigkeit und Reibung nicht gleich Null gesetzt werden dürfen,

      ist der atmosphärische Treibhauseffekt falsifiziert.“

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  3. Der April scheint ja wirklich unterkühlt gewesen zu sein in der Hälfte 2019. Jedenfalls dürfte er diese Unterkühlung über die Osterfeiertage wieder wettgemacht haben. Wie es nach Ostern weitergeht, da sind sich die Wettermodelle noch uneins.

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  4. Willkommen zurück Schneefan.
    In diesem Zusammenhang auch nochmal der verschämte Hinweis in Wetteronline, dass die Grönlandgletscher wieder wachsen. Versteckt in einen Aprilscherz und mit den Einschränkungen „einige und vorübergehend“ versehen
    Man kann eben nicht alles unter den CO2 Teppich kehre.

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  5. Hi Schneefan! Willkommen zurück! Was schätzst du, wie sich der Winter in den nächsten 30 Jahren in Deutschland entwickeln wird? Auffällig kälter als in den vergangenen 30 Jahren? Vielen Dank für deine Einschätzung! Mfg, markus.

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    1. Hi markus,

      dazu schrieb ich hier: Statistik: Zwei der kommenden fünf Winter in Mitteleuropa werden besonders kalt

      Das tiefe und lange Sonnenminimum, ein weiterer außerwöhnlich schwacher Sonnenfleckenzyklus Nr. 25 mit einem erneuten tiefen und langen Minimum zusammen mit einem abkühlenden Nordatlantik (AMO) und einer negativen PDO im Nordpazifik lassen in den kommenden mindestens 30 Jahren eine weitere Abkühlung auch in Europa erwarten, was in Mitteleuropa zu winterlichen Wetterlagen wie z.B. in den 1960ern (Jahrhundertwinter 1962/63), 1970ern und einigen 1980ern führen sollte, als PDO und AMO zusammen negativ waren.

      Entgegen der allgemeinen öffentlich rechtlichen Klimahysterie sind die Winter in Deutschland in den letzten 31 Jahren nicht wärmer geworden, außerhalb der städtischen Wärmeinseln (UHI) wurden sie sogar deutlich kälter. Winter-Nachlese: Die Deutschen Winter trotzen der Klima-Erwärmung. Wo bleibt die Wirkung von CO2?“

      EIKE
      EIKE

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  6. Puh, da bin ich aber froh, dass Claudius Ptolemäus rehabilitiert wurde und aus geozentrischer Sicht uns die Sonne ziemlich schnuppe sein kann. Harald Lesch, Verkünder der reinen Lehre, Ritter diverser Klimatafelrunden und edler Dogmatiker sonstiger Scholastikertreffen kann dies nicht oft genug betonen. In den von ZDF komprimierten Klima-Glaubenssätzen – zum Schnellnachschlag, wenn Zweifel aufkommen – auch äußerst treffend Leschs Kosmos genannt, ist nachzulesen:

    Lesch 3,18: „Die Sonne verdirbt unser Klima also nicht. Sie berührt es nur – kaum merklich.“
    https://www.zdf.de/wissen/leschs-kosmos/klima-luegen-check-harald-lesch-leschs-kosmos-100.html

    Klarer geht es nicht, die Sonne kann das Klima überhaupt nicht kaputtmachen. Ist ja auch logisch, hätte die Sonne etwas mit Erwärmung zu tun, wäre das Universum nicht so kalt; bei diesen ganzen Sonnen und so. Und zudem, wurde „… vor rund 150 Jahren erklärte man sich die Leuchtkraft der Sonne durch die Verbrennung von Kohle“ wirklich zweifelsfrei widerlegt oder ist diese „Erkenntnis“ nur ein Ablenkungsmanöver der Kohlelobby?
    https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Woher-hat-die-Sonne-ihre-Energie-article3309471.html

    Vielleicht geht da nur jemanden die Kohle aus – und das wäre gut so. Sonst müsste man da auch mal aktiv werden. Denn zur Abwehr von Angriffen auf das klimatheologische Fundament und zur Generierung neuer Ablasszahlungen zwecks Linderung der globalen CO2-Heimsuchung wurden sicher noch nicht alle Demonstrationsmöglichkeiten aufgeboten.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kinderkreuzzug

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