Schon wieder Klima-Alarm beim DWD: „Hält die Trockenheit an, droht der nächste Dürresommer in Deutschland“

Update 2.5.2019: DWD-Daten: Der Monat April 2019 in Deutschland hat im Gebietsmittel mit 29,4 l/m² rund 58% von 50,7 l/m² im durchschnittlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 erreicht (Details hier).

Zum Vergrößern anklicken. Sieben Tage nach der DWD-Dürre-Horror-Meldung vom 23.4.2019 haben sich die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands vom 24. zum 30.4.2019 von 25,4% auf 57,3% um 31,9 Prozentpunkte weit mehr als verdoppelt, im Osten ist der Anstieg um ein Mehrfaches höher. Quelle: Aktuelles Wetter Archiv mit Ergänzungen

Update 30.4.2019: Niederschlagssummen steigen weiter auf 57%.

Zum Vergrößern anklicken. Sieben Tage nach der DWD-Dürre-Horror-Meldung vom 23.4.2019 haben sich die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands vom 24. zum 30.4.2019 (morgens) von 25,4% auf 57% um 31,6 Prozentpunkte weit mehr als verdoppelt, im Osten ist der Anstieg um ein Mehrfaches höher. Quelle: Aktuelles Wetter

Update 29.4.2019: Niederschlagsummen binnen fünf Tagen mehr als verdoppelt. GFS mit weiteren teils kräftigen Niederschlägen bis Ende April 2019. UWZ-Warnungen vor Starkregen und Starkschneefall in Südbayern.

Zum Vergrößern anklicken. Sechs Tage nach der DWD-Dürre-Horror-Meldung vom 23.4.2019 haben sich die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands vom 24. zum 29.4.2019 (morgens) binnen 144 Stunden von 24,5% auf 50,9% um 26,4 Prozentpunkte mehr als verdoppelt, im Osten ist der Anstieg um ein Mehrfaches höher. Quelle: Aktuelles Wetter

Update 28.4.2019: Verdoppelung der Niederschlagssummen binnen vier Tagen. DWD-Dürre setzt sich mit weiteren Gewittern fort.

Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Vorwarnungen vor weiteren Gewittern am 28.4.2019: Die „DWD-Dürre“ genannten teils heftigen Niederschlagswellen über Deutschland setzen sich nach dem 23.4.2019 fort…Quelle: Unwetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Fünf Tage nach der DWD-Dürre-Horror-Meldung vom 23.4.2019 haben sich die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands vom 24. zum 28.4.2019 (morgens) binnen 96 Stunden von 24,5% auf 47,5% um 23 Prozentpunkte fast verdoppelt, im Osten ist der Anstieg um ein Mehrfaches höher. Quelle: Aktuelles Wetter

Update 27.4.2019: Kräftiger Zuwachs der Niederschlagssummen binnen drei Tagen. UWZ-Vorwarnungen vor zwei weiteren DWD-Dürre-Gewitterwellen.

Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Vorwarnungen vor zwei weiteren Gewitterwellen von Südwesten: Die „DWD-Dürre“ genannten teils heftigen Niederschlagswellen über Deutschland setzen sich nach dem DWD-Klima-Dürre-Alarm vom 23.4.2019 fort…Quelle: Unwetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Vier Tage nach der DWD-Dürre-Horror-Meldung vom 23.4.2019 sind die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands vom 24. (links) zum 27.4.2019 (morgens, rechts) binnen 72 Stunden von 24,5% um 14,2 Prozentpunkte auf 38,7% gestiegen. Die niederschlagsreichere Stadt Lahr wurde durch Freiburg ersetzt…Quelle: Aktuelles Wetter

Update 26.4.2019: DWD-Dürre mit schweren Gewittern nun auch im Nordosten.

Quelle: Unwetterzentrale

Update 24.4.2019: DWD-Dürre mit schweren Gewittern von Südwest.

Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Unwetterzentrale

Update 24.4.2019: DWD/ICON mit Starkregen-Prognose für den Osten Deutschlands.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD/ICON-Prognose vom 24.4.2019 für Starkregen in Bautzen bis Ende April 2019, dabei sollen in wenigen Tagen mit fast 60l/m² Regenmengen fallen, die ein Monatsmittel überschreiten. DWD-Dürre…? Quelle: DWD/ICON Prognose Niederschlag Bautzen

„23.04.2019 – Hält die Trockenheit an, droht der nächste Dürresommer in Deutschland.

Mit diesem erneuten Klima-Alarm droht der Deutsche Wetterdienst heute auf seiner Presse-Seite.

Was ist dran an der Angstmache?

NIX.

Die Niederschlagssummen in Deutschland liegen seit Dezember 2018 mit den Daten des DWD deutlich über dem vieljährigen Durchschnitt, allein in diesem Jahr in den ersten drei Monaten rund 20l/m² über dem Gebietsmittel, dazu rund 25l/m² mehr als im selben Zeitraums des Vorjahres.

Beim Blick auf die Daten des DWD stellen wir fest, dass es seit Beginn der Messungen im Jahr 1881 einen positiven linearen Trend bei den Jahresniederschlägen in Deutschland gibt: Die gemessenen Niederschlagsmengen nehmen also seit knapp 140 Jahren zu.

(zum Vergrößern anklicken)

Die DWD-Grafik der Jahres-Niederschlagsanomalien in Deutschland zum veralteten Klimamittel 1961-1990 von 1881 bis 2018. Seit Beginn der Messungen ist der lineare Trend (gestrichelte Linie) positiv. Dazu fällt auf, dass in den letzten rund 130 Jahren nur ein einziges Mal auf ein mindestens um 20% zu trockenes Jahr (schwarze Kreise unten) eine weiteres Trockenjahr folgte (rote Kreise oben). in allen anderen elf Fällen folgte stets ein überdurchschnittlich nasses Jahr (schwarze Kreise oben). Die statistische Wahrscheinlichkeit für ein weiteres Trockenjahr nach 2018 liegt also in Deutschland bei rund 9%. Dagegen sprechen 91%. Quelle: DWD Zeitreihe der Niederschlagsanomalien mit Ergänzungen

Ein genauer Blick auf die Häufung von Trockenjahren in Folge in den letzten rund 130 Jahren zeigt eine Wahrscheinlichkeit von 9 (neun) Prozent auf ein weiteres Trockenjahr, wenn das Niederschlagsdefizit des Vorjahres bei mindestens 20% lag: Das sind 91% gegen ein Trockenjahr 2019 in Deutschland!

Ist die Chance auch noch so klein, ein bisschen Klima-Alarm muss sein! Ist das das neue Medien-Motto beim DWD…?

Die krassen Fehlleistungen und Klima-Horrormärchen des DWD wegen angeblich neuer Rekorde beim Tiefstand des Rheins und wegen eines angeblich rekordtrockenen Jahres 2018 in Deutschland von Dezember 2018 setzen sich nun offenbar fort.

Dabei sehen alle Wettermodelle – auch ICON vom DWD – aktuell wie schon in den letzten Tagen einen kräftigen Wetterumschwung und kräftige Niederschläge noch im April 2019, der bis in den Mai andauern soll. Modelle: Kräftiger Wetterwechsel in Sicht – Nasskaltes Wetter mit erneuten Schneefällen in den Hochlagen bis in den Mai?

Das DWD-Modell ICO(N) sieht am 23.4.2019 bis Ende April 2019 mehr als 20l/m² Niederschlag in Köln. GFS rechnet bis Anfang Mai 2019 sogar mit über 70l/m². Sieht so eine DWD-Dürre aus…? Quelle: WZ MultiOP-Prognose Niederschlag Köln

Bei Eintreffen dieser Prognosen können sogar die mit rund 26% bisher geringen April-Niederschläge 2019 in Deutschland noch deutlich Richtung 100% steigen und in den ersten vier Monaten damit weiter im vieljährigen Klimamittel bleiben.

(zum Vergrößern anklicken)

Niederschlagssummen in Deutschland vom 1. bis 24.4.2019 (morgens). Quelle: Aktuelles Wetter

Update 25.4.2019: Binnen 24 Stunden sind die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands um 5%-Punkte (von 24,5 auf 29,5) gestiegen.

Zum Vergrößern anklicken. Zwei Tage nach der DWD-Dürre-Horror-Meldung vom 23.4.2019 sind die Niederschlagssummen im Gebietsmittel Deutschlands vom 24. zum 25.4.2019 (morgens) binnen 24 Stunden um 5 Prozentpunkte gestiegen. Quelle: Wetter aktuell

Die großen Talsperren des Ruhrverbandes haben 99% ihrer Füllstandshöhe erreicht und sind fast randvoll.

(zum Vergrößern anklicken)


Nachdem es in Folge des DWD-Klima-Horrormärchens im November 2018 über den angeblichen neuen Rekordtiefstand des Rheins im Dezember 2018 zwei Monate hintereinander weit überdurchschnittlich geschüttet und im Januar 2019 in Rekordmengen mit Katastrophenalarm in Teilen Süddeutschlands und Österreichs geschneit hat, muss man nach diesem erneuten Klima-Dürre-Horror-Alarm des DWD nun in der Folge mit den schlimmsten Überschwemmungen in Deutschland rechnen…?


Im März 2019 kam es immerhin sogar schon zu einer ersten Hochwasserlage in Deutschland…

Letzte Meldung: Globale 2m-Temperaturen in der Prognose auf Jahrestiefstand.

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen Temperaturabweichungen bis 25.4.2019 und Prognose bis 2.5.2019. Im Laufe des April 2019 sind die 2m-Temperaturen auf der SH (blaue Linie) und auf der NH (rote Linie) nahezu abgestürzt. Während sich Temperaturen auf der NH wieder erholt haben, sollen die Abweichungen der 2m-Temperaturen auf der Südhalbkugel (SH) in der Prognose zum WMO-Klimamittel 1981-2010 deutlich weiter unter Null fallen und erreichen global (schwarze Linie) mit einer Abweichung von 0,46 K einen Jahrestiefstand. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe models.weatherbell.com). Quelle: Globale 2m-TA

Übrigens: Das Grönlandeis wächst durch mehrere „Schneebomben“ bis zu 8 Gt (Milliarden Tonnen) täglich im April 2019 prächtig.

(Grafiken zum Vergrößern anklicken)

Quelle: DMI Grönlandeis Massebilanz
Der Plot des Dänischen Wetterdienstes (DMI) zeigt die Entwicklung der arktischen Meereisflächen (extent) im Monat März von Beginn der Satellitenmessungen 1979 bis 2019. Seit 15 Jahren (eine halbe WMO-Klimaperiode) gibt es keinen Trend im März, also keine Zunahme und keine Abnahme der Meereisflächen. Bei weiterer Abkühlung des Nordatlantiks hin zu einer negativen AMO werden die Meereisflächen auch im März wieder wachsen…Quelle: DMI-Plots Ice Cover

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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30 Gedanken zu “Schon wieder Klima-Alarm beim DWD: „Hält die Trockenheit an, droht der nächste Dürresommer in Deutschland“

  1. Da ging es schon zur Sache gestern im Südwesten. Ruck zuck 12°C weniger, und laut Kachelmann war Böen um die 100 km/h in Karlsruhe dabei.
    Ein paar Bäume umgefallen und ein Dixie Klo hat´s auf ein Auto geweht. War da gerade selber unterwegs, Staubsturm Sahara like.
    Während Deiner Kreuzfahrt Anfang April Schneefan war es schon einmal extrem. In Berlin und München 23°C gleichzeitig es bei uns im Südwesten (normalerweise die wärmste Gegend) bis ins Oberrheintal hinunter schneite.
    @Snore : Anscheinend hat er die Niederschlagsvorhersagen gesehen und rudert nun zurück. Die Floskel „falsch zitiert“ wird dann gerne benutzt. Hat auch ein Herr Latif versucht, der aus Jahr 2010 flugs Jahr 2100 machte..

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  2. Das Wettermodell HIRLAM rechnet rechnet nur bis zu 48 Stunden im Voraus und ist deshalb recht zuverlässig.
    Die Niederschlagssummen für Deutschland bis Samstag.

    (zum Vergrößern anklicken)

    „HIRLAM ist ein von vielen Wetterdiensten eingesetztes Regionalmodell. Auf der WZ wird das niederländische Modell (KNMI) und Finnische (FMI) Modell bereitgestellt. Es deckt Europa mit einer Auflösung von 10 km ab und rechnet 4 mal am Tag 48 h in die Zukunft.“

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    1. @Schneefan

      Danke für deinen Informativen Beitrag.

      Letzte Nacht hat es seit Wochen mal wieder Regen gegeben (ca. 4-5 Liter).
      Leider wurden die Niederschlagsprognosen seit dem 18er Lauf von gestern Abend schon wieder trastisch (!) nach unten geschraubt. Als Beispiel GFS, gestern Abend noch ca. 80 Liter bis zum 12. Mai, Heute nur noch 15 !!!
      Und genau das ist der Grund, warum ich diesen täglich schwankenden Prognosen, einfach nichts mehr glauben kann. Gut möglich, dass wir wieder so ein „Dürre-Jahr“ bekommen, vieleicht auch noch schlimmer. Keine Ahnung, aber möglich ist leider alles. Sollte es wirklich mit so wenig Niederschlag weitergehen, wäre das zumindest für den Osten echt übel und deutlich schlimmer als letztes Jahr. Mal sehen, was sich über den Tag wieder einmal alles so verändert. Vieleicht dramatisiere ich zu viel, aber ich bin leider echt frustriert.

      Gruß an alle und ein hoffentlich nasses Wochenende.
      MFG Zach

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      1. Die Daten von Dresden-Klotsche zeigen von Dezember 2018 bis März 2019 folgende Abweichungen der Niederschlagssummen (l/m²) vom WMO-Klimamittel 1981-2010:

        12/2018 = 75,8 143%

        01/2019 = 66,7 148%

        02/2019 = 46,5 129%

        03/2019 = 45,6 101%

        Mittel: = 58,7 130%

        Ein niederschlagsreicher Winter 2018/19 und ein normaler Start in das Frühjahr in Dresden-Klotsche, von Dürre in den letzten vier Monaten keine Spur.

        Auch für die kommenden 14 Tage sieht es derzeit in Dresden nicht nach Dürre aus…

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  3. Das Interview mit Jörg Kachelmann ist wirklich intreressant, und spiegelt die traurige Wirklichkeit in unserer Medienwelt wieder. Ist ja auch dies mit dem Spiegel Redakteur, der die Beringstrasse mal flugs als eisfrei erklärte.
    Das Schlimme ist, dass dies alles unkritisch als wahr angenommen wird, jedenfalls von denjenigen, die an den ganzen Irrsinn glauben.
    Übrigens, gestern war wieder „Friday For Future “ Tag. Sonst liest man in unseren online Käsblättle da größere Berichte und Bildergalerien. Von Gestern keine Silbe oder Bildchen. Es sind Ferien, ein Schelm der Böses dabei denkt.

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    1. Zu dem Friday mist ….. würden Sie das in ihrer Freizeit machen würde ich sie sogar ernst nehmen, aber so …… Marionetten schade um die Kiddis wer nix lernt muss blöd bleiben 🙂

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  4. Der DWD meldet am 29.4. schon die Zusammenfassung für den April… Will jemand unbedingt die Niederschlagsmengen nach unten und die Temperaturen für den April 2019 nach oben drücken? Oder ist es Usus beim DWD in Wochen statt in korrekten Monaten zu rechnen?

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  5. Sehr interessant ist der Link zur Kosmischen Strahlung. Schlägt sich das schon in einer zunehmenden Bewölkung nieder?
    Grüße

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