Nach Überschwemmungen im kalten Mai 2019: DWD droht weiter mit Dürre in Deutschland

Update 7.6.2019: „DWD-Dürre-Sommer“: GFS mit starken Niederschlägen in ganz Europa. DWD-Klimaerwärmung mit Bodenfrost in Deutschland.

Schafskältewelle 1 mit Temperatursturz von West nach Ost und sogar mit vereinzeltem Bodenfrost am 7.6.2019 in Deutschland. Quelle: WO Aktuelles Wetter
Schafskältewelle 1 nach Temperatursturz sogar mit vereinzeltem Bodenfrost in Sauerland und Eifel. Quelle: WDR-Videotext
Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognose vom 7.6.2019 für die Niederschlagssummen in Europa bis zum 23.6.2019. Von einer DWD-Sommer-Dürre ist im Juni 2019 weder in ganz Europa noch in Deutschland das Geringste zu sehen…Quelle: WO/GFS-Prognose Niederschlagssummen Europa

Update 6.6.2019: GFS: Zweite Schafskältewelle Mitte Juni 2019. Heute Unwetter im Osten Deutschlands. Letzte Nacht Blitzfeuerwerk mit rund 200.000 Blitzen in Westeuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Nach dem Temperatursturz gestern und heute von West nach Ost (1. Schafskältewelle) rechnet GFS heute mit der zweiten Schafskältewelle um den 16.6.2019. Dabei sollen die Temperaturen in 850 hPa (rund 1500m) in Deutschland bis zu -12°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die erste Schafskältewelle weiter auf dem Weg nach Osten (s.Grafik oberhalb). Quelle: Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken: Quelle: WO-Niederschlagsanalyse

Update 5.6.2019: Heftige Gewitter mit Tornado im Westen – Video. UWZ warnt vor erneuter Schwergewitterlage (Rot) in der kommenden Nacht im Westen – auch der DWD…

Zum Vergrößern anklicken. DWD-Vorwarnung zu einer Schwergewitterlage mit Starkregen im Westen in der Nacht zum 6.6.2019: Die DWD-Sommer-Dürre bei ihrer unermüdlichen Arbeit…Quelle: DWD-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Vorwarnung zu einer Schwergewitterlage „Rot“ mit Starkregen in Köln in der Nacht zum 6.6.2019: Die DWD-Sommer-Dürre 2019 bei ihrer unermüdlichen Arbeit mit Überflutungen…Quelle: wie oben mit Ergänzungen.

Update 4.6.2019: GFS versus ICON: NOAA-Niederschlagsrechner gegen DWD-Dürre-Rechner für 120 Stunden. Modelle einig: Schafskälte zu Pfingsten 2019? DWD: Warnung vor schwerem Gewitter mit Starkniederschlägen und gleichzeitig Null mm-Prognose für NRW.

Zum Vergrößern anklicken. Paradox: DWD-Warnung vor schweren Gewittern mit Starkregen in NRW in der Nacht zum 5.6.2019, für den bewarnten Zeitraum bis zum 5.6.2019, 02.00 Uhr soll es Null mm Niederschlag in NRW geben. Ist das DWD-Wettermodell ICON bekloppt...? Quelle: DWD und Wetterzenrtale/DWD
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Prognosen von ECMWF (links) und GFS (rechts) vom 4.6.2019 für die Temperaturabweichungen in 850hPa (rund 1500m) zu Pfingsten 2019 (9./10.6.2019) in Europa zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Deutschland ist in beiden Prognosen unterkühlt: Schafskälte mit wechselhaftem Wetter zu Pfingsten 2019? Quelle: Wetterzentrale ECMWF/GFS-Prognose
Zum Vergrößern anklicken. MultiOP-Prognosen vom 4.6.2019 für die Temperaturen in 850hPa (rund 1500m) in Köln bis zum 20. Juni 2019. Wie schon in vorherigen Rechnungen bleiben die Modelle in guter Übereinstimmung beim Auftreten der Schafskälte um den 9./10.6.2019, also pünktlich zu Pfingsten. Quelle: WZ MultiOP-Prognose T850 Köln
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Niederschlagsprognosen von NOAA/GFS (links) und DWD/ICON (rechts) vom 4.6. für die kommenden 120 Stunden (fünf Tage) bis zum Pfingstsonntag, 9.6.2019 jeweils 00.00Z (02.00 MESZ). Während der DWD-Dürre-Rechner ICON nur bis zu max. 13 l/m² Niederschlag in NRW rechnet, sind es bei GFS bis zu 49 l/m². Mal sehen, ob es erneut zu einer unglaublichen Fehlleistung des DWD-Dürre-Rechners kommt wie am 3.6.2019, als der DWD-Rechner für wenige Stunden im Voraus in einer sich anbahnenden Schwergewitterlage mit Null Liter Niederschlag in NRW rechnete (s.u.). Quelle: Wetterzentrale

Eilmeldung 3.6.2019: Globale SAT-Temperaturen von UAH im Mai 2019 auf Jahrestiefstand: Die Erde kühlt seit 2016 ab.

Zum Vergrößern anklicken. Die Grafik zeigt die Abweichungen der Satellitentemperaturen mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) von 1979 bis Mai 2019 zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Mit einer Abweichung von 0,32 °C wurde im Mai einer neuer Jahrestiefstand für das Jahr 2019 erreicht, obwohl seit Oktober 2018 schwache El Niño-Bedingungen herrschen, die um etwa vier Monate zeitversetzt zu einer leichten globalen Erwärmung führen: Seit 2016 kühlt die Erde ab. Quelle: UAH Global Temperature Update for May, 2019: +0.32 deg. C

Update 3.6.2019: DWD-Modell-Versagen: Schwere Gewitter mit Starkregen über NRW. NOAA-Reanalyse: Kräftige Abkühlung im Mai 2019 in Europa gegenüber dem Mai 2018. Heftige Sommer-Gewitter mit Hagel, Sturm und Überflutungen – Fotos.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt den Vergleich der 2m-Temperaturabweichungen in Europa im Mai 2018 (links) zum Mai 2019 (rechts) zum weltweit seit 2015 verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Gegenüber 2018 ist Europa im Mai 2019 kräftig abgekühlt, wie die Farben blau und lila vor allem in Mittel- und Südeuropa zeigen. Da is nix mit DWD-Klimaerwärmung in Deutschland und Europa…Quelle: NOAA-Reanalyse
Zum Vergrößern anklicken. Niederschlagsradar mit Schwergewittern über NRW am 3.6.2019m 07.00 Uhr. Wo das DWD-Wettermodell ICON gestern (s.u.) binnen 24 Stunden 0mm Niederschlag sah, schüttet es heute wie aus Eimern: Das DWD-Modell hat völlig versagt. Kann es nur Dürre…? Vorschlag: In die Tonne kloppen! Quelle: Niederschlagsradar
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Warnungen „Rot“ vor schweren Gewittern in NRW am 3.6.2010 morgens. Wo das DWD-Wettermodell ICON gestern mittag (s.u.) binnen 24 Stunden 0mm Niederschlag rechnete, schüttet es heute wie aus Eimern bis zu 20l/m²/Stunde. Das DWD-Modell hat völlig versagt. Kann es nur Dürre…? Vorschlag: In die Tonne kloppen! Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. DWD/ICON-Prognose vom 3.6.2019, 00.00 Z (02.00 MESZ) für die Niederschlagssummen bis zum 3.6.2019 09.00 Z (11.00 Uhr MESZ). Wo das DWD-Modell binnen nur 9 Stunden 0mm Niederschlag rechnet, schüttet es heute morgen mit Schwergewittern wie aus Eimern: Das DWD-Modell hat völlig versagt. Kann es nur Dürre…? Vorschlag: In die Tonne kloppen. Quelle: Wetterzentrale DWD-Prognose
Zum Vergrößern anklicken. NOAA/GFS-Prognose vom 3.6.2019, 00.00 Z (02.00 MESZ) für die Niederschlagssummen bis zum 3.6.2019 09.00 Z (11.00 Uhr MESZ). Eine realistische Prognose: Wo das DWD-Modell binnen nur 9 Stunden 0mm Niederschlag rechnet, schüttet es heute morgen mit Schwergewittern wie aus Eimern, was GFS richtig erkannt hat. Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognose

Update 2.6.2019: GFS-Hauptlauf dreht am Rad: Achterbahnsommer mit Starkniederschlägen bis Mitte Juni 2019? Vergleich der Niederschlagsprognosen für 24 Stunden von GFS und DWD/ICON. Sommeranfang 2019 mit Rekordschneehöhe von 640cm auf der Zugspitze: DWD-Klimaerwärmung?

Zum Vergrößern anklicken. Webcam-Foto vom 1.6.2019 (Sommeranfang) von der Zugspitze. Mit 640cm wurde die größte Schneehöhe seit mehr als 50 Jahren gemessen. DWD-Klimaerwärmung...? Quelle: Webcam
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Prognosen für die Niederschlagssummen von GFS (links) und DWD/ICON (rechts) vom 2.6.2019 bis 3.6.2019, jeweils 12.00 Uhr Z (14.00 MESZ). Mal sehen, ob sich die DWD-Dürre-Prognose mit -0- l/m² oder die GFS-Prognose bis zu 13 l/m² im gleichen Zeitraum durchsetzt…Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. GFS-ENSemble-Prognose vom 2.6.2019 für die Temperaturen in 850hPa (rund 1500m) in Köln bis zum 18.6.2019. Bis zur Monatsmitte liegt das ENS-Mittel (fette weiße Linie) meist deutlich über dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie), es gibt wiederholt kräftige Niederschläge (Signale unten). Der OPerationelle Hauptlauf (fette grüne Linie) dreht am Rad und steigt ab dem 11.6. rasant bis in den Bereich von rund 35°C in 2m Höhe, um am Ende unter das ENS-Mittel zu fallen. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognose

Sondermeldung 1.6.2019: Neues beim Klima? – Stellungnahme zu Rezos Video „Die Zerstörung der CDU“

Update 1.6.2019: ECMWF mit pünktlicher Schafskälte um den 10.6.2019. Zugspitze: Rekordschnee zum Sommeranfang – Video. WO-Vorwarnungen vor schweren Gewittern am Montag, 3.6.2019.

Zum Vergrößern anklicken. WO-Vorwarnung vor teils schweren Gewitter vom 1.6. für den 3.6.2019. Quelle: wie oben mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. StratosphärenPROGNOSE von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 31.5.2019 für den 10.6.2019. ECMWF rechnet mit einem aktiven Rossbywellen-Karussell im Polarjet mit sechs Trögen (t) um den arktischen Polarwirbel (von West nach Ost/links nach rechts) mit einem kräftigen Trog über West- und Mitteleuropa. Von Nordwesten wird erwärmte Polarluft gegen die subtropischen Luftmassen geführt, was zu einer Schwergewitterlage über Teilen Europas mit einem Temperaratursturz und zu unwetterartigen Niederschlägen (Vb-Wetterlage?) führt: Die Schafskälte 2019 ist da. Quelle: ECMWF mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. ECMWF-Prognose (fette blaue Linie) vom 1.6.2019 für die 1500m-Temperaturen in Köln bis zum 11. Juni 2019. Nach einigen Sommertagen mit Tmax mind. 25°C in 2m (1500m + ca. 12,5 bis 15°C in Meereshöhe) soll um den 8. bis 10.6. 2019 pünktlich die Schafskälte kommen. Quelle: Wetterzentrale
Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognose vom 31.6.2019 für die Niederschlagssummen in Mitteleuroopa bis zum 17. Juni 2019. Für Deutschland werden Niederschlgssummen bis zu 160l/m² erwartet, so dass gebietsweise bereits zur Monatsmitte die Regenmengen des gesamten Monats erreicht und überschritten werden, dabei treten zeit- und gebietsweise Überflutungen auf: Die DWD-Dürre wie im Mai 2019 weiter bei der Arbeit…Quelle: WO-Profiwetter

Update 31.5.2019: Vorwarnung: Ab Montag schwere Gewitter möglich: Die DWD-Dürre mit Überflutungen dauert an…GFS: Schafskälte kommt pünktlich Mitte Juni 2019.

Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose (fette schwarze Linie) vom 31.5.2019 für die 2m-Temperaturen in Köln bis zum 16. Juni 2019. Nach einigen Sommertagen mit Tmax mind. 25°C soll zur Monatsmitte pünktlich die Schafskälte kommen. Quelle: Wetterzentrale

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) setzt seinen Klima-Dürre-Alarm von April 2019 auch in seiner wie immer voreiligen Pressemitteilung vom 29.5.2019 über das Wetter im Mai 2019 in Deutschland fort und droht nach den wiederholten Überschwemmungen im Mai 2019 weiter mit Dürre.

„Der Mai übertraf sein Soll von 71 Litern pro Quadratmeter (l/m²) mit gut 80 l/m² um 16 Prozent. Damit blieb die nach dem niederschlagsarmen April befürchtete große Trockenheit vorerst noch aus.“

Ist das Ausdruck der Verzweiflung über den ungewöhnlich kalten und dazu nassen Mai 2019 nicht nur in Deutschland, der jeglichen Klimaalarm wie in der Pressemitteilung zum April 2019 als das entlarvt, was er ist: Dummes klimaalarmistisches Geschwätz?

(zum Vergrößern anklicken)

Die DWD-Klimaerwärmung im Mai 2019 in großen Teilen Europas: „Auch der April 2019 ist in Deutschland verglichen mit dem vieljährigen Durchschnitt zu warm ausgefallen. Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes: „Wir können jetzt den Klimawandel live erleben…“ Quelle: NOAA Reanalyse Mai 2019

Wie schon für den Mai 2019 sind auch für den Juni 2019 bisher keinerlei Anzeichen erkennbar, die auf große Trockenheit oder ungewöhnliche Hitze in Mitteleuropa hinweisen.

Bei den Niederschlägen sieht es aktuell zunächst eher nach einer Fortsetzung der ungewöhnlich starken Niederschläge wie seit Dezember 2018 auch in Deutschland aus.

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der Niederschlagssummen in Deutschland im Dezember 2018. Mit 150 Prozent des Monatsmittels war der Dezember ungewöhnlich nass und beendete das  DWD-Klima-Horrormärchen einer Rekord-Dürre in Deutschland und eines DWD-Rekordtiefstandes des Rheins. Quelle: Aktuelles Wetter Archiv

In diesem Monat nahm das DWD-Klima-Horror-Märchen von der Rekord-Dürre in Deutschland mit 150% der „normalen“ Niederschlagsmengen sein jähes Ende: DWD-Klima-Horrormärchen: 2018 kann trockenstes Jahr in Deutschland werden! Nein, kann es nicht!

Mit den ungewöhnlich hohen Niederschlagsmengen im Dezember 2018 in Deutschland war übrigens auch das Klima-Horror-Märchen über angeblich neue Rekordtiefstände des Rheins im Dezember 2018 beendet.

GFS sieht aktuell reichlich Regen – nicht nur – in Deutschland in der ersten Junihälfte 2019.

Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognose vom 30.5.2019 für die Niederschlagssummen in Mitteleuropa bis zum 15. Juni 2019. Für Deutschland werden Niederschlagssummen bis zu 100l/m² erwartet, so dass gebietsweise bereits zur Monatsmitte die Regenmengen des gesamten Monats Juni erreicht werden: Die DWD-Dürre wie im Mai 2019 weiter bei der Arbeit…Quelle: WO-Profiwetter

Die Temperaturen im Sommer 2019 in Deutschland und Europa werden vom experimentellen Langfristmodell NOAA/CFSv2 weiterhin meist durchschnittlich (-+1°C) gesehen.

Das gilt auch für die erwarteten Niederschläge.

Es gibt also bisher keine meteorologisch begründeten Anhaltspunkte für einen ungewöhnlich trockenen oder heißen Sommer 2019 in Mitteleuropa.

Es ist vielmehr zu befürchten, dass weiterhin das eintritt, was ich zum DWD-Dürre-Horror-Märchen im April 2019 schrieb:

„Nachdem es in Folge des DWD-Klima-Horrormärchens im November 2018 über den angeblichen neuen Rekordtiefstand des Rheins im Dezember 2018 zwei Monate hintereinander weit überdurchschnittlich geschüttet und im Januar 2019 in Rekordmengen mit Katastrophenalarm in Teilen Süddeutschlands und Österreichs geschneit hat, muss man nach diesem erneuten Klima-Dürre-Horror-Alarm des DWD nun in der Folge mit den schlimmsten Überschwemmungen in Deutschland rechnen…?

Der Mai 2019 in Deutschland in Bildern

Straßen und Keller überflutet – Fotostrecke.
Überflutungen nach Gewittern – Fotostrecke.
Starkregen und Hochwassergefahr – Fotostrecke.
Hochwasser im Süden – Fotostrecke.
Maischnee bis in die Täler – Fotostrecke
Wieder Schnee in den Hochlagen – Fotostrecke.
Wintereinbruch in den Alpen – Fotostrecke.
Mit Fackeln gegen den Frost – Fotostrecke.

Der Bodensee ist nach starkem Anstieg am Pegel Konstanz am 29. Mai 2019 höher als im Vorjahr und auch höher als das mittlere Wasser (MW). Quelle: Bodenseepegel
Zum Vergrößern anklicken. Am Kölner Rheinpegel wurden gestern 450 cm überschritten, wodurch in Köln erste Schutzmaßnahmen greifen: Die „DWD-Dürre“ mit Starkregen und Überflutungen bei der Arbeit. Quelle: ELWIS Rheinpegel

Übrigens: Mit den in der Pressemitteilung vom 29.5.2019 angegebenen vorläufigen 10,9°C als Mittelwert für den Monat Mai 2019 in Deutschland zählt er zu den zwanzig kältesten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 in der Tabelle des DWD, also seit 139 Jahren: Ein typischer Fall von DWD-Klimaerwärmung…?

Ein kurzer statistischer Blick auf die folgenden Sommer nach einem kalten Mai in Deutschland mit einer Mitteltemperatur um 10,9°C.

Zum Vergrößern anklicken. Abweichungen der Temperaturen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa im folgenden Sommer nach Jahren mit einem kalten Mai um 10,9°C Mitteltemperatur in Deutschland. Quelle: NOAA Reanalyse
Zum Vergrößern anklicken. Abweichungen der Niederschlagsrate in Europa im folgenden Sommer nach Jahren mit einem kalten Mai um 10,9°C Mitteltemperatur in Deutschland. Quelle: NOAA Reanalyse

Die folgenden WINTER waren auch nicht von Pappe…

Zum Vergrößern anklicken. Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 nach Jahren mit einem kaltem Mai um 10,9°C Mitteltemperatur in Deutschland. Hinweis: Das NOAA-System erfordert bei der Eingabe das Jahr mit dem letzten Wintermonat, also Februar. Quelle: NOAA Reanalyse

Letzte Meldung: Im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren nimmt die Zahl der Tage ohne Sonnenflecken zu, die Thermosphäre kühlt ab und schrumpft stark.

(zum Vergrößern anklicken)

Die Zahl der Tage ohne Sonnenflecken steigt, die Thermosphäre ist stark abgekühlt und schrumpft: Die Kälte des Weltraums rückt näher. Quelle: Spaceweather

„Im neuen Sonnenfleckenminimum wird die Erdatmosphäre wieder deutlich schrumpfen: Im letzten Minimum um das Jahr 2008 waren die Wissenschaftler sehr überrascht, dass die Thermosphäre um rund ein Drittel kleiner wurde als erwartet und nahezu kollabierte. Scientists baffled by unusual upper atmosphere shrinkage – CNN.com

Der schematische Aufbau der Erdatmosphäre zeigt die Thermosphäre als ausgedehnten oberen Bereich, der im Sonnenminimum durch stark verminderte Röntgen- und (E)UV-Strahlung stark abkühlt und dadurch bis auf 10% seiner Ausdehnung schrumpfen kann, also z.B. von 420 auf 42 km: Der eiskalte Weltraum mit einer Temperatur von -270°C rückt näher! Quelle: Thermosphäre

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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Wie falsch ist die April-2019-Pressemeldung des DWD?

Schon wieder Klima-Alarm beim DWD: „Hält die Trockenheit an, droht der nächste Dürresommer in Deutschland“

DWD-Klima-Horrormärchen: 2018 kann trockenstes Jahr in Deutschland werden! Nein, kann es nicht!

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52 Gedanken zu “Nach Überschwemmungen im kalten Mai 2019: DWD droht weiter mit Dürre in Deutschland

    1. Das hat ein gewisser Theodor Landscheidt schon vor mehr als 10 Jahren veröffentlicht, und weil er ansonsten ein „Skeptiker“ war, hat das natürlich niemanden gejuckt.
      Es gibt einige sehr engagierte Nachfolger, die sein Werk fortsetzen und vertiefen
      Er hatte anhand dieser Berechnungen schon diverse El Niños recht exakt vorhergesagt
      Das kommende solare Minimum heißt nicht grundlos auch „Landscheidt Minimum“ 😀

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  1. Übrigens war Klimaalarmismus in puncto Dürre schon immer ein Steckenpferd des DWD. Da gibt es eine interessante Abhandlung über den Sommer 2003 von Dieter Niketta von der FU Berlin / Berliner Wetterkarte.. Da wird einiges zurechtgerückt, auch, dass der Sommer nurin Südwestdeutschland außergewöhnlich war. Im Norden und Osten sich aber weiter hinten einreihen muss.

    Klicke, um auf Sommer%202003.pdf zuzugreifen


    Bemerkenswert ist der letzte Abschnitt.
    Zitat
    „Zum Schluß noch eine Bemerkung: In diesem Jahr wurde infolge des außerordentlich heißen
    Sommers häufig über eine Klimaänderung diskutiert. Als 1947 der Dürresommer auftrat, gingen die
    Wogen auch bei namhaften Meteorologen hoch, z.B. stellte A. Schmauß die Frage: Droht Europa
    eine Trockenheit? In einigen Artikeln wurde von einer Versteppung Mitteleuropas geschrieben und
    in den Berichten des Deutschen Wetterdienstes der US-Zone erschien ein Aufsatz über die
    „säkulare Klimawende um 1940 und das Katastrophenjahr 1947″. Nach dem Kriege bedeutete die
    Dürre des Sommers 1947 für die Menschen aber wirklich eine Katastrophe, zumal diesem einer der
    strengsten Winter des 20. Jahrhunderts voraus gegangen war.“
    Das scheint beim DWD in den Genen zu stecken.

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  2. Das mit den Gezeitenwirkungen der Planeten ist sehr interessant. Es scheint in Sachen Klimaveränderung so viele Faktoren zu geben, und offenbar ist das Thema doch komplexer als es mancher glaubt, aber wenn man die Planetenwirkung und die Sonnenaktivität zusammenzählt, da könnte in den nächsten Jahren was auf uns zukommen. ich habe auch schon gelesen, dass manche Forscher der Ansicht sind, dass das solare Minimum nicht erst 2030, sondern sogar schon 2019 oder 2020 – also dieses oder nächstes Jahr – kommt Jedenfalls ein sehr interessantes Thema und auch für mich als meteorologischer Laie sehr lesenswert.
    @Schneefan, ich hatte vor ein paar Wochen mal angefragt, ob es schon Anzeichen gibt, wo sich das Azorenhoch in etwa einnisten wird, bisher aber keine Antwort bekommen.
    Die Lage des Azorenhochs könnte auch ein Indikator für den anstehenden Sommer sein.

    Übrigens, die grünen Klimagurus erreichen in den aktuellen Umfragen in Deutschland 27% und haben damit sogar die CDU (26%) überflügelt. Das darf doch alles nicht wahr sein.

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      1. Danke für den Link, der Kommentar von Kai Zorn ist wieder einmal sehr sachlich. 17,3 Grad im Schnitt wären doch recht angenehm.
        Ich hoffe ja auf auf einen Ausreißer nach unten und einer 16 vor dem Komma (16,9) .
        Zum Vergleich: 2018 waren es 19,3 Grad im Schnitt.
        Interessant auch die Aussage, dass Kai Zorn das Zenit überschritten sieht, was tatsächlich auf kühlere Sommer hindeuten könnte.

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  3. Richtig der DWD, dass die mit Wetter.com zusammenarbeiten sieht man an den Zahlen … ab 10.06. also ab Pfingsten sieht der DWD/Wetter.com täglich über 30°C und nachts über 20°C …. und warnt vor Sommer … das interessante ein Blick auf GFS und GEM … sieht in diesem Zeitraum im Spitzenlauf 26°C im Durchschnitt der Modelle um 21°C… der DWD scheint sich einen Sommer basteln zu müssen…

    Ich hätte an der Stelle mal eine Frage an die Fachleute … meine Oma pflegte immer zu sagen … kommt der Sommer nicht im Juni/Juli … ist er im August auch schon vorbei, was ist da statistisch dran ?

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      1. UWZ hat mittlerweile für große Teile des Landes morgen Unwetterwarnungen rausgegeben, teilweise sogar mit der Möglichkeit von Hagel. Also könnte was an der Bauernregel dran sein.
        Die Quelle mit den Bauernregeln muss ich mir merken.

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  4. Zum „Rezo“ Video gibts nur eins zu sagen ….
    Er selbst hat von sich aus erklärt er sei keine Marionette der Grünen …. wenn er das schon von sich selbst aus macht …
    Wäre nur interessant, ob es der CDU gefällt, angegriffen zu werden und ob die jetzt wirklich gegen ihn aktiv werden 😉 Für mich is er ne Marionette…

    Und noch was nachtragend zu Dr. Thüne … er selbst sagt von sich aus, er glaubt nicht an die Sonnenflecken, entscheidend für ihn sind die Strömungen der Winde. Interessanterweise standen diese in den letzen Heiß-Sommern wirklich tendenziell auf Südwest.

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    1. @ Ted T

      „Und noch was nachtragend zu Dr. Thüne … er selbst sagt von sich aus, er glaubt nicht an die Sonnenflecken, entscheidend für ihn sind die Strömungen der Winde…“

      Hast du dazu einen Link…?

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      1. Zu Thüne … https://youtu.be/EI0oIVPowiU?t=4448 genauso hat er es wo ich ihn live gesehen habe auch gesagt … is jetzt die Frage ob so ein Video eine Quelle is ?

        Zur Achterbahn, die scheint sich zumindest bei uns SSW beruhigt zu haben, zwar krasser abstürz um den 11. herum aber um den 15. herum eine erholung auf ca 18 was in 2mTemp dann in etwa um die 24°C währe also alles nix extremes, aber wie sagt auch thüne … alles über 7 tage ist Märchenstunde 😀

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  5. Ich hoffe das es keine 36 Grad werden, denn man belächelt mich ja jetzt schon, wenn Ich von global sinkenden Temperaturen (mit entsprechenden Hinweis auf diese Seite) spreche!
    Zu ICON vs. GFS, hoffe Ich auf GFS.
    Der Skeptiker in mir tendiert aber eher zu ICON.

    Mfg Zach

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    1. Bei den Niederschlägen hat das globale Wettermodell ICON des DWD ganz offensichtlich Probleme, wie man ja auch heute sieht, wenn es die schon aufziehenden Schwergewitter mit Starkregen in NRW wenige Stunden vorher nicht erkennt…

      Bei den Temperaturen in NRW sieht es hoffentlich besser aus…

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    2. Ich hab das Thema mal überflogen „Stand der Planeten steuert den Sonnenzyklus“ weiß jemand wann wir basierend auf diesen Daten wieder in ne kleine Eiszeit stürzen ?

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  6. Dann sieht es ja so aus, als wenn die Schafskälte dieses Jahr pünktlich Einzug hält. Aber wie geht es nach Pfingsten weiter? bleibt es einige Zeit mild, oder kehrt die Hitze wieder zurück? hab den Eindruck, dass seit heute einige Wettermodelle verrückt spielen. Grüße, Sam

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    1. GFS dreht schon seit vorgestern am Rad…

      Zum Vergrößern anklicken. GFS-ENSemble-Prognose vom 2.6.2019 für die Temperaturen in 850hPa (rund 1500m) in Köln bis zum 18.6.2019. Bis zur Monatsmitte liegt das ENS-Mittel (fette weiße Linie) meist deutlich über dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie), es gibt wiederholt kräftige Niederschläge (Signale unten). Der OPerationelle Hauptlauf (fette grüne Linie) dreht am Rad und steigt ab dem 11.6. rasant bis in den Bereich von rund 35°C in 2m Höhe, um am Ende unter das ENS-Mittel zu fallen. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognose

      …, hat sich aber heute schon wieder beruhigt.

      (zum Vergrößern anklicken)

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    2. „bleibt es einige Zeit mild, oder kehrt die Hitze wieder zurück?“

      Ein Link wäre nicht schlecht, welche Hitzerückkehr da befürchtet wird.

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