Für mehr als 120 Millionen EURO: „Polarstern“ ein Jahr eingefroren im Nordpolarmeer

Update 17.8.2019: Narrenschiff „Polarstern“ heute vor Spitzbergen nahe der Eisgrenze. Arktis: Meereis Mitte August 2019 deutlich näher an Europa als 2018. Sturmtief „BERND“ behindert Gretas Narrenfahrt – Narrenschiff Malizia II auf Zickzack-Kurs – Noch 97 Tage bis New York…?

Zum Vergrößern anklicken. Bei der aktuellen „Geschwindigkeit“ von Gretas Narrenschiff von 1,1 Knoten (2,0 km/h) gegen Wind und Wellen wären es noch 97 Tage bis New York… Quelle: Malizia II-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Gretas Narrenfahrt auf der Renn-Segelyacht Malizia II von England nach New York wird wie erwartet von Sturmtief „Bernd“ und seinem kleinen Schnellläufer durch Sturm und hohe Wellen stark behindert. Die Narren-Skipper haben bei ihrem Westkurs Gegenwind und Gegendünung, was sie zu einem Kreuzkurs zwingt, bei dem sie viel Zeit verlieren, weil sie erheblich mehr Strecke fahren müssen. Ich habe schon einige Segelmeilen auf dem Buckel: Ich möchte nicht tauschen…Quelle: Malizia II-Tracker mit Wetterkarte
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 15.8.2019 (rechts) zum 15.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um rund 800km weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Südostseite Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Gut zu erkennen ist auch die wie im Vorjahr weiterhin unbefahrbare NW-Passage, die in ihrem Westteil (oben links) auch 2019 verbreitet vereist ist (grüne Farben). Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature
Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist heute vor der NW-Küste Spitzbergens angekommen und nicht mehr weit von der gegenüber dem Vorjahr weit nach Süden verschobenen Eisgrenze entfernt. Quelle: sailwx.info

Update 15.8.2019: Narrenschiff „Polarstern“ seit gestern vom Schirm des vesselfinder verschwunden – neuer Ship-Tracker. Hier findet man die geplante Einfrier-Route (planned route).

Zum Vergrößern anklicken. Der Einfrier-Routenplan des Narrenschiffs „Eisbrecher Polarstern“ mit Eiskarte vom 15.10.2014. Man will also auf der sibirischen Seite im Oktober 2019 starten und sich dann bis September/Oktober 2020 über den Nordpol zurück in Richtung Framstraße (zwischen Grönland und Spitzbergen) treiben lassen: Der Mensch denkt, das windgetriebene Eis lenkt…, und zerquetscht dabei auch schon mal Schiffe…Dazu die aktuelle Eislage am 14.8.2019 auf der folgenden Grafik. Quelle: planned route

Update 14.8.2019: GFS: Ab kommender Woche Dauerfrost in der Zentralarktis – Grönland bis minus 24°C: Der Polarwinter 2019/20 beginnt.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose für die 2m-Temperaturen vom 14.8. zeigt am 24.8.2019 Dauerfrost in der Zentralarktis und bis zu minus 24°C in Grönland: Der Polarwinter 2019/20 beginnt. Quelle: WZ/GFS-Prognose T2m Arktis

Update 13.8.2019: Grönland: In den letzten zehntausend Jahren gab es meist weniger Eismasse als heute – Erde kühlt seit 8000 Jahren ab – Wendekreise werden kleiner (Milankovic Zyklen).

Zum Vergrößern anklicken. Der Grund für die Abkühlung der Erde seit rund 8000 Jahren im Holozän – und damit auch für das kräftige Wachstum des Grönlandeises in dieser Zeit – sind die Milankovic-Zyklen. Die Grafik stellt den Zusammenhang her zwischen den globalen Temperaturen und der Obliquity, der schwankenden Neigung der Erdachse zur Sonne, wodurch sich die Wendekreise über Zyklen von rund 41.000 Jahren verkleinern und vergrößern. Derzeit werden die Wendekreise kleiner, was zu einer geringeren Fläche mit stärkerer Sonneneinstrahlung wegen eines niedrigeren Einstrahlungswinkels führt: Die kalten polaren Klimazonen breiten sich langsam in Richtung Äquator aus. Gegenteilige Behauptungen im aktuellen IPCC-Bericht sind also „Fake-News“. „Derzeit beträgt die Ekliptikschiefe 23,43° und liegt etwa im Mittel zwischen den Extremwerten. Sie nimmt langsam ab und wird ihr Minimum in voraussichtlich 8.000 Jahren erreichen…Lässt man nicht-astromische Klimafaktoren außer acht, sind folglich bei geringer Achsneigung die Voraussetzungen für die Bildung von kontinentalen Eisschilden insgesamt günstiger als bei hoher Achsneigung.“ Quelle: Kommentar zu „Greenland Ice Sheet and Glacier Volume Was Smaller Than Today“

Update 12.8.2019: Arktis: Meereisflächen haben sich Richtung Europa verschoben – Eiskälte nun rund 800km näher an Europa als im Vorjahr.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 11.8.2019 (rechts) zum 11.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um rund 800km weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Südostspitze Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der arktischen Meereisflächen vom 11.8.2019 (rechts) zum 11.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen von der Nordpazifikseite zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice

Update 11.8.2019: DMI-Prognose: Erneutes Wachstum der arktischen Meereisflächen im August 2019: Da is nix mit den Phantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore und Peter Wadhams.

Zum Vergrößern anklicken. DMI-Prognose vom 11.8.2019 für die Entwicklung der arktischen Meereisflächen (extent) in Millionen km² im August 2019. Wie bereits im Vorjahr sollen die Meereisflächen weiter wachsen. Es gibt im August einen positiven Trend nach 2007 und verstärkt nach 2012 (grüne Linien). Da is nix mit den Phantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore und Peter Wadhams. „Wann kommen endlich wieder Sachverstand und ausgewogene Berichterstattung über Wetter und Klima in unsere Medien…? Müssen Menschen tatsächlich erst Trump oder ähnliche Figuren wählen, damit der völlig übertriebene CO2-Erwärmungswahn gestoppt wird?“ Quelle: DMI-Plots Ice Cover

Update 8.8.2019: GFS: Der arktische Polarwinter beginnt 2019 früh.

Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose vom 8.8.2019 für die 2m-Temperaturen in der Arktis am 18.8.2019. Im August wird die Strahlungsbilanz (Sonneneinstrahlung minus OLR-Abstrahlung) negativ: Der Polarwinter 2019 setzt mit verbreitetem Frost über dem Arktischen Meer und strengem Frost auf Grönland früh ein. Quelle: WZ/GFS-Prognose T2m Arktis

Für mehr als 120 Millionen Euro driftet der deutsche Forschungseisbrecher „Polarstern“ ab Herbst 2019 eingefroren durch das Polarmeer.

90 Prozent der Kosten von über 120 Millionen Euro trägt das Bundesforschungsministerium aus Steuermitteln, wie Radio NDR im Juli 2019 berichtete.

(zum Vergrößern anklicken)

Nach bereits zwei gescheiterten Polarmissionen von Klimanarren in diesem Jahr ist das Ziel dieser „MOSAiC“ genannten Arktisexpedition des Alfred-Wegener-Instituts mit Sitz in Bremerhaven, die Auswirkungen einer angeblich seit Jahrzehnten starken Erwärmung der Arktis auf das Erdklima zu erforschen.

„Expeditionsleiter Markus Rex sieht die dramatische Erwärmung der Arktis in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang abgebildet. „Deshalb müssen wir vor allem im Winter die Prozesse im Klimageschehen umfassend studieren“, so der AWI-Atmosphärenforscher.“ Quelle: NDR Text

Halten wir schon mal fest:

Es wird also ebenfalls eine schweineteure Klimapropagandafahrt auf Kosten der Steuerzahler…

Im Originaltext heißt es dazu:

„Ein Jahr eingefroren im Nordpolarmeer

MOSAiC – Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate

„Es wird die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Ab Herbst 2019 driftet der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern eingefroren durch das Nordpolarmeer. Auf der MOSAiC-Expedition erforschen Wissenschaftler aus 19 Nationen die Arktis im Jahresverlauf. Sie überwintern in einer Region, die in der Polarnacht nahezu unerreichbar ist. Allein die Naturgewalt der Eisdrift bietet ihnen diese einmalige Chance. Auf einer Eisscholle schlagen sie ihr Forschungscamp auf und verbinden es mit einem kilometerweiten Netz von Messstationen.

Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark erwärmt wie die Arktis. Ziel der Expedition ist es daher, den Einfluss der Arktis auf das globale Klima besser zu verstehen. Sie wird damit ein Meilenstein für die Klimaforschung, ihre Daten wertvoll für Generationen sein. Die Mission unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts ist verbunden mit noch nie dagewesenen Herausforderungen. Eine internationale Flotte von Eisbrechern, Helikoptern und Flugzeugen versorgt das Team auf dieser extremen Route. Nur mit geeinten Kräften kann die Expedition gelingen.“

Schon am 10.8.2019 startet die „Polarstern“ Richtung Arktis, wie das AWI heute aktuell berichtet.

„Am Abend des 10. August 2019 wird das Forschungsschiff Polarstern seinen Heimathafen Bremerhaven verlassen. Ziel der Expedition sind Studien an einer arktischen Langzeit-Station, dem sogenannte AWI-Hausgarten in der Framstraße. Dort erforschen Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen alle Bereiche des Ökosystems von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee, um die Folgen klimatischer Veränderungen auf die Lebensvielfalt der Arktis zu ermitteln. Nach einem guten Monat erreicht die Polarstern Mitte September das norwegische Tromsø, wo dann die einjährige MOSAiC-Expedition vorbereitet wird, die am 20. September Richtung Zentralarktis startet.“

Die aktuelle Position der „Polarstern“ findet man mit dem vesselfinder.

Zum Vergrößern anklicken. Die Position des Eisbrechers „Polarstern“ „Ship of fools“ 2019/20) am 8.8.2019 im Hafen von Bremerhaven. Quelle: VesselFinder

Die Framstraße verbindet das Arktische Meer mit dem Nordatlantik über die Grönlandsee zwischen Grönland und Spitzbergen.

Zum Vergrößern anklicken. Die MODIS-Aufnahme vom 4.8.2019 zeigt die Eis- und Wolkenbeckung der Arktis auch in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen, dem nächsten Ziel des „Ship of fools“, des deutschen Forschungseisbrechers „Polarstern“. Quelle: MODIS-Eislage/Wolken 4.8.2019 Framstraße

Da kann man doch nur hoffen, dass diese Expedition eines weiteren „Ship of Fools“ nicht ebenso endet wie das norwegische Narrenschiff Eisbrecher „Kronprinz Haakon“ (mit einer Wende, ein Motor außer Betrieb, Eis in den Propellern und ein Ölleck in einem der Propellergehäuse) oder die des Eisbrechers ODEN mit einer amerikanischen Forschergruppe der Universität Rhode Island, die mit ihrem „Nordwestpassage Project“ wie schon im vorigen Jahr auch in diesem Jahr an der unbefahrbar vereisten NW-Passage gescheitert sind.

Übrigens: Ursache für die geringfügige Erwärmung des Wassers auch in der Framstraße sind die zyklischen Schwankungen der Atlantischen Multidekaden Oszillation (AMO) im Nordatlantik, die seit Mitte 1995 auf „warm“ steht und bald wieder kälter wird.

Um das herauszufinden, braucht es allerdings keinen superteuren Betriebsausflug des Alfred-Wegener-Instituts auf Staatskosten, es reicht vielmehr ein Blick in die zahlreichen Studien ernstzunehmender Wissenschaftler, also überwiegend solcher außerhalb des IPCC (International Political Climate Clowns)…

Letzte Meldung: Trend – die Erde wird kälter.

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen bis 8.8.2019 und Prognose bis 15.8.2019. In der PROGNOSE fallen die globalen Temperaturen binnen einer Woche um -0,4°C (K) . Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe 0,28 K für Mai 2019 statt 0,5 K). Quelle: Analyse und Prognose der globalen 2m-Temperaturen

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

Verwandte Themen:

Ende der Demokratie? Flirt mit Öko-Diktatur ist die dunkle Seite der Klimadebatte

Zweiter Versuch: Klimapropaganda-Eisbrecher mit Klimanarren in der Nordwestpassage

Norwegischer Eisbrecher „Kronprinz Haakon“ 2019 auf Arktisexpedition mit Schäden gescheitert

Update: Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff mit Klima-Narren nicht auf Position – zu viel Eis auf der Strecke?

2018: Arktis: Meereis wächst seit elf Jahren – Nordwestpassage 2018 unpassierbar – Grönlandeis nimmt kräftig zu

2017: ARD: Nordwestpassage eisfrei – Fake-News aus der Arktis vom Feinsten!

2017: Sensation: Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

2016: Arktis: Polarwinter mit Dauerfrost hat frühzeitig begonnen – Dicke Eisflächen haben sich in vier Jahren verdreifacht!

2015: Nordwestpassage weiter unbefahrbar: Die frostige Arktis verweigert die Durchfahrt…

Werbeanzeigen

40 Gedanken zu “Für mehr als 120 Millionen EURO: „Polarstern“ ein Jahr eingefroren im Nordpolarmeer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.