Für mehr als 120 Millionen EURO: „Polarstern“ ein Jahr eingefroren im Nordpolarmeer

Update 1.9.2019: Arktiseis mit ungewöhnlich geringer Schmelze im August 2019. Beginnt das Eiswachstum 2019 früher als üblich…?

Zum Vergrößern anklicken. Der tägliche NSIDC-Plot der Entwicklung der arktischen Meereisflächen (extent) zeigt von Mitte August 2019 bis zum 31.8. abweichend vom Mittel (dunkelgraue Linie) eine ungewöhnliche Verzögerung der Eisschmelze (blaue Linie mit Seitwärtsbewegung). Quelle: NSIDC Sea Ice Index

Update 24.8.2019: Grönlandeis mit Massegewinn – Schmelzsaison bald beendet.

Zum Vergrößern anklicken. Mit dem ersten Massezuwachs beim Grönlandeis neigt sich die kurze sommerliche Schmelzsaison 2019 zeitgerecht ihrem Ende zu (blaue Linie über Null). Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche Massebilanz

Update 23.8.2019: Narrensschiff „Polarstern“ (Position) bei reichlich Eis in der Framstraße – MODIS.

Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ (Position) befindet sich aktuell in der von recht viel Meereis bedeckten Framstraße zwischen Nordgrönland und Spitzbergen. Die MODIS-Aufnahme vom 20.8.2019 zeigt die Eislage und die Wolkenfelder in diesem Bereich. Eine Vergrößerung zeigt die Dichte und Größe der Eisschollen in den Treibeisflächen (s. folgende Aufnahme). Quelle: MODIS-Eislage/Wolken 20.8.2019 Framstraße
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ (Position) befindet sich aktuell in der von recht viel Meereis bedeckten Framstraße zwischen Nordgrönland und Spitzbergen. Die Vergrößerung der MODIS-Aufnahme vom 20.8.2019 zeigt die gut sichtbare Eislage und die Wolkenfelder in diesem Bereich. Quelle: wie vor

Update 22.8.2019: Grönlandeis: Größe der Schmelzflächen unter dem WMO-Klimamittel 1981-2010. Gretas Narrenschiff macht P…Pause mitten im Nordatlantik.

Zum Vergrößern anklicken. Gretas Narrenschiff macht eine kleine P…Pause mitten im Nordatlantik am 22.8.2019 mit 0,6 Knoten (1km/h) Fahrt…Quelle: Malizia II-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Die DMI-Grafik zeigt die Größe der Schmelzflächen des Grönlandeises (blaue Linie) am 21.8.2019 unter dem WMO-Klimamittel (fette graue Linie). Die jahreszeitliche sommerliche kurze Eisschmelze des Grönlandeises neigt sich zeitgemäß mit dem früh einsetzenden Polarwinter 2019 dem Ende zu. Quelle: DMI Grönlandeis Schmelzflächen

Update 21.8.2019: Gretas Narrenfahrt mit kräftigem Wind – Malizia II-Tracker

Gretas Narrenfahrt auf der Renn-Segelyacht Malizia II von England nach New York wird wie erwartet von Tiefdruckgebieten mit Wellen und Wind um Stärke 6 begleitet. Die Narren-Skipper haben bei ihrem Westkurs zeitweise Gegenwind und Gegendünung, was sie zu einem Kreuzkurs mit Zeitverlusten zwingt. Quelle: Malizia II-Tracker

Update 19.8.2019: GFS-Prognose: Winter hält im August 2019 Einzug im Arktischen Meer.

Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose der 2m-Temperaturen in der Arktis vom 19.8.2019 bis Ende August (von links nach rechts). Mit fallenden Durchschnittstemperaturen bis in den Dauerfrostbereich um -6° hält der Winter früh Einzug im Arktischen Meer. Die Gefriergrenze für salziges Meerwasser liegt um -2°C…Erwartet die Klimanarren ein knackiger Polarwinter 2019/20 im Modernen Großen Solarminimum…? Quelle:

Update 18.8.2019: Wachsende Gletscher auf Island und Grönland.

Zum Vergrößern anklicken. Der größte Gletscher Grönlands, der Jakobshavn Gletscher bei dem Städtchen Ilulissat an der Westküste Grönlands, wächst seit 2016: Grund: Das Wasser dort wird kälter. Quelle: Die Presse

Update 17.8.2019: Narrenschiff „Polarstern“ heute vor Spitzbergen nahe der Eisgrenze. Arktis: Meereis Mitte August 2019 deutlich näher an Europa als 2018. Sturmtief „BERND“ behindert Gretas Narrenfahrt – Narrenschiff Malizia II auf Zickzack-Kurs – Noch 97 Tage bis New York…?

Zum Vergrößern anklicken. Bei der aktuellen „Geschwindigkeit“ von Gretas Narrenschiff von 1,1 Knoten (2,0 km/h) gegen Wind und Wellen wären es noch 97 Tage bis New York… Quelle: Malizia II-Tracker
Zum Vergrößern anklicken. Gretas Narrenfahrt auf der Renn-Segelyacht Malizia II von England nach New York wird wie erwartet von Sturmtief „Bernd“ und seinem kleinen Schnellläufer durch Sturm und hohe Wellen stark behindert. Die Narren-Skipper haben bei ihrem Westkurs Gegenwind und Gegendünung, was sie zu einem Kreuzkurs zwingt, bei dem sie viel Zeit verlieren, weil sie erheblich mehr Strecke fahren müssen. Ich habe schon einige Segelmeilen auf dem Buckel: Ich möchte nicht tauschen…Quelle: Malizia II-Tracker mit Wetterkarte
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 15.8.2019 (rechts) zum 15.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um rund 800km weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Südostseite Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Gut zu erkennen ist auch die wie im Vorjahr weiterhin unbefahrbare NW-Passage, die in ihrem Westteil (oben links) auch 2019 verbreitet vereist ist (grüne Farben). Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature
Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist heute vor der NW-Küste Spitzbergens angekommen und nicht mehr weit von der gegenüber dem Vorjahr weit nach Süden verschobenen Eisgrenze entfernt. Quelle: sailwx.info

Update 15.8.2019: Narrenschiff „Polarstern“ seit gestern vom Schirm des vesselfinder verschwunden – neuer Ship-Tracker. Hier findet man die geplante Einfrier-Route (planned route).

Zum Vergrößern anklicken. Der Einfrier-Routenplan des Narrenschiffs „Eisbrecher Polarstern“ mit Eiskarte vom 15.10.2014. Man will also auf der sibirischen Seite im Oktober 2019 starten und sich dann bis September/Oktober 2020 mit der Transpolardrift über den Nordpol zurück in Richtung Framstraße (zwischen Grönland und Spitzbergen) treiben lassen: Der Mensch denkt, das windgetriebene Eis lenkt…, und zerquetscht dabei auch schon mal Schiffe…Dazu die aktuelle Eislage am 14.8.2019 auf der folgenden Grafik. Quelle: planned route

Update 14.8.2019: GFS: Ab kommender Woche Dauerfrost in der Zentralarktis – Grönland bis minus 24°C: Der Polarwinter 2019/20 beginnt.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose für die 2m-Temperaturen vom 14.8. zeigt am 24.8.2019 Dauerfrost in der Zentralarktis und bis zu minus 24°C in Grönland: Der Polarwinter 2019/20 beginnt. Quelle: WZ/GFS-Prognose T2m Arktis

Update 13.8.2019: Grönland: In den letzten zehntausend Jahren gab es meist weniger Eismasse als heute – Erde kühlt seit 8000 Jahren ab – Wendekreise werden kleiner (Milankovic Zyklen).

Zum Vergrößern anklicken. Der Grund für die Abkühlung der Erde seit rund 8000 Jahren im Holozän – und damit auch für das kräftige Wachstum des Grönlandeises in dieser Zeit – sind die Milankovic-Zyklen. Die Grafik stellt den Zusammenhang her zwischen den globalen Temperaturen und der Obliquity, der schwankenden Neigung der Erdachse zur Sonne, wodurch sich die Wendekreise über Zyklen von rund 41.000 Jahren verkleinern und vergrößern. Derzeit werden die Wendekreise kleiner, was zu einer geringeren Fläche mit stärkerer Sonneneinstrahlung wegen eines niedrigeren Einstrahlungswinkels führt: Die kalten polaren Klimazonen breiten sich langsam in Richtung Äquator aus. Gegenteilige Behauptungen im aktuellen IPCC-Bericht sind also „Fake-News“. „Derzeit beträgt die Ekliptikschiefe 23,43° und liegt etwa im Mittel zwischen den Extremwerten. Sie nimmt langsam ab und wird ihr Minimum in voraussichtlich 8.000 Jahren erreichen…Lässt man nicht-astromische Klimafaktoren außer acht, sind folglich bei geringer Achsneigung die Voraussetzungen für die Bildung von kontinentalen Eisschilden insgesamt günstiger als bei hoher Achsneigung.“ Quelle: Kommentar zu „Greenland Ice Sheet and Glacier Volume Was Smaller Than Today“

Update 12.8.2019: Arktis: Meereisflächen haben sich Richtung Europa verschoben – Eiskälte nun rund 800km näher an Europa als im Vorjahr.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 11.8.2019 (rechts) zum 11.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um rund 800km weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Südostspitze Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der arktischen Meereisflächen vom 11.8.2019 (rechts) zum 11.8.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen von der Nordpazifikseite zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und vor Ostgrönland sehen kann. Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice

Update 11.8.2019: DMI-Prognose: Erneutes Wachstum der arktischen Meereisflächen im August 2019: Da is nix mit den Phantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore und Peter Wadhams.

Zum Vergrößern anklicken. DMI-Prognose vom 11.8.2019 für die Entwicklung der arktischen Meereisflächen (extent) in Millionen km² im August 2019. Wie bereits im Vorjahr sollen die Meereisflächen weiter wachsen. Es gibt im August einen positiven Trend nach 2007 und verstärkt nach 2012 (grüne Linien). Da is nix mit den Phantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore und Peter Wadhams. „Wann kommen endlich wieder Sachverstand und ausgewogene Berichterstattung über Wetter und Klima in unsere Medien…? Müssen Menschen tatsächlich erst Trump oder ähnliche Figuren wählen, damit der völlig übertriebene CO2-Erwärmungswahn gestoppt wird?“ Quelle: DMI-Plots Ice Cover

Update 8.8.2019: GFS: Der arktische Polarwinter beginnt 2019 früh.

Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose vom 8.8.2019 für die 2m-Temperaturen in der Arktis am 18.8.2019. Im August wird die Strahlungsbilanz (Sonneneinstrahlung minus OLR-Abstrahlung) negativ: Der Polarwinter 2019 setzt mit verbreitetem Frost über dem Arktischen Meer und strengem Frost auf Grönland früh ein. Quelle: WZ/GFS-Prognose T2m Arktis

Für mehr als 120 Millionen Euro driftet der deutsche Forschungseisbrecher „Polarstern“ ab Herbst 2019 eingefroren durch das Polarmeer.

90 Prozent der Kosten von über 120 Millionen Euro trägt das Bundesforschungsministerium aus Steuermitteln, wie Radio NDR im Juli 2019 berichtete.

(zum Vergrößern anklicken)

Nach bereits zwei gescheiterten Polarmissionen von Klimanarren in diesem Jahr ist das Ziel dieser „MOSAiC“ genannten Arktisexpedition des Alfred-Wegener-Instituts mit Sitz in Bremerhaven, die Auswirkungen einer angeblich seit Jahrzehnten starken Erwärmung der Arktis auf das Erdklima zu erforschen.

„Expeditionsleiter Markus Rex sieht die dramatische Erwärmung der Arktis in den heutigen Klimamodellen nicht in vollem Umfang abgebildet. „Deshalb müssen wir vor allem im Winter die Prozesse im Klimageschehen umfassend studieren“, so der AWI-Atmosphärenforscher.“ Quelle: NDR Text

Halten wir schon mal fest:

Es wird also ebenfalls eine schweineteure Klimapropagandafahrt auf Kosten der Steuerzahler…

Im Originaltext heißt es dazu:

„Ein Jahr eingefroren im Nordpolarmeer

MOSAiC – Multidisciplinary drifting Observatory for the Study of Arctic Climate

„Es wird die größte Arktisexpedition aller Zeiten: Ab Herbst 2019 driftet der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern eingefroren durch das Nordpolarmeer. Auf der MOSAiC-Expedition erforschen Wissenschaftler aus 19 Nationen die Arktis im Jahresverlauf. Sie überwintern in einer Region, die in der Polarnacht nahezu unerreichbar ist. Allein die Naturgewalt der Eisdrift bietet ihnen diese einmalige Chance. Auf einer Eisscholle schlagen sie ihr Forschungscamp auf und verbinden es mit einem kilometerweiten Netz von Messstationen.

Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark erwärmt wie die Arktis. Ziel der Expedition ist es daher, den Einfluss der Arktis auf das globale Klima besser zu verstehen. Sie wird damit ein Meilenstein für die Klimaforschung, ihre Daten wertvoll für Generationen sein. Die Mission unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts ist verbunden mit noch nie dagewesenen Herausforderungen. Eine internationale Flotte von Eisbrechern, Helikoptern und Flugzeugen versorgt das Team auf dieser extremen Route. Nur mit geeinten Kräften kann die Expedition gelingen.“

Schon am 10.8.2019 startet die „Polarstern“ Richtung Arktis, wie das AWI heute aktuell berichtet.

„Am Abend des 10. August 2019 wird das Forschungsschiff Polarstern seinen Heimathafen Bremerhaven verlassen. Ziel der Expedition sind Studien an einer arktischen Langzeit-Station, dem sogenannte AWI-Hausgarten in der Framstraße. Dort erforschen Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen alle Bereiche des Ökosystems von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee, um die Folgen klimatischer Veränderungen auf die Lebensvielfalt der Arktis zu ermitteln. Nach einem guten Monat erreicht die Polarstern Mitte September das norwegische Tromsø, wo dann die einjährige MOSAiC-Expedition vorbereitet wird, die am 20. September Richtung Zentralarktis startet.“

Die aktuelle Position der „Polarstern“ findet man mit dem vesselfinder.

Zum Vergrößern anklicken. Die Position des Eisbrechers „Polarstern“ „Ship of fools“ 2019/20) am 8.8.2019 im Hafen von Bremerhaven. Quelle: VesselFinder

Die Framstraße verbindet das Arktische Meer mit dem Nordatlantik über die Grönlandsee zwischen Grönland und Spitzbergen.

Zum Vergrößern anklicken. Die MODIS-Aufnahme vom 4.8.2019 zeigt die Eis- und Wolkenbeckung der Arktis auch in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen, dem nächsten Ziel des „Ship of fools“, des deutschen Forschungseisbrechers „Polarstern“. Quelle: MODIS-Eislage/Wolken 4.8.2019 Framstraße

Da kann man doch nur hoffen, dass diese Expedition eines weiteren „Ship of Fools“ nicht ebenso endet wie das norwegische Narrenschiff Eisbrecher „Kronprinz Haakon“ (mit einer Wende, ein Motor außer Betrieb, Eis in den Propellern und ein Ölleck in einem der Propellergehäuse) oder die des Eisbrechers ODEN mit einer amerikanischen Forschergruppe der Universität Rhode Island, die mit ihrem „Nordwestpassage Project“ wie schon im vorigen Jahr auch in diesem Jahr an der unbefahrbar vereisten NW-Passage gescheitert sind.

Übrigens: Ursache für die geringfügige Erwärmung des Wassers auch in der Framstraße sind die zyklischen Schwankungen der Atlantischen Multidekaden Oszillation (AMO) im Nordatlantik, die seit Mitte 1995 auf „warm“ steht und bald wieder kälter wird.

Um das herauszufinden, braucht es allerdings keinen superteuren Betriebsausflug des Alfred-Wegener-Instituts auf Staatskosten, es reicht vielmehr ein Blick in die zahlreichen Studien ernstzunehmender Wissenschaftler, also überwiegend solcher außerhalb des IPCC (International Political Climate Clowns)…

Letzte Meldung: Trend – die Erde wird kälter.

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen 2m-Temperaturabweichungen bis 8.8.2019 und Prognose bis 15.8.2019. In der PROGNOSE fallen die globalen Temperaturen binnen einer Woche um -0,4°C (K) . Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe 0,28 K für Mai 2019 statt 0,5 K). Quelle: Analyse und Prognose der globalen 2m-Temperaturen

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

Verwandte Themen:

Ende der Demokratie? Flirt mit Öko-Diktatur ist die dunkle Seite der Klimadebatte

Zweiter Versuch: Klimapropaganda-Eisbrecher mit Klimanarren in der Nordwestpassage

Norwegischer Eisbrecher „Kronprinz Haakon“ 2019 auf Arktisexpedition mit Schäden gescheitert

Update: Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff mit Klima-Narren nicht auf Position – zu viel Eis auf der Strecke?

2018: Arktis: Meereis wächst seit elf Jahren – Nordwestpassage 2018 unpassierbar – Grönlandeis nimmt kräftig zu

2017: ARD: Nordwestpassage eisfrei – Fake-News aus der Arktis vom Feinsten!

2017: Sensation: Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

2016: Arktis: Polarwinter mit Dauerfrost hat frühzeitig begonnen – Dicke Eisflächen haben sich in vier Jahren verdreifacht!

2015: Nordwestpassage weiter unbefahrbar: Die frostige Arktis verweigert die Durchfahrt…

46 Gedanken zu “Für mehr als 120 Millionen EURO: „Polarstern“ ein Jahr eingefroren im Nordpolarmeer

  1. Es steht in Deinen Bericht oben, dass sich die Meereisfläche Richtung Nordatlantik verschoben hat. Ist auch deutlich zu sehen.
    Nur was ist die Ursache? Tippe mal als eine Ursache die negative NAO . Einfluss vom Nordpazifik, scheint mir die Beringstrasse zu eng.
    Den Golfstrom lasse ich aussen vor.

    Liken

    1. Da könntest du richtig liegen, weil die Verschiebung Richtung Nordküste Spitzbergen erstmals in dieser Saison im März 2019 auftrat und die Eisbewegungen im Arktischen Meer windgetrieben sind…

      (zum Vergrößern anklicken)

      Die DMI-Grafiken zeigen im Vergleich von Februar 2019 (links) zu März 2019 (rechts) die erstmalige Ausdehnung/Verschiebung Richtung Europa um Spitzbergen. Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature

      …und die AO und die NAO sind seit Mai 2019 fast durchweg negativ.

      Bei Andauern dieser Entwicklung ist ein strenger Winter 2019/20 in großen Teilen Europas zu erwarten, wie z.B. 1962/63, 2005/06, 2009/10 und 2010/11 (schwarze Pfeile).

      (zum Vergrößern anklicken)

      Der Verlauf der NAO von 1950 bis Juli 2019 zeigt wechselnde positive (rote) Phasen im Wechsel mit kalten (blauen) Phasen. In den kalten winterlichen NAO-Phasen (schwarze Pfeile) kam es zu den kältesten Wintern in Europa. u.a. der Jahrhundertwinter 1962/63 und zuletzt die Winter 2005/06, 2009/10 und 2010/11. Quelle: NOAA NAO-Phasen seit 1950 mit Ergänzungen

      Der Januar 2020 könnte dann in Europa nach neuesten CFSv2-Rechnungen so aussehen:

      (zum Vergrößern Rechtsklick in die Grafik und „Grafik anzeigen“ wählen)

      Neteo

      Liken

  2. Was für mich immer wieder erstaunlich ist wie rasant der Wechsel von Eiszeit zu Warmzeit von statten geht. Wohingegen der Wechsel von warm zu kalt eher stufenweise erfolgt. Man kann sich kaum ausmalen welche Umwälzungen diese Wechsel hervorrufen.
    Evtl. sollte man eine Steuer auf die Milankovitch Zyklen erheben 😜

    Liken

    1. An Bord einer Rennyacht macht sich die Klimaaktivistin auf den Weg in die USA. Doch der Medien-Rummel und ein Mitreisender werfen viele Fragen auf. Am Ende steht die Erkenntnis: Ein Flug wäre vielleicht besser fürs Klima gewesen.

      Greta Thunberg in der Klima-Falle
      Muß man nicht mehr viel zu sagen… 😀

      Männermagazin nimmt Greta Thunberg auf die Titelseite

      Die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg bekommt eine neue Auszeichnung. Das britische Männermagazin „GQ“ ernannte sie zum „Game Changer of the Year“. Den Titel kreierte das Magazin extra für die Schwedin.

      Alle bekloppt und dem Wahn verfallen

      Liken

  3. Für Greta-Interessierte: Malizia II-Tracker.

    Es ist recht windig…

    (zum Vergrößern anklicken)

    Position des Greta-Narrenschiffs Malizia II auf dem stürmischen Weg nach Amerika. Quelle: Tracker

    …mit bis zu 6m hohen Wellen…

    Position des Greta-Narrenschiffs Malizia II auf dem stürmischen Weg mit bis zu 6m hohen Wellen nach Amerika. Quelle: Tracker

    Liken

      1. New York liegt nahe 40°N, also etwa auf der Höhe von Madrid oder Neapel…, Mainz liegt auf 50°N…

        Die beste Route wäre die mit dem Flugzeug…; 🙂 ersatzweise mit dem Segelschiff die längere Strecke weit südlich mit den östlichen Passatwinden nach Westen…

        Liken

  4. Hmm man entdeckt immer wieder Sachen die einen Sprachlos machen!

    „Die Meereisausdehnung ist im Vergleich zu den letzten Jahren so schwach wie noch nie und liegt aktuell unterhalb des letzten Minimums von 2012 und weit entfernt vom Durchschnittswert der Jahre von 1981 bis 2010!“

    Keine Ahnung ob nun das Bild dazu erscheint oder aber der Link,
    sollte es nur der Link sein ist das auch gut. Hier noch schnell der Link dazu, da es nun doch nur das Bild zu sehen ist 🙂

    https://www.wetterprognose-wettervorhersage.de/wetter-jahreszeiten/winter/wetter-winter-2019-2020.html

    Leider habe ich nichts recherchieren können zur Verlagerung des Meereises.

    Liken

    1. Die Grafik ist überholt, aktuell sind 2019 und 2012 gleichauf.

      (zum Vergrößern anklicken)

      Dazu die positive Entwicklung der Meereisflächenausdehnung (extent) in der Antarktis

      …macht in der Summe einen leichten globalen Meereiszuwachs gegenüber dem Vorjahr…

      Das wird noch deutlicher, wenn man auf die (Reineis-) Flächen (area) schaut und nicht auf die Ausdehnung (extent).

      Die Meereisflächen (area) sowohl der Arktis (links) als auch der Antarktis (rechts) sind Mitte August 2019 größer als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Flächen der Antarktis liegen im WMO-Mittel 1981-2010 (fette graue Linie). Quelle: Meereisportal

      Liken

    2. Zur Eisdrift habe ich nur folgendes gefunden:
      Eisdrift geht der Nachschub aus

      Dramatischer Wandel: Dem Transpolarstrom, der Meereis quer über den Nordpol schiebt, geht der Nachschub aus. 80 Prozent des jungen Meereises schmelzen, bevor dieses seine Kinderstube vor der Küste Sibiriens verlassen hat, wie eine Studie enthüllt. Durch diese Entwicklung rückt nicht nur der eisfreie Nordpol ein großes Stück näher, die versiegende Eisdrift verändert auch wichtige Stoffkreisläufe im Arktischen Ozean, wie die Forscher im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten.

      Geht jetzt mal nur um die Tatsache „Eisdrift“, nicht um die Bewertung.

      Außerdem:
      Transpolardrift

      Seit 1991 beobachten deutsche und russische Wissenschaftler gemeinsam den Klimawandel in der Arktis. In den vergangenen fünf Jahren haben sie sich vor allem mit der „Eisfabrik“in der sibirischen Laptewsee beschäftigt.

      Liken

      1. Mit Verlaub zum Artikel: „Arktis: Eisdrift geht der Nachschub aus“

        Zitat: „Das Meereis der Arktis schwindet rapide, die Ausdehnung dieser wichtigen Eiskappe über dem Nordpol erreicht immer neue Rekordminima. Schon jetzt sind einst komplett vereiste Schifffahrtsstraßen wie die Nordost- und Nordwestpassage im Sommer eisfrei und schiffbar…

        Wer so etwas schreibt, hat doch nicht alle Latten am Zaun…

        1. Da schwindet nix.

        2. Siehe dazu:

        2019: Zweiter Versuch: Klimapropaganda-Eisbrecher mit Klimanarren in der Nordwestpassage

        2018: Arktis: Meereis wächst seit elf Jahren – Nordwestpassage 2018 unpassierbar – Grönlandeis nimmt kräftig zu

        2017: ARD: Nordwestpassage eisfrei – Fake-News aus der Arktis vom Feinsten!

        2017: Sensation: Grönlandeis erstmals in diesem Jahrhundert gewachsen – Experten überrascht!

        2016: Arktis: Polarwinter mit Dauerfrost hat frühzeitig begonnen – Dicke Eisflächen haben sich in vier Jahren verdreifacht!

        2015: Nordwestpassage weiter unbefahrbar: Die frostige Arktis verweigert die Durchfahrt…

        Liken

      2. Daher ja mein ergänzender Kommentar:
        „Geht jetzt mal nur um die Tatsache „Eisdrift“, nicht um die Bewertung.“
        Natürlich steht da Käse drin, erklärt aber die Eisdrift.

        Liken

    1. Das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven entpuppt sich mehr und mehr als Konkurrenz des PIK in Potsdam als Zentrum des deutschen Klimawahns: Das könnte gefährlicher sein als die Ebola-Seuche, denn es geht um viel, viel Geld, wie man an dem mehr als 120 Millionen Euro teuren ganzjährigen Betriebsausflug der Polarstern sieht, der mit über 100 Millionen Euro aus Steuergeldern finanziert wird…

      Liken

      1. Soweit ich weiß nehmen aber 17 Nationen an dem projekt teil und jeder ausländische Wissenschaftler muss pro Tag 1500 Euro bezahlen, damit das ganze refinanziert wird, sodass man auf die normalen 30 Millionen Euro im Jahr für Polarsternexpeditionen kommt.

        Liken

      2. Selbst wenn das stimmt: An den über 100 Millionen deutschen Steuergeldern ändert das aber nix…, auch wenn in anderen Ländern ebenfalls der Klimawahn grassiert…

        Liken

  5. Und dann noch ein kleines Schmankerl hinterher 🙂

    Klimawandel: Warum am Nordpol bis zu 50-mal am Tag der Blitz einschlägt

    Gewitter gibt es am Nordpol eher selten. Durch den Klimawandel ändert sich das.

    https://ze.tt/klimawandel-warum-am-nordpol-bis-zu-50-mal-am-tag-der-blitz-einschlaegt/

    habe jetzt nur eine der vielen Seiten genommen.

    Irgendwie habe ich das Gefühl das sie mit ihrer Agenda Richtung CO²-Steuer und anderen geldbringenden Geschichten, so richtig gas geben ehe die Abkühlung ihnen einen Strich durch die Rechnung macht.

    Durch ganz kurzes googeln hatte ich schon 2 weitere Möglichkeiten
    die Blitze am Nordpol ermöglichen können. Zum einen können wohl die Brände am Nordpol dies fördern. Ja ich weiß die Brände sind nicht am Nordpol sondern wohl ~800km entfernt. Oder auch das schwache bzw. abnehmende Magnetfeld .

    Liken

    1. Wenn man bedenkt, dass nur der kleinere Teil Alaskas nördlich des Polarkreises von 66,6°N liegt – Anchorage z.B. nur auf 61°N – und auch in Nordeuropa und in Nordsibirien selbst nördlich des Polarkreises im Polar-Sommer wochenlang bei 24 Stunden/Tag Sonne Tmax über 30°C herrschen können, dann sind Warmluftvorstöße auch in Alaska nicht außergewöhnlich…

      Allein in Nordeuropa liegen mehr als 1700 Orte auf dem 61. Breitengrad Nord…

      Liken

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.