Modelle: Kühler und nasser September 2019 in Deutschland und Europa?

Update 21.9.2019: Analyse: September 2019 in Deutschland in den ersten beiden Dekaden mit durchschnittlichen Temperaturen und Niederschlägen. Vierte September-Frostnacht in Folge – in NRW Bodenfrost bis zu -6°C. GFS weiter mit neuer Kältewelle und Schnee zum Oktoberfest in München.

Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose vom 21.9.2019 – wie schon vor zwei Tagen – erneut mit einer weiteren Kältewelle um den Monatswechsel und Schneefall zum Oktoberfest in München Anfang Oktober 2019. Quellen: Wetterzentrale und WetterOnline.
Zum Vergrößern anklicken. Die vierte Nacht in Folge mit September-Bodenfrost am 21.9.2019 bis zu -6° in NRW. Die WO-Karte (s. unten) zeigt in NRW nur Boden-Tmin bis -2°C…Quelle: WDR-Videotext S. 189

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Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Temperaturen (links) und der Niederschläge (rechts) vom 1. bis 20.9.2019 in Deutschland zeigt insgesamt durchschnittliche Werte bei deutlichen regionalen Unterschieden vor allem bei den Niederschlagssummen. Zu „REAL“ erkärt der Betreiber der Seite: „Korrigierte Abweichung des Deutschlandmittels zum langjährigen Mittel. Diese Abweichung ist nicht auf den Gesamtmonat bezogen, sondern auf das Deutschlandmittel des jeweiligen Monatstages. Also am 3. das Mittel vom 1. bis 3., am 15. das Mittel vom 1. bis 15. usw. So ergibt sich auch am Monatsanfang ein realistischer Wert zur Abweichung. „ Quelle: Wetter Deutschland aktuell

Update 20.9.2019: Dritte September-Frostnacht in Folge – NRW Bodenfrost bis zu -7°C: Erste Erfolge der FfF-SchulschwänzerInnen…? 🙂 NOAA/CFSv2-Glaskugel mit kalten Aussichten für Herbst und Winter 2019/20 in Europa.

Zum Vergrößern anklicken. NOAA/CFSv2-Prognose vom 20.9.2019 für die Temperaturabweichungen in rund 1500m (850 hPa) in Europa im Oktober 2019 (von links) und im Winter 2019/20: Die naturgemäß noch sehr unsichere Glaskugel zeigt durchweg Kälte an (im November 2019 sollen die Temperaturen duchschnittlich sein). Quelle: Meteociel CFS2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Dritte Nacht mit Frost und Bodenfrost in Folge in NRW am 20.9.2019, heute mit Bodenfrost bis zu -7°C in Berleburg. Derart niedrige Temperaturen sind in der WO-Karte (s.u.) nicht zu erkennen. Quelle: WDR-Videotext S. 189

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Update 19.9.2019: Analyse: Beide Modelle haben die aktuelle Kältewelle in Europa schon vor zehn Tagen richtig angesagt. Frostige Nacht in großen Teilen Deutschlands. GFS-Prognose: Weitere Kältewelle um den Monatswechsel Sept./Okt. in Europa mit Schnee in München.

Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle GFS-Prognose vom 19.9.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850 hPa) in Europa sieht eine weitere Kältewelle in großen Teilen Europas um den Monatswechsel September/Oktober 2019 mit Abweichungen bis zu -12°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 auch in Deutschland. Bei Eintreffen dieser Wetterlage ist erneut mit verbreitetem Nacht- und Bodenfrost auch in tieferen Lagen zu rechnen. Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Analyse der Temperaturabweichungen in rund 1500m (850hPa) in Europa am 19.9.2019. Die eingetretene Kältewelle in großen Teilen Europas bestätigt die Prognosen beider Modelle von vor zehn Tagen, wobei ECMWF etwas früher lag und GFS sich dann anschloss. Quelle: Wetterzentrale ECMWF- und GFS-Prognosen

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Zum Vergrößern anklicken. Verbreitet Bodenfrost bis zu -4,4°C in NRW in der Nacht zum 19.9.2019 vor allem im Sauerland und in der Eifel. In der WO-Karte ist für NRW nur Bodenfost von -3°C verzeichnet…Quelle: WDR-Videotext S. 189
Zum Vergrößern anklicken. Nachtfrost (2m) in NRW in der Nacht zum 19.9.2019 bis zu -1,4°C. In der WO-Karte sind nur Temperaturen von 0°C angegeben…Quelle: WDR-Videotext S. 189

Update 18.9.2019: Verbreitet Bodenfrost und Frost in NRW – die kommende Nacht wird ähnlich frostig. GFS: Erster Schnee in Moskau am kommenden Sonntag. Schweden: Frühester Schneefall in Värmland seit rund 20 Jahren – Video.

Zum Vergrößern anklicken. Mit Dank an Uwe. Einen Tag lang Schneefall in Värmland bei Höhen zwischen 300 – 700 m. Quelle: AFTONBLADET

Zum Vergrößern anklicken. Verbreitet früher Bodenfrost in NRW nicht nur in höheren Lagen am 18.9.2019. Dieser Bodenfrost bis zu -4°C ist auf der WO-Karte nicht zu erkennen. Quelle: WDR-Videotext S. 189
Zum Vergrößern anklicken. Erster 2m-Nachtfrost in NRW am 18.9.2019. Quelle: WDR-Videotext S. 189
Zum Vergrößern anklicken. Eine kalte Nacht – nicht nur – in Deutschland am 18.9.2019 mit verbreitetem Bodenfrost. Quelle: WO Aktuelles Wetter

Update 17.9.2019: UWZ-Warnungen: „Vereinzelte Starkregenschauer oder kurze Gewitter mit Graupel sind im Nordosten bei Höhenkaltluft (5500m) bis -30°C ebenfalls möglich.“ GFS mit deutlich mehr Niederschlägen in der 3. Septemberdekade. GFS-Hauptlauf taucht ab.

Zum Vergrößern anklicken. GFS/ENSemble-Prognosen vom 17.9.2019 für die 1500m-Temperaturen (850hPa) in KÖLN bis zum 3.10.2019. er OP-Hauptlauf (grüne Linie) fällt abweichend vom ENS-Mittel (fette weiße Linie) ab 23.9. bis in den Oktober zunehmend unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie). Zu den Temperaturen in 1500m muss man etwa 12 – 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognose
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der WO/GFS-Niederschlagsprognosen vom 16.9. (links) und von 17.9.2019 (rechts) bis Ende September in Europa. Die Niederschlagssummen in der letzten Septemberdekade haben sich in Deutschland nahezu verdoppelt. Quelle: WO/GFS-Prognose Niederschlagssummen Deutschland

Update 16.9.2019: Halbzeit: September 2019 in Deutschland mit normalen Temperaturen und Niederschlägen. Modelle weiter einig: September-Kältewelle kommt. GFS mit viel Niederschlag in der letzten September-Dekade.

Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognose vom 16.9.2019 für die Niederschlagsmengen in Europa bis zum 30.9.2019. Während es in Deutschland in der zweiten September-Dekade (linke Grafik) in Teilen Deutschlands nicht mehr regnen soll, erwartet GFS für die dritte Dekade (rechte Grafik) verbreitet reichlich Regen und sogar bis zu 50l/m² im Norden. Quelle: WO/GFS-Prognose Niederschlagssummen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Prognosen von GFS (links) und ECMWF (rechts) vom 16.9.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Europa. Wie schon vor einer Woche sind sich beide Modelle auch heute weiter einig, dass ab 16.9.2019 eine kräftige Kältewelle in große Teile Europas rollt, dabei sollen um den 19.9.2019 T-Abweichungen bis zu -12°C (GFS) zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 auch über Teilen Deutschlands auftreten. Vor allem nachts sind bei dieser Wetterlage Fröste bis in tiefe Lagen zu erwarten. Quelle: Prognosen GFS und ECMWF
Zum Vergrößern anklicken. Die Temperaturen fallen von Nord nach Süd am 16.9.2019. Quelle: Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Prognose vom 16.9. für die Wetterlage am 17.9.2019: Polare Meeresluft strömt von Nordwesten nach Europa. Quelle: UWZ-Prognose Wetterlage
Zum Vergrößern anklicken. Halbzeit im September 2019: In Deutschland lagen die Temperaturen in der ersten Septemberhälfte mit einer Abweichung von 0,76°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 im Durchschnittsbereich einer Standardabweichung und die Niederschläge im Gebietsmittel Deutschlands – bei kräftigen regionalen Unterschieden – mit 50% ebenfalls im Durchschnitt. Quellen: Temperaturen Europa und Niederschläge Deutschland

Update 12.9.2019: NOAA: Zweite Hälfte des September 2019 in großen Teilen Europas unterkühlt.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognose vom 14.9.2019 zeigt bis zum 30.9.2019 weiter große Teile Europas unterkühlt zum (kalten) Klimamittel 1901-2000. Quelle: [Temperaturprognosen Europa

Update 12.9.2019: Modelle: Kältewelle in Europa erwartet.

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon in den Vortagen bleibt neben GFS auch ECMWF heute bei einer heftigen Kältewelle in Europa um den 19.9.2019. Nach den aktuellen Rechnungen werden vor allem Ost- und Südosteuropa von einer frühwinterlichen Wetterlage mit einem Temperatursturz mit Abweichungen bis unter -12° in rund 1500m Höhe (850 hPa) getroffen. Quelle: ECMWF-TA-Prognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. GFS-7-Tage-Prognose vom 12.9.2019 für die 2m-Temperaturen in Europa (Prognostag 7 minus Prognosetag 1): Für fast ganz Europa wird eine Kältewelle mit einem kräftigen Temperatursturz um bis zu -20°C erwartet. Das dürfte in Osteuropa zu ersten winterlichen Verhältnissen führen. Diese aktuelle Prognose deckt sich mit den bereits vor mehreren Tagen vorgestellten kalten Prognosen von ECMWF und GFS für Europa um den 19.9.2019 (s.u.). Quelle: Temperaturprognosen Europa

Update 10.9.2019: Eine frostige Nacht – nicht nur – in Deutschland. Zugspitze: Strahlendes Winterwetter bei -3°C nach vier Tagen Schneefall im kalendarischen Sommer 2019 – webcam. 2019 bisher kein Trockenjahr in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Gerüchte über einen Niederschlagsmangel im Gebietsmittel Deutschlands im Jahr 2019 sind falsch. Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen der Niederschlagsraten vom 1.1. bis 8.9.2019 zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 zeigt nach einem sehr nassen Dezember 2018 durchschnittliche Niederschlagsmengen mit einem leichten Ost-/West-Gefälle. Die Niederschlagsdefizite aus dem Vorjahr sind natürlich noch nicht überall ausgeglichen, wobei es z.B. in Süddeutschland überhaupt keine Defizite gibt und gab… Auch der Sommer 2019 war in Deutschland nach Angaben des DWD mit 73% vom veralteten Klimamittel 1961-1990 kein Dürresommer, der September 2019 ist bis zum 9.9.2019 mit 45% des Monatsdurchschnitts bei regionalen Unterschieden im Gebietsmittel überdurchschnittlich nass. Quelle: NOAA-Reanalyse Niederschläge Deutschland 2019
Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagssummen vom 1. bis 10.9.2019, morgens liegen in Deutschland mit rund 45 Prozent des Gesamtmonats deutlich über dem erwarteten Mittel von rund 33 Prozent. Quelle: Wetter aktuell
Zum Vergrößern anklicken. Strahlendes Winterwetter in den Alpen um die Zugspitze am 10.9.2019 bei -3°C nach vier Tagen Schneefall hintereinander im kalendarischen Sommer 2019. Sieht so die DWD-Klimaerwärmung aus…? Herrlich! Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Eine kalte Nacht zum 10.9.2019 mit Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. Quelle: WO Aktuelles Wetter
Zum Vergrößern anklicken. Verbreitet Bodenfrost (5cm Höhe) in NRW am 10.9.2019 vor allem in Sauerland und Eifel. Das ist in der WO-Karte so nicht zu erkennen. In der Eifel gab es sogar 2m-Luftfrost (s. nächste Grafik). Quelle: WDR-Videotext S. 189

Update 9.9.2019: Zugspitze: Vierter Tag in Folge mit Schneefall und Frost bis -5°C in kalendarischen Sommer 2019: Hurra, hurra, die DWD-Klimaerwärmung ist da! – webcam. ECMWF sieht Kältewelle um den 19.9.2019 – GFS sieht’s wärmer. UWZ-Warnungen vor Starkregen – Vb-Tief „Hans“ bei der Arbeit. GFS12 schließt sich der ECMWF-Kältewelle um den 19.9.2019 an.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS12-Prognose vom 9.9.2019 hat sich der kalten ECMWF-Prognose für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Europa um den 19.9.2019 angeschlossen. Beide Modelle waren sich heute morgen noch völlig uneinig über ein stark unterkühltes (ECMWF) Mitteleuropa oder über eine wärmere Wetterlage (GFS). Entscheidend dürfte die unterschiedliche Berechnung der Zugbahn und Intensität von Ex-Hurrikan „DORIAN“ gewesen sein. Quelle: WZ GFS-Prognose T850 Europa
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Warnungen am 9.9.2019 vor ergiebigem Dauerregen bis zu 60l/m² in 24 Stunden, örtlich mehr in der Osthälfte Deutschlands: Vb- (röm. fünf b) Wetterlage mit Tief „Hans“ bei der Arbeit gegen die DWD-Dürre 2019. Quelle: UWZ
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Prognosen vom 9.9.2019 von ECMWF (links) und GFS (rechts) für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Europa um den 19.9.2019. Beide Modelle sind sich heute völlig uneinig über ein stark unterkühltes (ECMWF) Mitteleuropa oder über eine wärmere Wetterlage (GFS). Entscheidend dürfte die unterschiedliche Berechnung der Zugbahn und Intensität von Ex-Hurrikan „DORIAN“ sein. Quelle: ECMWF- und GFS Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Wie bereits seit 6.9.2019 schneit es auch heute am 9.9.2019 am 4. Tag in Folge weiter kräftig auf der Zugspitze bei -5°C. Die Schneehöhe beträgt am 9.9. 2019 = 30cm. Die DWD-Klimaerwärmung im kalendarischen Sommer 2019 ist da – hurra! Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Wie bereits seit 6.9.2019 schneit es auch heute am 9.9.2019 am 4. Tag in Folge weiter kräftig auf der Zugspitze bei -5°C. Die DWD-Klimaerwärmung im kalendarischen Sommer 2019 ist da – hurra! Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Winter im kalendarischen Sommer 2019 auf der Zugspitze mit starkem Schneefall bei kräftigem Wind und -5,2° Frost. Das muss die von DWD beschriebene Klimaerwärmung sein…Quelle: Zugspitze Wetter aktuell

Update 8.9.2019: Zugspitze: Dritter Tag mit Schneefall – webcam – Die DWD-Klimaerwärmung ist da – hurra! Grönlandeis wächst weiter prächtig: Weitere vier Milliarden Tonnen (4 Gt) am 7.9.2019. Kalter CFSv2-Trend für den Winter 2019/20 in Europa. GFS-Hauptlauf mit Wärme-Phantasien. Vb-Tief „Hans“ bringt viel Schnee in den Alpen und viel Regen im Süden und Osten.

Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Prognose vom 8.9.2019 für eine Vb- (röm. fünf b) Wetterlage mit Tief „Hans“ vom Mittelmeer kommend über Österreich nach Polen ziehend am 9.9.2019. Vb-Wetterlagen verusachen regelmäßig Starkniederschläge vor allem im Süden und Osten Deutschlands, in den Alpen fällt reichlich Schnee bis unter 1500m. Quelle: UWZ-Prognose Wetterlage
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Warnungen vor Gewittern vor allem in der Westhälfte und vor Starkregen vor allem in der Osthälfte Deutschlands. Eine Vb-Wetterlage mit Tief „Hans“ bringt Starkniederschläge als Schnee in den Alpen bis unter 1500m ab 8.9.2019. Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. GFS/ENSemble-Prognosen vom 8.9.2019 für die 1500m-Temperaturen (850hPa) und die Niederschläge in Köln bis zum 24.9.2019. Nach einem wie erwartet sommerlichen Schlusspurt Ende August 2019 setzte sich der Herbst voll durch. Wie bereits in den GFS-Rechnungen der Vortage liegen die Temperaturen sowohl im Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weiße Linie) bis zur Monatsmitte fast durchweg unter dem WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie und auch kaum im sommerlichen Bereich von Tmax. mind. 11°C (in 2m Höhe rund 25°C). Danach hat nur der Hauptlauf Wärmephantasien, während das ENS-Mittel nach kurzem Höhenflug ins Mittelmass zurückfällt. Zu den Temperaturen in 1500m mus man etwas 12 – 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der frühe CFSv2-Trend vom 7.9.2019 für die Temperaturabweichungen in rund 1500m (850hPa) in Europa im Winter 2019/20 lässt von Dezember 2019 (links) bis Februar 2020 (rechts) einen zunehmend eisigen Winter erwarten. Quelle: CFSv2-T-Trend Winter 2019/20 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Durch eine weitere kleine „Schneebombe“ von rund 4 Gt (vier Milliarden Tonnen) am 7.9.2019 nach rund 3 Gt am 6.9.2019 ist das Gröndlandeis in zwei Tagen um 7 Gt prächtig und überdurchschnittlich angewachsen (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Durchschnittslinie). Da darf man doch gespannt sein, wie sich der geplante einjährige und mit über 120 Millionen Euro Kosten ungewöhnlich teure Tiefkühl-Betriebsausflug des Alfred-Wegener Instituts aus Bremerhaven mit dem deutschen Narrenschiff Eisbrecher Polarstern (Position) entwickelt…Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche Massebilanz
Zum Vergrößern anklicken. Wie bereits gestern und vorgestern schneit es auch heute, am 8.9.2019 weiter auf der Zugspitze bei -4°C. Auch für morgen sind weitere Schneefälle bis unter 1500m angesagt: Die DWD-Klimaerwärmung Anfang September 2019 ist da – hurra! Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Wie bereits gestern und vorgestern schneit es auch heute am 8.9.2019 weiter auf der Zugspitze bei -4°C. Auch für morgen sind weitere Schneefälle bis unter 1500m angesagt: Die DWD-Klimaerwärmung im kalendarischen Sommer 2019 ist da – hurra! Quelle: webcam

Update 7.9.2019: Grönlandeis: Wachstum um 3 Gigatonnen (drei Milliarden Tonnen) am 6.9.2019 durch kleine „Schneebombe“. Es schneit weiter auf der Zugspitze – webcam. CFSv2: September-Prognosen 2019 für westliches Europa werden kälter. Modelle weiter einig: Bis Mitte September 2019 unterkühlt – nicht nur – in Deutschland. Arktis: Meereisflächen mit frühem Wachstum. Alpen-Prognose: Bis zu einem halben Meter Neuschnee bis 1500m runter.

Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) in der Arktis sind vom 2. bis 5.9.2019 überraschend früh um 80.000 km² gewachsen. Das deutet auf einen frühen Tiefpunkt im September 2019 hin. Bei NOAA wächst das Meereis auch am 6.9.2019 weiter. Quelle: Meereisportal
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der Prognosen vom 7.9.2019 von ECMWF (links) und GFS (rechts) für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Europa am 15.9.2019. Beide Modelle sind sich heute – wie schon vorgestern – einig über ein unterkühltes Mitteleuropa Mitte September 2019. Ob es danach wärmer wird, ist noch sehr unsicher. Quelle: ECMWF- und GFS Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der CFSv2-Prognosen für die 2m-Temperaturabweichungen in Europa im September 2019 von Ende August 2019 (linke Grafik) zu Anfang September 2019 (rechte Grafik) zeigt eine deutliche Abkühlung in der Westhälfte Europas. Quelle: CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Wie bereits gestern schneit es auch heute am 7.9.2019 weiter auf der Zugspitze bei -2°C. Für die kommenden Tage werden weitere Schneefälle bis um 1500m erwartet: Die DWD-Klimaerwärmung Anfang September 2019 ist da – hurra! Quelle: webcam.
Zum Vergrößern anklicken. Durch einen kleine „Schneebombe“ von rund 3 Gt (Gigatonnen=Milliarden Tonnen) ist das Gröndlandeis allein am 6.9.2019 überdurchschnittlich angewachsen (untere Grafik, blaue Linie über der dunkelgrauen Durchschnittslinie). Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche Massebilanz

Update 6.9.2019: Zugspitze: Wintereinbruch mit Neuschnee und Frost – webcam.

Zum Vergrößern anklicken. Wintereinbruch auf der Zugspitze am 6.9.2019 mit Neuschnee bis tief runter (siehe nächstes Foto) bei -2°C. Quelle: webcam.

Update 5.9.2019: Prognosen: Deutschland bis zum 21.9.2019 unterkühlt.

Zum Vergrößern anklicken. Prognose der 2m-Temperaturen in Europa vom 5.9. bis zum 21.9.2019. In Deutschland soll es eine durchgehende negative Abweichung der Durchschnittstemperaturen zum (kalten) Klimamittel 1901-2000 geben. Quelle: Temperaturprognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. GFS/ENSemble-Prognosen vom 5.9.2019 für die 1500m-Temperaturen (850hPa) und die Niederschläge in Köln bis zum 21.9.2019. Nach einem wie erwartet sommerlichen Schlusspurt Ende August 2019 setzt sich nun der Herbst voll durch. Wie bereits in den GFS-Rechnungen der Vortage liegen die Temperaturen sowohl im Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weiße Linie) zunächst durchweg unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) und auch kaum im sommerlichen Bereich von Tmax. mind. 11°C (in 2m Höhe rund 25°C). Es sind weitere Niederschläge zu erwarten: Der Witterungscharakter erscheint über die Monatsmitte hinaus nass-kühl. Zu den Temperaturen in 1500m muss man etwa 12 – 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Prognosen vom 5.9.2019 von GFS (links) und ECMWF (rechts) für die Abweichungen der Temperaturen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 1500m (850hPa) in Europa am 15.9.2019. Beide Modelle sind sich heute einig über ein unterkühltes Mitteleuropa Mitte September 2019. Quelle: ECMWF- und GFS Prognosen

Update 4.9.2019: Wintereinbruch in den Alpen: Ab Donnerstag eine Woche Schneefall bis unter 1500m. Hurrikan „DORIAN“ stark abgeschwächt von Kat. 5 (major hurricane) auf Kat. 2 (hurricane). UWZ: Der Herbst 2019 kommt mit Meereskaltluft von Nordwesten.

Zum Vergrößern anklicken. Hurrikan „DORIAN“ hat sich auf seiner sehr langsamen Zugbahn über den nördlichen Bahamas von der höchsten Kategorie 5 vom major hurricane (Kat. 3 bis 5) auf Kat. 2 (Hurrikan) stark abgeschwächt, weil er die Meeresoberfläche durch starken Regen, starke Durchmischung der Meeresoberfläche und starke Beschattung abgekühlt und sich damit selbst den Enegienachschub durch Wasserdampf abgeschnitten hat. Quelle: Prognose Zugbahn „Dorian“

Update 3.9.2019: GFS-Prognose: Hurrikan „Dorian“ auf dem Weg nach Europa mit „Tod“ in der Nordsee. Strat-Modelle mit kräfigem gestörtem arktischen Polarwirbel.

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenPROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 2./3.9.2019 für den 12.9.2019. Beide Modelle hatten früh einen gut entwickelten winterlichen arktischen Polarwirbel in der unteren Stratosphäre mit Zentrum bei Island prognostiziert. Aktuell sehen sie einen kräftigen gestörten Polarwirbel mit Dipolbidung vor allem bei GFS. Über Mitteleuropa schwenkt der Trog mit Ex-Hurrikan DORIAN nach Osten, der das frühe Herbstwetter andauern lässt. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 3.9.2019 sieht den Hurrikan „Dorian“ vom 7. bis 12.9.2019 zunächst als „Schallplatte“ vor Neufundland unter Abschwächung zum Sturmtief über Schottland in die Nordsee ziehen, wo er sein Leben als schwaches Tief aushaucht. „Dorian“ ist damit der erste Hurrikan der Herbstsaison 2019, der zeitgerecht ins europäische Wettergeschehen eingreift. Quelle: GFS-Prognose Zugbahn „Dorian“

Nach einem durchwachsenen Sommer 2019 in Deutschland mit einem ungewöhnlichen Temperaturmuster mit kurzen heißen und längeren kühlen Phasen…

Zum Vergrößern anklicken. Der Temperaturverlauf am Flughafen Köln/Bonn mit wenigen kurzen heißen Phasen vor allem zu den Monatsenden Juni und Juli 2019 und längeren kühleren Phasen ließ nach einer etwa dreiwöchigen kühleren Augustphase einen warmen Augustausklang erwarten, der auch mit der ersten und einzigen Mini-Hitzewelle des Sommers 2019 von mind. fünf aufeinanderfolgenden Tagen eintrat. Quelle: Temperaturen Köln/Bonn Sommer 2019

…sowie mit knapp dreiviertel des Niederschlagsmittels oft ausreichenden Regenmengen…

Zum Vergrößern anklicken. DWD-Tabelle der Niederschlagssummen und Abweichungen im Sommer 2019 in Deutschland. Mit 73 Prozent vom zwar veralteten aber vom DWD bevorzugten Klimamittel 1961-1990 – also bei knapp dreiviertel der Niederschlagsmengen des Sommermittels und Hochwasser am Bodensee – sieht der DWD in seiner wie immer voreiligen Pressemitteilung vom 30.8.2019 einen „niederschlagsarmen“ Sommer 2019 in Deutschland: Der grüne Klimawahn ist offensichtlich im DWD-Leitungszentrum angekommen…Quelle: DWD-Tabelle Zeitreihen und Trends

…sehen die Modelle wie u.a. GFS zunächst einen eher kühlen und nassen September 2019 z.B. in Köln.

Zum Vergrößern anklicken. GFS/ENSemble-Prognosen vom 1.9.2019 für die 1500m-Temperaturen (850hPa) und die Niederschläge in Köln bis zum 17.9.2019. Nach einem wie erwartet sommerlichen Schlusspurt Ende August 2019 setzt sich nun der Herbst voll durch. Wie bereits in den GFS-Rechnungen der Vortage liegen die Temperaturen sowohl im Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weiße Linie) zunächst durchweg unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) und auch kaum im sommerlichen Bereich von Tax. mind. 11°C (in 2m Höhe rund 25°C). Es sind in dieser Woche zunehmend Niederschläge zu erwarten: Der Witterungscharakter erscheint über die Monatsmitte hinaus herbstlich nass-kühl. Zu den Temperaturen in 1500m muss man etwas 12 – 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen

Das experimentelle Langfristmodell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA unterstützt aktuell die kühlen Rechnungen von GFS zumindest für die Westhälfte Europas.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/CFSv2-Prognose vom 2.9.2019 für die 2m-Temperaturabweichungen in Europa im September 2019. Während die Westhäfte insgesamt kühler als das Klimamittel gerechnet wird, ist es in der Osthälfte wärmer. Quelle: NOAA/CFSv2-Prognosen Europa

Vor allem im Mittelteil Europas – auch in Teilen Deutschlands – sollen dabei Regenmengen fallen, die das Doppelte der durchschnittlichen Monatswerte erreichen können.

Zum Vergrößern anklicken. CFSv2-Prognose vom 2.9.2019 der Abweichungen der Niederschlagsmengen in Europa im September 2019. Vor allem in einem breiten Streifen von Nord nach Süd in der Mitte Europas werden Niederschlagsmengen erwartet, die das Doppelte des Monatsmittels erreichen können, auch in Teilen Deutschlands. Quelle: NOAA/CFSv2-Prognosen Europa

Die erwartete Witterung im September 2019 in Europa ist eingebettet in die niedrigste Sonnenfleckenaktivität seit mindestens 100 Jahren…

…, den Jahrestiefstand der globalen 2m-Temperaturen im August 2019…

Zum Vergrößern anklicken. ANALYSE der globalen Temperaturabweichungen bis 1.9.2019 und Prognose bis 8.9.2019. In der ANALYSE fallen die globalen Temperaturen (schwarze Linie) im August 2019 mit einer Abweichung von 0,46°C auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn. Bis zum 8.9.2019 sollen die Abweichungen der 2m-Temperaturen auf der Südhalbkugel (SH) in der Prognose zum WMO-Klimamittel 1981-2010 mit bis zu -0,7°C ungewöhnlich stark unter Null fallen. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger, wie man z.B. hier für Mai 2019 mit 0,28°C statt mit 0,5°C Abweichung sehen kann. Quelle: Globale 2m-TA

…und einer seit 2016 andauernden globalen Abkühlung bei den unverfälschten Temperaturen (TLT) von UAH, die sich im August 2019 fortsetzen wird.

Zum Vergrößern anklicken. Die unverfälschten Satellitenmessungen von UAH6.0 in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m Höhe (TLT) zeigen einen negativen linearen Trend der T-Abweichungen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 von Januar 2016 bis Juli 2019 sowohl bei den Messungen nur über Land (grüne Trendlinie) als auch über Land+Weltmeeren (blaue Trendlinie). Die relativ hohen Temperaturen Anfang 2016 sind die zeitversetzte Folge des kräftigen El Niño-Ereignisses 2015/16. Seitdem kühlt die Erde wieder ab. Bei gleichbleibendem Trend können die Abweichungen bereits im kommenden Jahr ins Minus abgleiten…Die kompletten Datensätze findet man hier. Quelle: woodfortrees plot

Zu guter Letzt ein Blick auf den gesamten Herbst 2019 von der amerikanischen Universität Columbia/NYC mit dem IRI-Modell.

Zum Vergrößern anklicken. Die IRI-Prognose von August 2019 für die Wahrscheinlichkeit von Abweichungen der Temperaturen in Europa im Herbst 2019. Für große Teile Europas wird mit der Wahrscheinlichkeit für durchschnittliche Temperaturen gerechnet (weiße Flächen). Quelle: IRI-Wahrscheinlichkeits-Rechnung Temperaturen Europa

Dasselbe für die Abweichungen der Niederschlagsmengen.

Zum Vergrößern anklicken. Die IRI-Prognose von August 2019 für die Wahrscheinlichkeit von Abweichungen bei den Niederschlägen in Europa im Herbst 2019. Für große Teile Europas wird mit der Wahrscheinlichkeit für durchschnittliche Niederschlagsmengen gerechnet (weiße Flächen). Quelle: wie vor

Da bleibt zu hoffen, dass im Herbst 2019 die Zentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach überschwemmt wird, damit der unsinnige DWD-Dürre-Alarm endlich aufhört…

Übrigens: Von Januar bis August 2019 fielen im Gebietsmittel Deutschlands etwas mehr Niederschläge als im WMO-Mittel 1981-2010: Da is nix mit DWD-Dürre…

Die NOAA-Reanalyse der Niederschlagsraten in Europa vom 1.1. bis 31.8.2019 zeigt für Deutschland mit einem Ost-Westgefälle insgesamt leicht über dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegende Niederschläge: Da is 2019 nix mit DWD-Dürre…Quelle: NOAA-Reanalyse Niederschläge

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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16 Gedanken zu “Modelle: Kühler und nasser September 2019 in Deutschland und Europa?

  1. Guten Morgen, Schneefan. Schon wieder zurück von der Reise?
    In Kanada wurde ein Urteil gefällt, welches das Weltbild der Aktivisten ins Wanken bringen könnte: Der Erfinder des Hockeyschläger-Diagramms, Michael Mann, hat einen Prozess verloren und muss nun zahlen, weil er dem Gericht die Beweise schuldig blieb. Er pochte auf Geheimhaltung, wie er seine Daten berechnete.
    https://www.achgut.com/artikel/beweise_bitte_ein_star_der_klimaforschung_vor_gericht
    Hier findet man mehr dazu. Ich weiß ja nicht, wie brisant das Urteil ist, aber vielleicht könnte das hier eine eigenes Kapitel finden?

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      1. Die Wärmephantasien vom GFS Hauptplatz hängen mit der Position von Ex Hurrikan Dorian zusammen. GFS sieht diesen nordwestlich zwischen Island und Skandinavien. Dadurch wird die Warmluftdüse angeworfen und ein Hoch dadurch gestützt.
        Kann aber auch ganz anders kommen, mit einen stärkeren Kaltluftvorstoß als jetzt.
        Schauen wir mal.

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  2. Doch das der September ein hohes Potential hat zu warm auszufallen, zeigen die Berechnungen der Vorhersage-Modelle, welche von den Kontrollläufen weitgehend gestützt wird. Ein Hoch, bzw. eine zunehmende Einflussnahme eines Hochdrucksystems auf das Wetter über Mitteleuropa wird in der zweiten September-Dekade zunehmend wahrscheinlicher. Das der September zu kühl wird traue ich mich nicht wetten.

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    1. @ Ferdl

      Hast du Beispiele für die Modelle mit dem warmen Potential…?

      GFS gehört sicher nicht dazu…

      Zum Vergrößern anklicken. GFS/ENSemble-Prognosen vom 5.9.2019 für die 1500m-Temperaturen (850hPa) und die Niederschläge in Köln bis zum 21.9.2019. Nach einem wie erwartet sommerlichen Schlusspurt Ende August 2019 setzt sich nun der Herbst voll durch. Wie bereits in den GFS-Rechnungen der Vortage liegen die Temperaturen sowohl im Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weiße Linie) zunächst durchweg unter dem WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) und auch kaum im sommerlichen Bereich von Tmax. mind. 11°C (in 2m Höhe rund 25°C). Es sind weitere Niederschläge zu erwarten: Der Witterungscharakter erscheint über die Monatsmitte hinaus nass-kühl. Zu den Temperaturen in 1500m mus man etwas 12 – 15°C draufrechnen, um die 2m-Temps in Meereshöhe zu erhalten. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen

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  3. @Ferdl: Auch die Prognosen bei wetter.com und wetterzentrale.de sehen wohl eher einen Altweibersommer anstelle eines Polarwirbels (bei wetter.com wurde gestern noch die Frage gestellt – Polarwirbel oder Altweibersommer) . Zumindest was den Südwesten angeht.
    Bei anderen Wetterdiensten sieht es anders aus. Die Modelle klaffen wirklich noch weit auseinander. Abwarten was kommt. Was mich erfreut, dass wir bisher einen normalen September hatten, und keinen Übergang Sommer in Winter wie 2018 oder davor. Bald gibts endlich wieder neuen Wein.

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  4. Hallo zusammen;
    ich bin echt ein Fan von euerer Seite und ich mag gerne kalte und schneereiche Winter. Aber jetzt hätte ich eine Frage an euch.
    Ihr schreibt ja immer von wachsenden Eisflächen, was andere Wetterseiten eigentlich verneinen.
    Aber nun schreibt ihr das das NOAA/CFSv2 Modell einen von Dezember bis Februar einen zu kalten Winter berechnen.
    Ich schaue mir ja auch andere seriöse Wetterseiten an die Gestern aber alle noch einen 2-3 Grad zu warmen Winter berechnen.
    Was stimmt nun ?????

    Für eine Antwort wäre ich dankbar 🙂

    Rudi

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  5. Mit den warmen bis sehr warmen Werten über dem Süden steigt der Temperaturüberschuss weiter an, was die kurze kühle Phase im Verlauf der kommenden Woche nicht auszugleichen vermag. Für die letzte September-Dekade wird eine zu warme Temperaturentwicklung zunehmend wahrscheinlicher. Bald ist Halbzeit und bis jetzt ist der September im mittel in DE weder zu kühl noch zu Nass. Aber wenigstens nicht durchgehend zu warm…..

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  6. Der Herbst wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen, der Kaltluftvorstoß wird wohl nur von sehr kurzer Dauer sein. Übereinstimmend wird es wohl wieder wärmer (Kachelmann, wetteronline, DWD, etc.). Ich gehe davon aus, dass es Anfang Oktober wird, bis sich Kaltluft durchsetzt und der Herbst da ist. Für den kalendarischen Herbstanfang hat Kachelmann im Kontrollauf 30″C für Teile Baden-Württembergs drin. Richtige Regenfälle sind laut wetterzentrale.de im Meteogramm (Stand heute 6.00 Uhr) erst für den 26.09. zu erwarten.

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