These: Sonnenstürme beeinflussen Wirbelstürme – Dorian und der Kp-Index

Eilmeldung 11.9.2019: WO-Fake-News der Woche: Zweitniedrigste Ausdehnung – Arktisches Meereis am Minimum – zwei weitere Jahre „übersehen“…?

Zum Vergrößern anklicken. Die arktischen Meereisflächen (extent) liegen im Septemberminimum 2019 auf Rang 4, und weit höher als das Rekordminimum 2012, nämlich um rund 900.000 km²: Da is nix mit „fast Rekordminimum“. Auch in den Jahren 2007 und 2016 lag das Minimum niedriger als 2019. Die WO-Meldung über die angeblich zweitniedrigste Ausdehnung (extent) 2019 ist eine glatte Falschmeldung (Fake-News: Fake-News oder Fakenews;[1] englisch: fake news [ˈfɛɪ̯kˌnjuːz]) werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten[2] bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien zum Teil viral verbreiten). Das arktische Meereisminimum 2019 hat voraussichtlich am 4.9.2019 mit 4,24 Millionen km² stattgefunden und damit ungewöhnlich früh: Im WMO-Mittel 1981-2010 ist der jährliche Tiefstand um den 14.9. erreicht, im letzten Jahr sogar erst am 19. und 23.9.2018. Quelle: Chart Meereis Arktis

Eilmeldung 10.9.2019: Prognose: Eisige Antarktis kühlt weiter ab.

Zum Vergrößern anklicken. Die 7-Tage-Prognose vom 10.9.2019 für die 2m-Temperaturen in der Antarktis sieht die eisigen Temperaturen weiter fallen. Wen wundert’s da, dass die Meereisflächen dort wachsen und größer sind als in den 1980er Jahren…? Quelle: Temperaturen Antarktis

Eilmeldung 9.9.2019: Arktis: Schiff mit Klimakriegern im Eis gefangen, Krieger evakuiert (Dank an krishna gans).

Zum Vergrößern anklicken. Zwei Narrenschiffe bei Spitzbergen Anfang September 2019, die Malmö (schwedischer Eisbrecher Klasse 1A, schwierige Eisverhältnisse/Eisdicke bis 0,8 m) mit Klimakriegern im weit nach Süden verschobenen Meereis gefangen, Eisbrecher Polarstern seit Wochen in der Framstraße. Im Juli/August 2019 scheiterte eine Mission amerikanischer Klimaaktivisten mit dem Eisbrecher ODEN in der vereisten NW-Passage, im Juli 2019 musste zuvor schon der norwegische Eisbrecher Prince Haakon vom dicken Eis beschädigt von seiner geplanten Nordpolfahrt umkehren. Quelle: Schiff mit Klimakriegern im Eis gefangen

Eilmeldung 7.9.2019: Antarktis-Meereisflächen wachsen kräftig und sind größer als in den 1980er Jahren.

Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) in der ANTARKTIS (blaue Linie) sind Anfang September 2019 größer als in beiden Vorjahren und auch größer als in den meisten 1980er Jahren, sie liegen beim WMO-Mittel 1981-2010 (dunkelgraue Linie). Quelle: Chart Meereis Antarktis

Der auf den Bahamas mit der höchsten Kategorie 5 verheerend langsam ziehende Hurrikan „Dorian“ zeigte eine Entwicklung parallel zu einem mehrtägigen Sonnensturm, der die Erde vom 27.8. bis 4.9.2019 in Intervallen erreichte.

Die Stärke der Teilchenstrahlung des Sonnensturms wird als Dreistundenwert im Kp-Index angegeben, als Tageswert wird er als A-Index bezeichnet.

Die nachfolgende Tabelle zeigt den Verlauf der Entwicklung von Hurrikan „DORIAN“ im Vergleich zur Sonnenaktivität in den Tageswerten des A-Indexes.

Quelle: Zum Vergrößern anklicken. Quelle: https://nextgrandminimum.com/2019/09/02/can-the-sun-produce-more-powerful-storms-on-earth/

Die Parallelen sind verblüffend: Es hat den Anschein, als wenn „DORIAN“ in seiner Entwicklung maßgeblich von der Stärke des Sonnensturms vor allen in seinem Höhepunkt um den 1.9.2019 regelrecht „gefüttert“ wurde.

Es ist natürlich bekannt: Correlation isn’t Causation (Korrelation ist keine Ursache).

Also stellt sich die Frage: Wie könnten Sonnenstürme irdische Wirbelstürme beeinflussen?

Dabei stellt sich die Frage umgekehrt sicher nicht, …oder? 🙂

Dazu hat eine Kommentator folgende interessante Ausführungen zu den Hurrikan-Aktivitäten 2017 (u.a. IRMA) und 2018 im Nordatlantik und einem Zusammenhang der Sonnenaktivität im Hinblick auf Veränderungen des Jetstreams gemacht (Übersetzung aus dem Englischen durch google-Übersetzer).

„Interessante Abfolge von Ereignissen hier; Am 9. und 10. Juli (2017) hatten wir nach einer längeren Ruhephase einen starken Kp-Aufprall.
Am 11. Juli war TS Barry aktiviert worden, bis zum Ende der Woche hatten wir das Jet Stream-Phänomen, zuerst über dem Pazifik, dann über den US-Bundesstaaten.
Die Theorie besagt, dass ein Ausbruch von Kp-Aktivität die obere Atmosphäre ausdehnt und Profiländerungen auslöst, die das Potenzial oder die Basislinienaktivität in der unteren Atmosphäre aktivieren oder verschlimmern können.
Die Wissenschaft in diesem Bereich steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Diskussion darüber, worum es geht, ist jedoch hier zu sehen: https://howtheatmosphereworks.wordpress.com/about/solar-activity-and-surface-climate/storm-analysis/

Daraus ein ebenfalls beeindruckender paraller Verlauf der Entwicklung von Hurrikan „IRMA“ (Kat. 5) zum Sonnensturm im September 2017.

‘IRMA’– Recorded peak intensity and (below) overall progress

Der Einfluss der Sonnenaktivität auf das Wetter der Erde z.B. bei Plötzlichen Stratosphärenerwärmungen im Winter über der Arktis mit heftigen „Arctic Outbreaks“ in die mittleren Breiten ist bereits gut bekannt.

Weshalb sollte die Sonnenaktivität nicht auch durch Sonnenstürme über die Stratosphäre und den Jetstream massgeblichen Einfluss auf die Bildung und Entwicklung von Wirbelstürmen haben…?

Ein wichtiges und sinnvolles Forschungsfeld, wie ich finde…, und weit sinnvoller als die Verteufelung des Leben spendenden CO2 in unserer Atmosphäre mit dem Ziel, den Menschen mit einer CO2-Steuer das Geld aus den Taschen zu ziehen…

Übrigens: Die Sonnen(flecken)aktivität beeinflusst auch ENSO – Die NASA sieht die global kühlende La Niña ab November 2019…

Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle NASA-ENSO-Prognose von September 2019 sieht mit SSTA von mindestens -0,5 K und kälter im maßgeblichen Nino-Gebiet 3.4 bereits ab Oktober/November 2019 global kühlende Lan Niña-Bedingungen. Den Zusammenhang zwischen ENSO-Bedingungen und den Sonnenfleckenzyklen beschreibt Dr. Horst Malberg hier. Quelle: NASA-GMAO-ENSO-Modell

Letzte Meldung: Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ (Position) „forscht“ noch immer am Eisrand in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen.

Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff „Eisbrecher Polarstern“ bewegt sich auch am 7.9.2019 wie seit Wochen an der in diesem Jahr weit nach Süden verschobenen Eisgrenze in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen. Die Klimanarren wollen sich für mehr als 120 Millionen Euro auf Kosten der Steuerzahler für ein Jahr im Polareis einfrieren und mit der Transpolardrift von Sibirien über den Nordpol zurück zur Framstraße treiben lassen (genauere Positionen nächste Grafik unter sailwx.info). Quelle: Position Narrenschiff „Polarstern“

(zum Vergrößern anklicken)

 

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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31 Gedanken zu “These: Sonnenstürme beeinflussen Wirbelstürme – Dorian und der Kp-Index

  1. Guten Abend an alle,
    hat jemand eine Idee was auf dem Meereisportal des AWI los ist:
    Hier scheint gerade die Übersicht der Antarktis einen Sprung nach unten zu machen.

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    1. Andere Datenanbieter sehen einen derartigen „Absturz“ nicht, also vermutlich ein Datenfehler bei AWI,…oder ist es doch der „Klimawandel“…? 🙂

      Möglich wäre natürlich auch ein starker Sturm, der das Meereis zusammendrängt und damit den „extent“ (Ausdehnung) verringert, was allerdings bei der „area“ (Reineisfläche) kaum Auswirkungen hätte.

      Da diese denselben „Absturz“ zeigt, ist der Datenfehler perfekt.

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  2. Sudden Stratospheric Warming hitting a record over Antarctica, Ozone hole almost gone already?

    Two days ago over the Antarctic the SSW or Sudden Stratospheric Warming was still running strong up at 10 hPa or around 30 km high.
    NIWA claim it may be the strongest SSW seen in the Southern Hemisphere ever (which means the last 50 years).
    Temperatures in the green circle marked in the centre were 11C, instead of minus 40 to minus 60C. As we mentioned before, this is extremely rare, and the likely implications are that sometime in the next few weeks a cold beat will hit somewhere in the Southern Hemisphere, but no one really knows where. The Australian BOM are rather bravely predicting a warmer less rainy spring for NSW and QLD.
    If only we really understood the major drivers of our climate we might have predicted this more than a few weeks in advance. Perhaps it is caused by some of those solar factors that the big GCM’s completely ignore?

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