NASA: Neuer Sonnenzyklus schwächster der letzten 200 Jahre – Droht eine neue „Kleine Eiszeit“?

Eilmeldung 28.9.2019: Global Climate Intelligence Group gegründet: Ziel ist, die Wissenschaft wieder in die Klimawissenschaft zu integrieren; die Gruppe besteht aus Wissenschaftlern, Fachleuten und Forschern aus vielen Nationen. Sie hat bereits rund 500 Unterschriften für das gesammelt, was vor wenigen Wochen als Europäische Klimadeklaration begann. Update 28.9.2019: IRI-Glaskugel mit relativ kaltem und schneereichem Winter 2019/20 in Deutschland. NOAA-Prognose: „Lorenzo“ erreicht am Mittwoch, 2.10.2019 als Hurrikan die Azoren.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Prognose rechnet heute weiter damit, dass Hurrikan „Lorenzo“ in Richtung der Azoren weiter zieht und diese am 2.10.2019 erreichen soll. Danach soll er sich als post-tropisches Sturmtief (H im weißen Kreis) weiter Richtung NO bewegen. Dabei soll er am 4.10.2019 Irland erreichen (s. folgende Grafiken). Quelle: NOAA-Hurrikan-Center
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF- (links) und GFS-Prognosen (rechts) sind sich nun einig über den weiteren Zugweg von Hurrikan „Lorenzo“: Er schwächt sich hinter den Azoren zum außertropischen Sturmtief ab und zieht bis zum 4.10.2019 nach Irland. Quelle: Wetterzentrale ECMWF- und GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die IRI-Prognose von September für die Temperaturen und Niederschläge bin Europa im Winter 2019/20. Die Wahrscheinlichkeitsrechnungen zeigen im Mittel der drei Wintermonate für Deutschland leicht unterdurchschnittliche Temperaturen und gut überdurchschnittliche Niederschlagsmengen: Ein schneereicher Winter vor allem in mittleren und höheren Lagen ist möglich. Quelle: IRI-Prognose Winter 2019/20
Update 27.9.2019: GFS mit neuer Zugrichtung von „Lorenzo“ über die Azoren Richtung Grönland. CFSv2-Glaskugel erneut mit kaltem Winter 2019/20 in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. NOAA/CFSv2-Prognose vom 27.9.2019 für die Temperaturabweichungen in rund 1500m 850 hPa) in Europa im
Winter 2019/20: Die naturgemäß noch sehr unsichere Glaskugel zeigt durchweg Kälte in Mittelruopa an. Quelle: CFSv2-T-Trend Winter 2019/20 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle GFS-Prognose vom 27.9.2019 sieht die Zugbahn von Hurrikan „Lorenzo“ nun über die Azoren und als Sturmtief weiter nach Südgrönland, wie die Niederschlagsprognosen mit Schneebombe auf Grönland bis zum 4.10.2019 zeigen. Quelle: GFS-Prognose Zugbahn „Lorenzo“
Update 26.9.2019: Das völlige Versagen der ENSO-Modelle von ECMWF und MetOffice: Statt eines wärmenden El Niño weitere globale Abkühlung.
Zum Vergrößern anklicken. Die ENSO-Prognosen von MetOffice (links) und ECMWF (rechts) von Februar 2019 für global wärmende El Niño-Bedingungen bis mindestens August 2019 lagen völlig daneben. Bereits ab Juli 2019 liegen die SSTA im maßgeblichen Niño-Gebiet 3.4 im neutralen Bereich unterhalb von +0,5°C Abweichung und im August schon bei 0,0°C Abweichung. Die Folgen dieser unglaublichen Fehlprognosen der Modelle sind deutlich sichtbar: Statt einer bei El Niño zeitversetzt um etwa vier Monate später einsetzenden globalen Erwärmung wird es nach dem großen El Niño-Ereignis 2015/16 seit 2016 auch im Jahr 2019 stetig kälter, wie u.a. die bisher in diesem Jahr global niederigsten 2m-Temperatuen im September 2019 erwarten lassen (s. folgende Grafik). Kann man Modellrechnungen für die kommenden 80 Jahre vertrauen, wenn sie nicht einmal die Temperaturen für wenige Monate „berechnen“ können…? Quelle: BOM ENSO-Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen Temperaturabweichungen bis 26.9.2019 und Prognose bis 3.10.2019. In der PROGNOSE fallen die globalen Temperaturen (schwarze Linie) bis Ende September 2019 mit 0,45 auf den tiefsten Monats-Wert seit Jahresbeginn. Bis zum 15.8.2019 fallen die Abweichungen der 2m-Temperaturen auf der Südhalbkugel (SH, blaue Linie) in der Prognose zum WMO-Klimamittel 1981-2010 deutlich unter Null ab. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger (siehe 0,28 K für Mai 2019 statt 0,5 K). Quelle: Globale 2m-TA mit Ergänzungen
Update 25.9.2019: GFS: „Lorenzo“ zieht als Hurrikan zu den Azoren und dann als Sturmtief weiter nach Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Prognose (links) sieht für heute die Entwicklung des Tropischen Sturms (TS) „Lorenzo“ zum Hurrikan (H) und in denn kommenden Tagen weiter zum „Major Hurricane“ (M) mit Zurichtung NW bis N. GFS (rechts) sieht „Lorenzo“ als Hurrikan weiter Richtung Azoren ziehen, die er Anfang Oktober 2019 erreichen soll. In den aktuellen GFS-Prognosen zieht er später als Sturmtief Richtung Biskaya und weiter nach Südskandinavien, wobei er auf seiner Vorderseite subtropische Warmluft weit nach Norden verfrachtet, während auf seiner Rückseite Polarluft weit nach Süden geführt wird (s. folgende Grafiken)….Quellen: NOAA-Hurrikan-Center und Wetterzentrale GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognosen vom 25.9.2019 für die Zugbahn von Hurrikan „Lorenzo“ bis zum 5.10.2019. Von den Azoren soll „Lorenzo“ um den 2.10.2019 rasch weiter in Richtung Biskaya um den 3.10. gezogen sein und sich bis 5.10.2019 zum zentralen Skandinavien-Sturmtief entwickelt haben. Quelle: Wetterzentrale GFS-Prognosen

Update 24.9.2019: NOAA-Prognose: Aus Tropensturm (TS) „Lorenzo“ wird ein „Major Hurricane“ (M).

Zum Vergrößern anklicken. Nach der NOAA-Prognose wurde aus dem Tropentief Nr. 13 der Tropensturm (TS) „Lorenzo“, der sich in den kommenden Tagen zum Hurrikan (H) und zum „Major Hurricane“ (M, mindestens Kat. 3) entwickeln soll. Quelle: NOAA-Hurricane-Center

Update 23.9.2019: NOAA-Analyse: Aktuell kein einziger Hurrikan auf dem Nordatlantik.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Analyse zeigt am 23.9.2019 im jährlichen Höhepunkt-Monat der Hurrikan-Saison keinen einzigen Hurrikan im Nordatlanik. Lediglich der Ex-Hurrikane „Jerry“ abgeschwächt zum TS und Tropical Storm (TS) „Karen“ drehen noch ihre Kreise, dazu gesellt sich das tropische Tief (TD) Nr. 13, das allerdings noch ein TS und ein Hurrikan (H) werden soll. Quelle: NOAA Hurricane Center

Update 21.9.2019: NOAA: Hurrikan „Jerry“ zieht an Bahamas vorbei Richtung Bermuda.

Update 20.9.2019: Ungewöhnlich frühe Schneefälle auch in Südnorwegen und in Nordchina (Dank an Uwe).

Update 18.9.2019: NOAA: Tropischer Sturm (S) „Jerry“ wird morgen zum Hurrikan (H).

Eilmeldung 17.9.2019: NOAA erwartet neuen Hurrikan in der Karibik – Hurrikansaison 2019 in Nordatlantik und global bisher im Durchschnitt.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Prognose vom 17.9.2019 (rechte Grafik) sieht eine Entwicklung von dem Tropischen Tief (TD) Nr. 10 (Grafik links) zum Hurrikan ab Freitag, 20.9.2019 mit Zugrichtung nördliche Karibik. Quelle: NOAA Hurricane Center
Zum Vergrößern anklicken. Auch global gibt es mit 99 Prozent bisher keine Auffälligkeiten. Quelle: Global Tropical Cyclon Activity

Eine Forschungsgruppe der NASA hat berechnet, dass der kommende Sonnenfleckenzyklus der schwächste der letzten 200 Jahre sein wird. Er soll im Jahr 2020 beginnen und sein Maximum im Jahr 2025 erreichen.

Die Sonnenfleckenzahl soll noch 30-50% unter dem schwachen aktuellen Sonnenzyklus Nr. 24 liegen.

Die neueste Forschungsarbeit wurde von Irina Kitiashvili, eine Forscherin vom Bay Area Environmental Research Institute am NASA’s Ames Research Center, in California’s Silicon Valley geleitet. Dabei wurden kombinierte Beobachtungen von zwei NASA-Weltraum-Missionen – dem Solar and Heliospheric Observatory und dem Solar Dynamics Observatory – und dem erdgestützten National Solar Observatory ausgewertet.

Ziel der Forschungsarbeit war es, die Risiken für künftige Weltraummissionen durch gefährliche Sonneneruptionen bei erhöhter Sonnenaktivität abzuschätzen.

Sonnenflecken sind Regionen mit magnetischer Aktivität auf der Sonnenoberfläche, die tausende Male stärker sind als das Magnetfeld der Erde.

Die Koronalen Masseauswürfe (CME) entstehen vor allem bei der Explosion von Sonnenflecken, bei denen große Mengen von Sonnenmaterie mit großer Geschwindigkeit (Sonnensturm) in den Weltraum geschleudert werden.

Zum Vergrößern anklicken. „On August 31, 2012 a long filament of solar material that had been hovering in the sun’s atmosphere, the corona, erupted out into space. This coronal mass ejection — an immense cloud of magnetized particles — traveled at over 900 miles per second. The ability to forecast these kinds of events on the Sun is increasingly important as NASA prepares to send humans to the Moon under the Artemis program. Credits: NASA’s Goddard Space Flight Center“ Quelle: NASA Pressemitteilung

Bei geringer Sonnenfleckenaktiviät sind diese gefährlichen Ausbrüche solarer Materie vor allem im Sonnenfleckenmaximum deutlich verringert.

Was aber vor allem für die bemannte Raumfahrt sehr günstig ist, bedeutet für die Erde „Globale Abkühlung“ und das Heraufziehen einen neuen „Kleinen Eiszeit“ wie vom 15. bis zum 19. Jahrhundert.

Unabhängig von der aktuellen NASA-Forschung haben andere ernstzunehmende WissenschaftlerInnen – also meist solche außerhalb des IPCC – schon weit vorher auf die kommenden Gefahren einer globalen Abkühlung hingewiesen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Sonnenschwäche und verstärkter Vulkanaktivität? Die „Kleine Eiszeit“ beweist es!

Neues Sonnenmodell: „Kleine Eiszeit“ schon in 15 Jahren – Eisige Winter in Europa und Nordamerika

Experten: Das Sonnenminimum wird tief und lang – die Erde wird abkühlen!

Modernes Grand Sonnenminimum: Hat die „Neue Kleine Eiszeit“ bereits begonnen?

Zum Vergrößern anklicken. Rekordschneemengen am Sommeranfang 2019 in den Alpen, dazu achtfache Schneemengen in den Colorado-Rockies/USA, seltener Sommerschnee im Juni 2019 in Kaschmir: Erste Anzeichen für die bevorstehende neue globale „Kleine Eiszeit“ im Großen Sonnenminimum…? Quelle: Seltener Juni-Schnee in Kaschmir

Diese ernstzunehmenden WissenschaftlerInnen wurden aber bisher vor allem von den westlichen Mainstream-Medien völlig missachtet, weil es nicht in den quasi-religiösen grünen Klimawahn einer von Menschen gemachten „globalen Erwärmung“ passt, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird.

Erste Anzeichen für ein Umdenken findet man vereinzelt in einem Spiegelinterview von Oktober 2018, in dem
Prof. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und einer der Leitautoren des Weltklimarats (IPCC) ein völliges Versagen der Klimamodelle im Hinblick auf die völlig überschätze Klimawirksamkeit des CO2 einräumt: Weltklimarat IPCC zum CO2: „Alles halb so schlimm: Die Klimamodelle haben versagt.“

Eine weiteres Anzeichen für ein Umdenken ist ein sensationelles aktuelles Interview einer finnischen Zeitung mit dem Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Dr. Taalas, in dem er auch vor der überzogenen und einseitigen Klima- und Wetter-Berichterstattung der Medien warnt und dazu auffordert, eine breitere Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen zuzulassen.

„…And he called for the media both to challenge experts and allow a broader range of opinions to be heard.

Der Finne Dr. Taalas, Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) – der Mutter des IPCC – warnt(!) vor Klima-Schwarzsehern und -extremisten.

WMO Secretary-General Warns Against Climate ‘Doomsters and Extremists’

Er warnt ausdrücklich vor den Gefahren von grünem Extremismus und akzeptiert nicht die Argumente von Klimaalarmisten mit Endzeitphantasien wie H.J. Schellnhuber von PIK.

„…he does not accept arguments of climate alarmists that the end of the world is at hand…“

Dr Taalas also spoke of the dangers of green extremism:…“

Das ist doch mal ein guter Ansatz, um der Klimakirche und ihren sektiererischen AnhängerInnen das schmutzige und verlogene Angst-Handwerk zu legen.

Der ehemalige wegen fortgesetzter frei erfundener Geschichten entlassene SPIEGEL-Redakteur lässt grüßen: Klima: Mit Relotius unter dem Meeresspiegel

Da sollten doch in den kommenden Monaten und Jahren vor allen in den öffentlichen deutschen Medien und in vielen anderen Redaktionen viele Posten frei und durch Menschen mit Sachverstand und Anstand ersetzt werden…

Übrigens: Die global kühlende La Niña wird im äquatorialen Pazifik mit SSTA von -0,5 K (°C) und kälter sichtbar.

(zum Vergrößern anklicken)

Quelle: CDAS Ocean Analysis

Herzlich euer

Schneefan2015

 

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38 Gedanken zu “NASA: Neuer Sonnenzyklus schwächster der letzten 200 Jahre – Droht eine neue „Kleine Eiszeit“?

  1. Ich unterstelle mal, dass Landscheidt recht hatte, der vor Jahren schon zu diesem Ergebnis gekommen ist. Von vielen ernst zu nehmenden Wissenschaftlern wird das kommende Minimum ihm zu Ehren als Landscheidt Minimum bezeichnet.

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    1. Hallo alle zusammen, kurze Frage das Maximum das im Jahr 2025 erreicht werden soll, wie lange könnte dieses Maximum andauern?

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      1. Die Übersicht über die beobachtete und berechnete Sonnenfleckenaktivität seit etwa 1700 n.Chr. zeigt den Verlauf der unterschiedlichen Sonnenzyklen auch in ihren Maxima und Minima (im Minimum erfolgt der Wechsel von einem zum folgenden Schwabe-Zyklus):

        (zum Vergrößern anklicken)

        Die Maxima sind meist recht kurz, außer in Zyklen mit Doppelspitzen; die Minima sind meist länger und erstrecken sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

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  2. Da müsste man ja demnächst eine wahrnehmbare Abkühlung bemerken. Das ist wirklich eine spannende Angelegenheit.

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    1. Die Abkühlung ist schon seit 2016 messbar.

      Zum Vergrößern anklicken. Die unverfälschten Satellitenmessungen von UAH6.0 in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m Höhe (TLT) zeigen einen negativen linearen Trend von Januar 2016 bis AUGUST 2019 sowohl bei den Messungen nur über Land (grüne Trendlinie) als auch über Land+Weltmeeren (blaue Trendlinie). Die relativ hohen Temperaturen Anfang 2016 sind die zeitversetzte Folge des kräftigen El Niño-Ereignisses 2015/16. Seitdem kühlt die Erde wieder ab. Quelle: UAH Trend

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  3. Irgendwie habe ich das Ganze vermutlich noch nicht richtig verstanden.
    Aktuell befinden wir uns im Schwabezyklus 24. Dieser ist der schwächste Zyklus seit über 100 Jahren. Betrachtet man die globale Durchschnittstemperatur der letzten 6 Jahre sind 4 davon die wärmsten Jahre seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen, nämlich 2015, 2016, 2017 und 2018. Das Jahr 2019 wird aller Voraussicht nach ähnlich warm werden. Die fallende Tendenz seit 2016 ist im wesentlichen dem starken El Nino von 15/16 geschuldet.
    Wenn ein schwacher Schwabezyklus zu einem globalen Temperaturrückgang führen soll müssten die genannten Jahre doch eigentlich kühler sein als die Jahre zwischen 2000 und 2009, also im stärkeren Schwabezyklus 23. Die 1960er Jahre hätten dann besonders warm sein müssen, da der Schwabezyklus besonders stark war. Der Zusammenhang Schwabezyklus und Temperatur erschliesst sich mir nicht. Ein deutlicher Rückgang der globalen Temperaturen durch einen schwachen Schwabezyklus erscheint unwahrscheinlich oder ist Kaffeesatzleserei.

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    1. Wir lassen uns da gerne von unserem Wetter beeinflussen, und von dem Gedanken, wenn’s kälter werden müßte, dann überall und vergessen gerne, dass es woanders dafür auch entsprechend kälter war, ich denke da bloß mal an die südliche Hemisphäre.

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    2. Durch die hohen Wärmespeicherkapazitäten der Weltmeere, die rund 71% der Erdoberfläche bedecken, verzögern sich sowohl Abkühlungs- als auch Erwärmungsphasen der Erdatmosphäre.

      Dr. Horst Malberg, der langjährige Leiter des Meteorologischen Instituts der FU Berlin hat das z.B. hier für den Verlauf der Temperaturen in West- und Mitteleuropa im Vergleich zum Verlauf der Sonnenzyklen anschaulich beschrieben.

      Fakten zum Klimawandel seit der Kleinen Eiszeit

      (zum Vergrößern anklicken)

      Die oberen drei Meter der Weltmeere enthalten soviel Energie wie die gesamte Erdatmosphäre.

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  4. Was ist der Grund, warum die Temperatur in diesem Chart von 2016 zu 2019 fällt, die NOAA aber weiterhin steigende Temperaturen zeigt (Juni und Juli wären ja wieder die wärmsten „aller Zeiten“ gewesen).
    Wird etwas anderes gemessen (2m vs. 1500m?) oder wird so sehr an den Daten gedreht, dass selbst diese kurze Zeitspanne nicht mehr vertrauenswürdig ist?

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    1. Im Plot werden die Daten von UAH6.0 (TLT) verwendet, die man als Datensatz hier findet. https://www.nsstc.uah.edu/data/msu/v6.0/tlt/uahncdc_lt_6.0.txt

      NASA, NOAA und HadCRUT (MetOffice) verwenden für ihren Klimaalarm wiederholt gefälschte Datensätze, die jeder wissenschaftlichen Bedeutung entbehren.

      Wann hören die Klima-Fälschungen auf? Weitere Daten-Manipu­lationen seitens NOAA, NASA, HadCRUT … Vergangen­heit kälter, Gegen­wart wärmer gemacht

      (zum Vergrößern anklicken)

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  5. Nur um eine Vorstellung von der Wärmespeicherung im Meer zu geben folgende Information. Angenommen die gasamte Sonneneinstrahlung auf die Erde würde ein Jahr lang allein das Weltmeer aufheizen, so würde sich dieses lediglich um 0, 8 K erwärmen. Naürlich müsste sich dazu das Wasser in der Zeit gleichmäßig vermischen etc. was so natürlich nicht auftritt. Aber es zeigt wie gigantisch die Wärmespeicherungskapazität der Meere ist und weshalb Änderungen von Meeresströmungen das Klima massiv beeinflussen können. In obiger Rechnung wurde eine Solarkostante von 1 kW/m² verwendet (eigentlich 1,3 kW/m², aber etwas wird auch reflektiert), von einer mittleren Wassertiefe von 3,5 km ausgegangen und dass das Meer 2/3 der Erdoberfläche bedeckt. Daher ist es gut möglich bzw. wahrscheinlich, dass die Wärmespiecherung in den Ozeanen zu einer gewissen Zeitverzögerung bzw. Phasenverschiebung (auch von einigen Jahren) zwischen Sonneneinfluss und Temperaturentwicklung führt.

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  6. Eine schönen Sonntag Abend,

    Ich bin hier gerade auf einen heutigen Bericht von NT-V gestoßen.

    https://www.n-tv.de/wissen/Warum-das-Klima-ploetzlich-kippen-koennte-article21256846.html

    Ich weiß es ist kein Diskussions Forum und auch nicht zur Belustigung
    Aber wenn erlaubt, würde ich gern eine Frage zu dem Bericht stellen.

    Die lautet: Was fällt euch auf, abgesehen vom üblichen Gewäsch?

    Schneefan, solltest Du nicht einverstanden sein 🤔 darfst Du den Post natürlich löschen 👍

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    1. @ Björn Tost

      Dieser Satz ist jedenfalls ausgesprochen dämlich:

      „Ralf Tiedemann: Durch den massenhaften Ausstoß von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen haben wir Menschen auf künstliche Weise eine solche Übergangsphase eingeleitet. Das Klima wird derzeit immer wärmer, dadurch instabiler und anfälliger für abrupte Klimaänderungen…“

      Die globale Abkühlung ist schon seit 2016 messbar.

      Zum Vergrößern anklicken. Die unverfälschten Satellitenmessungen von UAH6.0 in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m Höhe (TLT) zeigen einen negativen linearen Trend von Januar 2016 bis AUGUST 2019 sowohl bei den Messungen nur über Land (grüne Trendlinie) als auch über Land+Weltmeeren (blaue Trendlinie). Die relativ hohen Temperaturen Anfang 2016 sind die zeitversetzte Folge des kräftigen El Niño-Ereignisses 2015/16. Seitdem kühlt die Erde wieder ab. Quelle: UAH Trend

      Welchen Satz findest Du denn lustig…?

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    2. Es fällt auf:

      1. Es wird erklärt, es gab in der Vergangenheit bereits weitaus dramatischere Temperaturveränderungen als heute.

      2. Es wird vor einer solchen kommenden Veränderung gewarnt, aber es gibt keine Aussage in welcher Richtung diese Veränderung stattfindet.

      Ich denke das CO2 wird halt auch schuld sein wenn das Klima sich dramatisch abkühlt……🤣

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  7. Nein, lustig fand ich keinen keinen bestimmten Satz.
    Es ging in dem Fall nur im Allgemeinen um die Nutzung des Forums. Ich finde diese Berichte meist belustigend, obwohl dieses Schmierentheater tatsächlich nur traurig ist.
    Mir ging es nur um Verständnis für meine Frage.

    Normalerweise bringen sie bei jedem möglichen Bericht, das dass Klima sich zu höheren Temperetauren, Trockenheit ect. verändert. In diesem Bericht ist dort jedoch kaum ein Wort davon zu lesen, nur versteckt, wie in dem Satz den Du gewählt hast. Dort geht es eigentlich hauptsächlich um „plötzliche Klimaumschwünge“. Klar zu beginn des Berichts taucht zwar Erwärmung auf, dies aber durch die Fragenstellerin aber dann geht es los mit:

    „Ralf Tiedemann: Ein Vergleich des gegenwärtigen Geschehens mit den damaligen Klimaschwankungen ist schwierig, denn die abrupten Klimaumschwünge…..

    Diese Umschwünge werden mehrfach genannt aber auschließlich ohne Hinweis ob warm oder kalt.

    Es wirkt auf mich wie:

    Es wird längerfristig viel kälter, aber das haben wir angekündigt. Und nach wie vor ist der Mensch schuld….

    Grüße

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  8. Hallo,
    Den Artikel auf N-TV habe ich heute auch überflogen, um die neuesten Horrormeldungen zu kennen. Entgegen aller vorherig kommunizierten alarmistischen Artikel spricht man hier plötzlich von Temperaturänderungen von 8-10 Grad innerhalb von wenigen Jahren – und nicht davon, dass es NIE einen so rasanten Temperaturanstieg gegeben hätte, wie der jetzige, menschengemachte.
    8-10 Grad Temperatursprung bei CO2 Konzentrationen von 180 bis 280 ppm, und laut Artikel 1 Grad bei einer Erhöhung auf 410 ppm ist auch nicht gerade ein Hinweis auf bisherig erwähnte Klimasensitivität des CO2’s von 3-6 Grad. Das ist mir aufgefallen, der Rest, wie immer sehr wage Theorien.

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    1. Wenn meine Restkenntnisse Schwedisch noch reichen, hat es 5-6 cm Schnee. Normal fällt Schnee dort erst Anfang November,

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