MIRROR: GB erwartet härtesten Winter seit fast 60 Jahren
Update 2.12.2019: Yin und Yang: Kältesignal aus der oberen Stratosphäre. Grönlandeis: Zuwachs um 8 Milliarden-Tonnen-Schneebombe am 1. Advent 2019. WO/GFS: Nachts verbreitet frostig bis Nikolaus.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 2.12.2019 sieht für die kommenden Nächte bis Nikolaus (6.12.) verbreitet teils mäßigen bis strengen (unter -10°C) Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognose BodenfrostZum Vergrößern anklicken. Einen kräftigen Massegewinn (mass gain) um rund 8 Gigatonnen (Gt) – also rund 8 Milliarden Tonnen – gab es zum 1. Advent 2019: Das Grönlandeis entwickelt sich seit Beginn der Saison am 1.9.2019 mit einem Zuwachs von rund 200Gt weiter prächtig und liegt am 1.12.2019 über dem WMO-Mittel 1981-2010. Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche MassebilanzZum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) in der oberen Stratosphäre (10hPa/31km Höhe) zeigt ein Yin und Yang-Muster: Starker Druckanstieg über der pazifischen Seite der Arktis vom 19. zum 27.11.2019 hat den kalten Polarwirbel weit zur atlantischen Seite verschoben. Ähnlich ungewöhnliche Druckverhältnisse infolge kräftiger Stratospärenerwärmungen über der Arktis haben in der Vergangenheit zeitversetzt um etwa 10 bis 14 Tage zu heftigen Kaltluftausbrüchen in die mittleren Breiten der NH geführt: Rechtzeitig zur COP25 also…Quelle: NOAA Reanalyse Geo NH
Update 1.12.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) beim Fischfang auf Südkurs – bye bye Nordpol…? Modelle: Eisiger Polarwirbel besucht Europa zur COP25.
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenPROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 30.11.2019 für den 1012.2019. Beide Modelle sehen weiter einen gut entwickelten winterlichen arktischen Polarwirbel in der unteren Stratosphäre mit seinem Haupt-Zentrum über Nordeuropa. Dies lenkt den Polarjet durch eine Atlantikblockade direkt von Grönland Richtung Europa und die Polarfront wird weit nach Süden bis Nordwestafrika abgedrängt. Bei Eintreffen dieser extremen Großwetterlage ist um den 10.12.2019 pünktlich zur COP 25 in großen Teilen Europas mit winterlichen Verhältnissen und verbreiteten Schneefällen zu rechnen. Quelle: ECMWF- und GFS-Strat.-Prognosen mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ entfernt sich auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis auf Südkurs weiter vom Nordpol. Die Kimanarren ernähren sich aus rein wissenschaftlichen Gründen nun auch durch Fischfang unter dem dicken Eis…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 30.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weiter auf falschem WSW-Kurs und mit Mess-Schlitten. CFSv2 rudert für den Dezember 2019 in Europa um 2°C zurück.
Zum Vergrößern anklicken. Die CFSv2-Prognosen für die Temperaturen in Europa sind erneut deutlich kälter geworden, wie der Vergleich von Anfang November 2019 (links) zu Ende November 2019 (rechts) deutlich zeigt: Vor allem in Mitteleuropa sind die Temperaturen um 2°C niedriger. Quelle: CFSv2-Prognosen Temperaturen EuropaZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour weiter im dicken Packeis der Arktis auf WSW-Kurs am Rand des pognostizierten Driftkorridors und kommt damit weiter weg vom Nordpol: Am 15.11.2019 war man auf N86°12 schon näher als am 30.11.2019 mit N86°00…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 29.11.2019: Modelle sehen Winter bis Mitte Dezember 2019 – Wird COP25 ein voller Abkühlungs-Erfolg? Narrenschiff „Polarstern“ (Position) driftet weiter im Kreis auf WSW-Kurs. CFSv2: Der Winter 2019/20 wird kalt in Europa – März 2020 extrem kalt?
Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle experimentelle NOAA/CFSv2-Prognose vom 29.11.2019 für die TA in rund 1500m Höhe (850hPa) sieht einen extrem kalten März 2020 in Europa. Quelle: Meteociel CFSv2-PrognosenZum Vergrößern anklicken. Die aktuelle experimentelle NOAA/CFSv2-Prognose vom 29.11.2019 für die TA in rund 1500m Höhe (850hPa) sieht weiter einen kalten Winter 2019/20 in Europa. Quelle: Meteociel CFSv2-PrognosenZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet fest im dicken Packeis im Kreis und kommt auf WSW-Kurs dem Nordpol nicht näher. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognose (links) und die GFS-Prognose (rechts) vom 29.11.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m Höhe (850hPa) zeigen bis Mitte Dezember 2019 winterlich kaltes Wetter in großen Teilen Europas. COP25 scheint ein voller Erfolg im Bemühen um Abkühlung der Erde zu werden, wenn die Modelle richtig liegen… Quelle: Wetterzentrale ECMWF- und GFS-Prognosen
Update 28.11.2019: GFS weiter mit Frost von Sibirien bis Spanien zur COP25 – und mit eisigem Ausklang.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 28.11.2019 sehen weiter auch einen eisigen Ausklang der COP25 vom 11. bis 13.12.2019: In dieser Zeit sollen die Temperaturen in rund 1500m Höhe (850hPa) in großen Teilen Europas bis zu mehr als -12K (°C) unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: GFS-Prognosen Temperaturen COP25 Zum Vergrößern anklicken. Wie schon an den Vortagen rechnet GFS auch am 28.11.2019 weiter bei den Tmin mit Frost von Sibirien bis Spanien zur COP ab 2.12.2019 in Madrid. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Europa zur COP25
Update 27.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) bei frischen -30°C,…und bald kommt der Winter…
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ am 27.11.2019 weiter fest im dicken Packeis bei frischen -30°C,…und bald kommt der Winter….Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 25.11.2019: GFS erwartet verbreitete und kräftige Schneefälle in Europa ab Beginn der COP25 in Madrid am 2.12.2019.
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 25.11.2019 erwartet ab dem Beginn der COP 25 in Madrid am 2.12.2019 verbreitet kräftige Schneefälle in großen Teilen Europas. Es sieht zunehmend so aus, als ob Eiskönigin Greta nach erfolgreicher Vereisung Nordamerikas seit ihrem Besuch in Denver am 11.10.2019 und Frosty Al Gore rechtzeitig in Madrid eintreffen werden… 🙂 Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa
Update 24.11.2019: NOAA/CFSv2 rechnet mit frostig weißen Weihnachten auch in Mitteleuropa. WO sieht kaum Chancen auf weiße Weihnachten 2019 in Deutschland. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) wieder auf Kurs und auf der närrischen Suche nach CO2.
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist am 24.11.2019 wieder auf langsamem Nordkurs fest im dicken Packeis, während die Klimanarren nach CO2 suchen… Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die noch sehr frühe – und schon deshalb noch sehr unsichere – numerische NOAA/CFSv2-Prognose vom 23.11.2019 rechnet mit frostig weißen Weihnachten 2019 auch in Mitteleuropa bei Temperaturen um -10°C in 1500m (850hPa). Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Update 23.11.2019: Strat.-Modelle mit kräftigem Wintertrog über Europa zur Eröffnung der COP 25 in Madrid.
Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenPROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 22./23.11.2019 für den 1,/2.12.2019. Beide Modelle sehen weiter einen gut entwickelten winterlichen arktischen Polarwirbel in der unteren Stratosphäre mit seinem Zentrum europanah bei Spitzbergen. Dies lenkt den Polarjet durch eine Atlantikblockade direkt von Grönland Richtung Europa und die Polarfront wird weit nach Süden bis Nordwestafrika abgedrängt. Bei Eintreffen dieser extremen Großwetterlage ist ab Anfang Dezember 2019 pünktlich zur Eröffung der COP 25 in Madrid in großen Teilen Europas mit winterlichen Verhältnissen zu rechnen. Quelle: ECMWF- und GFS-Strat.-Prognosen mit Ergänzungen
Update 22.11.2019: NOAA/CFSv2 rudert zurück: Kein rekordwarmer Winter 2019/20 in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Was außer einigen Vollpfosten eigentlich jeder Meteorologe wusste, hat nun auch das experimentelle Klimamodell CFSv2 von NOAA erkannt: Der Winter 2019/20 in Europa wird nicht rekordwarm. Binnen 20 Tagen hat das Modell seine Prognosen für die Temperaturabweichungen um rund 1°C von bis zu 3° auf nur noch bis zu 2°C gesenkt. Meine Einschätzung: In den kommenden Wochen gehen die Trend-Prognosen weiter zurück, vermutlich sogar ins Minus…Es gilt weiter meine Einschätzung vom letzten Jahr: Statistik: Zwei der kommenden fünf Winter in Mitteleuropa werden besonders kalt. Was man von den CFSv2-Prognosen halten kann, zeigt z.B. der Vergleich der warmen CFSv2-Prognose für den Mai 2019 mit der kalten NOAA-Reanalyse mindestens für West – und Mitteleuropa in der folgenden Grafik. Quelle: CFSv2-Prognosen Temperaturen Europa Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der NOAA/CFSv2-Prognose für die 2m-Temperaturabweichungen in Europa im Mai 2019 (links) von Mitte April 2019 mit der NOAA-Reanalyse (rechts). Die für große Teile West- und Mitteleuropas angesagten positiven Abweichungen um +1°C wichen in der Realität negativen Abweichungen um -2°C: Eine Fehlprognose um +3°C.Wenn das für den von CFSv2 bisher warm gerechneten Winter 2019/20 ebenfalls zutrifft, dann bekommen wir einen Rekord- (kalten) Winter in Mitteleuropa. Quellen: CFSv2-Archiv und NOAA-Reanalyse TA2m Europa
Update 21.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) driftet weiter im Kreis auf Westkurs – erste Verluste und Schäden an Instrumenten. NOAA/CFSv2-Prognose: Kalter Winter 2019/20 in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle experimentelle NOAA/CFSv2-Prognose vom 20.11.2019 für die TA in rund 1500m Höhe (850hPa) sieht weiter einen kalten Winter 2019/20 in Europa. Quelle: Meteociel CFSv2-PrognosenZum Vergrößern anklicken. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet seit Wochen im Kreis im dicken Packeis und ist am 21.11.2019 mal wieder auf südlicher Bahn auf Westkurs mit leichter Tendenz gen Süden. Quelle:Position Polarstern
Update 20.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) auf Kreisdrift im dicken wachsenden Packeis zunächst mit Ostkurs, seit heute Mittag wieder auf Westkurs.
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet seit Wochen im Kreis im dicken wachsenden arktischen Packeis und ist am 20.11.2019 mal wieder auf südlicher Bahn auf Ostkurs, seit heute Mittag wieder auf Westkurs. Quelle: Position Polarstern
Update 19.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weiter auf falschem Kurs mit Eisproblemen.
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist auch am 19.11.2019 weiter auf falschem Kurs und hat auf seiner 2,5 x 3,5 km großen „Scholle“ Probleme mit Rissen im bewegten Eis. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 18.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) driftet weiter im Kreis nun auf SW-Kurs weg vom Nordpol – Schneesturm am Wochenende.
Zum Vergrößern anklicken. Der Polarwirbel macht ernst. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet auch am 18.11.2019 für 140 Millionen Euro fest im dicken Packeis weiter im Kreis, nun auf SW-Kurs weiter weg vom Nordpol. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet auch am 18.11.2019 für 140 Millionen Euro fest im dicken Packeis weiter im Kreis, nun auf SW-Kurs weiter weg vom Nordpol. Quelle: (Position Polarstern)
Update 17.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) driftet im Kreis nun auf südlichem Kurs weg vom Nordpol. Meereisflächen der Zentralarktis und der europanahen Barentssee weiter auf Rekordhoch der letzten fünf Jahre – auch Ostsee und Karasee weiter auf Fünf-Jahres-Hoch.
Zum Vergrößern anklicken. Auch die Meereisflächen (extent) der Ostsee und der Kaeassee halten auch Mitte November 2019 den Höchststand der letzten fünf Jahre und sind größer als im Vorjahr 2018. Quelle: MASIE Sea Ice PlotsZum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) der Zentralarktis und der europanahen Barentssee halten auch Mitte November 2019 den Höchststand der letzten fünf Jahre und sind viel größer als im Vorjahr 2018. Quelle: MASIE Sea Ice PlotsZum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet seit gestern fest im dicken Packeis mit südlichem Kurs weg vom Nordpol fast im Kreis. Ob der Nordpol solchen Besuch nicht wünscht…? 🙂 Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 16.11.2019: Noch ’ne „Schneebombe“ auf’s Grönlandeis. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weiter auf Ostkurs.
Zum Vergrößern anklicken. Seit vorgestern befindet sich das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ auch am 16.11.2019 auf Ostkurs und damit ohne Annäherung an den Nordpol. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das Grönlandeis ist am 15.11.2019 durch eine weitere „Schneebombe“ von 9 Milliarden Tonnen (9 Gigatonnen) oder 9 Kubikkilometer gewachsen; am Vortag waren es 10 Gt. Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche Massebilanz
Update 15.11.2019: Grönland: 10 Milliarden Tonnen (10Gt) Schneezuwachs an einem Tag. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) seit gestern auf Ostkurs.
Zum Vergrößern anklicken. Seit gestern befindet sich das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ auf Ostkurs und damit wieder ohne Annäherung an den Nordpol. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen.Zum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ am 15.11.2019 um 17.00 UTC seit 40 Stunden fest im dicken Packeis auf Ostkurs und damit ohne Annäherung an den Nordpol. Quelle: Polarstern-PositionZum Vergrößern anklicken. Das Grönlandeis ist am 14.11.2019 durch eine „Schneebombe“ von 10 Milliarden Tonnen (10 Gigatonnen) oder 10 Kubikkilometer gewachsen. Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche Massebilanz
Update 14.11.2019: Historisch früher heftiger Ausbruch arktischer Luftmassen überzieht große Teile der USA von Chicago bis Alabama und Floria mit Rekord-Kälte und Schnee.
Zum Vergrößern anklicken. Historisch früher Wintereinbruch in Chicago/USA am 11.11.2019. Quelle: USA Today
Zum Vergrößern anklicken. Nach den seltenen und ungewöhnlich frühen und starken Schneefällen räumt die Armee in Nordalgerien in der Stadt Sidi Bel Abbes die Schneemassen von den blockierten Strassen. Der von den Modellen früh richtig erkannte „Monster-Trog“ hat mit arktischer Kaltluft zugeschlagen. Quelle: Algerische ZeitungZum Vergößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ wird vom dicken Packeis im ZickZack-Kurs nun wieder in die richtige Richtung NO getrieben und verbleibt damit – vorerst – im prognostizierten Driftkorridor (schraffierte Fläche). Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen.
Update 12.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) auch heute weiter auf langsamem Ostkurs – und mit Eisbär-Alarm. Grönlandeis: „Schneebomben“ mit kräftigem Eiszuwachs von 12 Milliarden Tonnen (12 Gt) in zwei Tagen. Zentralarktis 2019: Kalter Sommer – eisiger Herbst. Arktis/Barentssee: Die europanahen Meereisflächen sind 2019 fast achtmal größer als im Vorjahr.
Zum Vergrößern anklicken. Der MASIE-Plot zeigt den Verlauf der Größe der arktischen Meereisflächen in der europanahen Barentssee (grüne Linie) der letzten vier Wochen bis zum 11.11.2019 im Vergleich zu den vier Vorjahren. Die Meereisflächen haben 2019 den höchsten Stand der letzten fünf Jahre und sind mit 235.000 km² am 11.11.2019 fast achtmal größer als am 11.11.2018 mit rund 30.000 km².: Das arktische Meereis rückt näher an Europa… Quelle: MASIE Sea Ice PlotsZum Vergrößern anklicken. Der DMI-Plot zeigt den Verlauf der Temperaturen in der Zentralarktis nördlich 80°N im Jahr 2019 (rote Linie) bis zum 11.11.2019 im Vergleich zum (kalten) Klimamittel 1958-2002 (grüne Linie). Im Sommer 2019 lagen die täglichen Durchschnittstemperaturen meist im oder sogar leicht unter dem Klimamittel bei knapp über 0°C (blaue Linie). Aktuell liegen die Temperaturen mit rund -24° leicht unter dem eisigen Mittel von rund -23°C. Da is nix mit „Klimaerwärmung“ und „Hitzesommer“ in der Arktis 2019…Quelle: DMI-Plot Arktis-TemperaturenZum Vergrößern anklicken. Einen kräftigen Massegewinn (mass gain) von rund 12 Gigatonnen (Gt) – also rund 12 Milliarden Tonnnen – gab es binnen zwei Tagen am 10.11. mit rund 7 Gt und am 11.11.2019 mit rund 5 Gt. Das Grönlandeis entwickelt sich in dieser Saison seit 1.9.2019 prächtig und liegt beim Massezuwachs im WMO-Klimamittel 1981-2010. Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche MassebilanzZum Vergrößern anklicken. Eisbär-Alarm am 12.11.2019 bei den Klimanarren der „Polarstern“. Das gefährliche Tier wurde mit Signalpistolen vertrieben, die Arbeiten auf dem Eis wurden abgebrochen. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen.Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet auch heute weiter fest im dicken arktischen Packeis langsam nach Osten auf dem 86. Breitengrad Nord und liegt damit 4 Breitengrade zu je 111,3 km, also rund 445 km vom Nordpol enfernt: Da is bisher nix mit den geplanten „60 – 90 Tage weniger als 200 km“ zum Nordpol…Quelle: Position Polarstern
Update 11.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) heute auf närrischem Ostkurs. Ungewöhnlich frühe Eisbildung in der Ostsee mit Rekordeisflächen mindestens der letzten fünf Jahre.
Zum Vergrößern anklicken. Die Eisbildung auf der Ostsee hat im November 2019 ungewöhnlich früh eingesetzt und befindet sich auf einem Rekordhoch mindestens der letzten fünf Jahre (linke Grafik). Quellen: MASIE Sea Ice Plots und NSIDC Sea Ice IndexZum Vergrößern anklicken. Das Narrensschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet fest im dicken Packeis am 11.11.2019 auf närrischem Kurs nach Osten, bleibt damit aber immerhin zunächst im geplanten Driftkorridor…Quelle: Position Polarstern mit Ergänzungen
Update 10.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weiter auf Südkurs – bye bye Nordpol. Arktis: DMI-Prognose mit kräftigem Meereiswachstum im November 2019.
Zum Vergrößern anklicken. Der DMI-Plot zeigt die Größe der arktischen Meereisflächen (extent) im Monat November von 1980 bis 2019 (für 2019 geschätzt). Nach dem Rekordtiefstand im November 2017 und dem sprunghaften Anstieg im Jahr 2018 wird auch für 2019 ein weiterer kräftiger Anstieg erwartet. Sollte diese Erwartung eintreffen, würden die Meereisflächen im Trend im November seit 2007 wieder wachsen (grüne Linie). Quelle: DMI-Plots Ice CoverNarrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist auch am10.11.2019 weiter auf falschem Südkurs mit leichter Tendenz gegen Ost. Bei andauerndem Kurs und gleicher Driftgeschwindigkeit könnte das Narrenschiff schon Ende kommender Woche aus dem geplanten Driftkorridor (schraffierte Fläche) vertrieben werden…, oder es driftet im Kreis. Ein früh gescheiterter Versuch, dem Nordpol „60 – 90 Tage weniger als 200 km“ nahe zu kommen? Der derzeitige Abstand liegt mit rund 450km mehr als das Doppelte entfernt und hat sich in den letzten Tagen vergrößert…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen.
Update 9.11.2019: Schneeflächen der NH auf Rekordhoch der letzten 15 Jahre. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) auf Südkurs – bye bye Nordpol.
Zum Vergrößern anklicken. Seit heute ist das Narrenschiff Klima-Propaganda-Eisbrecher „Polarstern“ auf Südkurs, wie ein Blick auf die Tabelle erkennen lässt: Die Breitengrade werden kleiner, der Längengrad bleibt gleich = Südkurs weg vom Nordpol – bye bye: Die Wende am 9.11.2019…Quelle: wie obenZum Vergrößern anklicken. Die Schneeflächen der Nordhemisphäre (NH) sind Anfang November 2019 (rote Linie) zusammen mit dem Vorjahr 2018 (grüne Linie) auf den Höchststand der lezten 15 Jahre. Quelle: Daily snow extent
Update 8.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) verschärft auf falschem Kurs – schon nächste Woche raus aus dem Driftkorridor…?
Zum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist am 8.11.2019 verschärft auf völlig falschem WSW-Kurs. Bei andauerndem Kurs und gleicher Driftgeschwindigkeit könnte das Narrenschiff schon Ende kommender Woche aus dem geplanten Driftkorridor (schraffierte Fläche) vertrieben werden…: Ein früh gescheiterter Versuch, dem Nordpol „60 – 90 Tage weniger als 200 km“ nahe zu kommen. Der derzeitige Abstand liegt mit rund 450km mehr als das Doppelte entfernt und vergrößert sich von Tag zu Tag…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 7.11.2019: Oktober 2019 mit den fünftgrößten Schneeflächen der Nordhalbkugel seit Beginn der Aufzeichnungen 1967. Narrenschiff „Polarstern“ (Position): 140 Millionen-Mission „MOSAiC“ schon kommende Woche gescheitert…?
Zum Vergrößern anklicken. Am 7.11.2019 hat das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ bei anhaltendem Westkurs das frühzeitige Scheitern der mehr 140 Millionen € teuren MOSAiC-Klimapropaganda-Mission vor Augen: In einigen Tagen verlässt das Narrenschiff den geplanten Driftkorridor und gelangt nicht in die geplante Nähe des Nordpols „von weniger als 200 km“, wenn kein Wunder geschieht und die Eisdrift um 90° nach rechts dreht…(ein Breitengrad entspricht 111,3km , derzeitige Entfernung vom geografischen Nordpol also rund 450km). Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Am 7.11.2019 hat das deutsche Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ bei neuem Süd-Westkurs das frühzeitige Scheitern der mehr 140 Millionen € teuren MOSAiC-Klimapropaganda-Mission vor Augen: In einigen Tagen verlässt das Narrenschiff den geplanten Driftkorridor und gelangt nicht in die geplante Nähe des Nordpols „von weniger als 200 km“, wenn kein Wunder geschieht und die Eisdrift um 90° nach rechts dreht…(ein Breitengrad entspricht 111,3km , derzeitige Entfernung vom geografischen Nordpol also rund 450km). Quelle: Position PolarsternZum Vergrößern anklicken. Der Plot zeigt die Abweichungen der Schneeflächen der NH im Monat Oktober von 1967 bis 2019. Im Oktober 2019 liegen die Schneeflächen der NH rund 4,8 Millionen km² über dem WMO-Mittel 1981-2010. Quelle: Global Snow Lab
Update 6.11.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) auf falschem Kurs im dicken Packeis mit Schneefall bei -20°C. Vergleich: Europanahe Meereisflächen 2019 größer als 2012.
Zum Vergrößern anklicken. Die Karte der Uni Bremen zeigt den Vergleich der Kanten der Meereisflächen (extent) der Arktis Anfang November 2019 zu 2012. Die blauen Flächen zeigen im europanahen Bereich den deutlichen Eiszuwachs an. Quelle: Uni Bremen MOSAiC-BegleitungZum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist auch am 6.11.2019 im dicken Packeis weiter auf falschem Kurs Richtung Westen bei -20°C und Schneefall. Mal sehen was passiert, wenn der arktische Polarwinter 2019/20 richtig loslegt…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 5.11.2019: Meereisflächen Arktis: Nun auch die Beringssee mit 5-Jahres-Höchststand. DMI erwartet positiven arktischen Meereistrend seit 2007 im November 2019. Narrenschiff Polarstern auf Abwegen und mit Stolperdraht für Eisbären.
Zum Vergrößern anklicken. Der deutsche Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet im Eis zunehmend weiter zum westlichen Rand des geplanten Driftkorridors. Zum Schutz der Klimanarren wurden Stolperdrähte gegen die bedrohlichen Eisbären gespannt…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die DMI-Prognose für die arktischen Meereisflächen (extent) erwartet für den November 2019 ein weiteres Wachstum gegenüber den beiden Vorjahren, wodurch der positive Trend (grüne Linie) seit 2007 andauern könnte. Quelle: DMI Arctic Sea Ice PrognoseZum Vergrößern anklicken. Die Pazifikseite der Arktis holt auf: Nun haben auch die Meereisflächen der Beringssee den höchsten Stand der letzten fünf Jahre zu dieser Jahreszeit erreicht. Quelle: MASIE Sea Ice Plots
Update 4.11.2019: USA 2019: Kältester Oktober seit mehr als 100 Jahren – Europa nur im Norden kalt. Narrenschiff Polarstern driftet weiter nach NW an den Rand des geplanten Driftkorridors. Meereisflächen Arktis: Nun auch Ostsibirische See und Karasee auf Höchststand der letzten fünf Jahre.
Zum Vergrößern anklicken. Nach der Zentralarktis und der Barentssee sind nun auch die arktischen Meereisflächen (extent) der Ostsibirischen See und der Karasee auf den Höchststand der letzten fünf Jahre angewachsen: Die Verschiebung der Eisflächen Richtung Eurasien scheint sich fortzusetzen. Quelle: MASIE-Plots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Auch am 4.11.2019, 12.00 MEZ ist das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ weiter auf NW-Kurs (blaue Linie) und damit weiter auf Kurs an den Rand des geplanten Driftkorridors (rote Linie). Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die heute, 4.11.2019, 16.00 MEZ aktualisierte Grafik des Narrenschiffs „Polarstern“ zeigt eine Verschlechterung der Drift vom NW auf WNW (blaue Linie). Bei Andauern dieser Fehldrift (rote Linie) verlässt „Polarstern“ noch im November 2019 den geplanten Driftkorridor (schraffierte Fläche). Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Temperaturen in den USA im Oktober 2019 zeigt in großen Teilen starke negative Abweichungen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Vor allem im Nordwesten der USA wurden dabei Kälte- und Schneerekorde gebrochen, die älter als 100 Jahre sind. Zitat: „Let me say that a different way. Three out of four of Spokane’s coldest Octobers have fallen in the last 19 years. And all we hear about is global warming.“ Quelle: NOAA-Reanalyse Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Temperaturen in Europa im Oktober 2019 zeigt nur in Nordeuropa teils kräftige negative Abweichungen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Quelle: NOAA-Reanalyse
Update 3.11.2019: Arktis: Rasanter Eiszuwachs von rund 2,4 Millionen km² innerhalb von zwei Wochen – Temperaturen im freien Fall.
Zum Vergrößern anklicken. Der DMI-Plot zeigt den Verlauf der täglichen Durchschnitts-Temperaturen in der Zentralarktis nördlich 80°N im Jahr 2019 bis zum 2.11.2019 (rote Linie) seit den letzten Tagen im freien Fall und aktuell bei -20°C (253 Kelvin). Quelle: DMI Arktis-TemperaturenZum Vergrößern anklicken. Arktis: Rasantes Eisflächenwachstum um rund 2,4 Millionen km² innerhalb von zwei Wochen, vom 18.10.2019 (links) bis zum 1.11.2019 auf rund 7,9 Millionen km² (rechts). Quelle: DMI Arctic Sea Ice Extent
Update 2.11.2019: Narrenschiff Polarstern mit Herausforderungen bei Windfaktor -40°C.
Zum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ hat Probleme mit Windfaktor von -40°C am Beginn des Polarwinters 2019/20… Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 1.11.2019:Rekord-Oktober-Schneefall in Chicago. Narrenschiff Polarstern seit zwei Tagen auf Westkurs. Arktis: Meereisflächen der Zentralarktis und der europanahen Barentssee weiter auf Höchststand der letzten fünf Jahre.
Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) der Zentralarktis und der europanahen Barentssee halten auch Ende Oktober 2019 den Höchststand der letzten fünf Jahre und sind viel größer als im Vorjahr 2018. Quelle: MASIE-PlotsZum Vergrößern anklicken. Die Koordinaten des Narren-Eisbrechers „Polarstern“ zeigen seit dem 31.10.2019, 00.00 Uhr UTC einen Westkurs an: Das Schiff ist am 1.11.2019, 14.00 Uhr UTC auf demselben Breitengrad N 85°48′ wie zuvor, liegt dafür aber nun auf Längengrad E 122°48′ statt auf E 123°48′, also eine Bogen-Minute weiter westlich. Quelle: wie oben
Update 31.10.2019: Narrenschiff Polarstern auf Zick-Zack-Kurs und im Eis eingeschweisst. Aktuelle CFSv2-Prognose: Winter 2019/20 kalt in Europa.
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentelle – naturgemäß noch sehr unsichere – CFSv2-Prognose vom 30.10.2019 für die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Europa sehen einen insgesamt kalten Winter in Europa. Quelle: Meteociel CFSv2-PrognosenZum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist am 31.10.2019 weiter auf Zick-Zack-Kurs Richtung NW und mit Ankern aus Schienen fest im Eis „eingeschweisst“. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 29.10.2019: Narrenschiff Polarstern mit besserem Kurs und mit Tauchstation.
Zum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet nun weiter fest im Eis, aber auf etwas besserem (nördlicherem) Kurs als in den letzten Tagen. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 27.10.2019: Narrenschiff Polarstern bei -25°C auf NW-Kurs.
Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher Polarstern ist am 27.10.2019 weiter auf NW-Kurs. Man glaubt, man drifte mit diesem Kurs „nun endlich gen Nordpol“… Ein Blick auf die Karte zeigt Kurs Richtung NO-Spitzbergen und weit am Norpol vorbei… Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen Zum Vergrößern anklicken. Der aktuelle NW-Kurs des Narrenschiffs Eisbrecher Polarstern am 27.10.2019 führt nicht zum Nordpol…Quelle: Position und Kurs Polarstern
Update 26.10.2019: Narrenschiff Polarstern in der Polarnacht mit Scheinwerfern für die Eisbärwächter – Neuer Messturm errichtet, an dem neben Wetterdaten auch CO2 messen wird – wegen der Eisbären…?
Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren des deutschen Eisbrechers „Polarstern“ haben auf dem Eis einen Messturm errichtet, der neben Wetterdaten auch CO2 messen soll. Ob man damit die Annäherung von Eisbären frühzeitig erkennen will, die beim Ausatmen große Mengen CO2 ausstossen…? Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 25.10.2019: Narrenschiff Polarstern mit Westdrift und weiteren Eisproblemen bei -21°C.
Zum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ am 25.10.2019, 14.00 Uhr MESZ seit 48 Stunden fest im Eis auf Westdrift. Quelle: Position PolarsternZum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ auf Westdrift fest im weiter problematischen Eis. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 24.10.2019: Narrenschiff Polarstern muss Messstation bergen.
Zum Vergrößern anklicken. Das Eis macht weiter Probleme, die Station mit dem Unterwassermessfahrzeug (ROV) muss geborgen werden. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 23.10.2019: Narrenschiff Polarstern hat Probleme mit Presseis. Die Sonnenaktivität bestimmt die Winter: Schwache Sonne – kalte Winter.
Zum Vergrößern anklicken. Die Winter in Europa nach 1948 mit der bisher schwächsten Sonnenaktivität waren allesamt deutlich kälter als das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010. Die Sonnenaktivität im Jahr 2019 wird voraussichtlich Rang 1 der schwächsten Zyklen belegen. Hinweis: Das NOAA-System verlangt die Eingabe des Jahres mit dem letzten Wintermonat, also des Februars wie z.B. für den Winter 1954/55 das Jahr 1955. Quelle: NOAA ReanalyseZum Vergrößern anklicken. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 22.10.2019: Narrenschiff Polarstern auf Kurs. Arktis: Rasanter Eiszuwachs in der europanahen Barentssee
Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) der europanahen arktischen Barentssee sind bis zum 21.10.2019 rasant mit rund 72.000 km² auf den neuen Höchststand der letzten fünf Jahre gewachsen, im Vorjahr lagen sie zu dieser Jahreszeit bei Null km². Quelle: MASIE-Plots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ ist nach einer mehrwöchigen Kreisdrift nun auf Nordkurs. Quelle: MOSAiC-Tagebuch
Update 21.10.2019: Narrenschiff Polarstern mit Dauerloch im Eis – für Robben und Eisbären…? 🙂
Zum Vergrößern anklicken. Die Klimanarren des Eisbrechers Polarstern haben zu Forschungszwecken ein dauerhaftes Loch ins Eis geschlagen. Ob das auch Robben und Futter suchende Eisbären anlockt…? Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 20.10.2019: Narrenschiff Polarstern driftet im Kreis. Meereisflächen der Zentralarktis und der europanahen Barentssee auf Höchststand der letzten fünf Jahre. Antarktis: Riesentafeleisberg „A68“ auf Reisen nach Norden.
Der Anfang Juli 2017 vom Larsen-C-Schelfeis in der Antarktis abgebrochene Riesen-Tafeleisberg „A68“ ist von seiner Abbruchstelle im Packeis nach Norden gewandert und steuert auf die nördlichen Teile der antarktischen Halbinsel zu, wo er möglicherweise im Bereich der Inseln des Larsen A-Schelfeises hängen bleibt. Quelle: MODIS Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) der Zentralarktis und der europanahen Barentssee haben Mitte Oktober 2019 den Höchststand der letzten fünf Jahre erreicht und sind viel größer als im Vorjahr 2018. Bereits Anfang September 2019 wurde der schwedische Eisbrecher Malmö nahe Spitzbergen von überraschend viel Eis in der Barentssee eingeschlossen, alle 16 an Bord befindlichen „Klimakrieger“ wurden mit einem norwegischen Rettungshubschrauber an Land gebracht. Quelle: MASIE-Plots mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet seit seinem Andocken an die riesige Eisinsel (2,5 x 3,5km) am 4.10.2019 im Kreis (blaue Linie). Am 20.10.2019 hat es fast wieder die Ausgangsposition in der Nähe des 85. Breitengrades Nord erreicht. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 19.10.2019: Eisbären vermehren sich rasant: Schätzungen für 2018 reichen bis zu 58.000 Exemplaren Narrenschiff Polarstern nun auf sich allein gestellt.
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 18.10.2019: Zentralarktis: Meereisflächen auf Höchststand der letzten fünf Jahre. Narrenschiff Polarstern erwartet mehrere Tage mit Schneefall. NOAA-Winterprognose für die USA.
Zum Vergrößern anklicken. An der Position des Narrenschiffs „Polarstern“ erwartet GFS für die kommenden Tage wiederholte Schneefälle. Quelle: Ventusky Wetterlage ArktisZum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) in der Arktis sind Mitte Oktober 2019 deutlich größer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und auf Höchststand der letzten fünf Jahre. Quelle: NSIDC/MASIE-Plots
Eilmeldung 17.10.2019:Aufstand der Anständigen: Pendler in London verprügeln blockierende gewalttätige Extinction-Rebellen – Video.
Zum Vergrößern anklicken. An der U-Bahnstation Canning Town in London ist es heute morgen, 17.10.2019 zu einer größeren Rangelei gekommen, als zwei Aktivisten auf das Dach eines Zuges stiegen. In einem Video ist zu sehen, wie ein Mann von der wütenden Menge mit Pappbechern beworfen und schließlich vom Dach gezerrt und von der Menge attackiert wird, nachdem er den Pendler gegen den Kopf trat. Der zweite Aktivist wird von einem wütenden Fahrgast über das Dach gejagt und schließlich heruntergeschubst. Im Hintergrund sind Hurra-Rufe und Applaus der Mitreisenden zu hören. Quelle: wie oben
Update 17.10.2019: Narrenschiff Polarstern weiter mit Westdrift und mit einem Riss im Eis.
Zum Vergrößern anklicken. Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ auch am 17.10.2019 weiter fest im Eis mit Westdrift und einem neuen Riss im Eis. Quelle: Position Polarstern
Update 16.10.2019: Narrenschiff Polarstern mit Westdrift. Übrigens: Die Meereisflächen in der ANTARKTIS wachsen prächtig auf über 18 Millionen km².
Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) der ANTarktis sind am 13.10.2019 (fette rote Linie, 286. Tag des Jahres/DOY) größer als in den drei Vorjahren und auch größer als in etlichen weiteren Jahren zuvor. Quelle: sunshinehoursZum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ dümpelt am 16.10.2019 weiter fest im Eis nach Westen und hat sich seit dem Andocken an die große Eisinsel (2,5 x 3,5 km) am 4.10.2019 in südwestlicher Richtung vom Nordpol entfernt. Quelle: Position Polarstern mit Ergänzungen
Update 15.10.2019: Narrenschiff Polarstern: Eine eisige Vollmondnacht mit hohem Eisdruck.
Zum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ dümpelt am 15.10.2019 weiter fest im arktischen Eis bei eisigen -19°C. Der Vollmond sorgt durch eine „Springtide“ für starken und hörbaren Eisdruck auf das Schiff. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Update 13.10.2019: Narrenschiff „Polarstern“ bei arktischen eisigen minus 23 Grad Celsius – Polarwirbelzentrum über „Polarstern“ – Temperaturen fallen weiter auf -25°C.
Zum Vergrößern anklicken. Der Polarwirbel bei der Arbeit: -25°C am Narrenschiff „Polarstern“ am 13.10.2019 um 20.00 Uhr Ortszeit (13.00 MESZ)…Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. GFS zeigt das Zentrum des gut ausgeprägten winterlichen arktischen stratospärischen Polarwirbels am 13.10.2019 in rund 19.000 m Höhe (50hPa) über der Position des Narrenschiffs „Polarstern“, was die eisigen Temperaturen von -23°C am Schiff erklärt. Quelle: GFS-Analyse Polarwirbel 50hPaZum Vergrößern anklicken. Der Polarwirbel macht ernst: Die vor fünf Tagen (s.u.) angesagten eisigen Temperaturen um -20°C sind am 13.10.2019 mit -23°C pünktlich am Narrenschiff „Polarstern“ eingetroffen. Übrigens: Die gleichbleibend mit nur -1,7°C angegebenen Wassertemperaturen erklären sich aus der ständigen Eisbildung und der dabei ständig entstehenden Erstarrungswärme beim Phasenübergang von Wasser zu Eis, die an das Wasser abgegeben wird. Quelle: Position Narrenschiff „Polarstern“Zum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose vom 8.10.2019 für die Wetterlage in der Arktis am 13.10.2019: Ein Sturmtief zieht von Nordkanada über das Arktische Meer Richtung Nordsibirien und führt an der Position des Narrenschiffs „Polarstern“ (auf der Karte nur ungefähr angegeben, da ein Gitternetz fehlt) zu einem Schneesturm mit Temperatursturz auf -20°C. Quelle: Ventusky Wetterlage Arktis mit Ergänzungen
Update 12.10.2019: Narrenschiff „Polarstern“ weiter auf Süddrift. Historischer Oktober-Blizzard in den USA mit Temperatursturz um 32°C in Denver/Colorado – Videos. „Polarstern“ unter dem eisigen Polarwirbel.
Narrenschiff „Polarstern“ am 15.10.2019 unter dem eisigen Polarwirbel. Quelle: Ventusky Wetterlage ArktisZum Vergrößern anklicken. „Der Mittlere Westen der USA hat am 10. und 11.10.2019 einen für die Jahreszeit historischen Wintereinbruch erlebt. Innerhalb von einem Tag ist die Temperatur in Denver in Colorado von 28 auf minus 4 Grad abgefallen. Mittlerweile geht es dort mit den Temperaturen wieder nach oben. Dazu gesellen sich starke Schneefälle und ein stürmischer Wind. In North Dakota wurden Spitzenböen bis 100 Kilometer pro Stunde gemessen. Massive Schneeverwehungen sind die Folge. Einige überregionale Straßen sind gesperrt.“ Ist das der Greta-Effekt als Nachfolger des Gore-Effekts, weil sie am 11.10.2019 in Denver an einer FFF-Demo teilnahm…? Quelle: WO-WettertickerZum Vergrößern anklicken. In den letzten 8 Tagen bis zum 12.10.2019 ist das im Eis festsitzende Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ stetig weiter nach Süden, also weg vom Nordpol gedriftet. Quelle: Position Polarstern
Update 11.10.2019: Es wird eisig: Narrenschiff „Polarstern“ bei -17°C im Tiefkühlbereich – und auf Südkurs. Beispiellose Oktober-Kälte in Boulder/Colorado. Schneeflächen der NH auf Rekordjagd. Narrenschiff „Polarstern“: Eisbären helfen bei der wissenschaftlichen Arbeit.
Zum Vergrößern anklicken. Eisbär-Mutter und -Kind finden die Wegmarkierungen des Narrenschiffs „Polarstern“ interessant und testen die Haltbarkeit. Sie wurden artgerecht mit Leuchtknallmunition vertrieben. Wetten, dass die wiederkommen…? Quelle: MOSAiC-TagebuchZum Vergrößern anklicken. Der Plot der Größe der Schneeflächen auf der Nordhemisphäre (NH) zeigt am 10.10.2019 (rote Linie) zusammen mit 2005 und einem weiteren Jahr die größten Schneebedeckungen seit 15 Jahren. Quelle: Schneebedeckung NHZum Vergrößern anklicken. Übersetzung des Originaltextes zur Grafik vom 10.10.2019: „Heute war der früheste gemessene Herbsttag, an dem Boulder nicht über dem Gefrierpunkt lag. Unsere Spitzentemperatur an diesem Nachmittag betrug 27 Grad F (-2,8°C). Die frühere Rekordkälte betrug am 8. Oktober 1985 34 Grad F (+1,1°C). Die Durchschnittstemperatur für das Datum beträgt 69 Grad T (+20,6°C), und am wärmsten war es am 10. Oktober 1910 bei 88 Grad F (+31,1°C). In wenigen Stunden wird eine 16-jährige Schulabbrecherin (in Denver/Colorado) eintreffen, um uns zu erklären, wie wir die Atmosphäre überhitzt haben.“ Anmerkung: Der Temperaturtrend (Tmax vom 1. bis 10.10.) von 1893 bis 2019 ist genau NULL: Es gibt also seit 126 Jahren keine Erwärmung bei den Tmax in Boulder in der ersten Oktoberdekade. Quelle: wie oben mit ErgänzungenZum Vergrößern anklicken. Polarstern auf Südkurs am 11.10.2019. Quelle: MOSAiC-TagebuchZum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff „Polarstern“ dümpelt an seiner großen Eisscholle vor sich hin und friert bei bis zu -17°C tief ein. Derzeit driftet die Scholle nach Süden Richtung Sibirien statt nach Norden Richtung Nordpol…Die gleichbleibend mit nur -1,7°C angegebenen Wassertemperaturen erklären sich aus der ständigen Eisbildung und der dabei ständig entstehenden Erstarrungswärme beim Phasenübergang von Wasser zu Eis, die an das Wasser abgegeben wird. Quelle: Position Narrenschiff „Polarstern“
Update 10.10.2019: Schneeflächen der NH deutlich größer als im Vorjahr. Narrenschiff „Polarstern„: Einsamer Eisbärwächter in der aufziehenden Polarnacht.
Zum Vergrößern anklicken. Einsamer – bewaffneter – Eisbärwächter in der aufziehenden Polarnacht für die Klimanarren auf dem deutschen Eisbrecher Polarstern. Quelle: MOSAiC-TagebuchZum Vergrößern anklicken. Der Plot der Größe der Schneeflächen auf der Nordhemisphäre (NH) zeigt am 8.10.2019 (rote Linie) eine der größten Schneebedeckungen seit 2005 und deutlich mehr als im Vorjahr (grüne Linie). Quelle: Schneebedeckung NH
Update 9.10.2019: Narrenschiff „Polarstern“ driftet nach Osten statt nach Norden. Zentralarktis mit kräftigem Eiszuwachs gegenüber dem Vorjahr.
Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) in der Zentral-Arktis sind Anfang Oktober 2019 mit 200.000 km² deutlich größer als im gleichen Zeitraum des Vorjahres und auch größer als 2016. Quelle: NSIDC/MAISIE-PlotsZum Vergrößern anklicken. Das Narrenschiff Eisbrecher „Polarstern“ driftet an der großen Eisscholle am 9.10.2019 seit Tagen nach Osten statt nach Norden. Erkennbar ist das an der alten Position (schwarzer Kreis) und an der Ostverlagerung zur aktuellen Position (kleiner weißer Kreis, s. auch folgende Vergrößerung). Quelle: MOSAiC-TagebuchZum Vergrößern anklicken. In der Vergrößerung erkennt man die Drift des Narrenschiffs „Polarstern“ von der Andockposition (blauer runder Fleck im großen schwarzen Kreis) zur aktuellen Position am 9.10.2019 (kleiner weißer Kreis): Die blaue Driftlinie führt zunächst in östliche, seit gestern in südliche Richtung statt nach Norden: Der Mensch denkt, das Eis (vom Wind getrieben) lenkt…Quelle: wie vor
Update 8.10.2019: Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern„: Schneesturm mit -20°C am Wochenende. Polarstern mit Eisbär-Alarm und Hubschrauber-Rundflug.
Zum Vergrößern anklicken. Eisbär-Alarm auf dem Narrenschiff „Polarstern“: Mutter und Kind näherten sich dem Schiff vor einigen Tagen und sahen beide wohlgenährt aus. Sie wurden aus sicherer Distanz von Deck aus beobachtet. Mal sehen, was in der einsetzenden Polarnacht geschieht, wenn man die weißen Bären in der Dunkelheit im Schnee nicht mehr so gut sehen kann und die Klimanarren auf dem Eis rumlaufen…Quelle: MOSAiC-TagebuchZum Vergrößern anklicken. Ein Erkundungsflug mit dem Hubschrauber – ohne Eisbärwache…? Quelle: MOSAiC-TagebuchZum Vergrößern anklicken. Wetterlage in der Arktis und Position des Narrenschiffs „Polarstern“ auf 85°N und 136°O am 8.10.2019, 11.00 MESZ. Ein Sturmtief nähert sich von Nordkanada und wird in der Folge an der Schiffsposition einen Schneesturm mit Temperaruren um -20°C auslösen (s. folgende Grafik). Quelle: Earth NullsschoolZum Vergrößern anklicken. GFS-Prognose vom 8.10.2019 für die Wetterlage in der Arktis am 13.10.2019: Ein Sturmtief zieht von Nordkanada über das Arktische Meer Richtung Nordsibirien und führt an der Position des Narrenschiffs „Polarstern“ (auf der Karte nur ungefähr angegeben, da ein Gitternetz fehlt) zu einem Schneesturm mit Temperatursturz auf -20°C. Quelle: Ventusky Wetterlage Arktis
Update 7.10.2019: Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ sitzt im Eis fest. Grönlandeis wächst kräftig.
Zum Vergrößern anklicken. Nach mehreren „Schneebomben“ in den letzten Tagen zeigt die DMI-Grafik am 6.10.2019 einen kräftigen Zuwachs (Mass gain) beim Grönlandeis (untere Grafik, blaue Linie) Quelle: DMI Grönlandeis Tägliche MassebilanzZum Vergrößern anklicken. Der deutsche „Forschungs“-Eisbrecher sitzt seit dem 6.10.2019 wie geplant im arktischen Eis fest. Die 140 Millionen teure ca. einjährige Transpolardrift in Richtung Framstraße hat noch knapp vor dem Einsetzen der Polarnacht begonnen. Quelle: MOSAiC-Tagebuch
Seit Tagen geistern durch die britischen Medien Berichte über frühe Schneefälle noch im Oktober 2019 vor allem in Schottland und in Nordengland.
Aktuell wird darauf hingewiesen, dass der kommende Winter in GB der kälteste und schneereichste nach dem Jahrhundertwinter 1962/63 werden könne.
Die Informationen der britschen Medien kann man auf das Facebook-Portal von Exacta Weather zurückverfolgen, wo es am 4.10.2019 heißt:
„Der Oktober sieht jetzt so aus, als würde er kälter als der Durchschnitt ausfallen, und in der zweiten Monatshälfte könnte etwas Winterliches einsetzen“, sagte Madden.
„Es ist sehr wahrscheinlich, dass es zu starken Frösten und Schneefällen kommt, die den November bestimmen werden.“
„Dies ebnet den Weg für einen überdurchschnittlich kalten Winter mit einigen extrem kalten Wetterereignissen.“
„Diese könnten sich zwar in den nächsten Wochen bemerkbar machen, werden aber ab DEZEMBER besonders problematisch sein.“
„In den letzten Jahren gab es nur wenige Schneeereignisse, aber in diesem Winter ist es wahscheinlich, ein Schneeereignis nach dem anderen zu erleben, da die Wettersysteme des Atlantiks mit der kalten, stagnierenden Luft über Großbritannien zusammenstoßen.“
„Prognostiker von The Weather COMPANY, einem Unternehmen im Besitz von IBM, sagten auch, die jüngste „Atmosphärenblockierung“ im Nordatlantik sei ein „Vorbote der kommenden Dinge“ in diesem Winter.“
Tatsächlich bietet die aktuelle Oktober-Kältewelle in Europa mit dem blockierenden Hoch über Skandinavien eine gute meteorologische Ausgangslage für einen besonders kalten Winter in Europa, wenn sich diese Wetterlage in den Wintermonaten wiederholt einstellt.
Zum Vergrößern anklicken. Der GFS-Sieben-Tage-Trend für die 2m-Temperaturen in Europa zeigt am 1.10.2019 eine kräftige Kältewelle in großen Teilen Europas mit Temperatursturz bis zu -18° vor allem in Osteuropa. Sie dürfte dort zu einer frühen Einwinterung mit Schneefällen und Schneedecke bis in tiefe Lagen führen. Quelle: T-Trend Europa
Schon im letzten Jahr hatte ich darauf hingewiesen, dass vor allem auch im Hinblick auf die ungewöhnlich schwache Sonnenaktivität im tiefsten Sonnenmininum seit fast 200 Jahren eine Serie besonders kalter Winter zu erwarten ist.
Der kommende Winter dürfte seeehr interessant werden, vor allem für unsere Klimaüberhitzten…
Übrigens: Die Meereisflächen in der Arktis sind auch Anfang Oktober 2019 – wie schon in den Vormonaten – gegenüber dem Vorjahr in Richtung Europa verschoben…
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 5.10.2019 (rechts) zum 5.10.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und den östlich davon liegenden russischen Inseln sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um einige hundert Kilometer weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Nordostseite Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Die Meereisflächen wirken 2019 wesentlich kompakter als 2018 und die Eis-Temperaturen sind 2019 auch niedriger (mehr blaue Farbanteile). Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature
…und in Nordosteuropa haben sich früh erste Schneeflächen gebildet:
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ANALYSE zeigt am 6.10.2019 frühe Schneebedeckung in NO-Europa: Eine gute Voraussetzung für einen kalten Winter in Mitteleuropa. Quelle: WZ/GFS-Analyse Schneebedeckung NH
85 Gedanken zu “MIRROR: GB erwartet härtesten Winter seit fast 60 Jahren”
Ja für die sogenannten „Klimaüberhitzten“ war es am Freitag teilweise schon zu viel, ich weiss nicht mehr wo, aber es wurden Demos abgesagt weil es geregnet hat.
Letzten Winter über 50000 Kältetote – wie viele werde es diesmal. Demos gegen Kältetote und für bezahlbare Heizkosten für ärmere Menschen – Fehlanzeige!
Bald auch in Deutschland, die Grünen wollen einen sofortigen verbot von Ölheizungen und ab 2025 ein Verbot von Gas-Heizungen. Da werden viele auf der Strecke bleiben!
Wäre interessant zu wissen, wie es mit der Eisbedeckung um Spitzbergen Richtung Europa aussieht. Sollte die genauso sich weiterentwickeln wie zuvor, kann dies auch mit ein Indiz für einen kalten Winter sein.
Am 29. November soll der nächste Aktionstag der Gretairren sein. Wäre doch schön, wenn die sich so richtig den Hintern abfrieren würden.
Jetzt möchte ich mich doch mal wieder melden. Ich warne davor, sich auf eine solche Aussage als Strohhalm zu klammern! Ich weise darauf hin, dass es auch im vorigen Oktober wiederholt Nordostlagen gegeben hatte, was mich zu der Bemerkung veranlasste, „schade, dass jetzt nicht Januar ist!“
Es gibt aber doch einen wesentlichen Unterschied zu früheren Jahren im Oktober, nämlich die außerordentlich frühe „Einwinterung“ in Nordosteuropa. Die fehlte während der letzten Jahre völlig.
Und weil das hier in anderem Zusammenhang schon mal anklang – es gibt KEINEN STATISTISCHEN ZUSAMMENHANG zwischen kaltem Oktober und mildem Winter! Nach dem extrem regenreichen Monat Oktober 1974 (310% der normalen Regenmenge in Berlin und Rekordschnee auf den Bergen) gab es zwar einen sehr milden Winter, es gab aber auch wiederholt schon den umgekehrten Fall.
Und nun freue ich mich auf das (letzte?) warme Intermezzo am kommenden Wochenende!
he sun continues to be very quiet and it has been without sunspots on 200 days during 2019 or 72% of the time which is the highest percentage since 2009. We have entered into a solar minimum phase of the solar cycle and sunspot counts suggest this could turn out to be the deepest of the past century. Low solar activity has been well correlated with an atmospheric phenomenon known as “high-latitude blocking” and this could play an important role in the upcoming winter season; especially, across the eastern US. In addition, one of the natural impacts of decreasing solar activity is the weakening of the ambient solar wind and its magnetic field which, in turn, allows more cosmic rays to penetrate the solar system. The intensification of cosmic rays can have important consequences on such things as Earth’s cloud cover and climate, the safety of air travelers, and as a possible trigger mechanism for lightning.
Vielen Dank, Herr Gans, für Ihren Hinweis. Damit gibt es jetzt von zwei Seiten unabhängig voneinander Hinweise auf Wettervorgänge, die bei uns kaltes Wetter zur Folge haben, nämlich „High Latitude Blocking“, also große Hochdruckgebiete über nördlichen Breiten, in unserem Falle Skandinavien und dem Nordmeer.
Dazu folgende Anmerkungen: Eisige Kälte kann bei uns – egal ob wir nun gerade eine Warm- oder eine Kaltzeit haben, nur aus Osten oder Nordosten zu uns wehen. Das wiederum setzt die Bildung solcher „blockierenden Hochdruckgebiete“ voraus – sie blockieren den bei uns normalerweise vorherrschenden Westwind. Die milden Luftmassen vom Atlantik können uns dann nicht mehr erreichen.
Wenn zur „Kleinen Eiszeit“ von zugefrorenen Grachten oder Jahrmärkten auf der Themse die Rede ist, kann diese Kaltluft nur aus Osten gekommen sein!! Auch zu kältesten Eiszeiten bringt Westwind milde atlantische Luft. Fazit: Während der Kleinen Eiszeit muss es immer wieder zu einer Häufung dieser blockierenden Hochdruckwetterlagen gekommen sein. Wenn man dann noch weiß, dass diese Vorgänge ebenfalls mit einer sehr geringen Sonnenaktivität einher gingen (keine oder kaum Sonnenflecken), dann kann man nachvollziehen, wie diese Prognosen zustande kommen.
Fazit: Wenn das in der Vergangenheit so war, und zwar offenbar ohne Ausnahme, dann dürften auch wir während der nächsten Jahre immer wieder mit solchen Wetterlagen im Winter konfrontiert werden!
Hoffentlich schon im kommenden Winter, denn es geht ja inzwischen um viel mehr als nur um eine Prognose für kaltes Wetter! Hoffen wir mal, dass diese Prognosen eintreffen.
Was mich mal interessiert ist, warum das nur im Winter relevant sein soll. Erinnere mich, das auch Lockwood diese Wetterlagen / UV Stahlungsminima nur für den Winter untersucht hat.
Das Geheimnis dürfte im winterlichen arktischen stratospärischen Polarwirbel liegen, der sich ja nur im NH-Winter durch die thermischen Gegensätze (Gradienten) zwischen der kalten Polarnacht und den wärmeren Subtropen entwickelt und den Polarjet mit seinen Rossbywellen befeuert.
Ich sehe das genauso wie der Schneefan. Einen Polarwirbel gibt es zwar auch im Sommer, aber er ist viel schwächer ausgeprägt und kommt daher gar nicht zum Zuge.
Genaueres weiß aber wohl niemand, einfach weil niemand das bisher untersucht hat. Für mich als Meteorologen ist aber die Koinzidenz (fast 100% aller Fälle, und es waren ja nicht wenige Fälle!) wichtiger. Daraus ergibt sich nämlich die hohe statistische Wahrscheinlichkeit, dass es wieder so kommt. Es muss aber bei einem so hohen Korrelationsfaktor (fast 1) eine Kausalität geben, wobei deren Ursache für mich erst einmal nur akademischer Natur ist.
Hallo
Die Natur ist immer stärker als der Mensch .
Frage :
Kann das Narrenschiff nicht vom Eis zerquetscht werden ?
Sind doch schon jede Menge Schiffe im Eis gefangen worden und untergegangen .
Hoffe auf eine Antwort
Schließe mich der Frage gern an. jedoch denke ich das daß Schiff
das aushalten dürfte. Sonst würden sie es vermutlich nicht wagen.
Es sei denn, sie gehen davon aus das sie es nur mit dünnen Eis zu
tun haben werden das sie vorran schiebt.
Man möge mich korrigieren, aber wenn die arktische Eisfläche näher zu Europas sich ausdehnt als Richtung Beringstrasse, wìrds schwierig Richtung Norden zu driften.
Denke, dass sich auch das Strömungsmuster in der Arktis dadurch geändert hat.
Zu den Eisbären, hörte eine Reportage im SWR, dass sie mittels Wärmebildkamreras ein Frühwarnsystem installiert haben. Stellt sich die Frage, ob die empfindlich genug sind. Denke nicht, dass Eisbären viel Wärmestrahlung abgeben.
Ich musste gestern ein wenig schmunzeln 🙂
Irgendwo las ich gestern einen Wetterbericht, in dem Dominik Jung zitiert wurde. Durch die Hitze in Spanien (35°), die in Richtung Deutschland zieht, wird es bei uns ein Paar Sommertage geben.
Ich hätte gern mal gewusst wo der seine Daten hernimmt. In unserer Region gibt es die Tage nur einen wärmeren Tag und zwar Sonntag mit 22° und Bundesweit wohl vorraussichtlich 2-3 Tage mit 20-23°.
Ist ein Sommertag nicht erst ein Sommertag ab 25°?
Ist das mit der „Polarstern“ zu erwarten gewesen, oder völlig überraschend/ungewöhnlich? Ich meine Schneefan, du sagtest bereits vor ein Paar Wochen das sich das Eis weit nach Osten bewegt, bzw. „gepustet“ wird?
So ist’s: Ein meteorologischer Sommertag beginnt bei 25,0°C, was allerdings im Oktober in Mitteleuropa durchaus vorkommen kann…
Das arktische Meereis hat sich in den letzten Monaten gegenüber dem Vorjahr vom Pazifik in Richtung Atlantik, also gen Europa nach Süden, verschoben.
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Temperaturen der arktischen Meereisflächen vom 5.10.2019 (rechts) zum 5.10.2018 (links). Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Meereisflächen vom Nordpazifik zum Nordatlantik verschoben, wie man vor allem um Spitzbergen und den östlich davon liegenden russischen Inseln sehen kann. Damit sind auch die Eistemperaturen um 0°C (grüne Flächen) um einige hundert Kilometer weiter Richtung Europa gewandert und liegen aktuell an der Nordostseite Spitzbergens, während sie im Vorjahr noch weit nördlich von Spitzbergen lagen. Die Meereisflächen wirken 2019 wesentlich kompakter als 2018 und die Eis-Temperaturen sind 2019 auch niedriger (mehr blaue Farbanteile). Quelle: DMI Polarportal Arctic Sea Ice Temperature
Abweichungen von der üblichen Transpolardrift gehören sicher zu den nicht unerheblichen Risiken der Narrenexpedition ebenso wie Eisbären, verwehte Schollen-Spalten, unerwarteter Eisdruck, Ausfall von Maschinen, wetterbedingter Ausfall von Versorgungsschiffen und -Flugzeugen, Erkrankungen (Noro-Virus) u.a.m.
Bewegt sich Eis nicht sowieso eher vom kern (Nordpol) weg in alle Richtungen da es ja nach aussen langsam dicker wird und sozusagen alles vor sich herschiebt?? Oder verstehe ich hier etwas grundlegendes nicht??
Könnte eine Richtung Europa verschobene Eisfläche ein Anzeichen für die sich verändernde AMO sein? Ich meine wenn der Atlantik kälter wird taut das Eis nicht so früh ab und kann weiter Richtung Süden driften.
ich lese schon länger in diesem interessanten und wirklich tollen Blog. Es hilft auch dabei diesen ganzen „Alarmismus“ in Klimasachen besser einzuordnen.
Allerding: Das mit dem Eis in der Zentralarktis kann ich nicht ganz nachvollziehen: Lt. DMI hinkt das Volumen Meereis in der Arktis gegenüber 2018 hinterher. Auch wenn ich mir die Fläche im Vergleich anschaue ist 2019 schon erheblich weniger Eis vorhanden. Bestätigt wird das auch vom nsidc wenn ich die „Northern Hemisphere“ auswähle, im Gesamten weniger Eis. Daher ist meiner Meinung nach die Auswahl „Central Arctic“ leider etwas unglücklich um die Klimaschreier ruhig zu bekommen.
Vielleicht hast Du ja eine Erklärung für den derzeitig langsamen Eiszuwachs?
Danke für Dein Interesse und die positive Rückmeldung.
Das Narrenschiff „Polarstern“ befindet sich nicht in den Randmeeren der Arktis, sondern in der Zentralarktis, deshalb geht mein Blick zunächst dort hin.
Richtig ist, dass die gesamten Meereisflächen (extent) der Arktis aktuell geringer sind als im Vorjahr, aber immer noch deutlich größer als im Minimum 2012.
Ein MAISIE-Blick auf die einzelnen Seegebiete des Arktischen Ozeans zeigt eher größere bis durchschnittliche Meereisflächen in den Atlantischen Bereichen, dagegen deutlich unterdurchschnittliche Eisflächen auf der pazifischen Seite.
Ursache dafür könnten neben atmosphärischen Ursachen (AO, NAO) auch die auffällig positiven SSTA des Nordostpazifiks sein, die eine frühe Eisbildung verzögern.
Ja für die sogenannten „Klimaüberhitzten“ war es am Freitag teilweise schon zu viel, ich weiss nicht mehr wo, aber es wurden Demos abgesagt weil es geregnet hat.
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Letzten Winter über 50000 Kältetote – wie viele werde es diesmal. Demos gegen Kältetote und für bezahlbare Heizkosten für ärmere Menschen – Fehlanzeige!
https://www.theguardian.com/uk-news/2019/jan/07/weatherwatch-why-cold-weather-is-still-a-killer-in-the-uk
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Bald auch in Deutschland, die Grünen wollen einen sofortigen verbot von Ölheizungen und ab 2025 ein Verbot von Gas-Heizungen. Da werden viele auf der Strecke bleiben!
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Wäre interessant zu wissen, wie es mit der Eisbedeckung um Spitzbergen Richtung Europa aussieht. Sollte die genauso sich weiterentwickeln wie zuvor, kann dies auch mit ein Indiz für einen kalten Winter sein.
Am 29. November soll der nächste Aktionstag der Gretairren sein. Wäre doch schön, wenn die sich so richtig den Hintern abfrieren würden.
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Jetzt möchte ich mich doch mal wieder melden. Ich warne davor, sich auf eine solche Aussage als Strohhalm zu klammern! Ich weise darauf hin, dass es auch im vorigen Oktober wiederholt Nordostlagen gegeben hatte, was mich zu der Bemerkung veranlasste, „schade, dass jetzt nicht Januar ist!“
Es gibt aber doch einen wesentlichen Unterschied zu früheren Jahren im Oktober, nämlich die außerordentlich frühe „Einwinterung“ in Nordosteuropa. Die fehlte während der letzten Jahre völlig.
Und weil das hier in anderem Zusammenhang schon mal anklang – es gibt KEINEN STATISTISCHEN ZUSAMMENHANG zwischen kaltem Oktober und mildem Winter! Nach dem extrem regenreichen Monat Oktober 1974 (310% der normalen Regenmenge in Berlin und Rekordschnee auf den Bergen) gab es zwar einen sehr milden Winter, es gab aber auch wiederholt schon den umgekehrten Fall.
Und nun freue ich mich auf das (letzte?) warme Intermezzo am kommenden Wochenende!
Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt
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Potential role of low solar activity this winter as solar minimum deepens and the wide-ranging impacts of increasing cosmic rays
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Vielen Dank, Herr Gans, für Ihren Hinweis. Damit gibt es jetzt von zwei Seiten unabhängig voneinander Hinweise auf Wettervorgänge, die bei uns kaltes Wetter zur Folge haben, nämlich „High Latitude Blocking“, also große Hochdruckgebiete über nördlichen Breiten, in unserem Falle Skandinavien und dem Nordmeer.
Dazu folgende Anmerkungen: Eisige Kälte kann bei uns – egal ob wir nun gerade eine Warm- oder eine Kaltzeit haben, nur aus Osten oder Nordosten zu uns wehen. Das wiederum setzt die Bildung solcher „blockierenden Hochdruckgebiete“ voraus – sie blockieren den bei uns normalerweise vorherrschenden Westwind. Die milden Luftmassen vom Atlantik können uns dann nicht mehr erreichen.
Wenn zur „Kleinen Eiszeit“ von zugefrorenen Grachten oder Jahrmärkten auf der Themse die Rede ist, kann diese Kaltluft nur aus Osten gekommen sein!! Auch zu kältesten Eiszeiten bringt Westwind milde atlantische Luft. Fazit: Während der Kleinen Eiszeit muss es immer wieder zu einer Häufung dieser blockierenden Hochdruckwetterlagen gekommen sein. Wenn man dann noch weiß, dass diese Vorgänge ebenfalls mit einer sehr geringen Sonnenaktivität einher gingen (keine oder kaum Sonnenflecken), dann kann man nachvollziehen, wie diese Prognosen zustande kommen.
Fazit: Wenn das in der Vergangenheit so war, und zwar offenbar ohne Ausnahme, dann dürften auch wir während der nächsten Jahre immer wieder mit solchen Wetterlagen im Winter konfrontiert werden!
Hoffentlich schon im kommenden Winter, denn es geht ja inzwischen um viel mehr als nur um eine Prognose für kaltes Wetter! Hoffen wir mal, dass diese Prognosen eintreffen.
Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt
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Was mich mal interessiert ist, warum das nur im Winter relevant sein soll. Erinnere mich, das auch Lockwood diese Wetterlagen / UV Stahlungsminima nur für den Winter untersucht hat.
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Das Geheimnis dürfte im winterlichen arktischen stratospärischen Polarwirbel liegen, der sich ja nur im NH-Winter durch die thermischen Gegensätze (Gradienten) zwischen der kalten Polarnacht und den wärmeren Subtropen entwickelt und den Polarjet mit seinen Rossbywellen befeuert.
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Ich sehe das genauso wie der Schneefan. Einen Polarwirbel gibt es zwar auch im Sommer, aber er ist viel schwächer ausgeprägt und kommt daher gar nicht zum Zuge.
Genaueres weiß aber wohl niemand, einfach weil niemand das bisher untersucht hat. Für mich als Meteorologen ist aber die Koinzidenz (fast 100% aller Fälle, und es waren ja nicht wenige Fälle!) wichtiger. Daraus ergibt sich nämlich die hohe statistische Wahrscheinlichkeit, dass es wieder so kommt. Es muss aber bei einem so hohen Korrelationsfaktor (fast 1) eine Kausalität geben, wobei deren Ursache für mich erst einmal nur akademischer Natur ist.
Hans-Dieter Schmidt
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Hallo
Die Natur ist immer stärker als der Mensch .
Frage :
Kann das Narrenschiff nicht vom Eis zerquetscht werden ?
Sind doch schon jede Menge Schiffe im Eis gefangen worden und untergegangen .
Hoffe auf eine Antwort
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Schließe mich der Frage gern an. jedoch denke ich das daß Schiff
das aushalten dürfte. Sonst würden sie es vermutlich nicht wagen.
Es sei denn, sie gehen davon aus das sie es nur mit dünnen Eis zu
tun haben werden das sie vorran schiebt.
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@ Samsonite 10 @ Björn Tost
Zur Frage, ob ein Eisbrecher vom Eis zerdrückt werden kann: https://www.shz.de/regionales/schleswig-holstein/panorama/eisbrecher-in-der-antarktis-eine-frage-des-gewichts-id5334476.html
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Man möge mich korrigieren, aber wenn die arktische Eisfläche näher zu Europas sich ausdehnt als Richtung Beringstrasse, wìrds schwierig Richtung Norden zu driften.
Denke, dass sich auch das Strömungsmuster in der Arktis dadurch geändert hat.
Zu den Eisbären, hörte eine Reportage im SWR, dass sie mittels Wärmebildkamreras ein Frühwarnsystem installiert haben. Stellt sich die Frage, ob die empfindlich genug sind. Denke nicht, dass Eisbären viel Wärmestrahlung abgeben.
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Ich musste gestern ein wenig schmunzeln 🙂
Irgendwo las ich gestern einen Wetterbericht, in dem Dominik Jung zitiert wurde. Durch die Hitze in Spanien (35°), die in Richtung Deutschland zieht, wird es bei uns ein Paar Sommertage geben.
Ich hätte gern mal gewusst wo der seine Daten hernimmt. In unserer Region gibt es die Tage nur einen wärmeren Tag und zwar Sonntag mit 22° und Bundesweit wohl vorraussichtlich 2-3 Tage mit 20-23°.
Ist ein Sommertag nicht erst ein Sommertag ab 25°?
Ist das mit der „Polarstern“ zu erwarten gewesen, oder völlig überraschend/ungewöhnlich? Ich meine Schneefan, du sagtest bereits vor ein Paar Wochen das sich das Eis weit nach Osten bewegt, bzw. „gepustet“ wird?
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So ist’s: Ein meteorologischer Sommertag beginnt bei 25,0°C, was allerdings im Oktober in Mitteleuropa durchaus vorkommen kann…
Das arktische Meereis hat sich in den letzten Monaten gegenüber dem Vorjahr vom Pazifik in Richtung Atlantik, also gen Europa nach Süden, verschoben.
Abweichungen von der üblichen Transpolardrift gehören sicher zu den nicht unerheblichen Risiken der Narrenexpedition ebenso wie Eisbären, verwehte Schollen-Spalten, unerwarteter Eisdruck, Ausfall von Maschinen, wetterbedingter Ausfall von Versorgungsschiffen und -Flugzeugen, Erkrankungen (Noro-Virus) u.a.m.
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Bewegt sich Eis nicht sowieso eher vom kern (Nordpol) weg in alle Richtungen da es ja nach aussen langsam dicker wird und sozusagen alles vor sich herschiebt?? Oder verstehe ich hier etwas grundlegendes nicht??
Mfg Andre Sachs
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Es gibt zwei Hauptbewegungen des arktischen Meereises: Den Beaufort-Wirbel und den Transpolarstrom.
(zum Vergrößern anklicken)
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Könnte eine Richtung Europa verschobene Eisfläche ein Anzeichen für die sich verändernde AMO sein? Ich meine wenn der Atlantik kälter wird taut das Eis nicht so früh ab und kann weiter Richtung Süden driften.
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Eher nicht, die AMO ist in den letzten Wochen wieder wärmer geworden.
(zum Vergrößern anklicken)
Ich denke das hängt eher mit der anhaltend negativen NAO und den dadurch geänderten Hauptwindrichtungen in der Arktis zusammen.
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Hallo Schneefan,
ich lese schon länger in diesem interessanten und wirklich tollen Blog. Es hilft auch dabei diesen ganzen „Alarmismus“ in Klimasachen besser einzuordnen.
Allerding: Das mit dem Eis in der Zentralarktis kann ich nicht ganz nachvollziehen: Lt. DMI hinkt das Volumen Meereis in der Arktis gegenüber 2018 hinterher. Auch wenn ich mir die Fläche im Vergleich anschaue ist 2019 schon erheblich weniger Eis vorhanden. Bestätigt wird das auch vom nsidc wenn ich die „Northern Hemisphere“ auswähle, im Gesamten weniger Eis. Daher ist meiner Meinung nach die Auswahl „Central Arctic“ leider etwas unglücklich um die Klimaschreier ruhig zu bekommen.
Vielleicht hast Du ja eine Erklärung für den derzeitig langsamen Eiszuwachs?
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@ M.Winter
Danke für Dein Interesse und die positive Rückmeldung.
Das Narrenschiff „Polarstern“ befindet sich nicht in den Randmeeren der Arktis, sondern in der Zentralarktis, deshalb geht mein Blick zunächst dort hin.
Richtig ist, dass die gesamten Meereisflächen (extent) der Arktis aktuell geringer sind als im Vorjahr, aber immer noch deutlich größer als im Minimum 2012.
Ein MAISIE-Blick auf die einzelnen Seegebiete des Arktischen Ozeans zeigt eher größere bis durchschnittliche Meereisflächen in den Atlantischen Bereichen, dagegen deutlich unterdurchschnittliche Eisflächen auf der pazifischen Seite.
Ursache dafür könnten neben atmosphärischen Ursachen (AO, NAO) auch die auffällig positiven SSTA des Nordostpazifiks sein, die eine frühe Eisbildung verzögern.
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Significant, and potentially historic, October winter storm producing widespread hazards across the West and Plains, USA
https://watchers.news/2019/10/10/october-winter-storm-hazards-october-2019/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=facebook
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