Schwächste Sonne seit 200 Jahren: Eiswinter oder Mildwinter 2019/20 ?

Update 6.1.2020: Die Schneemassen der NH wachsen kräftig. Analyse/Prognose: Absturz der 2m-Temperaturen auf der NH.

Zum Vergrößern anklicken. Analyse der globalen Temperaturabweichungen bis 6.1.2020 und Prognose bis 13.1.2020. In der PROGNOSE stürzen die Temperaturen (rote Linie) bis Mitte Januar 2020 um fast 1°C ab. Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale Temperaturen

Zum Vergrößern anklicken. Die Grafik zeigt die Schneemassen der NH in Gigatonnen (Gt, Milliarden Tonnen) ohne Berge (excluding mountains) im Winter 2019/20 (rote Punkte) im Vergleich zum Klimamittel 1982-2012 (schwarze gestrichelte Linie) und zu einer Standardabweichung vom Mittelwert (SD, blaue Fläche). Am 4.1.2020 liegen die Schneemassen der NH mit rund 2300 Gt deutlich über dem Klimamittel und sogar oberhalb 1 SD, also deutlich über dem vieljährigen Durchschnitt. Quelle: Global Cryosphere Watch

Update 5.1.2020: Sieben-Tage-Trend: Die Erde wird kälter.

Zum Vergrößern anklicken. Sieben-Tage-Prognose vom 5.1.2020 mit globaler Abkühlung bei den 2m-Temperaturen, hier vor allem auf der NH. Quelle: Sieben-Tage-Trend globale 2m-Temperaturen

Update 4.1.2020: Modelle einig: Wintereinbruch um den 4.1.2020 schwächer als von allen am 29.12.2019 erwartet. Schneeflächen der NH wachsen im Herbst seit 1967 – 2019 auf Rang 6. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) mehr als einen Monat hinter dem Zeitplan, aber auf Kurs.

Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis seit Wochen hin und her und kommt dem Nordpol auf 87°N nun etwas näher, die Dezemberlinie wurde heute, 4.1.2020, also mehr als einen Monat später als geplant erreicht. Derweil wartet der neue wissenschaftliche Fahrtleiter Christian Haas (AWI) bei Temperaturen von -26°C weiter auf Regen am Nordpol mitten im Winter… 🙂 Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die Schneeflächen der NH (extent) wachsen im Herbst seit Beginn der Messungen im Jahr 1967. Im Herbst 2019 liegen sie auf Rang 6 von 53 Jahren. Nächste Grafik: Sie wachsen auch im Winter seit 1967. Quelle: Schneeflächen

Zum Vergrößern anklicken. In seltener Übereinstimmung sehen die drei Wettermodelle heute, am 4.1.2020, einen deutlich abgeschwächten Wintereinbruch um den 4.1.2020. Zum Vergleich die Prognosen unterhalb: In seltener Übereinstimmung sahen die Wettermodelle von GFS (links), ECMWF (Mitte) und GEM am 29.12.2019 (rechts) einen Wintereinbruch mit Schneefällen auch in Deutschland um den 4.1.2020. Von Nordwesten werden polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt, wie die Modelle für die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) anzeigen. Quelle: Wetterzentrale Modell-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. In seltener Übereinstimmung sehen die Wettermodelle von GFS (links), ECMWF (Mitte) und GEM am 29.12.2019 (rechts) einen Wintereinbruch mit Schneefällen auch in Deutschland um den 4.1.2020. Von Nordwesten werden polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt, wie die Modelle für die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) anzeigen. Quelle: WZ-Prognosen

Update 2.1.2020: Neujahrs-Klimawandel-Quiz: Bis Du bereit für einen Klimastreik am Freitag? Teilnahme nur zulässig, wenn mindestens 9 von 12 Fragen richtig beantwortet wurden… 🙂 Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weit hinter dem Zeitplan, aber auf Kurs.

Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis seit Wochen hin und her und kommt dem Nordpol aktuell etwas näher, die Dezemberlinie wurde aber noch immer nicht erreicht. Derweil wartet der neue wissenschaftliche Fahrtleiter Christian Haas (AWI) bei Temperaturen von -24°C weiter auf Regen am Nordpol mitten im Winter… 🙂 Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen

Update 31.12.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weit hinter dem Zeitplan auf Irrfahrt wartet weiter bei -34°C auf Regen…

Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis seit Wochen hin und her und kommt dem Nordpol nicht näher, die Dezemberlinie wurde noch nicht erreicht. Derweil wartet die neue wissenschaftliche Leitung bei Temperaturen von -34°C weiter auf Regen am Nordpol mitten im Winter… 😀 Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen

Update 30.12.2019: Wintereinbruch in Griechenland – Nord- und Mittelgriechenland nur mit Schneeketten befahrbar. Hochsauerland: Skibetrieb bei Frost mit Schneekanonen..

Zum Vergrößern anklicken. Zum Jahresausklang 2019 ist nun auch im Hochsauerland Skibetrieb dank Frost und Schneekanonen möglich. Schon über Weihnachten war dies im Erzgebirge, im Bayerischen Wald, im Hochschwarzwald und im Allgäu möglich. Quelle: Webcam Winterberg
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: ARD-Teletext S. 141

Update 29.12.2019: Tote bei Lawinenunglück in Südtirol. GFS nun doch wieder mit Schneefällen Anfang 2020 in Deutschland. Bisher kälteste Nacht des Winters. Modelle einig: Wintereinbruch mit Schneefällen um den 4.1.2019.

Zum Vergrößern anklicken. In seltener Übereinstimmung sehen die Wettermodelle von GFS (links), ECMWF (Mitte) und GEM am 29.12.2019 (rechts) einen Wintereinbruch mit Schneefällen auch in Deutschland um den 4.1.2020. Von Nordwesten werden polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt, wie die Modelle für die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) anzeigen. Quelle: WZ-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse der Tmin zeigt die Nacht zum 29.12.2019 als die bisher kälteste dieses Winters und die tiefsten Temperaturen seit Januar 2019. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Nach kurzer Unterbrechung gestern rechnet GFS heute am 29.12.2019 erneut – wie schon zuvor – mit Schneefällen auch in Deutschland zum Jahresanfang 2020. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die ungewöhnlich frühen Schneemassen in den Alpen haben weitere Todesopfer gefordert. Quelle: Lawinenunglück in Südtirol/Italien

Update 28.12.2019: Der Winter ist da: Verbreitet Nachtfrost und gebietsweise Dauerfrost in Deutschland – am Boden in NRW bis -12°C. GFS: Erst Hochdruck, dann Schneefälle im neuen Jahr.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 28.12.2019 sehen nun statt der bisher gerechneten Schneefälle für Anfang 2020 zunächst Hochdruck über Mitteleuropa, bevor um den 8.1.2019 erste verbreitete Schneefälle auftreten sollen. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Mit teils zweistelligen Minusgraden ist der Winter – nicht nur – in Deutschland angekommen. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Der Winter ist auch in NRW mit Frost und mit Bodenfrost bis unter -10°C angekommen. Tmin am Boden bis zu -12°C in NRW sind aus der WO-Karte nicht zu entnehmen, dort liegt die tiefste Tmin in NRW am Boden bei -6°C…Erste Eisbildung auf der (halb geleerten) Regentonne zeigt den schärferen Nachtfrost. Quelle: WDR-Videotext S. 189

Update 27.12.2019: Wind- + Solarstrom Deutschland = 10,1 Prozent. CFSv2 erneut mit eisigem Januar und Februar 2020 in Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/CFSv2-Prognosen vom 26.12.2019 für die Temperaturabweichungen vom WMO-Mittel 1981-2010 in 1500m Höhe (850hPa) in Europa zeigen einen in großen Teilen eisigen Januar und Februar 2020. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Wind- und Solarstromanteil in Deutschland wird heute, 27.12.2019 bei sonnenscheinarmer und windschwacher Wetterlage zusammen auf nur 10,1% geschätzt. Zum Vergleich: Im Strommix des ersten Halbjahres 2019 betrugen der Wind- und Solarstrom bisher zusammen rund 35%. Berechtigte Forderung: Sofort alle fossilen Kraftwerke abschalten: Schon wird es kalt und dunkel in deutschen Häusern…Quelle: ARD Videotext Seite 189 Quelle:

Update 25.12.2019: Antarktis: Rieseneisberg „A68“ auf Wanderschaft – SAT-FOTO. GFS mit Schneefall an Neujahr 2020 – und danach.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 25.12.2019 rechnet erneut – wie schon an einigen Vortagen – mit verbreiteten Schneefällen auch in Deutschland Anfang Januar 2020. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 25.12.2019 sieht erneut Schneefall in Deutschland an Neujahr 2020. Quelle: WO/GFS-Prognose Schneefall Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Der Anfang Juli 2017 vom mächtigen Larsen-C-Schelfeis abgebrochene riesige Eisberg A68 ist Anfang Dezember 2019 weiter auf langsamer Wanderschaft Richtung Norden in den Südatlantik. Quelle: MODIS-Sat-Foto.

Update 24.12.2019: Nach starken Schneefällen: Hohe Lawinengefahr in den Nordalpen.

Zum Vergrößern anklicken. Gefährliche Weisse Weihnachten 2019 in den Nordalpen. „In den kommenden Tagen bleibt die Lawinenlage weiterhin angespannt, denn in den Bergen schneit es teilweise recht kräftig.“ Quelle: WO-Warnungen

Update 23.12.2019: Schneetreiben im Hochschwarzwald – webcam. Schneefall im Bayerischen Wald – webcam. Schnee bei Garmisch-Partenkirchen – webcam. GFS: Massive Abkühlung in Europa zum Jahreswechsel.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Trendprognose vom 23.12.2019 sieht eine massive Abkühlung der 2m-Temperaturen in Europa zum 30.12.2019 (Prognosetag 7 minus Prognosetag 1). Quelle: GFS-Trendprognose T2m Europa
Zum Vergrößern anklicken. Schneelandschaft um 1000m NHN bei Garmisch-Partenkirchen am 23.12.2019, mittags: Auch hier sind weisse Weihnachten 2019 sicher (100%). Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Die Webcam zeigt am 23.12.2019 Schneefall an der Talstation des Großen Arbers: Auch hier sind weisse Weihnachten 2019 sicher (100%). Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Die Webcam zeigt am 23.12.2019, mittags Schneetreiben im Feldberggebiet: Hier sind weisse Weihnachten 2019 sicher (100%). Quelle: webcam

Update 22.12.2019: Schneemassen in Norditalien: Autos von Lawine getroffen. Allgäuer Alpen: Viele Skilifte in Betrieb. GFS mit reichlich Schnee Anfang Januar 2020.

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon in den letzten Tagen sieht die GFS-Prognose vom 22.12.2019 reichlich Schnee Anfang Januar 2020 – nicht nur – in Mitteleuropa. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Mitteleuropa
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: wie oben

Update 21.12.2019: GFS mit Schneechaos in Europa Anfang 2020. CFSv2: Eisiger Start ins neue Jahr. Arktis: Meereisflächen auf Vierjahres-Höchststand.

Zum Vergrößern anklicken. Die Meereisflächen (extent) in der Arktis haben am 20.12.2019 den höchsten Stand der letzten vier Jahre erreicht und sind auch größer als 2012. Sie liegen zudem im unteren (grauen) Bereich des erweiterten Durchschnitts von zwei Standardabweichungen des rechnerischen WMO-Mittels 1981-2010. Quelle: Arctic Seaice Chart
Zum Vergrößern anklicken. Die sehr frühe – und schon deshalb noch sehr unsichere – NOAA/CFSv2-Prognose vom 21.12.2019 für die Temperaturen in 1500m (850hPa) am 9.1.2020 in Europa sieht verbreitet eisige Werte um -12°C, die zu dieser Jahreszeit über Schnee durchaus den 2m-Temperaturen entsprechen können. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle GFS00-Prognose vom 21.12.2019 sieht ab Neujahr 2020 zunehmende und verbreitete Schneefälle in West- und Mitteleuropa, die am 4.1.2020 in einen Schneesturm übergehen. Dabei ist bis in tiefe Lagen mit erheblichen Behinderungen durch Schnee und Schneeverwehungen zu rechnen. Quelle: WO/GFS-Prognose Schneefall Europa

Update 20.12.2019: Island: Schwerer Blizzard bringt drei Meter Neuschnee in den Bergen. GFS-Hauptlauf mit „Arctic Outbreak“ zum Jahresanfang.

Zum Vergrößern anklicken. GFS18-Hauptlauf-Prognose vom 19.12.2019 mit einem eisigen „Arctic Outbreak“ sibirischer Luftmassen nach Mitteleuropa zum Jahresanfang 2020 mit Abweichungen der Temperaturen bis -12°C zum WMO-Mittel 1981-2010 in 1500m Höhe (850hPa). Das sollte man mal im Auge behalten….Quelle: WZ GFS-Prognosen

Update 19.12.2019: Schneewalze überrollt New York – Videos. Schwerer Schneesturm über Großbritannien. UK-Wettervorhersage: „Arktischer Ausbruch trifft Großbritannien mit zwei Monaten Schnee – neue Karten.“

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Zum Vergrößern anklicken. MetOffice-Warnungen vor Eis und Schneesturm vom 16.12.2019. Quelle: EXPRESS/MetOffice
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: wie oben

Update 17.12.2019: NOAA/CFSv2 erneut mit eisigem Januar und Februar 2020 in Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle experimentelle NOAA/CFSv2-Prognose vom 16.12.2019 für die TA in rund 1500m Höhe (850hPa) sieht erneut einen kalten Januar und Februar 2020 in großen Teilen Europas. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Update 16.12.2019: Neue Experten-Prognose: Sonnenminimum erst im April 2020 (+/-6 Monate)

Zum Vergrößern anklicken. Das von NASA/NOAA begleitete Expertengremium „Solar Cycle Prediction Panel“ hat in seiner Dezember-Prognose das Sonnenminimum für April 2020 (+/-6 Monate) berechnet. Damit wird meine Einschätzung für ein langes, tiefes und und spätes Minimum aus dem Jahr 2017(!) voraussichtlich bestätigt. Quelle: NASA/NOAA Sun Prediction Update

Update 15.12.2019: Schneesturm im Erzgebirge – Video. Weisser Dritter Advent 2019 in den Mittelgebirgen: Im Sauerland – Panorama-webcam – und im Schwarzwald – webcam – im Erzgebirge – webcam – im Bay. Wald – webcam und in Garmisch-Partenkirchen – webcam. Prognose: Eisiger Januar 2020 in Eurasien.

Zum Vergrößern anklicken. Die Langfristprognose von Dezember 2019 für die Temperaturabweichungen zum WMO-Mittel 1981-2010 sieht einen eisigen Januar 2020 von Sibirien bis Westeuropa. Quelle: Winterprognose Langfriswetter
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Zum Vergrößern anklicken. Quelle: wie oben

Update 14.12.2019: Narrenschiff „Polarstern“ (Position) mal wieder auf Westkurs und mit Besuch.

Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis seit Wochen hin und her und kam einige Tage näher zum Nordpol, ist aber nun seit vier Tagen wieder auf Westkurs. Quelle: MOSAiC-Tagebuch

Update 13.12.2019 ECMWF mit Rechnung für weisse Weihnachten 2019? UWZ-Warnungen vor Starkschneefall und Straßenglätte in großen Teilen Deutschlands sowie vor Schneesturm im Hochschwarzwald. Luftdruck ungewöhnlich tief über Westdeutschland. CFSv2 erneut mit eisigen Weihnachten 2019.

Zum Vergrößern anklicken. Auch die NOAA/CFSv2-Prognose vom 13.12.2019 sieht – wie schon am 4.12.2019, also seit mehr als einer Woche – erneut frostige bis eisige Weihnachten 2019 in großen Teilen Europas mit Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) in winterlichen Bereichen um -10°C und kälter. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 13.12.2019 ungewöhnlich tiefen Luftdruck vor allem über Westdeutschland und über BeNeLux. Nach meinen Aufzeichnungen war der Luftdruck im Rheinland am 16.12.1962 mit 73,5 mm Hg (980hPa) ähnlich tief: Es folgte der Jahrhundertwinter 1962/63 mit Temperatursturz kurz vor Weihnachten 1962. Quelle: WO-Analyse Luftdruck
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Warnungen vom 13.12.2019 vor Starkschneefall und Straßenglätte in großen Teilen Deutschlands sowie vor Schneesturm im Hochschwarzwald. Hinweis: Ungewöhnlich tiefer Luftdruck im Rheinland am 13.12.2919, 10.30 Uhr mit 975(!)hPa. Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. ECMWF12-Prognose vom 12.12.2019 für die Wetterlage in Europa am 22.12.2019. Durch kräftigen Druckanstieg über Nordskandinavien scheint sich eine mobiles polares Hoch (MPH) aus der Arktis in Richtung Europa auszuweiten, wobei von Nordosten arktische Luftmassen aus Sibirien Richtung Ost- und Mitteleuropa geführt werden. Bei Eintreffen dieser Entwicklung sind weisse und eisige Weihnachten 2019 in großen Teilen Europas möglich. Quelle: ECMWF-Prognose

Update 12.12.2019 Wintergrüße bis ins Flachland – Fotos. GFS weiter mit verbreitetem Schneefall in Deutschland zu Weihnachten 2019. Hier schneit es heute und morgen weiter, dazu wird es stürmisch.

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon ein einigen Vortagen rechnet GFS auch am 12.12.2019 mit verbreiteten Schneefällen in Deutschland zu Weihnachten 2019. Mal sehen, was die Strat.-Modelle ab übermorgen mit ihren maximalen 10-Tages-Prognosen zu Weihnachten rechnen… Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Deutschland

Update 11.12.2019: UWZ-Warnung vor erneutem Schneesturm im Südschwarzwald – webcam. Alpen eiskalt: Bis unter -20°C – und traumhaft verschneit – Fotostrecke. WO-Warnung: Zunehmende Glätte durch Schnee und Eis bis 13.12.2019 in großen Teilen Deutschlands.

Zum Vergrößern anklicken. Aktuelle WO-Warnung vor Glätte durch Schnee und Eis vom 11. bis 13.12.2019: Bis zum Ende der 25. UN-Weltklimakonferenz (COP25) in Madrid am Freitag, 13.12.2019 wird es zunehmend verbreitet glatt in Deutschland. Quelle: WO-Warnungen vor Glätte
Zum Vergrößern anklicken. Auch die deutschen Alpen sind nach den erneuten Schneefällen der letzten Tage traumhaft verschneit. Quelle: WO-Fotostrecke
Zum Vergrößern anklicken. Extrem kalt in den Alpen und Extrem-Schneesturm auf Island zur COP 25 am 10./11.12.2019: Die „globale Erwärmung“ schlägt gnadenlos zu… 🙂 Quelle: WO-Meldung
Zum Vergrößern anklicken. Nach dem Schneesturm am 9.12.2019 warnt die UWZ am 11.12.2019 erneut vor Schneesturm im Südschwarzwald ab heute mittag. Quelle: UWZ-Warnungen BaWü
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: wie oben

Update 10.12.2019: Jetzt wird’s spannend: Vergleich der GFS-Analyse Dezember 1962 mit der GFS-Prognose für Dezember 2019. Verschneiter Wintermorgen im Sauerland – Panorama-webcam – und im Schwarzwald – webcam – im Erzgebirge – webcam – im Bay. Wald – webcam und in Garmisch-Partenkirchen – webcam. NOAA/GFS mit verbreiteten Schneefällen zu Weihnachten 2019. Auch NOAA/CFSv2 weiter mit frostigen Weihnachten 2019 in Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Auch die NOAA/CFSv2-Prognose vom 10.12.2019 sieht – wie schon an den Vortagen – weiter frostige bis eisige Weihnachten 2019 in großen Teilen Europas mit Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) in winterlichen Bereichen um -10°C und kälter. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Frühe – und deshalb noch sehr unsichere – WO/GFS-Prognosen vom 10.12.2019 für Schneefall in Europa am 24. und 25.12.2019. Auch in Deutschland soll verbreitet Schnee fallen. Bei der gerechneten Wetterlage gehen starke Niederschläge von Regen in Schnee über, weiße Weihnachten sind regional auch im Tiefland möglich. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa

Zum Vergrößern anklicken. Ein herrlicher Wintermorgen am 10.12.2019 im Feldberggebiet nach einem Schneesturm am 9.12.2019. Quelle: wie oben

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der GFS-Analyse (links) vom 23.12.1962 zur GFS-Prognose vom 9.12.2019 (rechts) für die Wetterlage in Europa am 25.12.2019. Beide sehen eine Winterwetterlage mit einem kräftigen blockierenden Hoch über Skandinavien und tiefen Druck über Südeuropa mit Zufuhr kalter Luftmassen von Osten nach Mitteleuropa. Der Winter 1962/63 ist als Jahrhundertwinter bekannt…Quellen: Jahrhundertwinter und WZ GFS-Prognosen

Update 9.12.2019: WO/GFS: Zunehmendes Schneefallrisiko in dieser Woche in Deutschland. Kräftiges Schneetreiben im Hochsauerland – Live-Webcam. Für alle ungeduldigen Winterfans: Der Jahrhundertwinter 1962/63 fing erst kurz vor Weihnachten 1962 an… UWZ: Schneesturm im Hochschwarzwald.

Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Warnung vor Schneesturm am 9.12.2019 im Hochschwarzwald. Quelle: UWZ-Warnungen

Zum Vergrößern anklicken. Ab heute Mittag, 9.12.2019 kräftiges Schneetreiben im Hochsauerland. Quelle: Live-Webcam mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Ab heute Mittag, 9.12.2019 kräftiges Schneetreiben im Hochsauerland, wenig später ist alles weiß (s.o.). Quelle: Live-Webcam mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognosen vom 9.12.2019 für das Schneefallrisiko vom 11. bis 13.12.2019. Für große Teile Deutschlands werden nach Montag und Dienstag, 9./10.12.2019 weiter zunehmende Schneefälle bis in tiefe Lagen erwartet. Quelle: WO/GFS-Prognose Schneefallrisiko Deutschland

Update 8.12.2019: Hier kann morgen Schnee fallen. WO: Weitere Schneefälle folgen. Strat.-Modelle einig: Südliche Westlage und Troglage über Mitteleuropa um den 17.12.2019. CFSv2-Rechnungen für Weihnachten 2019 werden noch eisiger.

Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/CFSv2-Prognose vom 8.12.2019 sieht noch eisigere Weihnachten 2019 als in den Vortagen in großen Teilen Europas mit Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) in winterlichen Bereichen um -10°C und deutlich kälter. Dabei könnte über Südwestdeutschland eine scharfe LMG mit anhaltenden Schneefällen entstehen, die langsam nach Westen abgedrängt wird…Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklickn. Vergleich der StratosphärenPROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 7./8.12.19 für den 17.12.2019. Beide Modelle sehen einen kräftig entwickelten winterlichen arktischen Polarwirbel in der unteren Stratosphäre mit seinem Zentrum über der Zentralarktis. Über West- und Mitteleuropa liegt ein kalter Trog, der Polarjet und die Polarfront sind weit nach Süden bis Nordwestafrika abgedrängt. Bei Eintreffen dieser strammen südlichen Westdrift ist um den 17.12.2019 in großen Teilen Europas mit niederschlagsreichen und besonders in höheren Lagen mit winterlichen Verhältnissen zu rechnen. Quelle: ECMWF- und GFS-Strat.-Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognosen vom 8.12.2019 für das Schneefallrisiko vom 10. bis 13.12.2019. Vor allem für das südliche und für das südöstliche Deutschland werden nach Montag, 9.12.2019 weitere Schneefälle erwartet. Quelle: WO/GFS Schneefallrisiko Deutschland

Zum Vergrößern anklicken. Wie bereits seit Tagen sieht GFS auch am 8.12.2019 weiter verbreitete Schneefälle – nicht nur – in Deutschland am 9.12.2019 zur COP25 in Madrid. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa

Update 7.12.2019: GFS weiter mit wiederholten Schneefällen auch in Mitteleuropa in der kommenden Woche. „Donnerwetter“ mit Eiswinter und weissen Weihnachten 2019. CFSv2 erneut mit eisigen Weihnachten 2019 in Europa. GFS mit weissen Weihnachten 2019 von Russland bis Spanien.

Zum Vergrößern anklicken. Die frühe – und schon deshalb natürlich noch sehr unsichere – WO/GFS-Prognose vom 7.12.2019 rechnet für den 23.12.2019 weiter mit einer Blockade über dem Nordatlantik und einem umfangreichen Tiefdrucksystem über Skandinavien und Nordrussland. An der Südseite des Tiefdruckkomplexes ist am 23.12.2019 bereits kalte Meeresluft mit Schneefällen bis nach Spanien und Mitteleuropa vorgedrungen, Nachschub kommt von Nordwesten. Bei Eintrteffen dieser Wetterlage sind weisse Weihnachten 2019 von Russland bis Spanien auch in tieferen Lagen zu erwarten. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die numerische NOAA/CFSv2-Prognose vom 6.12.2019 sieht erneut eisige Weihnachten 2019 in großen Teilen Europas mit Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) in winterlichen Bereichen um -10°C. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die T-Prognose von „Donnerwetter“ vom 7.12.2019 sieht für Westdeutschland durchweg negative Abweichungen bis Mitte März 2020: Ein langer Eiswinter 2019/20 mit weissen Weihnachten 2019 ist möglich. Quelle: Donnerwetter
Zum Vergrößern anklicken. GFS12-Prognose vom 6.12.2019 für den überschaubaren Zeitraum von drei bis fünf Tagen: Wiederholte Schneefälle auch in Deutschland bis ins Tiefland ab Montag, 9.12.2019 bis mindestens Mittwoch 11.12.2019. Zunächst setzt sich ganz offensichtlich keine zonale, sondern wiederholt hinter den kräftigen Sturmtiefs eine meridionale Wetterlage in Mitteleuropa durch. Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa

Update 6.12.2019: Eisiger Nikolaus 2019 – nicht nur – in Deutschland. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) kommt nicht voran. Modelle noch uneinig: Schnee zum 3. Advent in Mitteleuropa? Weisser Nikolaustag 2019 im Sauerland – webcam.

Zum Vergrößern anklicken. Ein weisser Nikolaustag 2019 im oberen Sauerland/NRW. Quelle: webcam
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Prognosen von ECMWF (links) und GFS (rechts) vom 6.12.2019 für die Wetterlage in Europa am 15.12.2019 (3. Advent). Beide sehen eine stramme West- bis NW-Strömung mit teils milderen und teils kälteren Meeresluftmassen auf dem Weg nach Mitteleuropa. Bei GFS soll die Kaltluft zum 15.12.2019 bereits weiter östlich Richtung Mitteleuropa vorangekommen sein, so dass im Laufe des 3. Advents Schneefälle in Mitteleuropa auftreten können. Quelle: Wetterzentrale ECMWF- und GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis weiter hin und her und kommt bisher nicht näher zum Nordpol. Quelle: Position „Polarstern“ mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Mit bis zu zweistelligen Minusgraden am Boden zeigte sich auch die Nikolaus-Nacht zum 6.12.2019 in großen Teilen Deutschlands und in den Nachbarländern verbreitet frostig bis eisig. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Mit bis zu zweistelligen Minusgraden am Boden zeigte sich auch die Nikolaus-Nacht zum 6.12.2019 in NRW verbreitet frostig und mit bis zu -10°C am Boden eisig. Die WO-Karte (s.o.) zeigt in NRW nur Tmin/Boden bis zu -7°C…Quelle: WDR-Videotext S. 189

Update 5.12.2019: GFS mit Schnee von Sibirien bis Madrid/COP25 in der kommenden Woche. Narrenschiff „Polarstern“ (Position) weiter auf Kreuzerkurs im Kreis. GFS: Schneefall von Norden zu Weihnachten 2019?

Zum Vergrößern anklicken. Die frühe – und schon deshalb natürlich noch sehr unsichere – WO/GFS-Prognose vom 5.12.2019 rechnet für den 21.12.2019 mit einer Blockade über dem Nordatlantik und einem umfangreichen Tiefdrucksystem über Skandinavien und Nordrussland. Dabei soll sich eine Tiefdruckrinne, die von Nordrussland bis Irland reicht, langsam südostwärts verlagern, wobei zunehmend kalte und feuchte polare Luftmassen mit Schneefällen auch nach West- und Mitteuropa vordringen: Gute Aussichten für weiße Weihnachten bis ins Flachland auch in Deutschland…Quelle: WO/GFS Schneefallprognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Das deutsche Narrenschiff, der Klimapropaganda-Eisbrecher „Polarstern“ driftet auf seiner 140 Millionen-Euro-Tour fest im dicken Packeis weiter in Kreisen und kommt bisher nicht näher zum Nordpol. Quelle: MOSAiC-Tagebuch mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 5.12.2019 sieht – wie schon an den Vortagen – verbreitet Schneefälle in Europa am 12.12.2019 von Sibirien bis Spanien zur COP25 in Madrid. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa

Update 4.12.2019: Kalifornien: Fast zwei Meter Neuschnee in den Bergen – Straßen in die Skigebiete gesperrt. NOAA/CFSv2 mit eisigen Weihnachten 2019 in Europa. Nur im Norden Deutschlands keine eisige Dezembernacht.

Zum Vergrößern anklicken. Mit bis zu zweistelligen Minusgraden am Boden zeigte sich die Nacht zum 4.12.2019 außer im Norden Deutschlands verbreitet frostig bis eisig. Die kommende Nacht soll noch kälter werden (s. nächste Grafik). Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland

Zum Vergrößern anklicken. Die noch sehr frühe – und schon deshalb noch sehr unsichere – numerische NOAA/CFSv2-Prognose vom 4.12.2019 sieht eisige Weihnachten 2019 in großen Teilen Europas mit Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) in winterlichen Bereichen um -10°C. Die Chancen auf weiße Weihnachten 2019 liegen damit m.E. bis ins deutsche Tiefland weiter deutlich über 50%. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Kal

Der Nord-Winter 2019/20 steht im Zeichen der schwächsten Sonnenaktivität seit 200 Jahren. Weil die Sonne der dominante Treiber des Erdklimas ist, ist mit zunehmend kälteren Wintern – nicht nur – auf der Nordhalbkugel der Erde zu rechnen.

Vor 200 Jahren herrschte bei geringer Sonnenaktivität die „Kleine Eiszeit“ mit dem „Dalton-Minimum“ mit einer Reihe eisiger Winter und schlechter Ernten nicht nur in Europa.

Der Zusammenhang mit einer über Jahrzehnte geringen Sonnenfleckenaktivität und dem Temperaturverlauf in West- und Mitteleuropa ist durch Dr. Horst Malberg, Univ. Prof. a.D. für Meteorologie und Klimatologie und vieljähriger Leiter des Meteorologischen Instituts der Freien Universität Berlin eindeutig belegt: Fakten zum Klimawandel seit der Kleinen Eiszeit.

Eine aktuelle Auswertung zeigt die hohe statistische Wahrscheinlickeit für kalte Winter in Europa bei den schwächsten Sonnenzyklen nach 1948.

Zum Vergrößern anklicken. Die Winter in Europa nach 1948 mit der bisher schwächsten Sonnenaktivität waren allesamt deutlich kälter als das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010. Die Sonnenaktivität im Jahr 2019 ist im November auf Rang 1 der schwächsten Zyklen. Hinweis: Das NOAA-System verlangt die Eingabe des Jahres mit dem letzten Wintermonat, also des Februars wie z.B. für den Winter 1954/55 das Jahr 1955. Quelle: NOAA Reanalyse und Langfristwetter

Der Winter 2019/20 hat sowohl in Teilen Nordamerikas als auch in Teilen Europas bereits ungewöhnlich früh und heftig mit historischen Kälte- und Schneerekorden begonnen.

Die aktuellen Signale aus der mittleren und oberen Stratosphäre zeigen ein ungewöhnliches Verhalten des dominanten winterlichen arktischen Polarwirbels im November 2019: Durch eine anhaltende kräftige Erwärmung mit Druckanstieg über der pazifischen Seite der Arktis wird der eisige Polarwirbel insgesamt zur atlantischen Seite Richtung Eurasien verschoben.

(zum Vergrößern anklicken)

Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) in der oberen Stratospäre (10hPa/31km Höhe) zeigt ein Yin und Yang-Muster: Starker Druckanstieg über der pazifischen Seite der Arktis hat den kalten Polarwirbel weit zur atlantischen Seite verschoben. Ähnlich ungewöhnliche Druckverhältnisse in Folge kräftiger Stratospärenerwärmungen haben in der Vergangenheit zeitversetzt um etwa 10 bis 14 Tage zu heftigen Kaltlufausbrüchen in die mittleren Breiten der NH geführt: Rechtzeitig zur COP25 also…Quelle: NOAA Reanalyse Geo NH

Deshalb sind zeitversetzt mit verstärkter Nordströmung auch in Richtung Europa Ausbrüche arktischer Kaltluftmassen mit verbreiteten Schneefällen zu erwarten.

Die Wettermodelle sehen dies übereinstimmend bereits seit einigen Tagen, wie ich hier und hier schon beschrieben habe.

Zum Vergrößern anklicken. Vergleich der StratosphärenPROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 30.11.2019 für den 1012.2019. Beide Modelle sehen weiter einen gut entwickelten winterlichen arktischen Polarwirbel in der unteren Stratosphäre mit seinem Haupt-Zentrum über Nordeuropa. Dies lenkt den Polarjet durch eine Atlantikblockade direkt von Grönland Richtung Europa und die Polarfront wird weit nach Süden bis Nordwestafrika abgedrängt. Bei Eintreffen dieser extremen Großwetterlage ist um den 10.12.2019 pünktlich zur COP 25 in großen Teilen Europas mit winterlichen Verhältnissen und verbreiteten Schneefällen zu rechnen. Quelle: ECMWF- und GFS-Strat.-Prognosen mit Ergänzungen

Auch die aktuellen Berechnungen der Wettermodelle sehen die Umstellung auf zunehmend tiefwinterliche Verhältnisse in Europa bei Andauern der heftigen Winterstürme in Nordamerika in Laufe der kommenden Woche.

(zum Vergrößern anklicken)

Die ECMWF- und GFS-Prognosen vom 3.12.2019 zeigen für den 10./11.12.2019 übereinstimmend einen Vorstoss arktischer Luftmassen nach Europa und nach Nordamerika mit Abweichungen der Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) bis zu minus 12°C. Quelle: Wetterzentrale ECMWF- und GFS-Prognosen
Die ECMWF- und GFS-Prognosen vom 3.12.2019 zeigen für den 102/13.12.2019 übereinstimmend einen Vorstoss arktischer Luftmassen nach Europa und nach Nordamerika mit Abweichungen der Temperaturen in 1500m Höhe (850hPa) bis zu minus 12°C. Quelle: Wetterzentrale ECMWF- und GFS-Prognosen

Fassen wir mal zusammen: Die Wahrscheinlichkeit eines eher kalten Winters 2019/20 auf der Nordhalbkugel ist wegen des andauernden tiefsten Sonnenfleckenminimums seit 200 Jahren deutlich höher als 50 Prozent. Die konkreten Modell-Aussichten für den überschaubaren Dezember 2019 folgen bisher dieser Tendenz.

Bei Andauern der Störungen des arktischen Polarwirbel durch Stratosphärenerwärmungen ist mit weiteren kräftigen „Artic Outbreaks“ in die mittleren Breiten der NH – und damit bis hin zu weißen Weihnachten 2019 auch in Mitteleuropa – zu rechnen.

Den Blick auf die wichtige Nordatlantische Oszillation (NAO) und auf die Quasi-Biennial-Oszillation (QBO) in der äquatorialen Stratosphäre, die mit Winddrehung von West auf Ost von oben nach unten ebenfalls einen kalten NH-Winter begünstigen könnte, erspare ich mir heute, da ich zusammen mit meiner Frau in Vorbereitungen auf die Jungfernfahrt mit der AIDAmira von Mallorca nach Kapstadt bin – Heiligabend sind wir zurück. Nachtrag: AIDA teilt soeben per SMS mit, dass die Reise aus technischen Gründen ausfällt.

Übrigens: ECMWF rechnet heute mit drei mächtigen „Arctic Outbreaks“ auf der NH zum Ende der COP25 am 13.12.2019: Nordpazifik/Haweii, Nordamerika, Westhälfte Europa.

Zum Vergrößern anklicken. ECMWF12-Prognose vom 3.12.2019 mit drei mächtigen „Arctic Outbreaks“ in die mittleren Breiten der NH. Quelle: ECMWF-Prognose

Letzte Meldung zur COP 25: Schneesturm sorgt für anhaltendes Chaos in 14 Bundesstaaten der USA – Video.

Zum Vergrößern anklicken. Seit Ende September 2019 versinken Teile der USA und Kanadas in Eis und Schnee. Seit einigen Tagen ziehen mehrere Sturmtiefs langsam von West nach Ost über die USA und haben am 3.12.2019 erneut die Ostküste erreicht, wodurch in 14 Bundesstaaten Schneechaos herrscht, während in Madrid Zehntausende Klimanarren auf der COP25 über die Begrenzung der angeblichen Klimaerwärmung faseln. Quelle: Video

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich eine besinnliche Adventszeit und verbleibe wie immer

herzlich euer

Schneefan2015

 

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63 Gedanken zu “Schwächste Sonne seit 200 Jahren: Eiswinter oder Mildwinter 2019/20 ?

  1. Die 10% von Solar und Windenergie werden schnell zusammenschrumpfen. Ein kräftiges Hoch mit Kerndruck von 1040 liegt in den nächsten Tagen über Mitteleuropa.
    Bedeutet im Winter quasi Windstille und nur auf den Bergen Sonne, Inversion eben.

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  2. Hallo Schneefan,
    zum Thema „Die Erde kühlt ab“.
    Gibt es irgendwo statistische Auswertungen über den globalen prozentualen Bedeckungsgrad der Erde mit Wolken? So, wie bei den kontinuierlichen Messungen der Sonnenaktivität?
    Gerade in der Phase einer schwächelnden Sonne wären doch Statistiken darüber ebenso interessant wie die eifrig ermittelten „globalen“ Temperaturverläufe. Beim regelmäßigen Betrachten der Erde von oben (Wetter online) gewinne ich zunehmend den Eindruck, die Wolkenbedeckungen über der nördlichen und südlichen Hemisphäre sich seit einiger Zeit verstärkt haben und die Temperaturen auch durch die verstärkte Wolkenbildung sinken müssten.

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      1. hallo schneefan,
        Danke für Deine schnelle Recherche.
        Einen schönen Tag wünscht Dir
        Ein Hobby-Wetterfrosch aus Thüringen

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