Siebenschläfer: Fällt der Sommer 2020 ins Wasser?

Update 10.7.2020: Modelle weiter einig: Reichlich Regen in den kommenden 10 Tagen in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagsprognosen vom 10.7.2020 von ECMWF (links) und von China (rechts) sehen bis zum 20.7.2020 verbreitet um 30mm bis 40mm Niederschlag – nicht nur – in Deutschland: Von der nach einem schon nassen Juni 2020 eher albernen WO-Klima-Alarm-Dürre 2020 vom 26.5.2020 weiter keine Spur… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter Niederschlags-Prognosen

Update 9.7.2020: GFS mit Juli-Sintflut statt WO-Dürre – Sommerphantasien bis Ende Juli 2020 nur im OP-Hauptlauf. Ex-Tropensturm „EDOUARD“ überquert in Nacht Deutschland – Gewitter mit Starkregen in Süddeutschland und Temperatursturz mit Schneefällen in den Alpen erwartet. Luftmassengrenze mit bis zu 18°C Differenz über Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Am 9.7.2020 liegt eine kräftige Luftmassengrenze LMG) mitten über Deutschland. Dabei treten mit Temperaturen von 12,9°C bei Regen in Norddeutschland und bis zu 31,2°C bei Sonne im Südwesten Temperaturunterschiede bis zu 18°C auf. Hinter Ex-TS-EDOUARD werden sich die polaren Meeresluftmassen ab Freitag bis zu den Alpen mit einem Wettersturz durchsetzen. Quelle: Aktuelle Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 9.7.2020 zeigt den Ex-Tropensturm (TS) EDOUARD am 10.7.2020 mittags an der Grenze zu Polen: Er hat in der Nacht als völlig harmloses aussertropisches Randtief Deutschland mit Regenfällen überquert; dahinter strömt kühle Meeresluft nach Deutschland, die in Süddeutschland morgen Gewitter und Starkniederschläge auslöst und zu einem Temperatursturz mit Schneefällen in den Alpen führt. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 9.7.2020 für die 2m-Temperature) in Köln sehen – wie schon in den Vortagen – bis zum 25.7.2020 nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) Sommertage mit Tmax ab 25°C und wärmer. Die Temperaturen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) liegen durchweg unter der 25°-Linie. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 9.7.2020 rechnet mit gebietsweise sinntflutartigen Niederschlägen in Deutschland bis zum 25.7.2020. Dabei sollen im Norden bis zu 80mm, im Süden bis zu 170mm Regen, in den Hochlagen der Alpen auch bis zu 200cm Schnee fallen: Der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 entpuppt sich nach einem nassen Juni 2020 zunehmend als ziemlich albern… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschläge

Update 8.7.2020: Analyse: Erste Juliwoche 2020 verbreitet kühl und nass in Deutschland. Prognose: Dauerregen in Deutschland – sehr nasses Europa bis zum 24.7.2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 8.7.2020 rechnen zunächst mit Dauerregen in Deutschland und bis zum 24.7.2020 mit erheblichen Niederschlagsmengen in grossen Teilen Europas und auch auf Grönland: Sowohl in den Hochlagen der Alpen als auch auf Grönland dürften die Niederschläge meist als Sommerschnee fallen, wobei bis zu 200cm Neuschnee fallen können. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Temperaturen und der Niederschläge in Deutschland zeigt eine insgesamt kühle und nasse erste Juli-Woche 2020 in Deutschland. Dabei fielen im Nordwesten und im Süden gebietsweise mit mehr als 80mm bereits die durchschnittlichen Niederschlagssummen des gesamten Monats Juli. Quellen: Wetteranalyse Deutschland aktuell und Uni Karlsruhe aktuelles Wetter mit Ergänzungen.

Update 7.7.2020: Modelle einig: Polarjet über Deutschland bringt reichlich Regen. Zugspitze: Winterwetter mit Neuschnee bei -6°C im Sommer 2020 – webcam – Bodenfrost in der Eifel: Die „Globale Erwärmung“ am meteorol. Siebenschläfertag. Prognose: Ab morgen drei Tage Regenwetter. GFS/ENS-Prognose: Sommer in den kommenden zwei Wochen nur im OP-Hauptlauf.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 7.7.2020 für die 2m-Temperaturen in Köln sehen bis zum 23.7.2020 nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) Sommertage mit Tmax ab 25°C; die Temperaturen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) liegen durchweg unter der 25°-Linie. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose rechnet am 7.7.2020 (meteorol. meteorol. Siebenschläfertag) ab morgen mit drei Tagen Regen – nicht nur – in grossen Teilen Deutschlands: Der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 entpuppt sich nach einem nassen Juni 2020 zunehmend als ziemlich albern… 🙂 Quelle: WO/GFS-Niederschlagsprognosen
Zum Vergrößern anklicken. Mit Bodenfrost in der Eifel am 7.7.2020 (meteorol. Siebenschläfertag) zeigt sich mitten im Sommer 2020 die „Globale Erwärmung“, die seit ihrem knapp 19jährigen Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird… 🙂 Quelle: WDR Text S. 189
Zum Vergrößern anklicken. Mit -6°C und Neuschnee auf der Zugspitze zeigt sich die „Globale Erwärmung“ am meteorol. Siebenschäfertag am 7.7.2020 mitten im Sommer. Quelle: webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Mit -6°C auf der Zugspitze zeigt sich die „Globale Erwärmung“ am meteorol. Siebenschläfertag am 7.7.2020 mitten im Sommer: Ein Labsal für Alpengletscher… 🙂 Quelle: webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagsprognosen vom 7.7.2020 (meteorol. Siebenschläfertag) von ECMWF (links) und DWD (rechts) sind sich einig: Bis zum 13.7.2020 gibt es reichlich Regen vor allem in der Mitte Deutschlands. Ursache ist die andauernde Lage des Polarjets mit seiner Luftmassengrenze mitten über Deutschland, die kühle Meeresluftmassen in der Nordhälfte von subtropischen Luftmassen im Süden trennt und ihre Lage über mehrere Tage kaum verändert. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 7.7.2020 für den 8.7.2020 zeigt eine Tiefdruckkette über dem Nordatlantik, die in der strammen Westdrift des Polarjets mitten über Deutschland zieht und mehrere Tage Regen bringt. Bemerkenswert ist ein üblicherweise erst im Herbst eingelagerter Ex-Tropensturm (TS, also kein Ex-Hurrikan), der die frühe herbstliche Grosswetterlage bestätigt. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose

Update 6.7.2020: Modelle mit unterschiedlichen Niederschlagsprognosen. DWD: Polarjet weiter über Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Prognose vom 6.7.2020 sieht den Polarjet in rund 9000m (300hPa) auch am kommenden Wochenende weiter mit Windgeschwindigkeiten um 200km/h über Deutschland: Damit bleiben das Atlantik-Regime mit einer strammen Westdrift über Mitteleuropa und eine teils herbstliche Witterung zunächst erhalten. Quelle: DWD-Prognose Polarjet mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die Modelle aus China (links) und vom DWD (rechts) rechnen am 6.7.2020 für die kommenden sieben Tage mit recht unterschiedlicher Niederschlagsverteilung vor allem im Norden Deutschlands: Während das China-Modell dort reichlich Regen sieht, liegen die höheren Niederschlagsmengen beim DWD weiter südlich vor allem im Westen und in der Mitte Deutschlands. Quelle: Kachelmannwetter Niederschlagsprognosen

Update 5.7.2020: Morgen Sommerschnee bis unter 1800m in den Alpen. Übrigens: „Die Wintersaison im Sauerland ist beendet.“ Kühle Aussichten für die kommende Woche in grossen Teilen Europas.

Zum Vergrößern anklicken. Verbreitet kühles Europa in der kommenden Woche: Sowohl die durchschnittlichen Abweichungen der 2m-Temperaturen in den kommenden sieben Tagen ab dem 5.7.2020 (links) als auch der Siebentagetrend (rechts) zeigen ein verbreitet kühles oder ein abkühlendes Europa (blaue Farben). Quelle: T-Prognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: WDR-Videotext S. 196
Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognose vom 5.7.2020 mit Sommerschneefall bis unter 1800m am 6.7.2020 in Teilen der Alpen. Die „Globale Erwärmung“ bei der Arbeit, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird. 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognose Sommerschnee Alpen

Update 4.7.2020: Polarjet rast mit bis zu 290km/h über Deutschland. Extremer Wechsel der Grosswetterlage über Europa zum Monatswechsel. GFS weiter mit reichlichen Niederschlägen bis zu 200mm in Europa. KNMI-Prognose: Mehr Herbst als Sommer.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/KNMI-Frontenpognose vom 4.7.2020 zeigt am 5.7.2020 eine Herbstwetterlage über Europa: Zwischen einem blockierenden Hoch über dem Nordatlantik und einem komplexen Tiefdrucksystem über dem Nordmeer und Skandniavien werden hochreichende subpolare Meeresluftmassen in mehreren Staffeln auch nach Mitteleuropa geführt: Von Sommer keine Spur. Quelle: WO/KNMI-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 4.7.2020 für die Niederschlagssummen in Europa rechnet auch in Deutschland mit bis 200mm bis zum 20.7.2020. Da is nix mit dem lächerlichen WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der beiden NOAA-Reanalysen für die Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 9000m (300hPa) über Europa vom 16. bis 29.6.2020 (links) und vom 30.6. bis 1.7.2020 (rechts) zeigen die extreme Umstellung der Grosswetterlage im Monatswechsel Juni/Juli 2020 (Siebenschläferzeitraum): Durch die völlige Umkehr der Druckverhältnisse von Hoch zu Tief über Skandinavien hat die Höhen-Strömung über Mitteleuropa von Ost auf West gedreht: Der Atlantik hat die Regie übernommen. Diese neue Grosswetterlage hat durch Erhaltungsneigung eine hohe Wahrscheinlickeit, sich bis Mitte August 2020 fortzusetzen… Quelle: NOAA-Reanalyse GEO Europa
Zum Vergrößern anklicken. Eine stramme herbstliche Westdrift über Deutschland am 4.7.2020. Quelle: WDR-Videotext S. 191
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 4.7.2020 rechnet für den 6.4.2020 damit, dass der Polarfrontjetstream (Polarjet) in rund 9000m (300hPa) mit Windgeschwindigkeiten zwischen 190 und 290km/h mitten über Deutschland rast: Die Folge ist stürmisches Herbstwetter mit wiederholten Niederschlägen vor allem in Norddeutschland im Siebenschläferzeitraum Anfang Juli. Quelle: GFS-Prognose Polarjet mit Ergänzungen

Update 3.7.2020: GFS mit Trog über Mitteleuropa ohne Ende – kein Sommerwetter in Sicht. DWD-Prognose: Der Atlantik führt weiter Regie.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 3.7.2020 rechnet weiter mit einem umfangreichen Tiefdrucksystem über dem Nordatlantik und über West- und Nordeuropa: Der Atlantik führt weiter Regie beim Wetter auch in Mitteleuropa im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli 2020. Dabei werden im Wechsel mildere und kühlere Meeresluftmassen herangeführt, die wiederholt Niederschläge bringen und vor allem Richtung Norddeutschland einen eher herbstlichen Eindruck vermitteln. Bei nahezu täglichen Regenfällen und nach einem recht nasssen Juni 2020 mit wiederholten gebietsweisen Überflutungen (hier, hier, hier, hier wirkt der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 3.7.2020 für die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Köln sehen bis zum 18.7.2020 kaum einen Sommertag mit Tmax ab 25°C (etwa 11°C in 1500m). Die Temperaturen liegen sowohl im ENS-Mittel (fette weisse Linie) als auch im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) fast durchweg unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie). Quelle: GFSENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Stratosphären-Prognosen (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 3.7.2020 zeigen bis zum 18.7.2020 einen in mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen stratosphärischen Polarwirbel mit seinem Zentrum bei Grönland. Dabei erstreckt sich ein kräftiger kalter Trog über große Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose setzt sich das unbeständige und teils herbstliche Wetter im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit fort und führt weiter zu teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland, die in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax unter 25°C auch in Mitteleuropa vor allem nach Norden hin andeutet. Quelle: GFS mit Ergänzungen

Update 2.7.2020: Extremer Dauerregen im Westen Deutschlands – fast ein Viertel des Monatsniederschlags am ersten Tag in Düsseldorf. ARD mit extremer Hitze: Bis zu 278 Grad am Oberrhein… – Juli-Schneefall auf der Zugspitze. GFS-Prognose: Arktischer Polarwirbel Mitte Juli 2020 zwischen Island und Irland. Schwere Gewitter über NRW: Keine zeitgerechten Warnungen von UWZ und DWD.

Zum Vergrößern anklicken. Das Gewitterradar zeigt am 2.7.2020 um 22.35 Uhr Gewitter im Raum Köln, die weder von der UWZ noch vom DWD zeitgerecht bewarnt wurden. Quelle: Gewitteradar Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. DWD-Warnungen vor schweren Gewittern im Grossraum Köln am 2.7.2020, als die Gewitter schon aktiv waren: Völliges Versagen des DWD. Quelle: DWD-Warnungen Gewitter
Zum Vergrößern anklicken. Trotz schwerer Gewitter im Raum Köln am 2.7.2020 ab 22.30 Uhr keinerlei Vorwarnungen der UWZ bis 20.40 Uhr: Völliges Versagen. Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Stratosphären-Prognose (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 2.7.2020 zeigt am 18.7.2020 einen in mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen stratosphärischen Polarwirbel mit seinem Zentrum bei Island. Dabei grenzt das Zentrum an Irland und bildet einen kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose setzt sich das unbeständige und zeit- und gebietsweise herbstliche Wetter im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit fort und führt weiter zu teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland, die wegen der kühlen Troglage in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die verbreitet ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax meist unter 25°C andeutet. Quelle: GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Juli-Schneefall auf der Zugspitze am 2.7.2020 bei Temperaturen um 2°C: Siebenschläfer 2020 bei der Arbeit… Quelle: WO-Analyse aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Der Fehlerteufel – oder Schellnhuber (Selbstverbrennung)? – hat sich am 2.7.2020 in den Teletext der ARD eingeschlichen und extreme Hitze bis zu 278 Grad am Oberrhein für den kommenden Sonntag, 5.7.2020 angesagt… 🙂 Quelle: ARD-Teletext S. 174
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Niederschlagssummen am 1.7.2020 (links) zeigt vor allem im Westen extreme Regenmengen bis zu einem knappen Viertel des Monatsniederschlags an nur einem Tag. Die GFS-Prognose (rechts) zeigt bis über die Mitte des Monats Juli noch größere Regenmengen am Niederrhein: Von regionaler Trockenheit keine Spur mehr. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Niederschlagsprognosen

Update 1.7.2020: Dauerregen und Gewitter in NRW beenden regionale Trockenheit am Niederrhein. UWZ Warnungen vor WO-Dürre 2020 mit Dauerregen und Schwergewittern.

Zum Vergrößern anklicken. Die UWZ warnt am 1.7.2020 verbreitet vor WO-Dürre 2020 mit Dauerregen und Schwergewittern in Deutschland. Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. Heute wird die regionale Trockenheit am Niederrhein durch Dauerregen und Gewitter mit Regenmengen bis zu 40l/m² binnen 24 Stunden in NRW beendet. Quelle: WDR-Videotext S. 112

Update 30.6.2020: GFS weiter mit Sommer-Sintflut im Juli 2020 – bis zu drei Meter Sommer-Neuschnee in den Hochalpen? UWZ-Vorwarnungen vor Gewittern und Starkregen in NRW ab heute Nacht. Strat.-Modelle weiter einig: Kräftiger Polarwirbeltrog über Mitteleuropa versaut den Sommer. GFS weiter ohne jegliche Sommerphantasien bis Mitte Juli 2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 30.6.2020 für die 2m-Temperaturen in Köln haben nun auch im Hauptlauf (fette grüne Linie) bis Mitte Juli 2020 jegliche Sommerphantasien mit Tmax von 25°C und mehr verloren. Bei nahezu täglichen Regenfällen und nach einem recht nasssen Juni 2020 mit wiederholten gebietsweisen Überflutungen (hier, hier, hier, hier) wirkt der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: GFSENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 29./30.6.2020 wie schon an den Vortagen bei beiden um den 9.7.2020 einen im mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen und ungewöhnlich weit nach Süden ausgreifenden stratosphärischen Polarwirbel mit einem kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose ist im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit und teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland zu rechnen, die wegen der kühlen Troglage in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die verbreitet ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax meist unter 25°C andeutet. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Vorwarnungen vom 30.6.2020 vor Starkregen und Gewittern in NRW bis zu 40mm ab der kommenden Nacht. Der Juli 2020 startet wie erwartet: Nach einem recht nasssen Juni 2020 mit wiederholten gebietsweisen Überflutungen (hier, hier, hier, hier) wirkt der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: UWZ-Vorwarnungen NRW
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 30.6.2020 bleibt weiter bei gebietsweise sintflutartigen Niederschlägen in Deutschland bis Mitte Juli 2020. Dabei können in den Hochlagen der Alpen bis zu knapp drei Meter Sommer-Neuschnee fallen: Gletscherzuwachs im Sommer 2020…? Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen

Update 29.6.2020: GFS mit Sommer-Sintflut im Juli 2020. CFSv2 mit Dürre im Juli 2020 in Deutschland – Kontraste. Strat.-Modelle einig: Nasse Troglage über Mitteleuropa dauert an. DWD mit Herbstwetterlage zum Monatswechsel.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 29.6.2020 rechnet für den 30.6.2020 mit einer Herbstwetterlage: Das umfangreiche Tiefdrucksystem „SYLVIA“ über Skandinavien führt auf seiner Westseite hochreichende polare Meeresluftmassen vom Nordmeer bis ins Seegbiet westlich von Irland, wodurch das Randtief „THEKLA“ entsteht und mit seinen Fronten nach Osten über Mitteleuropa zieht. Dabei bleibt es überwiegend windig, nass und vor allem nach Norden recht kühl. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 28./29.6.2020 bei beiden um den 8.7.2020 einen in mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen Polarwirbel mit einem kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas, der bei GFS ausgeprägter ist als bei ECMWF. Bei Eintreffen dieser Prognosen ist im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit und teils kräftigen Niederschlägen in großen Teilen Deutschlands zu rechnen, die in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax unter 25°C bedeutet. Ein erneuter Hinweis auf den weiteren Verlauf des Sommers 2020 in Mitteleuropa…? Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Starker Kontrast der aktuellen Niederschlagsprognosen am 29.6.2020 von NOAA/CFSv2 (links) und von ECMWF (Mitte) und GFS (rechts) für die Niederschläge in Deutschland im Juli 2020: CFSv2-Dürre oder ECMWF/GFS-Sintflut…? Quellen: CFSv2-Prognosen Juli 2020 Europa und Kachelmannwetter ECMWF/GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 28.6.2020 rechnet mit sintflutartigen Niederschlägen in großen Teilen Deutschlands bis Mitte Juli 2020. Dabei sollen im Osten Deutschlands bis zu 245mm fallen. Der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 wirkt zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: WO/GFS-Niederschlagsprognosen

Update 28.6.2020: GFS mit reichlich Regen im Juli 2020 – bis zu zwei Meter Sommer-Neuschnee in den Hochalpen? Auch DWD mit viel Regen in der kommenden Siebenschläferwoche.

Zum Vergrößern anklicken. Auch der DWD rechnet mit seiner Prognose vom 28.6.2020 mit reichlich Regen in der kommenden Siebenschläferwoche bis zum 5.7.2020. Ein weiterer Hinweis auf einen eher kühlen und sehr nassen weiteren Verlauf des Sommers…? Von WO-Klima-Alarm-Dürre 2020 jedenfalls weiter keine Spur. 🙂 Quelle: Kachelmannwetter DWD-Prognose
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 28.6.2020 rechnet bis Mitte Juli 2020 mit reichlichen Niederschlägen – nicht nur – in Deutschland. Verbreitet fallen Mengen um 40mm, in äußersten Norden und am Alpenrand werden bis zu 100mm bzw. 150mm erwartet. Dort ist nach einem nassen Juni mit weiteren Überflutungen zu rechnen. In den Hochlagen der Alpen werden bei kühler Witterung bis zu zwei Meter Sommer-Neuschnee erwartet: Wachsen die Alpengletscher im Sommer 2020…? Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschläge

Die Wettermodelle sehen übereinstimmend seit Tagen die Übernahme der Wetter-Regie durch den Nordatlantik für Mitteleuropa. Im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli stellt sich daher die Frage: Fällt der Sommer 2020 ins Wasser?

Der DWD sieht bereits seit gestern am 30.6.2020 ein Sturmtief bei Schottland, dass eine kühle und nasse Witterungsperiode über Mitteleuropa einleitet.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Prognose vom 25.6.2020 rechnet mit einem kräftigen Sturmtief bei Schottland am 30.6.2020: Mit einer kräftigen Westdrift in rund 9000m Höhe (300hPa, Polarjet) über West- und Mitteleuropa übernimmt der Atlantik die Regie beim Wetter pünktlich im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli 2020. Ein Hinweis auf den weiteren kühlen und nassen Verlauf des Sommers 2020…? Quelle: DWD-Prognose Wetterlage Europa

GFS sieht diese mögliche Entwicklung seit Tagen.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFSENSemble-Prognose vom 25.6.2020 sieht ab dem 28.6.2020 bis zum 11.7.2020 in Köln den Sommer mit Tmax 25°C und wärmer nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie), das ENS-Mittel (fette weisse Linie) sieht das bei reichlichen Niederschlägen im Siebenschläferzeitraum nicht. Ein Hinweis auf den weiteren Verlauf des Sommers 2020…? Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen

Die beiden Stratosphären-Modelle von ECMWF und GFS bestätigen aktuell die sich anbahnende Annäherung des Polarwirbels Richtung Europa und das Einsetzen einer kräftigen Westdrift auch über Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 25./26.6.2020 bei beiden um den 5.7.2020 einen im mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen Polarwirbel mit einem kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas, der bei ECMWF ausgepägter ist als bei GFS. Bei Eintreffen dieser Prognose ist im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit verstärkter Tiefdrucktätigkeit und teils kräftigen Niederschlägen in Deutschlands zu rechnen, die in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Anmarsch, die ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax unter 25°C – zeitweise unter 20°C – andeutet. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Die Erhaltungsneigung von Grosswetterlagen kann nach ihrer Umstellung bis zu acht Wochen betragen, was bei den derzeitigen PROGNOSEN bis Ende August 2020 dauern könnte: Der Sommer 2020 wäre also praktisch gelaufen…

Hoffen wir also, dass sich die Modelle irren und warten gemeinsam ab, wie sich die Grosswetterlage in der gemessenen Realität in den kommenden zwei Wochen entwickelt.

Letzte Meldung: DWW-Frontenprognose: Versaut uns Siebenschläfertief „SYLVIA“ den Sommer?

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 26.6.2020 sieht am 27.6.2020 den Tiefkomplex „SYLVIA“ über den Britischen Inseln. In mehreren Schüben werden kühle atlantische Luftmassen nach Mitteleuropa geführt: Der Atlantik übernimmt die Regie und die Grosswetterlage stellt sich im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli um. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose

Herzlich euer

Schneefan2015

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Update 10.7.2020: Modelle weiter einig: Reichlich Regen in den kommenden 10 Tagen in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagsprognosen vom 10.7.2020 von ECMWF (links) und von China (rechts) sehen bis zum 20.7.2020 verbreitet um 30mm bis 40mm Niederschlag – nicht nur – in Deutschland: Von der nach einem schon nassen Juni 2020 eher albernen WO-Klima-Alarm-Dürre 2020 vom 26.5.2020 weiter keine Spur… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter Niederschlags-Prognosen

Update 9.7.2020: GFS mit Juli-Sintflut statt WO-Dürre – Sommerphantasien bis Ende Juli 2020 nur im OP-Hauptlauf. Ex-Tropensturm „EDOUARD“ überquert in Nacht Deutschland – Gewitter mit Starkregen in Süddeutschland und Temperatursturz mit Schneefällen in den Alpen erwartet. Luftmassengrenze mit bis zu 18°C Differenz über Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Am 9.7.2020 liegt eine kräftige Luftmassengrenze LMG) mitten über Deutschland. Dabei treten mit Temperaturen von 12,9°C bei Regen in Norddeutschland und bis zu 31,2°C bei Sonne im Südwesten Temperaturunterschiede bis zu 18°C auf. Hinter Ex-TS-EDOUARD werden sich die polaren Meeresluftmassen ab Freitag bis zu den Alpen mit einem Wettersturz durchsetzen. Quelle: Aktuelle Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 9.7.2020 zeigt den Ex-Tropensturm (TS) EDOUARD am 10.7.2020 mittags an der Grenze zu Polen: Er hat in der Nacht als völlig harmloses aussertropisches Randtief Deutschland mit Regenfällen überquert; dahinter strömt kühle Meeresluft nach Deutschland, die in Süddeutschland morgen Gewitter und Starkniederschläge auslöst und zu einem Temperatursturz mit Schneefällen in den Alpen führt. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 9.7.2020 für die 2m-Temperature) in Köln sehen – wie schon in den Vortagen – bis zum 25.7.2020 nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) Sommertage mit Tmax ab 25°C und wärmer. Die Temperaturen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) liegen durchweg unter der 25°-Linie. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 9.7.2020 rechnet mit gebietsweise sinntflutartigen Niederschlägen in Deutschland bis zum 25.7.2020. Dabei sollen im Norden bis zu 80mm, im Süden bis zu 170mm Regen, in den Hochlagen der Alpen auch bis zu 200cm Schnee fallen: Der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 entpuppt sich nach einem nassen Juni 2020 zunehmend als ziemlich albern… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschläge

Update 8.7.2020: Analyse: Erste Juliwoche 2020 verbreitet kühl und nass in Deutschland. Prognose: Dauerregen in Deutschland – sehr nasses Europa bis zum 24.7.2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 8.7.2020 rechnen zunächst mit Dauerregen in Deutschland und bis zum 24.7.2020 mit erheblichen Niederschlagsmengen in grossen Teilen Europas und auch auf Grönland: Sowohl in den Hochlagen der Alpen als auch auf Grönland dürften die Niederschläge meist als Sommerschnee fallen, wobei bis zu 200cm Neuschnee fallen können. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Temperaturen und der Niederschläge in Deutschland zeigt eine insgesamt kühle und nasse erste Juli-Woche 2020 in Deutschland. Dabei fielen im Nordwesten und im Süden gebietsweise mit mehr als 80mm bereits die durchschnittlichen Niederschlagssummen des gesamten Monats Juli. Quellen: Wetteranalyse Deutschland aktuell und Uni Karlsruhe aktuelles Wetter mit Ergänzungen.

Update 7.7.2020: Modelle einig: Polarjet über Deutschland bringt reichlich Regen. Zugspitze: Winterwetter mit Neuschnee bei -6°C im Sommer 2020 – webcam – Bodenfrost in der Eifel: Die „Globale Erwärmung“ am meteorol. Siebenschläfertag. Prognose: Ab morgen drei Tage Regenwetter. GFS/ENS-Prognose: Sommer in den kommenden zwei Wochen nur im OP-Hauptlauf.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 7.7.2020 für die 2m-Temperaturen in Köln sehen bis zum 23.7.2020 nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) Sommertage mit Tmax ab 25°C; die Temperaturen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) liegen durchweg unter der 25°-Linie. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose rechnet am 7.7.2020 (meteorol. meteorol. Siebenschläfertag) ab morgen mit drei Tagen Regen – nicht nur – in grossen Teilen Deutschlands: Der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 entpuppt sich nach einem nassen Juni 2020 zunehmend als ziemlich albern… 🙂 Quelle: WO/GFS-Niederschlagsprognosen
Zum Vergrößern anklicken. Mit Bodenfrost in der Eifel am 7.7.2020 (meteorol. Siebenschläfertag) zeigt sich mitten im Sommer 2020 die „Globale Erwärmung“, die seit ihrem knapp 19jährigen Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird… 🙂 Quelle: WDR Text S. 189
Zum Vergrößern anklicken. Mit -6°C und Neuschnee auf der Zugspitze zeigt sich die „Globale Erwärmung“ am meteorol. Siebenschäfertag am 7.7.2020 mitten im Sommer. Quelle: webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Mit -6°C auf der Zugspitze zeigt sich die „Globale Erwärmung“ am meteorol. Siebenschläfertag am 7.7.2020 mitten im Sommer: Ein Labsal für Alpengletscher… 🙂 Quelle: webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagsprognosen vom 7.7.2020 (meteorol. Siebenschläfertag) von ECMWF (links) und DWD (rechts) sind sich einig: Bis zum 13.7.2020 gibt es reichlich Regen vor allem in der Mitte Deutschlands. Ursache ist die andauernde Lage des Polarjets mit seiner Luftmassengrenze mitten über Deutschland, die kühle Meeresluftmassen in der Nordhälfte von subtropischen Luftmassen im Süden trennt und ihre Lage über mehrere Tage kaum verändert. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 7.7.2020 für den 8.7.2020 zeigt eine Tiefdruckkette über dem Nordatlantik, die in der strammen Westdrift des Polarjets mitten über Deutschland zieht und mehrere Tage Regen bringt. Bemerkenswert ist ein üblicherweise erst im Herbst eingelagerter Ex-Tropensturm (TS, also kein Ex-Hurrikan), der die frühe herbstliche Grosswetterlage bestätigt. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose

Update 6.7.2020: Modelle mit unterschiedlichen Niederschlagsprognosen. DWD: Polarjet weiter über Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Prognose vom 6.7.2020 sieht den Polarjet in rund 9000m (300hPa) auch am kommenden Wochenende weiter mit Windgeschwindigkeiten um 200km/h über Deutschland: Damit bleiben das Atlantik-Regime mit einer strammen Westdrift über Mitteleuropa und eine teils herbstliche Witterung zunächst erhalten. Quelle: DWD-Prognose Polarjet mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die Modelle aus China (links) und vom DWD (rechts) rechnen am 6.7.2020 für die kommenden sieben Tage mit recht unterschiedlicher Niederschlagsverteilung vor allem im Norden Deutschlands: Während das China-Modell dort reichlich Regen sieht, liegen die höheren Niederschlagsmengen beim DWD weiter südlich vor allem im Westen und in der Mitte Deutschlands. Quelle: Kachelmannwetter Niederschlagsprognosen

Update 5.7.2020: Morgen Sommerschnee bis unter 1800m in den Alpen. Übrigens: „Die Wintersaison im Sauerland ist beendet.“ Kühle Aussichten für die kommende Woche in grossen Teilen Europas.

Zum Vergrößern anklicken. Verbreitet kühles Europa in der kommenden Woche: Sowohl die durchschnittlichen Abweichungen der 2m-Temperaturen in den kommenden sieben Tagen ab dem 5.7.2020 (links) als auch der Siebentagetrend (rechts) zeigen ein verbreitet kühles oder ein abkühlendes Europa (blaue Farben). Quelle: T-Prognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: WDR-Videotext S. 196
Zum Vergrößern anklicken. WO/GFS-Prognose vom 5.7.2020 mit Sommerschneefall bis unter 1800m am 6.7.2020 in Teilen der Alpen. Die „Globale Erwärmung“ bei der Arbeit, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird. 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognose Sommerschnee Alpen

Update 4.7.2020: Polarjet rast mit bis zu 290km/h über Deutschland. Extremer Wechsel der Grosswetterlage über Europa zum Monatswechsel. GFS weiter mit reichlichen Niederschlägen bis zu 200mm in Europa. KNMI-Prognose: Mehr Herbst als Sommer.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/KNMI-Frontenpognose vom 4.7.2020 zeigt am 5.7.2020 eine Herbstwetterlage über Europa: Zwischen einem blockierenden Hoch über dem Nordatlantik und einem komplexen Tiefdrucksystem über dem Nordmeer und Skandniavien werden hochreichende subpolare Meeresluftmassen in mehreren Staffeln auch nach Mitteleuropa geführt: Von Sommer keine Spur. Quelle: WO/KNMI-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 4.7.2020 für die Niederschlagssummen in Europa rechnet auch in Deutschland mit bis 200mm bis zum 20.7.2020. Da is nix mit dem lächerlichen WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der beiden NOAA-Reanalysen für die Abweichungen des Geopotentials (Luftdrucks) vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 9000m (300hPa) über Europa vom 16. bis 29.6.2020 (links) und vom 30.6. bis 1.7.2020 (rechts) zeigen die extreme Umstellung der Grosswetterlage im Monatswechsel Juni/Juli 2020 (Siebenschläferzeitraum): Durch die völlige Umkehr der Druckverhältnisse von Hoch zu Tief über Skandinavien hat die Höhen-Strömung über Mitteleuropa von Ost auf West gedreht: Der Atlantik hat die Regie übernommen. Diese neue Grosswetterlage hat durch Erhaltungsneigung eine hohe Wahrscheinlickeit, sich bis Mitte August 2020 fortzusetzen… Quelle: NOAA-Reanalyse GEO Europa
Zum Vergrößern anklicken. Eine stramme herbstliche Westdrift über Deutschland am 4.7.2020. Quelle: WDR-Videotext S. 191
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 4.7.2020 rechnet für den 6.4.2020 damit, dass der Polarfrontjetstream (Polarjet) in rund 9000m (300hPa) mit Windgeschwindigkeiten zwischen 190 und 290km/h mitten über Deutschland rast: Die Folge ist stürmisches Herbstwetter mit wiederholten Niederschlägen vor allem in Norddeutschland im Siebenschläferzeitraum Anfang Juli. Quelle: GFS-Prognose Polarjet mit Ergänzungen

Update 3.7.2020: GFS mit Trog über Mitteleuropa ohne Ende – kein Sommerwetter in Sicht. DWD-Prognose: Der Atlantik führt weiter Regie.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 3.7.2020 rechnet weiter mit einem umfangreichen Tiefdrucksystem über dem Nordatlantik und über West- und Nordeuropa: Der Atlantik führt weiter Regie beim Wetter auch in Mitteleuropa im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli 2020. Dabei werden im Wechsel mildere und kühlere Meeresluftmassen herangeführt, die wiederholt Niederschläge bringen und vor allem Richtung Norddeutschland einen eher herbstlichen Eindruck vermitteln. Bei nahezu täglichen Regenfällen und nach einem recht nasssen Juni 2020 mit wiederholten gebietsweisen Überflutungen (hier, hier, hier, hier wirkt der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 3.7.2020 für die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Köln sehen bis zum 18.7.2020 kaum einen Sommertag mit Tmax ab 25°C (etwa 11°C in 1500m). Die Temperaturen liegen sowohl im ENS-Mittel (fette weisse Linie) als auch im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) fast durchweg unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie). Quelle: GFSENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Stratosphären-Prognosen (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 3.7.2020 zeigen bis zum 18.7.2020 einen in mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen stratosphärischen Polarwirbel mit seinem Zentrum bei Grönland. Dabei erstreckt sich ein kräftiger kalter Trog über große Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose setzt sich das unbeständige und teils herbstliche Wetter im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit fort und führt weiter zu teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland, die in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax unter 25°C auch in Mitteleuropa vor allem nach Norden hin andeutet. Quelle: GFS mit Ergänzungen

Update 2.7.2020: Extremer Dauerregen im Westen Deutschlands – fast ein Viertel des Monatsniederschlags am ersten Tag in Düsseldorf. ARD mit extremer Hitze: Bis zu 278 Grad am Oberrhein… – Juli-Schneefall auf der Zugspitze. GFS-Prognose: Arktischer Polarwirbel Mitte Juli 2020 zwischen Island und Irland. Schwere Gewitter über NRW: Keine zeitgerechten Warnungen von UWZ und DWD.

Zum Vergrößern anklicken. Das Gewitterradar zeigt am 2.7.2020 um 22.35 Uhr Gewitter im Raum Köln, die weder von der UWZ noch vom DWD zeitgerecht bewarnt wurden. Quelle: Gewitteradar Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. DWD-Warnungen vor schweren Gewittern im Grossraum Köln am 2.7.2020, als die Gewitter schon aktiv waren: Völliges Versagen des DWD. Quelle: DWD-Warnungen Gewitter
Zum Vergrößern anklicken. Trotz schwerer Gewitter im Raum Köln am 2.7.2020 ab 22.30 Uhr keinerlei Vorwarnungen der UWZ bis 20.40 Uhr: Völliges Versagen. Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Stratosphären-Prognose (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 2.7.2020 zeigt am 18.7.2020 einen in mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen stratosphärischen Polarwirbel mit seinem Zentrum bei Island. Dabei grenzt das Zentrum an Irland und bildet einen kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose setzt sich das unbeständige und zeit- und gebietsweise herbstliche Wetter im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit fort und führt weiter zu teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland, die wegen der kühlen Troglage in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die verbreitet ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax meist unter 25°C andeutet. Quelle: GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Juli-Schneefall auf der Zugspitze am 2.7.2020 bei Temperaturen um 2°C: Siebenschläfer 2020 bei der Arbeit… Quelle: WO-Analyse aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Der Fehlerteufel – oder Schellnhuber (Selbstverbrennung)? – hat sich am 2.7.2020 in den Teletext der ARD eingeschlichen und extreme Hitze bis zu 278 Grad am Oberrhein für den kommenden Sonntag, 5.7.2020 angesagt… 🙂 Quelle: ARD-Teletext S. 174
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Niederschlagssummen am 1.7.2020 (links) zeigt vor allem im Westen extreme Regenmengen bis zu einem knappen Viertel des Monatsniederschlags an nur einem Tag. Die GFS-Prognose (rechts) zeigt bis über die Mitte des Monats Juli noch größere Regenmengen am Niederrhein: Von regionaler Trockenheit keine Spur mehr. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Niederschlagsprognosen

Update 1.7.2020: Dauerregen und Gewitter in NRW beenden regionale Trockenheit am Niederrhein. UWZ Warnungen vor WO-Dürre 2020 mit Dauerregen und Schwergewittern.

Zum Vergrößern anklicken. Die UWZ warnt am 1.7.2020 verbreitet vor WO-Dürre 2020 mit Dauerregen und Schwergewittern in Deutschland. Quelle: UWZ-Warnungen
Zum Vergrößern anklicken. Heute wird die regionale Trockenheit am Niederrhein durch Dauerregen und Gewitter mit Regenmengen bis zu 40l/m² binnen 24 Stunden in NRW beendet. Quelle: WDR-Videotext S. 112

Update 30.6.2020: GFS weiter mit Sommer-Sintflut im Juli 2020 – bis zu drei Meter Sommer-Neuschnee in den Hochalpen? UWZ-Vorwarnungen vor Gewittern und Starkregen in NRW ab heute Nacht. Strat.-Modelle weiter einig: Kräftiger Polarwirbeltrog über Mitteleuropa versaut den Sommer. GFS weiter ohne jegliche Sommerphantasien bis Mitte Juli 2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 30.6.2020 für die 2m-Temperaturen in Köln haben nun auch im Hauptlauf (fette grüne Linie) bis Mitte Juli 2020 jegliche Sommerphantasien mit Tmax von 25°C und mehr verloren. Bei nahezu täglichen Regenfällen und nach einem recht nasssen Juni 2020 mit wiederholten gebietsweisen Überflutungen (hier, hier, hier, hier) wirkt der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: GFSENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 29./30.6.2020 wie schon an den Vortagen bei beiden um den 9.7.2020 einen im mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen und ungewöhnlich weit nach Süden ausgreifenden stratosphärischen Polarwirbel mit einem kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose ist im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit und teils kräftigen Niederschlägen in Deutschland zu rechnen, die wegen der kühlen Troglage in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die verbreitet ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax meist unter 25°C andeutet. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. UWZ-Vorwarnungen vom 30.6.2020 vor Starkregen und Gewittern in NRW bis zu 40mm ab der kommenden Nacht. Der Juli 2020 startet wie erwartet: Nach einem recht nasssen Juni 2020 mit wiederholten gebietsweisen Überflutungen (hier, hier, hier, hier) wirkt der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: UWZ-Vorwarnungen NRW
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 30.6.2020 bleibt weiter bei gebietsweise sintflutartigen Niederschlägen in Deutschland bis Mitte Juli 2020. Dabei können in den Hochlagen der Alpen bis zu knapp drei Meter Sommer-Neuschnee fallen: Gletscherzuwachs im Sommer 2020…? Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen

Update 29.6.2020: GFS mit Sommer-Sintflut im Juli 2020. CFSv2 mit Dürre im Juli 2020 in Deutschland – Kontraste. Strat.-Modelle einig: Nasse Troglage über Mitteleuropa dauert an. DWD mit Herbstwetterlage zum Monatswechsel.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 29.6.2020 rechnet für den 30.6.2020 mit einer Herbstwetterlage: Das umfangreiche Tiefdrucksystem „SYLVIA“ über Skandinavien führt auf seiner Westseite hochreichende polare Meeresluftmassen vom Nordmeer bis ins Seegbiet westlich von Irland, wodurch das Randtief „THEKLA“ entsteht und mit seinen Fronten nach Osten über Mitteleuropa zieht. Dabei bleibt es überwiegend windig, nass und vor allem nach Norden recht kühl. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 28./29.6.2020 bei beiden um den 8.7.2020 einen in mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen Polarwirbel mit einem kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas, der bei GFS ausgeprägter ist als bei ECMWF. Bei Eintreffen dieser Prognosen ist im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit anhaltender Tiefdrucktätigkeit und teils kräftigen Niederschlägen in großen Teilen Deutschlands zu rechnen, die in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Gange, die ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax unter 25°C bedeutet. Ein erneuter Hinweis auf den weiteren Verlauf des Sommers 2020 in Mitteleuropa…? Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Starker Kontrast der aktuellen Niederschlagsprognosen am 29.6.2020 von NOAA/CFSv2 (links) und von ECMWF (Mitte) und GFS (rechts) für die Niederschläge in Deutschland im Juli 2020: CFSv2-Dürre oder ECMWF/GFS-Sintflut…? Quellen: CFSv2-Prognosen Juli 2020 Europa und Kachelmannwetter ECMWF/GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 28.6.2020 rechnet mit sintflutartigen Niederschlägen in großen Teilen Deutschlands bis Mitte Juli 2020. Dabei sollen im Osten Deutschlands bis zu 245mm fallen. Der WO-Dürre-Klima-Alarm 2020 vom 26.5.2020 wirkt zunehmend lächerlich… 🙂 Quelle: WO/GFS-Niederschlagsprognosen

Update 28.6.2020: GFS mit reichlich Regen im Juli 2020 – bis zu zwei Meter Sommer-Neuschnee in den Hochalpen? Auch DWD mit viel Regen in der kommenden Siebenschläferwoche.

Zum Vergrößern anklicken. Auch der DWD rechnet mit seiner Prognose vom 28.6.2020 mit reichlich Regen in der kommenden Siebenschläferwoche bis zum 5.7.2020. Ein weiterer Hinweis auf einen eher kühlen und sehr nassen weiteren Verlauf des Sommers…? Von WO-Klima-Alarm-Dürre 2020 jedenfalls weiter keine Spur. 🙂 Quelle: Kachelmannwetter DWD-Prognose
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 28.6.2020 rechnet bis Mitte Juli 2020 mit reichlichen Niederschlägen – nicht nur – in Deutschland. Verbreitet fallen Mengen um 40mm, in äußersten Norden und am Alpenrand werden bis zu 100mm bzw. 150mm erwartet. Dort ist nach einem nassen Juni mit weiteren Überflutungen zu rechnen. In den Hochlagen der Alpen werden bei kühler Witterung bis zu zwei Meter Sommer-Neuschnee erwartet: Wachsen die Alpengletscher im Sommer 2020…? Quelle: Kachelmannwetter GFS-Prognosen Niederschläge

Die Wettermodelle sehen übereinstimmend seit Tagen die Übernahme der Wetter-Regie durch den Nordatlantik für Mitteleuropa. Im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli stellt sich daher die Frage: Fällt der Sommer 2020 ins Wasser?

Der DWD sieht bereits seit gestern am 30.6.2020 ein Sturmtief bei Schottland, dass eine kühle und nasse Witterungsperiode über Mitteleuropa einleitet.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Prognose vom 25.6.2020 rechnet mit einem kräftigen Sturmtief bei Schottland am 30.6.2020: Mit einer kräftigen Westdrift in rund 9000m Höhe (300hPa, Polarjet) über West- und Mitteleuropa übernimmt der Atlantik die Regie beim Wetter pünktlich im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli 2020. Ein Hinweis auf den weiteren kühlen und nassen Verlauf des Sommers 2020…? Quelle: DWD-Prognose Wetterlage Europa

GFS sieht diese mögliche Entwicklung seit Tagen.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFSENSemble-Prognose vom 25.6.2020 sieht ab dem 28.6.2020 bis zum 11.7.2020 in Köln den Sommer mit Tmax 25°C und wärmer nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie), das ENS-Mittel (fette weisse Linie) sieht das bei reichlichen Niederschlägen im Siebenschläferzeitraum nicht. Ein Hinweis auf den weiteren Verlauf des Sommers 2020…? Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen

Die beiden Stratosphären-Modelle von ECMWF und GFS bestätigen aktuell die sich anbahnende Annäherung des Polarwirbels Richtung Europa und das Einsetzen einer kräftigen Westdrift auch über Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 25./26.6.2020 bei beiden um den 5.7.2020 einen im mehrere grossflächige Teilwirbel zerfallenen Polarwirbel mit einem kräftigen kalten Trog über großen Teilen Europas, der bei ECMWF ausgepägter ist als bei GFS. Bei Eintreffen dieser Prognose ist im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli auch in Mitteleuropa mit verstärkter Tiefdrucktätigkeit und teils kräftigen Niederschlägen in Deutschlands zu rechnen, die in den Hochlagen der Alpen auch als Schnee fallen können: Eine stramme Westdrift ist im Anmarsch, die ein vorläufiges Ende des Sommerwetters mit Tmax unter 25°C – zeitweise unter 20°C – andeutet. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Die Erhaltungsneigung von Grosswetterlagen kann nach ihrer Umstellung bis zu acht Wochen betragen, was bei den derzeitigen PROGNOSEN bis Ende August 2020 dauern könnte: Der Sommer 2020 wäre also praktisch gelaufen…

Hoffen wir also, dass sich die Modelle irren und warten gemeinsam ab, wie sich die Grosswetterlage in der gemessenen Realität in den kommenden zwei Wochen entwickelt.

Letzte Meldung: DWW-Frontenprognose: Versaut uns Siebenschläfertief „SYLVIA“ den Sommer?

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 26.6.2020 sieht am 27.6.2020 den Tiefkomplex „SYLVIA“ über den Britischen Inseln. In mehreren Schüben werden kühle atlantische Luftmassen nach Mitteleuropa geführt: Der Atlantik übernimmt die Regie und die Grosswetterlage stellt sich im Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli um. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose

Herzlich euer

Schneefan2015

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31 Gedanken zu “Siebenschläfer: Fällt der Sommer 2020 ins Wasser?

  1. Moin moin,
    Gott ist das anstrengend, da bleibt der Hitzwellen/Dürresommer vorerst ein Wunschtraum für die Klimanarren da kommen sie wieder von jeder Ecke mit anderem Kram der die globale Erwärmung untermauern sollen.

    Gestern die Taz mit:
    „Hydrologe über Dürreperiode 2020: Bei uns wird Wasser knapp“

    und heute bei WO:
    „Nord- und Ostsee werden immer wärmer“

    Ich sehe sie schon, wie sie versuchen tonnenweise Eiswürfel in Nord/Ostsee zu werfen um die Temperaturen zu senken 🤣😂

    Gefällt 1 Person

  2. Habe den ZEIT-Artikel von der LQ-Tussie gelesen. Insgesamt für die ZEIT recht offen und gut, aber der Hinweis auf die Verschwörungstheoretiker ist mal wieder nur blabla. Hört auf Euch mit diesen Kampfbegriffen zu spalten! Es hängt immer mehr Menschen genauso aus dem Hals raus wie die ewige Nazikeule…
    Noch schlimmer sind einige user-comments auf den Kommentar von Thea Dingsbums wie: „..es brauch keine Modellierungen, weil die Schädlichkeit von CO2 wissenschaftlich erwiesen ist. Basta!“
    Geh lieber zurück in die Schule und befasse dich mit Atmosphärenwissenschaften anstatt FFF-Gaga! würde ich ihm/ihr/drittes-267. Geschlecht zurufen:-))

    Liken

    1. Und was genau möchtest du uns damit sagen H.S.? Ein weiterer der die Wahrheit sagt und untergeht wie alle anderen vor ihm das ist nicht neu und führt leider zu nichts.

      Liken

      1. Ich wollte Schneefan nur darauf aufmerksam machen. Habe erst jetzt gesehen, dass er den Artikel schon vorher verlinkt hat.
        Alles gut.

        Gefällt 1 Person

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