Modelle einig: Herbst 2020 in Mitteleuropa durchschnittlich kühl und nass – GFS mit Sintflut und drei Meter Schnee in den Alpen

Update 24.10.2020: Die wilde „LUCY“ bringt nass-kühles Oktoberwetter zurück.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 24.10.2020 sieht Orkantief „LUCY“ morgen Mittag vor Schottland und mit seiner Kaltfront mitten über Deutschland (links). Dahinter wird in breitem Strom erwärmte feuchte Polarluft herangeführt, wobei es zu Niederschlägen kommt (rechts). Die Schneefallgrenze sinkt dabei auf Höhen um 1200m. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WZ/GFS-Niederschlagsprognosen Europa

Update 23.10.2020: Prognosen: Hurrikan „Epsilon“ wird in der kommenden Woche steuerndes Orkantief im Nordatlantik mit Kurs Britische Inseln.

Zum Vergrößern anklicken. Der Hurrikan „Epsilon“ liegt heute, 23.10.2020 östlich von Bermuda (links) und soll in der Prognose bis Montag, 26.10.2020 als aussertropisches Tief weit östlich von Neufundland liegen. GFS (rechts) sieht Ex-Epsilon am 27.10.2020 als herbstliches Orkantief im Nordatlantik, dass in Richtung der Britischen Inseln zieht und als steuerndes Tief zunehmend Einfluss auf das Wetter in Europa gewinnt. Quellen: NOAA-Hurricane Center und GFS-Pognosen Wetterlage Europa

Update 21.10.2020: GFS mit zweiter Oktober-Kältewelle zum Monatsende.

Zum Vergrößern anklicken. Der GFS-7-Tage-Trend vom 20.10.2020 für die 2m-Temperaturen in Europa (links) zeigt erneut eine kräftige Abkühlung von Spanien über Frankreich bis nach Deutschland. Die T-Abweichungen in 1500m (850hPa) über Deutschland (rechts) sollen dabei nach vorübergehender Milderung bereits um den 27.10.2020 erneut bis zu -6°C unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen. Quellen: Sieben-Tage-Trend 2m-Temperaturen Europa und GFS-Prognosen TA Europa mit Ergänzungen

Update 20.10.2020: Eisige Oktober-Nacht – nicht nur – in Deutschland – bis -5°C am Boden in NRW. Oktoberkältewelle mit Milderung von Süden – bisher nasser und kühler Oktober 2020 in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Vom 1. bis 20.10.2020, morgens ist der Oktober 2020 mit gut 70 Prozent der Monatsmenge im Gebietsmittel Deutschlands bei den üblichen regionalen Unterschieden bisher ein nasser Monat, an einigen Stationen wurden bereits 100 Prozent überschritten. Mit rund -0,6°C zum WMO-Mittel ist er zudem bisher unterkühlt. Quelle: Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Vom 1. bis 19.10.2020 ist der Oktober im Gebietsmittel Deutschlands um rund -0,6°C unterkühlt zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Mit gut 70 Pozent der Monatsmengen fiel bei den üblichen regionalen Unterschieden ausreichender Niederschlag, an mehreren Stationen wurden bereits 100 Prozent überschritten. Quelle: Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Mit Mittagstemperaturen um 10°C und verbreitetem Bodenfrost setzt sich die fast zweiwöchige Oktoberkältewelle in Deutschland auch am 20.10.2020 fort, wobei von Süden Milderung erkennbar ist. Bis zum 19.10.2020 liegen die Temperaturen in Deutschland im Oktober 2020 rund -0,6°C unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010. Quelle: Aktuelle Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet wieder eine eisige Oktober-Nacht mit Frost und verbreitetem Bodenfrost in Deutschland am 20.10.2020. In NRW gab es sogar bis zu -5°C Bodenfrost, was in der WO-Karte (Mitte) mit Tmin/Boden nur bis zu -1°C leider wieder mal nicht zu erkennen ist…Quelle: WO-Analyse Tmin und Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 19.10.2020: Weitere teils frostige Nacht in Deutschland erwartet.

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon seit einigen Tagen im Oktober 2020 gab es auch in der Nacht zum 19.10.2020 vor allem im Süden und Norden Deutschlands erneut Bodenfrost (links), der auch in der kommenden Nacht zum 20.10.2020 vor allem im Süden erwartet wird (rechts). Hier sollte man sich am Morgen auf Strassenglätte durch Reif oder überfrorene Nässe einstellen. Quelle: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO-Prognosen Tmin Boden Deutschland

Update 18.10.2020: Zugspitze: Tiefverschneiter Traumwinter bei -7°C – Panorama-Webcam Zugspitze. Erste Skigebiete starten früh in die Saison.

Zum Vergrößern anklicken. „Bei uns in Deutschland muss man sich bis zu den ersten Schwüngen noch etwas gedulden. Auf der Zugspitze ist der Saisonstart für den 13. November geplant. Dort liegen bereits jetzt rund 60 Zentimeter Naturschnee.“ Oktober-Schnee ist ein typisches Zeichen für „Globale Erwärmung“… 🙂 Quelle: WO: Ski-Saison startet.
Zum Vergrößern anklicken. Traumwinter bei -7°C und mehr als einem halben Meter Schnee herrscht am 18.10.2020 nach dem Wettersturz am 25.9.2020; seit mehr als drei Wochen tiefer Winter auf der Zugspitze. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze

Update 17.10.2020: GEM mit reichlich Oktober-Schnee in Nordosteuropa. GFS mit nassem und kaltem Oktober-Finale.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 17.10.2020 sehen bis Ende Oktober reichlich Niederschlag (links) und ein kühles Finale (rechts) in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die GEM-Prognose vom 16.10.2020 rechnet für Ende Oktober mit teils kräftiger und verbreiteter Schneebedeckung grosser Teile Nord- und Nordosteuropas (weisse/rosa Farben). Der Winter 2010/21 hat bereits begonnen und kann sich auch in ganz Europa prächtig entwickeln… Quelle: GEM-Prognose Schneebedeckung Europa

Update 16.10.2020: DWD: Tief „Helga“ bringt erneut Polarluft. GFS mit Milderung in der kommenden Woche. Seit Tagen Temperaturen wie im November. Seit drei Wochen tiefer Winter auf der Zugspitze – webcam.

Zum Vergrößern anklicken. Mit -6°C und über einem halben Meter Schnee herrscht am 16.10.2020 nach dem Wettersturz am 25.9.2020 seit drei Wochen tiefer Winter auf der Zugspitze. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Auch am 16.10.2020 weiter Temperaturen wie im November: Die Oktober-Kältewelle 2020 dauert an. Quelle: Aktuelle Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 16.10.2020 sieht den Polarjet in 300 hPa (rund 9000m) am 21.10.2020 von Spanien über Frankreich nach Deutschland strömen; dabei werden subtropische Luftmassen herangeführt, die die lange Oktober-Kältewelle vorerst beenden. Quelle: GFS-Prognose Polarjet Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose rechnet am 16.102020 mit der erneuten Zufuhr polarer Luftmassen aus Norden zum Wochenende: Zwischen dem blockierenden Island-Hoch „Ottmar“ und dem Skaninavien-Tief „Helga“ werden erneut Meeresluftmassen polaren Ursprungs über Dänemark nach Mitteleuropa geführt. Damit bleibt der Oktober 2020 in Mitteleuropa vorerst weiter unterkühlt. Erst im Laufe der kommenden Woche deuten die Modelle Milderung an. Quelle: DWD-Frontenprognose Europa

Update 14.10.2020: Wieder eine frostige Oktobernacht in Teilen Deutschlands – NRW bis zu -6°C Bodenfrost. GFS erneut mit kräftigem Kaltluftvorstoss Ende Oktober 2020. Schnee auf dem Fichtelberg/Erzgebirge – webcam. GFS: Oktober-Kältewelle dauert bis zum Monatsende.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognose vom 14.10.2020 sieht für POTSDAM kein Ende der Oktober-Kältewelle bis zum Monatsende. Die 1500-Temperaturen liegen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) stets deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie), wobei zeitweise Abweichungen bis zu -8°C gerechnet werden. Ob das ein Zeichen der menschengemachten Erwärmung am PIK-Zentrum des deutschen Klimawahns ist…? 🙂 Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet fällt auf dem Fichtelberg am 14.10.2020 Schnee bei Temperaturen um 0°C und teils stürmischem Wind. Quelle: webcam Fichtelberg.
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognose (links, 100 hPa, rund 16 km Höhe) und die GFS-Prognose für die Wetterlage in Europa am 30.10.2020 (rechts) zeigen erneut einen kräftigen Trog des Polarwirbels über West- und Mitteleuropa. Dabei strömen erneut in einer Vb(fünfb)-ähnlichen Wetterlage polare Meeresluftmassen über Westeuropa nach Süden, über Mitteleuropa herrscht tiefer Luftdruck mit mehreren Teilwirbeln (rechts): Bei Eintreffen dieser Wetterlage ist weiter mit einem unterkühlten Oktober 2020 und vor allem im Osten und Süden Deutschlands mit starken Niederschlägen zu rechnen, die im höheren Bergland auch wieder zeitweise als Schnee fallen können. Quellen: GFS-Strat.-Prognosen und GFS-Prognosen Wetterlage Europa
Zum Vergrößern anklicken. Wie schon an einigen Vortagen wurde auch in der Nacht zum 14.10.2020 erneut Bodenfrost in Teilen Deutschlands gemessen (links), in NRW sogar bis zu -6°C (rechts), was bei den -2°C in der Eifel in der WO-Karte leider wieder mal nicht zu erkennen ist… Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 13.10.2020: Wieder eine kalte Oktober-Nacht mit Frost und Bodenfrost – Traumwinter in den Dolomiten – Drohnen-Video. Vb-Tief „Gisela“ zieht mit reichlich Niederschlag vom Mittelmeer nach Polen. GFS: Milderung erst nächste Woche – zum Monatsende erneuter Kälteeinbruch? Grosse Teile Europas weiter unterkühlt.

Zum Vergrößern anklicken. Die NCEP/GFS-Prognose vom 13.10.2020 für die folgenden sieben Tage bis zum 20.10.2020 sieht grosse Teile Europas weiter unterkühlt (blaue Farben). Für Deutschland wird eine Abweichung von -1,35°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 erwartet. Der Monat Oktober 2020 hat damit gute Chancen, wie schon zuvor die Monate Mai und Juli 2020 in Deutschland unter dem WMO-Mittel zu bleiben. Quelle: Sieben-Tage-Prognose 2m-Temperaturen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognose vom 13.10.2020 rechnet für Köln zunächst mit einem Andauern der Oktober-Kältewelle mit Temperaturen um 0°C in rund 1500m bis Ende dieser Woche. Das entspricht Tmax um 12°C in Meereshöhe und damit rund 5°C unter dem WMO-Mittel. Erst zum Beginn der kommenden Woche sollen die Temperaturen in 1500m (850hPa) im Mittel (fette weisse Linie) wieder über das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) steigen. Gegen Ende des Monats fallen sowohl das ENS-Mittel als auch vor allem der Hauptlauf (fette grüne Linie) wieder stark ab, was auf einen erneuten Kaltlufteinbruch hindeutet. Bei Eintreffen dieser Prognosen wird das T-Mittel in Deutschland im Oktober 2020 unter dem WMO-Mittel liegen wie schon zuvor der Mai und der Juli 2020: Da is nix mit „Globaler Erwärmung“ und Klimaerwärmung in Deutschland… 🙂 Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 13.10. (links) zeigt das Vb(fünf b)-Tief „Gisela“ am 14.10.2020 über Polen. Dabei werden auf dem Weg vom Mittelmeer nach Norden reichlich Niederschläge herangeführt (rechts), die bis in Lagen um 1000m auch in Mitteleuropa zeitweise als Schnee fallen können. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und Niederschlagsradar Europa
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: WO-Drohnen-Video Traumwinter Dolomiten
Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt auch am 13.10.2020 wieder eine kalte Oktober-Nacht mit Frost und Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland: Die Oktoberkältewelle in Mitteleuropa dauert an. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland

Update 12.10.2020: Zugspitze: Tiefer Winter bei -11°C und einem halben Meter Schnee – keine Ende des Frühwinters in Sicht – Skisaison schon ab Oktober? Früher Schnee auch auf der Kampenwand im Chiemgau – webcam. UWZ-Warnungen vor Schneesturm im Harz und im Erzgebirge oberhalb 1000m.

Zum Vergrößern anklicken. Warnungen im Lagebricht der UWZ vom 12.10.2020 im Zusammenhang mit einer niederschlagsreichen Vb(fünfb)-ähnlichen Wetterlage am 13.10.2020: „AUSBLICK WARNLAGE: Am Mittwoch sind mit einem Tief über Polen in Mecklenburg-Vorpommern Sturmböen zwischen 70 und 80 km/h, im Harz und Erzgebirge Sturmböen über 100 km/h, an der Ostseeküste lokal Orkanböen um 120 km/h möglich. Dazu in Sachsen und im südlichen Brandenburg verbreitet kräftiger Regen mit 40 bis 60 l/m², zwischen Thüringer Wald, Harz und Vorpommern verbreitet 25 bis 40 l/m² innerhalb von 24 Stunden möglich. Schneefallgrenze pendelt zwischen 1000 und 1500 Metern. Quelle: UWZ-Warnungen vor Schneesturm
Zum Vergrößern anklicken. Früher Schnee auch auf der Kampenwand/Chiemgau (1669m). Quelle: Panorama-Webcam Kampenwand
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 12.10. sieht bis zum 25.10.2020 weiter Winter mit Dauerfrost und wiederholten Schneefällen auf der Zugspitze. Die Skisaison 2020/21 könnte deshalb schon im Oktober – und damit ungewöhnlich früh – beginnen… 🙂 Quelle: Wettertrend Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Mit -11°C und einem halben Meter Schnee herrscht am 12.10.2020 tiefer Winter auf der Zugspitze. Damit dauert der Frühwinter seit dem Wettersturz am 25.9.2020 auf der Zugspitze seit mehr als zwei Wochen an, ein Ende ist nicht in Sicht. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze

Update 11.10.2020: Eine kalte Nacht: Örtlich bis -5°C Frost – verbreitet Bodenfrost. Wintervorstoss ab Ende kommender Woche verschärft sich. Zugspitze: Seit 25.9.2020 anhaltender Frühwinter mit Schneefall bei -8°C – webcam. Wieder Neuschnee in den Alpen bis unter 1500m – Fotostrecke. Warnungen vor Nachtfrost und Schneefall/Schneeglätte in den beiden folgenden Nächten.

Zum Vergrößern anklicken. Warnungen von Meteoalarm am 11.10.2020 vor Nachtfrost bis ins Tiefland und vor Schneefall/Schneeglätte oberhalb 1000m in Teilen Süd- und Ostdeutschlands in den beiden kommenden Nächten. Quelle: MeteoAlarm
Zum Vergrößern anklicken. Nach den frühen September-Schneefällen bis 800m hat es in den Alpen erneut bis auf unter 1500m runter geschneit. Quelle: WO-Fotostrecke mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Der Frühwinter seit dem Wettersturz am 25.9.2020 dauert auf der Zugspitze am 11.10.2020 nun mehr als zwei Wochen mit anhaltendem Frost und Schneefall bei -8°C an, die Temperaturen fallen später auf -12°C: „Globale Erwärmung“ oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen für die Temperaturen in Europa am 10.10.2020 (links) sehen einen Wintereinbruch mit Dauerfrost für das Ende der kommenden Woche in großen Teilen Nord- und Nordosteuropas, der sich in den Prognosen vom 11.10.2020 (rechts) noch deutlich weiter ausgedehnt hat. Bei Ausbildung einer Schneedecke eine gute Voraussetzung für einen kalten Winter in Europa (s. folgende Grafik). Quelle: Temperaturen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 11.10.2020 rechnet für Ende Oktober mit Schneebedeckung grosser Teile Nord- und Nordosteuropas (blaue Farben). Der Winter 2020/21 hat bereits begonnen und kann sich auch in ganz Europa prächtig entwickeln… Quelle: WZ/GFS-Prognose Schnee-/Eisbedeckung Europa
Zum Vergrößern anklicken. Eine kalte Nacht zum 11.10.2020 in Deutschland mit verbreitetem Bodenfrost (links) und örtlichem 2m-Frost bis -5°C (rechts): Die Oktober-Kältewelle dauert an. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge

Update 10.10.2020: Wintervorstoss in Nordeuropa Ende nächster Woche. Analyse: Verbreitet nasser Start in den Oktober 2020 in Deutschland. GFS: Kein Ende der Oktober-Kältewelle in Sicht.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognose vom 10.10.2020 sieht bei den Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Köln bis zum 20.10.2020 kein Ende der Oktober-Kältewelle. Mit Abweichungen um -5°C des ENS-Mittels (fette weisse Linie) zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) bleibt es novemberlich kühl mit Tmax meist um 0°C, was in Meereshöhe Temperaturen um +12°C entspricht. Quelle: Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der Uni Karlsruhe zeigt am 10.10.2020 die Niederschlagsmengen der letzten sieben Tage in Deutschland: Verbreitet fielen kräftige Niederschläge, seit Monatsanfang bereits knapp 40% des Monatmittels im Gebietsmittel Deutschlands, das sind rund 10 Prozent-Punkte mehr als der Monatsanteil von rund 30 Prozent bis zum 10.10.2020, morgens. Lediglich im südlichen Sachsen-Anhalt gibt es im Oktober 2020 bisher ein Defizit. Quelle: Uni Karlsruhe Analyse Niederschläge
Zum Vergrößern anklicken. Die NCEP-Prognosen für die Temperaturen in Europa am 10.10.2020 sehen einen Wintereinbruch mit Dauerfrost (blaue Farben) für das Ende der kommenden Woche in großen Teilen Nord- und Nordosteuropas: Bei Ausbildung einer Schneedecke eine gute Voraussetzung für einen kalten Winter in Europa. Quelle: Temperaturen Europa

Update 9.10.2020: Herbstkältewelle dauert an – Schneefallgrenze im Harz und im Thüringer Wald fällt auf 1000m, am Alpenrand auch tiefer. CFSv2 schwenkt von nass auf sehr nass im Oktober 2020 in Mitteleuropa – ungewöhnlich viel Schnee in den Alpen erwartet.

Zum Vergrößern anklicken. Die CFSv2-Niederschlagsprognosen für den Oktober 2020 in Europa von Mitte September (links) waren schon recht nass für Deutschland, während der Alpenraum sehr trocken gerechnet wurde. Drei Wochen später (rechts) werden am 9.10.2020 ungewöhnlich starke Niederschläge in Mitteleuropa besonders im Alpenraum gerechnet. Das bedeutet dort ungewöhnlich grosse Schneemengen im Oktober 2020, die zeitweise bis unter 1000m fallen können. Quelle: CFSv2-Prognosen Oktober 2020 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die 7-Tage-Trend-Prognose von GFS vom 9.10.2020 rechnet mit einer weiteren Abkühlung in grossen Teilen Europas: Die Herbstkältewelle seit Ende September setzt sich auch in der kommenden Woche weiter fort. UWZ heute: „Erst am Samstag kommt die Kaltfront wieder in Bewegung und überquert den Süden Deutschlands. Polarluft lässt die Schneefallgrenze im Mittelgebirge zuletzt auf 1200-1000 Meter, am Alpenrand lokal auch tiefer sinken. In der kommenden Woche setzt sich das kalte Herbstwetter fest…“ Quelle: GFS-Trend-Prognosen Temperaturen Europa

Update 8.10.2020: Berlin ist Corona-Hauptstadt, es folgen Bremen, Hamburg, NRW und Hessen. Bodenfrost in NRW – Graupelgewitter am Wochenende. Grosse Teile Sibiriens schon mit Schnee bedeckt – bald auch Teile NO-Europas. Seit zwei Wochen Winter auf der Zugspitze – webcam. CFSv2 rechnet den Dezember 2020 deutlich kälter als vor drei Wochen. DWD: Sturmtiefs „Doris“ und „Esther“ bringen Wettersturz mit Schneefällen bis unter 1200m.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 8.10.2020 sieht die beiden Sturmtiefs „Doris“ und „Esther“ am 9.10.2020 in einem komplexen Polarwirbelsystem über dem Nordmeer und Skandinavien. Zwischen diesem System und den blockierenden Hochdruckgebieten über Grönland und dem Nordatlantik werden in einem breiten Strom polare Meeresluftmassen vom Nordmeer Richtung West- und Mitteleuropa nach Süden geführt. Dabei ist erneut mit einem Wettersturz und mit Schneefällen bis unter 1200m zu rechnen, auch Graupelgewitter bis ins Tiefland können auftreten. Quelle: DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die CFSv2-Prognosen für die 2m-Temperaturabweichungen im Dezember 2020 in Europa (links) sind vor allem in Mitteleuropa wesentlich wärmer als die aktuellen Prognosen am 8.10.2020 (rechts). Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der Frühwinter seit dem Wettersturz am 25.9.2020 dauert auf der Zugspitze am 8.10.2020 nun zwei Wochen mit anhaltendem Frost und Schnee bei -6°C an. Am Wochenende wird ein weiterer winterlicher Wettersturz erwartet. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Analyse (links) zeigt am 8.10.2020 grosse Teile Sibiriens unter einer Schneedecke (blaue Farben): Der sibirische Winter 2020/21 hat bereits begonnen. Die GFS-Prognose (rechts) rechnet mit einer fast völligen Schneebedeckung Sibiriens und einer teilweisen Schneebedeckung in NO-Europa/Russland zum Ende des Monats Oktober. Quelle: WZ/GFS-Analyse Schnee-/Eisbedeckung NH
Zum Vergrößern anklicken. Mit etwas Bodenfrost im Sauerland am 8.10.2020 und mit vereinzelten Graupelgewittern am Wochenende setzt sich die oft nass-kalte Oktoberwitterung fort. Quelle: WDR-Videotext S. 189 + 182
Zum Vergrößern anklicken. Mit Stand 8.10.2020 führt nun Berlin die Liste der Corona-Fallzahlen an, es folgen Bremen, Hamburg, NRW und Hessen; BW und Bayern haben sich weiter verbessert. Quelle: Tagesspiegel Corona-Neuinfektionen nach Landkreisen

Update 7.10.2020: Nabu: Aussergewöhnlich früher Start der Zugvögel. Modelle einig: Mächtiger kalter Polarwirbel-Trog am Wochenende über Mitteleuropa. Anhaltendes Schneetreiben auf der Zugspitze bei -6°C – webcam.

Zum Vergrößern anklicken. Der Frühwinter seit dem Wettersturz am 25.9.2020 dauert auf der Zugspitze auch am 7.10.2020 mit anhaltendem Schneetreiben bei -6°C an. Am Wochenende wird ein weiterer winterlicher Wettersturz mit Schneefällen erwartet. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 6./7.10.2020 bei beiden Modellen um den 10.10.2020 erneut einen gut entwickelten und mit drei kräftigen Teilwirbeltrögen weit nach Süden ausgreifenden winterlichen stratosphärischen arktischen Polarwirbel, dessen Zentrum über Nordsibirien liegt. Ein kräftiger Teilwirbel liegt über der Nordsee und Mitteleuropa. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung über West- und Mitteleuropa werden polare Meeresluftmassen herangeführt und setzen die kräftige und frühe Herbst-Kältewelle mit Schneefällen bis in Höhenlagen um 1200m fort. Eine scharfe Umkehr der Höhenströmung von NW auf SSW über Norditalien deutet erneut eine mögliche niederschlagsintensive Vb(fünfb)-Wetterlage an, in der Mittelmeertiefs über Österreich nach Polen geführt werden. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die Zugvögel aus dem hohen Norden sind sicher wegen der Copernicus-September-Hitze einen Monat früher als üblich nach Süden aufgebrochen… 🙂 Quelle: ARD Teletext S. 145
Zum Vergrößern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die 2m-Durchschnitttemperaturen im September 2020 in Europa. Wegen der Copernicus-Rekord-Hitze von Temperaturen um 7,5°C in Nord- und Nordosteuropa haben die Zugvögel derart geschwitzt, dass sie wie die Kraniche einen Monat früher nach Süden aufbrachen als üblicherweise… 🙂 Der Copernicus-Klimawandeldienst(!) der EU hat sich offensichtlich zum neuen Zentrum des europäischen Klimawahns entwickelt und damit das PIK in Potsdam abgelöst: Schade um die vielen Milliarden Steuergelder und um das Wasser auf die Mühlen der EU-Gegner… Quelle: NOAA-Reanalyse Temperaturen Europa

Update 6.10.2020: T-Trend: Es bleibt kalt in grossen Teilen Europas – GFS mit frühem Wintereinbruch und Schneefall um 500m in der kommenden Woche – Erneuter winterlicher Wettersturz auf der Zugspitze schon am kommenden Wochenende. Gewitter über Westdeutschland – UWZ-Warnungen: Fehlanzeige.

Zum Vergrößern anklicken? Ohne UWZ-Warnungen (links) am 6.10.2020 Gewitter über Westdeutschland (rechts). Hat man im Homeoffice keine vernünftigen Daten für hochreichende labile Kaltluftmassen…? Quellen: UWZ-Warnungen und Blitzradar Europa
Zum Vergrößern anklicken. Nach dem frühen Wettersturz in den Frühwinter am 25.9.2020 erwartet WO/GFS am 6.10.2020 nach vorübergehender kurzer Milderung einen erneuten winterlichen Wettersturz am kommenden Wochenende: Es schneit bei Temperaturen bis -10°C weiter: „Globale Erwärmung oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: WO/GFS-Prognosen Zugspitze mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 6.10.2020 rechnet ab dem 14./15.10.2020 mit einem frühen Wintereinbruch und Schneefall bis unter 500m vor allem in Süddeutschland: Zeit für die Winterreifen. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Trend-Prognose vom 6.10.2020 sieht eine weitere Abkühlung bis zum 13.10.2020 in grossen Teilen Europas. Bei Eintreffen dieser Prognose fallen die Temperaturen auch in Deutschland bis zur Monatsmitte unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010. Quelle: Temperaturen Europa

Update 5.10.2020: Schneetreiben bei -6°C auf der Zugspitze: Der Frühwinter setzt sich fest – webcam. Alpenhochwasser führt zu kräftiger Welle in Bodensee und Rhein. GFS mit nass-kühlem Trog ohne Ende über Mitteleuropa – weiter viel Schnee in den Alpen.

Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-ANALYSE von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 5.10.2020 (links) einen gut entwickelten und mit mehreren kräftigen Teilwirbeltrögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel. Ein kräftiger Teilwirbel liegt über Mitteleuropa. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung über Mitteleuropa werden polare Meeresluftmassen herangeführt und setzen die nass-kühle Herbstwitterung fort. Die PROGNOSEN (Mitte und rechts) sehen in den kommenden 10 Tagen keine wesentliche Änderung dieser Grosswetterlage. Das lässt weitere Niederschläge erwarten, die bis in Lagen um 1500m in den Alpen weiter als Schnee fallen können. Quelle: GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Nach den enormen Regenmengen in den Alpen ist der Bodenseepegel bei Konstanz am 5.10.2020 kräftig gestiegen (links), die kräftige Welle wird zeitversetzt in den kommenden Tagen auch am Rheinpegel bei Köln erwartet (rechts). Niedrigwasser im Rhein oder ein WO-Dürre-Jahr 2020 sind damit weiterhin ausgeschlossen… 🙂 Quellen: Bodenseepegel Konstanz und ELWIS Rheinpegel Köln
Zum Vergrößern anklicken. Der Frühwinter seit dem Wettersturz am 25.9.2020 dauert auch am 5.10.2020 mit Schneetreiben bei -6°C an. Ein Ende des Frühwinters ist nicht in Sicht. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze

Update 4.10.2020: Traumhafter Frühwinter bei -5°C auf der Zugspitze – webcam. GFS mit Wintereinbruch in Skandinavien Mitte Oktober 2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 4.10.2020 zeigt einen kräftigen Wintereinbruch mit verbreiteten Schneefällen vor allem in Skandinavien Mitte Oktober: Zwischen einem kräftigen Tief über Skandinavien und einer blokierenden Hochdruckzone von Grönland bis zu den Azoren werden hochreichende kalte Meeresluftmassen vom Nordmeer nach Süden geführt. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der traumhafte Frühwinter seit dem Wettersturz am 25.9.2020 dauert auch am 4.10.2020 mit Sonne und Schnee bei -5°C an. Quelle: Panorama-webcam Zugspitze

Update 3.10.2020: Dramatische Lage in den Westalpen – bis zu 600mm Niederschlag. Analyse: Orkantief „Brigitte“ mischt Europa auf.

Zum Vergrößern anklicken. Die KNMI-Analyse zeigt Orkantief „Brigitte“ am 3.10.2020 um 08.00 MESZ mit Kern über Südwestfrankreich und drei weiteren Teiltiefs über Nordtitalien, Westdeutschland und über dem Ärmelkanal mit mehreren Fronten. Das komplexe System wird durch den weit nach Süden ausgreifenden stratosphärischen Polarwirbeltrog gestützt. In den Alpen werden weitere Schneefälle bis in Lagen um 1500m erwartet. Quelle: WO/KNMI-Frontenanalyse

Update 2.10.2020: Drei bis vier Meter Neuschnee in den Südalpen oberhalb 1500m erwartet.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Prognose vom 2.10.2020 rechnet über das Wochenende mit enormen Niederschlagsmengen bis zu 400mm bzw. oberhalb 1500m bis zu vier Meter Schnee in den Südalpen. Quelle: WO-Wetterticker mit Ergänzungen

Update 1.10.2020: IRI-Prognose rechnet mit einem leicht unterkühlten und niederschlagsreichen Winter 2020/2021 in Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Die IRI-September-Prognose der Columbia University in New York rechnet mit einem leicht unterkühlten und niederschlagsreichen Winter 2020/21 in Mitteleuropa. Quelle: IRI Seasonal Forecast

Update 30.9.2020: CFSv2 mit nass-kühlem Oktober und kalt-schneereichem Dezember 2020 in Deutschland. ECMWF: Orkantief „Brigitte“ übernimmt ab morgen die Regie. Furioser Niederschlags-Endspurt: Über 100mm in sieben Tagen in Deutschland.

Zum Vergößern anklicken. Wie von einigen Modellen erwartet hat es in den letzen sieben Tagen des September 2020 einen furiosen Endspurt bei den Niederschlagssummen in Deutschland gegeben. Damit wurden die verbreiteten Defizite der ersten drei September-Wochen weitgehend ausgeglichen, so dass es auch im September – wie schon im gesamten Sommer 2020 – im Gebietsmittel Deutschlands keine WO-Dürre gab. Quelle: Uni Karlsruhe Analyse Niederschläge
Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Prognose vom 30.9.2020 rechnet damit, dass sich „Brigitte“ ab morgen über Westfrankreich zum Orkantief entwickelt und für mehrere Tage das Wetter in West- und Mitteleuropa bestimmt. Dabei werden vor allem in den Westen Deutschlands kühle und feuchte Meeresluftmassen herangeführt, die zu wiederholten Niederschlägen führen, die in den Alpen zeitweise erneut bis unter 1500m als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF-Prognosen Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die experimentellen numerischen CFSv2-Prognosen vom 29.9.2020 rechnen mit einem nass-kühlen Oktober (links) und mit einem unterkühlten schneereichen Dezember 2020 in Deutschland. In beiden Monaten sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) und die Niederschlagsmengen deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Europa Oktober/Dezember 2020

Update 29.9.2020: Zugspitze mit anhaltendem September-Schneefall – Bodenfrost in NRW. GFS mit feucht-kühlen Aussichten bis Mitte Oktober 2020. Modelle einig: Nasskalter Trog über Mitteleuropa bleibt erhalten.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 28./29.9.2020 bei beiden Modellen um den 4.10.2020 einen gut entwickelten und mit drei kräftigen Teilwirbeltrögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel. Ein kräftiger Teilwirbel liegt über der Nordsee und Mitteleuropa. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung über Mitteleuropa werden polare Meeresluftmassen herangeführt und setzen die kräftige Herbstkältewelle fort. Eine scharfe Umkehr der Höhenströmung von NW auf SSW über Norditalien deutet erneut eine mögliche niederschlagsintensive Vb(fünfb)-Wetterlage an, in der Mittelmeertiefs über Österreich nach Polen geführt werden. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 29.9.2020 für die Temperaturen und die Niederschläge in KÖLN zeigen bis Mitte Oktober meist unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegende Temperaturen (linke Grafik, weisse Linie unter der roten Linie) und tägliche Niederschläge. Die Tmax liegen meist unter 15°C (rechte Grafik, weisse Linie). Quelle: WZ/GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Auch am 29.9.2020 setzt sich der erwartete heftige September-Wintereinbruch mit Wettersturz am 25.9.2020 auf der Zugspitze mit andauernden Schneefällen bei -3°C fort. In den kommenden Tagen werden weitere Schneefälle bei Temperaturen meist unter 0°C erwartet. Quelle: webcam Zugspitze und WDR-Videotext S. 189

Update 28.9.2020: Übrigens: Wind- und Solarstrom heute in Deutschland zusammen nur bei 16%. Frankreich: 6000 Schafe und Kühe stecken bei Grenoble im September-Schnee fest. Nasse Aussichten für den Oktober 2020 – viel Schnee in den Hochlagen.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-14-Tage-Prognose vom 28.9.2020 rechnet bis zum 11.10.2020 mit reichlich Regen und meist gedämpften Temperaturen in KÖLN. In den mittleren Lagen der Alpen und in den Gipfellagen der Mittelgebirge dürften die Niederschläge bei diesen Temperaturen zumindest zeitweise weiter (s. oben links) bis unter 1500m als Schnee fallen… Quelle: WO-14-Tage-Prognose
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet sind nach einem Wettersturz am 25.9.2020 in den Höhenlagen auch in den Alpen starke Schneefälle bis um 800m aufgetreten. Die Wetterwarnunen erfolgten so rechtzeitig, dass die Tiere von den Hochalmen in die Täler geführt werden konnten. Da es etwa eine Woche dauert, die Tiere von dort oben zu evakuieren, wurden sie nun zunächst mit Futter versorgt. Ob die Tiere die frühe eisige Kälte überleben, bleibt abzuwarten. Ursache für den frühen Wintereinbruch ist sicher die „Globale Erwärmung“, die seit ihrem Ausbleiben seit 1997 „Klimawandel“ genannt wird… 🙂 Quelle: Schnee in Frankreich:
Zum Vergrößern anklicken. Der Wind- und Solarstromanteil in Deutschland wird heute, 28.9.2020 bei teils windschwachem und wenig sonnigem Wetter zusammen auf nur 16,2% geschätzt. Berechtigte Forderung: Sofort alle fossilen Kraftwerke abschalten…, und das Stromnetz in Europa bricht zusammen… Im Jahr 2019 war der Anteil von Wind- + Solarstrom mit 33,6% immer noch deutlich kleiner als der Anteil der fossilen Energieträger mit zusammen 39,6%, die Kernkraft alleine hatte immer noch 13,8% (s. folgende Grafik). Quelle: ARD Teletext S. 187ff
Zum Vergrößern anklicken. Die Grafik zeigt die Anteile der Energieträger bei der Nettostromerzeugung in Deutschland im Jahr 2019. Die Summe von Wind- und Solarstrom beträgt 33,6%, die fossilen Energieträger Steinkohle, Braunkohle und Erdgas erzeugen zusammen 39,6%, Kernkraft hat einen Anteil von 13,8%. Quelle: Fraunhofer Institut mit Ergänzungen

Update 27.9.2020: Zugspitze mit traumhaftem September-Winter bei -8°C und rund einem Meter Schnee – webcam. Neuschnee weiter im Bayer. Wald – webcam und Rodeln im Schwarzwald – webcam. September-Schnee in den Mittelgebirgen – Video. DWD bestätigt: Sommer 2020 in Deutschland war kein Dürresommer – AWI-Klimalügen bei RTL.

Zum Vergrößern anklicken. Meereis-Physikerin Stefanie Arndt vom AWI verbreitet in den RTL-Abend-Nachrichten (13. Min/35 Sek nach der Werbung) am 26.9.2020 das Klimalügenmärchen vom „sehr, sehr trockenen“ Dürre-Sommer 2020 in Deutschland zum FFF-Kinder-Erschrecken. Quelle: RTL-Sendung wie oben
Zum Vergrößern anklicken. Der GPCC-DWD-Dürre-Index zeigt für den Sommer 2020  ein völlig normales Niederschlags-/Verdunstungsmittel in Deutschland. Die Trockenklassen liegen überwiegend im dunkelgrünen (mildly wet/nass) Bereich, einem hellgrünen Bereich (mildly drought/trocken) im äussersten Westen steht ein etwa gleichgroßer hellblauer Bereich (moderately wet/nass) im Südosten gegenüber. Wer wie gestern, 26.9.2020 in den RTL-Abend-Nachrichten (13. Min/35 Sek) wie AWI-Sprecherin und Meereis-Physikerin Stefanie Arndt von einem „sehr, sehr trockenen“ Dürresommer 2020 in Deutschland redet, verbreitet Klimalügenmärchen zum FFF-Kinder-Erschrecken. DWD-Erläuterung: „…Dieser neue Index hat die Bezeichnung GPCC-DI (Global Precipitation Climatology Centre Dürre -Index). Er steht global zur Verfügung und ist auch für das Europa-Dürremonitoring des DWD übernommen worden.“ Er berücksichtigt neben den Niederschlägen auch die Verdunstung. Quelle: DWD-Dürre-Index Mitteleuropa
Zum Vergrößern anklicken. Statt angesagtem Regen auch am 27.9.2020 erneut September-Schnee im Hochschwarzwald: September-Rodeln ist angesagt! Klimaerwärmung oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: webcam Feldberg
Zum Vergrößern anklicken. Der erwartete heftige September-Wintereinbruch mit Wettersturz ist auf der Zugspitze am 26.9.2020 mit Schneetreiben bei -9°C eingetroffen und setzt sich am 27.9.2020 mit traumhaftem-Septemberwinter bei -8°C und rund einem Meter Neuschnee fort. In den kommenden zwei Wochen werden weitere Schneefälle bei Temperaturen meist unter 0°C erwartet: Klimaerwärmung oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: webcam Zugspitze

Update 26.9.2020: Vb-(fünfb) Kreisel mit reichlich Regen und Schnee über Europa. Viel Schnee in den Bergen – Schneefallgrenze sinkt unter 800m. Zugspitze mit 70cm Neuschnee bei -9°C – webcam. Neuschnee im Bayer. Wald – webcam und im Schwarzwald – webcam. UWZ-Warnungen vor verbreiteter „WO-Dürre“ mit Starkregen.

Zum Vergrößern anklicken. Die Niederschlagssummen der letzten sieben Tage bis zum 26.9.2020, morgens (links) und die UWZ-Warnungen vom 26.9.2020 vor verbreitetem Starkregen bis zum 27.9.2020 (rechts) zeigen auch im September nach einem durchschnittlich nassen Sommer: Das Jahr 2020 wird kein WO-Dürre-Jahr. 🙂 Quellen: Uni Karlsruhe aktuelles Wetter und UWZ-Warnungen Starkregen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat der Wettersturz am 26.9.2020 auch in den Hochlagen des Schwarzwaldes zu einem September-Wintereinbruch mit Neuschnee gesorgt: Klimaerwärmung oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: webcam Feldberg
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet hat der Wettersturz am 26.9.2020 auch in den Hochlagen des Bayer. Waldes zu einem September-Wintereinbruch mit Neuschnee gesorgt: Klimaerwärmung oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: webcam Gr. Arber
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet ist der September-Winter ab dem 25.9.2020 mit einem Temperatursturz auf -9°C und mit reichlichen 70cm Neuschnee schon am 26.9.2020 auch auf der Zugspitze angekommen. Es werden weitere Schneefälle erwartet: Klimaerwärmung oder neue „Kleine Eiszeit“…? Quelle: webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Wie erwartet ist die Schneefallgrenze in den Bergen am 26.9.2020 teilweise bis unter 800m gefallen: Ein kräftiger Wintereinbruch im September 2020. Quelle: WO Wintereinbruch mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Das Niederschlagsecho vom 26.9.2020 (links) zeigt die Niederschlagsstrassen des Vb-(fünfb) Kreisels über Europa: In einem riesigen Polarwirbel-Trog von Südskandinavien über Mitteleuropa bis nach Nordafrika werden mehrere Tiefs (rechts) in einer Art Vb-Schleife von NW nach Südost Richtung Mittelemeer geführt und induzieren dort über Norditalien weitere Tiefs, die auf der Vb-Strasse über Österreich und Tschechien nach Polen gesteuert werden. Diese ungewöhnlich dauerhafte Wetterlage führt zu ungewöhnlich anhaltenden und starken Niederschlägen, die in den Hochlagen um 1000m zunehmend als Schnee fallen. Quellen: Niederschlagsradar und WO/KNMI-Frontenanalyse

Update 25.9.2020: Zugspitze: September-Wintereinbruch mit Schneetreiben bei -8°C – webcam.

Zum Vergrößern anklicken. Der erwartete heftige September-Wintereinbruch mit Wettersturz ist auf der Zugspitze am 25.9.2020 mit Schneetreiben bei -8°C eingetroffen. Bisher sind 15cm Neuschnee gefallen, in den kommenden zwei Wochen werden weitere Schneefälle bei Temperaturen meist unter 0°C erwartet. Quelle: webcam Zugspitze

Update 24.9.2020: DWD-Dürre-Rechner „ICON“ korrigiert Niederschlagsprognose um das Achtfache nach oben. Übrigens: Türken-Hochzeit führt Hamm an die Bundes-Spitze der Corona-Neuinfektionen. GFS mit furiosem Vb-(fünf b)-September-Finale in Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 24.9.2020 sieht vor allem entlang der Vb-(fünf b)Strasse von Norditalien über Österreich und den Osten Deutschlands sowie über Tschechien und Polen bis Ende September 2020 Niederschlagsmengen bis zu 150mm in nur sechs Tagen. Bei Eintreffen dieser Prognosen gehört auch der September in der Monatsbilanz in Deutschland – wie schon zuvor der August und der Juni 2020 – nicht mehr zu den besonders trockenen Monaten: Da is nach einem durchschnittlich feuchten Sommer 2020 weiter nix mit WO-Dürrejahr 2020. Quelle: WZ/GFS-Niederschlagsprognosen
Zum Vergrößern anklicken. Mehrtägige Feiern im Zusammenhang mit einer türkischen Hochzeit in drei Städten (Dortmund, Werl, Hamm) hat die Stadt Hamm in NRW am 24.9.2020 an die Spitze der Corona-Neuinfektionen geführt: Wo der Verstand aussetzt, beginnen die Neuinfektionen und die Verschärfung der Corona-Massnahmen für ganz NRW. In anderen Meldungen heisst es auch, dass es sich um „Südosteuropäer“ und nicht um Türken gehandelt haben soll. Quelle: Tagesspiegel Corona-Neuinfektionen nach Landkreisen
Zum Vergrößern anklicken. Der DWD-Dürrerechner „ICON“ korrigiert seine Niederschlagsprognose vom 21.9.2020 bis 28.9.2020 (links) von 5mm in Köln am 24.9.2020 auf 40mm bis zum 28.9.2020, 14.00 Uhr MESZ (rechts). Quelle: WZ/DWD-Niederschlagsprognosen

Update 23.9.2020: Bergfex-Prognose: Bis zu 70cm September-Neuschnee in den Alpen – bis zu 40cm im Bayerischen Wald. DWD: Herbst mit Wettersturz ab morgen – Tiefs übernehmen das Kommando.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 23.9.2020 für die Wetterlage am 24.9.2020 in Europa rechnet mit der einsetzenden Herrschaft mehrerer Tiefs, die mit mehreren Kaltfronten zunehmend kältere Meeresluftmassen heranführen. Dabei treten verbreitet auch in Mitteleuropa wiederholt teils kräftige Niederschläge auf, die in höheren Lagen um 1000m als September-Schnee fallen können. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose
Zum Vergrößern anklicken. Die Bergfex-Prognose vom 23.9.2020 rechnet bis zum 29.9.2020 mit bis zu 70cm Neuschnee in den Alpen bei sinkender Schneefallgrenze bis unter 1000m, auch im Schwarzwald und im Bayerischen Wald wird September-Schnee bis zu 40cm erwartet. Quelle: Bergfex Alpenschnee

Update 22.9.2020: GFS weiter mit Vb-Wetterlage und teils reichlich Regen/Schnee im September.

Zum Vergrößern anklicken. GFS rechnet auch am 22.9.2020 weiter mit einer Vb-(fünfb)Wetterlage und teils reichlichen Niederschlägen bis Ende September in Mitteuropa, wobei in den Höhenlagen viel September-Schnee bis unter 1000m fallen kann. Quellen: WZ/GFS-Prognosen und WO/GFS-Prognosen

Update 21.9.2020: Vierte September-Nacht in Folge mit Bodenfrost in Deutschland – in NRW bis -2°C. DWD-Dürre-Rechner gegen China-Nass-Modell: 5mm gegen 100mm Niederschlag bis zum 28.9.2020 in Westdeutschland. Erneut September-Frost im Erzgebirge.

Zum Vergrößern anklicken. Mit Nachfrost im Erzgebirge in der Nacht zum 21.9.2020 macht sich der Herbst erneut deutlich bemerkbar. Quelle: Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge
Zum Vergrößern anklicken. Völlige Gegensätze in den Niederschlagsprognosen vom 21.9.2020: Das DWD-Dürre-Modell (links) sieht in Westdeutschland bis zum 28.9.2020 um 5mm während das China-Modell (rechts) mit Niederschlägen um 100mm mit regionalen Überflutungen rechnet: Mal sehen, wer näher dran liegt. Quelle: Kachelmannwetter DWD- und China-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Wie schon in den drei Nächten zuvor gab es auch am 21.9.2020 in der am 17.9.2020 eingeströmten Polarluft Bodenfrost in Deutschland, in NRW bis zu -2°C. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 20.9.2020: Dritte September-Nacht in Folge mit Bodenfrost in Deutschland – in NRW bis -3°C. Strat.-Modelle mit kräftigem kalten Trog und niederschlagsreicher Vb-Option zum Monatsende. WO/GFS-Prognose: Reichlich Niederschlag bis Ende September – bis zu 2m Neuschnee in den Alpen. GFS: Früher Wintereinbruch mit September-Schnee in Teilen Europas. DWD: Ex-Hurrikan „SALLY“ öffnet das Polarluft-Tor – GFS mit weiterem Wintereinbruch in Deutschland mit Schneefällen bis 500m Anfang Oktober 2020.

Zum Vergrößern anklicken. GFS00 rechnet am 20.9.2020 mit einer Fortsetzung des frühen Wintereinbruchs in Deutschland und mit weiteren Schneefällen bis in Höhenlagen um 500m vom 3. bis 5. Oktober 2020. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Fronten-Prognose vom 20.9.2020 zeigt den Ex-Hurrikan „SALLY“ am 21.9.2020 vor Nordnorwegen: Die langestreckte und wellende Kaltfront des Sturmtiefs liegt vor Schottland, dahinter strömen mit weiteren Teiltiefs zunehmend kältere Luftmassen polaren Ursprungs nach Südosten Richtung Mitteleuropa. Quelle: DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 20.9.2020 rechnen schon um den 25.9.2020 mit einem frühen Wintereinbruch mit Schneefällen in Teilen Europas. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 20.9.2020 zeigt weiter reichliche Niederschläge in Deutschland; in den Alpen sollen bis zu 2m Neuschnee fallen, wobei die Schneefallgrenze unter 1000m fallen kann. Quelle: WO/GFS-Niederschlagsprognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 19.9.2020 bei beiden Modellen um den 29.9.2020 einen gut entwickelten und mit mehreren kräftigen Trögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel. Ein kräftiger Trog des Polarwirbels liegt über der Nordsee: Mit einer nordwestlichen Höhenströmung werden polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt und setzen eine kräftige Herbstkältewelle fort. Eine scharfe Umkehr der Höhenstömung von NW auf Süd über Norditalien deutet eine mögliche niederschlagsintensive Vb (fünf b)-Wetterlage an, in der Mittelmeertiefs über Österreich nach Polen geführt werden. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Wie schon in den beiden Nächten zuvor gab es auch am 20.9.2020 in der am 17.9.2020 eingeströmten Polarluft Bodenfrost in Deutschland, in NRW bis zu -3°. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 19.9.2020: Erneut verbreitet Bodenfrost in Deutschland – in NRW wieder bis -4°C. WO/GFS mit Temperatursturz und Herbst-Monsun.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognose vom 19.9.2020 sieht für KÖLN ab 23.9.2020 einen Temperatursturz mit anschließendem Herbst-Monsun bis in den Oktober 2020. Wer noch Holzschutzanstrich an Gartenhütte oder Carport vor dem Winter durchzuführen hat, sollte dies bis spätestens Dienstag, 22.9.2020 erledigt haben… Quelle: WO/GFS-14-Tage-Wetter
Zum Vergrößern anklicken. In der am 17.9.2020 eingeströmten Polarluft gab es auch in der Nacht zum 19.9.2020 erneut verbreitet Bodenfrost in Deutschland. In NRW wieder bis zu -4°C, wobei es mit 4,1°C um -0,5K kälter war als in der Nacht zuvor mit -3,6°C. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 18.9.2020: Prognose: Früher Wintereinbruch in den Alpen – Schneefallgrenze um 1200m. Verbreitet Bodenfrost in Deutschland – in NRW bis -4°C. Modelle einig: Es wird kalt – nicht nur – in Mitteleuropa. Strat.-Modelle: Eisiger Polarwirbel besucht Europa Ende September. Wetter3-Prognose: Früher September-Schnee in Süddeutschland bis unter 800m.

Zum Vergrößern anklicken. Die Wetter3-Prognose vom 18.9.2020 sieht frühe kräftige September-Schneefälle um den 28.9.2020 nicht mehr nur in den Alpen, sondern auch in den Höhenlagen Süddeutschlands bis unter 800m. Schnee- und Graupelschauer sind sogar in den Gipfellagen der nördlichen deutschen Mittelgebirge möglich. Quelle: Wetter3/GFS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) zeigt am 17./18.9.2020 bei beiden Modellen um den 27.9.2020 einen gut entwickelten und mit mehreren kräftigen Trögen weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel. Ein kräftiger Trog (ECMWF) bzw. ein kräftiger Teilwirbel des Polarwirbels (GFS) liegt über der Nordsee: Mit einer nordwestlichen Höhenströmung werden hochreichende polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt und leiten eine frühe und kräftige Herbstkältewelle ein. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die Prognosen von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 18.9.2020 einig über einen Kaltlufteinbruch um den 26.9.2020 in die westlichen Teile Europas. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -8°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: WZ-Prognosen ECMWF, GFS und GEM
Zum Vergrößern anklicken. In der am 17.9.2020 eingeströmten Polarluft gab es in der Nacht zum 18.9.2020 verbreitet Bodenfrost in Deutschland, in NRW bis zu -4°C (rechts). In der WO-Karte (links) gibt es in NRW nur Bodenfrost bis zu -1°C… Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189
Zum Vergrößern anklicken. Die Wetter3-Prognose vom 17.9.2020 rechnet mit einem frühen Wintereinbruch ab dem 25.9.2020 in den Alpen, die Schneefallgrenze soll dabei auf etwa 1200m sinken. Quelle: Wetter3-Prognosen

Update 17.9.2020: Fazit: Keine September-Hitze 2020 in Hamburg, Dresden, Stuttgart – verbreitete Hitzewarnungen völlig überzogen. Modelle mit kräftigem Vorstoss polarer Luftmassen Ende September 2020. GFS mit reichlich Niederschlag bis Ende September – Alpen bis zwei Meter Schnee. Übrigens: Bayern weiter Corona-Risikogebiet Nr. 1 in Deutschland. Bodenfrost in Norddeutschland. GFS06 bestätigt Polarwirbeltrog und Herbstphantasien ab 25.9.2020.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognose (links, 100 hPa, rund 16 km Höhe) und die GFS06-ENSemble-Prognose vom 17.9.2020 bestätigen vorherige Rechnungen mit einem kalten Polarwirbeltrog über Mitteleuropa um den 27.9.2020, der kalte polare Meeresluftmassen heranführt, in denen die Temperaturen über KÖLN in rund 1500m 850hPa) im ENS-Mittel (fette weisse Linie) deutlich unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (fette rote Linie): GFS mit akuten Herbstphantasien. Quellen: GFS/Strat.-Prognosen Europa und Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Nach einer kurzen Wärmeepisode erneut September-Bodenfrost in Teilen Deutschlands, heute in Norddeutschland. Quelle: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle Übersicht vom 17.9.2020 zeigt Bayern in den Städten und Landkreisen (rechts) weiter mit den höchsten Zahlen der Corona-Neuinfektionen in der Bundesliste: Damit ist Bayern aktuell weiter Corona-Risikogebiet Nr. 1 in Deutschland. Quelle: Tagesspiegel Corona-Neuinfektionen nach Landkreisen mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 17.9.2020 sehen reichlich Niederschlag bis Ende September auch in Mitteleuropa. In den Alpen können bei sinkender Schneefallgrenze bis zu zwei Meter Neuschnee fallen. Quelle: WO/GFS-Niederschlagsprognosen
Zum Vergrößern anklicken. GFS (links) und ECMWF (rechts) sind sich am 17.9.2020 einig über einen kräftigen Vorstoss polarer Luftmassen nach Mitteleuropa am 26./27.9.2020: GFS rechnet in rund 5500m (500hPa) mit für diese Jahreszeit ungewöhnlichen bis zu -30°C über Holland. Quelle: GFS/ECMWF-Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Trotz Hitzewarnungen keine September-Hitze 2020 z.B. in Hamburg, Dresden und Stuttgart vom 14. bis 16.9.2020: Die verbreiteten klimaalarmistischen Hitzewarnungen waren für Deutschland wieder mal völlig überzogen. Quelle: Temperaturen Deutschland

Update 16.9.2020: Prognose-Trend: Kräftige Abkühlung in Europa. Nur im Südwesten heute noch Septemberhitze – UWZ-Warnungen stark übertrieben.

Zum Vergrößern anklicken. Statt verbreiteter Hitze (rechts) nur regionale Septemberhitze (links) auch am 16.9.2020 nur im Südwesten Deutschlands. Nur sechs der dargestellten rund 70 Wetterstationen melden Tmax ab 30°C und höher. Quelle: Temperaturen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-7-Tage-Prognose vom 15.9.2020 sieht eine kräftige Abkühlung der 2m-Temperaturen in Europa zum 22.9.2020. Quelle: Sieben-Tage-Trend 2m-Temperaturen Europa

Update 15.9.2020: Erneut eine verbreitet frische Septembernacht in Deutschland. Köln/Bonn: Gestern für knapp zwei Stunden „Hitze“ bis Tmax 30,6°C – über die Anzahl der Hitzetoten ist nix bekannt… DWD mit Kaltfront und Temperatursturz ab morgen. Auch am 15.9.2020 nur gebietsweise Hitze in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Statt verbreiteter (links) nur regionale Septemberhitze (rechts) auch am 15.9.2020 vor allem im Westen und im Nordosten Deutschlands. Nur rund ein Drittel der dargestellten Wetterstationen meldet Tmax ab 30°C und höher. Quelle: Temperaturen Deutschland und UWZ-Hitzewarnungen bis zu 34°C
Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 15.9.2020 rechnet für morgen mit einer von Norden vordringenden Kaltfront über der Deutschen Bucht: Mit Wassertemperaturen bei 17°C in der Nordsee führen die herangeführten Luftmassen in Mitteleuropa zu einem Temperatursturz. Quelle: DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die Temperaturen am Flughafen Köln/Bonn erreichten bei UWZ-Hitzewarnungen bis zu 34°C in der Spitze nur 30,6°C und lagen nur knapp zwei Stunden bei schwachen Hitzewerten von 30°C und etwas höher: Ein wunderschöner Spätsommertag. Quelle: Temperaturen Köln/Bonn
Zum Vergrößern anklicken. Erneut eine frische Nacht zum 15.9.2020 in Deutschland: Verbreitet einstellige Bodentemperaturen auch in NRW. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 14.9.2020: Nur regionale Septemberhitze.

Zum Vergrößern anklicken. Statt verbreiteter nur regionale Septemberhitze am 14.9.2020 vor allem im Südwesten Deutschlands. Quelle: Temperaturen Deutschland

Update 13.9.2020: Ungewöhnlich: Noch keine UWZ-Hitzewarnungen trotz WO-Hitzephantasien ab morgen. Übrigens: Die meisten Wettermodelle sehen weiter keine verbreitete mehrtägige September-Hitze 2020 in Deutschland. Nun doch: UWZ erneut mit völlig übertriebenen Hitzewarnungen? Wieder eine kalte Septembernacht in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 13.9.2020 mit verbreitet einstelligen Bodentemperaturen (5cm) erneut eine kalte Septembernacht in Deutschland. Quelle: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Heute Mittag nun doch noch entgegen der meisten aktuellen Modellprognosen: Erneut völlig übertriebene UWZ-Hitzewarnungen vom 13.9.2020 für den Südwesten Deutschlands vom 14. bis 16.9. 2020? In Köln werden bis zu um 34°C“ erwartet… Quelle: UWZ-Hitzewarnungen
Zum Vergrößern anklicken. Die Modelle von ECMWF, GFS und Australien (von links nach rechts) sind sich am 13.9.2020 weiter recht einig: Es gibt auch am 15.9.2020 keine verbreitete September-Hitze mit Tmax 30°C und mehr in Deutschland. Quelle: Kachelmanwetter Modell-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Nach völlig übertriebenen Hitzewarnungen im Sommer 2020 ist es nun sehr ungewöhnlich, dass es am 13.9.2020 noch immer keine Hitzewarnungen für Deutschland gibt, obwohl WO seit Tagen von mehrtägigen Hitzephantasien geplagt wird, die ab morgen eintreten sollen. 🙂 Quelle: UWZ-Warnungen Deutschland

Update 12.9.2020: USA: Frühester September-Schneefall bis zu 43cm in Wyoming und in New Mexico. Erneut September-Bodenfrost im Erzgebirge – Serie von Frostnächten dauert an. Übrigens: Starker Anstieg der Corona-Fälle in Bayern: Risikogebiet Nr. 1 in Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die aktuelle Übersicht vom 12.9.2020 zeigt Bayern in den Städten und Landkreisen (rechts) mit den höchsten Zahlen der Corona-Neuinfektionen in der Bundesliste: Damit ist Bayern aktuell Corona-Risikogebiet Nr. 1 in Deutschland. Quelle: Tagesspiegel Corona-Neuinfektionen nach Landkreisen
Zum Vergrößern anklicken. Die Serie von September-Frostnächten in Kühnhaide/Erzgebirge dauert auch am 12.9.2020 an: In 10 von 12 Nächten gab es bisher Frost und/oder Bodenfrost. Quelle: Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge
Zum Vergrößern anklicken. Wie schon an mehreren Tagen zuvor gab es auch am 12.9.2020 September-Bodenfrost in Kühnhaide/Erzgebirge. Quelle: Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge

Update 11.9.2020: Wieder eine kalte September-Nacht mit Bodenfrost bis zu -3°C in NRW. GFS weiter mit September-Hitze nur im Hauptlauf an einem einzigen Tag. Kälte- und Schneerekorde in Nordamerika: DenverMinnesotaTexas Alberta/Kanada South Dakota. GFS-Prognose: Arktischer Polarwirbel wächst kräftig und wird binnen zwei Wochen deutlich kälter.

Zum Vergößern anklicken. Die GFS-Prognose vom 11.9.2020 zeigt eine kräftige Vertiefung und Abkühlung des winterlichen stratosphärischen arktischen Polarwirbels in rund 22.000m Höhe (30hPa, mittlere Stratosphäre) bis zum 27.9.2020. Dadurch verschärfen sich die Druck- und Temperaturgradienten zwischen Arktis und Subtropen mit der Folge einer zunehmend kräftigen herbstlichen Westdrift in den gemässigten Breiten der NH. Quelle: GFS Chart Viewer
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 11.9.2020 sehen für Köln weiter nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) und nur am 15.9.2020 Tmax bei mind. 30°C, das ENS-Mittel (fette weisse Linie) sieht weiter keinerlei September-Hitze. Quelle: GFS/ENS-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Wieder eine kalte Septembernacht in Teilen Deutschlands (links) mit Bodenfrost bis zu -3°C in NRW (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 10.9.2020: CFSv2: Oktober 2020 kühl und nass in Europa. Allzeitrekorde für frühe Kälte und Schnee in South Dakota/USA. CFSv2 bleibt bei knackig kaltem und langem Winter 2020/21 in Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Wie schon mehrmals in den vergangenen Wochen rechnet das experimentelle Langfristmodell CSv2 von NOAA auch am 9.9.2020 mit einem knackig kalten und langen Winter 2020/21 in grossen Teilen Europas. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch in Mitteleuropa von Januar bis März 2021 durchweg deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Winter 2020/21 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Allzeitrekorde für Septemberschnee und -Kälte in South Dakota
Zum Vergrößern anklicken. Die numerische experimentelle Langfristprognose des NOAA-CFSv2-Modells vom 9.9.2020 rechnet mit einem kalten und nassen Oktober 2020 in großen Teilen Europas und auch in Deutschland. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen Europa Oktober 2020

Update 9.9.2020: Colorado/USA: Warnungen vor Kälte und viel Schnee. WetterOnline mit Hitzephantasien – GFS nicht.

Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Hitzephantasien vom 9.9.2020 sehen Tmax ab 30°C und mehr in Teilen Deutschlands vom 14. bis 16.9.2020. Quelle: WO-Hitzephantasien
Zum Vergrößern anklicken. WetterOnline mit Hitzephantasien am 9.9.2020 für mehrere Tage im September 2020 (links). Die GFS-Prognosen vom 9.9.2020 sehen für Köln nur einen Tag knapp über 30°C, und das nur im Hauptlauf (fette grüne Linie), während das ENSemble-Mittel (fette weisse Linie) gerade mal knapp über 25°C kommt… Quellen: WO-Hitzephantasien und Wetterzentrale GFS/ENS-Prognosen

Update 8.9.2020: September-Frost im Erzgebirge.

Zum Vergrößern anklicken. Früher September-Frost am 8.9.2020 in Kühnhaide/Erzgebirge. Quelle: Wetterstation Kühnhaide/Erzgebirge

Update 7.9.2020: Dritte Nacht mit September-Bodenfrost nicht nur in NRW.

Zum Vergrößern anklicken. Nach dem 3. und 6.9.2020 gibt es am 7.9.2020 erneut Bodenfrost in NRW (rechte Grafik), aber auch in anderen Teilen Deutschlands und Europas (linke Grafik). Von Bodenfrost in NRW ist in der WO-Karte nix zu sehen… Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Videotext S. 189

Update 6.9.2020: Erneut Bodenfrost in NRW.

Zum Vergrößern anklicken. Erneut Bodenfrost im Sauerland und in der Eifel am 6.9.2020. Quelle:WDR Text S. 189

Update 5.9.2020: DWD verliert gegen GFS: Statt bis zu 50mm nur bis zu 17mm Regen in NRW. CFSv2 mit frühem Wintereinbruch in Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Die numerischen CFSv2-Prognosen vom 4.9.2020 für die Temperaturabweichungen in rund 1500m (850hPa) bis zu -6°C zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa im November 2020 deuten auch für Mitteleuropa einen frühen Wintereinbruch an, der sich mit verbreitet unterdurchschnittlichen Werten bis in den Januar 2021 fortsetzen soll. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrößern anklkicken. DWD verliert deutlich gegen GFS (linke Grafik): Statt der am 3.9.2020, 02.00 MESZ (00.00 Z/UTC) angesagten bis zu 50mm Regen in NRW in den folgenden 48 Stunden gab es nur bis zu 17mm Regen in NRW (rechte Grafik): Da lag GFS mit bis zu 12mm deutlich besser (mittlere Grafik). Quelle: WO-Analyse Niederschläge Deutschland

Update 4.9.2020: GFS-Trend-Prognose: Kräftige Abkühlung – nicht nur – in Mitteleuropa. Übrigens: Seit 40 Jahren gibt es keine Erwärmung der oberen 300m im tropischen Pazifik.

Zum Vergrößern anklicken. Überraschung: Die oberen 300m des tropischen Pazifiks haben sich von 1979 bis Juli 2020 nicht erwärmt. Quelle: Climate4you
Zum Vergrößern anklicken. Die GFS-Sieben-Tage-Trend-Prognose vom 4.9.2020 rechnet zum 11.9.2020 mit einer käftigen Abkühlung – nicht nur – in Mitteleuropa. Quelle: GFS-Trend-Prognosen Temperaturen Europa

Update 3.9.2020: DWD gegen GFS: Viel Regen gegen wenig Regen in NRW. Nachtfrost im Erzgebirge und Bodenfrost in NRW. Zugspitze bei -3°C im weissen Kleid – webcam.

Zum Vergrößern anklicken. Auf der Zugspitze ist seit 31.8.2020 der Herbst bei -3°C mit Neuschnee eingetroffen. Quelle: webcam Zugspitze
Zum Vergrößern anklicken. Mit Nachtfrost im Erzgebirge (rechts unten) und mit Bodenfrost im Sauerland/NRW (links) in der Nacht zum 3.9.2020 macht sich der Herbst in Deutschland deutlich bemerkbar. Quellen: WDR-Videotext S. 189 und Kühnhaide/Erzgebirge
Zum Vergrößern anklicken. Gegensätze: Die DWD-Prognose vom 3.9.2020 (links) rechnet mit kräftigen Regenfällen bis zu 50mm in NRW bis zum 4.9.2020, GFS (rechts) dagegen maximal bis zu 12mm: Mal sehen, wer gewinnt… Quelle: WZ/DWD/GFS-Niederschlagsprognosen

Update 2.9.2020: DWD: Herbsttief „OTTILIE“ bringt ab morgen kühles und nasses Wetter nach Deutschland.

Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Frontenprognose für Europa vom 2.9.2020 zeigt das kräftige Herbsttief „OTTILIE“ am 3.9.2020 bei Island mit mehreren Fronten über Westeuropa, die in der Folge auf Mitteleuropa übergreifen (links). Dabei werden zunehmend kühlere Meeresluftmassen herangeführt, in denen es vor allem in NRW und im südlichen Niedersachsen zu kräftigen Regenfällen kommt (rechts). Quelle: DWD-Frontenprognose Europa und DWD/ICON-Niederschlagsprognose

Update 1.9.2020: August 2020: Globale 2m-Temperaturen auf Jahrestiefstand – Die Erde kühlt weiter ab.

Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) zeigt am 31.8.2020 auch im August 2020 mit 0,33°C Abweichung zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 einen neuen Jahrestiefstand (links). Sowohl die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen zum WMO-Mittel (schwarze Linie) als auch vor allem die Temperaturen auf der SH (blaue Linie) fallen weiter, wobei die Abweichungen auf der SH teils weit unter der Null-Linie lagen, was vor allem an einer ungewöhnlichen Kältewelle in der Antarktis lag (rechts). Aber auch die Temperaturen auf der NH (rote Linie) haben seit Ende Februar 2020 eine fallende Tendenz mit einem neuen Jahrestiefstand Mitte August 2020. Da is seit 2016 auch im August 2020 weiter nix mit globaler Erwärmung. 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale 2m-TA

Nach einem im Mittel meist durchschnittlich temperierten und nassen Sommer 2020 in Deutschland sehen einige Modelle eine Fortsetzung dieser Witterung auch im Herbst 2020.
GFS00 rechnet heute bis Mitte September 2020 mit sintflutartigen Niederschlägen bis über 300mm in Teilen Mitteleuropas und bis zu mehr als drei Meter Neuschnee in den Alpen.

Die Dreimonats-Prognosen von IRI und CFSv2 zeigen aktuell übereinstimmend die Wahrscheinlichkeit für geringe Abweichungen bei den Temperaturen und bei den Niederschlägen in Mitteleuropa von den vieljährigen Herbst-Mittelwerten.

Zum Vergrößern anklicken. Die Prognosen der Langfristmodelle von IRI (links) und CFSv2 (rechts) rechnen aktuell mit durchschnittlichen Temperaturen in Mitteleuropa im Herbst 2020. Quellen: IRI Seasonal Climate Forecast und CFSv2-Prognosen Herbst 2020 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Die Prognosen der Langfristmodelle von IRI (links) und CFSv2 (rechts) rechnen aktuell mit durchschnittlichen Niederschlagsmengen in Mitteleuropa im Herbst 2020. Quellen: IRI Seasonal Climate Forecast und CFSv2-Prognosen Herbst 2020 Europa

GFS00 rechnet allerdings heute bis Mitte September 2020 mit sintflutartigen Niederschlägen bis über 300mm in Teilen Mitteleuropas und bis zu mehr als drei Meter Neuschnee in den Alpen…

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS00-Prognosen vom 30.8.2020 rechnen bis zum 15.9.2020 mit sintflutartigen Niederschlägen mit verbreitet um 100mm in Deutschland und bis über drei Meter Neuschnee in den Alpen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa

…bei ungewöhnlich niedrigen Temperaturen Mitte September 2020 in Mitteleuropa, was auf einen möglichen frühen Wintereinbruch in den Alpen hinweist.

Zum Vergrößern anklicken. Die GFS00-Prognose vom 30.8.2020 rechnet für Mitte September 2020 mit bis zu -8°C unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegenden Temperaturen im Alpenraum in rund 1500m 850hPa). Das deutet zusammen mit den Niederschlagsprognosen auf einen ungewöhnlich frühen und heftigen Wintereinbruch mit Neuschnee bis über drei Meter hin: Zeit für den Almabtrieb, damit es den Tieren nicht geht wie in Argentinien… Quelle: GFS-Prognosen Temperaturen Europa

Die Prognosen für den Herbst 2020 in Europa sind eingebettet in den erwarteten Sinkflug und den Jahrestiefstand der globalen 2m-Temperaturen im August 2020…

Zum Vergrößern anklicken. Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) zeigt am 30.8.2020 auch im August 2020 mit 0,33°C Abweichung zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 einen neuen Jahrestiefstand. Dabei sind die Temperaturen auf der SH (blaue Linie) zeitweise deutlich unter Null-Linie gefallen. Aber auch die Temperaturen auf der NH (rote Linie) haben seit Ende Februar 2020 eine fallende Tendenz mit einem neuen Jahrestiefstand Mitte August 2020. Da is seit 2016 auch im Juli 2020 weiter nix mit globaler Erwärmung. 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale 2m-TA

…sowie den seit 2016 anhaltenden Rückgang der globalen UAH-Temperaturen in der unteren Tropshpäre (TLT).

Zum Vergrößern anklicken. Die UAH-Grafik zeigt von Januar 2016 bis Juli 2020 einen negativen linearen Trend der globalen Temperaturen sowohl bei „land/ocean“ als auch nur bei „land“: Die Erde kühlt seit 2016 nach einem kräftigen El Niño und nach je einer schwachen La Niña 2016/17 und 2017/18 und je einem weiteren schwachen El Niño 2018/19 und 2019/20 weiter ab. Nun steht eine global weiter kühlende La Niña vor der Tür. Quelle: WFT-Plots

Dazu kommen das tieftste Sonnenminimum seit 200 Jahren und die global weiter kühlende La Niña bis ins Jahr 2021.

WO

Da stellt sich nur die Frage: Modernes Grand Sonnenminimum: Hat die „Neue Kleine Eiszeit“ bereits begonnen?

Herzlich euer

Schneefan2015

Verwandte Themen:

Nur Idioten „folgen der Wissenschaft“

Siebenschläfer 2020: Bestimmt die erste kühle und nasse Juliwoche den Rest des Sommers?

La Niña: Ein kühler nasser Herbst und ein knackig kalter Winter 2020 in Mitteleuropa?

Weltklimarat IPCC zum CO2: „Alles halb so schlimm: Die Klimamodelle haben versagt.“

Neues Klimaziel: Globale Abkühlung auf minus zwei Grad begrenzen!

Tiefstes Sonnenminimum seit 200 Jahren und La Niña : Wie kalt wird das Jahr 2020?

NASA: Neuer Sonnenzyklus schwächster der letzten 200 Jahre – Droht eine neue „Kleine Eiszeit“?

Modernes Grand Sonnenminimum: Hat die „Neue Kleine Eiszeit“ bereits begonnen?

Experten: Das Sonnenminimum wird tief und lang – die Erde wird abkühlen!

11 Gedanken zu “Modelle einig: Herbst 2020 in Mitteleuropa durchschnittlich kühl und nass – GFS mit Sintflut und drei Meter Schnee in den Alpen

  1. Schneefan2015: Was ist in Denver los? offenbar steht da ein Temperatursturz von über 30°C an – von 36°C auf 5°C (Tagestemperatur).. Und ein früher Wintereinbruch bei uns im Oktober – kann ich mir nicht vorstellen, wäre aber sehr überraschend. Wie sagte schon Franz Beckenbauer`? Schaun mer mal.

    Liken

  2. Das wäre schon ein Hammer wenn es so kommen würde. Sollte man jetzt nicht für bare Münze nehmen, nur scheint es nicht unwahrscheinlich, dass es so kommen kann. Wie gesagt Konjunktiv.

    Kai Zorn sagte ausdrücklich, Spekulation.

    Liken

    1. Das entspricht den statistischen Erwartungen wegen des tiefsten Sonnenminimums seit 200 Jahren mit Tiefpunkt im Dezember 2019…

      Zum Vergrößern anklicken. Die DWD-Zeitreihen zeigen eine auffälligen Häufung kalter Winter in Deutschland um die Sonnenminima seit 1954. Das lässt nach dem aktuellen Sonnenminimum im Dezember 2019 statistisch einen knackigen Winter 2020/21 – nicht nur – in Deutschland erwarten. Quelle: DWD Zeitreihen mit Ergänzungen

      …und den statistischen Erwartungen wegen der aktuellen La Niña-Bedingungen ab August 2020…

      Zum Vergrößern anklicken. Im Mittel der neun La Niña-Vergleichsjahre gab es im WINTER in Deutschland in der NOAA-Reanalyse zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 kräftig unterdurchschnittliche Temperaturen (links) und unterdurchschnittliche Niederschläge (rechts): Ein knackig kalter Winter. Anmerkung: Dass NOAA-System erfordert die Jahresagabe des jeweils letzten Monats einer Jahrezeit, also im Winter das Jahr für den Februar. Quelle: NOAA-Reanalyse

      Liken

  3. Wenn ich mir mal die Trends so anschaue, bei Kachelmann, Wetter.com & Co. dann sieht das nach einer stabilen Omegalage aus, mit Wärme um 25 °C bis weit nach dem 23.09. Ich hätte mir zwar Herbstwetter gewünscht, aber gegen das Wetter ist niemand gewappnet.

    Liken

  4. Zu Corona, da werden wir einen Plan B brauchen. Denn es gibt da diverse Probleme.

    Das dass Virus im Sommer eine Pause macht, hat sich wohl eher als Wunschdenken herausgestellt. Die niederen Infektionszahhlen rührten eigentlich mehr oder weniger davon her, dass eben das Leben im Sommer mehr draußen stattfindet. Ausbrüche waren in Innenräumen ( Familienfeiern usw ) vorhanden. Das wird für das Winterhalbjahr problematisch.

    Die Hoffnung auf einen Impfstoff zu legen ist trügerisch. Man weis bis jetzt nicht, wie lange die Immunität anhält, auch nach schon überstandener Infektion. Von dem abgesehen, dass ein Impfstoff normalerweise 10 bis 15 Jahre braucht, um die Zulassung zu bekommen. Auch sieht man bei der Grippeimpfung, dass die Schutzquote z.B 2017 / 18 gerade mal 15% betrug ( Quelle RKI ). So wären u.U. zwei Impfungen pro Jahr nötig, wobei man über Langzeitfolgen der Impfung verständlicherweise nichts weiß. Astra Zeneca hat die Entwicklung gestoppt, weil der Impfstoff bei einem Probanden u.U. Transverser Myelitis, eine neurologische Erkrankung des Rückenmarks verursacht hat ( Quelle FOCUS).

    Auf Grund der Globalisierung ist der Kampf gegen Corona ein Marathonlauf. Manche meinen, es wird u.U. 10 Jahre dauern, bis man Corona wirklich im Griff hat. Malaria z.B kostet immer noch 400.000 Menschen das Leben.

    Liken

    1. @Pilsi57

      „…Astra Zeneca hat die Entwicklung gestoppt, weil der Impfstoff bei einem Probanden u.U. Transverser Myelitis, eine neurologische Erkrankung des Rückenmarks verursacht hat ( Quelle FOCUS)…“

      Tagesschau: AstraZeneca setzt Impfstoff-Tests fort

      Stand: 12.09.2020 17:38 Uhr. Die Universität Oxford will die Tests eines Corona-Impfstoffs des Pharmakonzerns AstraZeneca wieder aufnehmen. Der Verdacht, dass eine Probandin unter möglichen schweren Nebenwirkungen leide, sei ausgeräumt worden…“

      Liken

    2. Ein Virus hat man nie unter Kontrolle. Wieviele Menschen lassen sich jedes Jahr gegen Grippe impfen? Trotzdem sterben zwischen 20.000-40.000 Menschen in Deutschland an der Grippe und das Jahr für Jahr. Knapp 30.000 Menschen sterben in Deutschland durch Krankenhaus-Keime. Von Januar bis jetzt sind knapp 25 Millionen Menschen (weltweiter) durch Hunger gestorben. Zur Zeit sind 0,00026% in Deutschland an Corona infiziert und das als Pandemie zu bezeichnen. 2 Millionen Menschen nutzen alleine Bus und Bahn in Berlin jeden Tag und bis jetzt ist die Stadt nicht zum Hotspot geworden. Maskenpflicht wurde eingeführt als das Virus schon aufm Rückzug war.

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.