Modelle einig: Polarwirbel bringt Schneechaos im Januar 2021

Update 25.1.2021: Schneeradar: Schneetief „KASPER“ bei der Arbeit. Vor allem im Süden heute noch viel Schnee mit Verkehrsbehinderungen – Video. Schon wieder ein Mojib Latif-Ereignis im Rheinland. Prognosen: Nach Tauwetter nur in der Südwesthälfte mit Grenzwetterlage mehr Schnee am kommenden Wochenende. Strat.-Modelle mit Polarwirbel-Winterhammer-Volltreffer zum 24./25.1.2021. DWD-Warnungen vor Frost und Schneefall bis zum 26.1.2021. ECMWF und GEM einig über winterlichen Monatsausklang in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF und GEM sind am 25.1.2021 einig über einen winterlichen Monatsausklang mit Frost und Schnee in Mitteleuropa Ende Januar 2021. Quelle: WZ/ECMWF/GEM-Prognosen TA850 und Schnee Europa

Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt am 25.1.2021 vor verbreitetem Frost und Schneefall im Bundesgebiet bis zum 26.1.2021. Quelle: DWD Amtliche Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der GFS-Strat.-Prognose vom 20.1.2021 (links) zeigt in der Analyse vom 25.1.2021 (rechts) einen Volltreffer: Die analysierte Luftdruckverteilung in der unteren Stratosphäre in rund 16km Höhe (100hPa) zeigt sich fast identisch mit der Prognose vom 20.1.2021. Der Polarwirbel ist duch eine Hochdruckbrücke über Nordkanada geteilt in einen eurasischen Hauptwirbel und einen kandischen Teilwirbel (Split). Von der Arktis führt eine kräftige Nordströmung über das Nordmeer direkt nach West- und Mitteleuropa, ein kräftiger kalter Trog über der Ostsee hat das schneereiche Trogtief „Jussuf“ am 24.1.2021 nach Mitteleuropa gesteuert. Dasselbe Lob gebührt auch ECMWF. Quelle: GSF-Strat.-Analyse 100 hPa NH
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 25.1.2021 rechnen nach vorbergehendem Tauwetter (nur) in der SW-Hälfte Deutschlands zum Wochenende mit einer Grenzwetterlage (GWL). An einer Luftmassengrenze (LMG) quer über Deutschland soll es anhaltende Niederschläge geben, die im Norden und Osten meist als Schnee fallen und zum Wochenende auch in den anderen Landesteilen wieder von Regen in Schnee übergehen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Nach Schneetief „Jussuf“ am 24.1.2021 brachte sein Nachfolger „Kasper“ wie erwartet erneut Schnee ins Rheinland im Grossraum Köln auf 110m über NHN. Es reichte für ein zweites Mojib Latif-Ereignis: Alles wieder frisch überzuckert. „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie in einem Spiegelartikel vom 1.4.2000. Am kommenden Samstag/Sonntag soll nach vorübergehendem Tauwetter in der SW-Hälfte mit einer Luftmassengrenze über Deutschland am dritten Wochenende hintereinander erneut Schnee fallen: Da wird Herr Latif sicher staunen und sich über seinen gründlich verfehlten Klimaalarm wundern… 🙂 Quelle: Eigene Fotos vom 25.1.2021, 10.15 Uhr.

Zum Vergrössern anklicken. Das Schneeradar (rechts) zeigt Schneetief „KASPER“ (links) bei der Arbeit am 25.1.2021 mit Temperaturen um -36°C in rund 5500m (500hPa) über Deutschland: Nach dem Schneeschieben gestern nach dem Schneetreiben von „Jussuf“ heisst das auch im Rheinland im Grossraum Köln wieder: Schneefegen. 🙂 Quellen: WZ/GFS-Prognosen T500 Deutschland und Schneeradar Deutschland
Update 24.1.2021: Schneeradar: Schneetief „JUSSUF“ bei der Arbeit. In der Nacht folgt Schneetief „KASPER“ – erneut verbreitet Strassenglätte. Verbreitetes Mojib Latif-Ereignis in NRW – 15cm Schnee im Rheinland auf 110m.

Zum Vergrössern anklicken. Schneetief „Jussuf“ brachte am 24.1.2021 um die 15cm Schnee auch ins Rheinland bei Köln auf 110m über NHN. Ein erneutes Mojib Latif-Ereignis im Januar 2021 mit reichlich Schnee in NRW. In der kommenden Nacht und morgen schneit es weiter. Quelle: Eigene Fotos auf Terrasse und Vorgarten vom 24.1.2021, 10.18 Uhr.
Zum Vergrössern anklicken. Ein erneutes Mojib Latif-Ereignis im Januar 2021 mit reichlich Schnee in NRW. „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie in einem Spiegelartikel vom 1.4.2000. Quelle: WDR-Text S. 111
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet geben sich die Schneetiefs am 24.1.2021 über Deutschland die Klinke in die Hand: Auf den schneereichen „Jussuf“ folgt schon in der kommenden Nacht „KASPER“ mit weiteren Schneefällen bis in tiefe Lagen: Schönen Gruss vom Polarwirbel, dessen steuerndes Bodentief „GORAN“ weiter über der Nordsee liegt. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Das Schneeradar (links) zeigt Schneetief „Jussuf“ (rechts) bei der Arbeit am 24.1.2021 bei Temperaturen um -36°C in rund 5500m (500hPa) über Deutschland: Heute heisst das auch im Rheinland im Grossraum Köln: Schneeschieben. 🙂 Bis Mittwoch fällt immer wieder Schnee. Quellen: Schneeradar und WZ/GFS-Prognosen T500 Deutschland

Update 23.1.2021: GFS rechnet mit erneuter Stratospärenerwärmung Ende Januar und mit Verlagerung des Polarwirbels nach Nordeuropa. Viel Schnee in Sachsen – Video. GFS mit Schneefall von der Arktis bis Spanien zum Monatswechsel. ECMWF springt binnen 12 Stunden von wenig auf viel Schnee zum Monatsende.

Zum Vergrössern anklicken. Innerhalb von 12 Stunden springt das ECMWF12-Modell am 23.1.201 (rechts) auf viel Schnee in Deutschland zum Monatsende Januar 2021 statt wie ECMWF00 am selben Tag (links) auf kaum Schnee in Deutschland. Hat ECMWF das Verhalten des Polarwirbels erst heute Mittag richtig eingeschätzt…? Die Niederschlagsverteilung sieht nach einer Luftmassengrenze (LMG) über Deutschland aus… Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 23.1.2021 mit Schneefall von der Arktis über Mitteleuropa bis nach Spanien zum Monatswechsel. Ursache ist ein Polarwirbel-Trogtief mit Zentrum über der westlichen Ostsee, auf dessen Westflanke mit nördlicher Strömung polare Meeresluftmassen herangeführt werden: Das dritte Wochenende hintereinander mit Schnee bis in tiefe Lagen auch in Deutschland? Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa
Zum Vergrössern anklicken. Polarwirbel-Schneetief „IREK“ bei der Arbeit. Weitere „Kollegen“ folgen… Quelle: WO-Video
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 23.1.2021 Ende Januar mit einer erneuten Erwärmung der mittleren Stratosphäre 2021 in rund 22km Höhe (30hPa) über Asien und Nordamerika (links und Mitte). Durch den grossräumigen Druckanstieg wird der Polarwirbel mit seinem Zentrum Anfang Februar 2021 erneut nach Nordeuropa verschoben (rechts), was in der Folge zu einem weiteren Vorstoss arktischer Luftmassen auch nach Mitteleuropa führen könnte. Die Stratosphärenerwärmung ab Ende Dezember 2020 brachte u.a. den Jahrhundertschneefall in Spanien Anfang Januar 2021… Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa

Update 22.1.2021: WO-Warnungen: Verbreitet Glättegefahr am Wochenende. Erste Hochwassermeldungen und -warnungen in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Nach dem teils kräftigen Regen mit vorübergehendem Tauwetter gibt es am 22.1.2021 erste Hochwassermeldungen und -warnungen in mehreren Bundesländern. Der erneute Wintereinbruch am Wochenende verhindert zunächst den weiteren Anstieg der Gewässer. Die kräftigen Niederschläge im Januar 2021 lassen wie in den beiden Vorjahren 2019 und 2020 kein Dürrejahr 2021 in Deutschland erwarten. Auch das Jahr 2018 war in Europa kein Dürrejahr und in Deutschland nur „mildly drougt“ (leicht zu trocken). Entgegenstehende Meldungen sind klimalarmistische „Fake News“. 🙂 Als Fake News werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien, zum Teil viral verbreiten. Der Rechtschreibduden, der den Begriff 2017 in die 27. Ausgabe aufnahm, definiert ihn als „umgangssprachlich für in den Medien und im Internet, besonders in den Social Media in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen“. Quelle: Hochwasserportal Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. WO warnt am 22.1.2021 vor verbreiteter Schnee- und Eisglätte am Wochenende in Deutschland. Quelle: WO-Wetterwarnungen

Update 21.1.2021: Modelle mit Winterhammer: Bis -40°C in 5500m über Deutschland – Schnee von Sibirien bis Frankreich am Wochenende. WDR: Talsperren in der Eifel gut gefüllt – Biggetalsperre im Sauerland mit 81% gut gefüllt auf Vorjahresstand. ECMWF und GEM rechnen mit Schnee vom Wochenende bis 27.1.2021. GFS: Polarwirbelsplit um den 26.1.2021?

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 21.1.2021 mit einer Teilung des Polarwirbels Split) am 26.1.2021 in der mittleren Stratosphäre (50hPa, rund 21km Höhe) in zwei selbständige Teilwirbel über Eurasien und über Kanada, die durch eine Hochdruckbrücke vom Pazifik über Grönland bis zum Nordatlantik getrennt sind. Wenn sich dieses Strömungsmuster in tiefere Luftschichten durchsetzt, ist in den beiden Gebieten westlich bzw. südlich der Teilwirbel mit einem Winterhammer zu rechnen. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 50hPa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von ECMWF und GEM sind sich am 21.1.2021 einig: Vom Wochenende bis zum 27.1.2021 liegt Schnee – nicht nur – in grossen Teilen Deutschlands. In den Alpen sollen bis zu zwei Meter Neuschnee fallen. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GEM-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Mit 81% Füllstand ist die grösste Talsperre des Ruhrverbandes, die Biggetalsperre, am 21.1.2021 gut gefüllt und auf Vorjahresstand. Quelle: Ruhrverband Talsperrenleitzentrale mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Quelle: WDR-Text S. 115
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 21.1.2021 rechnet mit einem Winterhammer von bis zu -40°C in rund 5500m (500hPa) in der Nacht zum 25.1.2021 über Deutschland (links). GEM rechnet am 21.1.2021 zu dieser Zeit weiter mit Schnee von Sibirien bis Frankreich (rechts). Quellen: GFS-Prognosen T500hPa Deutschland und GEM-Prognosen Schneedecke Europa

Update 20.1.2021: GEM mit Schnee von Sibirien bis Frankreich. Januar 2021 in Europa weiter unterkühlt – Globale Abkühlung dauert an. Strat.-Modelle einig: Nächster Polarwirbel-Winterhammer um den 25.1.2021. DWD: Polarwirbel-Sturmtief „GORAN“ kommt mit Polarluft. GEM12 bleibt bei Winterhammer mit Schnee von Sibirien bis Frankreich Ende Januar.

Zum Vergrössern anklicken. Das kanadische Wettermodell GEM rechnet auch am 20.1.2021 weiter mit einer Schneedecke von Sibirien bis Frankreich vom 24.1. bis Ende Januar (rechts). Dabei sollen die Temperaturen über Deutschland in rund 1500m (850hPa) bis zu -8°C unter das seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindliche alte WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (links). Quelle: GEM-Prognosen TA850 und Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 20.1.2021 zeigen das Polarwirbel-Sturmtief „GORAN“ am 21.1.2021 mit seinem Zentrum über der nördlichen Nordsee. Seine Kaltfront überquert in der kommenden Nacht mit teils stürmischem Wind die Westhälfte Deutschlands, dahinter strömen zunehmend kalte Meeresluftmassen nach Mitteleuropa und leiten erneut eine winterliche Phase mit Schneefällen bis in tiefe Lagen ein. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO-Unwetterwarnungen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 19./20.1.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 25.1.201 einen Winterhammer über Europa: Der Polarwirbel liegt mit seinem Hauptzentrum über Sibirien mit einem kräftigen kalten Trog über Skandinavien bis nach Norddeutschland, ein kleinerer Teilwirbel liegt über Zentralkanada mit einer Hochdruckbrücke von Nordkanada bis zum Nordpazifik (Polarwirbelsplit). Zwischen der Hochdruckbrücke und dem Hauptwirbel über Eurasien strömen arktische Luftmassen von Ostsibirien über die Arktis direkt nach Europa: Winterhammer pur! Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der 2m-Temperaturen in Europa (links) zeigt den Januar 2021 bis zum 20. in grossen Teilen unterkühlt zum seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klimamittel 1981-2010. Die globalen 2m-Temperaturen gehen im Sieben-Tage-Prognose-Trend weiter zurück (rechts, blaue Farben): Mit besten Grüssen von La Niña… Quelle: Temperaturen Europa und Trend global
Zum Vergrössern anklicken. GEM rechnet am 19.1.2021 mit einer Schneedecke von Sibirien bis Frankreich vom 24. bis 29.1.2021. Quelle: WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Europa

Update 19.1.2021: GFS mit erneuten Schneefällen am Wochenende. Grosse Lawinengefahr im Allgäu – Video – Schneetiefs geben sich über Mitteleuropa die Klinke in die Hand.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS06-Prognosen vom 19.1.2020 rechnen damit, dass sich am kommenden Wochenende die Schneetiefs über Deutschland die Klinke in die Hand geben. Dabei fällt ab Samstagabend, 23.1.2021 bis in tiefe Lagen wieder Schnee (links): Kein Wunder bei einem Sturz der Temperaturen in rund 5500m (500hPa) deutlich unter -30°C (rechts) in der Nacht zum Sonntag, 24.1.2021. Der Polarwirbel bleibt über Europa aktiv. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland und WZ/GFS-Prognosen T500hPa Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der Polarwirbel-Winterhammer hat zugeschlagen: Zweithöchste Stufe der Lawinengefahr nach starken Schneefällen im Allgäu am 18.1.2021. Quelle: WO-Video
Zum Vergrössern anklicken. WO/GFS rechnet am 19.1.2021 nach vorübergehender Milderung schon am kommenden Wochenende mit erneutem Schneefall in Deutschland, zunächst am 23.1. in den höheren Lagen (links), am 24. (Mitte) und 25.1.2021 (rechts) verbreitet bis in tiefe Lagen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Deutschland

Update 18.1.2021: GFS mit Winterhammer-Finale im Januar. Turbulenter Dienstag: Starker Schneefall und Eisglätte in der Mitte und im Osten – Wettervideos.

Zum Vergrössern anklicken. Quelle: WO-Wettervideos
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 17.1.2021 mit einem Winterhammer Ende Januar: Die Temperaturen in 1500m (850hPa) in Deutschland sollen am 31.12.2021 bis zu -12°C unter das seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindliche alte WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 1500m (850hPa) fallen, verbreitet liegt Schnee – nicht nur – in Deutschland (rechts). Seit 1.1.2021 gilt weltweit das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, was auch auf der WMO-Konferenz 2017 nochmals – wie schon 2015 – ausdrücklich erklärt wurde: „Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth…“ Mal sehen, ob das auch bei den Warmrechnern des DWD verstanden wurde… 🙂 Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

Update 17.1.2021: Kräftiger Schneefall im Rheinland bei Köln – Schneeradar. GFS: Der Polarwirbel verlagert sich von Grönland nach Europa – Winterhammer zum Monatswechsel? ECMWF mit negativer NAO und AO bis Ende Januar. ECMWF mit grossen Schneemengen bis Ende Januar in Europa. NOAA/NCEP rechnet mit nur kurzer Winterpause in Teilen Mitteleuropas.

Zum Vergrössern anklicken. Die Mittelfristprognosen von NOAA/NCEP rechnen am 17.1.2021 mit einer nur kurzen Winterpause im nordwestlichen Mitteleuropa (oben). Schon in der letzten Januarwoche 2021 soll es wieder in ganz Mitteleuropa Dauerfrost geben (unten, blaue Farben). Quelle: Temperaturen Europa
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet am 16.1.2021 mit grossen Schneemengen in Europa bis Ende Januar (1 inch = 2,54cm). Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi vom 16.1.2021
Zum Vergrössern anklicken. Auch am 16.1.2021 rechnet ECMWF weiter mit einer negativen NAO (links) und einer meist negativen AO (rechts) bis Ende Januar 2021. Die neagtiven Phasen begünstigen Ausbrüche polarer Luftmassen in die mittleren Breite der Nordhemisphäre (NH), also auch in Europa. Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi vom 16.1.2021
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 17.1.2021 mit einem erneuten Winterhammer zum Monatswechsel: Ab dem 31.1.2021 strömen von Norden polare Luftmassen mit bis zu -12°C Abweichung vom seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 1500m (850hPa) nach Mitteleuropa und führen zu verbreiteten Schneefällen. Seit 1.1.2021 gilt weltweit das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, waa auch auf der WMO-Konferenz 2017 nochmals – wie schon 2015 – ausdrücklich erklärt wurde: „Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth. Mal sehen, ob das auch bei den Warmrechnern des DWD verstanden wurde… 🙂 Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 17.1.2021 damit, dass sich der Polarwirbel von Grönland in rund 16km Höhe (100 hPa, links) bis zum 21.1.2021 dem Hauptwirbel über Sibirien als europäischer Trog anschliesst (Mitte), damit dreht die Höhenströmung über West- und Mitteleuropa auf SW und es setzt vorübergehend Milderung ein. Mit weiterer Verlagerung des europäischen Troges nach Osten (rechts) dreht die Strömung wieder auf NW-Richtungen und es wird zum Wochenende 23./24.1.2021 wieder winterlich. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa
Zum Vergrössern anklicken. Das Schneeradar zeigt am 17.1.2021 um 09.30 Uhr mehrere Schneefallgebiete über Deutschland, eines davon im Westen über dem Rheinland bei Köln. Quelle: Schneeradar
Zum Vergrössern anklicken. Erneut kräftiger Schneefall im Rheinland am 17.1.2021 gegen 09.30 Uhr. Seit gestern Abend, 16.1.2021 ab 19.00 Uhr hat es geschneit. Quelle: Eigene Fotos

Update 16.1.2021: Halbzeit: Januar 2021 in Deutschland bisher unterkühlt mit viel Schnee und wenig Sonne. ECMWF rechnet nach vorübergehender Milderung erneut mit Schnee in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet am 15.1.2021 (links) in rund 14km Höhe (150 hPa, untere Stratosphäre) weiter mit einem kräftig gestörten Polarwirbel am 25.1.2021 mit Zentrum über Sibirien und einem kräftigen kalten Trog über Nord- und Mitteleuropa. Durch eine Hochdruckbrücke über der Arktis werden polare Luftmassen aus der Arktis über das Nordmeer nach Mitteleuropa gesteuert: Nach vorübergehender Milderung kommt der Winter mit Schnee zurück (rechts). Quellen: ECMWF-Strat.-Prognosen FU Berlin und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse von Bernd Hussing zeigt einen in der ersten Hälfte des Januar 2021 in Deutschland mit -1,32°C zum seit 1.1.2021 weltweit verbindlichen neuen WMO-Klimamittel 1991-2020 unterkühlten Monat (links) mit fast durchschnittlichen Niederschlägen (Mitte), die vor allem in höheren Lagen als reichliche Schneeauflage fielen, und mit 22,7% recht wenig Sonne (rechts). Mal sehen, ob auch der DWD am Monatsende das neue und seit 1.1.2021 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1991-2020 statt des bereits seit der WMO-Konferenz 2015 veralteten Mittels 1961-1990 verwendet… Die Zeitreihen der Temperaturen und die Klimanormalperioden in Deutschland findet man hier. Danach sind die Mitteltemperaturen im Januar in Deutschland von +0,36°C im WMO-Mittel 1981-2010 auf +0,89°C im WMO-Mittel 1991-2020 um 0,53°C leicht gestiegen, was u.a. am städtischen Wärmeinseleffekt (UHI) liegen kann. Quelle: Analyse Wetter Deutschland

Update 15.1.2021: Verbreitet Schneefall heute und am Wochenende. Breisgau: Wärmste Region Deutschlands dick verschneit – Video.

Zum Vergrössern anklicken. Selten starke Schneefälle am Kaiserstuhl im Breisgau wie am 14./15.1.2021 Quelle: WO-Video
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 15.1.2021 rechnen bis zum 17.1.2021 mit verbreiteten Schneefällen in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Deutschland

Update 14.1.2021: Schneesturm mit Verkehrschaos im Osten Deutschlands – Video. Übrigens: Beinahe-Blackout in Europa am 8.1.2021 wegen Kälteeinbruch in Frankreich. GFS mit Milderungs-Phantasien im Hauptlauf. Süddeutschland und Alpen: Viel Neuschnee – Fotos und Video.

 

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 14.1.2020 rechnen im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) in der letzten Januar-Woche 2021 mit einer kräftigen Milderung. Dabei sollen die Temperaturen in 1500m über KÖLN um bis zu +10°C über das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) ansteigen. Das ENS-Mittel (fette weisse Linie) sieht das bisher nicht und bleibt bis Ende Januar 2021 meist unter dem WMO-Mittel. Quelle: GFS/ENS-Prognosen Köln
Zum Vergrössern anklicken. „Europäischer FAST-BLACKOUT AM FREITAG, 8. JANUAR 2021 – DIE HINTERGRÜNDE: Von einem, der sich auskennt, Prof. Dr. Peter Dierkes! Vielen Dank für diese Informationen! „Ich habe gerade ein langes Gespräch mit einem guten Freund (Dr. Michael Schneeberger) geführt, der mir wertvolle Details zu dem Fast-BO vom Freitag dieser Woche übermittelte. Ich zitiere: „ausgelöst wurde die Störung im Europäischen Netz durch Frankreich. Schon am 7.1. musste Frankreich (RTE, Le Réseau de Transport de l‘Électricité) wesentliche Teile der stromintensiven Industrie vom Netz nehmen. Die Alarmstufe ROT wurde für das gesamte Netz Frankreichs verfügt“. Wichtig: folgende Gründe waren nach der Recherche von Michael ausschlaggebend: 1) die polare Kältewelle ist früher eingetreten als meteorologisch erwartet, mit für Frankreich tiefen Temperaturen, 2) bedingt durch Revisions-Verzögerungen durch das Corona-Management (s. eine Revision und BE-Wechsel ist extrem personalintensiv) sind derzeit 13 KKW (Kernkraftwerke) nicht am Netz, 3) trotz heftiger EDF-Warnungen hat die Macron-Regierung (s. deutscher Einfluss, Merkel/Grüne) die 2 Blöcke Fessenheim (beide voll funktionsfähig) abgeschaltet (d.h. es fehlen damit zusätzlich fast 2GW), 4) FOLGE: es musste deshalb ab Donnerstag massiv zu sehr hohen Preisen importiert werden, a) bei kontinentalen Hochdrucklagen gibt es keinen Wind (und zwar in ganz Europa), b) bei einer installierten Leistung von 57 GW-WE war die verfügbare Leistung kleiner als 1000 MW (bekanntlich gibt es auch im Jänner wenig Sonne / ignoriert durch die Politik), 5) so wurde am 8.1.2021 seitens der RTE die französische Bevölkerung aufgerufen (!), elektrische Geräte + Heizungen abzuschalten + auch keine EA mehr aufzuladen / das wurde jedoch nicht durchgehend eingehalten, 6) deshalb blieb nur mehr die Möglichkeit, über flächendeckende Abschaltungen bzw. über Absenkung der Netzspannung um rd. 5% einzugreifen (seit 60 Jahren gab es in Frankreich keine vergleichbare Situation), 7) DIE BRD KONNTE AUCH KEINE HILFESTELLUNG ANBIETEN, DAS WAR DER AUSLÖSER, EINE TRENNUNG DER EUROPÄISCHEN NETZE AUS SICHERHEITSGRÜNDEN DURCH ENTSO VORZUNEHMEN (S. BEGLEITET MIT GESAMTEUROPÄISCHEN PROBLEMEN UND KRITISCHEN FREQUENZEINBRÜCHEN VON RD. 260 mHZ), 😎 es hat dann gut eine Stunde gedauert, die Frequenz wieder zu stabilisieren, 9) SÜD-DEUTSCHLAND, BAYERN UND ÖSTERREICH KONNTEN DURCH DAS STABILEN NETZ TSCHECHIENS (!) GEHALTEN WERDEN (S. TEMELIN UND DUKOVANY IM VOLLBETRIEB).“ Quelle: Beinahe-Blackout Europa und Europe’s Near Electricity Black Friday Was Triggered In France Due To “Polar Cold Wave”
Zum Vergrössern anklicken. Der Polarwirbel macht mit Schneesturmtief „Dimitrios“ ernst. Quelle: WO-Video.

Update 13.1.2021: GFS mit der sibirischen Kältefaust. Modelle einig: Verbreitet Schnee in Deutschland am kommenden Wochenende. Strat.-Modelle weiter einig über Polarwirbel-Winterhammer Europa. GFS bleibt bei Winterhammer über Europa bis Ende Januar.

Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt am 13.1.2021 bei einem Winterhammer über Europa bis Ende Januar: Um den 28.1.2021 sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Deutschland bis zu -8°C unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen (links), dazu liegt Schnee von Sibirien bis Spanien (rechts): Winterhammer pur! Quelle: WZ/GFS-Prognosen Wetterlage Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 12./13.1.2021 zeigt – wie schon in den Vortagen – bei beiden Modellen um den 22.1.2021 einen Winterhammer über Europa: Der Polarwirbel hat vor allem bei ECMWF einen riesigen Doppelwirbel über Eurasien mit Zentrum über Nordsibirien und Nordeuropa sowie einen kleineren Teilwirbel über Nordkanada mit einer Hochdruckbrücke von Grönland bis zum Nordpazifik entwickelt (Polarwirbelsplit). Zwischen der Hochdruckbrücke über Grönland und dem Hauptwirbel über Eurasien strömen arktische Luftmassen von der Arktis direkt nach Europa: Winterhammer pur! Beide Modelle zeigen eine scharfe Windumkehr von Nord auf West über Mitteleuropa, was auf die mögliche Bildung einer Luftmassengrenze (LMG) über Mitteleuropa mit anhaltenden und kräftigen Niederschlägen hindeutet. Je nach Lage der LMG sind starke Schneefälle vor allem im Norden Deutschlands zu erwarten. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen von ECMWF, GEM ud GFS (von links nach rechts) sind sich am 13.1.2021 im überschaubaren Zeitraum von vier Tagen einig über verbreiteten Schnee in Deutschand am 17.1.2021. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GEM/GFS-Prognosen Schneedecke Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS18-Prognose vom 12.1.2021 rechnet für den 23.1.2021 mit einer sibirischen Kältefaust, die in Richtung Mitteleuropa schlägt: Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei von Sibirien bis Südskandinavien mehr als -12°C vom seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 abweichen und zeigen dabei die Form eines linken Arms mit einer Faust: Extrem-Winter pur. Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

Update 12.1.2021: CFSv2 macht aus einem milden einen kalten Januar 2021 in Europa. Modelle mit Grenzwetterlage/LMG und reichlich Schnee für Deutschland. Übrigens: Die starken Schneefälle in Japan dauern an. Aktuell: Schneesturm in Teilen Deutschlands – Video. Erneuter Winterhammer mit bis zu -20°C Bodenfrost in Süddeutschland. DWD-Warnungen vor Glätte und Frost.

Zum Vergrössern anklicken.Der DWD warnt am 12.1.2021 vor Glätte (gelb), Schnee (braun) und Frost (gelb) in grossen Teilen Deutschlands, in den Höhenlagen teils vor Schneesturm mit Verwehungen. Quelle: DWD-Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Erneuter Winterhammer in Deutschland: In der Nacht zum 12.1.2021 gab es – wie in der Nacht zuvor – verbreitet Bodenfrost im zweistelligen Bereich bis zu -20°C in Süddeutschland und Frost bis zu -14°C. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet bringt das Polarwirbel-System „CEMAL/Dimitrios“ reichlich Schnee auch nach Deutschland. Quelle: WO-Video
Zum Vergrössern anklicken. Der arktische Polarwirbel bei der Arbeit. Quelle: ARD Text S. 136
Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von ECMWF (links und Mitte) sowie von GFS (rechts) rechnen am 12.1.2021 mit reichlich Schnee im Januar vor allem auch in Norddeutschland durch eine Grenzwetterlage, in der an einer Luftmassengrenze (LMG) anhaltende und kräftige Schneefälle entstehen. Ursache ist die Verlagerung des dreigeteilten Polarwirbel mit zwei Teilwirbeln über Sibirien und Europa (links) in rund 16km Höhe (100hPa, untere Stratosphäre): Während von Norden polare Meersluftmassen nach West- und Mitteuropa strömen, gleiten mit einer vorübergehenden Westströmung mildere atlantische Luftmassen auf und führen zu kräftigen und anhaltenden Niederschlägen. Quelle: ECMWF-Strat.-Prognosen FU Berlin und Kachelmannwetter ECMWF/GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die CFSv2-Prognosen von Ende Dezember 2020 (links) für die positiven Temperaturabweichungen in Europa im Januar 2021 sind Anfang Januar 2021 (rechts) wesentlich kälter geworden und dürften damit der Realität jenseits von Erwärmungsphantasien der Modellierer ein gutes Stück näher gekommen zu sein… Die Temperaturdifferenz beträgt in NO-Europa stolze -7°C.… Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa

Update 11.1.2021: GFS bleibt auf Winterkurs. Winterhammer: -20°C in Oberstdorf – Video – Verbreitet eisige Nacht in Deutschland. Übrigens: Stratosphärenerwärmung oben beendet, unten im Gange. Logische Folge: NOAA/NCEP mit Dauerfrost in Mitteleuropa – Sieben-Tage-Trend und -Prognose kalt. GFS-Strat.-Prognosen bis Ende Januar mit Polarwirbel über Europa. GEM und GFS aktuell einig: UK im Schnee in der nächsten Woche.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen Prognosen von GEM (links) und GFS (rechts) vom 11.1.2021 rechnen mit verbreiteter Schneebedeckung in Europa und sogar im UK in der kommenden Woche vom 21. bis 23.1.2021. Quelle: WZ/GEM- und GFS-Prognosen Schneebedeckung Europa
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den Vortagen bleibt GFS auch am 11.1.2021 beim Polarwirbel über Europa bis Ende Januar 2021. Der in rund 16km Höhe (100hPa, untere Stratosphäre) durch mehrere Teilwirbel stark gestörte Polarwirbel bleibt mit seinem Hauptwirbel über Eurasien und einem weiteren Teilwirbel oder Trog über NO-Kanada. Über der Arktis befindet sich eine Hochdruckbrücke (Polarwirbelsplit). Teils auf direktem Weg werden polare Luftmassen aus der Arktis nach Europa gesteuert: Winter pur! Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa
Zum Vergrössern anklicken. Der NCEP-Sieben-Tage-Trend (links) und die Sieben-Tage-Prognose vom 11.1.2021 (rechts) rechnen mit weiterer kräftiger Abkühlung in grossen Teilen Europas. Dabei sollen die Temperaturen verbreitet unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen (rechts, blaue Farben). Bei Eintreffen dieser kalten Prognosen könnte der Januar 2021 in Deutschland mit einer Abweichung von bisher -2°C zum WMO-Mittel einer der kältesten der letzten 10 Jahre werden. Quelle: Temperaturen Europa Trend und Prognose
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 11.1.2021 für die 2m-Temperaturen in Europa rechnen bis zum 27.1.2021 mit verbreitetem Dauerfrost auch in Deutschland (oben und Mitte, blaue Farben). Die Temperaturen sollen dabei verbreitet in Europa und auch in Deutschland in der ersten Woche unter dem (kalten) Klimamittel 1901-2000 liegen (unten, blaue Farben). Quelle: Temperaturprognosen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse vom 9.1.2021 zeigt das Ende der Stratosphärenerwärmung über der Arktis in der oberen Stratosphäre in rund 31km (links, rote Linie fällt ab, 10hPa) und das Andauern der Erwärmung in der unteren Statosphäre in rund 16km Höhe (rechts, rote Linie steigt, 100hPa): Der Druckanstieg in der darunter liegenden Troposphäre über der Arktis dauert also an und fördert weiter „Arctic Outbreaks“. Quelle: Stratosphären-Temperaturen Arktis
Zum Vergrössern anklicken. Winterhammer in Deutschland: In der Nacht zum 11.1.2021 gab es verbreitet Bodenfrost im zweistelligen Bereich bis zu -20°C in Süddeutschland (links) und Frost bis zu -15°C (rechts). Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 11.1.2021 bleiben bis zum 27.1.2021 auf Winterkurs. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über KÖLN bleiben im ENS-Mittel (fette weisse Linie) durchweg deutlich unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie), der Hauptlauf (fette grüne Linie) fällt zum Ende unter die -10°C-Linie. Die wiederholten Niederschläge fallen deshalb voraussichtlich meist als Schnee. Quelle: GFS/ENS-Prognosen Köln

Update 10.1.2021: ECMWF bleibt bei Winterhammer in Europa. Russland: Seltene Lawine verschüttet mehrere Häuser. CFSv2 mit ungewöhnlicher Kältewelle ab Mitte Januar. Arktis-Orkan „CEMAL“ fegt über Island – Orkanböen bis 180km/h bei gefühlten bis zu -30°C . ECMWF: „CEMAL“ auf dem Weg zur Ostsee mit Wintereinbruch in Mitteleuropa. Madrid nach Jahrhundert-Schneesturm mehr als einen halben Meter unter Schnee begraben – Fotos. Strat.-Modelle weiter einig über extremen Winterhammer über Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 9./10.1.2021 zeigt – wie schon in den Vortagen – bei beiden Modellen um den 19.1.2021 einen Winterhammer über Europa: Der Polarwirbel hat einen riesigen Hauptwirbel über Eurasien mit Zentrum über Nordsibirien und einen kleineren Teilwirbel über Nordkanada gebildet (Polarwirbelsplit), über Mitteleuropa liegt ein kräftiger eisiger Trog. Zwischen der Hochdruckbrücke über Grönland und dem Hauptwirbel über Eurasien strömen arktischen Luftmassen von der Arktis direkt nach Europa: Winterhammer pur! Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 10.1.2021 (links) sieht den Arktis-Orkan „CEMAL“ unter leichter Abschwächung und Bildung von Randtief „Dimitrios“ am 11.1.2021 über dem südlichen Nordmeer und über Südkandinavien. ECMWF (rechts) rechnet am 10.1.2021 mit dem Tiefkpomplex am 13.1.2021 über der Ostsee: Auf seiner Rückseite strömen arktische Luftmassen nach Mitteleuropa und leiten eine kräftige winterliche Kältewelle ein, die nach CFSv2 bis in den Februar 2021 andauern kann. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WZ/ECMWF-Prognosen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Unter dem stratospärischen arktschen Poalrwirbel hat sich über dem Nordmeer das Orkantief „CEMAL“ in der Troposphäre gebildet, dass an seiner Westseite mit Orkanstärke Polarluft über Island nach Süden bläst. Wenn die Wettermodelle richtig liegen, macht sich „CEMAL“ in der kommenden Woche zusammen mit weiteren Randtiefs und mit seinen arktischen Luftmassen auf den Weg Richtung West- und Mitteleuropa… Quelle: WO-Bericht Arktis-Orkan „CEMAL“
Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen numerischen Prognosen des amerikanischen Langfristmodells CFSv2 rechnen am 9.1.2021 mit einer ab dem 14.1.2021 einsetzenden ungewöhnlichen Kältewelle auch in Mitteleuropa, die bis in den Februar 2021 andauern soll. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei auch über Deutschland bis Ende Januar bis auf -20°C fallen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. „Eine Lawine hat im Norden Russlands mehrere Menschen unter sich begraben. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, ein Kind kam mit schweren Erfrierungen in ein Krankenhaus. Die Schneemassen hatten in der Nacht zum Samstag mehrere Häuser eines Skigebietes in der Nähe der Industriestadt Norilsk am Nordpolarmeer unter sich begraben. Ein Schneesturm behinderte anschließend die Rettungsarbeiten. In dem betroffenen Berggebiet waren die Temperaturen auf unter minus 25 Grad gefallen und es hatte heftig geschneit. In der Region war im Jahr 1989 das letzte Mal eine Lawine heruntergekommen.“ Quelle: WO-Bericht Seltene Lawine Nordrussland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den Vortagen bleibt ECMWF auch am 9.1.2021 bei einer kräftigen Winterwetterlage mit Schnee auch in Deutschland um den 19.1.2021. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen TA 850 Europa und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland

Update 9.1.2021: ECMWF bleibt bei Winterwetter mit Schnee in Europa bis zum 19.1.2021. Strat.-Prognosen weiter mit Polarwirbel-Winterhammer über Europa. GFS mit Winterwetter und verbreitetem Schnee in Europa bis Ende Januar. Spanien: Schneesturm mit Rekordschneefällen – Hauptstadt versinkt im Schnee. WO/GFS: Nach kurzer Milderung weiter strammer Winter.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 9.1.2021 rechnen nach den teils kräftigen Schneefällen der letzten Tage nach vorübergehender Milderung weiter mit erneut strengen Bodenfrösten- nicht nur – in grossen Teilen Deutschlands. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Schneesturm mit Jahrhundertschneefall und Schneechaos am 9.1.2021 in Spanien. Quelle: WO-Bericht über Schneesturm mit Rekordschneefällen
Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 9.1.2021 weiter bei einer aussergewöhnlichen Position des arktischen Polarwirbels am 25.1.2021 und einer direkten Nordströmung von der Arktis nach Europa in rund 16km Höhe (links, 100hPa, untere Stratosphäre). Das führt zu verbreitet tiefem Druck über Europa und hohem Druck über dem Nordatlantik (Mitte), wobei mit einr NW-Strömung polare Meeresluftmassen aus dem Raum Grönland nach West- und Mitteleuropa geführt werden. Dabei treten wiederholt und verbreitet Niederschläge auf, die nur zeitweise in tieferen Lagen vorübergehend als Regen, meist aber als Schnee fallen (rechts). Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa und GFS-Prognosen Wetter Europa und GFS-Prognosen Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphärenperognosen von GFS in rund 22 km Höhe (links, 30hPa) und in rund 16 km Höhe (Mitte, 100 hPa) und von ECMWF in rund 14 km Höhe (rechts, 150hPa) sind sich am 8./9.1.2021 weiter einig über eine Tripolsituation mit drei Teilwirbeln des Polarwirbels (Tripol) am 18.1.2021. Der Polarwirbel ist zudem durch eine Hochdruckbrücke über dem Nordatlantik und Grönland geteilt (Polarwirbelsplit) in einen eurasischen Polarwirbel und einen kräftigen Trog über Nordamerika, so dass zwischen dem eurasischen Doppelwirbel und der Hochdruckbrücke eine stramme Nordströmung von der Arktis auf direktem Weg nach Europa führt: Winter pur in Europa. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa und ECMWF-Strat.-Prognosen FU Berlin mit Ergänzungen

 

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF bleibt auch am 9.1.2021 weiter bei Winterwetter mit Schnee in grossen Teilen Europas bis zum 19.1.2021. Zwischen einem umfangreichen Polarwirbel-Tiefdrucksystem über Skandinavien und Nordrussland sowie einer Hochdruckblockade von der Arktis bis zu den Azoren strömt auf direktem Weg Polarluft über Westeuropa nach Mitteleuropa, dabei werden verbreitet und wiederholt Schneefälle ausgelöst. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen T 850hPa Europa und Kachelmannwetter Schneehöhen Deutschland

Update 8.1.2021: ECMWF und GEM mit Polarwirbel-Winterhammer zum übernächsten Wochenende – Strat.-Modelle von GFS und ECMWF ebenfalls einig. Spanien: Schneesturm sorgt für Rekordkälte bis minus 36°C und Schneechaos in Spanien. Deutschland tief winterlich – Fotos und Video. GFS mit eisigen Nächten: Bis minus 18°C Bodenfrost am Dienstag in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 8.1.2021 rechnen nach den teils kräftigen Schneefällen der letzten Tage mit zunehmendem Bodenfrost in grossen Teilen Deutschlands: Am Dienstag, 12.1.2021 soll es Bodenfrost bis zu -18°C in Süddeutschland geben, während es im Nordwesten vorübergehend milder wird. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose (links) vom 8.1.2020 sieht das Schneesturm-Tief „Bartosz“ am 9.1.2021
über Spanien und dem westlichen Mittelmeer. Tief BARTOSZ sorgt derzeit in Spanien für Schnee und Kälte. „Vor allem im Norden und im Zentrum des Landes hat sich bereits (am 8.1.2021) eine Schneedecke gebildet, selbst in der Hauptstadt Madrid fielen am Donnerstag dicke weiße Flocken. Bis zum Sonntag ist verbreitet mit weiteren, heftigen Schneefällen zu rechnen, starker Wind führt zudem zu massiven Schneeverwehungen. Hinzu kommt teils strenge Kälte: In Vega de Liordes in der Provinz León, rund 400 Kilometer nördlich von Madrid, wurde am frühen Donnerstagmorgen mit minus 35,8 Grad die tiefste Temperatur registriert, die jemals in Spanien gemessen wurde. Erst am Vortag war in La Llança in den katalanischen Pyrenäen eine neue Tiefstmarke von minus 34,1 Grad verzeichnet worden.“ Quelle: WO-Wetterticker und WO/DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphärenprognosen von GFS in rund 22 km Höhe (links, 30hPa) und in rund 16 km Höhe (Mitte, 100 hPa) sowie von ECMWF in rund 14 km Höhe (rechts, 150hPa) sind sich am 7./8.1.2021 einig über eine Tripolsituation mit drei Teilwirbeln des Polarwirbels (Tripol) am 14./15.1.2021. Der Polarwirbel ist zudem durch eine Hochdruckbrücke über der Arktis geteilt (Polarwirbelsplit) in einen eurasischen Doppelwirbel und einen Polarwirbel bei Südgrönland, so dass zwischen dem eurasischen Doppelwirbel und der Hochdruckbrücke eine stramme Nordströmung von der Arktis auf direktem Weg polare Luftmassen nach Europa steuert: Winter pur in Europa! Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa und ECMWF-Strat.-Prognosen FU Berlin

 

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF und GEM rechnen am 8.1.2021 nach vorübergehender Milderung in der kommenden Woche mit einem erneuten heftigen Wintereinbruch zum übernächsten Wochenende: Die Temperaturen in rund 1500m (links, 850hPa) sollen auch in Mitteleuropa um den 15.1.2021 auf Temperaturen bis zu -12°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen, dabei soll es eine geschlossene Schneedecke von Sibirien bis Süd-Frankreich und auch in Spanien geben (rechts). Quelle: WZ/ECMWF/GEM-Prognosen

Update 7.1.2021: GFS bleibt bei Polarwirbel-Winterhammer mit Katastrophenpotential über Europa. Extreme Kältewelle rollt über China hinweg – Kältester Januartag des Jahrhunderts in Peking..

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon seit einigen Tagen bleibt GFS auch am 6.1.2021 bei einem extremen Polarwirbel-Winterhammer im Januar 2021 über Europa: Durch einen massiven Ausbruch arktischer Luftmassen von Sibirien bis Frankreich fallen die Temperaturen in grossen Teilen mehr als -12°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010. Bei Eintreffen dieser Wetterlage steht Europa vor einer Winterkatastrophe seltenen Ausmasses. Ursache dieser ungewöhnlichen Entwicklung ist eine plötzliche Stratospärenerwärmung seit Anfang Januar 2021 über der Arktis, die von oben nach unten verläuft und den Polarwirbel in der Folge teilt. Quelle: WZ/GFS-Prognosen Wetterlage Europa

Update 6.1.2021: RTL: Schneechaos in Italien nördlich von Venedig. Deutschland bis ins Flachland teils weiss – auch im Norden – Fotos. GFS weiter mit Winterwetter und Schnee in Deutschland. NOAA/NCEP: Der Winter setzt sich fest in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 6.1.2021 für die 2m-Temperatuen in Europa rechnen bis zum 22.1.2021 mit verbreitetem Dauerfrost auch in grossen Teilen Mitteleuropas (oben und Mitte). Die Temperaturen sollen dabei in Deutschland in der ersten Woche unter dem (kalten) Klimamittel 1901-2000 liegen (unten, blaue Farben). Quelle: Temperaturprognosen Europa

 

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 6.1.2021 mit einer Fortsetzung des Winterwetters mit Schneefällen in Deutschland um den 20.1.2021. Quelle: WO/GFS-Schneefallprognosen Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Schneechaos nördlich von Venedig am 5.1.2021. Quelle: RTL Aktuell/Kompakt am 5.1.2021

Update 5.1.2021: GFS-Strat.-Prognosen bleiben bei Polarwirbel-Winter in Europa. Verbreitet Schnee bis Donnerstag.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen vom 5.1.2021 bleiben bei der Verlagerung des eisigen Polarwirbels nach Eurasien sowohl in rund 31km Höhe (links, 10hPa) als auch in rund 22km Höhe (rechts, 30hPa), hier mit dem Zentrum über Nordosteuropa und NW-Sibirien: Mit einer nördlichen Strömung werden polare Luftmassen direkt von der Arktis über das Nordmeer in grosse Teile Europas gesteuert. Quelle: GFS-Prognosen T10hPa NH und GFS-Strat.-Prognosen 30hPa mit Ergänzungen

Update 4.1.2021: Temperaturtrend: Der Winter macht ernst in Europa. Modelle: Mittwoch neue kräftige Schneefälle. NOAA/CFSv2: Global kühlende La Niña bis ins Jahr 2022? Modelle ziemlich einig: Verbreitet Schnee bis Freitag.

Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle GEM, DWD/ICON und GFS (von links nach rechts) sind sich am 4.1.2021 ziemlich einig darüber, dass es bis Freitag, 7.1.2021, verbreitet eine Schneedecke in Deutschland gibt. Quelle: WZ/GEM/DWD/GFS-Prognosen Schneedecke Deutschland

 

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon die NASA-Prognose rechnet auch die aktuelle NOAA/CFSv2-Prognose vom 4.1.2021 zunehmend mit einem Andauern der La Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik bis in den NH-Herbst 2021. Damit wird ein Andauern von La Niña bis ins Jahr 2022 wahrscheinlicher, denn: Die ENSO-Ereignisse entwickeln sich meist von April bis Juni und dauern anschliessend bis über Weihnachten. „Historically Speaking: El Niño and La Niña events tend to develop during the period Apr-Jun and they – Tend to reach their maximum strength during October – February – Typically persist for 9-12 months, though occasionally persisting for up to 2 years – Typically recur every 2 to 7 years.“ Bei Eintreffen der aktuellen NOAA- und NASA-Prognosen könnte sich wie schon 2010 bis 2012 eine mehrjährige La Niña bis ins Jahr 2022 entwickeln. Kräftige und lange La Niña-Ereignise kühlen die Erde zeitversetzt um mehrere Zehntel Grad Celsius ab: Die globale Abkühlung seit 2016 wird also mindestens bis ins Jahr 2022 andauern, sie hat im Dezember 2020 mit einem deutlichen Rückgang der globalen UAH-Temperaturen gegen über November 2020 und gegenüber Dezember 2019 eingesetzt. Quelle: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen

 

Zum Vergrössern anklicken. DWD- und ECMWF-Prognosen vom 3.1.2021 rechnen mit verbreiteten und teils kräftigen Schneefällen am 6.3.2021 in Deutschland. Quelle: WO-Prognosen Schneefälle am Mittwoch

 

Zum Vergrössern anklicken. Der Sieben-Tage-Trend der 2m-Temperaturen vom 4.1.2021 zeigt verbreitet kräftig Abkühlung in Europa (blaue Farben): Der Winter macht ernst. Quelle: Temperaturtrend Europa

Update 3.1.2021: GFS mit unglaublichen Rechnungen: Der Polarwirbel vereist grosse Teile Europas. Schneefallgbebiet auf NW-Kurs – Video. Schnee bis ins Flachland – Berlin schon weiss – Fotos. GFS bleibt bei Polarwirbelsplit mit Eiswinter in Europa. Übrigens: Anfang Januar 2021 ist die Erde der Sonne am nächsten auf ihrer jährlichen Umlaufbahn.

Zum Vergrössern anklicken. Gestern, am 2.1.2021 um 14.20 Uhr MEZ (Köln) war die Erde auf ihrer Umlaufbahn der Sonne mit 147,1 Millionen km am nächsten (Perihel). Am 6.7.2020 wird die Erde mit rund 152,1 Millionen km am weitesten entfernt sein (Aphel). Die Differenz beträgt rund 5 Millionen Kilometer oder rund 7,7 % der Bestrahlungsstärke auf der Erde. Quelle: wie oben

 

Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 3.1.2021 weiter bei einem mächtigen Polarwirbel-Winterhammer über Europa im Januar 2021. Der Polarwirbel hat sich am 17.1.2021 durch eine aktuelle und anhaltende kräftige Stratosphärenerwärmung in rund 31km Höhe (10hPa, obere Stratosphäre) über der Arktis als Hauptwirbel nach Europa verlagert, ein deutlich kleiner Teilwirbel liegt über Nordkanada (links). In der unteren Stratosphäre in rund 16km Höhe (rechts, 100 hPa) hat sich eine Tripolsituation mit Polarwirbelsplit eingestellt: Ein Doppelwirbel liegt über Sibirien und Europa/Ostsee, ein weiterer selbständiger Teilwirbel liegt über NO-Kanada, der durch ein Hochdruckgebiet über der Arktis vom eurasischen Doppelwirbel getrennt ist: Arktische Luftmassen strömen direkt von der Arktis nach Europa: Winterhammer pur! Quellen: WO/GFS-Strat.-Prognosen und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse vom 3.1.2021 zeigt ein Schneefallgebiet über Deutschland auf NW-Kurs: Der Beginn einer Winterperiode mit Schnee in grossen Teilen Deutschlands bis ins Flachland? Quelle: WO aktuelles Wetter Deutschland

 

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS18-Prognosen vom 2.1.2021 rechnen mit einem extremen Ausbruch arktischer/sibirischer Luftmassen ab dem 16.1.2021 über Nord- und Osteuropa Richtung Mitteleuropa. Die Temperaturen fallen dabei in rund 1500m (850hPa) unter -12°C unter das seit 2015 weltweit verbindliche WMO-Klimamittel 1981-2010: Grosse Teile Europas erleben eine Vereisung bei Temperaturen weit unter -10°C. Übrigens: Ab 1.1.2021 gilt das neue (mildere) WMO-Klimamittel 1991-2020: Das wird ein kaltes Jahr 2021 mit deutlich mehr negativen Monats-Abweichungen global, in Europa und auch in Deutschland… 🙂 Quelle: GFS-Prognosen TA 850hPa Europa

Update 2.1.2021: Hier gibt es am Sonntag Schnee in Deutschland – Fotostrecke. Winter in NRW: Strenger Bodenfrost bis -12°C. GFS weiter mit mächtigem Polarwirbel-Winterhammer über Europa im Januar 2021. Meteoalarm mit Frostwarnungen heute und morgen in Deutschland. Modelle weiter einig: Verbreitet Schnee im Januar – nicht nur – in Deutschand.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den Vortagen sind sich die Modelle auch am 2.1.2021 weiter einig über verbreiteten und teils reichlichen Schnee in Deutschland in den kommenden 10 Tagen. Quelle: Kachelmannwetter GFS/ECMWF/GEM/-Prognosen Schneehöhen Deutschland

 

Zum Vergrössern anklicken. Meteoalarm warnt am 2.1.2021 vor Frost in Deutschland heute und morgen. Quelle: Frostwarnungen Deutschland

 

Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 2.1.2021 weiter bei einem mächtigen Polarwirbel-Winterhammer über Europa im Januar 2021. Der Polarwirbel hat sich am 18.1.2021 durch eine aktuelle und anhaltende kräftige Stratosphärenerwämung in rund 31km Höhe (10hPa, obere Stratosphäre) über der Arktis nach Europa verlagert (links). In der oberen mittleren Stratosphäre in rund 22km Höhe (Mitte, 30hPa) und in der unteren Stratosphäre (rechts, 100 hPa, rund 16km) hat sich eine Tripolsituation mit Polarwirbelsplit eingestellt: Ein Doppelwirbel liegt über Sibirien und Europa, ein weiterer selbständiger Teilwirbel liegt südlich von Grönland. Arktische Luftmassen strömen direkt von der Arktis nach Europa: Winterhammer pur! Quellen: WO/GFS-Strat.-Prognosen und GFS-Strat.-Prognosen 30hPa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa

 

Zum Vergrössern anklicken. Mit strengem Bodenfrost bis zu -12°C über Schnee in der Eifel ist der Winter in NRW am 2.1.2021 deutlich sichtbar. Quelle: WDR-Text S. 189

 

Zum Vergrössern anklicken. WO-Wetterwarnungen vor Schneeglätte in Deutschland am 2.1.2021 für den 3.1.2021. Quelle:

Update 1.1.2021: Polarwirbel und Sonnenminimum: Januar 2021 wie Januar 2010? Wind- und Sonnen-Streik: Wind- und Solarstrom heute in Deutschland zusammen nur 8,4 Prozent. GFS bleibt dabei: Der eisige Polarwirbel wandert von Nordkanada über Grönland nach Europa. GEM und GFS mit wiederholten Schneefällen in den kommenden Tagen.

Zum Vergrössern anklicken. Die GEM- (links) und die GFS-Prognosen (rechts) sind sich am 1.1.2021 weiter ziemlich einig darüber, dass es im Januar 2021 in Europa verbreitete und wiederholte Schneefälle gibt, die allerdings in tiefsten Lagen bei GFS zumindest tagsüber nicht liegen bleiben müssen… Quellen: GEM-Prognosen Schneedecke Europa und WO-Unwetterwarnungen Europa

 

Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-Prognosen von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 1.1.2021 zeigen – ähnlich wie schon in den Vortagen – einen gut entwickelten, aber mit zwei kräftigen Teilwirbeln (Dipol) über Sibirien und über Nordkanada gestörten und weit nach Süden ausgreifenden arktischen Polarwirbel. Der am 6.1.2021 über Nordkanada liegende Teilwirbel (links) soll binnen sechs Tagen über Grönland am 6.1. (Mitte) und am 9.1.2021 (rechts) zur nördlichen Ostsee (!) ziehen. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung werden weiter polare Meeresluftmassen herangeführt und setzen die in tiefen Lagen zeitweise nasskalte winterliche Witterung mit zeitweiligen Schneefällen bis in tiefere Lagen seit Weihnachten über Silvester bis weit ins Neue Jahr fort. Dabei kann es vor allem in höheren Lagen zu wiederholten Schneefällen mit Andauern der tiefwinterlichen Witterung kommen. Quelle: GFS mit Ergänzungen

 

Zum Vergrößern anklicken. So sieht es aus, wenn Wind und Sonne streiken! Der Wind- und Solarstromanteil in Deutschland wird heute, 1.1.2021 bei windschwachem und wenig sonnigem Wetter bei tiefstehender Winter-Sonne zusammen auf nur 8,4% geschätzt (s. folgende Grafk). Berechtigte Forderung: Sofort alle fossilen Kraftwerke abschalten…, und das Stromnetz in Europa bricht zusammen und Millionen Menschen frieren… Im Jahr 2019 war der Anteil von Wind- + Solarstrom mit 33,6% immer noch deutlich kleiner als der Anteil der fossilen Energieträger mit zusammen 39,6%, die Kernkraft alleine hatte immer noch 13,8% (s. unten). Quelle: ARD Teletext S. 187ff

 

Zum Vergrößern anklicken. Der Wind- und Solarstromanteil in Deutschland wird heute, 1.1.2021 bei windschwachem und wenig sonnigem Wetter bei tiefstehender Winter-Sonne zusammen auf nur 8,4% geschätzt. Berechtigte Forderung: Sofort alle fossilen Kraftwerke abschalten…, und das Stromnetz in Europa bricht zusammen und Millionen Menschen frieren… Im Jahr 2019 war der Anteil von Wind- + Solarstrom mit 33,6% immer noch deutlich kleiner als der Anteil der fossilen Energieträger mit zusammen 39,6%, die Kernkraft alleine hatte immer noch 13,8% (s. folgende Grafik). Quelle: ARD Teletext S. 187ff

 

Zum Vergrößern anklicken. Die Grafik zeigt die Anteile der Energieträger bei der öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland im Jahr 2019. Die Summe von Wind- und Solarstrom beträgt 33,6%, die fossilen Energieträger Steinkohle, Braunkohle und Erdgas erzeugen zusammen 39,6%, Kernkraft hat einen Anteil von 13,8%. Quelle: Fraunhofer Institut mit Ergänzungen

 

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt das mittlere Geopotential (Luftdruck) der NH in rund 31km Höhe (links, 10hPa, obere Stratosphäre) im Januar 2010. Der Polarwirbel liegt über Eurasien, wie es die Modelle für den Januar 2021 erwarten. Die 2m-Temperaturen waren in grossen Teilen Europa im Januar 2010 deutlich unterkühlt zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 (rechts). Der Januar 2010 war in Deutschland schneereich und klirrend kalt. Die Parallelen sind offensichtlich: Der Januar 2010 lag 13 Monate hinter dem Sonnenminimum im Dezember 2008, der Januar 2021 liegt 13 Monate hinter dem Sonnenminimum 2019. Quelle: NOAA-Reanlayse

Der eisige Polarwirbel setzt sich über Europa fest und verwandelt im Januar 2021 weite Landschaften in weisse Traumwelten. Ursache dieser extremen Wetterentwicklung ist eine anhaltende kräftige Stratosphärenerwärmung.

Die Modelle haben diese Entwicklung seit Tagen auf dem Schirm, wie ich hier im Blog wiederholt berichtet habe.

Sowohl ECMWF…

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognose vom 28.12.2020 rechnet mit einer plötzlichen Stratosphärenerwärmung vom 30.12.2020 bis zum 5.1.2021 um rund +38°C in rund 31 km Höhe (10 hPa, obere Stratosphäre). Dieses Ereignis wird als „Minor Warming“ bezeichnet. Durch einen Temperaruranstieg um mehr als 50°C käme es zu einem „Major Warming“ und es kann durch kräftigen Druckanstieg über der Arktis zum Polarwirbelsplit und zu einer Umkehrung der Windströmungen über der Arktis führen, wie man in den Grafiken unten rechts bereits andeutungsweise erkennen kann. Die Folge dieser Windumkehr sind „Arctic Outbreaks“ in die mittleren Breiten der NH. Quelle: ECMWF-Strat.-Prognosen FU Berlin

…als auch GFS haben die Entwicklung vermutlich richtig erkannt:

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Analyse vom 29.12.2020 (links) sieht den arktischen Polarwirbel in rund 22km Höhe (30 hPa, mittlere Stratosphäre) über Europa. Daran soll sich in der Prognose bis zum 11.1.2021 nichts Wesentliches ändern (rechts). Mit einer nordwestlichen Höhenströmung werden werden weiter polare Meeresluftmassen auch nach Mitteleuropa gesteuert: Der Winter bleibt und wird sich noch verstärken. Ursache der starken Deformierung und Verschiebung des Polarwirbels nach Europa ist die anhaltende Stratosphärenerwärmung mit Druckanstieg über Sibirien. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa
Zum Vergrößern anklicken. Die Stratosphären-Prognose von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 26.12.2020 zeigt am 11.1.2021 einen zweigeteilten Polarwirbel (Polarwirbelsplit). Dadurch entstehen sowohl am grösseren Teilwirbel über Sibirien als auch am kleineren Teilwirbel über Ostkanada zwei voneinander unabhängige Wirbelströme, die durch eine Hochdruckbrücke getrennt sind. Der europäische Trog führt an seiner Westseite hochreichende Polarluftmassen direkt aus der Arktis über das Nordmeer nach West- und Mitteleuropa, was an einer möglichen Luftmassengrenze (LMG) zu ausgeprägten winterlichen Verhältnissen mit reichlich Schnee führen sollte. Ähnliches ist über Nordamerika zu erwarten. Quelle: GFS mit Ergänzungen

Das amerikanische experimentelle Langfristmodell CFSv2 rechnet wiederholt mit einer Kältewelle bis Mitte Januar 2021 in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische Langfrist-Modell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA rechnet am 29.12.2020 mit einer nach dem Jahreswechsel einsetzenden und zunehmend kräftigen Kältewelle bis Mitte Januar 2021 in grossen Teilen Europas. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Die aktuellen GFS-Prognosen vom 31.12.2020 erneuern diese extreme Entwicklung in der Stratosphäre bis weit in den Januar 2021 hinein.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 31.12.2020 zeigen für den 5. und 16.1.2021 durch die Temperaturverteilung eine sehr ungewöhnliche Position des eisigen arktischen Polarwirbels in rund 31km Höhe (10hPa, obere Stratsosphäre): Am 5.1.2021 liegt die Masse des Polarwirbels mit etwa -70°C über Europa, am 16.1.2020 ist der Polarwirbel geteilt (Polarwirbelsplit), ein Teilwirbel liegt über Europa, der andere über Nordamerika. Derartig extreme Positionen des Polarwirbels ziehen extreme Wetterverhältnisse nach sich: Bei Eintreffen dieser Prognosen ist extremes Winterwetter zu erwarten. Quelle: GFS-Prognosen T10hPa NH

So ist auch kein Wunder, dass sich heute alle grossen Wettermodelle über eine andauernde Winterwetterlage…

Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen der Wettermodelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 31.12.2020 ungewöhnlich einig über eine anhaltende Winterwetterlage über Mitteleuropa.: Mit einer Nordostlage wird Kaltluft herangeführt, die zu verbreiteten und anhaltenden Schneefällen führt. Quelle: WZ/ECMWF/GFS/GEM-Prognosen Wetterlage Europa

… mit reichlich Schnee auch in Mitteleuropa ungewöhnlich einig sind.

Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen von ECMWF, GEM und GFS von (links nach rechts) sind sich am 31.12.2020 einig über reichlich Schnee in Deutschland am 10.1.2021. Quellen: Kachelmannwetter ECMWF-Schneeprognosen und WZ/GEM/GFS-Prognosen Schneedecke Europa

GFS rechnet aktuell mit wiederholten schneereichen Vb- (fünf b) Wetterlagen über Mitteleuropa, in denen Tiefs vom Mittelmeer nach Norden ziehen.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 31.12.2020 rechnen mit wiederholten schneereichen Vb- (römisch fünf b) Wetterlagen, in denen Mittelemeertiefs über Österreich und Polen nach Norden ziehen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Wetterlage Mitteleuropa

Der Dezember 2020 war global deutlich kälter als der Dezember 2019, vor allem in Sibirien und im äquatorialen Pazifik durch La Niña.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Analyse zeigt bei den globalen 2m-Temperaturabweichungen zum seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 im Dezember 2020 (links) eine deutliche Abkühlung um -0,34°C gegenüber Dezember 2019 (rechts). Vor allem Sibirien und der äquatoriale Pazifik (La Niña) sind deutlich kälter als im Vorjahr. Quelle: Globale 2m-Temperaturen

In Teilen West- und Südsibiriens wurde Ende Dezember 2020 mit Temperaturen um -50°C Rekordkälte gemessen, die es in den letzten 50 bis 100 Jahren dort nicht gab.

Zum Vergrössern anklicken. Eiszeit mit Rekordkälte in Sibirien bis zu -50°C: So kalt war es in einigen Regionen seit 50 bis 100 Jahren nicht mehr. Quelle: WO-Bericht Rekordkälte Sibirien

Der Winter 2020/21 auf der NH ist zudem eingebettet in das tiefste Sonnenminimum seit fast 200 Jahren und in den Beginn eines Grossen Sonnenminimums mit einsetzender globaler Abkühlung für die kommenden Jahrzehnte.

Mal sehen, was der Winter noch so drauf hat und ob sich die milden oder die kalten Langfristprognosen duchsetzen.

Allen einen guten Rutsch und ein glückliches und gesundes Neues Jahr.

Herzlich euer

Schneefan2015

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36 Gedanken zu “Modelle einig: Polarwirbel bringt Schneechaos im Januar 2021

  1. Ja selbst bei uns hats heut geschneit, fast den ganzen Tag… liegen blieb etwas von 9-11 dann regnete es ca 30min und alles war weg und es schneite dann wieder. Seit ca. 19Uhr fing es an das schneller was fällt als taut. Mal sehen wie lange.

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      1. Ab -5 wird es schwierig für E-Autos, Stichwort Energieverlust, besonders bei älteren Modellen.

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      2. Ich mache mir eher um die Versorgung mit Lebensmitteln sorgen. Da spielt der Elektro Antrieb keine Rolle.

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      3. Wegen der Kälte musst du dir keine großen Sorgen machen, in anderen Ländern schaffen die das auch, nur wenn zu viel Schnee runter kommen würde und die Straßen sind deshalb gesperrt, dann kannst du dir Sorgen machen.

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  2. Sogar im sonst „wintermilden“ Karlsruhe, hat es die letzten 3 Winter immer mal wieder geschneit. Das MUSS diese „menschengemachte“ Klimaerwärmung sein, von dem vor allem die LINKS-ROT-GRÜNEN überzeugt sind. Na dann wird wohl demnächst eine Eiszeit ausbrechen…

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  3. Hallo Schneefan,

    wie steht es um den Polarwirbel? Ich habe mal versucht die Karten selbst zu verstehen. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird es in Norddeutschland im Vergleich der letzten Jahre zwar deutlich kühler, aber Winter im eigentlichen Sinne sehe ich da leider nicht.

    Grüße

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    1. Hallo, Björn,

      der Polarwirbel steuert die Bodentiefs: Da fällt noch viel Schnee, vor allem in Norddeutschland…

      Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von ECMWF (links und Mitte) sowie von GFS (rechts) rechnen am 12.1.2021 mit reichlich Schnee im Januar vor allem auch in Norddeutschland durch eine Grenzwetterlage, in der an einer Luftmassengrenze (LMG) anhaltende und kräftige Schneefälle entstehen. Ursache ist die Verlagerung des dreigeteilten Polarwirbel mit zwei Teilwirbeln über Sibirien und Europa (links) in rund 16km Höhe (100hPa, untere Stratosphäre): Während von Norden polare Meersluftmassen nach West- und Mitteuropa strömen, gleiten mit einer vorübergehenden Westströmung mildere atlantische Luftmassen auf und führen zu kräftigen und anhaltenden Niederschlägen. Quelle: ECMWF-Strat.-Prognosen FU Berlin und Kachelmannwetter ECMWF/GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland

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      1. Schon einen Tag weiter sind all die schönen Modelle nur noch Schnee von gestern. Am 28.01. soll laut GFS nur noch in den Alpen und einigen Hochlagen der Mittelgebirge etwas Schnee liegen. Modellrechnungen bringen genauso wenig Schnee wie Klimamodelle zur globalen Überhitzung führen. Fakt ist doch, dass seriöse Meteorologie das Wetter für 3 bis 5 Tage vorhersagen kann. Alles was darüber hinaus geht ist reine Spekulation und kaum die Mühe wert darüber zu diskutieren.

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      2. @theodorheinrich

        „Schon einen Tag weiter sind all die schönen Modelle nur noch Schnee von gestern. Am 28.01. soll laut GFS nur noch in den Alpen und einigen Hochlagen der Mittelgebirge etwas Schnee liegen…“

        Bist Du sicher…? 🙂

        Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt am 13.1.2021 bei einem Winterhammer über Europa bis Ende Januar: Um den 28.1.2021 sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in Deutschland bis zu -8°C unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen (links), dazu liegt Schnee von Sibirien bis Spanien (rechts): Winterhammer pur! Quelle: WZ/GFS-Prognosen Wetterlage Europa

        Entscheidend sind nicht einzelne Modellläufe, sondern die Betrachtung der Gesamtsituation und deren Entwicklung in allen Höhenlagen (Polarwirbel) und bei allen Modellen…

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  4. Moin moin,
    so langsam nervt es ganz schön, die Modelle springen ja wie auf einem Trampolin rauf und runter. 2 mal am Tag freut man sich und 2 mal am Tag ärgert man sich 🤔. Es scheint so, als wenn sich keine stabile Wetterlage einstellen möchte. Also volles Programm Jojo 👍

    Schonmal etwas verfrüht ein schönes Wochenende 👋

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  5. Die Meldung vom Beinahe-Blackout durch kältebedingte Stromengpässe in Frankreich stammt aus Facebook und ist nichts anderes als Fake-News.
    Der Verband der europäischen Netzübertragungsbetreiber, die ENTSO-E hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es durch “Leistungsozillationen im Bereich um Rumänien am 08.01.2021 gegen 13:05 Uhr GMT zu einem plötzlichen Abfall der Netzfrequenz auf 49,742 Hz gekommen ist. Damit war die Netzfrequenz ausserhalb des Regelbereichs von 50,2 bis 49,8 Hz. Als Sofortmaßnahme wurde das Südost-Europäische-Stromnetz vom Resteuropäischen Netz getrennt. Innerhalb von 21 Sekunden konnte die Frequenz im Resteuropäischen Netz durch Primärregelenergie wieder in den Regelbereich zurückgeführt werden. Damit war die Gefahr von weiterem Aufschwingen oder Lastabwürfen gebannt. Nach ungefähr 4 Minuten wurde die Nennfrequenz von 50 Hz im Resteuropäischen Netz wieder erreicht. Der südöstliche Netzbereich wurde nach Stabilisierung ungefähr eine Stunde später wieder angeschlossen. Lastabwürfe in der Fläche, also Blackouts, werden erst beim Unterschreiten der Netzfrequenz unter 49 Hz möglich.
    Der Strommangel in Frankreich an kalten Wintertagen ist hinlänglich bekannt. Es ist eine Folge der überwiegend auf Kernenergie ausgerichteten Stromerzeugung, die keine schnellen Änderungen zulässt. Noch können hier die Nachbarländer aushelfen. In spätestens 2 Jahren, wenn bei uns die ersten 20 GW an Kern-, Braunkohle- und Steinkohle-Kraftwerken abgeschaltet sind wird die Sache ganz anders aussehen. Mit jedem abgeschalteten konventionellen Kraftwerk wird die Gefahr eines gesamteuropäischen Blackouts zunehmen.

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    1. @theodorheinrich

      „Die Meldung vom Beinahe-Blackout durch kältebedingte Stromengpässe in Frankreich stammt aus Facebook und ist nichts anderes als Fake-News…“

      Hat auch die Frankfurter Rundschau am 8.1.2021 wirklich „Fake-News“ gebracht…? 🙂

      „Im Nachbarland wird der Strom knapp. Wegen der Coronakrise sind immer mehr Atomkraftwerke außer Betrieb.

      Nein, versichert der französische Stromlieferant RTE: „Es sind keine Stromunterbrechungen vorgesehen.“ Dennoch hat das Tochterunternehmen des großen Staatskonzerns Electricité de France (EDF) am Freitag an die Bürger:innen appelliert, Strom zu sparen. Zwischen sieben und 13 Uhr sollten sie Lichter löschen, Waschmaschinengänge vertagen oder unbenutzte Internetzugänge kappen. Wer das Haus verlässt, solle die Heizung auf 17 Grad runterfahren.
      Der Grund für den Appell liegt in einem unüblich hohen Stromverbrauch von 88 000 Megawatt landesweit. Der Wert nähert sich der nationalen Produktion von 88 200 Megawatt, die zu 70 Prozent aus Kernkraft gespeist wird.

      Dass am Freitagmorgen ein Spitzenwert erreicht wurde, liegt an der Kälteperiode. Die Temperaturen liegen in Frankreich derzeit vier bis fünf Grad unter dem Januarschnitt. Zugleich sinkt die Stromproduktion wegen der Coronakrise: Im Lockdown des vergangenen Frühlings konnten viele Wartungsarbeiten nicht vorgenommen werden. Das wirkt sich diesen Winter aus. Laut EDF sind gegenwärtig nur 44 der 56 Atomreaktoren in Betrieb; in den kommenden Wochen werden es deren 43 sein. Schon vor einigen Wochen hatte der Vorsteher von „Réseau de Transport d’Electricité“ (RTE), Xavier Piechaczyk, einen „schwierigen Februar“ vorhergesagt. Und das auch bei normalen Saisontemperaturen…“

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      1. Der Beitrag unter Punkt 7) im Artikel bezieht sich ausdrücklich auf den Frequenzeinbruch von 260 mHz am 08.01.2021. Dieser ist definitiv nicht auf den Strommangel in Frankreich zurückzuführen sondern auf Frequenzschwankungen in Rumänien. Wenn der Artikel den Frequenzeinbruch auf die Schwierigkeiten in Frankreich zurück führt ist das falsch. Also Fake News. Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass das französiche Stromnetz schon seit vielen Jahren an kalten Wintertagen am Rande des Zusammenbruchs steht. Hier ist die überwiegende Ausrichtung auf Kernenergie Fluch und Segen zugleich. Nach Abtrennung der südost-europäischen Netzbereichs konnte das rest-europäische Netz innerhalb weniger Sekunden nur durch den Einsatz von Primärregelleistung wieder in den Normbereich zurückgeführt werden. Weder die Sekundärregelleistung noch die Minutenreserve mußten in Anspruch genommen werden. Trotz aller Probleme in Frankreich war das rest-europäische Netz in kürzester Zeit wieder stabil. Der europäische Verbund funktioniert einwandfrei. Noch!

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  6. Moin moin,

    immerhin lagen in diesem Winter 10g mehr Schnee bei uns, als im letzten Winter. Ist aber auch keine Schwierigkeit im letzten lag ja nix :). 2 kleine Fragen hätte ich aber.

    Wird es nochmal etwas Winter nach geben (Nordeutsches Tiefland), Stichwort Polarwirbel?
    Und wie können die Klimanarren jetzt schon behaupten der Winter sei bisher viel zu warm? Bei uns ist es gefühlt und gemessen eindeutig kühler gewesen!

    Grüße

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    1. @Björn Tost

      „… 2 kleine Fragen hätte ich aber.

      Wird es nochmal etwas Winter nach geben (Nordeutsches Tiefland), Stichwort Polarwirbel?

      Ja.

      Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 17.1.2021 mit einem Winterhammer Ende Januar: Die Temperaturen in 1500m (850hPa) in Deutschland sollen am 31.12.2021 bis zu -12°C unter das seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindliche alte WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 1500m (850hPa) fallen, verbreitet liegt Schnee – nicht nur – in Deutschland (rechts). Seit 1.1.2021 gilt weltweit das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, was auch auf der WMO-Konferenz 2017 nochmals – wie schon 2015 – ausdrücklich erklärt wurde: „Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth…“ Mal sehen, ob das auch bei den Warmrechnern des DWD verstanden wurde… 🙂 Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

      Und wie können die Klimanarren jetzt schon behaupten der Winter sei bisher viel zu warm? Bei uns ist es gefühlt und gemessen eindeutig kühler gewesen!

      Wer behauptet denn den Unsinn…?

      Deutschland: Dezember 2020 = +1,8°C Abw. zum WMO-Mittel 1981-2010
      Bis zum 17. Januar 2021 = -1,6°C Abw. zum WMO-Mittel 1991-2020

      Die Temperaturen in Deutschland liegen zur Hälfte des meteorologischen Winters 2020/21 im vieljährigen Durchschnitt.

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      1. @krishna

        „Immer vorausgesetzt, die Alarmisten respektieren die neue Base line….“
        😀

        Zur neuen WMO-Base-Line 1991-2020 liegt der Dezember 2020 in Deutschland bei einer Abweichung von +1,2°C statt bei +1,8°C.

        Im DWD-Jargon ist der Winter 2020/21 in Deutschland bei einer Januar-Abweichung von derzeit -1,6°C bis zur Halbzeit „zu kalt“… 🙂

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  7. Bei ‚wetter.de‘ findet man mal wieder so einen dümmlichen Klimalarmisten Artikel, der den kälteren Januar dieses Jahres klein redet und so tut, als wäre die neue Referenzperiode von 1991-2020 für das langjährige Mittel eine Katastrophe und etwas über 1 Grad wärmer als von 1961-1990 eine Klimakatastrophe und so extrem. Was natürlich nicht fehlen darf, ist der dezente Hinweis mit Bild auf die Eisbären, für die es angeblich immer enger wird. Dabei hat das Eis sowohl in der Antarktis am Südpol als auch in der Arktis am Nordpol in den letzten Jahren zugenommen und den Eisbären geht es sehr gut.
    Der Artikel findet sich unter folgender url-Adresse:

    https://www.wetter.de/cms/neuer-klimazeitraum-extreme-werden-normal-4498354.html

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