Grosses Sonnenminimum und La Niña: Wie kalt wird das Jahr 2021?

Update 27.2.2021: Modelle einig: Märzwinter zum Frühlingsanfang – Strat.-Modelle stellen die Winter-Weichen.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 26./27.2.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 5.3.2021 eine mehr (ECMWF) oder weniger (GFS) geteilten Polawirbel (Beinahe-Split). Bei ECMWF (links) liegt ein langgestreckter Doppelwirbel über Eurasien und ein weiterer Teilwirbel über Ostkanada, die durch eine Hochdruckbrücke über Grönland getrennt sind. Bei beiden Modellen entsteht über Mittel – und Osteuropa eine kalte nordwestliche Höhenströmung aus dem Raum Grönland: Der Märzwinter 2021 kommt pünktlich zum Frühlingsanfang. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Am 27.2.2021 sind sich die Modelle von ECMWF, DWD und GEM (von links nach rechts) einig über einen Märzwintereinbruch zum Frühlingsanfang: Um den 5.3.2021 werden zwischen einem blockierenden Hoch über dem Nordatlantik und einem umfangreichen Tiefdrucksystem über Russland polare Meeresluftmassen von Norden nach Mitteleuropa geführt, wobei die Niederschläge auch in Deutschland zum nächsten Wochenende bis in tiefere Lagen in Schnee über gehen. Quelle: WZ/ECMWF/DWD/GEM-Prognosen Wetterlage Europa

Update 26.2.2021: ECMWF bleibt bei Märzwinter zum Frühlingsanfang – eisiger Schneetrog über Mitteleuropa.

Zum Vergrößern anklicken. Die ECMWF-Stratosphären-PROGNOSE vom 25.2.2021 (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) zeigt am 6.3.2021 eine Tripolsituation des arktischen Polarwirbels: Ein langestreckter Doppelpol liegt über Eurasien, ein weiterer über NO-Kanada. Eine Hochdruckzone reicht von GB bis nach Spitzbergen. Mit einer NW-Strömung werden polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt, die auch in Deutschland am ersten Märzwochenende verbreitet bis in tiefe Lagen zu Schneefällen führen sollen (rechts). Quelle: ECMWF mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF bleibt auch am 26.2.2021 bei einem Märzwintereinbruch zum Frühlingsanfang in Europa. Zwischen einem blockierenden Hoch über dem Nordatlantik und einem komplexen Tiefdrucksystem über Russland werden ab dem 4./5.3.2021 arktische Luftmassen nach Mitteleuropa geführt (links und Mitte). Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (rechts, 850hPa) auch über Deutschland bis zu mehr als -12°C unter das von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindliche alte WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen. Bei Eintreffen dieser auch von anderen Modellen heute gerechneten Grosswetterlage sollten die Winterreifen auf den Fahrzeugen bleiben… Quelle: ECMWF-Prognosen Märzwinter

Update 25.2.2021: ECMWF mit „Arctic Outbreak“ Anfang März. GFS bleibt bei kräftigem Märzwintereinbruch um den 8.3.2021 in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 25.2.2021 weiter bei einem kräftigen Märzwintereinbruch um den 8.3.2021 in grossen Teilen Europas. Ein kräftiges Sturmtief mit Kern über Südschweden führt auf seiner Rückseite hochreiche polare Meeresluftmassen aus dem Raum Island nach Mitteleuropa, die verbreitet bis in tiefe Lagen zu wiederholten Schneefällen führen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF12 rechnet am 24.2.2021 überraschend mit einem kräftigen „Arctic Outbreak“ um den 6.3.2021 über Europa. Zwischen einem blockierenden Hoch bei Schottland und Norwegen und einem komplexen Tiefdrucksystem über Russland strömen arktische Luftmassen nach Südwesten Richtung Mitteleuropa. ECMWF00 hat diese eisige Märzwinterrechnung am 25.2.2021 zwar wieder verworfen, dass Kältepotential ist aber offenbar vorhanden… Quelle: ECMWF-Prognosen Wetterlage Europa

Update 24.2.2021: GFS rechnet mit einer Folge von März-Schneestürmen über Mitteleuropa. GFS-Strat. rechnet im März erneut mit dem eisigen Polarwirbel über Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen vom 24.2.2021 rechnen zum 10.3.2021 mit einer erneuten Verlagerung des eisigen Polarwirbels von Nordkanada nach Eurasien. Dabei soll dann ein mächtiger Trog des Polarwirbels sowohl in rund 22 km Höhe (links, 30hPa, mittlere Stratosphäre) als auch in rund 16 km Höhe (rechts, 100hPa, untere Stratosphäre) über Europa liegen. Bei Eintreffen dieser Grosswetterlage ist verbreitet mit winterlichen Verhältnissen auch in Mitteleuropa zu rechnen, die dem Schneesturm mit Schneechaos um den 7.2.2021 ähneln können… Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 24.2.2021 mit einer Serie von Schneesturmtiefs um den 8./9.3.2021 über Deutschland. Zwei sogenannte Schnellläufer überqueren Deutschland mit ihren Sturmfeldern und kräftigen Niederschlägen von West nach Ost und führen dabei polare Meeresluftmassen heran, in denen die Niederschläge zunehmend in Schnee übergehen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland

Update 23.2.2021: Arktis: „Missing Data“ führen zum „Absturz“ der Meereisflächen. Klima-Schau Nr. 17: CO2-Klimasensitivität sinkt – Kühlungseffekt von Aerosolen überschätzt. Prognose: Gobale 2m-Temperaturen erstmals seit Jahrzehnten unter NULL Grad Abweichung. USA/Kanada: Globale Rahmstorf-Erwärmung lässt Niagara-Fälle zu Eis erstarren.

Zum Vergrössern anklicken. Kältewelle in Nordamerika: Die globale Rahmstorf-Erwärmung lässt die Niagara-Fälle an der Grenze zwischen Kanada und den USA teilweise zu Eis erstarren. Quelle: WO-Bericht vereiste Niagara-Fälle
Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Prognosen rechnen am 23.2.2021 erstmals seit Jahrzehnten damit, dass die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen unter NULL fallen. In der Sieben-Tage-Prognose wird aktuell ein Prognose-Wert von -0,073°C Abweichung für Anfang März 2021 gerechnet (schwarze Linie). Das gilt auch für die SH (blaue Linie) und besonders für die NH (rote Linie), wo die Temperaturen in nur wenigen Wochen durch ungewöhnliche Kältewellen in Eurasien und in Nordamerika in der Analyse bis zum 23.2.2021 und in der Prognose bis zum 2.3.2021 um rund -1,3°C und damit erstmals seit Jahrzehnten unter das von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen: La Niña wünscht ein gut gekühltes Jahr 2021… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Februar etwa -0,53°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Ursache der globalen Abkühlung ist die Rahmstorf-Erwärmung mit gleichzeitiger Eiszeit in Nordamerika und in Europa. Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen.
Zum Vergrössern anklicken. NSIDC (links) und DMI (rechts) melden am 23.2.2021 zeitgleich einen vermeintlichen „Absturz“ der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung). Ursache dürften fehlende Daten (missing data) sein, wie NSIDC mit gelben Flächen anzeigt. Bei DMI haben sich die Meereisflächen von mehr als 14 Millionen km² an einem einzigen Tag auf mehr als 7 Millionen km² fast halbiert. Mitte Februar 2021 befanden sich die arktischen Meereisflächen (extent) auf einem 13-Jahres-Hochstand. Das Maximum der arktischen Meereisflächen wird jährlich um Mitte März gemessen. Quellen: NSIDC sea ice index und DMI Arctic Sea Ice Cover mit Ergänzungen

Update 20.2.2021: Lustiger Freitag in den USA: Modelle warm – Natur eisig. Heftiger Schneesturm erreicht US-Ostküste mit New York City – Wasserrohrbrüche durch strengen Frost in Texas. Kamele im Blizzard gefangen – Video: „West Asia has been blanketed by snow. Libya, Syria, Lebanon, Jordan, Israel, Palestine & Saudi Arabia are all reporting snowfall. WION’s Palki Sharma tells you why this is proof of climate change.“ 🙂

Zum Vergrössern anklicken. Die Jahrhundert-Kältewelle in der Mitte und im Süden der USA hat nun auch die Ostküste mit einem Blizzard erreicht. „Einige Texaner kämpften zudem infolge der eisigen Temperaturen mit Wasserrohrbrüchen. „Das Wasser kam wie ein Wasserfall herunter, es lief schon aus dem Bad in die anderen Zimmer“, berichtete Birgit Kamps aus Houston. Wegen Problemen mit dem Wasserdruck hatten nach Behördenangaben fast 264.000 Menschen in Texas kein fließendes Wasser, fast sieben Millionen Menschen mussten ihr Trinkwasser abkochen. Präsident Joe Biden sagte dem texanischen Gouverneur Greg Abbott am Donnerstagabend nach Angaben des Weißen Hauses die Hilfe der Bundesbehörden zu. Zudem wies er die nationale Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe an, die Hilfsmaßnahmen in Oklahoma und Louisiana zu koordinieren, nachdem die örtlichen Behörden den Notstand ausgerufen hatten.
Laut Medienberichten kamen infolge des Wintereinbruchs bereits mindestens 38 Menschen ums Leben. Viele davon starben bei Verkehrsunfällen. In Houston starben nach Polizeiangaben eine Frau und ein Mädchen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung bei dem Versuch, sich im Auto in der Garage bei laufendem Motor aufzuwärmen.“ Die globale Rahmstorf-Erwärmung schlägt erbarmungslos zu… Quelle: Nürnberger Blatt
Zum Vergrössern anklicken. Lustiger Freitag in den USA: Die Natur macht sich über die nur knapp drei Wochen alten Modellprognosen lustig: Während die Modelle einen teils weit über dem Klimamittel „warmen“ Monat Februar für die USA rechneten, schlägt die Natur mit einer Jahrhundert-Kältewelle zu. „Und wir sollen glauben, dass die Klimamodelle für Jahre vorhersagen können…?“ Quelle: WUWT Friday Funny

Update 19.2.2021: GFS im Märzwinter-Wahn. NOAA-Prognose: Arktisches Meereis im September 2021 fast verschwunden. CFSv2 legt mit Märzwinter-Hammer nach. Eiszeit in Texas: Stop Global Warming – Baut mehr Windräder.

Zum Vergrössern anklicken. Karikatur zu den eingefrorenen Windrädern mit verbreiteten Stromausfällen in der extremen Kältewelle in Texas. Aufforderung eines ihrer eingefrorenen Fans an US-Präsident Biden und seine Vizepräsidentin Harris: „Stoppt die globale Erwärmung! Baut mehr Windräder!“ Quelle: Spinning The Turbines
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon GFS seit einigen Tagen rechnet nun auch CFSv2 am 19.2.2021 mit einem mächtigen Märzwinter-Hammer in Europa von Anfang bis Mitte März. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Deutschland vom 5. bis zum 13.3.2021 bis auf -20°C fallen. Quelle: Meteociel-CFSv2-Prognosen TA 850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Prognose rechnet am 19.2.2021 damit, dass die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) zunächst bis April 2021 über dem Klimamittel liegen (links), dann aber im NH-Sommer weit unter das Mittel fallen und im jährlichen Tiefpunkt im September fast völlig verschwunden sind. Künstliche oder gänzlich fehlende Intelligenz…? 🙂 Zur Erinnerung: Die Meereisflächen der Arktis sind Mitte Februar 2021 mit 14,5 Wadhams (1 Wadhams = 1 Million km²) auf ein 13-Jahreshoch gewachsen und sind am 12.2.2021 im Fünftages-Mittel schon grösser als 2015, 2016, 2017 und 2018 im März-Maximum: Da schmilzt nix! 🙂 Prof. Peter Wadhams ist der Arktis-Spinner, der die „Todesspirale“ des Arktis-Eises erfunden hat und glaubte, das sommerliche arktische Meereis sei bis 2016 auf unter eine Million km² abgeschmolzen: Armer Irrer…, bestimmt auch ein Freund von Mojib-Latif-Ereignissen… Quelle: NOAA Sea Ice Extent and Concentration mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS18 rechnet sich am 18.2.2021 in den Märzwinterwahn: Sibirische Kälte ist Anfang März auf dem Weg nach Mitteleuropa mit T-Abweichungen bis zu mehr als -12°C unter dem seit 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 . Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

Update 18.2.2021: Die krassen Fehlprognosen der Warmrechner von ECMWF und PIK/Schellnhuber: La Niña statt El Niño. Schneemassen und Schneeflächen auf der NH Mitte Februar 2021 deutlich über den Mittelwerten. Polarluft am östlichen Mittelmeer: Seltener Schnee in Jerusalem. GFS12 mit Aufmarsch des mächtigen Märzwinters in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. GFS12 rechnet am 18.2.2021 mit einem Aufmarsch eines mächtigen Märzwinters in Europa ab Ende Februar: Mit einem „Arctic Outbreak“ sollen Luftmassen von Sibirien und NO-Europa ab 28.2.2021 (links) mit Temperaturen in 1500m (850hPa), die mehr als -12°C unter dem seit 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen, nach Südwesten wandern. Am 3.3.2021 (Mitte) sollen diese eisigen Luftmassen fast ganz Ost- und Nordeuropa überdecken und bis zum 6.3.2021 (rechts) auch Teile Mitteleuropas und Deutschlands mit einem heftigen Märzwintereinbruch überziehen. Da das Vordringen der russischen Kaltluft nur langsam vorangeht, sind an der Luftmassengrenze anhaltende und kräftige Niederschläge zu erwarten, die von Norden allmählich bis in tiefe Lagen auch in Deutschland in Schnee übergehen. Bei Eintreffen dieses extremen Märzwinter-Szenarios ist in Europa verbreitet mit Eis- und Schneechaos zu rechnen. Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der Polarwirbel sorgt für aussergewöhnlich kaltes Wetter auch im Nahen Osten. Quelle: WO-Bericht: Seltener Schnee in Jerusalem mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Die beiden Gafiken zeigen die Schneemassen (links, ohne Berge) und die Schneeflächen (Ausdehnung) der Nordhemisphäre Mitte Februar 2021 mit Werten von mehr als einer Standardabweichung über den Mittelwerten. Ein typisches Zeichen für eine Rahmstorf-Erwärmung…? 🙂 Quelle: Global Cryosphere Watch
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Grafik zeigt die ENSO-Prognosen von Juli 2020 bis Januar 2021 (viele dünne rote Linien) im Vegleich zu den gemessen SSTA im Nino-Gebiet 3.4 (Linie mit blauen Punkten). Die ECMWF-Prognosen waren im Mittel um rund ein Grad Celsius zu warm und zeigen seit August 2020 mit gemessenen Werten von -0,5°C Abweichungen und kälter global kühlende La Niña-Bedingungen an. Die ENSO-Prognosen des PIK (Potsdam) von November 2019 sahen ab November 2020 mit 80% Wahrscheinlichkeit global wärmende El Niño-Bedingungen im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4. Die kalte Entwicklung im äquatorialen Pazifik steht damit im völligen Gegensatz zu den warmen Prognosen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK): La Niña statt El Niño – Das völlige Versagen des „bahnbrechenden“ PIK-Modells unter Beteiligung des H.J. Schellnhuber: Das „bahnbrechende“ PIK-Modell hat Modell-Müll produziert und die deutsche „Klimawissenschaft“ weltweit blamiert. Zudem sieht es derzeit so aus, als ob uns die kalte La Niña bis ins Jahr 2022 weiter abkühlen will… 🙂 Quelle: ECMWF ENSO-Prognosen

Update 17.2.2021: Schneechaos von Kanada bis nach Mexiko – ZDF-Video: „In Folge von ungewöhnlich kaltem Winterwetter haben Millionen Menschen im US-Bundesstaat Texas und in Mexiko keinen Strom. Weite Teile der USA kämpfen mit Eis und Schnee.“ Prognose: Jahrhundertwinter in Nordamerika mit weiteren Schneefällen dauert an – bis zu -25°C in Texas. Stromausfälle durch vereiste Windräder – 17 US-Bundesstaaten mit eingeschränkter Stromversorgung durch „rolling blackouts“ wie in einem Dritte-Welt-Land.

Zum Vergrössern anklicken. Zuverlässige Grüne Energie in Texas am 16.2.2021: Massive Stromausfälle durch vereiste Windräder, 4,4 Millionen Haushalte ohne Strom. Quelle: Reliable Green Energy mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Jahrhundertwinter mit Rekordkälte in Texas/USA. Quelle: WO-Bericht Rekordkälte Texas. mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 17.2.2021 rechnen mit einer Fortsetzung des Jahrhundertwinters mit ungewöhnlicher Kälte und mit weiteren Schneefällen auch in den Südstaaten der USA. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin und Schneefallrisiko Nordamerika

Update 16.2.2021: Rekordkälte in Texas – ARD: 4,4 Millionen Haushalte ohne Strom – Kälte-Notstand ausgerufen – 135 Wärmezentren geöffnet. Die Rahmstorf-Erwärmung mit Eiszeit auf der Nordhemisphäre – und mit kräftiger globaler Abkühlung im Februar 2021.

Zum Vergrössern anlicken. Der Vergleich der NCEP-Analyse für die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen im Februar 2020 (links) zeigt im Februar 2021 (rechts) eine kräftige Abkühlung. Die NOAA/NCEP-Analyse für die globalen T2m-Temperaturen bis zum 16.2.2021 und die Prognosen für die kommenden sieben Tage bis zum 23.2.2021 zeigen eine deutliche Abkühlung zum seit 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 gegenüber dem Vorjahresmonat. Ursache dürften die zwei anhaltenden massiven winterlichen Kältewellen in Nordamerika und in Eurasien sein (blaue Farben) sowie die grossflächigen Unterkühlungen der Meeresoberflächen auf der sommerlichen Südhemisphäre. La Niña wünscht ein gut gekühltes Neues Jahr… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger, also bereits unter NULL Grad Abweichung… Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Februar etwa -0,6°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen zeigen die Rahmstorf-Erwärmung mit gleichzeitiger Eiszeit in Nordamerika und in Europa. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Europa und Nordamerika
Zum Vergrössern anklicken. Die erwartete massive Kältewelle in Nordamerika hat die Südstaaten der USA erreicht und in Texas zu einem Kältenotstand geführt. Quelle: ARD Text S. 108
Zum Vergrössern anklicken. Die erwartete massive Kältewelle in Nordamerika ist in den Südstaaten der USA angekommen. „In der texanischen Metropole Dallas etwa wachten die Menschen am Montag bei Temperaturen um minus 13 Grad auf. In weiten Teilen des Bundesstaats mussten die Anwohner mit Schnee und Eis zurechtkommen. In Houston nahe der Golfküste lagen die Tiefstwerte bei rund minus 10 Grad. Ein neuer Temperaturrekord wurde in Amarillo im Nordwesten von Texas mit minus 17 Grad aufgestellt. Der alte Rekord lag bei minus 11 Grad und stammte aus dem Jahr 1895. Außerdem wurde zum ersten Mal in der Geschichte der USA eine Warnung vom nationalen Wetterdienst vor Kälte sowie Schnee und Eisregen für den gesamten Bundesstaat Texas ausgegeben.“ Quelle: WO/dpa: Rekordkälte in Texas mit Ergänzungen

Update 15.2.2021: Statistik: La Niña macht den Februar und den März kalt in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt fünf Vergleichsjahre mit La Niña im äquatorialen Pazifik im Februar und März (links) und die mittleren Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa im Februar (Mitte) und im März (rechts): Für Februar 2021 scheint die Statistik mindestens bis zur Halbzeit schon richtig zu liegen, der Märzwinter könnte dann folgen… Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m

Update 14.2.2021: Arktis: Meereisflächen wachsen auf 13-Jahres-Hoch und sind schon grösser als 2015, 2016, 2017 und 2018 im März-Maximum. NOAA-Prognose: Globale 2m-Temperatur-Abweichungen fallen auf NULL.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen für die globalen T2m-Temperaturen sehen am 14.2.2021 für den Mittelwert der kommenden sieben Tage eine Abweichung von NULL zum seit 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010. Ursache dürften die zwei anhaltenden massiven winterlichen Kältewellen in Nordamerika und in Eurasien sein (blaue Farben) sowie die grossflächigen Unterkühlungen der Meeresoberflächen auf der sommerlichen Südhemisphäre. La Niña wünscht ein gut gekühltes Neues Jahr… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger, also bereits unter NULL Grad Abweichung… Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Februar etwa -0,6°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Meereisflächen der Arktis sind Mitte Februar 2021 mit 14,5 Wadhams (1 Wadhams = 1 Million km²) auf ein 13-Jahreshoch gewachsen und sind am 12.2.2021 im Fünftages-Mittel schon grösser als 2015, 2016, 2017 und 2018 im März-Maximum: Da schmilzt nix! 🙂 Prof. Peter Wadhams ist der Arktis-Spinner, der die „Todesspirale“ des Arktis-Eises erfunden hat und glaubte, das sommerliche arktische Meereis sei bis 2016 auf unter eine Million km² abgeschmolzen: Armer Irrer…, bestimmt auch ein Freund von Mojib-Latif-Ereignissen… 🙂 Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Chart

Update 13.2.2021: NASA bleibt bei starker global kühlender La Niña bis 2022. Rekordkälte in England: Themse und Küstengewässer erstmals seit 60 Jahren wieder vereist. Analyse/Prognose: Grosse Teile Nordamerikas liegen unter einem Eisblock.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 13.2.2021 sehen grosse Teile Nordamerikas in den kommenden sieben Tagen unter einem Eisblock (links). Die 2m-Temperaturen sollen dabei verbreitet von NW-Kanada bis in die Südstaaten der USA weit unter dem seit 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (blaue Farben). Das gilt auch für den Februar in der Analyse bis zum 13.2. und in der Prognose bis zum 20.2.2021 (rechts). Quelle: T2m-Temperaturen USA48


Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen NASA-ENSO-Prognosen von Februar sehen wie in den Vormonaten eine ungewöhnlich kräftige La Niña im äquatorialen Pazifik mit Temperaturabweichungen bis unter -2°C und mit ungewöhnlich langer Dauer bis in den NH-Herbst 2021. Die ENSO-Ereignisse entwickeln sich meist von April bis Juni und dauern anschliessend bis über Weihnachten. Bei Eintreffen der aktuellen NASA-Prognose könnte sich wie schon 2010-2012 eine mehrjährige La Nina bis ins Jahr 2022 entwicklen. Kräftige und lange La Niña-Ereignise kühlen die Erde zeitversetzt um mehrere Zehntel Grad Celsius ab: Die globale Abkühlung seit 2016 wird als mindestens bis ins Jahr 2022 andauern. Quelle: BOM NASA/GMAO-ENSO-Prognosen

Update 12.2.2021: Prognose: Eiszeit auf der NH – Globale 2m-Temperaturen unter Null Grad Abweichung: Wo bleibt die globale Erwärmung?

Zum Vergrössern anklicken. Der Sieben-Tage-Trend der globalen 2m-Temperaturen (links) zeigt eine kräftige Abkühlung vor allem auf der winterlichen NH (blaue Farben). Die NCEP-Analyse bis zum 12.2.2021 und die Prognose der globalen 2m-Temperaturen bis zum 19.2.2021 (rechts) zeigt einen Absturz auf der Nordhemisphäre (rote Linie) unter NULL Grad Abweichung. Diese ungewöhnliche kräftige Abkühlung von etwa 1,3°C in so kurzer Zeit bei anhaltend niedrigen Temperaturen auf der Südhemisphäre (blaue Linie) zieht auch die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) unter NULL Abweichung vom seit 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 runter: La Niña wünscht ein gut gekühltes Neues Jahr… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Februar etwa -0,6°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen

Update 10.2.2021: WO-Zwischen-Analyse: Extremwinter 2020/21 in Deutschland mit neuen Schnee- und Kälterekorden. Übrigens: Die arktischen Meereisflächen sind auf einem 11-Jahres-Hochstand.

Zum Vergrössern anklicken. Die NSIDC-Grafik zeigt die Meereisflächen (extent/Ausdehnung) der Arktis am 10.2.2021 im Fünf-Tage-Mittel auf einem 11-Jahres-Hochstand (blaue Linie, blauer Pfeil) und im grauen Feld des erweiterten Durchschnitts von zwei Standardabweichungen vom WMO-Klimamittel 1981-2010 und auch höher als das Mittel 2011-2019 (hier nicht eingezeichnet). Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Chart

Update 9.2.2021: NOAA/CFSv2: Eiswinter in Europa bis in den April?

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle Langfristmodell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA rechnet am 8.2.2021 mit einer Fortsetzung des Eiswinters in Europa bis in den April 2021. Die Temperaturen im März (links) und im April 2021 (rechts) sollen in rund 1500m verbreitet um -6°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen. Hier möchte ich daruaf hinweisen, dass CFSv2 die aktuelle massive Kältewelle in der ersten Februarwoche in Europa bereits vor kanpp drei Wochen im Programm hatte… 🙂 Quelle: Meteociel-CFSv2-Prognosen TA 850 Europa

Update 8.2.2021: CFSv2 mit Winter ohne Ende in Europa? Prognose: Globale Temperaturabweichungen erstmals seit Jahrzehnten unter NULL: Die Erde kühlt ab.

Zum Vergrössern anklicken. Schlechte Zeiten für Klima-Alarm: Die NCEP-Analyse bis zum 8.2.2021 und die Prognose der globalen 2m-Temperaturen bis zum 15.2.2021 zeigt einen Absturz auf der Nordhemisphäre (rote Linie). Diese ungewöhnliche kräftige Abkühlung von etwa 1,2°C in so kurzer Zeit bei niedrigen Temperaturen auf der Südhemisphäre (blaue Linie) zieht auch die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) nun erstmals seit Jahrzenten unter NULL Abweichung vom von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 runter: La Niña wünscht ein gut gekühltes Neues Jahr… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Januar etwa -0,33°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle Langfristmodell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA rechnet am 7.2.2021 mit einem Andauern des Winters in Europa auch im März. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen verbreitet unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (blaue Farben), in Deutschland werden sogar bis zu -6°C Abweichung erwartet. Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen TA850 Europa

Update 7.2.2021: Stratosphärenerwärmung über der Arktis im Januar führt zu „Arctic Outbreak“ mit Schneesturm im Februar. NCEP-Prognose: Absturz der globalen T2m-Abweichungen gegen Null.

Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Analyse bis zum 7.2.2021 und die Prognose der globalen 2m-Temperaturen bis zum 14.2.2021 zeigt einen Absturz auf der Nordhemisphäre (rote Linie). Diese ungewöhnliche kräftige Abkühlung von etwa 1,2°C in so kurzer Zeit bei niedrigen Temperaturen auf der Südhemisphäre (blaue Linie) zieht auch die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) gegen NULL Abweichung zum von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klima-Mittel 1981-2010 runter: La Niña wünscht ein gut gekühltes Neues Jahr… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa -0,58°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Temperatur-Anomalien am 15.1.2021 zeigt in rund 21km Höhe (links, 50hPa, mittlere Stratosphäre) eine kräftige Erwärmung über der Zentralarktis mit Verdrängung und Spaltung des eisigen Polarwirbels vor allem nach Eurasien. Durch die Erwärmung steigt der Druck von oben auf die darunter liegende Troposphäre über der Arktis. Als zeitversetzte Folge von etwa 10 bis 14 Tagen werden die arktischen Luftmassen durch „Arctic Outbreaks“ nach Süden abgedrängt, wie man bei den kräftigen negativen Temperaturabweichungen in rund 1500m (850hPa) über Europa und Nordamerika in der GFS-Prognose sehen kann (rechts). Zu den Folgen der Strat.-Erwärmung gehört auch der aktuelle Jahrhundert-Schneesturm über Deutschland. Quellen: NOAA-Reanalyse TA50hPa NH und GFS-Prognosen TA850 NH

Update 5.2.2021: Arktis: Meereisflächen auf Sieben-Jahres-Hoch gewachsen.

Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik des AWI-Meereisportals zeigt die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung, rote Linie) am 3.2.2021 mit 14,45 Millionen km² auf dem höchsten Stand der letzten fünf Jahre und auch höher als 2012 und 2007: Da schmilzt nix… 🙂 Quelle: AWI-Meereisportal

Update 4.2.2021: CFSv2 mit heftigen Kältewellen in Europa bis Anfang März. NOAA: La Niña-Ereignis perfekt – La Niña bis 2022…?

Zum Vergrössern anklicken. Mit dem fünften Dreimonats-ONI-Wert von -0,5 und kälter hintereinander ist nach NOAA-Definition ein La Niña-EREIGNIS perfekt. Zuvor gab es bereits ab August 2020 La Niña-BEDINGUNGEN mit Monatwerten ab mindestens -0,5°C im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äuqatorialen Pazifik. Die ENSO-Prognosen lassen ein global kühlendes zweijähriges La Niña-Ereignis wie 2010-2012 erwarten (blaue Farben in der Tabelle). Quelle: NOAA ONI-Analyse
Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische Langfristmodell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA rechnet am 4.2.2021 mit heftigen Kältewellen in Europa bis in den März 2021. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis auf -16°C fallen. Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen T850 Europa

Update 3.2.2021: Die unverfälschten globalen Satelliten-Temperaturen von UAH fallen im Januar 2021 weiter.

Zum Vergrössern anklicken. Die globalen Satelliten-Temperaturen von UAH fallen auch im Januar 2021 weiter: Mit einer Abweichung von nur noch 0,12°C zum seit 1.1.2021 gültigen neuen WMO-Klimamittel 1991-2020 sind sie gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3°C gefallen. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ La Niña lässt grüssen. Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures mit Ergänzungen.

Update 2.2.2021: Schneesturm mit Notstand in New York City – Video. Nordamerika: Massive Kältewelle mit Frost bis Florida und mit weiteren Schneefällen erwartet. Dramatische Dürre in Deutschland – ZDF-Nachrichten.

Zum Vergrössern anklicken. Überschwemmungen oder Dürre in Deutschland…? Quelle: ZDF-Nachrichten.
Zum Vergrössern anklicken. Mit einer massiven Kältewelle in Nordamerika mit Frost bis nach Florida rechnet WO/GFS am 2.2.2021 für die nächste Woche (links). Dabei soll es auch weitere Schneefälle u.a. an der Ostküste der USA geben (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin und Schneefallrisiko Nordamerika
Zum Vergrössern anklicken. Ursache des andauernden Blizzards über der Ostküste der USA ist ein kräftiges Tief unter dem Trog des Polarwirbels, das an der Küste nach NO zieht und Kaltluft von Kanada heranführt, über die feuchtwarme Luftmassen vom Atlantik aufgleiten. Quelle: WO-Bericht mit Video und mit Ergänzungen

Update 1.2.2021: Arktis: DMI-Meereisprognose auch im Januar 2021 wieder völlig daneben: Statt neuem Tiefstand kaum Verluste zu den Vorjahren. Schwerer Schneesturm an der Ostküste der USA – WDR2: Bürgermeister von NYC ruft bei 60cm Neuschnee Schneenotstand aus. Übrigens: Die zweite Stratosphärenerwarmung über der Arktis ist im Gange…

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Grafik zeigt am 31.1.2021 (Day Of Year 31) eine zweite Stratospärenerwärmung (rote Linie) im oberen Bereich der mittleren Stratosphäre in rund 31km (30hPa). Wir erinnern uns: Ende Dezember 2020/Anfang Januar 2021 gab es dass auch eine, wie die rote Linie zeigt,…und wir hatten einen recht turbulenten Januar 2021 in der Nordhemiphäre… Quelle: NOAA Stratosphären-Temperaturen
Zum Vergrössern anklicken. Ein Schneesturm über der Ostküste der USA hat am 1.2.2021 auch New York mit einer Schneedecke bis zu 60cm übezogen und dauert an (links). WDR2 berichtet heute in den 17.00 Uhr-Nachrichten, dass Oberbürgermeister Bill de Blasio den Schneenotstand ausgerufen hat. Ursache der heftigen Schneefälle ist ein umfangreiches Schneetief (rechts) unter einem kräftigen Trog des arktischen Polarwirbels, das unter Einbeziehung kanadischer Kaltluft nach NO zieht, auf die warme und feuchte Atlantikluftmassen aufgleiten. Quellen: WO-Bericht Schneesturm New York und WZ/GFS-ANALYSE T850 Nordamerika
Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der DMI-Prognosen vom 13.1.2021 (links) für die Grösse der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im Januar 2021 und die gemessene Realität (rechts) klaffen weit auseinander: Statt eines neuen Tiefstandes gab es kaum Verluste gegenüber den beiden Vorjahren und deutlich grössere Meereisflächen als 2018 und 2017. Damit ist klar, was ich am 14.1.2021 schrieb: „Die DMI-Prognose vom 13.1.2021 rechnet für den Januar 2021 mit den niedrigsten je gemessenen Meereisflächen in der Arktis. Da die aktuellen Meereisflächen grösser sind als in einigen Jahren zuvor, dürfte auch diese klimalarmistische Prognose ebenso völlig daneben liegen wie die für November und Dezember 2020, als statt eines prognostizierten Rückgangs jeweils ein Anstieg gegenüber Vorjahren erfolgte.“ Quelle: DMI Arctic Sea Ice Extent

Update 31.1.2021: GEM mit Kälte und Schnee in Europa durch Mobile Polar-Hochs. Modelle uneinig über Schnee am kommenden Sonntag in Deutschland. Modelle im Kampf der Luftmassen nun einig: Kalt gewinnt.

Zum Vergrössern anklicken. Nach vorübergehender Uneinigkeit vor allem beim DWD sind sich die Modelle von ECMWF, DWD und GFS (von links nach rechts) nun am 31.1.2021 doch einig über den Ausgang des Kampfes der Luftmassen mit erneuter LMG über Deutschland: Kalt gewinnt am kommenden Sonntag, 7.2.2021. Nach vorübergehender Milderung und wiederholten Schneefällen im Norden an der LMG setzt sich die Kaltluft wieder nach Süden durch, dabei treten verbreitet Schneefälle bis in tiefe Lagen auf. GEM war seit Tagen ohnehin dieser Meinung… 🙂 Quelle: WZ/ECMWF/DWD/GFS-Prognosen Wetterlage Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Wetterodelle von DWD, SWISS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 31.1.2021 ziemlich uneinig über die Schneehöhen in Deutschland am kommenden Sonntag, 7.2.2021: Während der DWD kaum Schnee sieht, rechnet SWISS mit reichlich Schnee in der Nordhälfte und GEM im Norden und Süden. Mal sehen, wer den Polarwirbel besser versteht und damit näher dran liegt… 🙂 Quelle: Kachelmannwetter DWD/SWISS/GEM Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Die GEM12-Prognosen vom 30.1.2021 rechnen mit einer umfangreichen Hochdruckzone über der Arktis um den 9.2.2021 (links), die sich von Grönland in Richtung Nordatlantik und NW-Europa ausdehnt. Zwischen dieser Hochdruckzone und einem umfangreichen Tiedrucksystem über NW-Sibirien und Nordrussland und einem weiteren Tief über Frankeich strömen arktische Luftmassen von Skandinavien nach Mitteleuropa. Dabei entsteht eine Schneedecke von Sibirien bis nach nach Irland (rechts). Quelle: WZ/GEM-Prognosen Wetterlage und Schnee Europa

Update 30.1.2021: ECMWF rechnet mit Doppelsplit des Polarwirbels – GEM rechnet mit Kälte in Europa durch eine Mobiles Polares Hoch (MPH).

Zum Vergrössern anklicken. GEM rechnet am 30.1.2021 mit Kälte in Europa um den 9.2.2021 durch ein Mobiles Polares Hoch über Grönland, das sich Richtung West- und Mitteleuropa ausdehnt (links). Das Polargebiet ist in der unteren Troposphäre auffällig mit kräftigen Hochs bestückt, die den Polarwirbel in mehrere Teile gesprengt und weit nach Süden abgedrängt haben. Dabei ist auch über Europa eine eisige Tiefdruckrinne mit Temperaturen verbreitet bis zu -12°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 entstanden: Winter pur in grossen Teilen Europas. Der 2008 verstorbene französische Klimatologe und Professor Marcel Leroux hatte als erster die Theorie von Kälteeinbrüchen durch Mobile Polare Hochs in der Nordhemisphäre entwickelt und darüber geschrieben. Quelle: WZ/GEM-Prognosen Wetterlage NH
Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSE von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 29.1.2021 zeigt um den 8.2.2021 einen mehrfach geteilten Polarwirbel: Ein Zentrum liegt über Sibirien und ein weiteres durch eine Hochdruckzone über der Arktis getrenntes Doppelzentrum liegt über Nordkanada und Nordeuropa. Dieses wiederum teilt sich geade ebenfalls in der Mitte durch einen Hochkeil über Südgrönland: Eine Tripolsituation mit einem Ansatz zum Doppelsplit. Zwischen dem Teilwirbel über Nordeuropa und dem Hochkeil über Südgrönland wird mit eine NW-Strömung arktische Meeresluft aus dem Raum Südgrönand über West- nach Mitteleuropa geführt: In der Folge ist erneut winterliche Witterung zu erwarten, die ja nach Entwicklung in der Troposphäre auch tiefwinterlich werden kann, wenn sich das Grönlandhoch als MPH (Mobiles Polar-Hoch) mit seinen arktischen Luftmassen Richtung Europa bewegt… Quelle: ECMWF mit Ergänzungen

Update 29.1.2021: Modelle weiter einig über Frost und reichlich Schnee im Februar in Mitteleuropa. GFS mit kräftiger Kältewelle im Februar in Europa. Strat.-Modelle mit Beinahe-Polarwirbelsplit/Dipol Anfang Februar 2021. CFSv2 mit Extrem-Winterhammer über Europa. Modelle einig über erneute Grenzwetterlage mit reichlich Schnee über Norddeutschland Anfang Februar.

Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von ECMWF, DWD und GFS sind sich am 29.1.2021 auffällig einig über eine erneute Grenzwetterlage (GWL) um den 5.2.2021 über Deutschland. Die -5°C-Isotherme in rund 1500m (850hPa) verläuft bei allen Modellen nahezu mittig quer über Deutschland. Das bedeutet eine Luftmassengrenze (LMG) mit kälterer Luft im Norden und milderer Luft im Süden und anhaltenden Schneefällen über Norddeutschland. Quelle: Modellprognosen GWL/LMG T850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische Langfristmodell CFSv2 der amrikanischen Wetterbehörde NOAA rechnet am 29.1.2021 mit extremer Kälte über Mitteleuropa: Mit Temperaturen bis zu -24°C in rund 1500m (850hPa) über Deutschland sollen extrem tiefe Werte erreicht werden, die ich in meiner 60jährigen Beschäftigung mit Wetter und Wetterkarten – meine erste Karte war die von Seewetteramt Hamburg in den 1960er Jahren – über Deutschland noch nicht gesehen habe. Bei Eintreffen dieser ja bereits von mehreren Modellen wiederholt für den Februar 2021 gerechneten Extremwetterlage sind in Europa – und auch in Nordamerika – ungewöhnliche Winterereignisse zu befürchten. Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen T850 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 28./29.1.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 4.2.2021 einen geteilten Polarwirbel: Je ein Zentrum liegt über Sibirien und Nordkanada. Die beiden Teilwirbel sind durch eine Hochdruckzone über der Arktis geteilt, so dass kleinräumig ein Polarwirbelsplit entsteht, ohne wesentlich nach Süden ausbrechende Strömungen zu verursachen. Ich würde dies als einen „Beinahe-Split“ in einer kräftigen Dipol-Situation bezeichnen. Über dem östlichen Nordatlantik liegt ein kalter Trog, der Richtung Mitteleuropa zieht. In der Folge ist erneut winterliche Witterung zu erwarten, die je nach Entwicklung in der Troposphäre auch tiefwinterlich werden kann, womit z.b. GFS wiederholt rechnet. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Am 29.1.2021 rechnet GFS mit einer kräftigen Kältewelle in grossen Teilen Europas im Februar. So sollen vom 10. bis 14.2.2021 auch die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Deutschland bis zu mehr als -12°C unter das von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen. Ähnlich extrem niedrige Temperaturen hatte zuvor schon CFSv2 für diesen Zeitpunkt gerechnet. Quelle: WZ/GFS-ProgGFS-Prognosen TA850 NHhPa Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen von GFS (links) und DWD (rechts) rechnen am 29.1.2021 weiter mit reichlich Schnee vom 5. bis 8.2.2021 auch in Deutschland. Quelle: WZ/GFS/DWD-Prognosen Schneebedeckung
Zum Vergrössern anklicken. Die Pognosen von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich auch am 29.12021 weiter einig über Frost und reichlich Schnee im Februar: So sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Deutschland um den 8.2.2021 bis zu -12°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen. Der Hochwinter bei der Arbeit. Quelle: ECMWF/GFS/GEM-Prognosen TA 850 Europa

Update 28.1.2021: Modelle mit Februar-Winterhammer in Europa. Modelle erstaunlich einig über kräftigen Wintereinbruch um den 7.2.2021. GFS mit kräftigen Winterphantasien. CFSv2 rechnet mit einem eisigen und in Deutschland auch schneereichen Februar 2021 in Europa – wiederholte Winterkeule in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen des experimentellen Langfristmodells CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA vom 28.1.2021 zeigen den wiederholt stark gestörten Polarwirbel in rund 1500m (850hP). Die weissen Striche weisen auf die milderen Schwachstellen/Teilungen des Polarwirbels hin. So können wiederholt Ausbrüche arktischer Luftmassen auch nach Mitteleuropa erfolgen wie am 1., 11. und 21.2.2021 (von links nach rechts). Bei Eintreffen der nur beispielhaft gezeigten „Arctic Outbreaks“ dürfte es ein sehr ungemütlicher Februar 2021 mit heftigen Kältewellen werden, in dem wir hoffentlich von Stromausfällen verschont bleiben… Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen T850 NH
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon einige Male zuvor rechnet das experimentelle Langfristmodell CFSv2 von NOAA auch am 27.1.2021 mit einem eisigen Februar 2021 in Europa (links) und in Deutschland mit reichlichem Schneefall vor allem in der Südhälfte (rechts). Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen vor allem über Nordeuropa bis zu -8°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (links). Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen TA850 und Niederschläge Europa
Zum Vergrössern anklicken. Das GFS-ENSemble zeigt am 28.1.2021 kräftige Winterphantasien bis zum 10.2.2021 nicht nur im Hauptlauf (fette grüne Linie), sondern auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie): Die Temperaturen in rund 1500m (links, 850hPa) über KÖLN liegen wiederholt deutlich unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie), dazu werden wiederholt Neuschneehöhen angezeigt (rechts). Das kann ein recht winterlicher Februar werden… 🙂 Quelle: GFS/ENS-Prognosen Köln
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sin sich am 28.1.2021 erstaunlich einig über einen kräftigen Wintereinbruch aus Nordosten nach Mitteleuropa: Zwischen einem umfangreichen Hochdruckgebiet von der Arktis bis in den Nordatlantik und tiefem Druck über Russland und über dem Mittelmeer werden hochreichende russische Kaltluftmassen über Mitteleuropa nach Südwesten gelenkt, die verbreitet zu Dauerfrost und zu Schneefällen führen. Quelle: WZ/ECMWF/GFS/GEM-Prognosen Wetterlage Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Modelle rechnen am 28.1.2021 für den Februar zunehmende Kälte in Europa sowohl bei den 2m-Temperaturen bis zum 13.2.2021 (links) als auch bei den Temperaturen in rund 1500m (850hPa, rechts): Die sollen nach GFS um den 10.2.2021 verbreitet bis zu mehr als -12°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen: Polarwirbel-Winterhammer pur! Quellen: Temperaturen Europa und WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

Update 27.1.2021: DMI: Meereisbrücke zwischen Grönland und Island optisch fertig. Arizona/USA: Seltener Schnee in der Wüste – Polarwirbel bei der Arbeit. Extreme Kältewelle in Nordamerika dauert an.

Zum Vergrössern anklicken. Eine extreme Kältewelle hat am 27.1.2021 grosse Teile Nordamerikas erfasst (links): Die Temperaturen liegen in Teilen Kanadas und in den USA bis nach Mexiko in rund 1500m (850hPa) bis zu mehr als -12°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010. Die Aussichten sind bis zum 4.2.2021 weiter eisig (rechts). Ursache dieser ungewöhnlichen Kälte ist der Polarwirbel, der mit einem kräftigen kalten Trog über dem Westen Nordamerikas mit Zentrum über Südwestkanada liegt und arktische Luftmassen von Alaska über Kalifornien nach Osten führt. Quellen: WZ/GFS-Analyse TA 850hPa Nordamerika und WO/GFS-Prognosen Tmin/2m Nordamerika
Zum Vergrössern anklicken: Seltener Schnee in der Wüste in Arizona/USA (links): Der Polarwirbel bei der Arbeit (rechts) in der GFS-Analyse am 27.1.2021: Mit einem kräftigen kalten Trog über dem Westen der USA mit Zentrum über Südwest-Kanada werden arktische Luftmassen von Alaska über Kalifornien nach Arizona geführt. Quellen: WO-Bericht Schnee in der Wüste Arizonas und GFS-Strat.-Analyse 100hPa NH
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Grafik zeigt am 26.1.2021 eine optisch fertige Meeeisbrücke zwischen Grönland und Island. Tatsächlich dürfte nach den norwegischen Eiskarten auch noch Wasser zwischen den Eisschollen sein. Allerdings könnten nun Eisbären und Polarfüchse diese Brücke nutzen… 🙂 Quelle: DMI Polarportal Meereisflächen Arktis

Update 26.1.2021: GFS bleibt bei Polarwirbel-Winterhammer in allen Stockwerken der Stratosphäre über Europa.

Zum Vergrössern anklicken. GFS beibt auch am 26.1.2021 bei einem Polarwirbel-Winterhammer um den 10.2.2021 über Europa in allen drei Stockwerken von oben nach unten (von links nach rechts): Der in rund 16km Höhe (100hPa, untere Stratosphäre) durch eine Tripolsituation stark gestörte Polarwirbel setzt sich mit einem Teilwirbel über Nordeuropa fest und lenkt polare Luftmassen auch nach Mitteleuropa: Winterhammer pur! Quelle: GFS-Prognosen T10hPa NH und GFS-Strat.-Prognosen 30hPa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa mit Ergänzungen

Update 25.1.2021: CFSv2 rudert zurück: Februar 2021 in Europa bis zu 6°C kälter als Anfang Januar gerechnet. GEM und GFS einig: Verbreitet Schnee im Februar 2021 in Europa. GFS12 mit Super-Winterhammer für Europa im Februar 2021.

Zum Vergrössern anklicken. Mit einem Super-Winterhammer in Europa um den 9.2.2021 überraschen die GFS12-Prognosen am 25.1.2021. Ein schwer gestörter Polarwirbel in der unteren Stratosphäre (links) in rund 16km Höhe (100hPa) mit einer Tripolsituation und einem fast vollständigen Polarwirbelsplit hat einen kräftigen Teilwirbel über NO-Europa gebildet. Zwischen ihm und einer Hochdruckbrücke vom Nordatlantik über Grönland und die Zentralarktis zum Nordpazifik strömen arktische Luftmassen aus Sibirien nach Südwesten über Mitteleuropa bis nach Spanien mit Temperaturen in rund 1500m (rechts, 850hPa) bis zu -12°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010: Bei Eintreffen dieser extremen Prognosen ein Polarwirbel-Super-Winterhammer. Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa und WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die GEM- (links) und die GFS-Prognosen (rechts) sind sich am 25.1.2021 einig über verbreiteten Schnee in Europa und auch in Deutschland im Februar 2021. Quelle: WZ/GEM/GFS-Prognosen Schneedecke Europa/Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen des experimentellen Langfristmodells CFSv2 von NOAA rudern am 25.1.2021 nun auch bei den 2m-Temperaturen in Europa im Februar 2021 – wie schon zuvor für Januar 2021 – kräftig zurück. Vor allem in Nord- und Mitteleuropa wird statt einer Anfang Januar 2021 noch gerechneten Überwärmung bis zu +3°C (links, rote Farben) nun am 25.1.2021 eine Unterkühlung bis zu -3°C (rechts, blaue Farben) gerechnet. Vielleicht sollten die Warmrecher von NOAA ihre Langfristprognosen für Europa durchweg um rund 5°C senken, um der Realität näher zu kommen… 🙂 Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa

Update 24.1.2021: GFS mit kräftigen Winterphantasien im Hauptlauf. ECMWF mit negativer NAO und AO bis in den Februar: Der Winter geht weiter. CFSv2 bleibt bei winterlich kaltem Februar und März in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon wiederholt in früheren Rechnungen bleibt das experimentelle Langfristmodell NOAA/CFSv2 auch am 23.1.2021 bei einem winterlich kalten Februar und März 2021 in grossen Teilen Europas. So sollen die Durchschnittstemperaturen in beiden Monaten in rund 1500m Höhe (850hPa) über Deutschland bis zu -4°C im Februar (links) und bis zu -6°C im März (rechts) vom von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 (blaue Farben) abweichen. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten 2m-T-Abweichungen für den Februar und März 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland für den Februar z.B. etwa 0,58°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“. Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Auch am 23.1.2021 rechnet ECMWF weiter mit einer negativen NAO (links) und einer negativen AO (rechts) bis Anfang Februar 2021. Die negativen Phasen begünstigen Ausbrüche polarer Luftmassen in die mittleren Breiten der Nordhemisphäre (NH), die negative NAO vor allem nach Europa. Quelle: The Saturday Summary von Joe Bastardi vom 23.1.2021
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 24.1.2021 für die Temperaturen in 1500m (850hPa) über KÖLN (links) sollen ab dem 4.2.2021 vor allem im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) wieder zunehmend negative Abweichungen zum von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie) bekommen und zum Ende des Prognosezeitraum um den 9.2.2021 sogar bis zu -12°C über Deutschland unter dem WMO-Mittel liegen (rechts): Winter pur in Mitteleuropa. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten 2m-T-Abweichungen für den Februar 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa 0,58°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“Quellen: GFS/ENS-Prognosen Köln und WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

Update 23.1.2021: GFS weiter mit kräftigem Wintereinbruch Anfang Februar in Mitteleuropa. CFSv2 rechnet erneut mit einem eisigen Februar 2021 in Europa. Modelle einig: Kalter Start in den Februar in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 23.1.2021 weiter recht einig über einen kalten Start in den Februar in Mitteleuropa. Dabei werden vor allem von ECMWF und GFS am 1./2.2.2021 über Deutschland Temperaturen in rund 1500m (850hPa) bis zu -10°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 erwartet. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten 2m-T-Abweichungen für den Februar 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa 0,58°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet auch am 22.1.2021 weiter mit einem eisigen Februar 2021 in Europa. Dabei sollen die Durchschnittstemperaturen in rund 1500m (links, 850hPa) auch über Deutschland bis zu -4°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen, ebenso wie die 2m-Temperaturen (rechts). Dabei soll es vor allem in der Südhälfte Deutschlands zu überdurchschnittlichen Niederschlägen kommen (hier nicht dargestellt). Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten 2m-T-Abweichungen für den Februar 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa 0,58°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“Quelle: Meteociel CFSv2-Temperaturprognosen Europa
Zum Vergrössern anklicken. GFS18 bleibt auch am 22.1.2021 bei einem kräftigen Wintereinbruch Anfang Februar in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Deutschland vom 2.2. bis zum 6.2.2021 (rechts) auf bis zu -12°C unter das von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen für den Februar 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa 0,58°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa

Update 22.1.2021: GFS mit Winterhammer Anfang Februar 2021. Kanada erwärmt sich nur halb so schnell wie die IPCC-Modell-Simulationen. Der GFS18-Winterhammer über Deutschland um den 5./6.2.2021.

Zum Vergrössern anklicken. GFS18 rechnet am 21.1.2021 mit einem Winterhammer Anfang Februar in Europa: Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen über Deutschland um den 5./6.2.2021 durch eine Blockade über dem Nordatlantik und eine Nordlage über Mitteleuropa in eine hochwinterliche Phase kommen, dabei sollen die Temperaturen über Deutschland bis zu mehr als -12°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (Mitte und rechts). Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850hPa Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Temperaturen in Kanada steigen in der gemessenen Realität nur halb so schnell wie die IPCC-Modellsimulationn erwarten, nämlich statt der erwarteten 0,49°C/Dekade nur 0,23°C/Dekade. Im Originaltext heisst es ausserdem: „We see that Canada has been warming at only 50% the rate of the average of the CMIP5 models; the linear trends are +0.23 C/decade and +0.49 C/decade, respectively. Note that in 7 of the last 8 years, the observations have been below the average of the models… Fig. 1. Yearly temperature departures 1991-2020 from the 1981-2010 mean in Canada in observations (blue) versus the average of 108 CMIP5 climate model simulations (red). The +/-1 standard deviation bars indicate the variability among the 108 individual model simulations… These results from Canada are generally consistent with the results I have found in the Midwest U.S. in the summertime, where the CMIP5 models warm, on average, 4 times faster than the observations (since 1970), and 6 times faster in a limited number of the newer CMIP6 model simulations.“ Quelle: Dr. Roy Spencer mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS18 rechnet am 21.1.2021 mit einem Winterhammer Anfang Februar in Europa: Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen ab 1.2.2021 (links) durch eine Blockade über dem Nordatlantik und eine Nordlage über Mitteleuropa in eine hochwinterliche Phase kommen (rechts). Quelle: GFS-Prognosen T 850hPa Europa

Update 21.1.2021: NOAA/CFSv2: La Niña ohne Ende…? Übrigens: Die Erwärmung der unteren Stratosphäre über der Arktis dauert an. CFSv2 mit Polarwirbelsplit und „Arctic Outbreaks“ nach Europa im Februar.

Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle numerische Langfristmodell CFSv2 von NOAA rechnet am 21.1.2021 mit einem in rund 1500m (850hPa) sichtbaren Polarwirbelsplit und wiederholten Ausbrüchen polarer Luftmassen auch nach Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen über Deutschland zunehmend kälter werden und um den 20.2.2021 (rechts) bis unter -20°C fallen. Quelle: Meteociel/CFSv2-Prognosen T850 NH
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Analyse zeigt bis zum 19.1.2021 eine andauernde Erwärmung der unteren Stratosphäre über der Arktis in rund 16km (links, rote Linie) und in rund 18km (rechts, rote Linie). Der bisherige Anstieg um rund 35°C in rund 31km ( 10hPa, hier nicht dargestellt) entspricht einem erwarteten kräftigen „Minor Warming“ mit einer kräftigen Störung des Polarwirbels, aber ohne erkennbaren Polarwirbelsplit. Quelle: NOAA Stratosphären-Temperaturen
Zum Vergrössern anklicken. Die ENSO-Prognosen von NOAA/CFSv2 werden immer kälter: Aktuell am 21.1.2021 dauert La Niña bis mindestens in den NH-Herbst 2021 und damit sehr wahrscheinlich bis ins Jahr 2022, wie die blauen Farben mit den negativen T-Abweichungen im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik zeigen, denn: Die ENSO-Ereignisse entwickeln sich meist von April bis Juni und dauern anschliessend bis über Weihnachten. „Historically Speaking: El Niño and La Niña events tend to develop during the period Apr-Jun and they – Tend to reach their maximum strength during October – February – Typically persist for 9-12 months, though occasionally persisting for up to 2 years – Typically recur every 2 to 7 years.“ Bei Eintreffen der aktuellen NOAA- und NASA-Prognosen könnte sich wie schon 2010 bis 2012 eine mehrjährige La Niña bis ins Jahr 2022 entwickeln. Kräftige und lange La Niña-Ereignise kühlen die Erde zeitversetzt um mehrere Zehntel Grad Celsius ab: Die globale Abkühlung seit 2016 wird also mindestens bis ins Jahr 2022 andauern, sie hat im Dezember 2020 mit einem deutlichen Rückgang der globalen UAH-Temperaturen gegen über November 2020 und gegenüber Dezember 2019 eingesetzt. Quelle: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen

Update 20.1.2021: CFSv2 rechnet mit extremer Kältewelle Anfang Februar 2021 in Europa. Absturz der Temperaturen in der Nordhemisphäre – Globale Abkühlung dauert an.

Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Analyse bis zum 20.1.2021 und die Prognose der globalen 2m-Temperaturen bis zum 27.1.2021 zeigt einen Absturz auf der Nordhemisphäre (rote Linie). Diese ungewöhnliche kräftige Abkühlung von etwa 1,0°C in so kurzer Zeit bei niedrigen Temperaturen auf der Südhemisphäre (blaue Linie) zieht auch die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) gegen NULL Abweichung vom von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 runter: La Niña wünscht ein gut gekühltes Neues Jahr… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen für den Januar 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa 0,53°C Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Es ist vorhersehbar, dass die Monatswerte im Jahr 2021 die Temperaturskala mit der neuen „BASE-Line“ nach unten verlassen werden…Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Mit einer extremen Kältewelle in der ersten Februarwoche 2021 rechnet das experimentelle numerische Langfristmodell NOAA/CFSv2 am 19.1.2021. In 1500m Höhe (850hPa) sollen die Temperaturen ab dem 3./4.2.2021 über Deutschland auf bis zu -20°C fallen (links und Mitte), anschliessend sollen dies bis zum 7.2.2021 auch die 2m-Temperaturen tun (rechts): Bei Eintreffen dieser Prognose erneut Polarwirbelwinterhammer pur! Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Update 19.1.2021: CFSv2 mit einem eisigen Start in einen kalten März 2021 in Europa? Arktis: Meereisflächen Mitte Januar 2021 auf Fünfjahres-Hoch. Übrigens: Der DWD-Dürre-Monitor beweist: 2020 und 2019 waren keine Dürrejahr in Deutschland und Europa, lediglich das Jahr 2018 war in Deutschland „mild drought“. Seltenes Naturschauspiel: Schnee und Eis auf Sahara-Sand in Algerien – Video.

Zum Vergrössern anklicken. Quelle: ntv-Video
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD-Dürre-Index beweist: Weder in Deutschland noch in Europa war das Jahr 2020 ein Dürrejahr, wie die weit überwiegend hell- und dunkelgrünen Farben für „mild drought“ und „mildly wet“ zeigen. In der DWD-Darstellung werden nicht nur die Niederschläge, sondern durch die Verwendung des GPCC-DI (Global Precipitation Climatology Centre Dürre-Index) auch die Verdunstung berücksichtigt. Quelle: DWD-Dürre-Index Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD-Dürre-Index beweist: Weder in Deutschland noch in Europa war das Jahr 2019 ein Dürrejahr, wie die weit überwiegend hell- und dunkelgrünen Farben für „mildly dry“ und „mildly wet“ zeigen. In der DWD-Darstellung werden nicht nur die Niederschläge, sondern durch die Verwendung des GPCC-DI (Global Precipitation Climatology Centre Dürre-Index) auch die Verdunstung berücksichtigt. Quelle: DWD-Dürre-Index Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD-Dürre-Index beweist: Auch im Jahr 2018 gab es in Europa überwiegend keine Dürre (dunkelgrüne Farben). In Deutschland und in anderen Regionen wies das Jahr 2018 eine leichte Dürre (Mild drought, hellgrüne Farben) auf. In der DWD-Darstellung werden nicht nur die Niederschläge, sondern durch die Verwendung des GPCC-DI (Global Precipitation Climatology Centre Dürre-Index) auch die Verdunstung. berücksichtigt. Quelle: DWD-Dürre-Index Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Meereisflächen (extent/Ausdehnung) in der Arktis haben entgegen den DMI-Prognosen Mitte Januar 2021 mit knapp 13,7 Millionen km² einen neuen Fünfjahreshochstand erreicht: Da is nix mit gut bezahlten Enteisungsphantasien von Klimaaktivisten in staatlichen Wetterämtern… 🙂 Quelle: MASIE Sea Ice Plots
Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen des amerikanischen Modells NOAA/CFSv2 rechnen am 18./19.1.2021 mit einem eisigen Start in den März 2021 in Europa (links) und mit einem insgesamt kalten März (rechts, blaue Farben). Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa, links) über Deutschland Anfang März auf bis zu -16°C fallen und im März insgesamt bis zu -4°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (rechts). Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen im März 2021 noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa -0,33°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Update 18.1.2021: CFSv2 mit eisigen Aussichten für den Februar 2021 in Europa. GFS mit erneuter Stratosphärenerwärmung und Polarwirbelsplit.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon Ende Dezember 2020 und Anfang Januar 2021 rechnet GFS am 18.1.2021 mit einer erneuten kräftigen Stratosphärenerwärmung (Mitte) und einer folgenden möglichen Teilung des Polarwirbels (Split). Während der Polarwirbel um den 26.1.2021 noch massiv über Eurasien liegt und mit einer nördlichen Strömung arktische Luftmassen auf direktem Weg nach Europa gelenkt werden (links), dreht die kalte Strömung zum Monatsende auf NW, um Anfang Februar einem Höhenhoch über SW-Europa Platz zu machen. Bei Eintreffen dieser Prognosen ist in der letzten Januarwoche mit Winterwetter auch in Mitteleuropa zu rechnen, dass Anfang Februar in eine winterliche Hochdrucklage münden könnte. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa
Zum Vergrössern anklicken. Das experimentelle amerikanische Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet am 17.1.2021 mit einem eisigen Februar 2021 in Europa. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen über Deutschland im Monatsmittel bis zu -4° unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (links), dabei sollen um den 11.2.2021 Temperaturen bis zu -16°C auftreten (rechts). Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Update 17.1.2021: CFSv2: Super La Niña bis 2022?

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen rechnen am 17.1.2021 mit einer ungewöhnlich kalten Entwicklung im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4:. Die acht aktuellsten Prognosen (dünne blaue Linien) zeigen einen kräftigen Temperaturrückgang der Meeresoberflächen (SST) ab Januar 2021 mit strammen La Niña-Bedingungen bis unter -1,5°C Abweichung im Laufe des Jahres bis in den NH-Herbst. Bei Eintreffen dieser ungewöhnlich kalten Prognose käme eine starke global kühlende Super-La Niña bis ins Jahr 2022 auf uns zu… Quelle: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen

Update 16.1.2021: CFSv2 bleibt bei einem kalten und schneereichen Februar in Deutschland. Prognose: Januar 2021 global deutlich kälter als Januar 2020.

Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der Analyse der Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen von 1. bis zum 16.1.2021 und die Prognosen bis zum 23.1.2021 (links) zeigen eine deutliche Abkühlung zum Januar 2020 (rechts). Vor allem Eurasien und die Ozeane der Südhalbkugel sind deutlich unter das von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 abgekühlt (blaue Farben): La Niña lässt grüssen. 🙂 Quelle: Globale 2m-Temperaturen
Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 bleiben auch am 15.1.2021 bei einem kalten und schneereichen Februar 2021 in Deutschland. Die Temperaturen sollen in rund 1500m (850hPa) bis zu -4°C unter dem von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (links, blaue Farben), die Niederschläge (rechts, blaue Farben) über dem WMO-Mittel. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. etwa -0,6°C. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Update 15.1.2021: CFSv2 mit kräftiger Kältewelle in Europa im Februar 2021. Übrigens: Die UAH-Satellitendaten zeigen von September 2015 bis Dezember 2020 eine weitere globale Erwärmungs-„Pause“.

Zum Vergrössern anklicken. Die oberen beiden Grafiken zeigen mit den unverfälschten Satellitendaten von UAH die beiden auch „HIATUS“ genannten globalen Erwärmungspausen von 264 Monaten von Januar 1997 bis August 2015 (links) und von 64 Monaten von September 2015 bis Dezember 2020 (rechts): Der lineare Trend (fette blaue Linie) liegt bei 0°C. Die untere Grafik zeigt den positiven linearen Trend für den gesamten Zeitraum von 288 Monaten von Januar 1997 bis Dezember 2020. Dieser noch positive Trend von 0,3°C in 24 Jahren dürfte sich durch das global kühlende Wetterphänomen La Niña in diesem Jahr weiter gegen Null abschwächen. Quelle: WUWT A New Pause?
Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen numerischen Prognosen des NOAA-Langfristmodelles CFSv2 rechnen am 15.1.2021 erneut mit einer kräftigen Kältewelle in Europa Mitte Februar 2021. Dabei sollen die 1500m-Temperaturen (850hPa) auch über Deutschland bis auf -16°C fallen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

Update 14.1.2021: Meereisflächen Arktis: DMI-Prognose für Januar 2021 wieder völlig daneben wie im November und Dezember 2020? Arktis: Meereisflächen aktuell auf Sechsjahreshochstand. CFSv2 rechnet mit einem kalten und schneereichen Februar 2021 in Mitteleuropa. Bis zu -52°C: Extreme Kälte in Jakutsk/Sibirien.

Zum Vergrössern anklicken. Hat die Neue Kleine Eiszeit begonnen? Quelle: WO-Bericht: Extreme Kälte
Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen des amerikanischen Langfristmodells CFSv2 von NOAA rechnen am 13.1.2021 mit einem kalten und schneereichen Februar 2021 in Mitteleuropa. Die Temperaturen in 1500m (850hPa) sollen in Deutschland unter dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010 liegen (links, blaue Farben), während die Niederschläge (rechts, dunkelblaue Farben) eine Verdoppelung zum WMO-Monats-Mittel erreichen sollen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Die aktuelle Grafik der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) zeigt am 12.1.2021 mit etwa 12,8 Millionen km² den höchsten Stand der letzten vier Jahre und ist auch grösser als 2007 (s. Vergrösserung rechts): Von einem neuen Rekordtief der Meereisflächen wie bei einigen Enteisungsphantasten u.a. beim DMI is auch im Januar 2021 nix zu sehen. Quelle: ArticRoos SeaIce Extent
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Prognose vom 13.1.2021 rechnet für den Januar 2021 mit den niedrigsten je gemessenen Meereisflächen in der Arktis. Da die aktuellen Meereisflächen grösser sind als in einigen Jahren zuvor, dürfte auch diese klimalarmistische Prognose ebenso völlig daneben liegen wie die für November und Dezember 2020, als statt eines prognostizierten Rückgangs jeweils ein Anstieg gegenüber Vorjahren erfolgte. Quelle: DMI-Prognose Arktis Meereisflächen

Update 12.1.2021: Arktische Meereisflächen im Gelben Meer verdoppelt – Extreme Schneefälle in Japan.

Zum Vergrössern anklicken. Durch die anhaltende ungewöhnliche Kälte in Südostasien haben sich die Meereisflächen im Gelben Meer zwischen China und Korea Anfang Januar 2021 gegenüber den Vorjahren von 13.000 km² auf 26.000 km² verdoppelt. Die Kälte hat auch im benachbarten Japan zu anhaltenden schweren Schneefällen führt. Quelle: MASIE Sea Ice Plots

Nach dem global noch relativ milden El Niño-Jahr 2020 mit deutlich sinkenden Temperaturen zum Jahresende erwartet uns ein zunehmend kälteres Jahr 2021.

Während die letzten drei Monate des 2020 im äquatorialen Pazifik noch global zeitversetzt wärmende El Niño-Bedingungen zeigten, rutschte der Dreimonatswert des ONI (Oceanic Niño Index) nach neutralen Bedingungen im NH-Frühjahr wie von den seriösen Modellen erwartet im NH-Sommer 2020 in global kühlende La Niña-Bedingungen ab.

Im August 2020 fielen die Temperaturen im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 erstmals unter eine Abweichung von -0,5°C und zeigen damit auch erstmals La Niña-Bedingungen, der Dreimonatswert-ONI (Oceanic Niño Index) folgte mit -0,6°C Abweichung im J/A/S 2020.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon die NASA-Prognose rechnet auch die aktuelle NOAA/CFSv2-Prognose vom 4.1.2021 zunehmend mit einem Andauern der La Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik bis in den NH-Herbst 2021. Damit wird ein Andauern von La Niña bis ins Jahr 2022 wahrscheinlicher, denn: Die ENSO-Ereignisse entwickeln sich meist von April bis Juni und dauern anschliessend bis über Weihnachten. „Historically Speaking: El Niño and La Niña events tend to develop during the period Apr-Jun and they – Tend to reach their maximum strength during October – February – Typically persist for 9-12 months, though occasionally persisting for up to 2 years – Typically recur every 2 to 7 years.“ Bei Eintreffen der aktuellen NOAA- und NASA-Prognosen könnte sich wie schon 2010 bis 2012 eine mehrjährige La Niña bis ins Jahr 2022 entwickeln. Kräftige und lange La Niña-Ereignise kühlen die Erde zeitversetzt um mehrere Zehntel Grad Celsius ab: Die globale Abkühlung seit 2016 wird also mindestens bis ins Jahr 2022 andauern, sie hat im Dezember 2020 mit einem deutlichen Rückgang der globalen UAH-Temperaturen gegen über November 2020 und gegenüber Dezember 2019 eingesetzt. Quelle: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen

Die Entwicklung der globalen Temperaturen lässt sich bei den unverfälschten globalen Satellitendaten von UAH um rund vier Monate nach dem August 2020 zeitversetzt mit einem Absturz im Dezember 2020 gut nachvollziehen.

Zum Vergrössern anklicken. Die globalen Satellitentemperaturen von UAH sind im Dezember wegen La Niña wie erwartet von 0,53 im November 2020 auf 0,27 regelrecht abgestürzt. Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures

Auch die globalen 2m-Temperaturen zeigten den regelrechten Absturz bei den globalen Abweichungen zum Jahresende 2020.

Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Analyse der globalen 2m-Temperaturen vom 20.12.2020 zeigt einen Absturz auf der Nordhemisphäre (rote Linie) auf einen neuen Jahrestiefstand, der sich in der Prognose bis zum 27.12.2020 fortsetzen und noch vertiefen soll. Diese ungewöhnlich kräftige Abkühlung in so kurzer Zeit um etwa ein Grad Celsius bei niedrigen Temperaturen auf der Südhemisphäre (blaue Linie) zieht auch die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) auf einen neuen Jahrestiefstand gegen 0°C Abweichung runter: La Niña und das Grosse Sonnenminimum wünschen frohe Weihnachten… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale Temperaturen mit Ergänzungen

Das Jahr 2021 ist eingebettet in das tiefste Sonnenminimum seit fast 200 Jahren und vergleichbar mit der schwachen Sonnenfleckenaktivtät im Daltonminimum in der „Kleinen Eiszeit“.

Zum Vergrößern anklicken. Quelle: Seltener Juni-Schnee in Kaschmir

Das Sonnenminimum mit dem Übergang vom schwachen Sonnenfleckenzyklus (SC) 24 zum ebenfalls erwartet schwachen SC 25 fand im Dezember 2019 statt.

Die Folgewinter nach dem Sonnenminimum waren in Europa kälter als im seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010.

Zum Vergrössern anklicken. Ein statistischer Blick auf die Temperaturen in den drei Wintern unmittelbar nach den letzten drei Sonnenminima 12/2008, 07/1996 und 07/1986 lässt einen knackigen Winter 2020/21 in Europa nach dem Sonnenminimum 12/2019 erwarten. Quellen: NOAA-Reanalyse Winter

Nach Rekordschneeflächen in Nordamerika/Grönland im Oktober 2020 seit Beginn der Messungen im Jahr 1967…

Zum Vergrössern anklicken. Rekordschneeflächen im Oktober 2020 in Nordamerika: Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1967 gab es mehr als 2 Millionen km² über dem seit 2015 weltweit verbindlichen WMO-Klima-Mittel 1981-2010. Quelle: Ruttgers Uni Schneeflächen Nordamerika/Grönland

…und Kälterekorden im Oktober 2020 in Nordamerika…

Zum Vergrößern anklicken. Die WO-Prognose vom 27.10.2020 zeigt die Rekordkälte in Teilen der USA von den Nordstaaten mit teils strengem Frost unter -10°C bis runter nach Arizona, New Mexiko und Texas. Die bisher kältesten Tmax von -7,2°C vom Sonnenminimum 1976 wurden dabei örtlich bei -8,9°C im Sonnenminimum 2020 um 1,7 K (°C) unterboten. Quelle: Rekord-Kältewelle in den USA

…, einem ungewöhnlich frühen und heftigen Blizzard in Kanada Anfang November 2020…

Zum Vergrössern anklicken. Der November 2020 macht da weiter, wo der Oktober mit den grössten Schneeflächen seit Beginn der Messungen im Jahr 1967 in Nordamerika angefangen hat. Quelle: WO-Videos

…sowie Rekordschneefällen in Teilen der USA im Dezember 2020…

Zum Vergrössern anklicken. Quelle: IceAgeNow: Rekordschneefälle USA

…und die mit bis zu vier Metern Neuschnee ungewöhnlich heftigen Rekordschneefälle in den Süd-Alpen im Dezember 2020…

Zum Vergrössern anklicken. Die anhaltenden heftigen Schneefälle haben vor allem in den Südalpen zu Rekordschneemengen geführt: Orte versinken im Schnee. Mit einem neuen Schneetief werden ab heute weitere starke Schneefälle erwartet, die das Schneechaos bis zur höchsten Stufe der Lawinengefahr noch verstärken können. Quelle: WO-Fotos.

…geht es auch im Januar 2021 auch in Europa mit Jahrhundertschneefall in Spanien und Schneechaos weiter:

Zum Vergrössern anklicken. Schneesturm mit Jahrhundertschneefall am 9.1.2021 in Spanien. Quelle: WO-Bericht Schneesturm Madrid

Die Wettermodelle sind sich heute einig, dass der Polarwirbel in Europa mit dem Winterhammer zuschlägt und eine Kältewelle bis in den Februar 2021 anrollen lässt.

„ECMWF bleibt bei Winterhammer in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon in den Vortagen bleibt ECMWF auch am 9.1.2021 bei einer kräftigen Winterwetterlage mit Schnee auch in Deutschland um den 19.1.2021. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen TA 850 Europa und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland

Russland: Seltene Lawine verschüttet mehrere Häuser.

Zum Vergrössern anklicken. „Eine Lawine hat im Norden Russlands mehrere Menschen unter sich begraben. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben, ein Kind kam mit schweren Erfrierungen in ein Krankenhaus. Die Schneemassen hatten in der Nacht zum Samstag mehrere Häuser eines Skigebietes in der Nähe der Industriestadt Norilsk am Nordpolarmeer unter sich begraben. Ein Schneesturm behinderte anschließend die Rettungsarbeiten. In dem betroffenen Berggebiet waren die Temperaturen auf unter minus 25 Grad gefallen und es hatte heftig geschneit. In der Region war im Jahr 1989 das letzte Mal eine Lawine heruntergekommen.“ Quelle: wie oben

Strat.-Modelle weiter einig über extremen Winterhammer über Europa.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 9./10.1.2021 zeigt – wie schon in den Vortagen – bei beiden Modellen um den 19.1.2021 einen Winterhammer über Europa: Der Polarwirbel hat einen riesigen Hauptwirbel über Eurasien mit Zentrum über Nordsibirien und einen kleineren Teilwirbel über Nordkanada gebildet (Polarwirbelsplit), über Mitteleuropa liegt ein kräftiger eisiger Trog. Zwischen der Hochdruckbrücke über Grönland und dem Hauptwirbel über Eurasien strömen arktischen Luftmassen von der Arktis direkt nach Europa: Winterhammer pur! Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

CFSv2 mit ungewöhnlicher Kältewelle ab Mitte Januar.

Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen numerischen Prognosen des amerikanischen Langfristmodells CFSv2 rechnen am 9.1.2021 mit einer ab dem 14.1.2021 einsetzenden ungewöhnlichen Kältewelle auch in Mitteleuropa, die bis in den Februar 2021 andauern soll. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei auch über Deutschland bis Ende Januar bis auf -20°C fallen. Quelle: Meteociel CFSv2-Prognosen

ECMWF: „CEMAL“ auf dem Weg zur Ostsee mit Wintereinbruch in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 10.1.2021 (links) sieht den Arktis-Orkan „CEMAL“ unter leichter Abschwächung und Bildung von Randtief „Dimitrios“ am 11.1.2021 über dem südlichen Nordmeer und über Südkandinavien. ECMWF (rechts) rechnet am 10.1.2021 mit dem Tiefkpomplex am 13.1.2021 über der Ostsee: Auf seiner Rückseite strömen arktische Luftmassen nach Mitteleuropa und leiten eine kräftige winterliche Kältewelle ein, die nach CFSv2 bis in den Februar 2021 andauern kann. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WZ/ECMWF-Prognosen Europa mit Ergänzungen

Arktis-Orkan „CEMAL“ fegt über Island – Orkanböen bis 180km/h bei gefühlten bis zu -30°C .

Zum Vergrössern anklicken. Unter dem stratospärischen arktischen Poalrwirbel hat sich über dem Nordmeer das Orkantief „CEMAL“ in der Troposphäre gebildet, dass an seiner Westseite mit Orkanstärke Polarluft über Island nach Süden bläst. Wenn die Wettermodelle richtig liegen, macht sich „CEMAL“ in der kommenden Woche zusammen mit weiteren Randtiefs und mit seinen arktischen Luftmassen auf den Weg Richtung West- und Mitteleuropa… Quelle: WO-Bericht Arktis-Orkan „CEMAL“

Das sieht global nach einem kalten Start ins Neue Jahr 2021 aus, wie auch der Trend der globalen 2m-Temperaturen mit einem Absturz auf der NH heute bestätigt.

Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Prognose der globalen 2m-Temperaturen vom 1o.1.2021 zeigt einen Absturz auf der Nordhemisphäre (rote Linie). Diese ungewöhnliche kräftige Abkühlung in so kurzer Zeit bei niedrigen Temperaturen auf der Südhemisphäre (blaue Linie) zieht auch die globalen 2m-Temperaturen (schwarze Linie) gegen NULL runter: La Nina wünscht ein frohes Neues Jahr … 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale Temperaturen mit Ergänzungen

Herzlich euer

Schneefan2015

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36 Gedanken zu “Grosses Sonnenminimum und La Niña: Wie kalt wird das Jahr 2021?

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