Der Polarwirbel macht ernst: Unwetterlage mit Schneesturm und Eisregen über Deutschland

Update 11.2.2021: Altweiberfastnacht tiefgefroren mit Schneefall. Immer mehr Eis auf den Gewässern – erste Wasserstrassen frieren zu – Video. Ostsee friert zu – Eisbrecher ARKONA steht bereit – es könnte kritisch werden. WO/GFS mit einem sibirischen Wochenende in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. WO/GFS rechnet am 11.2.2021 weiter mit einem sibirischen Wochenende – nicht nur – in Deutschland. Verbreitet soll es Bodenfrost um und unter -20°C geben. Quelle: WO/GFS-Prognosen Bodenfrost Deutschland

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Zum Vergrössern anklicken. An Altweiberfastnacht haben am 11.2.2021 nicht die Frauen, sondern der Polarwirbel die Macht: Tiefgefroren bis zu -21°C schneit es in Deutschland gebietsweise weiter. Quelle: WO-Analyse Wetter Deutschland
Update 10.2.2021: Heute weiter Schneefall und Extremfrost in Deutschland. Sibirische Nacht in Deutschland mit Extrem-Bodenfrost bis -30°C. Analyse: Polarwirbel bei der eisigen Arbeit über Europa. Schneeradar: Ostsee-Schauerstrasse bis ins Rheinland? DWD-Frontenprognose: Mobiles Polarhoch „HELIDA“ wandert bis morgen mit Arktiluft vom Nordmeer nach Südskandinvien.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 10.2.2021 rechnet damit, dass das Mobile Polarhoch (MPH) „HELIDA“ bis morgen Mittag unter Mitnahme seiner Arktischen Luftmassen nach Südskandinavien wandert. Mitteleuropa bleibt damit im Zustrom eisiger Luftmassen aus NO. Die Lage des Hochs mit den beiden Tiefs an seinen unteren Flanken deutet auf eine stabile Omegalage hin, die noch Wochen andauern könnte… Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WZ/DWD-Prognose Wetterlage Europa mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Das Schneeradar zeigt am 10.2.2021 gegen 17.30 Uhr eine optische Schauerstrasse von der Ostsee über Niedersachsen bis ins Rheinland nach NRW und ein Schneefallgebiet über Süddeutschland: Ein ungewöhnliche eisige Wetterlage… Tatsächlich schneit es im Grossraum Köln Richtung Bergisches Land gestern und heute bei meist wenigen Wolken fast den ganzen Tag geringfügig. Quelle: Schneeradar Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-ANALYSE in rund 16km Höhe (links, 100hpa, untere Stratosphäre) zeigt am 10.2.2021 einen dreigeteilten Polarwirbel (Tripol) mit einem Doppelzentrum über Nordeuropa und Nordkanada sowie wie einen weiteren durch einen Hochdruckrücken über Alaska getrennten (Split) über Süd-Ostsibirien. Der Europäische Teilwirbel als Hauptwirbel verursacht die extreme Kälte über grossen Teilen Europas sowohl in rund 1500m (Mitte, 850hPa) als auch an der Erdoberfläche (rechts). Dabei treten Abweichungen bis zu -12°C vom seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klimamittel 1981-2010 in rund 1500m auch über Deutschland auf, die 2m-Temperaturen sind bis auf -27°C gefallen und es gab Bodenfrost bis zu -30°C. Einige Modelle haben diese vom Polarwirbel bestimmte extrem kalte Wetterlage („Winterhammer“) frühzeitig erkannt. Quellen: GFS mit Ergänzungen und WZ/ECMWF-Analyse TA850 Europa und WO-Analyse Tmin Europa

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse vom 10.2.2021 zeigt extremen Nachtfrost bis zu -27°C (links) und Bodenfrost bis zu -30°C (Mitte). In NRW (rechts) gab es Bodenfrost bis zu -25°C, was aus der WO-Karte wieder mal nicht ersichtlich ist. Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text S. 189

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 10.2.2021, 09.00 Uhr weiter verbreitet Schneefall in Deutschland bei teils extremem Frost bis zu -23°C. Quelle: WO aktuelles Wetter Deutschland
Update 9.2.2021: Sibirische Nacht mit bis zu -26°C Bodenfrost. Prognose: Sibirische Woche und ein weiteres Mojib Latif-Ereignis vom Feinsten – nicht nur – in Deutschland. Schneemassen in der Mitte Deutschlands – Fotos. UZW-Warnungen von der Ostseeküste bis Hamburg: Starke Schneefälle durch „Lake Effekt“. Aktuell um 20.30 Uhr Paderborn (110m) mit -19°C kälter als der Brocken (1141m) mit -17°C.

Zum Vergrössern anklicken. Grimmige Kälte: Am 9.2.2021 gegen 20.30 Uhr meldet Paderborn/NRW auf 110m über NHN -19°C, der Brocken meldet auf 1141m über NHN „nur“ -17°C. Quelle:

Zum Vergrössern anklicken. UWZ-Warnungen vom 9.2.2021 vor Starkschneefall von der Ostsee bis nach Hamburg duch den „Lake Effekt“: Die eisigen sibirischen Luftmassen strömen über die offene Ostsee, nehmen die Luftfeuchtigkeit auf und laden sie als Schnee in Schauerstrassen über Land ab, die bis nach Hamburg reichen. Quelle: UWZ-Warnungen

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognose rechnet am 9.2.2021 mit einer sibirischen Woche bis zum 17.2.2021 – nicht nur – in Deutschland. Dabei soll es vor allem über den massiven Schneeflächen verbreitet Bodenfrost im zweistelligen Bereich teils bis unter -20°C geben. Winterhammer pur und ein weiteres Mojib Latif-Ereignis vom Feinsten : „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie in einem Spiegelartikel vom 1.4.2000. Quelle:

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt eine sibirische Nacht zum 9.2.2021 in Deutschland mit verbreitet zweistelligen Minusgraden und mit bis -26°C Bodenfrost in Thüringen. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland
Update 8.2.2021: Analyse: Winter auf dem Vormarsch mit Frost und Schnee. WDR: Sibirische Kälte in Deutschland. Schneechaos in Teilen Deutschlands: Zugausfälle und gesperrte Strassen. Schnee ohne Ende: Winterchaos in Deutschland – Video. Vergleich der Schnee-Prognosen für den 7.2.2021: SWISS klar vorn, DWD/ICON völlig daneben.

Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der Prognosen der drei Wettermodelle DWD/ICON, SWISS und GEM (von links nach rechts) vom 31.2.2021 für die Schneedecke in Deutschland am 7.2.2021 mit der WO-Analyse vom 7.2.2021 (rechts) zeigt SWISS nach Lage und Intensität der Schneedecke in Deutschland klar vorn, DWD liegt völlig daneben und für GEM könnte es eine 4+ geben. Das war die Ausgangslage am 31.1.2021: „Die Wetterodelle von DWD, SWISS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 31.1.2021 ziemlich uneinig über die Schneehöhen in Deutschland am kommenden Sonntag, 7.2.2021: Während er DWD kaum Schnee sieht, rechnet SWISS reichlich Schnee in der Nordhälfte und GEM im Norden und Süden. Mal sehen, wer den Polarwirbel besser versteht und damit näher dran liegt… 🙂 “ Das Ergebnis ist eindeutig: SWISS versteht viel vom Polarwirbel, der DWD nix. Quelle: WO-Analyse Schneedecke Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. WDR: Sibirische Kälte hat Deutschland erreicht (links). In den kommenden Nächten ist verbreitet mit zweistelligen Minusgraden zu rechnen, WO/GFS (rechts) erwartet Bodenfrost unter -20°C über Schnee. Quellen: WDR-Text S. 191 und WO/GFS-Prognose Tmin Boden Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt den Winter am 8.2.2021 – nicht nur – in Deutschland weiter auf dem Vormarsch mit Frost (links) und mit Schnee (rechts). In dieser Woche ist mit verbreitetem Dauerfrost und Nachtfrost bis unter -20°C zu rechnen. Quellen: Temperaturen Deutschland und WZ/GFS-Prognosen Schneedecke Deutschland
Update 7.2.2021: Schneesturm „TRISTAN“ – oder „MOJIB“? – bei der Arbeit: Bahnverkehr im Norden zusammengebrochen – Schneechaos und Eisregen in NRW. Schneesturm tobt in der Nordhälfte: So geht’s heute weiter. Analyse: Markante Luftmassengrenze mitten über Deutschland. UWZ-Warnungen: Extreme Unwetterlage dauert bis Montagabend an und weitet sich mit Starkschneefällen nach Süden aus.

Zum Vergrössern anklicken. UWZ warnt auch am 7.2.2021 weiter vor extrem starken Schneefällen bis Montagabend, 8.2.2021 und vor einer Ausweitung der Starkschneefälle nach Süden. Quelle: UWZ-Warnungen Extrem-Schneefall

Zum Vergrössern anklicken. Die Temperaturanalyse (links) zeigt am 7.2.2021, 13.00 Uhr eine markante Luftmassengrenze mitten über Deutschland: Frostluft mit Schneesturm im Norden trennt (noch) mildere Luftmassen im Süden. Die Karte des DWD (rechts) zeigt die grossen Unterschiede in der Schneebedeckung. Quellen: Temperaturen Deutschland und DWD-Prognosen Schneebedeckung Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Quelle: WDR-Text S. 113 und 181
Update 6.2.2021: UWZ-Warnungen vor Extrem-Schneefall mit Verwehungen im Rheinland. Analyse/Prognose: Extreme Kältewelle über Europa. WO-Schneesturmwarnung: Hier fällt der meiste Schnee. ARD: Ab Montag Dauerfrost in ganz Deutschland. UWZ-Warnungen: Schwerer Schneesturm mit Extrem-Schneefall über Deutschland. Eisige Jahrhundert-Grenzwetterlage über Deutschland im SAT-Bild.

Zum Vergrössern anklicken. Das SAT-Bild (links) vom 6.2.2021 zeigt die scharfe Luftmassengrenze über Deutschland: Arktische Luftmassen über Nord- uns Nordosteuropa stehen subtropischen Luftmassen aus Südeuropa gegenüber, wie die GFS-TA 850-Analyse zeigt (rechts): Ein Jahrhundertereignis. Quellen: SAT24 Europa und GFS-Analyse TA850 Europa mir Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. UWZ warnt am 6.2.2021 mit der höchsten Warnstufe „Violett“ vor einem schweren Schneesturm mit Extrem-Schneefall vor allem über NRW und Niedersachsen. Quelle: UWZ-Warnungen Schneesturm

Zum Vergrössern anklicken. Der ARD-Text vom 6.2.2021 rechnet ab Montag, 8.2.2021 mit Dauerfrost in ganz Deutschland: Auch im Süden kkommen die Tmax nicht mehr über 0°C. Quelle: ARD Text S. 173/2

Zum Vergrössern anklicken. Aktualisierte WO-Warnungen vor Schneesturm mit Verwehungen und vor extremem Frost. „Weiter nördlich kommt zwar weniger Schnee als ursprünglich erwartet zusammen, aber dort ist der Wind noch etwas stärker. Böen bis 70 Kilometer pro Stunde führen dort allerdings zu starken Verwehungen. Schlittenfahren sollte man auch nicht einplanen: Die gefühlte Temperatur liegt am Sonntag bei unter minus 15 Grad.“ Quelle: WO-Unwetterwarnungen Schneesturm mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse der aktuellen 2m-Temperaturen in Europa zeigt am 6.2.2021, 10.00 Uhr verbreitet zweistellige Minusgrade (links). Gut zu erkennen ist die aktuelle Luftmassengrenze über Deutschland mit Frost im Nordosten und milder Luft im Südwesten. Die WO/GFS-Prognose rechnet mit einem kräftigen Vorstoss der russischen Kaltluft nach Südwesten bis zum 10.2.2021 über Mitteleuropa bis nach GB (rechts) mit zweistelligen eisigen Tmin bis nach Polen. Quellen: WO-Analyse T2m Europa und WO/GFS-Prognose Tmin Europa

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ warnt am 6.2.20121 vor Extrem-Schneefall bis 30cm/24h mit Verwehungen im Rheinland vom 6. bis 8.2.2021: Winterhammer pur und ein weiteres Mojib Latif-Ereignis vom Feinsten : „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie in einem Spiegelartikel vom 1.4.2000. 🙂 Fernseh-Meteorologe Donald Bäcker sagte am 5.2.2021 im MOMA-Fernsehen: „Eine solch extreme Wetterlage erlebt mancher Meteorologe nur einmal in seinem Leben.“ Das wird mein drittes Mal durch die Gnade meiner frühen Geburt… 🙂 Meine Langlaufskier warten schon… Quelle: UWZ-Warnungen Starkschneefall mit Verwehungen
Update 5.2.2021: Modelle weiter mit viel Schnee in Deutschland. Eisiger Februar mit viel Schnee: ECMWF12 holt den Winterhammer raus.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF12-Prognose vom 5.2.2021 holt erneut den Winterhammer raus: Mit bis zu -12°C Abweichung zum seit 2015 bis zum 31.12.2020 weltweit verbindlichen alten WMO-Klimamittel 1981-2010 (links) in rund 1500m (850hPa) über Deutschland am 12.2.2021 und mit einer verbreiteten Schneedecke auch im Süden Deutschlands am 13.2.2021 erwartet uns ein eisiger Februar. Quellen: WZ/ECMWF-Prognosen TA 850 Europa und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen von GEM, DWD und WRF (von links nach rechts) vom 5.2.2021 sind sich ziemlich einig über weitere verbreitete Schneefälle in grossen Teilen Deutschlands bis zum 8./9.2.2021 mit Schwerpunkt in der Nordhälfte. WRF rechnet mit Schneemengen über 50cm. Quelle: WZ/GEM/DWD/WRF-Prognosen Schneedecke Deutschland

Die von einigen Modellen frühzeitig erkannte Unwetterlage kommt mit Schneesturm und Eisregen über Deutschland: An einer Luftmassengenze zwischen arktischen und subtropischen Luftmassen quer über Deutschland entstehen kräftige und anhaltende Niederschläge, die von Norden allmählich in Eisregen und Schnee übergehen.

Ursache dieser extremen Entwickung ist der arktische Polarwirbel, der durch Stratosphärenewärmung über der Arktis stark gestört ist und durch Druckanstieg arktische Luftmassen weit nach Süden verdrängt.

Die ECMWF-Prognose vom 30.1.2021 zeigt die möglichen Folgen der kräftigen Störungen des arktischen Polarwirbels nach einer Stratospärenerwärmung über der Arktis im Januar 2021.

Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSE von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 29.1.2021 zeigt um den 8.2.2021 einen mehrfach geteilten Polarwirbel: Ein Zentrum liegt über Sibirien und ein weiteres durch eine Hochdruckzone über der Arktis getrenntes Doppelzentrum liegt über Nordkanada und Nordeuropa. Dieses wiederum teilt sich geade ebenfalls in der Mitte durch einen Hochkeil über Südgrönland: Eine Tripolsituation mit einem Ansatz zum Doppelsplit. Zwischen dem Teilwirbel über Nordeuropa und dem Hochkeil über Südgrönland wird mit eine NW-Strömung arktische Meeresluft aus dem Raum Südgrönand über West- nach Mitteleuropa geführt: In der Folge ist erneut winterliche Witterung zu erwarten, die ja nach Entwicklung in der Troposphäre auch tiefwinterlich werden kann. Quelle: ECMWF mit Ergänzungen

Die DWD-Frontenpognose vom 5.2.2021 zeigt die erwartete Luftdruckverteilung über Europa am 6.2.2021: Zwischen einem kräftigen Russlandtief und einem umfangreichen Hochdruckgebiet im Raum Grönland/Nordmeer/Skandinavien werden sibirische Luftmassen nach Südwesten geführt und treffen dort auf ein Tiefdrucksystem über Frankreich, dass subtropische Luftmassen nach Norden lenkt.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose (links) vom 5.2.2021 rechnet am 6.2.2021 mit dem Zusammentreffen der beiden Tiefs „Tristan“ und „Reinhard“ über Frankreich, wobei an deren zusammenrückenden Warmfronten eine ausgeprägte Luftmassengrenze zwischen arktischen und subtropischen Luftmassen quer über Deutschland entsteht. ECMWF (rechts) sieht das entstehende Tief in der Nacht zum 7.2.2021 über Nordfrankreich mit einer Temperaturdifferenz von bis zu 25°C in rund 1500m (850hPa) über Deutschland. Im Grenzbereich der beiden Luftmassen entstehen Gebiete mit Glatteisregen und mit Schneesturm mit Schwerpunkten über NRW und Niedersachsen. In diesen Gebieten kan es zum Zusammenbruch vereister Strommasten wie im Münsterland im November 2005 mit tagelangen Stromausfällen kommen. Wohl dem, der einen Kaminofen sowie einen Campinggaskocher und ausreichend Gaskartuschen besitzt… 🙂 Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WZ/ECMWF-Prognosen T850 Deutschland mit Ergänzungen

Den Schwerpunkt der Niederschläge sehen die Modelle derzeit über NRW und Niedersachsen, wo es vor allem am Sonntag durch einen anhaltenden Schneesturm mit bis zu 50cm Neuschnee zu erheblichen Behinderungen durch Schneeverwehungen kommen kann.

Da werden Erinnerungen an den November 2005 wach, als im Münsterland eine ähnliche Luftmassengrenze ein Schneechaos
verursachte und 82 grosse RWE-Strommasten unter der Eis- und Schneelast zusammenbrachen, was dort zu tagelangen Stromausfällen führte.

ECMWF und GEM sind sich heute einig, dass der Schnee in Deutschland verbreitet bis Mitte Februar liegen bleibt.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links) und GEM (rechts) sind sich am 5.2.2021 einig über eine verbreitete und teils dicke Schneedecke über Deutschland um den 15.2.2021. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GEM-Prognosen Schneehöhen Deutschland

Über die aktuelle Entwicklung der aktuellen Extrem-Wetterlage werde ich hier mit Updates berichten: Mal sehen was die beiden Schneetiefs – ich nenne sie mal „Mojib“ (Latif) und „Harald“ (Lesch), die beiden Erwärmungsphantasten 🙂 – noch so anrichten…

Übrigens: Dies ist erst der Anfang, wie ich schon bei meinen statistischen Betrachtungen im Sommer 2018(!) schrieb: Zwei der kommenden fünf Winter werden besonders kalt.

Herzlich euer

Schneefan2015

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56 Gedanken zu “Der Polarwirbel macht ernst: Unwetterlage mit Schneesturm und Eisregen über Deutschland

    1. Bald geht es wieder los mit den Nachrichten von der großen eisschmelze die größer ist als jemals zu vor. Nicht zu vergessen der dürre Frühling und die noch größere Dürre des kommenden Sommers. Ich finde es toll das unsere Medien unabhängig sind!

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  1. Schade das der Winter jetzt langsam zu Ende geht. Ich hätte gern noch 1-2 Wochen mehr gehabt. Aber vielleicht kommt der nächste etwas früher, und geht noch später 😀

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  2. Guten Morgen,
    Habe ich es richtig verstanden, dass die Tageshöchsttemparaturen verglichen wird, nicht der Tagesdurchschnitt? Bei uns in Dieburg sind für den Februar die Tageshöchsttemperaturen um 1. 4 Grad höher (1990 – 2020 nach WO) die Tiefsttemperaturen um 0,2 kälter.
    Vom DWD werden 1,6 Grad angegeben. Das ist doch eine gute Nachricht, befinden wir uns in der Nähe der anvisierten 1,5 Grad – zumindest die letzten Monate….

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    1. @Peter

      „Habe ich es richtig verstanden, dass die Tageshöchsttemparaturen verglichen wird, nicht der Tagesdurchschnitt?…“

      Wenn Du die DWD-Temperaturen meinst, dann sind das Tagesmittelwerte, die zu einem Monatsmittelwert zusammengerechnet werden.

      „…Bei uns in Dieburg sind für den Februar die Tageshöchsttemperaturen um 1. 4 Grad höher (1990 – 2020 nach WO) die Tiefsttemperaturen um 0,2 kälter.
      Vom DWD werden 1,6 Grad angegeben. Das ist doch eine gute Nachricht, befinden wir uns in der Nähe der anvisierten 1,5 Grad – zumindest die letzten Monate….“

      Die „anvisierten“ 1,5°C sind keine nationaler, sondern ein globaler – und völlig unsinniger – Wert. 🙂

      Und da sieht es aktull nicht nach +1,5°C Erwärmung, sondern eher nach -1,5°C ABKÜHLUNG in den kommenden rund 30 Jahren aus.

      Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Prognosen rechnen am 23.2.2021 erstmals seit Jahrzehnten damit, dass die Abweichungen der globalen 2m-Temperaturen unter NULL fallen. In der Sieben-Tage-Prognose wird aktuell ein Prognose-Wert von -0,073°C Abweichung für Anfang März 2021 gerechnet (schwarze Linie). Das gilt auch für die SH (blaue Linie) und besonders für die NH (rote Linie), wo die Temperaturen in nur wenigen Wochen durch ungewöhnliche Kältewellen in Eurasien und in Nordamerika in der Analyse bis zum 23.2.2021 und in der Prognose bis zum 2.3.2021 um rund -1,3°C und damit erstmals seit Jahrzehnten unter das von 2015 bis Ende 2020 weltweit verbindliche WMO-Klima-Mittel 1981-2010 fallen: La Niña wünscht ein gut gekühltes Jahr 2021… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Februar etwa -0,53°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Ursache der globalen Abkühlung ist die Rahmstorf-Erwärmung mit gleichzeitiger Eiszeit in Nordamerika und in Europa. Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen.

      Die Weltgemeinschaft muss also einfach ihr Ziel ändern: Globale Abkühlung auf minus zwei Grad begrenzen!

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