Nasser Siebenschläfer – nasser Sommer?

Update 1.9.2021: Analyse: Grönlandeis in der Saison 2020/21 überdurchschnittlich um 400 Milliarden Tonnen gewachsen. Zugspitze: Winterlicher Herbstbeginn mit Schnee und Frost – Panorama-Webcam .

Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet ist die Zugspitze auch zum meteorologischen Herbstbeginn am Morgen des 1.9.2021 am sechsten Tag in Folge nach fünf Tagen Schneefall weiss bei -2°C: Sommerschnee durch Erderhitzung à la HABECK. 🙂 Die aktuellen Schneehöhen auf der Zugspitze im August 2021 findet man hier. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Analyse der Massebilanz des Grönlandeises sieht in der Saison vom 1.9.2020 bis zum 31.8.2021 einen kräftigen Zuwachs um rund 400 Milliarden Tonnen (Gt, unten, blaue Linie). Das sind rund 35 Milliarden Tonnen mehr als im veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (unten, fette graue Linie) und über 350 Milliarden Tonnen mehr als in der kräftigen Schmelzsaison 2011/12: Da is auch 2021 wieder nix mit Grönlandeisschmelze à la Rahmstorf mit Abschwächung des Golfstroms. 🙂 Quelle:

Update 31.8.2021: Dauerregen mit Überflutungen in Bayern: Herbst-Tief „NICK“ bei der Arbeit.

Zum Vergrössern anklicken. Herbst-Tief „NICK“ bringt verbreitet kräftige Regenfälle und nach Dauerregen Überflutungen in Bayern. Quelle: WO-Bericht Überflutungen Bayern

Update 30.8.2021: Nasser Sommer: Bodenseepegel deutlich über dem Mittel – Tendenz steigend. UWZ-Warnungen: Viel Regen für die Harztalsperren – grösste Trinkwassertalsperre „GRANE“ gut gefüllt.

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ-Warnungen vom 30.8.2021 rechnen bis zum 31.8.2021 mit weiteren bis zu 60mm Niederschlag im Harz (links). Die grösste Trinkwassertalsperre dort, die „GRANE“ ist mit mehr als 75% bereits gut gefüllt (rechts). Quellen: UWZ-Warnungen Starkregen und Harz-Talsperren Füllstand mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Nasser Sommer 2021: Der Bodenseepegel Konstanz zeigt am 30.8.2021 mit 424cm einen um 93cm höheren Wasserstand als das veraltete WMO-Mittel von 1981-2010 mit 331cm. Der Pegelstand ist auch 64cm höher als Ende August im Vorjahr: Da is in beiden Jahren nix mit WO-Dürre 2021 in Deutschland. 🙂 Quelle: Bodensee Pegel Konstanz

Update 29.8.2021: Major Hurrikan „IDA“ (Kat. 4) vor US-Golfküste. UWZ-Warnungen vor Starkregen auch in Brandenburg – bis zu 10 Millionen Kubikmeter Wasser für den Parsteiner See.

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ-Warnungen vom 29.8.2021 rechnen bis zum 31.8.2021 mit bis zu 80l/m² im rund 130,5km² grossen Einzugsgebiet des Parsteiner Sees in Brandenburg (links und rechts), das sind rund 10,4 Millionen Kubikmeter oder 10,4 Milliarden Liter. Da erkennt man, warum den Brandenburger Seen das Wasser NICHT ausgeht… 🙂 Quellen: UWZ-Warnungen vor Starkregen und Gewittern
Zum Vergrössern anklicken. Das NOAA-Hurricane-Center erwartet Major Hurrikan „IDA“ heute, am 29.8.2021 beim Landgang an der US-Golfküste. Mit schweren Verwüstungen durch Orkan bis über 200km/h (M, Kat. 4 von 5), Sturzfluten bis zu 400mm und haushohen Wellen bis über 15m wird gerechnet. Nach dem Landgang schwächt sich „IDA“ rasch zum tropischen Sturm (TS) und weiter zum tropischen Tief (TD) ab. Der jährliche Höhepunkt der Hurrikan-Saison liegt um den 10. September etwa zeitgleich mit jährlichen Meereisminimum in der Arktis. Quelle: NOAA Hurricane Center

Update 28.8.2021: Antarktis: Meereisflächen mit neuem Rekord? Globale Meereisflächen im Durchschnittsbereich. Arktis: NW-Passage bleibt 2021 geschlossen – Westarktis weiter stark vereist.

Zum Vergrössern anklicken. Die NW-Passage bleibt wie im Vorjahr auch in diesem Jahr wieder geschlossen, die Westantarktis ist weiter stark vereist mit mehrjährigem Eis (braun) und mit dickem einjährigen Eis (dunkelgrün): Da kommen nur Eisbrecher durch. Da is bei einem aktuellen Zehn-Jahres-Hochstand auch 2021 nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quelle: Kanada Sea Ice Charts
Zum Vergrössern anklicken. Die Meereisflächen der Antarktis (extent/Ausdehnung) haben Ende den fünten Rang seit Beginn der Aufzeichnungen 1979 erklommen un könnten 2021 einen neunen Höchststand erreichen (links). Dies zieht die globalen Meereisflächen in den Durchschnittsbereich eine Standardabweichungen vom Mittelwert (rechts, graue Fläche): Da is bei einem aktuellen Zehn-Jahres-Hochstand auch 2021 nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quelle: Sea Ice Plots

Update 27.8.2021: Arktis: Meereisflächen (area/Reineis) auf Acht-Jahreshochstand – Polarwinter hat begonnen.

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der arktischen Mereisflächen (area/Reineisflächen) von Arctic Roos (links) zeigt am 27.8.2021 einen Acht-Jahres-Hochstand mit mehr als 4 Millionen km² Fläche. Die Tages-Mitteltemperaturen in der Zentralarktis nördlich 80°N (rechts, rote Linie) liegen seit einigen Tagen unter 0°C (waagerechte blaue Linie): Der Polarwinter 2021/22 hat begonnen. Der jährliche Tiefpunkt der arktischen Meereisflächen wird Mitte September erwartet. Da is auch 2021 nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quellen: Arctic-Roos Sea Ice Plots und DMI 2m-Temperaturen Arktis nördlich 80°N mit Ergänzungen

Update 26.8.2021: GFS rechnet mit rund 6,5 Milliarden Liter Regen für den Parsteiner See in Brandenburg.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 26.8.2021 rechnen bis zum 11.9.2021 mit rund 50l/m² im rund 130,5km² grossen Einzugsgebiet des Parsteiner Sees in Brandenburg (rechts), das sind 130,5 Millionen m² x 50 = 6,525 Milliarden Liter. Daran erkennt man, warum den Brandenburger Seen das Wasser NICHT ausgeht… 🙂 Quellen: rbb-Bericht Wassermangel Brandenburg und GFS-Prognosen Niederschläge Ostdeutschland mit Ergänzungen

Update 25.8.2021: Es wird merkwürdig in der Arktis: Geringste Meereisverluste seit 2002.

Zum Vergrössern anklicken. Geringste Meereisverluste in der Arktis seit 2002. Quelle: WZ-Forum mit Ergänzungen

Update 24.8.2021: Glosse: Die „Erfolge“ der Klima-Retter. 🙂

Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik des ehemaligen DWD-Meteorologen Klaus-Eckart Puls, ehemaliger Leiter der Wetterämter Essen und Leipzig, stellt den stetig steigenden Verlauf der jährlichen CO2-Konzentrationen auf der Messstation Mauna Loa (Hawaii) von 1958 bis 2020 (rote Linie) und die Vielzahl der offenkundig wirkungslosen Klima-Konferenzen mit dem Ziel der CO2-Begrenzung glossierend als „Die Erfolge der Klima-Retter“ dar. Übrigens: „Nur ein Bruchteil aller CO2-Emissionen auf der Erde sind anthropogen, also menschengemacht. Das ergibt sich aus Untersuchungen des Bundesumweltamts. Danach sind lediglich 3,5 Prozent CO2-Ausstoß vom Menschen verursacht, hingegen 96,5 Prozent natürlichen Ursprungs.“ Quelle: EIKE

Update 23.8.2021: UWZ mit viel Wasser für die Seen in Brandenburg. Arktis: Meereisflächen weiter auf 10-Jahres-Hochstand.

Zum Vergrössern anklicken. Die Analysen der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) von Arctic ROOS (links) zeigen mit Stand vom 21.8.2021 einen Höchststand der dargestellten acht Jahre. Der Arctic Sea Ice Chart von NSIDC (rechts) zeigt weiter einen Zehnjahreshochstand im laufenden 5-Tage-Mittel mit Stand vom 23.8.202, der auch über dem Mittel 2011-2020 liegt: Da is auch 2021 nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quellen: Arctic Roos Sea Ice Extent und NSIDC Arctic Sea Ice Chart
Zum Vergrössern anklicken. UWZ-Warnungen vor Starkregen bis zu 70mm und mit viel Wasser für die Seen in Brandenburg. Da is nix mit Wassermangel durch Klimawandel: Es ist menschliche Dummheit seit DDR-Zeiten durch übermässige Wasser-Entnahme nicht nur für die Landwirtschaft… 🙂 Übrigens: Die Niederschläge in Brandenburg nehmen laut DWD seit 1881 leicht zu: „Veränderungen in der Niederschlagshöhe seit 1881: Der Niederschlag ist eine sehr veränderliche Größe in Raum und Zeit. Das Gebietsmittel der Jahressummen des Niederschlags für Brandenburg beträgt rund 558 mm (1961–1990). Es gibt im Trend seit 1881 einen leichten Anstieg, jedoch auch eine große Veränderlichkeit von Jahr zu Jahr…“ Quellen: UWZ-Warnungen und rbb-Bericht Wassermangel Brandenburg

Update 22.8.2021: New York City: Hurrikan „HENRY“ heute ante portas wie „SANDY“ Ende Oktober 2012.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-ANALYSE zeigt wie erwartet am 22.8.2021 Hurrikan (H) „HENRY“ vor der NYC-Insel Long Island wie Hurrikan „SANDY“ Ende Oktober 2012. Anmerkung: An „SANDY“ können sich meine Frau und ich nach dem Hurrikan-Ritt mit der AIDAluna von New York nach Miami noch gut erinnern: Die achterliche Dünung lag nach Angaben des Kapitäns bei 12 bis 15m… 🙂 Die Meteorologin und Klimaktivistin Dr. Katja Horneffer log am 21.8.2021 dreist im ZDF (am Ende ab 19Min 54Sek): „So ein Hurrikan wie „HENRY“ traf New York zuletzt vor 30 Jahren…“ Wenn man von 08/2021 die 10/2012 abzieht, dann bekommt man weniger als NEUN Jahre… 🙂 Hier soll ein angeblich seltenes Ereignis vorgetäuscht werden, um die vermeintliche globale Erwärmung verantwortlich zu machen, die es allerdings seit mindestens sechs Jahren nicht mehr gibt. Quellen: NOAA Hurricane Center

Update 21.8.2021: Globale Meereisflächen wachsen an beiden Polen. NOAA-Prognose: Hurrikan „HENRY“ besucht morgen NeW York City wie „SANDY“ im Oktober 2012. Meteorologin und Klimaaktivistin Dr. Katja Horneffer heute im ZDF: „So ein Hurrikan wie „HENRY“ traf New York zuletzt vor 30 Jahren…“

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Prognose (links) rechnet am 21.8.2021 mit der Entwicklung des Tropensturms (TS) „HENRY“ zum Hurrikan (H), der schon morgen, am 22.8.2021 einen Sonntagsbesuch über New York City machen wird wie Hurrikan „SANDY“ Ende Oktober 2012 (rechts). Anmerkung: An „SANDY“ können sich meine Frau und ich nach dem Hurrikan-Ritt mit der AIDAluna von New York nach Miami noch gut erinnern: Die achterliche Dünung lag nach Angaben des Kapitäns bei 12 bis 15m… 🙂 Nachtrag: Meteorologin und Klimaktivistin Dr. Katja Horneffer log heute dreist im ZDF (am Ende ab 19Min 54Sek): „So ein Hurrikan wie „HENRY“ traf New York zuletzt vor 30 Jahren…“ Wenn man von 08/2021 die 10/2012 abzieht, dann bekommt man weniger als NEUN Jahre… 🙂 Hier soll ein angeblich seltenes Ereignis vorgetäuscht werden, um die vermeintliche globale Erwärmung verantwortlich zu machen, die es allerdings seit mindestens sechs Jahren nicht mehr gibt. Quellen: NOAA Hurricane Center und Wikipedia
Zum Vergrössern anklicken. Sowohl die sommerlichen arktischen (links) als auch die winterlichen antarktischen Meereisflächen (extent, rechts) wachsen mit Stand vom 20.8.2021 zu einigen Vorjahren und zum 2010er Mittel. Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quelle: Sea Ice Extent
Zum Vergrössern anklicken. Die globalen Meereisflächen sind am 20.8.2021 mit 2,64 Milionen km² grösser als das Mittel der 2010er und auch grösser als in den drei Vorjahren. Grund ist das Eiswachstum an beiden Polen. Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quelle: Global Sea Ice Extent

Update 20.8.2021: GFS: Der arktische Polarwirbel wird stärker – der Herbst kommt.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Analyse vom 20.8.2021 (links) zeigt in rund 16km Höhe (100hPa, untere Stratosphäre) einen für diese (sommerliche) Jahreszeit schon recht gut entwickelten und zentral über der Arktis gelegenen stratosphärischen Polarwirbel in 16300m Höhe. Mit zunehmender Abkühlung bei sinkendem Sonnenstand rechnet die GFS-Prognose für den 5.9.2021 (rechts) mit einer Verstärkung (Vertiefung) des Polarwirbels auf 16100m bei fast unveränderter Lage des Zentrums über der Arktis. Auffällig sind die weit nach Süden ausgreifenden kalten Tröge auch über Europa, die den Herbst anzeigen. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH

Update 19.8.2021: GFS-Prognose: Absturz der 2m-Temperaturen auf einen neuen Jahrestiefstand auf der winterlichen Südhemisphäre. Grösste Meereisflächen in der Westarktis nach 2005.

Zum Vergrössern anklicken. Der sachkundige User schreibt dazu im WZ-Forum (links): „Sehr gut zu sehen: Seit einem Monat ( genau seit dem 16.7.) gab es ein ausgeprägtes und nahezu lineares Aufholen bis gestern. In diesem Zeitraum ereignete sich heurig ein Extent-Verlust von 1,80 Mio km², der Mittelwert der 2000er für diesen Zeitraum beträgt 2,42 Mio km². Diese Abweichung ist signifikant ( 95% CI= 2*sigma) für die Jahre 2002-2020, mit JAXA Daten. So geht denn auch die Schätzung für das Minimum etwas hoch, sie lautet 4,66+-0,19 Mio km². „Verantwortlich“ dafür ist insbesondere der westliche Teil der Arktis, Beaufort und der kanadische Archipel. Dort war vorige Woche so viel Eis wie seit 2005 nicht mehr.“ (rechts) Die Meereisflächen in der Westarktis sind in der Woche bis zum 13.8.2021 grösser als zu Beginn der Messungen 1991 und 1992: Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quelle: WZ-Forum und Canadian latest ice conditions
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognose vom 19.8.2021 für die Abweichungen der 2m-Temperaturen rechnet in den kommenden sieben Tagen bis zum 26.8.2021 mit einem Absturz auf der winterlichen Südhemisphäre (SH, blaue Linie) weit unter 0° Abweichung zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 und damit auf einen neuen Jahrestiefstand. Dies zieht die globalen Temperaturen (schwarze Linie) ebenfalls Richtung 0°C Abweichung. La Niña wünscht ein gut gekühltes Jahr 2021… 🙂 Die Daten wurden mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den August etwa -0,51°C. Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Globale 2m-Temperaturen mit Ergänzungen.

Update 18.8.2021: Thermosphäre kühlt wieder ab trotz zunehmender Sonnenaktivität.

Zum Vergrössern anklicken. Trotz steigender Sonnenaktivität kühlt die Thermosphäre von April 2021 bis zum 18.8.2021 wieder ab und steht weiter auf „kalt“. Die kalte Thermosphäre ist wesentlich kleiner als die warme ausgedehnte Thermosphäre. Quelle: Spaceweather

Update 14.8.2021: DMI-Analyse: Polarsommer 2021 in der Zentralarktis KÄLTER als 1958.

Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Plots zeigen den jährlichen Verlauf der täglichen Mitteltemperaturen (rote Linien) im Vergleich zum vieljährigen (kalten) Mittel 1958-2002 in der Zentralarktis nördlich 80°N. Der Polarsommer von Mitte Juni bis Mitte August ist 2021 (links) mit Temperaturen meist unter dem Mittel kälter als das erste Jahr der Aufzeichnungen 1958, in dem die Temperaturen um oder auch etwas über dem Mittel lagen: Da is nix mit polarer Verstärkung (Amplifikation) der Erwärmung. 🙂 Quelle: DMI Arctic Temperatures

Update 13.8.2021: Analyse: Siebenschläfersommer auf Sparflamme ohne einen einzigen Hitzetag in Köln-Bonn. Japanischer Unterseevulkan mit Aschewolke bis 17km Höhe.

Zum Vergrössern anklicken. „Das VAAC brachte 3 Meldungen heraus, nach denen eine sehr hoch aufsteigende Eruptionswolke über dem submarinen Vulkan Fukutoku-Oka-No-Ba (Fukutoku-Okanoba) detektiert wurde. Die Eruptionswolke stieg demnach bis auf einer Höhe von 16500 m auf und driftete in Richtung Südwesten. Die erste VONA-Meldung wurde heute um 00:27 UCT veröffentlich. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei der Eruptionswolke überwiegend um Wasserdampf, doch sie kann auch Vulkanasche enthalten. Bis wir genau wissen, was am Vulkan vor sich geht, wird wohl noch eine Weile vergehen.“ VAAC-Tokio meldet eine Aschewolke bis Flight Level (FL) 560, das sind 56000 Fuss und damit rund 17,07km Höhe, also bei rund 24°N (Tropen) im Sommer an der Tropopause, der Grenzschicht zwischen oberer Troposphäre und unterer Stratosphäre. Quelle: vulkane.net/newsblog
Zum Vergrössern anklicken. Der Verlauf der 2m-Temperaturen von Ende Juni bis zum 13.8.2021 zeigt einen Sommer auf Sparflamme in Köln-Bonn seit dem Siebenschläferzeitraum Ende Juni/Anfang Juli 2021: Kein einziger Hitzetag mit Tmax ab 30°C und nur zehn Sommertage mit Tmax ab 25°C. Die Aussichten bis Ende August – und damit bis zum Ende dieses Sommers – sind wenig sommerlich. Quelle: Verlauf 2m-Temperaturen

Update 11.8.2021: Analyse: Bisher kalter Sommer in Asien – eisiger Winter in Südamerika. Globale Erwärmung à la IPCC: Asien im Jahr 2021 bisher kräftig unterkühlt – grosse Teile Nordamerikas unterkühlt.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom 1.1. bis 9.8.2021 zeigt grosse Teile Nordamerikas unterkühlt zum veralten WMO-Klimamittel 1981-2010. Besonders Alaska, NW-Kanada und der Süden der USA mit Texas bis in den NO Mexikos zeigen deutliche negative Abweichungen (blau, lila). Globale Erwärmung à la IPCC… 🙂 Am 9.8.2021 wurde der erste Teil des neuen IPCC-Klimaberichts 2022 (AR6) veröffentlicht: Ein Sch….-Timing, denn von AR5 zu AR6 gibt es bei stetig steigendem CO2 keine globale Erwärmung mehr. Quelle: NOAA-Reanlayse TA 2mQuelle:
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse der Abweichungen der 2m-Temperaturen vom 1.1. bis 9.8.2021 zeigt grosse Teile Asiens, der mit rund 44,6 Millionen km² grössten Landfläche der Erde, deutlich unterkühlt zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (blau, lila). Vor allem das fast komplette riesige Russland mit Sibirien (17,1 Mill. km²) und grosse Teile Chinas (9,6 Mill. km²) weisen grossflächige negative Abweichungen aus: Globale Erwärmung à la IPCC… 🙂 Am 9.8.2021 wurde der erste Teil des neuen IPCC-Klimaberichts 2022 (AR6) veröffentlicht: Ein Sch….-Timing, denn von AR5 zu AR6 gibt es bei stetig steigendem CO2 keine globale Erwärmung mehr. Quelle: NOAA-Reanlayse TA 2m
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der 2m-Temperaturen vom 1.6.2021 bis zum 9.8.2021. Der Nord-Sommer ist bisher in grossen Teilen Asiens, vor allem in Sibirien, in der Westmongolei und in Westchina, deutlich kälter als im veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (links, blau und lila) ebenso wie der Süd-Winter in grossen Teilen Südamerikas (rechts, blau und lila), hier vor allem im Süden Brasiliens, in Bolivien, in Paraguay und Argentinien sowie in Chile. Da is nix mit globaler Erwärmung à la IPCC… 🙂 Quelle: NOAA-Reanlayse TA 2m

Update 9.8.2021: Kältereport Nr. 22: Ungewöhnliche Kältewellen mit viel Schnee in der Südhemisphäre: Vorzeichen für den kommenden NH-Winter?

Update 7.8.2021: Übrigens: Globale Temperaturen stagnieren von IPCC-Report 5 (2014) zu IPCC-Report 6 (2021).

Zum Vergrössern anklicken. Die unverfälschten globalen Satellitendaten von UAH zeigen von November 2014 (AR5) bis Juli 2021 keinen signifikanten Anstieg der globalen Temperaturen um 1500m (TLT). Mal sehen, ob das so auch in ersten Vorabveröffentlichungen des IPCC-Berichts 6 (AR6) ab kommenden Montag zu lesen ist: Vom letzten IPCC-Bericht AR5 bis zum neuen IPCC-Bericht 2021 gibt es keinen Anstieg der globalen Temperaturen. 🙂 Siehe dazu auch: Wird der IPCC-Bericht die Realität anerkennen? Quelle: WFT Charts UAH 6.0

Update 6.8.2021: Juli 2021 mit 0,2°C Abweichung global kühl – grosse Teile Sibiriens stark unterkühlt – heftige Kältewellen auf der Südhalbkugel.

Zum Vergrössern anklicken. Bei guter Übereinstimmung zeigen sowohl die NOAA-Reanalyse bei den globalen 2m-Temperaturen (links) als auch die unverfälschten Satellitendaten von UAH (rechts) bei den globalen Temperaturen mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) mit einer Abweichung von 0,2°C einen kühlen Juli 2021, auch wenn die Klimamittel unterschiedlich sind. Auffällig sind die starken negativen 2m-Abweichungen in den riesigen Gebieten Nordsibiriens von West bis Ost (links), von denen man in den vom grünen Klimawahn gesteuerten MSM (MainStreamMedia) natürlich nix gehört hat, ebensowenig wie vom wachsenden Grönlandeis mitten im Polarsommer und von den eisigen Kältewellen auf der winterlichen Südhalbkugel... 🙂 Quellen: Analyse globale 2m-Temperaturen Juli 2021 und Dr. Roy Spencer UAH Temperatures

Update 4.8.2021: Statistik trifft Realität: Nasser Sommer 2021 in Mitteleuropa nach einem kalten Mai in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse (links) zeigt die Abweichungen der Niederschlagsraten in Europa im Sommer nach den zehn kältesten Mai-Monaten nach 1945 in Deutschland, zu denen der Mai 2021 in Deutschland gehört. Die NOAA-Reanalyse (rechts) zeigt die Abweichungen der Niederschlagsraten in Europa im Sommer 2021 vom 1.6. bis 31.7. Die statistisch erwartete Niederschlagsverteilung mit Überschüssen vor allem in Mitteleuropa ist bisher recht gut getroffen, die Hauptüberschussgebiete liegen in der Realität allerdings westlicher als im statistischen Mittel nach den kalten Maimonaten. Quelle: NOAA-Reanalyse Niederschläge Europa

Update 3.8.2021: Globale Abkühlung: Juli 2021 siebter Monat in Folge kälter als im Vorjahr bei den unverfälschten Satellitenmessungen von UAH.

Zum Vergrössern anklicken. Der Juli 2021 ist bei den unverfälschten globalen Temperaturen von UAH mit einer Abweichung von 0,2°C der siebte Monat in Folge, der kälter ist als im Vorjahr: Die globale Abkühlung durch La Niña dauert an. Man könnnte dieses Phänomen ntürlich auch „Erd-Erhitzung à la HABECK“ nennen… 🙂 Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures

Update 2.8.2021: DWD: Juli-Niederschläge in Deutschland nehmen seit 60 Jahren zu.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuelle DWD-Zeitreihe der Niederschläge im Juli in Deutschland zeigt im Juli 2021 mit 107,2mm einen Überschuss zum aktuellen WMO-Klimamittel 1991-2020 von 20mm oder 22,9 Prozent. Die Wahl des veralteten falschen Klimazeitraums 1981-2010 in der Grafik führt zu einer Verfälschung der Abweichungen, die Null-Linie müsste höher liegen. Die 30jährigen Klimamittel sind von 1961/1990 (77,6mm) bis 1991/2020 (87,2mm) um 12,4% stetig gestiegen: Von Juli-Dürre seit 60 Jahren keine Spur. Der leicht negative DWD-Trend seit 1881 führt hier vorsätzlich in die Irre, um eine zunehmende Trockenheit im Juli vorzutäuschen, die es bei einer offensichtlichen Zunahme der Juliniederschläge in den letzten 60 Jahren nicht gab. Die DWD-Daten findet man in der DWD-Tabelle gut versteckt als Link unten links unter der Grafik. Quelle: DWD-Zeitreihen Juli-Niederschläge mit Ergänzungen

Update 1.8.2021: Juli 2021 in Deutschland im Süden unterkühlt, sehr nass mit weniger Sonnenstunden.

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der zuverlässigen privaten Wetterseite von Bernd Hussing zeigt den Juli 2021 in Deutschland mit durchschnittlichen Temperaturen (links) bei einem deutlichen Gefälle von NO nach SW. Die Niederschlagssumme liegen im Gebietsmittel Deutschlands bei rund 134% (Mitte) bei kräftigen regionalen Unterschieden bis hin zu katastrophalen Überflutungen vor allem im Westen, Süden und Osten. Die Anzahl der Sonnenscheinstunden (rechts) liegt mit nur rund deutlich 87% unter dem weltweit verbindlichen WMO-Klimamittel 1991-2020. Der Juli als eigentlich wärmster Sommermonat in Deutschland liegt mit einem Mittel von rund 18,4°C unter dem eigentlich weniger warmen Juni 2021 mit 19,0°C. Quelle: Analyse Wetter Deutschland Juli 2021

Update 30.7.2021: Analyse: Westdeutschland von Januar bis Juli 2021 deutlich unterkühlt.

Zum Vergrössern anklicken. Das Jahr 2021 ist in Köln-Bonn von Januar bis Juli deutlich unterkühlt: Fünf von sieben Monaten lagen unter dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020. Der DWD spielt weiter „Pfuscherlieschen“ mit dem völlig veralteten Klimamittel 1961-1990, dass bereits 2015 von der WMO abgeschafft wurde, und erklärt den Juli 2021 in Deutschland für „etwas zu warm“ … Der DWD betreibt systematische Volksverdummung. Leider ist nur Volksverhetzung strafbar… 🙂 Quelle: Wetterkontor Wetter Deutschland

Update 29.7.2021: Analyse: Deutschland im Juli 2021 sehr nass und im Südwesten kühl. Prognose: Stürmisches Juli-Finale mit „ELIOR“ und „FERDINAND“.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 29.7.2021 rechnet heute und morgen mit den beiden frühherbstlich anmutenden Sturmtiefs „ELIOR“ und „FERDINAND“, die mit ihren teils stürmischen Fronten Deutschland mit Niederschlägen und zunehmend kühleren Meeresluftmassen überqueren (links). Dabei werden vor allem nach Norden hin stürmische Böen bis Windstärke 8 erwartet (rechts). Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO-Prognosen Spitzenböen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt am 29.7.2021 die ersten vier Juliwochen in Deutschland im Südwesten unterkühlt (links) und verbreitet sehr nass (rechts) mit Schwerpunkten im Westen, Osten und Süden. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland

Update 28.7.2021: GFS: Weiter kein Sommer bis Mitte August – Sommer 2021 in Deutschland ohne Hitzewelle und ohne WO-Dürre… – und am Wochenende kommt der Herbst. Island-Vulkan „Grimsvötn“ mit kräftigen Zeichen. Rheinische Post: NRW-Umweltamt geht davon aus, dass nach der verheerenden Explosion am 27.7.2021 in Leverkusen „Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen“ über die Rauchwolke in umliegende Wohngebiete getragen wurden.

Zum Vergrössern anklicken. Der Tremor-Graph des mächtigen subglazialen Islandvulkans Grimsvötn (rechts) zeigt im niederen Frequenzbereich von 2 – 4 Herz (hellblau) bereits seit Juni 2021 eine deutlich verstärkte Aktivität, die sich am 28.7.2021 mit zwei kräftigen Erdbeben der Stärke um und über 4 (links) in allen Frequenzbereichen verstärkt (rechts). Die Seite vulkane.net/blogmobil schrieb am 13.7.2021 dazu: „Auf Island könnte auch bald ein weiterer Vulkan aktiv werden: Grimsvötn! Sollte der subglaziale Vulkan erwachen, dann wird seine Eruption nicht so friedvoll sein, wie die des Fagradalsfjall. Von Natur aus eruptiert der Vulkan effusiv und explosiv. Seine Explosivität wird vom Schmelzwasser des Gletschers verstärkt. Diese Gefahr steigerte sich in den letzten Monaten weiter, denn es ist bereits ein großer Schmelzwassersee unter dem Eis entstanden. Sein Volumen übersteigt das normale Maß deutlich. Bisher wurde oft beobachtet, dass der Vulkan eruptierte, nachdem der subglaziale Schmelzwassersee in einem Gletscherlauf auslief. Der See lastet auf der Oberflächen-nahen Magmenkammer und sein Gewicht übt Druck auf das Magma aus. Möglicherweise triggerte die Druckabnahme durch das abfließende Wasser die Eruptionen. Der See ist nun so voll, dass die Glaziologen noch in diesem Jahr mit einem gewaltigen Gletscherlauf rechnen. Der möglicherweise resultierende Vulkanausbruch könnte ebenso gewaltig sein, denn der Ausbruch ist statistisch gesehen überfällig. Entsprechend viel Magma hat sich im Magmenkörper angesammelt.“ Quelle: Islandic Met Office Islandvulkane
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 28.7.2021 rechnen mit Herbstwetter am kommenden Wochenende in Deutschland. Die Temperaturen am Boden (5cm Höhe) sollen in der Nacht zum Samstag, 31.7.2021 bei Temperaturen um 4 – 6°C liegen und damit die Möglichkeit von vereinzeltem Bodenfrost (!) bieten. Am Sonntag, den 1.8.2021 soll es vor allem in Süddeutschland erneut erhebliche Regenmengen bis zu 50mm geben, dabei kann die Schneefallgrenze in den Alpen zeitweise unter 2000m fallen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden und Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Auch die GFS-Prognosen vom 28.7.2021 bleiben bis Mitte August 2021 weiter ohne Sommertage mit Tmax mindestens 25°C in Köln. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) bleiben bis zum 13.8.2021 sowohl im ENS-Mittel (fette weisse Linie) als auch im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) durchweg und teils deutlich unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie). An fast allen Tagen ist mit Niederschlägen zu rechnen (unten): Der Sommer 2021 in Deutschland findet ohne Hitzewelle und ohne WO-Dürre statt: Wo bleibt die versprochene Erwärmung in Deutschland…? Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge

Eilmeldung 27.7.2021: Katastrophenalam in Leverkusen nach schwerer Explosion in einem Tanklager einer Chemie-Verbrennungsanlage – Warnungen über Radio Leverkusen 107,6 – EXTREME GEFAHR! Mehrere Tote und Schwerverletzte – Giftwolke zieht nach Nordosten Richtung Berg.-Land (Leichlingen/Burscheid/Wermelskirchen/Solingen). MELDUNG BITTE WEITERGEBEN! ARD-Ticker.

Zum Vergrössern anklicken. Schwere Explosion in Leverkusen in einem Tanklager der Sondermüll-Verbrennungsanlage Lev.-Bürrig/Wiesdorf. NINA-WarnApp: EXTREME GEFAHR (durch Giftstoffe!). Die Erschütterungen waren auch in Köln und in Bonn zu spüren. Die starke Rauchwolke zieht in nördlicher bis nordöstlicher Richtung. Die Autobahnen um Leverkusen sind gesperrt. Radio Leverkusen (107,6) berichtet laufend und warnt vor dem Aufenthalt im Freien, Fenster und Türen sollen geschlossen bleiben. Die hohe Explosionswolke ähnelt einem Vulkanausbruch. Quelle: Anwohner-Foto und Radio Leverkusen

Update 27.7.2021: ECMWF: Polarwirbel nähert sich Europa. DWD: Tiefdruck-Komplex „DIRK/ELIOR weiter aktiv.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Fronenprognose vom 27.7.2021 sieht den Tief-Komplex „DIRK/Elior“ auch am 28.7.2021 (und an den Folgetagen) weiter aktiv über West- und Mitteleuropa. Dabei sind weitere teils unwetterartige Gewitter und Schauer auch über Deutschland möglich. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Strat.-Prognosen vom 26.7.2021 (links) rechnen um den 5.8.2021 mit einer für diese Jahreszeit sehr ungewöhnichen Entwicklung in der unteren Stratosphäre (14km/1500hPa). Der arktische Polarwirbel hat sich ungewöhnlich weit nach Süden ausgedehnt und liegt mit seinem Zentrum zwischen Island und Schottland. Gleichzeitig hat sich ein ebenso ungewöhnlich kräftiges Polarhoch über NW-Kanada entwickelt. Durch diese ungewöhnliche Druckverteilung entsteht eine höhenkalte Zone von Sibirien bis zu den Britischen Inseln (rechts, grüne Farben). Hier deutet sich eine frühzeitige Herbstlage für West- und Mitteleuropa an. Quelle: ECMWF-Strat.-Analysen/Prognosen FU Berlin und WZ/ECMWF-Prognosen Wetterlage NH mit Ergänzungen

Update 26.7.2021: GFS ohne Sommertage bis Mitte August – keine WO-Dürre bis Mitte August in Europa – bis zu zwei Meter Neuschnee in den Hochalpen. Trend: Kräftige Abkühlung in Europa an den Hundstagen. Aktuell: Blitzmuster über Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ-Gewitterwarnungen (links) und die Blitzortung (rechts) zeigen am Nachmittag des 26.7.2021 ein verbreitetes Blitzmuster mit teils kräftigen Gewittern (UWZ rot/violett) über Deutschland. Von der Schweiz zieht ein kräftiges Gewittercluster nach Süddeutschland. Quellen: UWZ-Gewitterwarnungen und Blitzortung Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der GFS-Sieben-Tage-Trend (Prognosetag 7 minus Prognosetag 1) rechnet am 26.7.2021 mit einer kräftigen Abkühlung in grossen Teilen Europas bis Anfang August 2021. An den eigentlich heissesten Tagen des Jahres (Hundstage) um den Monatswechsel Juli/August sollen die Temperaturen auch in Deutschland um mehr als -5°C fallen. Quelle: GFS-Prognosen T2m-Trend Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Niederschlagsprognosen vom 26.7.2021 rechnen bis zum 11.8.2021 verbreitet mit kräftigen Niederschlägen auch weiterhin in Mitteleuropa. In den Hochlagen der Alpen (und auf Grönland) können dabei bis zu zwei Meter Neuschnee fallen. Von der Ende April 2021 angesagten WO-Dürre keine Spur… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrössern anklicken. Das GFS-Meteogramm vom 26.7.2021 (links) zeigt für KÖLN bis zum 9.8.2021 keine Sommertage mit Tmax von mindestens 25°C und fast tägliche Niederschläge. Die verlängerten GFS-ENSemble-Prognosen vom 25.7.2021 (rechts) rechnen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) ab dem 29.7.2021 mit meist deutlich unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegenden Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Köln bis Mitte August. Ist der Sommer 2021 schon vorbei, bevor er richtig angefangen hat..? Quelle: WZ/GFS-Meteogramm und WZ/GFS-ENS-Prognosen T850 und Niederschläge mit Ergänzungen

Update 25.7.2021: GFS mit Polarwirbelsplit und kräftigem Trog Nordeuropa Ende Juli. Arktis: Meereisflächen in der NW-Passage auf Fünfjahreshoch.

Zum Vergrössern anklicken. Die Meereisflächen in der Nordwest-Passage (Canadian Archipelago/Kanadische Inselgruppe) sind Ende Juli 2021 auf einem Fünfjahreshochstand und knapp 80.000 km² grösser als im Vorjahr. Das passt zu der ungewöhnlich geringen sommerlichen Schmelze des angrenzenden Grönlandeises und zu den niedrigen Sommer-Temperaturen in der ebenfalls angrenzenden Zentralarktis… 🙂 Quelle: MASIE Arctic Sea Ice Plots mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognose (links, 100hPa, rund 16km Höhe, untere Statosphäre) vom 24.7.2021 rechnet mit einer Teilung des Polarwirbels um den 30.7.2021. Zwei langestreckte Teilwirbel mit je zwei Zentren liegen über Nordeuropa und über Kanada. Die GFS-Bodenwetterkarte vom 25.7.2021 (rechts) sieht folgerichtig Tiefzentren bei Südskandinavien sowie über der Barentssee und NW-Sibirien. Diese intensive frühherbstlich kalte Troglage über Nordeuropa führt über die Nordsee in rund 5500m (500hPa) kalte Luftmassen polaren Ursprungs um -20°C heran (rechts). Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa und WZ/GFS-Prognosen Wetterlage Europa mit Ergänzungen

Update 24.7.2021: GFS mit sehr pessimistischer Einschätzung zum weiteren Sommerverlauf. ZDF mit örtlichen Unwetterwarnungen im Westen und Süden. Modelle einig: Kräftiger Trog über West- und Mitteleuropa Anfang August 2021. Aktuelles Niederschlagsradar: Gewitter mit Starkregen über der Eifel. Vergleich der Wetterlagen „BERND“ und „DIRK“.

Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der beiden Wetterlagen Mitteleuropa-Tief „BERND“ (links) und Westeuropa-Tief „DIRK“ (rechts) zeigt starke Ähnlichkeiten mit den flankierenden Hochs und einem Tiefkomplex über West- und Mitteleuropa. Allerdings hat sich bei „DIRK“ in der DWD-Prognosen vom 24.7.2021 ein Teiltief über dem westlichen Mittelmeer abgespalten und ist durch eine schwache Hochdruckbrücke vom über der südlichen Nordsee weit nördlicher liegenden Zentralwirbel getrennt. Die Hochdruckbrücke zwischen dem Osteuropa- und dem Azorenhoch ist bei „DIRK“ schwächer ausgeprägt als die bei „BERND“. Deshalb ist anzunehmen, dass „DIRK“ eher über der Nordsee kreisen wird und nicht wie „BERND“ über Mitteleuropa, weshalb bei „DIRK“ nicht die extrem ergiebigen und anhaltenden Niederschläge über Mitteleuropa wie bei „BERND“ zu erwarten sind. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa
Zum Vergrössern anklicken. Das aktuelle Niederschlagsradar (links) zeigt am 24.7.2021 gegen 11.00 Uhr eine Gewitterlinie des Tiefs „DIRK“ mit Starkregen über der Eifel auf dem Weg nach NNW. Die Prognose (rechts) zeigt den weiteren Verlauf bis 13.00 Uhr. Quellen: Niederschlagsradar Deutschland und Niederschlagsradar-Prognose Holland
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 23.7.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 2.8.2021 einen für die Jahreszeit weiter recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein kräftiger Trog liegt um den 2.8.2021 über West- und Mitteleuropa, während ein blockierendes Hoch über Osteuropa und über dem Nordatlantk liegt. Mit einer westlichen Strömung werden weiter im Wechsel wärmere subtropische und recht kühle Meeres-Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Die Wetterlage ähnelt dem extremen Starkregenereignis um den 14.7.2021 über Westdeutschland, mit dem Unterschied, dass sich bisher kein abgeschnürtes Höhentief über Mitteleuropa abzeichnet, welches die Dauer der extrem ergiebigen Niederschläge erheblich verlängerte. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. ZDF warnt am 24.7.2021 vor örtlichen Unwettern im Westen und Süden Deutschlands (rot). Betroffen sind auch die Hochwassergebiete der letzten Woche. Quelle: ZDF-Text S. 171
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 24.7.2021 sehen den weiteren Sommerverlauf für Köln sehr pessimistisch. So sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) im ENS-Mittel (fette weisse Linie) ab dem Monatwechsel durchweg deutlich unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegen. Nur der OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) kommt vorübergehend in die Nähe des Mittels. Dazu soll es täglich teils kräftig regnen (unten). Bei Eintreffen dieser Prognosen fängt der Herbst mit Tmax meist unter 20°C bereits Ende Juli 2021 an… Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge

Update 23.7.2021: Ruhrverband mit grober Fehleinschätzung: „Keine Sorge“ trotz Starkregen und stolz auf Rekordfüllstand. UWZ-Warnungen vor Gewittern mit Starkregen von SW ab Samstagmittag.

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ warnt am 23.7.2021 vor Gewittern, die ab Samstagmittag, 24.7.2021 mit Tief „DIRK“ von SW mit Starkregen nach Deutschland ziehen. Quelle: UWZ-Warnungen Gewitter mit Starkregen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Noch am Morgen des 13.7.2021 erkärte ein Bauingenieur des Ruhrverbandes in einem Audio-Podcast des WDR5, man sei trotz des erwarteten Starkregens froh, dass die Talsperren so schön voll seien, schliesslich habe man wegen der Dürren der vergangenen Jahre um jeden Tropfen gerungen: Nur zwei Tage später liefen mehrere Talsperren des Ruhrverbandes über und verschlimmerten die Hochwasserlage unterhalb bis zur Katastrophe u.a. in Hagen: Ein völliges Versagen des Hochwasserschutzes mit Ansage. Mitursache dürften die wiederholten Falschmeldungen auch des WDR über eine angebliche dreijährige Dürre in Deutschland sein, die es nach nach dem Dürremonitor des DWD ausser gebietsweise im Sommer 2018 und im Frühjahr 2020 in Deutschland nie gab, die aber aus Gründen des Klimaalarms ständig wiederholt wurde. Quelle: WDR-Podcast: „Keine Sorge“ mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Pressemitteilung des Ruhrverbandes berichtet am 9.7.2021 (also fünf Tage vor der Hochwasserkatastrophe) stolz über einen Allzeithöchststand aller Talsperren an einem 9. Juli. Spätestens ab dem 10./11.7.2021 waren deutliche Hinweise auf ein folgendes Starkregenereignis veröffentlicht. Ab sofort hätte aus Gründen des vorbeugenden Hochwasserschutzes Wasser abgelassen werden müssen. Quelle: Pressemitteilung Rekordfüllstand Talsperren mit Ergänzungen

Update 22.7.2021: Analyse: Deutschland in den ersten drei Juliwochen leicht unterkühlt und reichlich nass: Keine Hitzewelle und keine WO-Dürre, stattdessen katastrophale regionale Überschwemmungen. DWD/GFS-Prognosen: Nach „Bernd“ kommt Gewittertief „DIRK“ mit kräftigem Regen vor allem im Süden. GFS: Keine Sommertage im August? WO-Warnungen vor verbreiteten teils kräftigen Gewittern am Wochenende.

Zum Vergrössern anklicken. WO warnt am 22.7.2021 vor verbreiteten kräftigen Gewittern, die am Wochenende mit Tief „DIRK“ von SW nach NO über Deutschland aufziehen. Quelle: WO-Warnungen vor Gewittern
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 22.7.2021 zeigen für Köln im August bis zum 7.8.2021 keinen einzigen Sommertag mit Tmax. ab 25°C, weder im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) noch im ENS-Mittel (fette weisse Linie), stattdessen regnet es täglich (unten)… Quelle: WZ/GFSENS-Prognosen T2m und Niederschläge
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 22.7.2021 rechnet mit dem Gewittertief „DIRK“ über Frankreich und Spanien am 23.7.2021 (links). Bei der Nordostverlagerung dieses Tiefkomplexes werden ab Samstag, 24.7.2021 auch über Deutschland gewittrige Starkniederschläge ausgelöst, die bis Ende Juli vor allem in Süddeutschland erneut über 100l/m² bedeuten können (rechts): Die Siebenschläfer-Wetterlage dauert an. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der sehr zuverlässigen privaten Wetterseite von Bernd Hussing zeigt am 22.7.2021 einen in den ersten drei Wochen mit rund -0,4°C Abweichung leicht unterkühlten und im Gebietsmittel mit rund 103% des Monatsniederschlags reichlich nassen Juli 2021. Dabei sind ein Nord-/Südgefälle bei den Temperaturen und regionale deutlich trockenere Gebiete vor allem im Norden festzustellen. Im Sommer 2021 gab es in Deutschland bisher keine einzige flächendeckende Hitzewelle und auch keinerlei WO-Dürre, stattdessen regionale katastrophale Überschwemmungen. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland

Update 21.7.2021: Modelle einig über kaltes Juli-Finale in Deutschland. GFS mit erstem Herbsttief schon Ende Juli – Tmax um 15°C und nass. Ostsee im Juli 2021 überwiegend normal temperiert.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Meeresoberflächentemperaturen (SST) vom 1. bis 18. Juli 2021 überwiegend normal temperiert (weisse Farben). Lediglich in der mittleren Ostsee gibt einen Wärmeüberschuss. Inbesondere der Finnische und der Bottnische Meerbusen sind aber völlig unauffällig. Tagesmessungen einzelner Bojen für Klimaalarm zu missbrauchen ist lächerlich… 🙂 Quelle: NOAA-Reanalyse SSTA Ostsee
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 21.7.2021 mit einem frühen und nassen Herbstbeginn Ende Juli. Die Tmax in Köln sollen bei wiederholtem Regen um 15°C liegen und damit rund 15°C tiefer als an den Hundstagen in der letzten Juli- und der ersten Augustwoche zu erwarten. Quelle: WZ/GFS-Meteogramm
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 21.7.2021 mit einem überraschenden Herbsttief mit Kern von 995hPa über Holland und höhenkalter Luft in 5500m (500hPa) um -20°C. Fängt der Herbst 2021 in Deutschland an den eigentlich heissesten Tagen des Jahres, den Hundstagen, an…? Ist das die „Erd-Erhitzung“ à la HABECK… 🙂 Quelle: WZ/GFS-Prognosen Wetterlage Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von ECMWF, GFS und GEM sind sich am 21.7.2021 einig über ein kaltes Juli-Finale in Deutschland. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen dabei am 31.7.2021 bis zu -8°C unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen. Quelle: WZ/ECMWF/GFS/GEM-Prognosen TA 850 Europa

Update 20.7.2021: Analyse: Eine kalte Juli-Nacht in NRW – beinahe Bodenfrost in der Eifel. DWD-Klimabericht 2020 gegen falsche Propheten Latif und Rahmstorf: „Für den Sommer lassen sich derzeit mit den vorhandenen Beobachtungsdaten und den bekannten Methoden keine Trends der Anzahl von Tagen mit hohen Niederschlagsmengen identifizieren. Hier dominiert eine kurz- und mittelfristige zyklische Variabilität.“

Zum Vegrgrössern anklicken. Umweltbundesamt gegen falsche Proheten Latif und Rahmstorf: Auch das Umweltbundesamt hat in seinem Monitoringbericht 2019 festgestellt: „“Die Zeitreihe zum [deutschen] Hochwassergeschehen ist durch einzelne wiederkehrende Hochwasserereignisse sowohl im Winter- als auch im Sommerhalbjahr geprägt. Signifikante Trends lassen sich nicht feststellen. Je nach Witterungskonstellation ergeben sich räumliche Schwerpunkte des Hochwasserauftretens. In der Regel sind aber mehrere Flussgebiete betroffen.” Quelle: Faktencheck Hochwasser Deutschand
Zum Vergrössern anklicken. Mit verbreitet einstelligen Temperaturen am Boden gab es eine kalte Juli-Nacht zum 20.7.201 in NRW. In der Eifel wurde mit 1,7°C ein Wert nicht weit vom Bodenfrost gemessen. Quelle: WDR-Text auf S. 189

Update 19.7.2021: Heute strömt frische Nordseeluft über Deutschland – Tmax bis Mittwoch verbreitet unter 25°C. Habeck: Hochwasserkatastrophe wegen der „Erderhitzung“… 🙂 GFS: Bis Anfang August oft unsommerlich und nass. Hochwasserportal: Hochwasser am Oberrhein etwa 10-jährliches Ereignis. Problem: Weshalb wurden die wochenlang fast randvollen westdeutschen Talsperren trotz hoher angesagter Niederschlagsgmengen zum Hochwasserschutz nicht rechtzeitig teilentleert?

Zum Vergrössern anklicken. Das Hochwasserportal zeigt am 19.7.2021 die Hochwasserlage in Deutschland mit Brennpunkten vor allem im Westen und Süden. Am Oberrhein wurde am Pegel Maxau ein in etwa 10-jähriger Scheitelstand von 865cm festgestellt: So ein Ereignis kommt in etwa alle 10 Jahre vor, ist also weder ein seltenes noch gar ein Jahrhundertereignis, sondern normales mitteleuropäisches Sommer-Wetter und damit für grünen Klimalarm völlig ungeeignet… 🙂 Quelle: Hochwasserportal Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS/ENSemble-Prognosen vom 19.7.2021 zeigen für die 2m-Temperaturen in Köln bis zum 4.8.2021 im ENS-Mittel (links, fette weisse Linie) nur an wenigen Tagen sommerliche Temperaturen mit Tmax 25°C und mehr. Nach einer trockenen Woche kommen am nächsten Wochenende erneut teils kräftige Niederschläge auf, die bis in den August andauern sollen. In der rechten Grafk sind die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) dargestellt, die sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) meist um oder unter dem veralteten WMO-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegen: Grüner Klimaalarm wegen Dürre und Hitzewellen fallen im Sommer 2021 in Deutschland aus. Quelle: WZ/GFS-Prognosen T2m und T850
Zum Vergrössern anklicken. Habeck am 18.7.2021 im TV: „Die Erderhitzung ist Ursache der Hochwasserkatastrophe.“ Vielleicht hatte Baerbock doch recht: „Ich Völkerrecht – Du Schweinebauer.“ 🙂 Ob dem Habeck mal einer erklärt, dass die Erde seit 2016 abkühlt und auch in Deutschland das Jahr 2021 bisher deutlich kälter ist als 2020…? Übrigens: Niederschläge entstehen ausschliesslich durch Abkühlung… Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures mit Ergänzungen
Zum Vergrössern ankilcken. Die WO/GFS-Prognosen vom 19.7.2021 rechnen bis zum 21.7.2021 in Deutschland verbreitet mit Tmax unter 25°C: Der Sommer macht Pause. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmax Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. An der Ostflanke eines Hochs über dem Nordatlantik strömt hinter der Kaltfront eines Nordkap-Tiefs kühle Nordeseeluft nach Deutschland. Quelle: UWZ-Warnlagebericht

Update 18.7.2021: ZDF: Unwetter im Süden und Osten Deutschlands – Sintflutartige Regenfälle in Österreich: Die WetterOnline-Dürre 2021 bei der Arbeit. Analyse Deutschland: Bereits 100% der Monatsniederschläge überschritten. GFS mit Sintflut im Süden Deutschlands in der letzten Juliwoche.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon zuvor rechnet GFS auch am 18.7.2021 weiter mit einer Sintflut in Süddeutschland in der letzten Juliwoche. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Bereits am Morgen des 18.7.2021 wurden in Deutschland 100% der Monatsniederschläge überschritten (links). Die Temperaturen liegen bis zum 17.7.2021 leicht unter dem seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (rechts) bei einem deutlichen Nord/Süd-Gefälle: Sommer 2021 in Deutschland mit Überschwemmungen statt Dürre und bisher keine einzige flächendeckende Hitzewelle… Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. WetterOnline-Dürre 2021 in Mitteleuropa… Quelle: ZDF-Text

Update 17.7.2021: WDR/Eifel: Damm der Rur in Ophoven gebrochen – 700 Einwohner in Wassenberg evakuiert. ECMWF-Strat.-Analyse zum Starkregenereignis in Westdeutschland durch den Mitteleuropa-Tiefkomplex „Bernd“ vom 13. -15. Juli 2021. GFS: Sommer ohne Hitzewellen dauert an. Strat.-Modelle einig über nächstes Trog-Tief Mitteleuropa um den 26.7.2021. Ruhrverband: Mehrere Talsperren übergelaufen.

Zum Vergrössern anklicken. Mehrere Talsperren des Ruhrverbandes sind im Starkregenereignis um den 14.7.2021 übergelaufen wie die Lister- und die Hennetalsperre. Quelle: Leitzentrale Ruhrverband
Zum Vergrössern anklicken. Mehrere Talsperren des Ruhrverbandes waren im Starkregenereignis um den 14.7.2021 randvoll wie die grösste Talsperre „Bigge“ oder liefen über wie die Ennepe-Talsperre. Quelle: Leitzentrale Ruhrverband
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 16./17.7.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 26.7.2021 einen für die Jahreszeit noch recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein Teilwirbeltrog liegt um den 26.7.2021 über West- und Mitteleuropa, während ein blockierendes Hoch über Osteuropa und Skandinavien liegt; GFS sieht den Trog etwas östlicher. Mit einer westlichen Strömung werden weiter im Wechsel wärmere subtropische und recht kühle Meeres-Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Die Wetterlage ähnelt dem extremen Starkregenereignis um den 14.7.2021 über Westdeutschland. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die verlängerten (extended) GFS-ENS-Prognosen vom 17.7.2021 zeigen bis Anfang August weiter keine Hitzewelle in Köln, weder im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) noch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) erreichen die Tmax die 30°C-Linie. Da es auch im Juni keine Hitzewelle von mindestens 5 Tagen in Folge mit Tmax mindestens 30°C gab, könnte der Sommer 2021 in Deutschand ohne flächendeckende Hitzewelle bleiben… 🙂 Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Analysen des Geopotentials (Luftdrucks) in rund 14km Höhe (150hPa, untere Stratatosphäre) zeigen am 13.7. (links) einen kräftigen Trog des arktischen Polarwirbels, der sich von Westen langsam über West- und Mitteleuropa legt, am 14.7. über Mitteleuropa einnistet (Mitte) und am 15.7.2021 (rechts) sogar ein abgetropftes selbständiges Teiltief (Höhentief) über Mitteleuropa bildet. Der darunter liegende schwache Tiefkomplex „Bernd“ war unter dem stratosphärischen Höhentief gefangen und zusammen mit mehreren Teiltiefs in eine Kreisbahn über Mitteleuropa gezwungen, was die anhaltenden und extrem ergiebigen Niederschläge auslöste. Die beiden Strat.-Modelle von ECMWF und GFS hatten die Wetterlage „Trog Mitteleuropa“ bereits frühzeitig am 5./6.7.2021 erkannt… Quelle: ECMWF-Strat.-Analysen/Prognosen FU Berlin mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Quelle: WDR-Ticker: Damm der Rur gebrochen

Update 16.7.2021: Übrigens: Tief Mitteleuropa „Bernd“ zog langsam von West nach Ost. GFS: Eine Woche Regenpause im Westen. Halbzeit: Juli 2021 in Deutschland bisher leicht unterkühlt, sehr nass mit wenig Sonne. Erneut Sommer-Neuschnee auf der Zugspitze – Panorama-Webcam. Juli-Prognose: Nach Regenpause im Westen Sintflut im Süden. Bodensee mit Riesenwelle am Pegel Konstanz.

Zum Vergrössern anklicken. Eine Riesenwelle zeigt der Bodensee-Pegel Konstanz am 16.7.2021. Mit 475cm liegt er 45cm über dem Mittelwasser und nur noch 45cm unter dem jahreszeitlichen Maximalwert. Die Hochwassermarke 2 von 460cm wurde bereits gestern überschritten. Tendenz: Steigend. Der HMO-Grenzwert von 480cm könnte bereits am 18.7.2021 überschritten werden. Den höchsten Wasserstand (HW) gab es am 20.6.2001 mit 486cm. Quelle: Bodensee Pegel Konstanz
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 16.7.2021 zunächst bis zum 22.7.2021 vor allem im Westen kaum mit Niederschlägen (links), dann aber bis Ende Juli in Verbindung mit einem erneuten Höhentrog über Mitteleuropa mit teils sintflutartigen Regenmengen vor allem in Süddeutschland (rechts). Dabei können in den Hochalpen über 2 Meter Neuschnee fallen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. 16.7.2021: Dritter Tag in Folge Mittsommer-Schnee auf der Zugspitze: Eine typische Folge der „globalen Erwärmung“, die seit ihrem Ausbleiben seit 1998 „Klimawandel“ oder von besonders dümmlichen Menschen jeder geschlechtlichen Orientierung „Klimaerhitzung“ genannt wird…? 🙂 Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt die erste Julihälfte 2021 in Deutschland mit einer Abweichung von -0,5°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 leicht unterkühlt mit einem deutlichen Nord-/Südgefälle (links). Dazu war es im Gebietsmittel mit 92% des Monatsmittels sehr nass mit starken regionalen Unterschieden und insgesamt mit nur einem Drittel der Sonnenscheinstunden weniger sonnig als im Mittel. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 16.7.2021 mit einer Woche Regenpause in Köln. Dabei sollen die Tmax im angenehm sommerlichen Bereich um 25°C bleiben. Die letzte Juliwoche soll wieder unsommerlich kühl und nass werden. Quelle: WZ/GFS-Meteogramm
Zum Vergrössern anklicken. Tief Mitteleuropa „BERND“ zog vom 13.7. bis zum 15.7.2021 langsam von West nach Ost und brachte vor allem in Westdeutschland ein Sommerhochwasser. Quelle: WO/DWD-Frontenprognosen Europa

Update 15.7.2021: WetterOnline: Katastrophe in der Eifel – Historisches Hochwasser. WDR-Unwetterticker: Talsperren laufen über – Dammbrüche drohen. ARD: Bevertalsperre/NRW läuft über – 1000 Menschen in Hückeswagen/Oberberg. Kreis evakuiert – Krankenhaus in Leverkusen geräumt. Mittsommer-Schnee auf der Zugspitze – Panorama-Webcam.

Zum Vergrössern anklicken. Zweiter Tag in Folge Mittsommer-Schnee auf der Zugspitze: Eine typische Folge der globalen Erwärmung, die seit ihrem Ausbleiben seit 1998 „Klimawandel“ oder – von besonders dümmlichen Menschen jeder geschlechtlichen Orientierung – „Klimaerhitzung“ genannt wird…? 🙂 Quelle: Panorama-Webcam
Zum Vergrössern anklicken. Meldungen im ARD-Text vom 15.7.2021. Für Leverkusen fehlt der Hinweis, dass das Krankenhaus am Fluss „Dhünn“ (einem Nebenfluss der „Wupper“) liegt, die aus ihrem Bett gestiegen ist und die Kellerräume des Krankenhauses geflutet hat. Quelle: ARD-Teletext S. 887 ff
Zum Vergrössern anklicken. Quelle: wie oben

Update 14.7.2021: DWD: Höchste Warnstufe vor extrem ergiebigem Dauerregen im Westen bis zu 280l/m². Übrigens: Gibt’s im Kamin ’nen Wasserlauf, muss oben rasch ein Eimer drauf… 🙂 ELWIS: Schweres Sommerhochwasser am Rheinpegel Köln erwartet. WetterOnline-Dürre 2021: Köln unter Wasser. Rekord-Julifüllstand der Talsperren des Ruhrverbandes. Bergischen Talsperren droht Überlauf. UWZ weitet höchste Warnstufe für Niederschläge auf Köln aus.

Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ hat am Abend des 14.7.2021 die höchste Warnstufe „Violett“ für Starkregen auch auf Köln ausgeweitet, das am Mittag „nur“ in Stufe „Rot“ war. Quelle: UWZ-Warnungen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Den ersten beiden Talsperren des Wupperverbandes im Bergischen Land droht wegen des anhaltenden heftigen Dauerregens der Überlauf. Die Wupper-Talsperre und die Eschbachtalsperre stehen bei einem aktuellen Zufluss der Wupper-Talsperre von rund 58m³ pro SEKUNDE auf Warnstufe Mittel. Quelle: Wupperverband Hochwasserportal
Zum Vergrössern anklicken. Die UWZ warnt am 14.7.2021 weiter vor sintflutartigen Regenfällen (links) bis zum 16.7.2021. Die führen zur WetterOnline-Dürre mit überfluteten Stadtteilen in Köln. 🙂 Quellen: UWZ-Warnungen Deutschland und KStA vom 13.7.2021
Zum Vergrössern anklicken. Die andauernden heftigen Regenfälle lassen den Rheinpegel bei Köln am 15.7.2021 über die Hochwassermarke 1 (HW1) von 620cm steigen, ein weiterer Anstieg Richtung Hochwassermarke 2 (HW2) von 830cm wird erwartet. Bei Überschreiten der HW2 wird die Schifffahrt auf dem Rhein eingestellt. Quelle: ELWIS Rheinpegel
Zum Vergrössern anklicken. Extremer Dauerregen im Grossraum Köln lässt das Wasser aus dem Kaminanschluss im Wohnzimmer rinnen… Quelle: Eigene Fotos
Zum Vergrössern anklicken. …, was im strömenden Regen zum Klettern auf’s Dach zwingt, um dem Schornsteinkopf einen weissen Eimer überzustülpen: Ende mit Wasser im Kamin… 🙂 Quelle: Eigene Fotos
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt in der höchten Warnstufe „lila“ vo extrem ergiebigem Dauerregen vor allem in Westdeutschland. Dabei werden regional nach bisher gefallenen 120l/m² nochmals bis zu 160l/m² fallen, also insgesamt bis zu 280l/m² niedergehen. Quelle: DWD-Unwetterwarnungen

Update 13.7.2021: ECMWF/GFS: Höhentief über Mitteleuropa sorgt diese Woche mit Dauerregen für Überschwemmungen. GFS mit heftigen Niederschlägen und Kältephantasien im OP-Hauptlauf – kaltes Höhentief über Norddeutschland am 22.7.2021. WO-Dürre 2021 fällt ins Wasser. NOAA/NCEP: Vierte Juliwoche 2021 wird in Deutschland kälter als die Dritte. Rheinpromenade in Köln überschwemmt – Hochwasser erwartet.

Zum Vergrössern anklicken. Die Rheinpromenade in Köln ist am 13.7.2021 bereits überschwemmt. Dazu schreibt die Rheinische Post heute: „Der Pegelstand lag in Köln am Dienstagvormittag bei 5,38 Metern – mit langsam steigender Tendenz, wie die Stadtentwässerungsbetriebe im Internet mitteilten. Experten des Landesumweltamts erwarten angesichts der vorhergesagten Regenmengen ab Mittwoch Hochwasserlagen in zahlreichen Gewässern Nordrhein-Westfalens. Von der sogenannten Hochwassermarke I (6,20 Meter) in Köln lag der Wasserstand damit aber noch ein Stück entfernt. Ab dieser Marke gelten erste Einschränkungen für den Schiffsverkehr. Schiffe dürfen dann nur noch mit verminderter Geschwindigkeit und in der Mitte des Flusses fahren, um Beschädigungen der Ufer zu vermeiden.“ Quelle: RP-Bericht Hochwasser Köln
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 13.7.2021 rechnen nach einer wärmeren dritten Juliwoche in Deutschland (oben) mit erneuter Abkühlung in der vierten Woche (Mitte). Dabei sollen schon in der dritten wärmeren Woche die Temperaturen in der Südhälfte Deutschlands unter dem (kalten) CRU-Mittel 1901-2000 liegen (unten, blaue Farben). Quelle: NCEP-Temperaturen Europa
Zum Vergrössern anklicken. So sieht die WO-Dürre am 13.7.2021 in Deutschland aus. 🙂 Quelle: WO-Bericht Hochwasser
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 13.7.2021 mit einem kalten Höhentief über Norddeutschland am 22.7.2021. In rund 5500m (500hPa) soll es dort bis auf Temperaturen nahe -20°C abkühlen. Das entspricht in Meereshöhe Tmax von rund 17°C. Quelle: Ventusky GFS-Prognosen T500 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen zeigen am 13.7.2021 bis zum 1.8.2021 in rund 1500m (850hPa) für Köln nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) in der zweiten Julihälfte nach einem Temperatursturz um den 19.7. statt Hitze- nun Kältephantasien mit Tmax deutlich unter dem WMO-Mittel (fette rote Linie). Auffällig sind die unglaublichen Regenmengen in den den kommenden Tagen (unten). Tröstlich ist das ENS-Mittel (fette weisse Linie), das ausser am Anfang und am Ende meist über dem WMO-Mittel sommerliche Tage mit Tmax über 12°C (in Meereshöhe über 25°C) verspricht… Quelle: WZ/GFS-Prognosen Deutschland
Zum Vergrößern anklicken.Die Stratosphären-PROGNOSE von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 12.7.2021 zeigt um den 17.7.2021 einen für die Jahreszeit recht zentral bei Nordgrönland gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein abgeschlossener Teilwirbel liegt über Mitteleuropa, während eine blockierende Hochdruckbrücke über West- und Osteuropa liegt. Mit der Grosswetterlage „Tief Mitteleuropa“ werden in der Höhe subtropische Luftmassen vom Mittelmeer nach Osteuropa und nach Norddeutschland geführt, während das Höhentief mit kalter Luft gefüllt ist. Vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands ist im Grenzbereich der unterschiedlichen Luftmassen bis zum 17.7.2021 mit erheblichen und teils gewittrigen Niederschlägen zu rechnen (rechts). Quelle: ECMWF und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen

Update 12.7.2021: UWZ warnt ab heute vor gewittrigem Starkregen bis in die Nacht zum Mittwoch. DWD warnt vor Regenmengen bis zu 200l/m². DWD/ECMWF: Gebrüder „Bernd“ setzen Teile Europas unter Wasser.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 12.7.2013 (links) rechnet am 13.7.2021 mit der Gewitter-Familie „Bernd“, die mit mehreren Teiltiefs mehrere Tage und mit gewittrigen Starkregenfällen über Mitteleuropa kreist und dabei mit bis zu mehr als 200l/m² in dieser Woche Teile Europas unter Wasser setzt (rechts) und auch die aktuelle Hochwasserlage in Deutschland verschärfen wird. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Niederschlag Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. UWZ warnt am 12.7.2021 vor gewittrigem Starkregen bis in die Nacht zum Mittwoch, 14.7.2021. Dabei sollen vor allem im Westen und Südwesten Deutschlands bis zu 100l/m² fallen, was die Hochwasserlage verschärfen wird. DWD warnt sogar vor Regenmengen bis zu 200lm²: „VORABINFORMATION UNWETTER vor HEFTIGEM / ERGIEBIGEM REGEN Di, 13. Jul, 06:00 – Do, 15. Jul 06:00 Uhr: In den nächsten 48 bis 60 Stunden ziehen mit Unterbrechungen wiederholt Starkregengebiete mit eingelagerten Gewittern auf. Dabei regnet es teils extrem kräftig. Bis Donnerstagfrüh können aufsummiert örtlich begrenzt Regenmengen von bis zu 200 l/qm auftreten…“ Quelle: UWZ-Warnungen Deutschland

Update 11.7.2021: Analyse: Erste Julidekade in Deutschland kühl und nass mit wenig Sonne. GFS-Prognose: Juli-Sintflut in Europa. Hochwasserlage in Deutschland verschärft sich – WO-Dürre fällt aus. GFS nur im OP-Hauptlauf mit Hitzephantasien. ECMWF und DWD mit grossen Regenmengen.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links) und DWD/ICON sind sich am 11.7.2021 einig über grosse Regenmengen in Deutschland in der kommenden Woche bis zum 18.7.2021. Quellen: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Niederschlag Deutschland und WZ/DWD-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen haben am 11.7.2021 bis zum 30.7.2021 für Köln nur im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) in der zweiten Julihälfte vereinzelte Hitzephantasien mit Tmax mindestens 30°C, während das ENS-Mittel (fette weisse Linie) ab dem 18.7.2021 mit Tmax nahe oder über 25°C immerhin einige Sommertage verspricht. Dabei soll es weiter nass bleiben (unten). Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge
Zum Vergrössern anklicken. Das Hochwasserportal (links) zeigt am 11.7.2021 vor allem für die südlichen Bundesländer Hochwassermeldungen oder -warnungen. Mit einer deutlichen Verschärfung der Hochwasserlage vor allem in der Westhälfte Deutschlands in der kommenden Woche rechnet GFS am 11.7.2021 (rechts): Nach einem nassen Mai und Juni 2021 Überflutungen statt WO-Dürrenicht nur – in Deutschland 🙂 Quellen: Hochwasserportal Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-GFS-Prognosen vom 11. bis 27.7.2021 sehen für grosse Teile vor allem in West- und Mitteleuropa eine Fortsetzung der Juli-Sintflut. Hinweis: Auch auf Grönland schneit es weiter kräftig…Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse des Wetters in Deutschland zeigt die erste Julidekade 2021 mit rund -1°C unterkühlt (links) , mit rund 56% vom Niederschlagsmittel recht nass (Mitte) und mit nur rund 22% Sonnenscheinstunden vom Monatsmittel (rechts) bei rund 33% vom aktuellen Zeitanteil des Monats mit relativ wenig Sonnenstunden. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland

Update 10.7.2021: GFS: Der Regen wird wärmer – ausser im OP-Hauptlauf. Rekordhochwasser in Bayern – verbreitet steigende Hochwassergefahr. Gestern Sommerschnee auf der Zugspitze – Panorama-Webcam. GFS mit kühlem Trend in Deutschland, Europa und global.

Zum Vergrössern anklicken. Der GFS-Sieben-Tage-Trend rechnet am 10.7.2021 mit Abkühlung in Deutschland, Europa und global (blaue Farben). Quelle: GFS-Prognosen T2m-Trend Europa und global
Zum Vergrössern anklicken. Sommerschnee bei -1°C auf der Zugspitze am 9.7.2021. Heute liegen noch 90cm Schnee. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 106.2021 rechnen vor allem in der zweiten Julihälfte mit dem Snstieg der Temperaturen in Köln aus sommerliche Werte über 25°C besonders im ENS-Mittel (fette weisse Linie), während der OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) nach kurzem Sommerintermezzo bereits ab dem 20.7.2021 wieder auf Werte unter Tmax 25°C zurückfällt. Dabei fällt weiter an nahezu allen Tagen Regen. Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge

Update 9.7.2021: Kräftige Sommer-Hochwasserwelle am Oberrhein – Hochwassermarke 2 am Pegel Hauenstein überschritten. Übrigens: NASA, BOM und NOAA einig: La Niña dauert bis ins Jahr 2022 und kühlt die Erde weiter ab.

Zum Vergrössern anklicken. Die ENSO-Prognosen von Juli 2021 sind sich einig (von links nach rechts): NASA, BOM und NOAA/CFSv2 rechnen mit einer Verlängerung des global kühlenden Wetterphänomens La Niña im äquatorialen Pazifik bis ins Jahr 2022. Während die beiden amerikanischen Modelle mit La Niña-Bedingungen ab -0,5°C Abweichungen rechnen, sehen die Australier (BOM, Mitte) die erst bei -0,8°C. Quellen: NASA/GMAO-ENSO-Prognosen und BOM-ENSO-Prognosen und NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die wiederholten unwetterartigen Niederschläge haben in Süddeutschland am 9.7.2021 zu einer kräftigen Hochwasserwelle am Oberrhein geführt. Am Pegel Hauenstein stieg der Rhein bereits am 8.7.2021 über den HMO-Grenzwert von 800cm, um dann am 9.7.2021 rasant auch die Hochwassermarke 2 von 834cm auf 950cm zu übersteigen. Das Hochwasserportal meldet heute vor allem in BaWÜ und Bayern regionale bis verbreitete Überflutungen durch ergiebige Regenfälle. Quelle: Hochwasserzentrale BaWü

Update 8.7.2021: Analyse: Erste Juliwoche 2021 in Deutschland kühl und nass. Prognose: Es wird noch nasser. ECMWF mit Höhentief über Mitteleuropa. DWD-10-Tage-Trend: Meist unsommerlich und nass.

Zum Vergrössern anklicken. Der DWD-10-Tage-Trend rechnet am 8.7.2021 für Düsseldorf mit meist unsommerlichem Wetter mit Tmax unter 25°C und wiederholten Niederschlägen. Quelle: DWD-10-Tage-Trend mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken.Die Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) vom 7.7.2021 zeigen um den 17.7.2021 einen für die Jahreszeit noch über Grönland recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein abgeschlossener Teilwirbel liegt über Mitteleuropa, während ein blockierendes Hoch über Osteuropa und Skandinavien liegt. In einer Vb (fünf b)-ähnlichen Wetterlage werden in der Höhe warme bis heisse subtropische Luftmassen vom Mittelmeer nach Osteuropa geführt, während das Höhentief mit kalter Luft gefüllt ist. Vor allem im Süden und Osten Deutschlands ist dabei mit erheblichen gewittrigen Aufgleitniederschlägen mit grossen Regenmengen zu rechnen (rechts). Quelle: ECMWF und Kachlmannwetter ECMWF-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analysen zeigen eine kühle (links) und nasse (Mitte) erste Juliwoche 2021 in Deutschland. Die GFS-Prognose (rechts) rechnet am 8.7.2021 mit weiteren teils kräftigen Niederschlägen in den kommenden Tagen. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen

Update 7.7.2021: Morgen von Süden und Westen aufkommende teils unwetterartige Gewitter.

Der Siebenschläferzeitraum um den Monatswechsel Juni/Juli 2021 ist in Deutschland geprägt durch verbreitet sehr kräftige und oft gewittrige Niederschläge mit Unwetterpotential und vor allem Anfang Juli auch relativ niedrigen Temperaturen. Ist der Sommer 2021 deshalb schon gelaufen?

Zum Vergrössern anklicken. Die Temperaturen im Siebenschläferzeitraum Anfang Juli 2021 (links) liegen in Deutschland verbreitet unter dem seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020. Dazu hat es in den letzten sieben Tagen vom 28.6. bis 6.7.2021 verbreitet kräftige und oft gewittrige und teils unwetterartige Niederschlagsmengen gegeben (rechts). Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und Uni Karlsruhe aktuelle Wetterwerte Deutschland

Die Ursache für dieses ungewöhnliche nasse und auch oft kühle Wetter findet man in der Reanalyse des Geopotentials (Luftdrucks) der oberen Troposphäre in rund 9000m (300hPa, Höhe des Polarjets) für die letzte Juniwoche und die ersten drei Julitage über Europa. Wir sehen eine auffällige Grosswetterlage (GWL) mit Tiefdruckanomalien über Westeuropa und kräftigen Hochdruckanomalien vor allem südlich von Island.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse des Geopotentials (Luftdrucks) in rund 9000m (links, 300hPa) zeigt im Siebenschläferzetraum vom 24.6. bis zum 3.7.2021 auffällige kräftige positive Anomalien zu veralteten WMO-Mittel 1981-2010 vor allem südlich von Island (orange) und kräftige negative Anomalien über Westfrankreich (blaue Farben). Diese Grosswetterlage fördert instabile Verhältnisse auch über Mitteleuropa durch die im Wechsel zugeführten wärmeren und kühleren Meeresluftmassen mit wiederholten kräftigen Niederschlägen, wobei die Temperaturen im dargestellten Zeitraum vor allem über West- und Südwesteuropa etwas unter dem WMO-Klimamittel blieben (rechts, blaue Farben). Quelle: NOAA-Reanalyse GEO300 und TA2m Europa

Bekanntlich ist die Großwetterlage in der ersten Juliwoche wegen der Erhaltungsneigung oft bestimmend bis in den August des Jahres hinein.

Schauen wird also auf die aktuellen Prognosen der Wettermodelle, ob dies für den einigermaßen überschaubaren Zeitraum der kommenden zwei Wochen zutrifft.

Die GFS-Prognose vom 6.7.2021 z.B. für Köln sieht einen eher mässig warmen und nassen Verlauf mit Tmax meist unter 25°C im ENS-Mittel bis zum 22.7.2021.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 6.7.2021 rechnen mit einem meist mässig warmen und nassen Verlauf der Witterung in Köln bis zum 22.7.2021. Die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) sollen im ENS-Mittel (fette weisse Linie) meist nahe am veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegen und erst nach der Monatsmitte leicht ansteigen. Der OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) macht dabei stärkere Ausschläge nach unten und nach oben. An nahezu allen Tagen sollen Niederschläge fallen: Das sieht nach einem sehr wechselhaften und nur mässig warmen Verlauf des Juliwetters mit Tmax selten über 12°C (in Meereshöhe rund 25°C) aus. Quelle: WZ/GFS-ENS-Prognosen T850 und Niederschläge

Dabei werden nach der WO/GFS-Prognose vom 6.7.2021 bis zum 22.7.2021 bis zu 169l/m² Niederschlag in Deutschland erwartet.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 6.7.2021 rechnen mit reichlichen Niederschlägen vor allem im Süden und Westen Deutschlands bis zum 22.7.2021. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland

Die Stratosphärenmodelle mit einem maximalen Prognoszeitraum von zehn Tagen unterstützen die Westlage mit tiefem Druck über West- und Mitteleuropa und einer westlichen Höhenströmung über Mitteleuropa, in der im Wechsel kühlere atlantische und subtropische feuchte Luftmassen herangeführt werden, die zu erneuten Starkniederschlägen führen können.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 5./6.7.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 15.7.2021 einen für die Jahreszeit noch recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein ausgeprägter Trog liegt bei ECMWF um den 15.7.2021 über Mitteleuropa, während ein blockierendes Hoch über Osteuropa und Nordost-Skandinavien liegt; GFS sieht den Trog etwas westlicher. Mit einer westlichen Strömung werden weiter im Wechsel wärmere subtropische und recht kühle Meeres-Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen

Ein Blick auf die aktuellen experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 für den Juli 2021 zeigt dagegen einen warmen und nassen Monat in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuelle experimentelle Langfristprognose von NOAA/CFSv2 rechnet am 6.7.2021 mit einem warmen Juli 2021 in grossen Teilen Europas und auch in Deutschland (links, gelb/rote Farben). Dabei soll es vor allem in Mitteleuropa und auch in Deutschland überdurchschnittliche Niederschlagsmengen geben (rechts, grün und hellblau), während grosse Teile Nord- und Osteuropas recht trocken bleiben sollen (rote und dunkelblaue Farben). Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m und Niederschläge Europa

Das erste Halbjahr 2021 ist wie erwartet deutlich kühler als 2020, und zwar global, in Europa und auch in Deutschland.

Die Entwicklung in Europa ist eingebettet in die seit Januar 2016 anhaltende globale Abkühlung, wie der negative lineare Trend der unverfälschten globalen Temperaturen in den Satellitendaten von UAH in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m bis Juni 2021 erkennen lässt.

Zum Vergrössern anklicken. Auch bei den unverfälschten Satellitenmessungen von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) dauert die globale Abkühlung seit 2016 im Juni 2021 mit einer Abweichung von -0,01°C zum aktuellen WMO-Klimamittel 1991-2020 an. Die Abkühlung um 0,31°C gegenüber dem Juni 2020 ist vor allem auf eine kräftige Abkühlung der Südhemisphäre mit 81% Wasseroberfläche zurückzuführen. Auch die rekordverdächtige regionale Hitze in nordwestlichen Teilen von Nordamerika konnte die globale Abkühlung nicht verhindern. Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures mit Ergänzungen

Die global kühlende La Niña ist seit Sommer 2020 aktiv und mit einem MEI-Wert von -1,1 beim Doppelmonatswert April/Mai 2021 im äquatorialen Pazifik weiter sichtbar und bleibt bis ins Jahr 2022.

Zum Vergrössern anklicken. Der Multivariate ENSO-Index (MEI) zeigt seit dem Doppelmonat Mai/Juni 2020 in der Tabelle in blauer Farbe global zeitversetzt kühlende La Niña-Bedingungen an, die sich zuletzt mit einem Wert von -1,1 im April/Mai 2021 sogar gegenüber dem vorherigen Wert noch etwas verstärkt haben. Der MEI ist ein aus Daten der Atmosphäre und des äquatorialen Pazifiks errechneter gekoppelter Wert: „MEI (MEI.v2) has been created that uses 5 variables (sea level pressure (SLP), sea surface temperature (SST), surface zonal winds (U), surface meridional winds (V), and Outgoing Longwave Radiation (OLR)) to produce a time series of ENSO conditions from 1979 to present.“ Der MEI ist also aussagekräftiger als der ONI, der lediglich SST misst. Quelle: NOAA MEI Values

Wir befinden uns im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren und schon seit 2019 am Beginn einer neuen Kleinen Eiszeit…

Zum Vergrößern anklicken. Rekordschneemengen am Sommeranfang 2019 in den Alpen, dazu achtfache Schneemengen in den Colorado-Rockies/USA, seltener Sommerschnee im Juni 2019 in Kaschmir: Erste Anzeichen für die bevorstehende neue globale „Kleine Eiszeit“ im Großen Sonnenminimum…? Quelle: Seltener Juni-Schnee in Kaschmir

Die Klima-Sensation im Juni 2021 ist übrigens m.E. nicht die Hitzeblase im Nordwesten Nordamerikas, sondern das Grönlandeiswachstum in derselben Grosswetterlage mit kräftigen Schneefällen mitten im Sommer, die bis zum 5.7.2021 andauern.

Zum Vergrössern anklicken. Das Polarportal des DMI zeigt am 1.7.2021 eine Klimasensation: Mitten in der sommerlichen Schmelzsaison gibt es im Juni 2021 statt Schmelze einen sichtbaren Eiszuwachs (blaue Linien über Null, mass gain). Seit dem 20.6.2021 hat es auf Grönland täglich bis zum 30.6. kräftig geschneit (links) und bei Schmelze an den Rändern des mächtigen Eisschildes (links, rote Farben) auf den riesigen Inlandsflächen verbreitet Massezuwachs gegeben (links, blaue Farben). Ursache der wundersamen sommerlichen Eisvermehrung ist vermutlich die im wunderlichen BVG-Beschluss vom 24.3.2021 festgestellte „globale Erwärmung“, in dem u.a. die polaren Eismassen als gefährliche Klima-Kipppunkte bezeichnet werden und in Ziff. 20 (rote Absatzziffern rechts) à la Rahmstorf vom Abschmelzen des Grönlandeisschildes fabuliert wird… 🙂 Mal sehen, ob unser Medien-Mainstream weiter sinnfrei über heissse Tage in üblicherweise sommerlich heissen Gegenden in Westkanada oder über die wahre Klima-Sensation des sommerlichen Eiswachstums auf Grönland im Verlauf einer seit bald sechs Jahren andauernden globalen Abkühlung berichtet… Quelle: DMI Grönlandeis tägliche Massebilanz

Letzte Meldung: ECMWF rechnet mit schweren Überschwemmungen bis Mitte Juli bei bis zu über 200mm Niederschlag vor allem im Osten und im Süden Deutschlands.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognosen vom 6.7.2021 rechnen mit starken Niederschlägen bis zu über 200l/m² bis Mitte Juli 2021 vor allem im Osten und Süden Deutschlands. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/Prognosen Niederschläge Deutschland

Herzlich euer

Schneefan2015

Verwandte Themen:

Judith Curry: Der Zustand der Klimawissenschaft in 5 Minuten

Halbzeit: Erstes Halbjahr 2021 mit globaler und regionaler Abkühlung

Kühler Sommer nach einem kalten Frühjahr?

Folgt auf einen eisigen April ein kalter und nasser Mai.

Eiszeit: Bisher zweitkältester April seit 1881 in Deutschland

Modelle mit April-Winter ab Ostern

Modelle einig: Der Märzwinter kommt mit Macht

Grosses Sonnenminimum und La Niña: Wie kalt wird das Jahr 2021?

Modelle: Eisiger Februar in Europa?

Modelle einig: Polarwirbel bringt Schneechaos im Januar 2021

Wir sind im kalten Sonnenzyklus 25: Die neue globale „Kleine Eiszeit“ beginnt

Neues Klimaziel: Globale Abkühlung auf minus zwei Grad begrenzen!

Das klägliche Versagen der IPCC-Klimamodelle – Die Sonne bestimmt Wetter und Klima, nicht das lebensnotwendige CO2!

Die Klimakirche wankt: Urteil gegen den Erfinder des „Hockeysticks“

48 Gedanken zu “Nasser Siebenschläfer – nasser Sommer?

  1. In Brasilien ist tiefster Winter.. Soll laut Domminik Jung bis an die Küsten in Südbrasilien geschneit haben.

    Übrigends gab es bei Kai Zorn auch ein Schneevideo in Südafrika.

    Gefällt mir

  2. Also die Aufnahmen sind von gestern. Bemerkenswert ist, daß es nicht nur ein paar Flocken sind, sondern ein ausgewachsenes Schneegestöber ist
    Übrigens die, wenn auch nicht ernstgemeinte Winterprognose von Kai Zorn hat es in sich. Wenn dem so kommt?
    Mit dem Sommer hat er im Großen und Ganzen richtig gelegen, vor allem mit dem Unwettersommer. Mal sehen ob ich das Video noch finde.

    Gefällt mir

    1. @Robert

      „Zum Thema Seen in Brandenburg.
      Im Nordosten Brandenburg sind die Seen sehr gut gefüllt, dadurch das 230 Liter/m2 am 30.6/01.7. runter kamen.“

      Die NOAA-Reanalyse bestätigt das kräftige Starkregenereignis zum Monatswechsel Juni/Juli 2021…

      Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt das Starkregenereignis vom 30.6. bis zum 1.7.2021 in Ostdeutschland. Quelle: NOAA-Reanalyse Niederschläge Deutschland

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.