Statistik: Auf einen meist kühlen und sehr nassen Sommer folgt ein noch kühlerer Herbst

Update 25.10.2021: Oktober 2021 in Deutschland nach weiterer Frostnacht wieder leicht unterkühlt. Modelle einig über kalten Start in den November 2021 in Deutschland – Wintereinbruch in Europa pünktlich zur UN-Weltklimakonferenz in Glasgow (COP26).

Zum Vergrössern anklicken. Pünktlich zur UN-Weltklimakonferenz (COP26) vom 31.10. bis 12.11.2021 in Glasgow/Schottland rechnet GFS am 25.10.2021 einen frühen Wintereinbruch mit Schneefällen auch in Schottland um den 3.11.2021. Da wird das wohl nix mit der Anreise per Fahrrad… 🙂 Mal sehen, ob der Enteisungsphantast Al Gore auch wieder teilnimmt und dies zu dem geichnamigen EFFEKT ungewöhnlicher Kälte- und Schneeereignisse führt… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 25.10.2021 einig über einen kalten Start in den November in Deutschland. Dabei sollen die Abweichungen der Temperaturen in rund 1500m (850hPa) am 2.11.2021 über Deutschland bis zu -8°C unter dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 liegen: Der Winter kommt früh mit Schnee in den höheren Lagen. Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Nach einer weiteren Frostnacht zum 25.10.2021 ist Deutschland im Oktober mit einer Abweichung von -0,12°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 wieder leicht unterkühlt. Es sieht statistisch weiter gut für einen durchschnittlich temperierten Oktober 2021 aus, der eine gute Voraussetzung für einen kalten Winter wäre. Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und Aktuelle Temperaturen Deutschland mit Ergänzungen

Update 24.10.2021: Wieder eine verbreitet frostige Oktober-Nacht – nicht nur – in Deutschland – in NRW bis -9°C Bodenfrost. GFS mit Schnee Anfang November – weitere Schneefälle sollen folgen. Strat.-Modelle einig über Wintereinbruch Anfang November 2021.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 23.10.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 2.11.2021 einen kräftig entwickelten arktischen Polarwirbel mit Zentrum über Eurasien. Dabei reichen recht kräftig ausgebildete Tröge über Nordamerika und über West- und Mitteleuropa weit nach Süden. Mit einer nordwestlichen Strömung werden kalte Meeres-Luftmassen aus dem Nordmeer nach West- und Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die um den 2.11.2021 bis in mittlere Lagen um 500m als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 24.10.2021 mit weiteren Schneefällen in Deutschland und Mitteleuropa um den 6. und 9.11.2021. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 24.10.2021 mit kräftigen Schneefällen im Alpenraum zum 1. und 2.11.2021. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deuitschland
Zum Vergrössern anklicken. Erneut verbreitet Oktober-Frost und -Bodenfrost in NRW. Quelle: WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet wieder eine verbreitet frostige Oktober-Nacht zum 24.10.2021 mit teils mässigem Bodenfrost bis -8°C (rechts) nicht nur in Deutschland. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland

Update 23.10.2021: Zentralarktis: Temperaturen im Polarsommer und Ende Oktober 2021 kälter als 1959.

Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Analyse zeigt den Verlauf der Tagesdurchschnittstemperaturen (rote Linien) in der Arktis nördlich 80°N im Jahr 2021 (links) und im Jahr 1959 (rechts). Sowohl im Polarsommer (blaue Ovale) als auch um den Tag 300 (blaue Kreise) der beiden Jahre liegen die Temperaturen 2021 niedriger als zum Beginn der Aufzeichnungen, wie an den Abweichungen zum vieljährigen (kalten) Mittel 1958-2002 (grüne Linien) zu erkennen ist: Von „Erd-Erhitzung“ à la HABECK auch in der Zentralarktis keine Spur. Quelle: DMI 2m-Temperaturen Arktis nördlich 80°N mit Ergänzungen

Update 22.10.2021: Orkan-Tief „HENDRIK“ mit Sturmflut an der Nordeseeküste – Hamburger Fischmarkt unter Wasser – Verbreitet Sturmschäden in Deutschland – Fotostrecke. Analyse: Oktober 2021 in Deutschland in der ersten drei Wochen im T-Mittel bei global negativem Trend seit 2016.

Zum Vergrössern anklicken. Die Temperaturen in Deutschland liegen in den ersten drei Oktoberwochen 2021 im Durchschnitt (links) des weltweit gültigen WMO-Klimamittels 1991-2020 bei einem deutlichen Nord-/Süd-Gefälle. Diese Entwicklung ist eingebettet in einen global negativen T-Trend von Januar 2016 bis September 2021 bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH (rechts) mit Schwerpunkt um 1500m (TLT). Quellen: Aktuelle Temperaturen Deutschland und WFT Plot UAH6.0 mit Ergänzungen


Zum Vergrössern anklicken. Das Orkan-Tief „HENDRIK“ hat am 21.10.2021 an der deutschen Nordseeküste zu einer Sturmflut geführt und durch das Aufstauen der Elbe den Hamburger Fischmarkt unter Wasser gesetzt. Quelle: WO-Bericht Sturmflut

Update 21.10.2021: Orkantief „HENDRIK“ tobt über Deutschland – Verspätungen und Ausfälle bei der Bahn – Tornado in Emmerich – Video. WDR: Heute Nachmittag Graupelgewitter in NRW. Prognose: Die kommenden Oktober-Nächte werden wieder zunehmend frostiger in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 21.10.2021 ab der kommenden Nacht wieder mit zunehmend verbreitetem Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. Gebietsweise tritt auch wieder Luftfrost (2m) auf (hier nicht dargestellt). Vom 1. bis 20.10.2021 gab es an 15 Tagen mindestens örtlich bis gebietsweise oder verbreitet Bodenfrost in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. WDR rechnet heute, 21.10.2021 nachmittags mit Graupelgewittern in NRW. Quelle: WDR-Text auf S. 189
Zum Vergrössern anklicken. Quelle: wetter.de-Video
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Fronten-Analyse (rechts) zeigt Orkantief „HENDRIK II“ am 21.10.2021 um Mitternacht mit Kern über SO-England mit Zugrichtung NO. UWZ (links) warnt vor seinem Sturmfeld mit Orkanböen vor allem über der Mitte und in den Höhenlagen Deutschlands bis heute Abend. Quellen: UWZ-Warnungen und DWD-Fronten-Analyse

Update 20.10.2021: Ab der kommenden Nacht fegt „HENDRIK“ mit schwerem Sturm über Deutschland – mit starken Behinderungen des Bahnverkehrs durch umgestürzte Bäume und abgerissene Oberleitungen ist zu rechnen.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 20.10.2021 (links) rechnen mit dem Sturmtief „HENDRIK II“ am 21.1.2021 über Südschweden. Das zweite Sturmtief dieses Herbstes – nach „Tim“ am 23.9.2021 – zieht in der Nacht zum 21.10.2021 mit gebietsweise schwerem Sturm der Stärke Bft 10 über Deutschland (rechts). In Höhenlagen sind auch Orkanböen Bft 12 zu erwarten. Vor allem noch stark belaubte Bäume können durch den hohen Winddruck umstürzen, mit starken Behinderungen durch abgerissene Oberleitungen und Bäumen auf den Geleisen vor allem an den immer noch bewaldeten Bahnstrecken ist zu rechnen. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Windböen Deutschland mit Ergänzungen

Update 19.10.2021: Prognose: Erneut ein frostiges Oktober-Wochenende – nicht nur – in Deutschland. WO-Fake-News entlarvt: „HENDRIK“ ist nicht erster Herbststurm 2021, sondern nach „TIM“ im September der zweite Herbststurm in Deutschland. WO/GFS: Übermorgen erster Herbst-Schneesturm im Südwesten durch „Hendrik“ und „Ignaz“.

Zum Vergrössern anklicken. Die zweite Herbst-Sturmtiefwelle nach „TIM“ am 23.9.2021 wird von den Wettermodellen durch die beiden Sturmtiefs „Hendrik“ und „Ignaz“ (links) ab mit morgen, 20.10.2021 mit dem Aufzug mehrerer Kaltfronten (Mitte) eingeleitet und führt in der Nacht zum Donnerstag, 21.10.2021 zu verbreitet stürmischen Wetter nicht nur in Deutschland (rechts). Dabei sinkt die Schneefallgrenze bis deutlich unter 1000m und in den Höhenlagen SW-Deutschlands kommt der erste Schneesturm auf. Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WO-Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 19.10.2021 lassen am Donnerstag, 21.10.2021 einen Schneesturm in den Höhenlagen SW-Deutschlands, besonders im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb erwarten. Vorwarnungen bei der UWZ und bei WO gibt es dort bisher nur für Sturm… Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall und Wind Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der WO-Bericht vom 18.10.2021 über das angeblich erste Herbststurmtief „HENDRIK“ (links) entpuppt sich bei sachkundigem Blick als Fake-News: Vor „Hendrik“ gab es am 23.9.2021 schon Sturmtief „TIM“ (rechts), das vor allem über die Nordhälfte Deutschlands mit bis zu orkanartigen 115km/h (Bft. 11) in Kiel fegte. Allgemein wird der Monat September sowohl meteorologisch vom 1.9. an und kalendarisch auch um den 21./22.9. als Herbstmonat gezählt… 🙂 Quellen: WO-Bericht vom 18.10.2021 und weather.com-Bericht vom 23.9.2021 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 19.10.2021 auch zum kommenden Wochenende wieder mit gebietsweisem Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. Hinter dem zweiten Herbststurmtief „HENDRIK“ – nach Sturmtief „TIM“ im September – dringen erneut polare Luftmassen nach Mitteleuropa vor. Anmerkung: Einige Medien berichten vom angeblich ersten Herbststurm dieses Jahres: Es handelt sich um Fake-News… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland

Update 18.10.2021: Analyse: Oktober in Deutschland nach mehrheitlich frostigen Nächten unterkühlt. „Hendrik“ bringt Regen- und Schneesturm nach Europa. GFS-Trend: Kräftige Abkühlung in Europa – Winter im Norden – Wintereinbruch mit Schnee zum Monatswechsel auch in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 18.10.2021 mit einem frühen Wintereinbruch und Schneefällen auch in Deutschland zum Monatswechsel Oktober/November. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der GFS-Sieben-Tage-Trend zeigt am 18.10.2021 eine kräftige Abkühlung in Europa (blaue Farben), in Nordeuropa hält der Winter durch Schneesturmtief „HENDRIK“ Einzug. Quelle: Sieben-Tage-Trend TA2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 18.10.2021 rechnet mit dem Sturmtief-Komplex „HENDRIK“ am Dienstag, 19.10.2021 südlich von Island (links). Das zweite Herbststurmtief nach „TIM“ im September zieht weiter nach Skandinavien und bringt Sturm ab Mittwoch, 20.10.2021 über grossen Teilen West- und Mitteleuropas (Mitte), wobei sich „Hendrik“ vor allem in Nord- und Nordosteuropa als erster Schneesturm des Winters zeigt (rechts), was allerdings in den Höhenlagen Mitteleuropas auch passieren kann; auch Graupelgewitter bis ins deutsche Tiefland sind möglich. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO-GFS-Prognosen Windboen Europa und WO/GFS-Prognosen Schneehöhen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach in der Mehrzahl frostigen Nächten ist der Oktober 2021 in Deutschland bis zum 17.10.2021 um rund -0,6°C unterkühlt zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (links). Auch in der Nacht zum 18.10.2021 gab es vor allem in der Mitte Deutschlands verbreitet Bodenfrost (Mitte), in NRW bis zu -5°C (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 17.10.2021: Erneut Nachtfrost und verbreitet Bodenfrost in Deutschland – in NRW bis -6°C am Boden. Nach Tief „TIM“ im September nun zweiter Herbststurm „HENDRICK“ mit Kälte im Anmarsch.

Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet kommt Mitte kommender Woche das zweite Sturmtief „HENDRIK“ (links) – nach „TIM“ im September – nach West- und Mitteleuropa. Dabei sollen ab Mittwoch, 20.102021 bei auffrischendem SW-Wind zunächst milde, dann ab Donnerstag mit stürmischem Wind (Mitte) zunehmend kältere Luftmassen von NW herangeführt werden, so dass bereits am Freitag, 22.10.2021 die Tmax teils bis auf einstellige Werte abstürzen (rechts). Das bedeutet den von von GFS früh und auch von anderen den Modellen erwarteten Wintereinbruch in höheren Lagen mit einer zeitweise unter 1000m fallende Schneefallgrenze. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Spitzenböen und Tmax Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Wie in den meisten Oktobernächten zuvor gab es auch am 17.10.2021 erneut Frost (links) und vebreitet Bodenfrost (Mitte) in Deutschland, in NRW (rechts) sogar bis zu -6°C am Boden, was aus den WO-Karten leider wieder mal nicht zu erkennen ist: Dort sind nur Tmin am Boden bis zu -3°C in NRW zu sehen… Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 16.10.2021: Wieder eine verbreitet frostige Oktobernacht in Deutschland. Prognose: Der Oktober-Winter kommt mit Frost von Norden – Polarwirbel über Europa. Modelle weiter einig: Vorstoss polarer Luftmassen nach Mitteleuropa am nächsten Wochenende. CFS weiter mit weissen Weihnachten von Sibirien bis Spanien. Analyse: Oktober 2021 zur Halbzeit in Deutschland und in Europa leicht unterkühlt.

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt die erste Hälfte des Oktobers 2021 in Deutschland mit rund -0,5°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1990-2020 leicht unterkühlt (links). Auch die 2m-Temperaturen in Europa sind bis Mitte Oktober 2021 zum veralteten (etwas milderen) WMO-Klimamittel 1981-2010 verbreitet eher leicht unterkühlt (rechts, blaue Farben). Insgesamt bisher gute Voraussetzungen für einen kalten Winter und keine Spur von „Erd-Erhitzung“ à la HABECK. 🙂 Quellen: Aktuelle Temperaturen Deutschland und Aktuelle 2m-Temperaturabweichungen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells NOAA/CFSv2 rechnen auch am 16.10.2021 weiter zu Weihnachten 2021 mit einer extrem winterlichen Wetterlage (rechts) und mit einer Schneebedeckung von Sibirien über Mittel- und Westeuropa bis nach Spanien (links). Quelle: CFS-Prognosen Wetterlage und Schneedecke Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich sich am 16.10.2021 weiter einig über einen kräftigen Vorstoss polarer Luftmassen nach Mitteleurop am nächsten Wochenende. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland zwischen -6°C und -10°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (blaue Farben). Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 16.10.2021 rechnen mit einer Verlagerung des eisigen Polarwirbels in rund 22km Höhe (30hPa, mittlere Stratosphäre) bis Ende Oktober nach Europa: Der Winter kommt. Quelle: GFS-Prognose 30hPa Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 16.10.2021 rechnen mit dem Vorrücken des Oktoberwinters mit Dauerfrost von Norden bis Ende des Monats (blaue Farben). Quelle: Temperaturprognosen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Wieder eine verbreitet frostige Oktobernacht zum 16.10.2021 in Deutschland. Quelle: WO-Analyse Tmin Deutschland

Update 15.10.2021: Grönlandeis wächst durch „Schneebombe“ an einem Tag um sechs Milliarden Tonnen. ECMWF-Prognosen mit wilden Temperatursprüngen. Modelle einig über Polarluftvorstoss um den 23.10.2021 – GFS rechnet mit Schneefällen bis ins deutsche Tiefland. Prognose: Erneut frostiges Wochenende in Teilen Deutschlands.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 15.10.2021 erneut Bodenfrost im Süden Deutschlands, die Aussichten für das Wochenende bleiben nach Durchgang einer schwachen Kaltfront weiter frostig in Teilen Deutschlands. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Bodenfrost Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 15.10.2021 mit Schneefällen bis ins deutsche Tiefland um den 23.10.2021 (links). Ursache ist ein Vorstoss hochreichender Polarluft mit Temperaturen um -30°C in rund 5500m (500hPa, rechts) über Deutschland. Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland und WZ/GFS-Prognosen T500 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von GFS, GEM und ECMWF (von links nach rechts) sind sich am 15.10.2021 einig über einen Polarluftvorstoss um den 23.10.2021. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -10°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen, wobei GFS die kältesten Werte und ECMWF die weniger kalten Werte zeigt. Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Innerhalb von nur 12 Stunden zeigen die ECMWF-Prognosen vom 24.10.2021, 12.00 Uhr (links) und vom 25.10.2021, 00.00 Uhr (rechts) bei den Temperaturabweichungen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu 16°C Differenz: Waren es am 24.10. noch bis zu -10°C Abweichung, waren es 12 Stunden später bis zu +6°C Abweichung: Es scheint grosse Unsicherheit über das Verhalten des Polarwirbels zu herrschen… Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Gafiken zeigen am 14.10.2021 eine „Schneebombe“, die das Grönlandeis um sechs Milliarden Tonnen wachsen lässt. Quelle: DMI Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen

Update 14.10.2021: GFS-Hauptlauf fährt Achterbahn bei den Temperaturen. Polarjet mit Sturm über West- und Mitteleuropa in der kommenden Woche. CFS: Sehr früher kräftiger Wintereinbruch mit Schneefällen Anfang November 2021 in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells CFSv2 von NOAA rechnen am 14.10.2021 mit einem sehr frühen Wintereinbruch Anfang November in grossen Teilen Europas. Zwischen einem kräftigen Tief mit Zentrum über Finnland und einem mächtigen Hoch mit Zentrum über Grönland mit einem Keil bis nach Spanien strömen hochreichende polare Meeresluftmassen auch nach Mitteleuropa (links). Dabei treten zunehmend Schneefälle bis in tiefe Lagen auch in Mitteleuropa auf, die zu einer frühen Schneebedeckung von Sibirien über Osteuropa bis nach Mitteleuropa führen sollen (rechts). Quelle: CFSv2-Prognosen Wetterlage und Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 14.10.2021 rechnen in der Mitte der kommenden Woche mit einem kräftigen Herbststurm über West- und Mitteleuropa. Der Polarjet (links) rast mit rund 200km/h in rund 9000m (300hPa) über Frankreich und Deutschland. Dabei werden die milderen subtropischen Luftmassen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100km/h am Boden (Sturmstärke Bft 9 und 10) durch polare Meeresluftmassen ersetzt. Quellen: GFS-Prognosen Polarjet Europa und GFS-Prognosen Spitzenwind Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der GFS-Hauptlauf rechnet am 14.10.2021 mit einer Achterbahnfahrt bei den Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Köln bis Ende Oktober 2021 (fette grüne Linie). Die Schwankungen liegen dabei bis zu 8°C über und unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (blasse dünne rote Linie). Es ist also mit einem wiederholten Wechsel subtropischer und polarer Luftmassen zu rechnen, der mit kräftigen Niederschlägen verbunden sein kann. Quelle: WZ/GFSENS-Prognosen T850 Köln

Update 13.10.2021: Analyse: Siebte Oktober-Frostnacht in Folge. Oktober-Schnee im Bayerischen Wald – Webcam. CFS mit frühem Wintereinbruch Ende November 2021 mit Schneedecke auch in Mitteleuropa. CFS rechnet eisige Kältewellen im Januar und im Februar 2022. DWD/UKMO-Frontenprognosen: Freitag neue Kaltfront von NW.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD- und UKMO-Frontenprognosen rechnen mit der Kaltfront von Tief „GEROLD“ am Donnerstag, 14.10.2021 über der nördlichen Nordsee (links) und am Freitag, 15.10.2021 Mittags über NW-Deutschland (rechts): Bis zum Wochenende bleibt der Oktober frisch in Deutschland, bevor es kommende Woche milder wird. Quelle: WO-DWD/UKMO-Frontenprognosen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells CFSv2 von NOAA rechnen am 13.10.2021 mit eisigen Kältewellen im Januar (links) und im Februar 2022 (rechts) auch in Mitteleuropa. Quelle: CFS-Prognosen T850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells CFSv2 von NOAA rechnen am 13.10.2021 mit einem frühen Wintreinbruch Ende November in grossen Teilen Europas. Zwischen einem kräftigen Tief mit Zentrum über Westrussland und einem mächtigen Hoch mit Zentrum über Süd-Grönland und Island mit einem Keil bis nach Spanien strömen hochreichde polare Meeresluftmassen auch nach Mitteleuropa (links). Dabei treten zunehmend Schneefälle bis in tiefe Lagen auch in Mitteleuropa auf, die zu einer frühen Schneebedeckung von Sibirien über Osteuropa bis nach Mitteleuropa führen sollen (rechts). Ein Tief bei den Azoren deutet auf eine für Europa kalte High- over Low-Lage hin, bei der das Azorenhoch und das Islandtief ihre Plätze tauschen. Quelle: CFS-Prognosen Schneedecke Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Oktober-Schnee am Grossen Arber im Bayerischen Wald am 13.10.2021: Ein typisches Merkmal der „Erd-Erhitzung“ à la HABECK. 🙂 Quelle: Webcam Grosser Arber mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse der Tmin zeigt in der Nacht zum 13.10.2021 zum siebten Mal in Folge Oktober-Frost (links) und/oder -Bodenfrost (Mitte) in Deutschland sowie Bodenfrost bis in tiefe Lagen in NRW (rechts). Quelle: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 12.10.2021: Warnungen vor Schneesturm im Allgäu. Analyse: Das Jahr 2021 in Europa ist bis Anfang Oktober durchschnittlich temperiert und ziemlich nass: Von „Erd-Erhitzung“ à la HABECK und von WO-Dürre keine Spur. Globale Abkühlung seit Januar 2016 dauert im September 2021 an.

Zum Vergrössern anklicken. Die unverfälschten globalen Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) zeigen einen linearen negativen Temperaturtrend vom 1.1.2016 bis zum 30.9.2021 sowohl bei den globalen Daten (land/ocean) als auch nur über Land. Da is nix mit „Erd-Erhitzung à la HABECK. 🙂 Und die globlal weiter kühlende La Niña soll bis ins Jahr 2022 recht kräftig sein… Quelle: WFT Plot UAH6.0
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt in Europa von 1.1. bis 9.10.2021 durchschnittliche Temperaturen (links) mit verbreiten Abweichungen um 0,0°C (weisse Farben) zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 bei ebenfalls verbreitet überdurchschnittlichen Niederschlagsraten (rechts, blau und lila): Von „Erd-Erhitzung“ à la HABECK und von WO-Dürre in Deutschland und in Europa im Gebietsmittel keine Spur. 🙂 Kein Wunder: Das Hirngespinst der „Erderwärmung“ entpuppt sich bei gesundem Verstand als globale Abkühlung seit Januar 2016… Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m und Niederschlagsraten Europa
Zum Vergrössern anklicken. Warnungen vor Schneesturm im Allgäu oberhalb 1500m am 12.10.2021. Quelle: Wetterkontor Warnungen

Update 11.10.2021: Analyse Deutschland: Oktobertemperaturen nach fünf Frostnächten in Folge in der ersten Oktoberdekade nach mildem Beginn im Durchschnitt. GFS mit kaltem Oktober-Finale in grossen Teilen Europas.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 11.10.2021 mit einem kalten Oktober-Finale in Europa. Dabei sollen um den 27.10.2021 die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über Südskandinavien bis zu -12°C vom veralteten WMO-Mittel 1981-2010 abweichen und grosse Teile Europas ebenfalls deutlich unterkühlt sein (links, blau/lila Farben). Ursache ist die Intensivierung und Verlagerung des Zentrums des arktischen winterlichen stratospärischen Polarwirbels in rund 16km Höhe (100hPa) nach Nordeuropa mit einem kräftigen kalten Trog über Mitteleuropa bis ins Mittelmeer. Dadurch werden hochreichende polare Meeresluftmassen weit südlich von Westen nach Mitteleuropa geführt. Quellen: GFS-Prognosen TA850 Europa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa
Zum Vergrössern anklicken. Nach fünf Frostnächten in Folge liegen die Durchschnittsemperaturen in der ersten Oktoberdekade in Deutschland mit einer Abweichung von 0,13°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 nach einem milden Beginn im Durchschnittsbereich. Eine gute Voraussetzung für einen kalten Winter in Mitteleuropa. 🙂 Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO-Analyse Tmin Deutschland

Update 10.10.2021: Analyse: Eine unerwartet eisige Oktober-Nacht – bis -9°C am Boden im Osten und im Westen. Prognose: Ex-„SAM“ kommt mit Frost und Schnee.

Zum Vergössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose rechnet am 10.10.2021 mit Ex-„SAM“ über Nordskandinavien (links). Zusammen mit Randtief „Finn“ werden in mehreren Schüben von NW polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt. Dabei bleibt es weiter kalt mit einer verbreiteten Frostnacht am Boden zum 11.10.2021 (Mitte) und mit einsetzenden Niederschlägen, die bis auf etwa 700m runter als Schnee (rechts) und bis ins Tiefland als Graupelgewitter fallen können: Der Oktoberwinter kommt. Begünstigt wird der frühe Wintereinbruch durch die für Oktober ungewöhnlich niedrigen Wassertemperaturen in grossen Teilen der Nordsee, die bei einer NW-Lage eine Erwärmung der unteren Luftschichten bremsen. UWZ mit Ausblick Warnlage von heute: „Am Dienstag im ganzen Land oft stark bewölkt mit Regenschauern und nur kurzen Aufheiterungen zwischendurch, in den Alpen bis auf 1000 Meter herab Schneefall möglich. Warnfrei. Am Mittwoch wolkig, Regenschauer in der Südhälfte und im Nordwesten, länger freundlich im Nordosten. Schneefallgrenze im Bergland auf 1000 bis 700 Meter sinkend. Entsprechend kalt. Warnfrei.“ Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Bodenfrost und WO/GFS-Prognosen Schneehöhen Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Unerwartet eisige Nacht in Mitteleuropa mit verbreitetem Frost und Bodenfrost bis zu -9°C im Osten und im Westen Deutschlands. In der dritten Frostnacht in Folge war mit Bodenfrost bis zu min. -6°C gerechnet worden. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 9.10.2021: Analyse: Oktober-Frost und -Bodenfrost in Deutschland – in NRW bis -5°C am Boden. Prognose: Ex-„SAM“ kommt mit Graupelgewittern. Modelle einig über eine kalte Oktoberwoche. GFS mit Wintereinbruch um den 23.10.2021 in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 9.10.2021 (links) rechnen mit einem kräftigen Wintereinbruch in Mitteleuropa um den 23.10.2021. Dabei sollen die Temperaturen auch über Deutschland in rund 1500m verbreitet bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Kimamittel 1981-2010 fallen. Ursache dieser frühwinterlichen Entwicklung soll ein kräftiger kalter Trog des Polarwirbels in rund 16km (100hPa) über Mitteleuropa sein (rechts), der dort einige Tage liegen soll und zunehmend kalte polare Meeresluftmassen heranführt. Quellen: WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-, GEM- und die ECMWF-Prognosen (von links nach rechts) rechnen am 9.10.2021 übereinstimmend mit einer kalten Oktoberwoche. So sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in der kommenden Woche auch über Deutschland bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen: Oktober-Winter oder „Erderhitzung“ à la HABECK im Anmarsch. 🙂 Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose rechnet auch am 9.10.2021 weiter mit Ex-„SAM“ über Nordskandinavien am 10.10.2021 (links) und mit mehreren Schüben Polarluft ab Montag, 11.10.2021. Dabei sollen laut WDR am Dienstag sogar kurze Graupelgewitter bis in Tiefland von NRW auftreten (rechts). Bemerkenswert sind dabei die für Oktober ungewöhnlich niedrigen Wassertemperaturen in grossen Teilen der Nordsee, die bei einer NW-Lage eine Erwärmung der unteren Luftschichten bremsen. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WDR-Text auf S. 182 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. In der zweiten Nacht in Folge gibt es am 9.10.2021 Oktober-Frost und -Bodenfrost in Deutschland (links und Mitte), in NRW bis zu -5°C Bodenfrost (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 8.10.2021: Analyse: Oktober-Bodenfrost in Deutschland und Frost in NRW. Prognose: Oktoberwinter mit Schnee in den höheren Lagen in Sicht. Die Zugspitze im Winterkleid bei -6°C – Panorama-Webcam. Nord- und Ostsee auch Anfang Oktober 2021 weiter teils deutlich unterkühlt. CFS bleibt bei eisigen weissen Weihnachten 2021 in Mitteleuropa. DWD und GFS: Ex-„SAM“ bringt den Oktober-Winter nach Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 8.10.2021 (links) rechnet mit Ex-Hurrikan „SAM“ am 9.10.2021 bei Island. GFS (rechts) sieht Ex-„SAM“ am 12.10.2021 mit Zentrum über Nordskandinavien mit einem kräftigen kalten Trog über Nord- und Mitteleuropa. Zwischen „SAM“und dem Hoch „Oldenburgia“ bei den Britischen Inseln strömen von NW hochreichende Polarluftmassen aus dem Nordmeer nach Mitteleuropa und leiten eine frühwinterliche Oktoberphase mit Schneefällen bis unter 1000m auch in Deutschland ein. Bemerkenswert sind dabei die für Oktober ungewöhnlich niedrigen Wassertemperaturen in grossen Teilen der Nordsee, die eine Erwärmung der unteren Luftschichten bremsen. Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und GFS-Prognosen Zugbahn Ex-SAM mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells NOAA/CFSv2 rechnen weiter zu Weihnachten 2021 mit einer eisigen Wetterlage (links, Temperaturen in 1500m) und mit einer Schneebedeckung von Sibirien über Osteuropa und Mitteleuropa bis nach Westeuropa (rechts). Quellen: CFS-Prognosen T850 Europa und CFS-Prognosen Schneedecke Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 in der Nordsee und in der Ostsee vom 1. bis 5.10.2021. Wie schon im September 2021 sind nur kleine Teile der Ostsee unterkühlt (rechts, blaue Farben), während weiter grosse Teile der Nordsee teils bis unter -4°C Abweichungen kräftig unterkühlt sind (links, blaue und lila Farben). Das bedeutet deutlich geringere Erwärmung der polaren Luftmassen vor allem in den unteren Schichten, die in der kommenden Woche von NW über die Nordsee nach Mitteleuropa strömen: Da is nix mit „Erd-Erhitzung“ à la Habeck 🙂 Quelle: NOAA-Reanalyse SSTA Nord- und Ostsee
Zum Vergrössern anklicken. Auch am 8.10.2021 trägt die Zugspitze bis weit runter ihr Winterkleid bei strahlendem Sonnnenschein und Frost bei -6°C. Die aktuelle Schneehöhe liegt bei 20cm. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen auch am 8.10.2021 weiter mit einem Oktober-Wintereinbruch in der kommenden Woche mit Schnee in den höheren Mittelgebirgslagen und in den Alpen. Quelle: WO-Prognosen Wintereinbruch
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt Oktober-Bodenfrost in der Nacht zum 8.10.2021 vor allem in de NW-Hälfte Deutschlands. Der WDR-Text (Mitte) zeigt verbreitet Bodenfrost in NRW bis in tiefe Lagen und sogar 2m-Frost in der Eifel (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 7.10.2021: WO-Analyse: Früher Frost von Osten. Übrigens: Wind- und Solarstrom in Deutschland heute zusammen nur 13% – „Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2021: Kohle wichtigster Energieträger. Windarmes Frühjahr führt zu 21 % weniger Strom aus Windkraft.“ GFS mit Wechsel vom milden zum kühlen Oktober.

Zum Vergrössern anklicken. Nach einem milden Start in den Oktober in Deutschland (links) mit durchweg überdurchschnittlichen 2m-Temperaturen bis zum 6.10.2021 wird es in den kommenden 7 Tagen auch in Deutschland deutlich kühler (rechts) mit Temperaturabweichungen von rund -1,8°C zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010. Quellen: Analyse T2m Deutschland und Sieben-Tage-Prognosen TA2m Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Der Wind- und Solarstromanteil in Deutschland wird heute, 7.10.2021 bei windschwachem und nur gebietsweise sonnigem Hochdruck-Wetter zusammen auf nur 13% geschätzt. Berechtigte Forderung: Sofort alle fossilen Kraftwerke abschalten…, und das Stromnetz in Europa bricht zusammen und Millionen Menschen sitzen ohne Strom da und frieren sich den A…. ab. Im Jahr 2020 war der Anteil von Wind- + Solarstrom in Deutschland mit 37,5% im Jahresmittel – bei starken jahreszeitlichen und täglichen Schwankungen – ähnlich gross wie der stabile Anteil der verlässlichen fossilen Energieträger (Kohle/Erdgas) mit zusammen 36,2%, die Kernkraft alleine hatte noch 12,5% (s. nachfolgende Grafik). Hinweis an die neue Ampel-Regierung vom statistischen Bundesamt: „Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2021: Kohle wichtigster Energieträger. Windarmes Frühjahr führt zu 21 % weniger Strom aus Windkraft.“ Quelle: ARD Teletext S. 187ff
Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik zeigt die Anteile der verschiedenen Energieträger an der Nettostromerzeugung im Jahr 2020 in Deutschland. Wind- und Solarstrom haben zusammen im Jahresmittel einen Anteil von 37,5% bei starken jahreszeitlichen und täglichen Schwankungen. Quelle: Fraunhofer Institut
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt frühen Bodenfrost in Deutschland am 7.10.2021 (links) und sehr strengen Bodenfrost bis zu -18°C in Osteuropa (rechts): Früher Frost von Osten am Wochenende. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO-Analyse Tmin Boden Europa

Update 6.10.2021: Zugspitze: Starker Schneefall mit Verwehungen bei -6°C – Panorama-Webcam – GFS-Prognose: Eisiger Winter bis -14°C und weitere Schneefälle. CFS mit frühen Schneefällen in Mitteleuropa schon Mitte Oktober 2021. Hoch „NILA“ bringt verbreitet Bodenfrost am Wochenende. Reanalyse: Die zehn kältesten Winter in Deutschland seit 1962 folgten auf einen durchschnittlichen Oktober.

Zum Vergrössern anklicken. Die Gerüchte um milde oder kalte Oktobermonate vor kalten Wintern in Deutschland sind leicht zu widerlegen: Die NOAA-Reanalyse zeigt vor den zehn kältesten Wintern in Deutschland seit 1962 einen durchschnittlich temperierten Oktober. Hinweis: Bei den Wintermonaten erfordert das NOAA-Tool die Eingabe des Jahres des letzten Wintermonats, also des Februars. Der Oktober 2021 in Deutschland ist auf dem besten Weg in den Durchschnitt… 🙂 Quelle: NOAA-Reanlayse TA 2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 6.10.2021 rechnet mit einem Zusammenschluss von Azorenhoch „NILA“ an das Zentralhoch „LIOBA“ am 7.10.2021 (links), so dass mit einer östlichen Strömung trocken-kalte Festlandluft nach Mitteleuropa gelenkt wird und am kommenden Wochenende zu verbreitem teils mässigen Bodenfrost bis zu -6°C in Deutschland führt: Es wird Zeit, frostempfindliche Pflanzen reinzuholen oder abzudecken… Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Bodenfrost
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells CFSv2 von NOAA rechnen am 6.10.2021 mit mit kräftigen negativen Abweichungen der Temperaturen bis zu -8°C in Mitteleuropa in rund 1500m (850hPa) um den 13.10.2021 (links) und mit einer frühen Schneedecke bis ins Tiefland schon Mitte Oktober (rechts): Es wird Zeit, die Winterrreifen aufzuziehen… 🙂 Quelle: CFSv2 TA 850hPa und CFS-Prognosen Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 6.10.2021 mit weiteren Schneefällen in den kommenden zwei Oktober-Wochen und mit einem Absturz der Temperaturen bis auf eisige -14°C. Quelle: WO/GFS-Prognosen Wetter Zugspitze
Zum Vergrössern anklicken. Der Winter ist zurück auf der Zugspitze mit starkem Schneefall und Verwehungen bei -6°C und 15cm Neuschnee. Die aktuellen Schneehöhen findet man hier. Quelle: Panoram-Webcam Zugspitze

Update 5.10.2021: Herbst-Tiefs „DIDI“ und „CHRISTIAN“ bringen Regen und Schnee – Ex-SAM auf dem Weg nach Island. Rückblick: Die Flutkatastrophe im Juli 2021 in Mitteleuropa aus meteorologischer Sicht. GFS-Trend: Der Oktober wird kälter in Europa. Modelle einig: Kräftige Abkühlung in Mitteleuropa in der nächsten Woche.

Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von GFS, ECMWF und GEM (von links nach rechts) sind sich am 5.10.2021 einig über eine kräftige Abkühlung in Mitteleuropa in der kommenden Woche. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quele: GFS/ECMWF/GEM-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 5.10.2021 mit einer deutlichen Abkühlung in grossen Teilen Europas in den kommenden sieben Tagen sowohl beim Trend (blaue Farben links) als auch bei den Durchschnittstemperaturen (blaue Farben rechts). Quelle: GFS-2mTrend-Prognosen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 5.10.2021 (links) rechnet am 6.10.2021 mit den beiden Herbsttiefs „DIDI“ über Norddeutschland und „CHRISTIAN“ über Norditalien. Dabei fallen vor allem im Norden und im Süden Deutschlands Niederschläge, die oberhalb etwa 1500m auch als Schnee fallen können (rechts). Zu Ex-Hurrikan „SAM“ (links) meldet das Hurricane Center heutet: „SAM TRANSITIONS TO A POWERFUL POST-TROPICAL CYCLONE OVER THE FAR NORTH ATLANTIC BETWEEN NEWFOUNDLAND AND ICELAND… …THIS IS THE LAST ADVISORY…“ Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit Ergänzungen

Update 4.10.2021: Globale Temperaturen 2021 neun Monate in Folge kälter als im Vorjahr. CFSv2 mit frühem Wintereinbruch Anfang November 2021 mit Schnee von Sibirien bis Spanien. Strat.-Modelle mit kräftigem kalten Trog des Polarwirbels über grossen Teilen Europas in der nächsten Woche.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 3./4.10.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 13.10.2021 einen für die Jahreszeit schon wieder über der Arktis recht kräftig ausgebildeten, aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein mächtiger Trog liegt um den 13.10.2021 über Nord- und Mitteleuropa, während ein ebenso kräftiges blockierendes Hoch über dem Nordatlantk liegt. Mit einer nordwestlichen Strömung werden kalte Meeres-Luftmassen aus dem Nordmeer nach Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die in den mittleren Lagen im Alpenraum sowie in den östlichen und südlichen Mittelgebirgen Deutschlands bis in Lagen unter 1000m als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells NOAA/CFSv2 rechnen am 4.10.2021 mit einem frühen Wintereinbruch um den 8.11.2021: Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis -16°C fallen (links) und von Sibirien über Ost- und Mitteleuropa bis nach Spanien soll sich eine Schneedecke ausbilden (rechts). Quellen: CFSv2-Prognosen T850 Europa und CFS-Prognosen Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Tabelle der Abweichungen der globalen Monatstemperaturen von UAH vom seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) zeigt von Januar bis September 2021 (blauer Rahmen unten) neun Monate in Folge niedrigere Werte als im Vorjahr an (gelber Rahmen oben). Die globale Abkühlung seit 2016 dauert an. Mit einem bisherigen Jahres-Mittelwert von 0,11°C Abweichung ist das Jahr 2021 bisher global um -0,26°C kälter als das Vorjahr: Da is nix mit „Erd-Erhitzung“ à la Habeck 🙂 Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures mit Ergänzungen

Update 30.9.2021: Hinweis: Bin übers Wochenende auf Reisen, nächstes Update am 4.10.2021.

Update 29.9.2021: Mit La Niña in Herbst und Winter auf der NH. Zugspitze: Wintereinbruch mit Schneefall – Panorama-Webcam. CFSv2 weiter mit weissen Weihnachten in Europa. La Palma: Lavastrom erreicht in der Nacht das Meer – spektakuläres Video. NOAA-Hurricane-Center: Hurrikan „SAM“ zieht ähnlich wie „LARRY“ Richtung Bermuda und Neufundland.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Hurrikan-Prognosen rechnen am 29.9.2021 mit einem ähnliche Zugweg des Major Hurricans „SAM“ (rechts), wie ihn Major Hurricane „LARRY“ (links) Anfang September 2021 Richtung Bermuda und Neufundland nahm. Mal sehen, ob SAM auch Schneebomben auf Grönland wirft wie LARRY… Quelle: NOAA Hurricane Center
Zum Vergrössern anklicken. Erst in der Nacht zum 29.9.2021 erreichte der Lavastrom des Vulkans auf der Kanareninsel La Palma das Meer. Experten hatten schon früher damit gerechnet, dass die Lava des am 19.9.2021 im Süden der Insel ausgebrochenen Vulkans Cumbre Vieja ins Meer strömt. „Die Vulkaninsel war am Dienstag (28.9.) zum Katastrophengebiet erklärt worden. Bisher wurden fast 600 Gebäude von der glühend heißen Masse zerstört. Die Zahl der Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, ging leicht zurück auf 5600, nachdem einige Bewohner wieder zurückkehren durften. Die Schäden belaufen sich Schätzungen der Regionalregierung zufolge auf mehrere Hundert Millionen Euro.“ Quelle: WO-Video mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells NOAA/CFSv2 rechnen weiter zu Weihnachten 2021 mit einer extrem winterlichen Wetterlage und mit einer Schneebedeckung von Sibirien über Mittel- und Westeuropa bis nach Portugal. Quelle: CFS-Prognosen Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der Winter ist mit Schneefall zurück auf der Zugspitze am 29.9.2021. Die aktuellen Schneehöhen findet man hier. Quelle: Panorama-Webcam Zugspitze
Zum Vergrössern anklicken. La Niña ist da: Die Temperaturen der Meeresoberfläche im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik weichen am 28.9.2021 erstmals nach dem NH-Frühjahr 2021 wieder mindestens um -0,5°C oder mehr vom Mittel ab und werden im Oktober 2021 solche Monatswerte ereichen. Die globalen Temperaturen folgen dem ENSO-Abwärtstrend zeitversetzt um etwa drei bis vier Monate. Quelle: CDAS Ocean Analysis

Update 28.9.2021: ZDF – Zu wenig Wind: Anteil der Ökoenergie in Deutschland sinkt – Tipps zur Vorsorge bei grossflächigem Stromausfall – Katastrophenschutz-Aktionstag am 2.10.2021 auf dem Münsterplatz in Bonn. GFS: Der Herbst kommt mit Bodenfrost und Schnee. Strat.-Modelle mit kräftigem Polarluftvorstoss nach Mitteleuropa. Analyse: Nordsee ungewöhnlich kalt im September 2021.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Abweichungen der Meeresoberflächentemperaturen (SSTA) zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 in der Nordsee und in der Ostsee vom 1. bis 25.9.2021. Während nur kleine Teile der Ostsee unterkühlt sind (rechts, blaue Farben), sind grosse Teile der Nordsee teils bis unter -5°C Abweichung kräftig unterkühlt (links, blaue und lila Farben): „Erd-Erhitzung“ à la Habeck 🙂 Das bedeutet deutlich geringere Erwärmung der polaren Luftmassen, die von NW über die Nordsee nach Mitteleuropa strömen… Quelle: NOAA-Reanalyse-Tool
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 27./28.9.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 4.10.2021 einen für die Jahreszeit schon wieder über der Arktis recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein kräftiger Trog liegt um den 4.10.2021 über West- und Mitteleuropa, während blockierende Hochs über dem Nordatlantk und über Osteuropa liegen. Mit einer nordwestlichen Strömung werden kalte Meeres-Luftmassen aus dem Raum Grönland nach Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die in den höheren Lagen im Alpenraum und im Südschwarzwald bis in Lagen unter 1000m als Schnee fallen können. Eine ähnliche Prognose der beiden Modelle für den Wahlsonntag, 26.9.2021 traf allerdings nicht ein. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 28.9.2021 rechnen mit Bodenfrost am 30.9. (links) und am 1.10.2021 (Mitte) in der Südhälfte Deutschlands sowie weiter mit Schnee im Süden um den 4.10.2021 (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 gab es zu wenig Wind in Deutschland, so dass der Anteil der Ökoenergie bei der Stromerzeugung gegenüber den Vorjahr gesunken ist. Es gibt aktuelle Tipps, wie man sich auf einen Stromausfall vorbereiten sollte, der schon im kommenden Herbst und Winter besonders hart treffen kann. Katastrophenschutz-Aktionstag am 2.10.2021 auf dem Münsterplatz in Bonn. Quelle: ZDF-Text S. 130

Update 27.9.2021: GFS rechnet mit kräftigen und andauernden Schneefällen in Süddeutschland ab dem kommenden Wochenende – OP-Hauptlauf mit kräftigen Herbst- und Winterphantasien. Übrigens: Europa steigt wieder auf Kohle um, um den trostlosen Winter zu überstehen. NOAA- und BOM-Analyse: La Niña entwickelt sich prächtig unter Wasser. Septembergewitter mit Überflutungen in Bayern und Thüringen – Video.

Zum Vergrössern anklicken. Vorboten des Herbstes. Quelle: WO-Video Blitzschow Bayern mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analysen von NOAA (links) und BOM (rechts) sind sich am 27.9.2021 einig: La Niña entwickelt sich prächtig unter Wasser im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik: Die Erde kühlt seit 2016 weiter ab bis weit ins Jahr 2022. Quellen: NOAA-ENSO-Wochenbericht und 4-month sequence of Pacific Ocean Equatorial temperature anomaly cross sections mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 27.9.2021 rechnen mit einer kräftigen Abkühlung zum Monatswechsel und auch bis Mitte Oktober. Dabei sollen vor allem im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über KÖLN überwiegend deutlich unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) fallen. Auch das ENS-Mittel (fette weisse Linie) liegt überwiegend unter dem Mittel, allerdings nicht so kräftig wie der OP-Hauptlauf. Quelle: GFS/ENS-Prognosen T850 und Niederschläge
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 27.9.2021 ab dem kommenden Wochenende mit aufkommenden und mehrere Tage andauernden kräftigen Schneefällen in Süddeutschland und im Alpenraum. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland

Update 26.9.2021: GFS: Kräftiger Abkühlungstrend in Europa – Ex-Hurrikan „SAM“ zieht als Herbsttief über Schottland nach Noddeutschland.

Zum Vergrössern anlicken. Die GFS-Prognosen vom 26.9.2021 rechnen damit, dass der aktuelle Major-Hurricane „SAM“ als Ex-SAM um den 6.10.2021 im Seegebiet südlich von Neufundland liegt (links), dann bis zum 9.10.2021 als Sturmtief weiter Richtung Schottland zieht (Mitte) und um den 12.10.2021 deutlich abgeschwächt über Norddeutschland liegt (rechts). Quelle: GFS-Prognosen Zugbahn Ex-SAM
Zum Vergrössern anklicken. Der GFS-Sieben-Tage-Trend (Prognose-Tag 7 minus Prognosetag 1) zeigt am 26.9.2021 bei den 2m-Temperaturen eine kräftige Abkühlung in grossen Teilen Europas und besonders auch in Deutschland (blaue/lila Farben): Der Herbst kommt. Quelle: GFS-2mTrend-Prognosen Europa

Update 25.9.2021: „Erd-Erhitzung“ à la Habeck: August 2021 global viel kälter als 2020 – Wer grün wählt, wählt die Erderhitzungs-Lüge. ARD: US-Stromversorger schuld an Kalifornienfeuer 2020 – nicht die „Erd-Erhitzung“. Satellitendaten von UAH: Globale Abkühlung von Januar 2016 bis August 2021.

Zum Vergrössern anklicken. Die unverfälschten globalen Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) zeigen einen linearen negativen Temperaturtrend vom 1.1.2016 bis zum 31.8.2021 sowohl bei den globalen Daten (land/ocean) als auch nur über Land. Da is nix mit „Erd-Erhitzung“ à la Habeck 🙂 Quelle: WFT Charts UAH 6.0
Zum Vergrössern anklicken. Es war die Nachlässigkeit eines US-Stromversorgers, nicht die „Erd-Erhitzung“, die den verheerenden Waldbrand („Zogg-Fire“) in Kalifornien 2020 auslöste. Und das dürfte nicht der einzige gewesen sein… Quelle: ARD-Text S. 136
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der globalen 2m-Temperaturen zeigt eine deutliche Abkühlung im August 2021 im Vergleich zum August 2020 vor allem auf der Nordhalbkugel (blaue Farben): Da is nix mit „Erd-Erhitzung“ à la Habeck 🙂 Man könnte es auch so formulieren: Wer grün wählt, wählt die Erhitzungs-Lüge einschliesslich teurer Energie mit Stromausfällen samt einer fleischlosen Zukunft. Quelle: Climate4you globale Temperaturen August Vergleich

Update 24.9.2021: Prognosen: Antarktis bleibt eisig unterkühlt – Haupttreiber der globalen Abkühlung seit 2016? GFS mit Einwinterung auf der Zugspitze in der kommenden Woche. NOAA-Prognose: Tropischer Sturm (TS) „SAM“ wird zum Major Hurricane (M). La Palma: Vulkanausbruch mit Aschefall und Lavaströmen dauert an – Video. CFSv2 mit weissen Weihnachten von Sibirien bis Portugal.

Zum Vergrössern anklicken. Die naturgemäss noch sehr unzuverlässigen Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells NOAA/CFSv2 rechnen zu Weihnachten 2021 mit einer extrem winterlichen Wetterlage (links) mit einer Tiefdruckrinne von der Arktis bis nach NW-Afrika und mit einer Schneebedeckung von Sibirien über Mittel- und Westeuropa bis nach Portugal (rechts). Quelle: CFSv2-Prognosen Schneedecke Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der seit dem 19.9.2021 andauernde Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma dauert mit Lavaströmen und Ascheniederschlag auch am 24.9.2021 weiter an. Quelle: wie oben
Zum Vergrössern anklicken. Nach einigen Tagen geringer Aktivitäten im Nordatlantik erwartet NOAA am 24.9.2021 die Entwicklung des Tropischen Sturms (TS) „SAM“ in den kommenden Tagen zum Hurrikan (H) und zum Hurrikan Kat 3-5 (M). Nach den bisherigen Berechnungen wird die Karibik nur gestreift. Der Höhepunkt der jährlichen Hurrikansaison von 1.6. bis 30.11. um den 10. September ist überschritten und fiel in diesem Jahr überraschend schwach aus. Die Accumulated Cyclone Energy (ACE) ist in der Hurrikansaison bis zum 23.9.2021 mit 112% nur wenig über dem Durchschnitt, obwohl wegen „La Niña“ eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Saison mit bis zu 140% ACE erwartet wurde. Quelle: NOAA Hurricane Center
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 24.9.2021 rechnen für die kommende Woche mit einer Einwinterung und Schneefällen auf der Zugspitze (links). Ursache ist ein von Westen heranziehender kalter Trog des Polarwirbels in rund 16km Höhe (100hPa, rechts), mit dem zum Monatsende von NW zunehmend kalte Meeresluftmassen herangeführt werden sollen. Quellen: WO/GFS Wettertrend Zugspitze und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS Prognosen vom 24.9.2021 für die Temperaturen in der Antarktis (links) rechnen mit Temperaturen bis zu -67°C. Die Sieben-Tage-Prognosen vom 23.9.2021 (rechts) rechnen dabei mit verbreitet negativen Abweichungen zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 sowohl in der Antarktis selbst als auch auf den umgebenden überdurchschnittlich vereisten Meeresflächen. Die Antarktis könnte der grösste Antreiber der seit 2016 einsetzenden globalen Abkühlung sein. Quellen: Wetter Antarktis und GFS-Siebentage-Prognosen TA2m Antarktis mit Ergänzungen

Update 23.9.2021: Analyse: Erneut Bodenfrost im Süden und im Westen – in NRW vierter Tag in Folge. Prognose: GFS bleibt bei Starkschneefall im Süden zum Monatswechsel. CFS: Schnee bis ins deutsche Tiefland schon Mitte Oktober? Vulkan auf La Palma weiter aktiv – Livecam. Globale Abkühlung: CFSv2 weiter mit eisiger La Niña bis ins NH-Frühjahr 2022.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen NOAA/CFSv2-Prognosen vom 23.9.2021 rechnen weiter mit kräftigen La Niña-Bedingungen im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik bis ins NH-Frühjahr 2022. Dadurch wird die Erde bis weit ins kommende Jahr weiter abkühlen wie schon seit 2016. Da is seit fast sieben Jahren nix mit „Erd-Erhitzung à la Habeck“ 🙂 Quelle: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen


Zum Vergrössern anklicken. Die Live-Cam zeigt den Lava-Strom des Vulkans Cumbre Vieja (alter Gipfel) am 23.9.2021 auf der Kanareninsel La Palma. Quelle: Livecam

Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen des experimentellen numerischen Langfristmodells NOAA/CFSv2 rechnen am 23.9.2021 mit Schneefall bis ins deutsche Tiefland schon Mitte Oktober 2021. Quelle: CFS-Prognosen Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 23.9.2021 bei einem kräftigen Wintereinbruch mit Starkschneefall bis zu einem halben Meter Neuschnee in sechs Stunden im Alpenraum um den 30.9.2021 (links), dazu kommen leichte Schneefälle im Erzgebirge (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Auch in der Nacht zum 23.9.2021 gab es im Süden (links) und im Westen erneut Bodenfrost, in NRW am vierten Tag (rechts). Quellen: WO-Bericht Bodenfrost und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 22.9.2021: Analyse: Bodenfrost im Süden und im Westen – in NRW dritter Tag in Folge.

Zum Vergrössern anklicken. Auch in der Nacht zum 22.9.2021 gab es im Süden (links) und im Westen erneut Bodenfrost, in NRW am dritten Tag in Folge. Quellen: WO-Bericht Bodenfrost und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 21.9.2021: Analyse: Bodenfrost in Deutschland – zweiter Tag in NRW. Modelle mit pünktlichem Herbststurm über Norddeutschland am 23.9.2021. GFS mit kräftigem Wintereinbruch zum Monatswechsel.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 21.9.2021 mit einem kräftigen Wintereinbruch und verbreiteten Schneefällen im Alpenraum zum Monatswechsel. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet am 21.9.2021 mit einem pünktlichen Herbststurm am 23.9.2021 über Norddeutschland. Dabei sollen in rund 1500m (50hPa) Windstärken bis zu 10 Bft. auftreten, in tieferen Lagen stürmischer Wind um 8 Bft. mit Sturmböen um 9 Bft. Quelle: ECMWF-Prognosen Sturm Europa
Zum Vergrössern anklicken. Hoch „Kerstin“ hat in der Nacht zum 21.9.2021 ersten Bodenfrost vor allem in der Mitte Deutschlands gebracht (links). In NRW ist es schon die zweite Nacht in Folge (Mitte und rechts). Morgen, am 22.9.2021 um 21.21 Uhr MESZ beginnt der kalendarische Herbst. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen

Update 20.9.2021: Zugspitze: Der Winter im Frühherbst ist mit Frost und Schnee zurück – Panorama-Webcam. Übrigens: Wind- und Solarstrom heute in Deutschland zusammen nur 14,7% – Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2021: Kohle wichtigster Energieträger. Windarmes Frühjahr führt zu 21 % weniger Strom aus Windkraft. Arktis: Meereisflächen im Minimum auf 12-Jahres-Hoch. Hoch „Kerstin“ kommt mit Bodenfrost – zum Wahlwochenende milder. Aktuell: Schneefälle in den Alpen bis auf 1300m runter.

Zum Vergrössern anklicken. Seit gestern, 19.9.2021 sind einige Pässe in der Schweiz wegen Schnee gesperrt. „Die Wetterfront zieht nun ostwärts und kommt zugleich noch etwas weiter nach Norden voran. Dann fällt auch in den Gipfellagen der Allgäuer Alpen und später auch in den Bayerischen Alpen Schnee. Schnee gibt es in den Hochlagen der Alpen im September häufiger. Ungewöhnlich ist jedoch, dass es bis 1300 Meter hinab geschneit hat.“ Quelle: WO-Bericht: Schnee bis auf 1300m
Zum Vergrössern anklicken. Während die GFS-Prognosen vom 17.9.2021 noch Schneefälle in Süddeutschland zum Wahlwochenende rechneten (links), sehen die Rechnungen vom 20.9.2021 stattdessen nur noch Regen (rechts) in Süddeutschland am 26.9.2021. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Fronen-Prognose vom 20.9.2021 rechnet mit einer Ausweitung des Atlantikhochs „Kerstin“ nach Mitteleuropa (links). Unter Hochdruck und klaren Nächten soll es vor allem in der Südhälfte Deutschlands verbreitet Bodenfrost geben (rechts). Quellen: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach überraschend geringen Verlusten seit Mitte Juli 2021 sind die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) am 20.9.2021 im laufenden Fünf-Tage-Mittel mit rund 4,7 Millionen km² auch im jährlichen Tiefpunkt weiter auf einem Zwölfjahreshoch und liegen weiter über dem Mittel 2011-2020 im erweiterten Durchschnittsbereich von zwei Standardabweichungen vom Mittel (hellgraue Fläche): Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Übrigens: Um den 12. September 2021 wurde der jährliche Tiefpunkt der sommerlichen arktischen Eisschmelze erreicht und das Meereis wächst wieder… Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Chart
Zum Vergrößern anklicken. Der Wind- und Solarstromanteil in Deutschland wird heute, 20.9.2021 bei windschwachem und nur gebietsweise sonnigem Wetter zusammen auf nur 14,7% geschätzt. Berechtigte Forderung: Sofort alle fossilen Kraftwerke abschalten…, und das Stromnetz in Europa bricht zusammen und Millionen Menschen sitzen ohne Strom da. Im Jahr 2020 war der Anteil von Wind- + Solarstrom in Deutschland mit 37,5% im Jahresmittel – bei starken jahreszeitlichen und täglichen Schwankungen – ähnlich gross wie der stabile Anteil der verlässlichen fossilen Energieträger (Kohle/Erdgas) mit zusammen 36,2%, die Kernkraft alleine hatte noch 12,5% (s. nachfolgende Grafik). „Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2021: Kohle wichtigster Energieträger. Windarmes Frühjahr führt zu 21% weniger Strom aus Windkraft.“ Quelle: ARD Teletext S. 187ff
Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik zeigt die Anteile der verschiedenen Energieträger an der Nettostromerzeugung im Jahr 2020 in Deutschland. Wind- und Solarstrom haben zusammen im Jahresmittel einen Anteil von 37,5% bei starken jahreszeitlichen und täglichen Schwankungen. Quelle: Fraunhofer Institut
Zum Vergrössern anklicken. Nach verbreiteten Schneefällen in den Alpen von Westen bis runter auf etwa 2000m ist auch die Zugspitze am 20.9.2021 bei -2°C wieder weiss. Quelle: Zugspitze Panorama-Webcam

Update 19.9.2021: In den Alpen wird es weiss – mehrere Alpenpässe in der Schweiz gesperrt – Video. Explosiver Vulkanausbruch auf der Kanareninsel La Palma – ARD-Bericht.


Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet bringt ein kleines Tief heute verbreitet von Westen Schnee in die Hochlagen der Alpen bis um 2000m. Hoffentlich findet der diesjährige Almabtrieb nicht wieder im Schnee statt wie im letzten Jahr, als bei Grenoble Ende September sogar 6000 Schafe und 100 Kühe im Schnee feststeckten. 🙂 Wegen zu viel Schnee durften die Kühe in diesem Jahr nach einem eisigen Mai 2021 in den Bayerischen Alpen erst verspätet auf die Hochalmen: „Erderhitzung à la Habeck“. 🙂 Quelle: WO-Video

Update 18.9.2021: Morgen Schnee in den Alpen – Almabtrieb wieder zu spät wie im letzten Jahr? Analyse: Grösste Meereisflächen der Westarktis/NW-Passage seit 2005.

Zum Vergrössern anklicken. Der kanadische Eischart zeigt den Anteil der Meereisbedeckung in der Westarktis/NW-Passage in der Woche um den 10.9.2021: Mit knapp 50% wird die grösste Eisbedeckung seit 2005 gezeigt, die auch grösser ist als zu Beginn der Aufzeichnungen in den Jahren 1981 und 1982. Da is auch 2021 nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Um den 12.9.2021 wurde der jährliche Tiefpunkt der arktischen Meereischmelze erreicht und wieder überschritten. Quelle: Kanada Sea Ice Charts mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS (links) und bergfex (rechts) rechnen am 18.9.2021 mit verbreiteten Schneefällen in den Alpen am 19.9.2021 bis in Höhen um 2000m. Hoffentlich findet der diesjährige Almabtrieb nicht wieder im Schnee statt wie im letzten Jahr, als bei Grenoble Ende September sogar 6000 Schafe und 100 Kühe im Schnee feststeckten. 🙂 Wegen zu viel Schnee durften die Kühe in diesem Jahr nach einem eisigen Mai 2021 in den Bayerischen Alpen erst verspätet auf die Hochalmen: „Erderhitzung à la Habeck“. 🙂 Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland und Bergfex Alpenschnee-Prognosen

Update 17.9.2021: GFS bleibt bei ungewöhnlich frühem Wintereinbruch mit Schneefall in Süddeutschland zum Wahlsonntag. Beide Strat.-Modelle mit kräftigem kaltem Trog.

Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 16./17.9.2021 zeigt bei beiden Modellen um den 26.9.2021 einen für die Jahreszeit schon wieder über der Arktis recht zentral gelegenen aber mit mehreren Trögen weit nach Süden ausgreifenden Polarwirbel. Ein kräftiger Trog, bei ECMWF ein abgeschlossenens Höhentief, liegt um den 27.8.2021 über West- und Mitteleuropa, während blockierende Hochs über dem Nordatlantk und über Osteuropa zu sehen sind. Mit einer nordwestlichen Strömung werden recht kühle Meeres-Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die am Wahlsonntag in den höheren Lagen im Alpenraum und im Südschwarzwald bis in Lagen unter 1000m als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt seit dem 11.9.2021 auch am 17.9.2021 bei Starkschneefall in Süddeutschland am Wahlwochenende. Dabei sollen nun schon in der Nacht zum Samstag, 25.9.2021 starke Schneefälle einsetzen (links), die bis zum Wahlsonntag, 26.9.2021 andauern (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland

Update 16.9.2021: Analyse: Erste Septemberhälfte in Deutschland wärmer als der kalte August. GFS-Prognose: Zweite Septemberhälfte in grossen Teilen Europas deutlich kälter. GFS bleibt bei ungewöhnlich frühem Wintereinbruch mit Schneefall in Süddeutschland zum Wahlsonntag. WO-Bericht: Ex-Larrry mit mehr als ein Meter Schnee in 24 Stunden auf Grönland – früher Schnee auch in Finnland.

Zum Vergrössern anklicken. Während Ex-Larry auf Grönland binnen 24 Stunden bis zu 130cm Schnee abgeworfen hat, hat es auch in Finnland von Lappland bis zur Partnerstadt von Leverkusen, der nördlichsten Grossstadt der EU am Bottnischen Meerbusen – OULU – teils kräftig geschneit. Quelle: WO-Bericht
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon an den Vortagen bleibt GFS auch am 16.9.2021 bei einem ungewöhnlich frühen Wintereinbruch mit Schneefall in Süddeutschland zum Wahlsonntag, 26.9.2021. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen vom 16.9.2021 rechnen für die kommenden sieben Tage mit einer deulichen Abkühlung in grossen Teilen Europas. Dabei soll das Mittel der 2m-Temperaturen in Deutschland rund -0,4°C unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen (links). Zum weltweit seit 1.1.2021 gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (s.u.) beträgt die Abweichung im September in Deutschland dann -0,7°C. Der Sieben-Tage-Trend (Prognosetag 7 minus Prognosetag 1) soll in Deutschland bei rund -4,2°C liegen (rechts). Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Hinweis an den DWD: Der Zeitraum 1961-1990 wurde als Klimanormalperiode bereits 2015 ausdrücklich abgeschafft. „Als Standardbezugszeitraum für langfristige Klimabewertungen wurde jedoch der Zeitraum 1961 bis 1990 beibehalten.“ Quelle: GFS-Prognosen T2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der zuverlässigen Wetterseite von Bernd Hussing zeigt die erste Septemberhälfte in Deutschland (links) mit einer Durchschnittstemperatur von 16,69°C wärmer als den gesamten kalten August mit 16,36°C (rechts). Quelle: Analyse Wetter Deutschland

Update 15.9.2021: GFS bleibt bei Wintereinbruch mit Schnee in Süddeutschland zur Bundestagswahl. Arktis: Meereisflächen wachsen wieder auf hohem Niveau – jährlicher Tiefpunkt überschritten. Screenshot von Chris Frey: Ex-Larry bei der schneereichen Arbeit auf Grönland. Auch ECMWF bleibt bei „Arctic Outbreak“ zum Wahlwochenende.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Strat.-Prognosen (links, 14km, 150hPa) vom 4.9.2021 rechnen weiter mit einem Ausbruch polarer Luftmassen zum Wahlwochenende 25./26.9.2021: Zwischen einem kräftigen blockierenden Hoch über dem Nordmeer und einem kräftigen Höhentief über Moskau mit einem ebenso kräftigen Trog bis Mitteleuropa werden hochreichende Polarluftmassen aus Nordrussland nach Südwesten geführt, die am 25.9.2021 mit Temperaturen in 1500m (850hPa) bis zu -10°C unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 über Polen liegen sollen (rechts). Bei Eintreffen dieser extremen Wetterlage ist auch in Deutschland am Wahlwochenende mit Schneefällen bis unter 1000m zu rechnen. Quellen: ECMWF-Strat.-Analysen/Prognosen FU Berlin und WZ/ECMWF-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Schöner Screenshot von Chris Frey (danke) vom 12.9.2021: Ex-Hurrikan „Larry“ wie erwartet mit Schneemassen über Grönland. 🙂 Quelle: E-Mail
Zum Vergrössern anklicken. Die Meereisflächen (extent/Ausdehnung) in der Arktis haben ihren diesjährigen Tiefpunkt mit 4,81 Millionen km² am 11., 12. und 13.9.2021 (rechts) überwunden und wachsen am 14.9.2021 (links) wieder auf 4,87 Millionen km². Der Tiefpunkt (links, rote Linie) liegt im grauen Bereich des erweiterten Durchschnitts (+/-2 STD) und damit deutlich über einigen Vorjahren: Da is auch 2021 nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Quelle: AWI-Meereisportal
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 15.9.2021 rechnen weiter mit einem Temperatursturz (nur) im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie, links) in Garmisch-Partenkirchen zur Bundestagswahl am 26.9.2021 sowie mit Schneefall (rechts). Quelle: GFS/ENS-Prognosen T850 und Schneehöhen

Update 14.9.2021: Ex-Larry mit 17 Milliarden Tonnen Schneebomben auf Grönland – starkes Wachstum der Eismassen. Analyse: Es gibt keine Zunahme der globalen Hurrikanaktivität seit Beginn der Messungen 1980. Nun auch GEM mit massivem „Arctic Outbreak“ nach Ost- und Mitteleuropa um den 24.9.2021. GFS bleibt bei ungewöhnlich frühem Wintereinbruch mit Starkschneefall in Süddeutschland zum Wahlwochenende.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon am 11.9.2021 rechnet GFS auch am 14.9.2021 weiter mit einem ungewöhnlich frühen Wintereinbruch und Starkschneefall in Süddeutschland zum Wahlwochenende 25./26.9.2021. Eine Warnung vor den erderhitzten GRÜNEN von Petrus…? 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon ECMWF am 12.9.2021 rechnet nun auch GEM am 14.9.2021 mit einem massivem Ausbruch polarer Luftmassen („Arctic Outbreak“) nach Ost-und Mitteleuropa in der dritten Septemberdekade. Dabei sollen verbreitet in rund 1500m (850hPa) Temperaturen bis zu -12°C Abweichung zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 auftreten (rechts), die sich mit Temperaturen um -25°C in rund 5500m (500hPa) mit einem Höhentief nach Südwesten verlagern (links) und auch in Deutschland in höheren Lagen Schneefälle auslösen können. Quelle: WZ/GEM-Prognosen Wetterlage Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt die Anzahl der globalen Hurrikane (oben, Kat. 1-5) und die Anzahl der globalen „Major Hurricanes“ (unten, Kat. 3-5) seit Beginn der Messungen 1980 bis August 2021 im laufenden 12-Monats-Mittel. Während die Anzahl der globalen Hurrikane aller Kategorien nach den 1990er Jahren eine leicht fallende Tendenz aufweist, bleiben die „Major Hurricanes“ in den letzten 40 Jahren nahezu unverändert: Die angebliche Zunahme der globalen Hurrikanaktivität ist ein grünes Klima-Gruselmärchen zum FFF-Kinder-Erschrecken. 🙂 Quelle: Globale Hurrikan-Aktivität mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet hat Ex-Hurrikan „Larry“ nach kanpp 10 Milliarden Tonnen Massezuwachs durch Schneemassen am 12.9.2021 auch am 13.9.2021 erneut mit einer Schneebombe von knapp 8 Milliarden Tonnen für einen ungewöhnlich hohen überdurchschnittlichen Massezuwachs in der neuen Saison seit 1.9.2021 geführt (unten, blaue Linie). Weitere starke Schneefälle sind zu erwarten. Ein guter Start in die neue Grönlandeis-Saison 2021/22 nach einer guten Saison 2020/21 mit einem kräftigen Eiswachstum: Da is auch 2021 wieder nix mit Grönlandeisschmelze à la Rahmstorf mit Abschwächung des Golfstroms. 🙂 Quelle: DMI Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen

Update 13.9.2021: ECMWF mit massivem „Arctic Outbreak“ nach Ost- und Mitteleuropa im September. Ex-Larry mit 10 Milliarden Tonnen Schneebombe auf Grönland. ZDF: Kohle löst Windkraft als grössten Energieerzeuger im ersten Halbjahr 2021 ab. CFSv2: Globale Abkühlung durch kräftige La Niña bis ins NH-Frühjahr 2022.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen NOAA/CFSv2-Prognosen vom 13.9.2021 rechnen nun stärker als zuvor mit kräftigen La Niña-Bedingungen im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik bis ins NH-Frühjahr 2022. Dadurch wird die Erde bis weit ins kommende Jahr weiter abkühlen wie schon seit 2016. Da is seit fast sieben Jahren nix mit „Erd-Erhitzung à la Habeck“ 🙂 Quelle: NOAA/CFSv2-ENSO-Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Grüner Traum geplatzt: Sicherer Kohlestrom löst unsicheren Windstrom wieder ab. Quelle: ZDF-Text S. 130
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet hat Ex-Larry am 12.9.2021 eine knapp 10 Milliarden Tonnen (10Gt/10 Gigatonnen) schwere Schneelast aufs Grönlandeis geworfen (blaue Linie unten). Ein guter Start in die neue Grönlandeis-Saison 2021/22 nach einer guten Saison 2020/21 mit einem kräftigen Eiswachstum: Da is auch 2021 wieder nix mit Grönlandeisschmelze à la Rahmstorf mit Abschwächung des Golfstroms. 🙂 Quelle: DMI Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF12 rechnet am 12.9.2021 mit einem massivem Ausbruch polarer Luftmassen („Arctic Outbreak“) nach Ost- und Mitteleuropa um den 22.9.2021. Dabei sollen verbreitet in rund 1500m (850hPa) Temperaturen bis zu mehr als -12°C Abweichung zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 auftreten (links), die sich mit Temperaturen um -5°C westwärts verlagern (rechts) und auch in Deutschland in höheren Lagen Schneefälle auslösen können. Quelle: ECMWF-Prognosen TA850 Europa

Update 12.9.2021: CFS bleibt bei früher Einwinterung mit verbreiteter Schneedecke in NO-Europa in der kommenden Woche – früher Winter in Europa?

Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen des experimentellen numerischen NOAA-Wettermodell CFSv2 rechnen am 12.9.2021 mit einer frühen Einwinterung in grossenTeilen Europas. Bereits Mitte Oktober (links) soll in Teilen West- und Mitteleuropas Schnee liegen. Während im November 2021 grosse Teile Ost- und Mitteleuropas unter einer Schneedeccke liegen (Mitte), soll es schon Anfang Dezember 2021 (rechts) eine durchgehende Schneedecke von Sibirien bis Spanien geben. Wer glaubt, dass es das so früh im Dezember noch nicht gegeben hat, sollte sich an den Dezember 2010 erinnern… Quelle: CFSv2-Prognosen Schneedecke Europa
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon an den Vortagen bleibt das experimentelle numerische amerikanische NOAA-Wettermodell CFSv2 auch am 12.9.2021 bei einer früh einsetzenden Einwinterung mit verbreiteter Schneedecke in grossen Teilen Nord- und Nordosteuropas von NW-Sibirien über Nordrussland und Finnland bis Südschweden und Südnorwegen in der kommenden Woche. Quelle: CFSv2-Prognosen Schneedecke Europa

Update 11.9.2021: Überflutungen durch Starkregen in Teilen Deutschlands. Frühstart in die Skisaison: Erste Gletscher-Skipisten in SÖLDEN zwei Monate früher als geplant offen. GFS: Ex-Hurrikan „Larry“ bringt Hochdrucklage und trockene Nordhälfte Deutschlands bis Ende September – Früher Wintereinbruch mit Starkschneefall im Alpenraum.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 11.9.2021 mit einem frühen Wintereinbruch und starken Schneefällen im Alpenraum und auch in Süddeutschland ab dem 25.9.2021. Dabei kann die Schneefallgrenze zeitweise deutlich unter 1000m fallen: Bundestagswahlen in Deutschland Ende September im Schnee durch „Erderhitzung à la Habeck“…? 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Süddeutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 11.9.2021 mit wenig Niederschlag bis Ende September in der Nordhälfte Deutschlands (rechts). Ex-Hurrikan „Larry“ soll am 15.9.2021 südlich von Grönland liegen (links) und auf seiner Vorderseite durch Warmluftzufuhr eine umfangreiche und nachhaltige Hochdruckzone von den Azoren über GB, Mitteleuropa und Skandivavien bis ins arktische Meer aufbauen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Wetterlage Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die schneereichen Monate seit Mai 2021 und die niedrigen Temperaturen im August 2021 haben in den Hochlagen der Alpen zu einem um zwei Monate vorzeitigen Start in die Skisaison 2021/22 geführt: „Erderhitzung à la Habeck“. 🙂 Quelle: WO-Bericht Skisaison Sölden eröffnet mit Ergänzungen

Update 10.9.2021: GEM und CFS mit früher Einwinterung und Schneedecke in NO-Europa.

Zum Vergrössern anklicken. GEM (links) und CFS (rechts) rechnen am 10.9.2021 mit einer frühen Einwinterung und mit einer Schneedecke in NO-Europa um den 19.9.2021. Zwischen einem Hoch über Nordskandinavien und einem Tief bei Moskau hat sich eine kaltes Höhentief mit Temperaturen bis zu -30°C in rund 5500m (500hPa) entwickelt (links), dass über NW-Russland verbreitet Schneefälle auslöst, die zur Ausbildung einer frühen Schneedecke führen sollen (rechts). Quellen: WZ/GEM-Prognosen Wetterlage Europa und CFS-Prognosen Schneedecke Europa

Update 9.9.2021: Arktis: Meereisflächen weiter auf 12-Jahres-Hoch.

Zum Vergrössern anklicken. Nach überraschend geringen Verlusten seit Mitte Juli 2021 sind die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) am 9.9.2021 im laufenden Fünf-Tage-Mittel mit rund 5 Millionen km² weiter auf einem Zwölfjahreshoch knapp vor 2010 und liegen auch weiter über dem Mittel 2011-2020 im erweiterten Durchschnittsbereich von zwei Standardabweichungen vom Mittel (hellgraue Fläche): Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Übrigens: Mitte September ist der jährliche Tiefpunkt der sommerlichen arktischen Eisschmelze erreicht und das Meereis wächst wieder… Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Chart

Update 8.9.2021: DWD: Tief „Quilian“ vertreibt den Spätsommer mit Gewittern. Modelle nun einig: Ex-Hurrikan „LARRY“ zieht zum Wochenende nach Grönland. GFS mit fallenden Temperaturen.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen rechnen am 8.9.2021 mit einer kräftigen Abkühlung ab dem kommenden Wochenende. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über KÖLN von spätsommerlichen Werten sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) auf das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) fallen und vor allem im OP-Hauptlauf vorläufig und teils deutlich darunter bleiben. Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge
Zum Vergrössern anklicken. Auch das Hurricane-Center rechnet am 8.9.2021 mit Hurrikan „LARRY“ mit Zugrichtung östlich Bermuda am 9.9.2021, immer noch als Hurrikan (H) am 11.9.2021 bei Neufundland und bereits am 12.9.2021 als Sturmtief (S) vor Südgrönland. Quelle: NOAA Hurricane Center
Zum Vergrössern anklicken. Nach einigem Hin und Her sind sich die Wettermodelle von ECMWF, GFS und DWD (von links nach rechts) am 8.9.2021 in ihren Prognosen nun einig: Ex-Hurrikan „LARRY“ zieht bis zum kommenden Wochenende von Neufundland vor die Südspitze Grönlands und löst dort beim Aufeinandertreffen subtropischer Luftmassen mit Polarluftmassen Schneemassen auf Grönland aus. Quelle: ECMWF/GFS/DWD-Prognosen Zugbahn LARRY
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose rechnet am 8.9.2021 mit Tief „Quilian“ über Westeuropa (links), dessen Fronten ab 9.9.2021 mit ersten Gewittern (rechts) und Abkühlung auch auf Deutschland übergreifen und den warmen Spätsommer beenden. Quelle: WO/DWD-Frontenprognose Europa und WO-Unwetterwarnungen Deutschland

Update 7.9.2021: Folgen auf einen kalten Mai ein kühler Herbst und ein kalter Winter mit einem besonders eisigen Februar?

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Temperaturabweichungen zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa im Februar nach den 10 kältesten Maimonaten in Deutschland nach 1945 im Vorjahr, zu denen auch der Mai 2021 in Deutschland gehört: Statistisch ist also ein eisiger Februar 2022 in grossen Teilen Europas zu erwarten. Siehe dazu auch: Prelim. Winter Outlook Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Europa Herbst
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Temperaturabweichungen zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa im Herbst nach den 10 kältesten Maimonaten in Deutschland nach 1945, zu denen auch der Mai 2021 in Deutschland gehört: Statistisch ist also ein kühler Herbst 2021 in der Westhälfte Europas zu erwarten. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Europa Herbst
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt die Temperaturabweichungen zum veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 in Europa im Dezember (links) und im Winter (rechts) nach den 10 kältesten Maimonaten in Deutschland nach 1945, zu denen auch der Mai 2021 in Deutschland gehört. Statistisch ist also ein kalter Winter 2021/22 in grossen Teilen Europas zu erwarten. Hinweis: Auf die Skalierung hat der Nutzer des NOAA-Tools keinen Einfluss. Für die Winter erfordert das Tool die Jahres-Eingabe des letzten Wintermonats, also des Februars. Quelle: NOAA-Reanalyse TA2m Europa

Update 6.9.2021: GFS-Prognose: Ex-Hurrikan „Larry“ zieht als Sturmtief Richtung Azoren und Biskaya mit Kaltluftausbruch über Europa. Neue Variante: Ex-Larry zieht nach Grönland und bringt dort Massen von Schnee.

Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 6.9.2021 in einer neuen Variante mit der „Schallplatte“ von Ex-Hurrikan „LARRY“ am 11.9. im Seegebiet vor Neufundland (links), die sich bereits am 12.9.2021 vor Südgrönland befinden soll (links), wobei es ab 11.9.2021 einen Temperatursturz in grossen Teilen Grönlands bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-20210 geben soll (rechts). Bei den grossen Temperaturgegensätzen zwischen den von Ex-Larry mitgeführten subtropischen Luftmassen und der eisigen Polarluft werden starke und anhaltende Schneefälle mit erheblichem Massezuwachs beim Grönlandeis erwartet (links). Quellen: WO/GFS-Prognosen Zugbahn Larry und WZ/GFS-Prognosen TA 850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS06 rechnet am 6.9.2021 in einer neuen Variante mit der „Schallplatte“ von Ex-Hurrikan „LARRY“ am 11.9.2021 im Seegebiet vor Neufundland (links), die sich bereits am 12.9.2021 vor Südgrönland befinden soll (rechts). Es ist damit zu rechnen, dass die mitgeführten subtropischen Luftmassen beim Vorstoss in die Polarluft Massen von Schnee auf Grönland werfen werden. Quelle: GFS-Prognosen Zugbahn Ex-Larry
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 6.9.2021 mit der „Schallplatte“ von Ex-Hurrikan „LARRY“ am 11.9.2021 im Seegebiet vor Neufundland (links), die sich am 14.9.2021 bei den Azoren zum Sturmtief entwickelt (Mitte) und bis zum 17.9.2021 weiter Richtung Biskaya zieht (rechts). Dabei entsteht mit einem nach Island wandernden Hoch eine „High over Low“-Lage, wodurch ein Kaltluftvorstoss über Nordeuropa nach Süden ausgelöst werden soll (rechts). Quelle: GFS-Prognosen Zugbahn Ex-Larry mit Ergänzungen

Update 5.9.2021: GFS mit kräftigen Herbst-Phantasien im OP-Hauptlauf. Eine kühle Septembernacht mit Bodenfrost auf dem Brocken und kurz vor Bodenfrost in NRW. ECMWF-Prognose: Ex-Hurrikan „Larry“ zieht als Sturmtief Richtung Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognosen vom 5.9.2021 rechnen mit der „Schallplatte“ von Ex-Hurrikan „Larry“ am 11.9.2021 im Seegebiet bei Neufundland (links) und drei Tage später als Sturmtief westlich der Britischen Inseln. Dabei greift Ex-Larry in das europäische Wetter mit Warmluftzufuhr auf seiner Vorderseite und den Aufbau eines Hochs über Osteuropa ein. Das Hurricane-Center schreibt heute: „Maximum sustained winds are near 120 mph (195 km/h) with higher gusts. Larry is a category 3(major) hurricane on the Saffir-Simpson Hurricane Wind Scale…“ Quelle: ECMWF-Prognosen Wetterlage Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 5.9.2021 eine kühle Septembernacht mit verbreitet einstelligen Temperaturen am Boden und Bodenfrost auf dem Brocken. In NRW (rechts) gab es in der Nacht zum 5.9.2021 am mehreren Stationen Temperaturen knapp über 0°C am Boden (5cm). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text auf S. 189 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 5.9.2021 (rechts) rechnen nach einer Spätsommerphase in der ersten Sepember-Dekade vor allem im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) mit einer deutlich kühleren zweiten Dekade. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über KÖLN unter das veraltete WMO-Mittel 1981-2010 (fette rote Linie) fallen und dort bis zum 21.9.2021 meist bleiben. Die NCEP-Prognosen vom 5.9.2021 (links) rechnen ebenfalls mit einer deutlich kühleren zweiten September-Dekade – nicht nur – in Deutschland (links, Mitte, grüne Farben). Quellen: Temperaturen Europa und GFS/ENS-Prognosen T850 und Niederschläge mit Ergänzungen

Update 4.9.2021: NASA bleibt bei global kühlender La Niña bis 2022. Arktis: Meereisflächen Anfang September 2021 auf 12-Jahres-Hoch zusammen mit 2010 – Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009.

Zum Vergrössern anklicken. Nach überraschend geringen Verlusten seit Mitte Juli 2021 sind die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) Anfang September im laufenden Fünf-Tage-Mittel mit über 5 Millionen km² auf einem Zwölfjahreshoch zusammen mit 2010 und liegen weiter über dem Mittel 2011-2020 im erweiterten Durchschnittsbereich von zwei Standardabweichungen vom Mittel (hellgraue Fläche): Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Übrigens: Mitte September ist der jährliche Tiefpunkt der sommerlichen arktischen Eisschmelze erreicht und das Meereis wächst wieder… Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Chart
Zum Vergrössern anklicken. Die NASA-ENSO-Prognosen bleiben auch im September 2021 bei global weiter kühlenden La Niña-Bedingungen bis ins Jahr 2022. Dabei sollen die Abweichungen im massgeblichen Nino-Gebiet 3.4 im äquatorialen Pazifik sogar unter -1,5°C und damit in den Bereich einer kräftigen (strong) La Niña fallen. Da is weiter nix mit „Erderhitzung“ à la HABECK. 🙂 Quelle: NASA/GMAO-ENSO-Prognosen

Update 3.9.2021: GFS: Nach September-Spätsommer kommt Temperatursturz. NOAA-Prognose: „LARRY“ wird zum Major-Hurricane und zieht Richtung BERMUDA.

Zum Vergrössern anklicken. Das Hurricane Center sieht Hurrikan „LARRY“ heute bei 15N 40W im Nordatlantik mit rascher Entwicklung zum „Major Hurricane“ (Kat. 3 bis 5) mit Zugrichtung BERMUDA. Um den 10.9. jeden Jahres ist der Höhepunkt der Hurrikan-Saison im Nordatlantik erreicht; Ex-Hurrikane greifen oft als Sturmtiefs in den europäischen Herbst ein. Quelle: NOAA Hurricane Center
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 2.9.2021 rechnen nach einer Spätsommerwoche mit einem kräftigen Temperatursturz um den 10.9.2021 in KÖLN. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) bis zum 13.9.2021 um mehr als 15°C fallen. Das ENS-Mittel (fette weisse Linie) macht diesen Temperatursturz nicht mit und fällt lediglich ins veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie) zurück. Nach einer trockenenen Phase fallen ab dem 6.9.2021 bis zum Monatsende praktisch täglich Niederschläge (unten). Quelle: GFS/ENS-Prognosen T850 und Niederschläge

Auf einen meist kühlen und sehr nassen Sommer in Deutschland folgt statistisch oft ein noch kühlerer und in grossen Teilen Europas ebenfalls nasser Herbst.

Das zeigt jedenfalls die NOAA-Reanalyse im Mittel der zehn Jahre seit 1950, in denen die Sommertemperaturen wie 2021 um 17,9°C (+-0,3°C) in den DWD-Aufzeichnungen lagen.

Die Abweichungen im Sommer 2021 lagen laut DWD um 0,3°C über dem seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020, dies liegt im Sommer in Deutschland um 0,5°C und im Herbst um 0,3°C höher als im davor seit 2015 gültigen Klimamittel 1981-2010, was bei der Betrachtung der folgenden Grafiken bei den Abweichungen zum veralteten Klimamittel in der NOAA-Reanalyse zu beachten und abzuziehen ist.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt nach einem durchschnittlich temperierten Sommer wie im Jahr 2021 (links) in den zehn Vergleichsjahren seit 1950 mit Mitteltemperaturen ebenfalls um 17,9°C (+- 0,3°C) einen noch etwas kühleren Herbst. Statistisch ist also 2021 in Deutschland ein noch etwas kühlerer Herbst zu erwarten, wie es der Sommer 2021 ausser im Juni überwiegend ebenfalls war. Hinweis: Auf die Skalierung hat der Nutzer des NOAA-Reanalyse-Tools keinen Einfluss. Quelle: NOAA-Reanalyse-Tool

Die ausgewählten Vergleichssommer zeigen wie im Sommer 2021 in Deutschland einen deutlichen Überschuss an Niederschlägen, der sich im folgenden Herbst in grossen Teilen Europas fortsetzt, aber nicht in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt nach einem verbreitet nassen Sommer wie im Jahr 2021in den zehn Vergleichjahren mit ebenfalls verbreitet nassen Sommern einen noch verbreiteren nassen Herbst, ausgenommen im duchchnittlich nassen Deutschland. Hinweis: Auf die Skalierung hat der Nutzer des NOAA-Reanalyse-Tools keinen Einfluss. Quelle: NOAA-Reanalyse-Tool

Schauen wir zunächst auf den September 2021 in Europa.

GFS-extended rechnet am 31.8.2021 mit einem anfangs spätsommerlich warmen und trockenen, dann aber zunehmend nassen und wechselhaften September 2021 mit durchschnittlichen Temperaturen in KÖLN.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-ENSemble-Prognosen vom 31.8.2021 rechnen für KÖLN mit einem zunächst spätsommerlich warmen und trockenen September, der aber ab dem 4./5.9. zunehmend kühler und nasser wird. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) zunächst bis zum 10.9. sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) deutlich über dem veralteten WMO-Mittel 1981-20210 (fette rote Linie) liegen. Danach springt der OP-Hauptlauf mal über und mal unter das Mittel, während das ENS-Mittel meist nahe dem WMO-Mittel liegt. An fast allen Tagen sollen ab dem 5./6.9. dabei Niederschläge fallen (unten). Quelle: WZ/GFS/ENS-Prognosen T2m und Niederschläge

Das amerikanische experimentelle Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet mit durchschnittlichen Temperaturen in grossen Teilen Europas und mit Niederschlägen im unteren Durchschnittsbreich im September 2021 in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die CFSv2-Prognosen rechnen Ende August 2021 mit einem durchschnittlich temperierten September in grossen Teilen Europas (links, weisse Farben) und mit im unteren Durchschnittsbereich liegenden Niederschlägen in Deutschland (rechts, viel weiss mit etwas orange). Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m und Niederschläge Europa

Für den Herbst 2021 insgesamt rechnen die CFSv2-Prognosen in grossen Teilen Europas mit Durchschnitt bei den Temperaturen und auch bei den Niederschlägen in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die CFSv2-Prognosen rechnen am 2.9.2021 mit einem durchschnittlichen Herbst in grossen Teilen Europas. Die Abweichungen zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 sollen auch in Deutschland bei den Temperaturen ebenso im Durchschnittbereich liegen wie bei den Niederschlägen (weiss und gelb). Quelle: CFSv2-Prognosen Herbst 2021 Europa

Der DWD sieht mit den August-Prognosen einen insgesamt milden und etwas trockeneren HERBST 2021 in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Der DWD-Jahreszeitentrend von August 2021 rechnet mit einem milden (links) und etwas trockeneren (rechts) Herbst 2021 in Deutschland, wobei die Niederschläge unsicherer sind (schraffierte Flächen). Quelle: DWD-Jahreszeitentrend

Das erste Halbjahr 2021 ist wie erwartet deutlich kühler als 2020, und zwar global, in Europa und auch in Deutschland.

Die Entwicklung in Europa ist eingebettet in die seit Januar 2016 anhaltende globale Abkühlung, wie der negative lineare Trend der unverfälschten globalen Temperaturen in den Satellitendaten von UAH in der unteren Troposphäre mit Schwerpunkt um 1500m bis August 2021 erkennen lässt.

Zum Vergrössern anklicken. Der August 2021 ist bei den unverfälschten globalen Temperaturen von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) mit einer Abweichung von 0,17°C der achte Monat in Folge, der kälter ist als im Vorjahr (links): Die globale Abkühlung von bisher -0,2°C zum Vorjahr durch La Niña dauert an. Man könnnte dieses Phänomen natürlich auch Erderhitzung à la HABECK nennen… 🙂 Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures

Die global kühlende La Niña ist seit Sommer 2020 aktiv und mit einem MEI-Wert von -1,5 beim Doppelmonat Juni/Juli 2021 im äquatorialen Pazifik zunehmend kräftiger sichtbar und bleibt nach den ENSO-Prognosen der meisten Modelle (comparison nino 3.4) bis ins Jahr 2022.

Zum Vergrössern anklicken. Der Multivariate ENSO-Index (MEI) zeigt seit dem Doppelmonat Juni/Juli 2020 in der Tabelle in blauer Farbe global zeitversetzt kühlende La Niña-Bedingungen an, die mit einem Wert von -1,5 im Mai/Juni den tiefsten Wert seit dem NH-Sommer 2020 aufweisen. Der MEI ist ein aus Daten der Atmosphäre und des äquatorialen Pazifiks errechneter gekoppelter Wert: „MEI (MEI.v2) has been created that uses 5 variables (sea level pressure (SLP), sea surface temperature (SST), surface zonal winds (U), surface meridional winds (V), and Outgoing Longwave Radiation (OLR)) to produce a time series of ENSO conditions from 1979 to present.“ Der MEI ist also aussagekräftiger als der ONI, der lediglich SST misst. Quelle: NOAA MEI Values

Wir befinden uns im tiefsten Sonnenminimum seit 200 Jahren und schon seit 2019 am Beginn einer neuen Kleinen Eiszeit…

Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich des Sonnenzyklus (SC) 24 mit dem SC 5 (links) zeigt den ähnlich schwachen Verlauf. Der SC 5 lag im Daltonminimum, einem Teil der Kleinen Eiszeit. Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: Die Neue Globale Kleine Eiszeit hat begonnen und dauert mindestens bis zum Ende dieses Jahrhunderts: Die „Erderhitzung“à la HABECK ist keine Klimakrise sondern eine grüne Hirnkrise. 🙂 Quellen: Landscheidt Info und electroverse

Die eisigen Entwicklungen an beiden Polen der Erde setzen sich fort.

Das Grönlandeis ist in der Saison 2020/21 überdurchschnittlich um 400 Milliarden Tonnen gewachsen.

Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Analyse der Massebilanz des Grönlandeises sieht in der Saison vom 1.9.2020 bis zum 31.8.2021 einen kräftigen Zuwachs um rund 400 Milliarden Tonnen (Gt, unten, blaue Linie). Das sind rund 35 Milliarden Tonnen mehr als im veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (unten, fette graue Linie) und über 350 Milliarden Tonnen mehr als in der kräftigen Schmelzsaison 2011/12: Da is auch 2021 wieder nix mit Grönlandeisschmelze à la Rahmstorf mit Abschwächung des Golfstroms. 🙂 Quelle:

In der Arktis ist auch das Meereisvolumen Ende August 2021 deutlich grösser als im Vorjahr-

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse des NSIDC zeigt im August 2021 einen kräftigen Anstieg der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung). Seit den Tiefpunkten in den Jahren 2007 und 2012 gibt es einen positiven Trend: Da is nix mit den lächerlichen Enteisungsphantasien einer sommerlich eisfreien Arktis à la Al Gore seit 2009. 🙂 Übrigens: Um Mitte September ist der Tiefpunkt der sommerlichen Eisschmelze in der Arktis erreicht und der Polarwinter beginnt mit neuer Vereisung. Quelle: NSIDC sea ice index mit Ergänzungen

Eine neue Studie zeigt: Die Antarktis kühlt seit 1979 trotz steigenden CO2-Gehalts in der Atmosphäre kräftig ab.

Zum Vergrössern anklicken. Die Meereisflächen (extent) der Antarktis wachsen im August 2021 im laufenden 5-Tage-Mittel auf den höchsten Stand nach 2015 und auf Rang 5 der letzten 40 Jahre nach 1979. Grössere Meereisflächen zu dieser Jahreszeit gab es nur 2006, 2010, 2014 und 2015. Das amerikanische NSIDC schreibt zu dieser ungewöhnlichen Entwicklung schon im Juni: „Das Meereis im Südlichen Ozean, der die Antarktis umgibt, lag im Juni deutlich über der durchschnittlichen Ausdehnung von 1981 bis 2010 und stieg gegen Ende des Monats über das neunzigste Perzentil“. Das ist nun auch überschritten und wächst neuen Rekorden entgegen… Quelle: NSIDC Antarctic Sea Ice Chart

Da sollte man nach einem meist kühlen und nassen Sommer 2021 auch vom deutschen Herbst 2021 nicht zu viel erwarten…

Letzte Meldung: DWD-Klimalüge: Der August 2021 in Deutschland war mit einer Abweichung von -1,6°C „geringfügig zu kühl“. Die gezielte Irreführung der Öffentlichkeit durch den DWD mit öffentlichen Mitteln zur Förderung des grünen Klimawahns in Deutschland sollte durch den Bundesverkehrsminister beendet werden.

Herzlich euer

Schneefan2015

Wie die Sonnenaktivität in Deutschland in den letzten vier Jahren Sonnenscheindauer und Temperaturniveau im Hochsommer geprägt hat

Wird der August der kälteste Sommermonat 2021 in Deutschland?

Nasser Siebenschläfer – Nasser Sommer?

Halbzeit: Erstes Halbjahr 2021 mit globaler und regionaler Abkühlung

Kühler Sommer nach einem kalten Frühjahr?

Folgt auf einen eisigen April ein kalter und nasser Mai.

Eiszeit: Bisher zweitkältester April seit 1881 in Deutschland

Modelle mit April-Winter ab Ostern

Modelle einig: Der Märzwinter kommt mit Macht

Grosses Sonnenminimum und La Niña: Wie kalt wird das Jahr 2021?

Modelle: Eisiger Februar in Europa?

Modelle einig: Polarwirbel bringt Schneechaos im Januar 2021

Wir sind im kalten Sonnenzyklus 25: Die neue globale „Kleine Eiszeit“ beginnt

Neues Klimaziel: Globale Abkühlung auf minus zwei Grad begrenzen!

Das klägliche Versagen der IPCC-Klimamodelle – Die Sonne bestimmt Wetter und Klima, nicht das lebensnotwendige CO2!

Die Klimakirche wankt: Urteil gegen den Erfinder des „Hockeysticks“
Herzlich euer

Schneefan2015

45 Gedanken zu “Statistik: Auf einen meist kühlen und sehr nassen Sommer folgt ein noch kühlerer Herbst

  1. Gemäss Kai Zorn ist es kein gutes Omen für den Winter, wenn es schon so früh kalt wird und schneit. In den Jahren, in denen es schon im Oktober winterliche Temperaturen und Schneefall gab, war der Winter dann im Januar vorbei. Der Ofen war aus.
    Na ja, wir werden sehen.

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    1. @Stephan

      „Gemäss Kai Zorn ist es kein gutes Omen für den Winter, wenn es schon so früh kalt wird und schneit.…“

      Reanalyse: Die zehn kältesten Winter in Deutschland seit 1962 folgten auf einen durchschnittlichen Oktober.

      Zum Vergrössern anklicken. Die Gerüchte um milde oder kalte Oktobermonate vor kalten Wintern in Deutschland sind leicht zu widerlegen: Die NOAA-Reanalyse zeigt vor den zehn kältesten Wintern in Deutschland seit 1962 einen durchschnittlich temperierten Oktober. Hinweis: Bei den Wintermonaten erfordert das NOAA-Tool die Eingabe des Jahres des letzten Wintermonats, also des Februars. Der Oktober 2021 in Deutschland ist auf dem besten Weg in den Durchschnitt… 🙂 Quelle: NOAA-Reanlayse TA 2m Europa

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    1. Wer die Möglichkeit hat sollte sich ein Notstromaggregat (evtl auch in Kooperation mit den Nachbarn) kaufen und vom Elektriker eine Einspeisemöglichkeit installieren lassen. Kostet nicht besonders viel und man wenigstens die Lebensmittel kühlen oder mal die Heizung laufen lassen (Warmwasser zum Duschen).

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  2. Gehört zwar nicht unbedingt hierher, aber ist schon faszinierend. Die Vulkane machen Betrieb.

    Der Aso in Japan ist spektakulär ausgebrochen, dergleichen der Ätna auf Sizilien. Beim Isländer scheint auch etwas im Busch zu sein.

    Und der La Palma Vulkan scheint erst so richtig los zu legen. Immer noch Erdbeben mit Magnitude zwischen 4.5 und 5 in 35km Tiefe. Ein Zeichen, dass da noch viel Magma am aufsteigen ist.

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  3. Letztes Jahr gab es eine sehr gute Nachricht bezüglich des Weltklimas:
    Die COP26 in Glasgow wurde abgesagt und um ein Jahr verschoben.
    Bei der COP25, die 2019 in Madrid stattfand, versammelten sich 25000 Teilnehmer um knapp 200 Länder zu repräsentieren. Nach Schottland werden die Wenigsten davon mit Auto, Zug oder Fahrrad anreisen. Da braucht es mindestens je 150 bis 200 Hin- und Rück-Flüge, 25000 Hotelzimmer, Verpflegung für alle und entsprechende Transportkapazitäten. Gemessen an den, üblicherweise sehr bescheidenen, Ergebnissen wird der CO2-Fußabdruck gewaltig sein. Ob diverse afrikanische Länder auch in Glasgow mal wieder die größten Delegationen stellen, die von westlichen Ländern gesponsort werden obwohl sie zusätzlich auch noch Tagungsgelder von der UN erhalten?
    Nur eines wundert mich in diesem Jahr. In den letzten Jahren gab es in den Wochen vor den COP’s regelmäßig einen riesigen medialen Hype um die untergehenden Inseln in der Südsee. Ob die schon abgesoffen sind? Oder kommt die Mär von den sterbenden Inseln nicht mehr so gut an, weil Forscher in diesem Jahr festgestellt haben, dass fast alle Südsee-Inseln in den letzten Jahren flächenmäßig größer wurden?

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