Märzwinter in den Modellen: März kälter als der milde Februar?

Update 2.4.2022: ECMWF mit Prognose-Volltreffer beim Wintereinbruch vom 23.3. zum 1.4.2022 – Mit Grüssen an Theodor Heinrich und Kraschinowski 🙂 UAH: Globale Abkühlung seit 2016 dauert an – März 2022 mit 0,15°C Abweichung nur auf Rang 8 seit 1998.

Zum Vergrössern anklicken. Die unverfälschten Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) zeigen im März 2022 mit einer Abweichung von 0,15°C vom weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 nur Rang 8 der mildesten Märzmonate seit 1998, der negative Trend seit 2016 setzt sich fort (grüne Trendlinie): Da is nix mit DWD-Klimaerwärmung. 🙂 Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Global Temperature mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der ECMWF-Strat.-Prognose vom 23.3.2022 für den 1.4.2022 (links) zeigt einen Volltreffer in der Analyse vom 1.4.2022 (rechts). Sowohl die Intensität und Lage des stark verformten Polarwirbels in rund 14km Höhe (150hPa, untere Stratosphäre) als auch der mächtige eisige Trog von Nordeuropa bis zum Mittelemeer mit dem kräftigen Wintereinbruch wurden nahezu identisch vorhergesagt. Mit Grüssen an Theodor Heinrich und Kraschinowski 🙂 Quelle: FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Analysen und -Prognosen

Update 1.4.2022: DWD-Klimaerwärmung mit Frost und Aprilschnee in Deutschland. WDR-Warnungen vor teils strengem Frost in NRW – Obstblüte in Gefahr. So zieht das Schneetief: Heute vor allem in der Mitte weiss. GFS mit erneutem Wintervorstoss in der nächsten Woche – Nachtfrost von Sibirien bis Spanien. Übrigens: Vier Skilifte in Winterberg geöffnet. DWD-Klimaerwärmung? Bundesweite Warnungen vor Frost und Glätte.

Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt heute bundesweit vor Frost und Glätte Anfang April in Deutschland. Ist das die DWD-Klimaerwärmung…? 🙂 Quelle: DWD-Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach dem früh erkannten kräftigen Wintereinbruch zum Monatswechsel sind am 1.4.2022 vier Skilifte in Winterberg geöffnet. Bei weiteren Schneefällen und Dauerfrost wird das ein schönes April-Wochenende für Freundinnen und Freunde des Wintersports. 🙂 Quelle: Webcams Winterberg
Zum Vergrössern anklicken. Neben weiteren Schneefällen in Deutschland am 2.4. (links) und am 7.4.2022 (rechts) rechnen die WO/GFS-Prognosen am 1.4.2022 mit durchgehendem Nachtfrost am 3.4.2022 von Sibirien bis Spanien (Mitte): Vor allem in Mittel- und Westeuropa ist wie im Vorjahr verbreitet die Obstblüte in Gefahr. Wir erinnern uns: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren europäischen Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Diese eisigen Entwicklungen auch in Deutschland nennt der DWD „Klimaerwärmung“. Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 1.4.2022 rechnen mit einem weiteren kräftigen Wintervorstoss in der kommenden Woche um den 7.4.2022. Dabei sollen die Temperaturen auch über Deutschland in rund 5500m (links, 500hPa) bis auf -34°C abstürzen und dabei in rund 1500m (850hPa) zu -8°C unter das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (Mitte). Dabei treten erneut verbreitete Schneefälle bis in tiefe Lagen auf (rechts): Der DWD nennt diese wie im April 2021 eisigen Entwicklungen „Klimaerwärmung“. 🙂 Quellen: WZ/GFS-Prognosen T500 und WZ/GFS-Prognosen TA850 und WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. Der WDR warnt am 1.4.2022 vor verbreitet mässigem Nachtfrost in NRW in der Nacht zum Sonntag, 3.4.2022: Die Obstblüte im Rheinland und im Bergischen Land ist in Gefahr. Ein typisches Merkmal der DWD-Klimaerwärmung. 🙂 Quellen: WDR-Text S. 191 und WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 1.4.2022 verbreitet Bodenfrost (links) und Schneefall in Deutschland (Mitte). Die Aussichten sind mit bis zu -14°C Bodenfrost am kommenden Sonntag eisig (rechts), die Obstblüte ist in Gefahr. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 31.3.2022: DWD-Klimaerwärmung: Schon heute weiss im Norden – ab Freitag verbreitet Schneefälle – in Hamburg schon mehr als 10cm Schnee. WO/GFS-Prognose: Aprilwinter mit Schnee und Frost. Australien: Erneut heftige Überschwemmungen durch die global seit 2016 kühlende La Niña. CFSv2: Der April 2022 wird in Europa so kalt, schneereich und nass wie der April 2021. ECMWF und GEM weiter mit reichlich Aprilschnee in Deutschland. GFS mit eisigem Polarwirbel über Mitteleuropa bis Mitte April.

Zum Vergrössern anklicken. Wie sich die kalten Wetterlagen bis Mitte April über Mitteleuropa ähneln: GFS rechnet am 31.3.2022 wiederholt sowohl am 2.4. (links) als auch am 13.4.2022 (Mitte) mit dem kalten Polarjet-Trog in rund 9km (300hPa) über Mitteleuropa und einem abgeschlossenen Höhentief über Südeuropa. Auch am 16.4.2022 (rechts) bleibt in rund 16km (100hPa) ein selbständiger eisiger Polarwirbel über Mitteleuropa erhalten: Der Aprilwinter dauert an. Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen von ECMWF (links) und GEM (rechts) bleiben auch am 31.3.2022 weiter bei reichlich Neuschnee Anfang April 2022 – nicht nur – in Deutschland. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GEM-Prognosen Schneehöhen Deutschland

Zum Vergrössern anklicken. Nach vorangegangenen wärmeren Prognosen rechnen die CFSv2-Prognosen am 31.3.2022 mit einem überraschend kalten (links) und nassen/schneereichen April 2022 (rechts) in grossen Teilen Europas. Diese Prognosen erinnern an das Vorjahr: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren europäischen Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Diese eisigen Entwicklungen auch in Deutschland nennt der DWD „Klimaerwärmung“. Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m und Niederschläge Europa April 2022
Zum Vergrössern anklicken. Das global seit 2016 kühlende Wetterphänomen La Niña führt in Australien auch Ende März 2022 weiter zu einer Reihe ungewöhnlicher Überschwemmungen in Australien. Quelle: WO-Bericht: Erneut Überschwemmungen in Australien
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 31.3.2022 rechnen weiter mit dem von einigen Modellen früh erkannten Aprilwinter mit Schnee (links und Mitte) sowie Frost bis mindestens zum 3.4.2022 (rechts): Ein sicheres Zeichen einer DWD-Klimaerwärmung. 🙂 Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Zum Vergrössern anklicken. DWD-Klimaerwärmung: Heute schon weiss im Norden, morgen verbreitet Schneefälle – nicht nur – in Deutschland. Quelle: WO-Bericht „Winter kommt zurück“

Update 30.3.2022: Modelle weiter einig über Wintereinbruch mit reichlich Schnee Anfang April – nicht nur – in Deutschland. DWD/ARD-Klimamärchen: 2021 war das elfte „zu warme“ Jahr in Folge in Deutschland: Das Jahr 2021 war kälter als das weltweit gültige WMO-Klimamittel 1991-2020. Der Aprilwinter kommt: Hier wird es ab morgen glatt.

Zum Vergrössern anklicken. Zum Monatswechsel kommt der von einigen Modellen schon früh erkannte Wintereinbruch mit verbreiteten Schneefällen bis in den April – nicht nur – in Deutschland. Diese eisige Entwicklung erinnert an das Vorjahr: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren europäischen Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Quelle: WO-Bericht Aprilwinter
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD setzt mit Hilfe der ARD und anderer MSM seine Klimaschwindel-Kampagne mit Verwendung des um 30 Jahre veralteten (kälteren) Klimamittels 1961-1990 fort. Das Jahr 2021 lag nach Angaben in den Zeitreihen des DWD in Deutschland mit einem Mittelwert von 9,2°C um -0,1°C UNTER dem weltweit seit 1.1.2021 gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 von 9,3°C (rechts). In den letzten 13 Jahren lagen insgesamt FÜNF Jahre UNTER dem Mittel von 9,3°C (Mitte). Die Behauptung, 2021 sei das elfte „zu warme“ Jahr in Folge in Deutschland, ist folglich eine dreiste Klimalüge, um den Menschen mit einer CO2-Steuer das Geld aus der Tasche zu ziehen. 🙂 Fakt ist: Die Erde kühlt seit 2016 ab. „3. DEFINITIONS: Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quellen: ARD-Text Seite 142 und DWD-Zeitreihen
Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 30.3.2022 zunehmend einig über einen Wintereinbruch mit reichlich Schnee – nicht nur – in Deutschland Anfang April 2022. Quelle: Kachelmannwetter Modell-Prognosen Schneedecke Deutschland

Update 29.3.2022: GFS mit Schnee und Frost zum ersten Aprilwochenende – nicht nur – in Deutschland. Modelle weiter einig über ungewöhnlich eisigen Start in den April. GFS: Bis Ende April kein Frühling in Sicht? GFS mit April-Schneefall von Moskau bis Spanien. ECMWF und GEM mit reichlich Schnee Anfang April – nicht nur – in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF und GEM rechnen am 29.3.2022 mit einer verbreiteten Schneedecke – nicht nur – in Deutschland Anfang April 2022. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GEM-Prognosen Schneedecke Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/DWD-Frontenprognosen rechnen am 29.3.2022 weiter mit einem umfangreichen Tiefdrucksystem am 1.4.2022 über Süd- und Südosteuropa (links). Zwischen dem Tief und einer Hochblockade über dem Nordatlantik, Grönland und Skandinavien werden kalte Luftmassen aus NO-Europa nach Mittel- und Westeuropa geführt, über die laut GFS am 1.4.2022 an einer langen Luftmassengrenze (LMG) von Russland bis Spanien warme Luftmassen aus dem Mittelemer aufsteigen und zu verbreiteten Schneefällen von Russland über Mitteleuropa und Westeuropa bis nach Spanien führen (rechts). Quellen: WO/GFS-Schneefall-Prognosen Europa und WO/DWD-Frontenprognosen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die verlängerten (extended) GFS-ENSemble-Prognosen vom 28.3.2022 rechnen bis Ende April nicht mit Frühling in KÖLN. Die Temperaturen in rund 1500m (links, 850hPa) bis Ende April meist unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel (fette rote Linie, und zwar sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie). Erst bei Tmax ab 15°C (rechts) sehen Meteorologen den Frühling in Mitteleuropa, ab 20°C kann man von Vollfrühling sprechen. Quelle: WZ-GFS/ENS-Prognosen T850 und T2m
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind auch auch am 29.3.2022 weiter einig über einen ungewöhnlich eisigen Start in den April 2022 in grossen Teilen Europas. Dabei sollen auch die Temperaturen über Deutschland in rund 1500m (850hPa) bis zu -12°C unter das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen: Aprilwinter pur. Diese eisige Entwicklung erinnert an das Vorjahr: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen auch am 29.3.2022 weiter mit Schneefall (links) und verbreitet mässigem Bodenfrost zum ersten Aprilwochenende – nicht nur – in Deutschland (Mitte und rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 28.3.2022: GFS mit anhaltenden Schneefällen Ende März bis Anfang April in der Südhälfte Deutschlands – Aprilwinter mit wiederholten Schneefällen in der ersten Aprildekade. Modelle einig über ungewöhnlich eisigen Start in den April in Mitteleuropa. Strat.-Modelle einig mit eisigem Polarwirbel über Europa. DWD und GFS: Doppelkaltfront von „ILONA“ leitet ab morgen den Aprilwinter ein.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 28.3.2022 rechnen ab dem 29.3.2022 mit den Doppelfronten von Tief „ILONA“ über Deutschland (links), die in der Folge mit einer kalten NO-Lage den Aprilwinter mit Schneefällen über Deutschland einleiten (Mitte und rechts). Qellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 27./28.3.2022 zeigt bei beiden Modellen um den 6.4.2022 einen stark deformierten eisigen arktischen Polarwirbel mit zwei Teilwirbeln (Dipol), einer davon über NO-Europa. Dabei reicht ein kräftig ausgebildeter Trog von Nordeuropa über Mitteleuropa bis nach Spanien. Durch eine blockierende Hochdruckbrücke vom Nordatlantik über Grönland bis in die Arktis werden mit einer nördlichen Strömung vom Nordmeer hochreichende polare Meeres-Luftmassen nach Nord- und Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die ab dem Monatswechsel bis in tiefere Lagen als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) rechnen am 28.3.2022 in seltener Einigkeit mit einem ungewöhnlich eisigen Start in den April. So sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu mehr als -12°C unter das veraltete (kühlere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Wir erinnern und an das Vorjahr: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechen auch am 28.3.2022 weiter mit wiederholten verbreiteten Schneefällen in Deutschland bis in tiefe Lagen bis zum 9.4.2022: Der April-Winter 2022 kommt mit „Ski und Rodel gut“ in den Mittelgebirgslagen und weissen Überraschungen sogar im Tiefland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 28.3.2022 rechnen mit anhaltenden Schneefällen von Ende März (links) bis zum 2.4.2022 vor allem in der Südhälfte Deutschlands, wie die Karten mit den wachsenden Schneehöhen zeigen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneehöhen Deutschland

Update 27.3.2022: GFS weiter mit Spätwinter mit Frost und Schnee bis in den April – nicht nur – in Deutschland. CFS mit weiterer kräftiger Abkühlung im April in Europa. GFS mit Temperatursturz in den Aprilwinter in Europa. ECMWF und SWISS mit viel Schnee Anfang April 2022 in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links) und SWISS (rechts) rechnen am 27.3.2022 mit reichlich Schnee bis in tiefere Lagen in Deutschland Anfang April 2022. In Hochlagen können bis zu 40cm Neuschnee fallen. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/SWISS-Prognosen Schneedecke Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP/GFS-Trendprognosen vom 27.3.2022 (links) rechnen für den Zeitraum bis zum 4.4.2022 mit einem Rückgang der 2m-Temperaturen in grossen Teilen Europas auf Werte um -4°C unter das (kalte) Klimamittel 1901-2000 (blaue Farben). Der Temperaturtrend (rechts, Prognosetag 7 minus Prognosetag 1) rechnet am 27.3.2202 in Deutschland mit einem Temperatursturz um rund -11°C bis zum 3.4.2022: Der Aprilwinter kommt. Quellen: NCEP-Prognosen TA2m Europa und GFS-Temperatutrend Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen des amerikanischen experimentellen Langfristmodells NOAA/CFSv2 vom 27.3.2022 (rechts) zeigen erneut eine weitere kräftige Abkühlung gegenüber den deutlich milderen Prognosen von vor 10 Tagen (links). Während die Abweichungen zum weltweit gültigen WMO-Mittel 1991-2020 in Deutschland um rund zwei Grad kühler geworden sind (weisse Farben, Durchschnitt), beträgt die Differenz in Teilen Nordost-Europas bis zu -4°C (blaue Farben, unter dem Durchschnitt). Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa April 2022
Zum Vergrössern anklicken. Auch in der Nacht zum 27.3.2022 gab es in Deutschland – wie seit Ende Februar fast durchgehend – verbreitet Bodenfrost in Deutschland (links). Das soll nach den aktuellen GFS-Prognosen auch bis in den April hinein so bleiben (Mitte), wobei auch weiter zeit- und gebietsweise Schneefall bis in tiefe Lagen möglich ist (rechts): Der Spätwinter bleibt. Quelle: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland

Update 26.3.2022: Nun GEM mit dem kräftigsten Wintereinbruch Anfang April. DWD mit Märzwintereinbruch von Norden – GEM mit viel April-Schnee. GFS weiter mit nassem Märzfinale und viel Niederschlag im April – dabei verbreitet Schneefall.

Zum Vergrössern anklicken. GFS06 legt am 26.2022 mit reichlichen Niederschlägen bis zu 159l/m² bis zum 11. April nach (rechts), die verbreitet zeitweise als Schnee fallen sollen (links). Zum Vergleich: Laut DWD-Zeitreihen fallen im Gebietsmittel Deutschlands im gesamten Monat April im weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 rund 47l/m². Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefall und Niederschlagssummen
Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auch am 26.3.2022 weiter bei einem nassen Märzfinale in Deutschland (links und Mitte) sowie reichlichen Niederschlägen Anfang April (rechts), die teils als Schnee fallen sollen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland und WO-GFS-Prognosen Niederschlagssummen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 26.3.2022 (links) rechnen mit einem Märzwintereinbruch zum Monatsende. Hinter den beiden Kaltfronten des Tiefdrucksystems mit Kern über NO-Europa strömen hochreichende polare Meeresluftmassen vom Nordmeer nach Mitteleuropa, die in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland von Norden wieder unter die winterliche Marke von -5°C fallen (Mitte). GEM rechnet in der Folge ab dem 1.4. bis zum 5.4.2022 (rechts) mit einer verbreiteten Schneedecke bis in tiefere Lagen vor allem in der Mitte und in der Südhälfte Deutschlands. Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WZ/DWD-Prognosen T850 Europa und WZ/GEM-Prognosen Schneedecke Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Am 26.3.2022 zeigt GEM von allen Modellen den kräftigsten Wintereinbruch Anfang April 2022 in Europa. Dabei sollen um den 2.4.2022 die Temperaturen in rund 1500m (links, 850hPa) auch über Deutschland bis unter -10°C fallen, das sind mehr als -12°C unter dem veralteten (milderen) WMO-Klimamittel 1981-2010 (Mitte). Als Folge dieser für Anfang April ungewöhnlich winterlichen Entwicklung rechnet GEM zudem mit einer verbreiteten Schneedecke bis in tiefere Lagen (rechts). Quelle: WZ/GEG-Prognosen T und TA850 und Schneehöhen

Update 25.3.2022: GFS: Trockener März in Deutschland mit nassem Finale und viel Wasser im April. ECMWF bleibt weiter bei kräftigem Wintereinbruch Anfang April.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognosen bleiben auch am 25.3.2022 weiter bei einem kräftigen Wintereinbruch in Europa zum Monatswechsel. Dabei soll weiter ein stark deformierter eisiger Polarwirbel in rund 14km Höhe (150hPa, untere Stratosphäre) über Eurasien (links) hochreichende Polarluftmassen aus Norden mit T-Abweichungen in rund 1500m (850hPa, Mitte) bis zu -12°C auch nach Deutschland führen. ECMWF rechnet dabei weiter mit verbreiteten Schneefällen bis in tiefe Lagen Anfang April auch in Deutschland (rechts). Quellen: FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Analysen und -Prognosen und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 25.3.2022 mit einem nassen Finale (links) in einem bisher sehr trockenen März in Deutschand. Bis Ende März sollen noch um die 10l/m² fallen (Mitte), in der ersten Aprildekade soll es noch deutlich mehr werden (rechts), wobei die Niederschläge zeit- und gebietsweise auch als Schnee fallen können. Quellen: WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsmengen Deutschland

Update 24.3.2022: GFS mit eiskaltem Aprilscherz: Schneetief über Deutschland. Nun auch DWD und GEM mit Wettersturz zum Monatsende – ECMWF und GEM mit reichlich Schnee Anfang April. Strat.-Modelle weiter einig über „Arctic Outbreak“ zum Monatswechsel. Amtliche Frostwarnungen für kommende Nacht und für den Morgen.

Zum Vergrössern anklicken. Amtliche Frostwarnungen vom 24.3.2022 für die kommende Nacht und den Morgen für grosse Teile Deutschlands (gelb). Quelle: wetterkontor und DWD-Frostwarnungen mit Ergänzungen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 23./24.3.2022 zeigt bei beiden Modellen zum Monatswechsel weiter einen kräftig entwickelten arktischen Polarwirbel mit Zentrum über NW-Sibirien. Dabei reicht ein kräftig ausgebildeter Trog über Nordeuropa über Mitteleuropa bis ins Mittelmeer. Durch eine blockierende Hochdruckbrücke über dem Nordatlantik und Kanada werden mit einer nördlichen Strömung aus dem Raum Grönland/Island hochreichende polare Meeres-Luftmassen nach Nord- und Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die um den Monatswechsel auch in Deutschland bis in tiefere Lagen als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF und GEM rechnen am 24.3.2022 mit einer verbreiteten Schneedecke in Deutschland um den 3.4.2022. Quelle: Kachelmannwetter Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Am 24.3.2022 schliessen sich nun auch DWD und GEM den anderen Modellen mit einem Wettersturz zum Monatsende an. Um den 31.3.2022 werden von beiden in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland winterliche Temperaturen bis zu -10°C erwartet. Quelle: WZ/DWD/GEM-Prognosen T850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 24.3.2022 mit einem eiskalten Aprilscherz: Ein Schneetief über Deutschland am 1.4.2022 mit verbreiteten Schneefällen bis in tiefe Lagen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland

Update 23.3.2022: ECMWF rechnet weiter mit einem kräftigen Wintereinbruch und Schnee Ende März. Der Märzwinter bleibt frostig in Deutschland mit Winterfinale in Europa. Analyse/Prognose: SSW führt zu Wintereinbruch in Europa. CFSv2-Prognosen für April 2022 in Europa kühlen deutlich ab – Europa nun auch deutlich nasser, vor allem Anfang April (Grafik).

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/CFSv2-Langfristprognosen für die Abweichungen der Niederschläge in Europa sind in den letzten 10 Tagen deutlich nasser geworden, wie der Vergleich alt (links) zu aktuell (rechts) zeigt. Die Niederschlagsmengen – nicht nur – in Deutschland sind von Durchschnitt (weiss) bis auf über dem Durchschnitt (mittelgrün) gestiegen. Quelle: CFSv2-Prognosen Niederschläge Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/CFSv2-Langfristprognosen für die 2m-Temperaturabweichungen im April 2022 in Europa sind in den letzten 10 Tagen deutlich kühler geworden, wie der Vergleich alt (links) zu aktuell (rechts) zeigt. Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Strat.-Analyse vom 23.3.2022 (links) zeigt am 22.3.2022 eine kräftige plötzliche Stratosphärenerwärmung (SSW) in rund 22km (30hPa, obere mittlere Stratosphäre) über der Arktis, die in ihrem Ausmass von rund +46°C in sieben Tagen an ein „Major Warming“ grenzt. Die ECMWF-Prognosen rechnen mit einer dadurch ausgelösten Verlagerung des eisigen arktischen Polarwirbels nach Europa auch in rund 14km (Mitte, 150 hPa, untere Stratosphäre), was zu einer hochreichenden Nordströmung mit Wintereinbruch in grossen Teilen Europas Ende März führt (rechts). Quellen: FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Analysen und -Prognosen und WZ/ECMWF-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 23.3.2022 weiter eine der rekordverdächtig zahlreichen Frostnächte im März 2022 mit örtlich strengem Bodenfrost in Deutschland. Die WO/GFS-Prognose (Mitte) rechnet bis Ende März weiter mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland. Der GFS-Trend (rechts) sieht am 23.3.2022 einen Temperatursturz von Norden in grossen Teilen Europas um den 29.3.2022. Dabei sollen die 2m-Temperaturen auch in Deutschland bis zu -10°C fallen: Ein Märzwinterfinale mit Schnee. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und GFS-Prognosen T2m-Trend Europa
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet – wie die meisten anderen Modelle – auch am 23.3.2022 weiter mit einem kräftigen Wintereinbruch mit Schnee bis in tiefe Lagen zum Monatsende. Dabei sollen die Temperaturen ab dem 30.3.2022 (links) in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -12°C unter das veraltete (mildere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen, am 31.3.2022 (Mitte) sogar bis unter -12°C. Am 31.3.2022 wird verbreitet eine Schneedecke in Deutschland erwartet (rechts). Quellen: WZ/ECMWF-Prognosen TA850 Europa und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland mit Ergänzungen

Update 22.3.2022: Örtlich strenger Bodenfrost – WO/GFS mit frostigen Nächten bis zum Monatsende. ECWMF bleibt bei Wintervorstoss zum Monatswechsel. Arktis: Meereisflächen wachsen überaschend vier Tage in Folge. GFS bleibt bei kräftigem Wintervorstoss Ende März. ECMWF mit SSW: Beinahe „Major Warming“ über der Arktis – zweite „SSW“ im März.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/CPC-Analyse zeigt am 22.3.2021 die zweite plötzliche Stratosphärenerwärmung (SSW, rote Spitzen) im März 2022 über der Arktis in rund 22km Höhe (30hPa, obere mittlere Stratosphäre). SSW erhöhen von oben den Druck auf die Arktis und führen zu „Arctic Outbreaks“ in die mittleren Breiten der NH, wie sie im Kältereport Nr. 11/2022 beschrieben werden. Quelle: NOAA-Analyse Stratosphärentemperaturen
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF zeigt mit einem Temperaturanstieg von rund +46°C in rund 22km Höhe (30hPa, obere mittlere Stratosphäre) fast ein „Major Warming“ vom 15.3. bis zum 22.3.2022. Ein plötzliche Stratosphärenerwärmung erhöht den Luftdruck über der Arktis, wodurch in tieferen Luftschichten in der Folge arktische Luftmassen nach Süden gedrängt werden, was zu „Arctic Outbreaks“ in die mittleren Breiten auch in Europa führen kann. Eine „Major Warming“ (SSW) liegt vor, wenn sich die Stratosphäre über der Arktis in innerhalb weniger Tage um mehr als 50°C (Kelvin) erwärmt. Der zeitversetzte Zusammenhang ist aktuell mit einem kräftigen Wintervorstoss Ende März bei einigen Modellen deutlich sichtbar. Quelle: FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Analysen und -Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Wie ECMWF bleibt auch GFS am 22.3.2022 bei einem kräftigen Wintervorstoss zum Monatsende. Dabei soll es von Norden auch in Deutschland kräftig abkühlen (links, 2m-Trend), die Temperaturen in rund 1500m (rechts, 850hPa) sollen bis zu -10°C unter das veraltete (mildere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quellen: GFS-Trend T2m Europa und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Das AWI-Meereisportal zeigt am 22.3.2022 ein überraschendes Wachstum der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) an vier Tagen in Folge vom 17. bis 21.3.2022. Das Maximum der diesjährigen Eisflächen war bereits mit 14,86 Mio. km² um den 25.2.2022 früh eingetreten, es liegt sonst im Mittel (1981-2010) um den 12. März jeden Jahres. Quelle: AWI-Meereisportal Archiv
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF bleibt auch am 22.3.2022 bei einem kräftigen Wintervorstoss zum Monatswechsel in Mitteleuropa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -12°C unter das veraltetete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (links) und in dieser Höhe von Norden unter -5°C fallen (Mitte). In den einströmenden polaren Meeresluftmassen treten verbreitet Schnee- und Graupelfälle auf, die zeit- und gebietsweise bis in tiefe Lagen zu einer Schneedecke führen können (rechts). Quellen: WZ/ECMWF-Prognosen T und TA850 und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach einer erneut frostigen Nacht zum 22.3.3022 mit örtlich strengem Bodenfrost (links) erwartet WO/GFS weitere Frostnächte bis zum Monatsende (Mitte und rechts). Neben einem Rekord bei den Sonnenstunden dürfte der März 2022 in Deutschland auch eine rekordverdächtige Zahl von Frostnächten aufweisen. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 21.3.2022: CFS mit einem winterlichen April in Europa. März in Deutschland bisher unterkühlt, sehr trocken und rekordverdächtig sonnig. ECMWF und GEM mit Schnee zum Monatsende – Modelle einig über kräftigen Wintervorstoss. Kältereport Nr.11/2022 – März-Schneesturm sucht Griechenland heim – Historischer März-Schneefall in Istanbul (Foto) – -45°C in UTAH und hunderte neue Kälterekorde in den USA – Saudi-Arabien: Kälte-Rekord aus dem Jahr 1985 soeben gebrochen – Rekordkalter und schneereicher Winter in Japan. GFS und ECMWF mit Winterkracher Ende März.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen GFS- (rechts) und ECMWF-Prognosen (Mitte und links) vom 21.3.2022 zeigen eine ungewöhnlich winterliche Wetterlage in allen Stockwerken der Atmosphäre: Der arktische Polarwirbel hat sein Zentrum um den 30.3.2022 nach NO-Europa verlagert. Mit einer nördlichen Strömung gelangen hochreichende polare Meeresluftmassen vom Nordmeer nach Mitteleuropa sowohl in der mittleren und unteren Stratosphäre (links und Mitte) als auch in der mittleren Troposphäre um 5500m (500hPa) als auch am Boden (rechts): Bei Eintreffen dieser eisigen Prognosen ein aussergewöhnlicher März-Winterkracher. Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 30hPa NH und FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Prognosen und WZ/ECMWF-Prognosen Wetterlage Europa

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Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von ECMWF, GFS und GEM (von links nach rechts) sind sich am 21.3.2022 weiter einig über einen kräftigen Wintervorstoss Ende März 2022. Dabei sollen die Temperaturen auch über Deutschland in rund 1500m (850hPa) bis zu -10°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (dunkelblaue Farben). Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links) und GEM (rechts) rechnen am 21.3.2022 mit Schnee vor allem im Nordosten Deutschlands zum Monatsende. Quelle: Kachelmanwetter ECMWF/GEM-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt Deutschland am 21.3.2022 in den ersten beiden Märzdekaden unterkühlt (links), sehr trocken (Mitte) und rekordverdächtig sonnig (rechts). Der März 2022 ist nach 20 Frostnächten mit einer Mitteltemperatur von 3,82°C bisher in Deutschland kälter als der milde Februar 2022 mit 4,44°C. Der Märzendspurt sieht weiter nächtlich frostig und zum Monatswechsel eher winterlich aus. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Das eyperimentelle numerische Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet am 21.3.2022 mit einem winterlichen April 2022 in grossen Teilen Europas. Dabei sollen von Anfang April (links) über die Monatsmitte (Mitte) bis in die letzte Aprilwoche (rechts) wiederholt Kaltluftvorstösse bis zu -10°C in rund 1500m (850hPa) auch nach Deutschland erfolgen. Quelle: WZ/CFS-Prognosen T850 Europa

Update 20.3.2022: Frostiger Frühlingsanfang mit frostigem Fortgang. Modelle rechnen weiter mit einem eher winterlichen Monatswechsel in den April. Strat.-Modelle einig: Der eisige Polarwirbel besucht Europa zum Monatswechsel. ECMWF mit Schneedecke in Deutschland heute und am 30.3.2022. ECMWF und CFS mit eisigem Monatswechsel in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links) und CFS (rechts) rechnen am 20.3.2022 mit einem eisigen Monatswechsel in Europa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) am 30.3.2022 bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Klimammittel 1981-2010 fallen (links) und auch über Deutschland Anfang April bei bis zu winterlichen -14°C liegen (rechts). Quellen: WZ/ECMWF-Prognosen TA850 Europa und WZ/CFS-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognosen vom 20.3.2022 (kal. Frühlingsanfang) zeigen heute in den Höhenlagen selbst im Westen Deutschlands eine dünne Schneedecke an (links). Dies soll auch am 30.3.2022 durch Kaltluftzufuhr von Osten erneut eintreten (rechts). Quelle: Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 19./20.3.2022 zeigt bei beiden Modellen zum Monatswechsel einen kräftig entwickelten arktischen Polarwirbel mit Zentrum über Nord-Europa, bei GFS ein Teilzentrum. Dabei reicht ein kräftig ausgebildeter Trog über Nordeuropa bis nach Mitteleuropa. Durch eine blockierende Hochdruckbrücke über dem Nordatlantik werden mit einer nordwestlichen Strömung aus dem Raum Grönland/Island hochreichende polare Meeres-Luftmassen nach Nord- und Mitteleuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die um den Monatswechsel bis in tiefere Lagen als Schnee fallen können. Wir erinnern und an das Vorjahr: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Modelle von GEM, ECMWF und GFS (von links nach rechts) rechnen am 20.3.2022 mit einem eher winterlichen Monatswechsel in den April 2022 in Deutschland. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) Ende März bis auf winterliche -10°C fallen (links und Mitte), Anfang April rechnet GFS (rechts) mit Schnee bis in tiefere Lagen. Quellen: WZ-Prognosen T850 Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt wie erwartet ein frostiges Wochenende und einen frostigen kalendarischen Frühingsbeginn am 20.3.2022 – nicht nur – in Deutschland (Mitte). Der frostige Frühling dauert bis weit in die kommende Woche (rechts) und damit seit dem 26.2.2022 fast durchgehend einen vollen Monat an. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 19.3.2022: GFS weiter mit verbreiteten Schneefällen zum Monatsende. Höhentief bringt heute Schnee im Osten und Süden. GFS mit verfrühtem Aprilscherz? Verbreitet Schneefälle von Norden Anfang April. Strat.-Modelle einig: Erneuter Wintereinbruch in Mitteleuropa Ende März. CFS mit kräftigem Wintervorstoss in Europa im April. ECMWF mit negativer AO und NAO bringt Kälte in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Prognosen vom 19.3.2022 zeigen in den kommenden Tagen eine ins Negative weisende AO (links) und NAO (rechts), was Kaltluftvorstösse in Europa begünstigt. Quelle: Joe Bastardi Saturday Summary vom 19.3.2022 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Das amerikanische experimentelle numerische Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet am 19.3.2022 mit einem kräftigen Wintersvostoss um den 10.4.2022 in Europa. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m von Norden unter die winterliche -10°C-Marke fallen. Wir erinnern und an das Vorjahr: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Quellen: WZ/CFS-Prognosen T850 Europa und Meteociel/CFS-Prognosen T850 Europa
Zum Vergrößern anklicken. Der Vergleich der Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) vom 18/19.3.2022 zeigt bei beiden Modellen um den 27.3.2022 einen kräftig entwickelten arktischen Polarwirbel mit Zentrum über NW-Sibirien. Dabei reicht ein kräftig ausgebildeterTrog über NO-Europa weit nach Süden bis nach Mitteleuropa. Durch ein blockierendes Hoch über dem Nordatlantik werden mit einer nordwestlichen Strömung hochreichende polare Meeres-Luftmassen aus dem Nordmeer nach Mittel- und Osteuropa geführt. Dabei sind Niederschläge zu erwarten, die um den 27.3.2022 bis in tiefere Lagen als Schnee fallen können. Quelle: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 19.3.2022 rechnen mit verbreiteten Schneefällen bis in tiefe Lagen in Deutschland nicht nur Ende März, sondern auch Anfang April 2022 von Norden. Ein verfrühter Aprilscherz mit Märzwinter bis in den April…? 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen heute, 19.3.2022 mit einem kleinen Höhentief (links), dass von Osten mit Niederschlägen über Deutschland zieht. Bei Temperaturen um -30°C in rund 5500m (500hPa) gibt es Schneeschauer im Süden und Osten in Höhenlagen ab etwa 600m (rechts). Quellen: WO-Bericht Höhentief Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen bleiben auch am 19.3.3022 weiter bei verbreiteten Märzwinter-Schneefällen bis in tiefe Lagen – nicht nur – in Deutschland zum Monatsende. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland

Update 17.3.2022: ECMWF mit kräftigem Märzwinter-Vorstoss zum Monatsende. GFS mit Nachtfrost ohne Ende in Deutschland – schon kommende Nacht wieder mässiger Bodenfrost von Nordwesten. Russischer Vulkan „Bezymianny“ mit Aschewolke bis über 12000m (untere Stratosphäre).

Zum Vergrössern anklicken. Die Flugsicherung (VAAC) Tokyo meldet am 16.3.2022 den Ausbruch des russischen Vulkans „Bezymianny“ auf der Halbinsel Kamtschatka mit einer Aschewolke bis in die untere Stratosphäre bis zu FL400, das entspricht Flug-Level auf 40.000 Fuss und damit etwa 12169m Höhe. Einen Tag zuvor am 15.3.2022 wurde eine Aschewolke bereits bei FL410, also bei rund 12.500m gemeldet. Die Schwefelanteile der Vulkanasche verbleiben lange in der niederschlagsfreien Stratosphäre und können durch Bildung eines Schwefeltröpfchen-Schleiers Sonnenlicht abschirmen und damit die Erde in Bodennähe abkühlen. Quelle: VAAC Tokyo mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach kurzer Milderung bringt Hoch „PETER“ (links) schon in der kommenden Nacht zum 17.3.2022 von NW wieder mässigen Bodenfrost bis zu -8°C nach Deutschland. Damit setzt sich der Kriegs-Märzwinter 2022 – nicht nur – in Deutschland fort. Seit Putins blutigem und verbrecherischem Überfall auf die Ukraine in der Nacht zum 24.2.2022 mit Tausenden von Toten und Millionen Geflüchteten gibt es fast durchgehend Nacht- und/oder Bodenfrost in grossen Teilen Europas: Wendet sich die Natur ab vom Brudermörder Putin, dem Schlächter vom Donbass, dessen Panzerketten die grünen Energiephantasien zermalmen und der in seinem Grössenwahn einen atomaren Weltkrieg riskiert…? Quellen: DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 17.3.2022 rechnen mit nächtlichem Bodenfrost in Deutschland ohne Ende bis zum 23.3.2022: Der Märzwinter dauert an. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach CFS und GFS rechnet nun auch ECMWF am 17.3.2022 mit einem kräftigen Märzwintervorstoss zum Monatsende. Die ECMWF-Strat.-Prognosen (links, 14km Höhe, untere Stratosphäre) rechnen um den 27.3.2022 mit einem kräftigen kalten Trog des Polarwirbels von Nordeuropa über die Nordsee bis Mitteleuropa, wo auch der Kältepol (C) der gesamten Nordhalbkugel liegen soll. Zwischen dem Hochdruckrücken über dem Nordatlantik und dem Trog werden mit einer NW-Strömung hochreichende polare Meeresluftmassen nach Mitteleuropa geführt, in denen es zu verbreiteten Schnee- und Graupelfällen bis in tiefere Lagen sowie zu Nacht- und Bodenfrost kommen kann (rechts), wie die winterlichen Temperaturen bis -10°C in rund 1500m (850hPa) anzeigen. Quellen: FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Prognosen und WZ/ECMWF-Prognosen T850 Europa mit Ergänzungen

Update 16.3.2022: Stromerzeugung im Märzwinter in Deutschland heute: 77,2% konventionell/22,8% erneuerbar – 19. Frostnacht in Folge. CFS und GFS mit kräftigem Märzwintervorstoss zum Monatsende.

Zum Vergrössern anklicken. Die CFS- (links) und die GFS-Prognosen (Mitte und rechts) sind sich am 16.3.2022 einig über einen kräftigen Märzwintervorstoss zum Monatswechsel. Zwischen einem Hoch über dem Nordatlantik und einem umfangreichen Tiefdrucksystem über Nord- und Nordosteuropa strömen hochreichende polare Meeresluftmassen ab dem 30./31.3.2022 nach Mitteleuropa und führen zu Nachtfrost und Schneefällen bis in tiefere Lagen. Dabei sollen die Temperaturen auch über Deutschland in rund 1500m (850hPa) bis zu -8°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen (Mitte), vom Nordkap über die Britischen Inseln und Mitteleuropa bis zu den Alpen ist mit Schneefällen zu rechnen (rechts). Quellen: CFSv2-Prognosen T850 Europa und GFS-Prognosen TA850 Europa und GFS-Prognosen Niederschlagsarten Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Stromerzeugung in Deutschland erfolgte am 16.3.2022 mitten im Märzwinter in den letzten 24 Stunden zu mehr als drei Vierteln aus konventionellen Energieträgern (links) und nur zu weniger als einem Viertel aus erneuerbaren Energieträgern. Die letzte Nacht zum 16.3.2022 war die neunzehnte in Folge mit verbreitetem Frost/Bodenfrost in Deutschland (Mitte) und in Europa (rechts). Der einzige in Deutschland verfügbare grundlastfähige, krisenfeste und bezahlbare Energieträger ist die Braunkohle. Anmerkung: Die ARD haben die Grafiken zur Stromerzeugung durch Wind und Sonne auf den Textseiten 187 ff. abgeschafft, weil der oft geringe Beitrag dieser unzuverlässigen Energieträger optisch zu deutlich sichtbar wurde und durch kaum verständliche Texte und Zahlenkolonnen ersetzt, um diesen Tatbestand zu verschleiern. Quellen: ARD-Text S. 187 und WO-Analyse Tmin Deutschland und Europa mit Ergänzungen

Update 15.3.2022: Grönlandeis wächst rekordverdächtig um 10,5 Milliarden Tonnen an einem Tag. GFS weiter mit Frost und Schnee bis Ende März in Deutschland – 18. Frostnacht in Folge. Analyse: Zwei Wochen unterkühlter, sehr trockener und sehr sonniger Märzwinter in Deutschland. Arktis: Meereisflächen auf frühem Zehn-Jahres-Hoch im Maximum.

Zum Vergrössern anklicken. Der NSIDC-Chart zeigt die Entwicklung der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im laufenden Fünf-Tage-Mittel im Jahr 2022 (blaue Linie mit blauem Pfeil) im Vergleich zu neun Vorjahren und zum Mittel 2011-2020. Bereits Ende Februar 2022 wurde das jährliche Maximum früh erreicht: Mit knapp 15 Millionen km² ein 10-Jahreshochstand und über dem 10-Jahresmittel (hellblaue Linie). Das diesjährige Maximum liegt zudem im erweiteterten Durchschnitt von zwei Standardabweichungen vom Mittel (graue Fläche). Laut AWI-Portal wurde das tägliche Maximum mit 14,86 Mio. km² bereits am 25.2.2022 erreicht (s. nachfolgende Grafik). Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Chart

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der Temperaturen (links), der Niederschläge (Mitte) und der Sonnenscheindauer (rechts) zeigt in den ersten beiden Märzwochen eine unterkühlten, sehr trockenen und sehr sonnigen Märzwinter in Deutschland. Mit einem Mittelwert von bisher 2,81°C hat der März 2022 einen deutlich niedrigeren Wert als der gesamte milde Februar 2002 mit 4,44°C. Das Märzmittel in Deutschland liegt im weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 laut DWD-Tabelle bei 4,6°C, laut CLINO-Zeitreihen bei 4,64°C. Um eine März-Abweichung von mehr als +0°C zu erreichen, müssen die restlichen 16 Tage im März 2022 in Deutschland über einem Mittel von 6,1°C liegen. Danach sieht es bei weiter wiederholt frostigen Nächten bis Ende März nicht aus… 😉 Quelle: Analyse Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen auch am 15.3.2022 nach der 18. Frostnacht in Folge in grossen Teilen Deutschlands (links) weiter mit verbreitetem Bodenfrost (Mitte) und mit Schneefällen bis in tiefe Lagen bis Ende März (rechts): Der Märzwinter 2022 bleibt. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Grafik zeigt am 14.3.222 mit einem Zuwachs von 10,5 Milliarden Tonnen (10,5 GigaTonnen) beim Grölnadeis ein rekodverdächtiges Wachstum an einem einzigen Tag. Der Zuwachs in der Saison set 1.9.2022 liegt nun knapp über dem Durchschnitt (rechts unten, blaue Linie). Quelle: DMI Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen

Update 14.3.2022: 17. Frostnacht in Folge – der Märzwinter bleibt mit Nachtfrost und Schneefall. GFS mit eisigem Polarwirbeltrog über Mitteleuropa Ende März.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen (links, 100hPa, untere Stratosphäre) rechnen am 14.3.2022 mit einem kräftigen eisigen Polarwirbeltrog über Mitteuropa Ende März. Dabei führt der stramme Polarjet (Mitte) aus NW aus dem Raum Island in rund 9000m hochreichende Meereskaltluftmassen über die Nordsee nach Mitteleuropa, die auch in Deutschland erneut zu verbreitetem Nachtfrost führen (rechts). Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH und WO/GFS-Prognosen Polarjet und Tmin Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 14.3.2022 in grossen Teilen Deutschlands die 17. Frostnacht in Folge. Die GFS-Prognosen rechnen nach kurzer Milderung mit weiteren Frostnächten (Mitte) zum kommenden Wochenende und mit einem Schneetief über Deutschland in der nächsten Woche (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Schneefall und und Tmin/Boden Deutschland

Update 13.3.2022: Massiver Wintereinbruch in Südosteuropa – Athen und Istanbul im Schnee. GFS mit Polarwirbelsplit und Andauern des Märzwinters in Europa. ECMWF und JMA: ENSO-Modelle anhaltend „überhitzt“ – La Niña nicht erkannt. GFS mit frostigem Frühling bis in die übernächste Woche. ARD: Kältester März seit 30 Jahren in Istanbul und viel Schnee.

Zum Vergrössern anklicken. Die ARD berichten am 13.3.2022 im Teletext über den kältesten März seit 30 Jahren in Istanbul mit vielen Flugausfällen wegen seit Tagen anhaltender Schneefälle (links). Die GFS-Analyse (rechts) zeigt am 13.3.2022 verbreitet eine Schneedecke in der Türkei, aber auch in Griechenland und in den Nachbarländern auf dem Balkan. Quellen: ARD-Text S. 142 und WZ/GFS-Analyse Schneedecke Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS.Prognosen rechnen am 13.3.2022 mit einem Andauern des frostigen Frühlings in Deutschland bis in die übernächste Woche zum kalend. Frühlingsanfang um den 20.3.2022. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die ENSO-Modelle von ECMWF (links) und von JMA (rechts) sind seit September 2021 „überhitzt“: Sie haben statt der gemessenen global kühlenden La Niña seit Herbst 2021 im Mittel nur deutlich wärmere neutrale ENSO-Bedingungen im äquatorialen Pazifik angesagt. Vor allem ECMWF, ihr wisst schon, die mit dem warmen „Kopernikus Klimawandeldienst“ 🙂 , lag auch in der Vergangenheit meist deutlich über der Realität. Quelle: BOM ENSO-Models
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen rechnn am 13.3.2022 mit einer Teilung des arktischen Polawirbels (Polarwirbelsplit) zum Monatsende. Dabei soll in rund 22km (links, 30hPa, mittlere Stratosphäre) und in rund 16km (rechts, 100hPa, untere Stratosphäre) ein kleinerer Teilwirbel über Kanada und ein weiterer grösserer über Eurasien liegen. Bei Eintreffen dieser Prognosen ist mit anhaltenden Kältewellen sowohl in Nordamerika als auch in grossen Teilen Europas und Russlands/Sibiriens zu rechnen. Quellen: GFS-Prognosen Geo und T30hPa NH und GFS-Prognosen Geo100 NH mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet hat es zum Wochenende um den 12.3.2022 einen massiven Wintereinbruch mit Frost und Schnee in Südosteuropa und in der Türkei gegeben: Da is ix mit „Erderhitzung“ à la IPCC und HABECK. 🙂 Quelle: WO-Bericht Massiver Wintereinbruch SO-Europa

Update 12.3.2022: ECMWF und GFS bleiben bei eisigem Start in den kalendarischen Frühling. 15. Frostnacht in Folge in Deutschland – der Märzwinter bleibt.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 12.3.2022 die 15. Frostnacht in Folge mit weiter örtlich strengem Bodenfrost ab -10°C. Der Märzwinter setzt sich in Deutschland (Mitte) und in Europa (rechts) in der kommenden Woche fort. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland und Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF- (links) und die GFS-Prognosen (rechts) bleiben auch am 12.3.2022 bei einem eisigen Start in den kalendarischen Frühling – nicht nur – in Deutschland. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) bei beiden Modellen bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: WZ/ECMWF- und GFS-Prognosen TA850 Europa

Update 11.3.2022: Erste Märzdekade in Deutschland kalt, sehr trocken und sehr sonnig. Vierzehnte Frostnacht in Folge in Deutschland – der Märzwinter weicht nur langsam. Prognose: AO und NAO mit wilden Sprüngen – Märzwinter mit Verlängerung?

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/GEFS-Prognosen vom 11.3.2022 zeigen sowohl bei der AO (links) als auch bei der NAO (rechts) wilde Sprünge im März: Zur Monatsmitte steigen beide kräftig an, um kurz danach wieder kräftig abzufallen, die AO sogar in den leicht negativen Bereich. Geht der Märzwinter in Europa in die Verlängerung? Quelle: NOAA/AO- und NAO-Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt auch am 11.3.2022 in der 14. Frostnacht in Folge weiter verbreitet mässigen Bodenfrost mit örtlich zweistelligen (strengen) Minusgraden am Boden (links). Die WO/GFS-Prognosen (Mitte und rechts) rechnen mit einem Andauern des eisigen Märzwinters in Deutschland und in grossen Teilen Europas am Wochenende. Auffällig ist dabei besonders die andauernde Kältewelle in SO-Europa einschliesslich Griechenland sowie in der Türkei, wo es seit gestern verbreitete Schneefälle mit erheblichen Behinderungen des Flugverkehrs gibt. Auch in Italien behindern Schneemassen den Verkehr: „Einige Regionen in Griechenland und Italien versinken derzeit im Schnee.“ Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Deutschland und Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der Märztemperaturen (links) zeigt am 11.3.2022 in Deutschland in der ersten Märzdekade mit einem Mittel von 1,71°C einen deutlich niedrigeren Wert als der gesamte Februar 2002 mit 4,44°C. Das Märzmittel in Deutschland liegt im weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 laut DWD-Tabelle bei 4,6°C, laut CLINO-Zeitreihen bei 4,64°C. Um eine Abweichung von mehr als +0°C zu erreichen, müssen die restlichen 21 Tage im März 2022 in Deutschland über einem Mittel von 6,0°C liegen. Danach sieht es bei weiter meist frostigen Nächten zumindest in dieser Woche nicht aus… 🙂 Dazu war der März 2022 in Deutschland bisher fast niederschlagsfrei (Mitte) und sehr sonnig (rechts). Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland

Update 10.3.2022: Märzwinter bleibt eisig in Europa – 13. Frostnacht in Folge in Deutschland. Schneewarnungen und Flugausfälle in der Türkei – Schneefälle auch in der Ukraine. ECMWF und GFS mit eisiger Ostlage zum kalendarischen Frühlingsanfang.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF (links und Mitte) und GFS (rechts) rechnen am 10.3.2022 mit einer eisigen Ostlage über Ost- und Mitteleuropa. Dabei werden zwischen einem umfangreichen Hoch über Skandinavien und NW-Russland sowie einem Höhentief über Mitteuropa hochreichende kalte Festland-Luftmassen herangeführt, die am 20.3.2022 (Frühlingsanfang) in rund 1500m (850hPa) bis zu -12°C unter dem veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen (links) und um -10°C liegen (Mitte und rechts). Quelle: WZ-ECMWF/GFS-Prognosen TA und T 850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die ARD warnt am 10. und 11.3.2022 vor anhaltenden Schneefällen mit Flugausfällen in der Türkei (links). GFS rechnet mit Schneefällen auch im Kriegsgebiet der Ukraine (Mitte und rechts), wo Putins Militärmacht mit Raketen, Panzern und Flugzeugen seit 24.2.2022 einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit dem erklärten Ziel der Auslöschung der Ukraine als selbständiger demokratischer Staat mit Tausenden von Toten und Millionen von Flüchtlingen führt. Quellen: ARD-Text S. 136 und WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 10.3.2022 in der 13. Frostnacht in Folge weiter teils zweistellige Minusgrade am Boden. Die WO/GFS-Prognosen (Mitte und rechts) rechnen mit einem Andauern des eisigen Märzwinters in Deutschland und in grossen Teilen Europas. Quellen: WO-Analyse Tmin/ Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Europa und Deutschland

Update 9.3.2022: Australien: Schwere Überschwemmungen statt Dürre – nationaler Notstand ausgerufen. Schneemassen in Italien und Griechenland – Kältewelle in Osteuropa mit Ukraine verschärft sich diese Woche. März-Kältewelle dauert an: Zwölfter Tag in Folge Nachtfrost in Deutschland. GFS weiter mit Schneefällen in Mittleuropa in der zweiten Märzhälfte – Frühlingsanfang mit Schneedecke?

Zum Vergrössern anklicken. Die WZ/GFS-Prognosen rechnen am 9.3.2022 mit einer von SO zunehmenden Schneedecke bis in tiefe Lagen um den kalendarischen Frühlingsanfang am 20.3.2022 – nicht nur – in Teilen Deutschlands. Quelle: WZ/GFS-Prognosen Schneedecke Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. GFS bleibt auh am 9.3.2022 weiter bei Schneefällen bis in tiefe Lagen – nicht nur – in Deutschland in der zweiten Märzhälfte, auch die Ausbildung einer Schneedecke ist möglich. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 9.3.2022 ein Andauern der März-Kältewelle in Deutschland mit Bodenfrost bis zu -14°C am zwölften Tag in Folge. Die WO/GFS-Prognose (rechts) rechnet mit einem Andauern der März-Kältewelle in grossen Teilen Europas und mit einer Frostverschärfung in Osteuropa mit der Ukraine ab morgen. Quellen: WO-Analyse Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Europa

Zum Vergrössern anklicken. Die seit Ende Februar 2022 anhaltenden Überschwemmungen an der Ostküste Australiens haben Anfang März 2022 auch die Grossstadt Sydney erreicht, die australische Regierung hat den Notstand ausgerufen (links). Entgegen der Behauptungen einer zunehmenden Dürrre durch die „Erderhitzung“, die seit ihrem Ausbleiben „Klimawandel“ genannt wird, nehmen die jährlichen Niederschlagsmengen in Australien seit den 1970er Jahren deutlich zu, wie die BOM-Grafik (rechts) zeigt und führen zu zunehmenden Überschwemmungen. Ursache der starken Niederschläge ist das Wetterphänomen La Niña, dass seit 2020 im äquatorialen Pazifik andauert und seitdem im Jahr 2020 und 2021 zu wiederholten schweren Überflutungen in Australien führt. Quellen: ZDF-Text S. 129 und BOM-Analyse Anomalien jährliche Niederschlagssummen Australien

Update 8.3.2022: Eisiger Märzwinter in Europa dauert an – Elfte Frostnacht in Folge in Deutschland. GFS mit Märzwinter ohne Ende in Europa – Schnee bis in tiefere Lagen um den 23.3.2022. NASA und NOAA: Die global kühlende La Niña bleibt bis 2023. Analyse: Erste Märzwoche 2022 in Deutschland ungewöhnlich kalt, trocken und sonnig.

Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt Deutschland am 8.3.2022 in der ersten Märzwoche ungewöhnlich kalt (links), trocken (Mitte) und sonnig (rechts): Der Märzwinter 2022 dauert an. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen ENSO-Prognosen vom 8.3.2022 von
NASA/GMAO (links) und von NOAA (rechts) rechnen weiter mit einem Andauern der seit NH-Sommer 2020 global kühlenden La Niña-Phase bis in den NH-Herbst 2022 und darüber hinaus bis ins Jahr 2023: Die globale Abkühlung seit 2016 dauert an. „Historisch gesehen:
1. El Niño- und La Niña-Ereignisse treten in der Regel in der Zeit von April bis Juni auf.
2. Neigen dazu, ihre maximale Stärke von Oktober bis Februar zu erreichen.
3. Halten typischerweise 9-12 Monate an, gelegentlich aber auch bis zu 2 Jahre.
4. Typischerweise alle 2 bis 7 Jahre wiederkehrend. Quelle: NASA/GMAO-ENSO-Prognosen und NOAA/ENSO-Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 8.3.2022 weiter mit Schneefall nach der Monatsmitte bis in tiefere Lagen – nicht nur – in Deutschland um den 23.3.2022: Der Märzwinter bleibt. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsart Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 8.3.2022 rechnen mit einem Andauern des Märzwinters in Europa bis zum Monatsende. Der Polarjet in rund 9km Höhe (links, 300 hPa) soll in einer NO-Lage weiter polare Luftmassen aus Skandinavien auch nach Mittel- und Westeuropa führen. Dabei soll weiter Nachtfrost von Sibirien bis Frankreich auftreten (rechts). Durch ein kaltes Höhentief über Frankreich ist auch Schneefall bis in tiefere Lagen nicht ausgeschlossen. Quellen: WO/GFS-Prognosen Polarjet Europa und WO/GFS-Prognosen Tmin Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 8.3.2022 in der elften Frostnacht in Folge verbreitet strengen Bodenfrost in Deutschland (links) und örtlich weiter sogar strengen Nachtfrost (Mitte). Der eisige Märzwinter mit Nachtfost von Sibirien bis Mitteleuropa soll bis Mitte März andauern (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Tmin Europa mit Ergänzungen

Update 7.3.2022: Eisiger Märzwinter in Europa von Sibirien bis Frankreich – Zehnte Frostnacht in Folge in Deutschland. März bisher deutlich kälter als der Februar in Deutschland. WO/GFS mit Märzwinter-Schnee in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 7.2.2022 rechnen mit Schnee und Regen in Deutschland um den 19.3.2022. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsart Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der Märztemperaturen (links) zeigt am 7.3.2022 in Deutschland mit einem Mittel von 1,03°C einen deutlich niedrigeren Wert als der gesamte Februar 2002 mit 4,44°C (rechts). Das Märzmittel in Deutschland liegt im weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 laut DWD-Tabelle bei 4,6°C, laut CLINO-Zeitreihen bei 4,64°C. Um eine Abweichung von mehr als +0°C zu erreichen, müssen die restlichen 25 Tage im März 2022 in Deutschland über einem Mittel von 5,74°C liegen. Danach sieht es bei weiter meist frostigen Nächten zumindest in dieser Woche nicht aus… 🙂 Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 7.3.2022 die zehnte Frostnacht in Folge in Deutschland (links) mit örtlich weiter strengem Bodenfrost und eine eisige Nacht von Sibirien bis Frankreich (Mitte). Auch bis Mittwoch dauert der eisige Märzwinter in Europa an (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Europa und Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Europa mit Ergänzungen

Update 6.3.2022: Neunte Frostnacht in Folge in Deutschland – Acht-Milliarden-Tonnen-Schneebombe auf Grönland. CFS rudert zurück: März 2022 in Mitteleuropa nun deutlich kühler gerechnet. GFS-Prognose: Der Märzwinter weicht nur langsam aus Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 6.3.2022 mit einem Andauern der Nachtfröste bis zum kommenden Wochenende in grossen Teilen Europas (links). Die Tageshöchsttemperaturen (rechts) bleiben auch in Mitteleuropa oft um 10°C und damit wenig frühlingshaft. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Tmax Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die CFSv2-Prognosen vom 6.3.2022 (rechts) sind vor allem in Mitteleuropa deutlich kühler geworden als noch Ende Februar 2022 (links). In Deutschland liegen die 2m-Temperaturabweichungen zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 um bis zu -2,5°C niedriger als zuvor. Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Europa März 2022 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 6.3.2022 die neunte Frostnacht in Deutschland in Folge mit weiter teils strengem Bodenfrost unter -10°C. Die DMI-Grafik (rechts) zeigt mal wieder eine „Schneebombe“ am 5.3.2022 mit einem Zuwachs des Grönlandeises um knapp 8 Gt ( 8 Gigatonnen = 8 Milliarden Tonnen). Quellen: WO-Analyse Tmin/ Boden Deutschland und DMI-Polarportal Grönlandeis Massebilanz mit Ergänzungen

Update 5.3.2022: Der Märzwinter ist und bleibt eisig bis zum nächsten Wochenende. „Erderhitzung“ à la IPCC und Habeck: Keine globale Erwärmung im achten Jahr von Oktober 2014 bis Februar 2022. Kältereport Nr. 9: Eisiger NH-Winter 2021/22 mit ungewöhnlich viel Schnee.

Zum Vergrössern anklicken. Die Grafik zeigt den Verlauf der monatlichen unverfälschten Satellitendaten von UAH von Oktober 2014 bis Februar 2022 ohne jegliche „Erderhitzung“ à la IPCC und HABECK. Der Trend der globalen Temperaturen ist im achten Jahr bei NULL Abweichung vom weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 trotz stetig steigender CO2-Werte in der Erdatmosphäre (s. folgende Grafik): Ist die „Klimakrise“ eine grüne Hirnkrise durch Klimawahn… 🙂 Quelle: WUWT – The PAUSE Lengthens Again

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt auch am 5.3.2022 die achte eisige Märzwinternacht in Folge – nicht nur – in Deutschland (links und Mitte) mit verbreitet zweistelligen Minusgraden am Boden (Mitte). Die aktuelle Blocking-Wetterlage mit der schon am 26.2.2022(!) von ECMWF erwarteten Omega-Lage mit Hoch über Skandinavien soll mit weiter eisigen Nächten bis zum nächsten Wochenende anhalten (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 4.3.2022: Traumhaftes Winterwetter in den deutschen Mittelgebirgen: Ski und Rodel sehr gut – Webcams WinterbergWebcam Oberhof Webcams FeldbergWebcams Erzgebirge Webcam ArberWebcam Hindelang/AllgäuLiveCam Brocken/Harz. Analyse und Prognose: Der Kriegs-Märzwinter 2022 ist und bleibt eisig in Europa bis in die zweite Dekade. Übrigens: Der russische Überfall auf die Ukraine seit 24.2.2022 dauert mit unverminderter Härte und Brutalität an – bald zwei Millionen Menschen auf der Flucht in den Westen. Arktis: Meereisflächen wachsen im Februar 2022 seit 2005 auf 12-Jahres-Hochstand.

Zum Vergrössern anklicken. Die Plots von NSIDC (links, Abweichungen)r und vom DMI (rechts, Flächengösse) zeigen die arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) im Monat Februar von 1979 bis 2022. Im Februar 2022 sind die Meereisflächen auf einen 12-Jahreshochstand gewachsen und zeigen seit 2005 einen positiven Trend (rechts). Quellen: NSIDC sea ice index und DMI-Plots Arctic Sea Ice Cover
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 4.3.2022 verbreitet teils strengen Frost in Europa (links) und in der siebten Nacht in Folge eine eisige Nacht in Deutschland mit teils strengem Bodenfrost (Mitte). Die WO/GFS-Prognose rechnet mit anhaltendem verbreit mässigem Bodenfrost in Deutschland bis zum 12.3.2022 (rechts): Der eisige Kriegs-Märzwinter 2022 in Europa bleibt. Quellen: WO-Analysen Tmin Europa und Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet setzt sich der seit Anfang Januar 2022 anhaltende Skibetrieb in und um Winterberg/NRW auch Anfang März 2022 bei traumhaftem Winterwetter weiter fort. Quelle: Panorama-Webcams Winterberg

Update 3.3.2022: AO und NAO fallen – der Märzwinter bleibt in Europa. ECMWF mit eisigem Märzwinter in Europa. Analyse/Prognose: Sechste Eisnacht in Folge in Deutschland – keine Ende in Sicht. GFS mit reichlich Märzwinter-Schnee in Mitteleuropa. Analyse: Auf den global kältesten Januar 2022 folgt der zweitkälteste Februar 2022 nach 2015: Da is nix mit IPCC-Erderhitzung.

Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP/GFS-Analyse zeigt bis zum 28.2.2022 den global zweitkältesten Februar nach 2015 mit einer Abweichung der 2m-Temperaturen von nur rund 0,40°C zum veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010, nur der Februar 2021 war mit einer Abweichung von 0,27°C etwas kühler. Da is nix mit Erderhitzung à la IPCC, denn das neue grosse Sonnenminimum, La Niña und der Tonga-Vulkan arbeiten an einer weiteren globalen Abkühlung. 🙂 Die Daten in der Grafik wurden zudem mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Seit 1.1.2021 gilt weltweit das neue WMO-Klimamittel 1991-2020, so dass die berechneten T-Abweichungen noch etwas kälter sein dürften, in Deutschland z.B. für den Februar etwa -0,58°C. „Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quelle: Analyse und Prognosen TA2m global mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse vom 3.3.2022 (links) zeigt in Deutschland die sechste Nacht in Folge mit eisigen Temperaturen am Boden. Die WO/GFS-Prognose (rechts) sieht bis zum 10.3.2022 kein Ende des eisigen Märzwinters. Quellen: WO-Analyse Tmin/ Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet am 3.3.2022 weiter mit einem eisigen Märzwinter in grossen Teilen Europas um den 10.3.2022. Dabei sollen die Temperaturen in einer eisigen Ostlage auch in rund 1500m (850hPa) über Deutschland bis auf -14°C fallen (links), was einen Absturz der Temperaturen auf bis zu -12°C unter das veraltete WMO-Klimamittel bedeutet (rechts): Der Märzwinter bleibt und verschärft sich. Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen Wetterlage Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Analyse der AO (links schwarze Linie) zeigt am 3.3.2022 nach Mitte Februar 2022 eine fallende Tendenz und soll in der Prognose (rote Linie links) in den kommenden Tagen nahe Null liegen. Die NAO (rechts) folgt seit Ende Februar mit einer leicht fallenden Tendenz. Beide Oszillationen deuten eine Verlängerung und Verschärfung des Märzwinters in Europa an. Quelle: NOAA/AO- und NAO-Prognosen

Update 2.3.2022: UAH: Globale Abkühlung seit 2016 setzt sich im Februar 2022 mit einer Abweichung von 0,0°C fort – IPCC sieht darin eine globale „Erderhitzung“. 🙂 Übrigens: Die Erde wird seit 8000 Jahren kälter und befindet sich seit mehr als drei Millionen Jahren in einer geologischen Eiszeit. NOAA bleibt bei Märzwinter-Trend in Europa. Analyse/Prognose: Die Nächte sind und bleiben eisig in Mittleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse vom 2.3.2022 (links) und die WO/GFS-Prognosen vom 2.3.2022 (Mitte und rechts) sind und bleiben weiter bis zum 10.3.2022 eisig – nicht nur – in Deutschland: Der Märzwinter bleibt. Quellen: WO-Analyse Tmin/ Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen (links) für die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa zeigen am 2.3.2022 bis zum 10.3.2022 weiter verbreitet ein untekühltes Europa (blaue Farben). Dabei sollen die Mitteltemperaturen in diesem Zeitraum auch in Deutschland bis zu -4°C unter dem (kalten) Klimamittel 1901-2000 liegen. Die rechte GFS-Grafik zeigt den teils kräftigen negativen Temperatur-Trend in Europa in den kommenden sieben Tagen (Prognostag 1 minus Prognosetag 7). Quellen: NOAA/NCEP-Prognosen TA2m Europa und Sieben-Tage-Trend T2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die globale Abkühlung seit 2016 setzt sich bei den unverfälschen globalen Satellitendaten von UAH mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) mit einer Abweichung von 0,0°C zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 fort. Das laufenden 13Monatsmittel (fette rote Linie) zeigt seit 2016 einen deutlichen negativen Trend um rund -0,3°C von 2016 bis Anfang 2022: Der neueste IPCC-Bericht 2021/22 sieht in der eindeutigen Abkühlung eine „Erderhitzung“. Wie verblödet muss man eigentlich sein, um so einen Schwachsinn abzusondern und zu verbreiten…? 🙂 Quelle: Dr. Roy Spencer UAH Temperatures mit Ergänzungen

Nach einem recht milden und nassen, in den Bergen auch schneereichen Februar 2022 in Deutschland rechnen die Modelle in den letzten Tagen nach einem eisigen Februar-Endspurt und teils strengem Bodenfrost zum Frühlinsanfang mit einem Märzwinter mindestens in der ersten Dekade.

Der Februar 2022 endete in Europa mit Nachtfrost von Sibirien bis nach Spanien.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 28.2.2022 einen eisigen Morgen von Sibirien bis Spanien (links). In Deutschland gab es verbreitet mässigen Bodenfrost, vor allem im Süden auch strengen Bodenfrost unter -10°C. Quelle: WO-Analyse Tmin Europa und Tmin Boden Deutschland

Der Start in den Frühling zeigt auch in Deutschland verbreitet mässigen und teils strengen Frost unter -10°C in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt wie erwartet verbreitet mässigen bis strengen Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland in der Nacht zum 1.3.2022, dem meteorologischen Frühlingsanfang. GFS rechnet mit einem Andauern der Nacht- und Bodenfröste bis zum Ende der ersten Märzdekade (Mitte und rechts): Der Märzwinter droht mit einem frostigen Frühling. Quellen: WO-Analyse Tmin/ Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Boden Deutschland

Dabei sind sich die Modelle von GFS, GEM und ECMWF heute einig über ein Andauern der Märzwinter-Wetterlage in der ersten Dekade.

Zum Vergrössern anklicken. Die WZ-Prognosen von GFS, GEM und ECMWF (von links nach rechts) rechnen am 1.3.2022 übereinstimmend mit einem Andauern des frostigen Märzwinters auch in Deutschland bis in die zweite Märzwoche. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) bis auf -10°C fallen, was bei der erwarteten Hochdrucklage verbreitet Nacht- und Bodenfröste in Mitteleuropa bedeutet: Es droht ein frostiger Frühling. Quelle: WZ-Prognosen T850 Europa

NOAA/NCEP rechnet heute mit eiem unterkühlten Start in den Frühling in grossen Teilen Europas.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen für die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Europa zeigen am 1.3.2022 bis zum 9.3.2022 verbreitet ein unterkühltes Europa (blaue Farben). Dabei sollen die Mitteltemperaturen in diesem Zeitraum auch in Deutschland bis zu -4°C unter dem (kalten) Klimamittel 1901-2000 liegen. Quelle:NOAA/NCEP-Prognosen TA2m Europa

Im Gegensatz dazu sieht das experimentelle Langfristmodell NOAA/CFSv2 einen verbreitet milden – und ungewöhnlich trockenen – März 2022 in grossen Teilen Europas.

Zum Vergrössern anklicken. Die experimentellen Langfristprognosen von NOAA/CFSv2 rehnen am 1.3.2022 mit einem milden (links) und einem ungewöhnlich trockenen Monat März 2022 (rechts) in grossen Teilen Europas. So sollen die Abweichungen der 2m-Temperaturen in Deutschland +1 bis +2°C über dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 liegen. Die Niederschläge in Deutschland sollen ungewöhnlich deutlich unter dem Mittel eintreten, was allerdings nach einem sehr nassen Februar mit rund 166% Niederschlag bei teils randvollen Talsperren kein Problem wird. Quelle: CFSv2-PrognosenTA2m und Niederschläge Europa

Der DWD-Jahreszeitentrend von Februar 2022 rechnet mit einem milden und durchschnittlich nassen Frühjahr 2022 in Deutschland und Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die unsicheren DWD-Prognosen vom Februar 2022 (schraffierte Flächen) für das Frühjahr 2022 in Deutschland rehnen mit einem milden (links) und duchschnittlich nassen Frühjahr 2022 in grossen Teilen Europas und auch in Deutschland. Quelle: DWD-Jahreszeitenvorhersagen

Die IRI-Prognosen der Columbia-Universität in New York rechnen mit einem milden und durchschnittlich feuchten Frühling in grossen Teilen Europas und in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die IRI-Prognosen erwarten im Februar mit einer hohen Wahrscheinlichkeit einen überdurchschnittlich milden Frühling in grossen Teilen Europas und auch in Deutschland (links) bei verbreitet durchschnittlichen Niederschlagsmengen wie auch in Deutschland (rechts). Quelle: IRI-Jahreszeiten-Prognosen Europa

Zum Schluss noch eine statistische Betrachtung im Zusammenhang mit dem MEI. Die Frühjahre nach dem dritten Jahr in Folge mit einem negativen MEI (La Niña) wie Anfang 2022 waren in Deutschland im Mittel mild und relativ trocken, wie die NOAA-Reanalyse zeigt.

Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse zeigt in Deutschland überdurchschnittliche Temperaturen (links) und unterdurchschnittliche Niederschläge (rechts) im Frühjahr nach dem dritten Jahr in Folge mit einem negativen MEI, der La Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik darstellt. Quelle: NOAA-Reanalyse TA und Niederschläge Europa

Man darf aber nicht vergessen: Die Entwicklung der Temperaturen im Jahr 2022 ist eingebettet in das tiefste Sonnenminimum der letzten 200 Jahre…

Zum Vergrössern anklicken. Die SILSO-Grafik zeigt den Verlauf der über 13 Monate gemittelten internationalen Sonnenfleckenzahlen von 1700 bis 2021. In Zyklen von niedrigen und hohen Werten zeigt sich die Sonne aktiver und weniger aktiv. In den Zeiten mit nideriger Aktivität liegt die Kleine Eiszeit mit dem Maunderminimum und zuletzt mit dem Daltonminimum. Es folgte eine Zeit mit hoher Aktivität und dem modernen globalen Temperaturmaximum. Seit etwa 2016 hat eine erneute natürliche Phase der globalen Abkühlung begonnen, die sich nach dem bisherigen zyklischen Verhalten der Sonnenaktivität als „Grand Sonnenminimum“ bis zum Ende dieses Jahrhunderts fortsetzen sollte. Quelle: SILSO-Sonnen-Grafiken

…und das Andauern des global kühlenden Wetter-Phänomens La Niña, das bis weit ins Jahr 2022 andauern soll.

Zum Vergrössern anklicken. Die NASA/GMAO-Prognose rechnet mit einem Andauern der global kühlenden La Niña-Phase bis in den NH-Herbst 2022: Die globale Abkühlung seit 2016 dauert an. Quelle: NASA/GMAO-ENSO-Prognosen

Das Jahr 2021 ist bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH um -0,3°C kälter als das Jahr 2020.

Das Jahr 2021 ist in Deutschland laut DWD-Pressemitteilung zum weltweit gültigen aktuellen WMO-Klimamittel 1991-2020 um rund -0,2°C kälter als das Jahr 2020 und damit das kälteste der letzten acht Jahre.

DA IS NIX MIT ERDERHITZUNG à la HABECK und IPCC 🙂 , zumal nun auch noch der Tonga-Vulkan mit einer Mega-Eruptionssäule bis in die Mesosphäre in rund 58km Höhe oberhalb der Stratosphäre an einer weiteren globalen Abkühlung arbeitet… 🙂

Letzte Meldung: GFS weiter mit Frost in Europa und Schnee in Deutschland um den 11.3.2022.

Zum Vergrössern anklicken. WO/GFS rechnet auch am 2.3.2022 weiter mit einem Märzwinter mit Frost in Europa (links) und Schnee – nicht nur – in Deutschland um den 11.3.2022. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin Europa und Schnee Deutschland

Herzlich euer

Schneefan2015

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11 Gedanken zu “Märzwinter in den Modellen: März kälter als der milde Februar?

    1. @OliH

      „Warum ist die jetzige Wetterlage nicht in der NAO sichtbar?“

      Die seit Ende Februar 2022 kältere Wetterlage in Europa deutet sich seit Mitte Februar im negativen Trend der AO an, die NAO folgt seit Ende Februar.

      Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Analyse der AO (links schwarze Linie) zeigt am 3.3.2022 nach Mitte Februar 2022 eine fallende Tendenz und soll in der Prognose (rote Linie links) in den kommenden Tagen nahe Null liegen. Die NAO (rechts) folgt seit Ende Februar mit einer leicht fallenden Tendenz. Beide Oszillationen deuten eine Verlängerung und Verschärfung des Märzwinters in Europa an. Quelle: NOAA/AO- und NAO-Prognosen

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  1. Der März 2022 zu trocken und zu sonnig.
    Ja, so wird es sein. Der März 22 bisher unterkühlt? Naja, vielleicht bisher ein wenig zu kalt, aber das dürfte sich im Laufe dieser Woche ziemlich sicher ändern.
    ECMWF sagt einen “Wintereinbruch“ zum Monatswechsel März/April vorher. Wirklich ein Wintereinbruch im April? Da bin ich echt gespannt, was daraus wird.
    Für gestern sagte ECMWF noch eine geschlossene Schneedecke für den Raum Aachen vorher. Ich wohne dort und war von 11 bis 17 Uhr draussen, nur im Pullover. Ich habe den ganzen Winter 21/22 hier nur an 2 Tagen überhaupt Schneeflocken gesehen. Keine einzige ist liegen geblieben. Eine geschlossene Schneedecke hat es hier seit Februar 2021 nicht mehr gegeben. Die Qualität der ECMWF-Vorhersagen erinnert mich ganz stark an die Qualität von Klimamodellen, wie CMIP6. Da wird die Schere zwischen Simulation und Realdaten auch immer größer. So was ist für mich reines Clickbait und hat mit der Wirklichkeit wenig zu tun.

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      1. Hier im Norden in MV vom Winter weiterhin keine Spur zum 1.4. Das wäre dann wohl auch ein Aprilschärz.

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  2. Heute ist mal wieder ein „Meinungs“-Artikel in T-Online zu lesen, in dem der nahe klimabedingte Weltuntergang angezeigt wird.
    Dabei machen mich 2 Fakten stutzig.

    1. Auf einer Karte mit der Temperaturabweichung 2021 wird mit dem „vieljährigen Durchschnitt 1961 – 1990“ verglichen. Wenn ich mich recht an einige Artikel hier im Forum erinnere, ist dieses langjährige Mittel inzwischen nicht mehr gültig, oder?

    2. Es wird an einer Stelle erwähnt, dass Experten dieser Tage in der Antarktis Temperaturen gemessen haben, die um 30(!) Grad höher als sonst in dieser Jahreszeit lagen. Ist das wirklich so und wenn ja, wie ist das zu bewerten?

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    1. @Chemicus

      1. Auf einer Karte mit der Temperaturabweichung 2021 wird mit dem „vieljährigen Durchschnitt 1961 – 1990“ verglichen. Wenn ich mich recht an einige Artikel hier im Forum erinnere, ist dieses langjährige Mittel inzwischen nicht mehr gültig, oder?

      Das ist richtig. Seit 1.1.2021 gilt weltweit das (mildere) WMO-Klimamittel 1991-2020. Nachlesen kann man das hier: „3. DEFINITIONS: Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“

      Veraltete (kältere) Klimamittel werden vor allem von Klimaktivisten benutzt, um eine Erwärmung vorzutäuschen oder eine Abkühlung zu verschleiern.

      2. Es wird an einer Stelle erwähnt, dass Experten dieser Tage in der Antarktis Temperaturen gemessen haben, die um 30(!) Grad höher als sonst in dieser Jahreszeit lagen. Ist das wirklich so und wenn ja, wie ist das zu bewerten?

      Es handelt sich wohl um einen vorgezogenen Aprilscherz. 🙂 https://eike-klima-energie.eu/2022/03/25/hitzerekord-in-der-antarktis-wirklich/

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  3. Hallo Schneefan, nur weil die Dächer morgens von einer kühlen Nacht etwas weiß sind vom Rauhreif von einem Wintereinbruch zu sprechen, halte ich doch etwas sehr übertrieben. Wir älteren aus dem Norden betrachten soetwas als bischen frisch. Wintereinbrüche wie ich sie aus der Kindheit kenne mag sich heute kaum einer mehr vorstellen. Da würde sich hier kein Rad mehr drehen und bei dieser Energiepolitik so manches Licht und Heizung ausgehen. Wollen mal hoffen, dass es nicht so weit kommt.

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