Modelle: April 2022 in Europa eisig und nasser als 2021?

Update 30.4.2022: GFS mit nasskalten Eisheiligen in Mitteleuropa – Schneefälle in den Alpen.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 30.4.2022 mit nasskalten Eisheiligen vom 11. bis 13.5.2022 in Mitteleuropa. Dabei fallen wiederholt verbreitet Niederschläge, die in den Alpen bis auf Höhen um 1500m zeitweise als Schnee fallen können. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland

Update 29.4.2022: Kriegsfolge: NRW will Steinkohlekraftwerke weiterlaufen lassen – Bodenfrost in NRW. Modelle: Tanz in den Mai mit gebietsweisem Bodenfrost und mit Schnee in den Alpen.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognose vom 29.4.2022 (links) rechnet in der Nacht zum 1.5.2022 mit Hochdruckeinfluss im Westen und Norden Deutschlands, wobei auch Bodenfrost auftreten kann (Mitte). Der Süden wird von einem Mittelmeertief beeinflusst, wobei dort Niederschläge auftreten, die in den Alpen bis runter um 1500m auch als Schnee fallen können (rechts). Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wegen der Kriegsfolgen will NRW die drei Steinkohlekraftwerke weiterlaufen lassen, die eigentlich im Jahr 2022 abgeschaltet werden sollten (links). Das klingt doch sehr vernünftig, wenn man sich den verbreiteten Bodenfrost bis in tiefe Lagen in NRW Ende April 2022 anschaut (rechts). 🙂 Quellen: WDR-Text S. 111 und 189

Update 28.4.2022: Temperaturen der Südhalbkugel auf Jahrestiefstand. Verbreitet frostige April-Nächte in Deutschland dauern an. NOAA weiter mit kaltem Start in den Mai in Europa. GFS mit zunehmend eisigem Polarwirbel über Mitteleuropa bis Mitte Mai. Hitzewelle in Pakistan und in NW-Indien, Kältewelle in China und in der Mongolei – ECMWF-Prognose mit Kältewelle in Indien.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen aktuell am 28.4.2022 mit einer Hitzewelle in Pakistan und im nordwestlichen Indien (links, rote Farben), gleichzeitig aber auch mit einer Kältewelle in der Mongolei und in Nordchina (links, blaue Farben. Zum Monatswechsel Mai/Juni 2022 rechnet ECMWF mit einer Kältewelle in Indien (rechts, blaue Farben). Dabei sollen die 2m-Temperaturen bis zu +-6°C unter oder über dem vom ECMWF erfundenen Modell-Mittel liegen: (The anomalies have been calculated relative to a 20-year model climatology.). Seit 1.1.2021 gilt weltweit das WMO-Klimamittel 1991-2020. Quelle: ECMWF Langfristprognosen TA2m Südasien
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen vom 28.4.2022 rechnen weiter damit, dass sich ein eisiger Trog des Polarwirbel über Europa einnistet und von Anfang bis Mitte Mai zunehmend für durchweg kaltes und niederschlagreiches Wetter auch von Mitteleuropa bis ins Mittelmeer sorgt. Dabei können vor allem in höheren Lagen wiederholt Schneefälle auftreten. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA/NCEP-Prognosen vom 28.4.2022 (links) rechnen weiter mit einem kalten Start in den Mai in grossen Teilen Europas (blaue Farben). Dabei sollen die Abweichungen der 2m-Mittel-Temperaturen vom (kalten) Mittel 1901-200 bis zum 6.5.2022 auch in Deutschland bis zu -4°C betragen. Noch kälter rechnet GFS (rechts) die Abweichungen am 8.5.2022 in rund 1500m (850hPa) bis zu -10°C zum veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 über Deutschland. Quellen: NCEP-Prognosen TA2m Europa und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 28.4.2022 weiter verbreitet Bodenfrost in Deutschland. In NRW (Mitte) gab es sogar mässigen Bodenfrost unter -5°C. Die WO/GFS-Prognose (rechts) rechnet auch in der kommenden Nacht erneut mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text S. 189 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP/GFS-Analyse vom 28.4.2022 und die Prognose bis zum 5.5.2022 zeigen auf der Südhalbkugel (SH, blaue Linie) mit den Abweichungen der 2m-Temperaturen im Minusbereich zum veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 einen neuen Jahrestiefstand. Die Daten in der Grafik wurden zudem mit dem wärmenden NASA/GISS-Faktor “adjusted” (verfälscht) und liegen in der unverfälschten Realität deutlich niedriger. Quelle: Globale Temperaturen mit Ergänzungen

Update 27.4.2022: Frostiger April-Endspurt nicht nur in Deutschland. Analyse: April 2022 in Deutschland sehr nass und kühl. ECMWF mit kaltem Übergang in den Mai in Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-Langfristprognosen rechnen am 25.4.2022 mit einem kalten Übergang in den Mai in grossen Teilen Europas (blaue Farben). Dabei sollen die 2m-Temperaturen in den beiden Wochen bis zum 9.5.2022 verbreitet zwischen -1°c bis -6°C unter dem vom ECMWF erfundenen Modell-Mittel liegen (The anomalies have been calculated relative to a 20-year model climatology.). Seit 1.1.2021 gilt weltweit das WMO-Klimamittel 1991-2020. Quelle: ECMWF Langfristprognosen T2m Europa
Zum Vergrössern anklicken. Nach den kräftigen Niederschlägen der letzten drei Tage vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands (links) sind im Gebietsmittel Deutschlands am 27.4.2022 bereits mehr als 118% des Monatsmittels gefallen (Mitte). Dabei blieben die Temperaturen verbreitet um -1,5°C unter dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (rechts). Der April 2022 dürfte damit auch am Ende als sehr nasser und kühler Kriegs-Monat in die deutsche Wettergeschichte eingehen. Quellen: WO-Analyse Niederschläge Deutschland und Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 27.4.2022 wie erwartet erneut vebreitet Bodenfrost in Deutschland, in NRW (MItte) bis zu -5°C in der Eifel. Die WO/GFS-Prognose rechnet auch in der kommenden Nacht zum 28.4.2022 weiter mit verbreitetem Bodenfrost nicht nur in Deutschland. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WDR-Text S. 189 und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 26.4.2022: Nach dem Regen kommt der Frost. GFS mit Schnee heute und im Mai in Deutschland. Modelle weiter einig über einen schweinekalten Start in den Mai. GFS weiter mit ungewöhnlich kaltem Mai. GFS-Strat.-Prognosen: Eisiger Polarwirbel nistet sich im Mai über Europa ein. CFSv2 rechnet den Mai in Europa nun deutlich kälter.

Zum Vergrössern anklicken. Das amerikanische Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet am 26.4.2022 den Mai in Europa deutlich kälter (rechts) als noch vor zehn Tagen (links). Vor allem in Mitteleuropa liegen die Abweichungen der 2m-Temperaturen durchweg um -2°C kälter und im Normalbereich (weiss): Da ist sicher noch mehr (Kälte) drin… 🙂 Quelle: CFSv2-Prognosen TA2m Mai Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Strat.-Prognosen vom 26.4.2022 rechnen damit, dass sich ein eisiger Trog des Polarwirbels über Europa einnistet und von Anfang bis Mitte Mai für durchweg kaltes und niederschlagreiches Wetter auch in Mitteleuropa sorgt. Dabei können vor allem in höheren Lagen wiederholt Schneefälle auftreten. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die verlängerten (extended) GFS-ENSemble-Prognosen bleiben auch am 26.4.2022 weiter bei einem ungewöhnlich kalten Mai 2022. So sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) über KÖLN vor allem in der ersten Maihälfte sowohl im ENS-Mittel (fette weisse Linie) als auch besonders im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) bis zu -10°C unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klmamittel 1981-2010 (fette rote Linie) liegen. Erst zum Ende der zweiten Maidekade sollen die Temperaturen im Normalbereich liegen. Dabei können nahezu täglich Niederschläge fallen, die vor allem in der ersten Maidekade in höheren Lagen wiederholt als Schnee niedergehen: Mai kühl und nass… Quelle: WZ/GFS-ENS-Prognosen T850 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Wettermodelle von GFS, GEM und ECMWF (von links nach rechts) bleiben auch am 26.4.2022 bei einem schweinkalten Start mit vorgezogenen Eisheiligen in den Mai 2022. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland vom 4. bis 6.5.2022 bis zu -12°C unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel liegen. Die Temperaturdifferenz zum weltweit gültigen (milderen) WMO-Klimamittel 1991-2020 beträgt allerdings im Mai in Deutschland nur 0,16°C: Das bedeutet eine nur geringe Erwärmung in den letzten dreissig Jahren im Mai in Deutschland in den nicht wärmeinselbereinigten Datenreihen des DWD. Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet heute und im Mai mit weiteren Schneefällen – nicht nur – in Deutschland: Ein typisches Anzeichen für die DWD-Klimaerwärmung. 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach den ergiebigen Niederschlägen rechnet GFS am 26.4.2022 mit zunehmend verbreiteten Bodenfrösten in Deutschland bis zum 29.4.2022. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 25.4.2022: Analyse: Nach kräftigen Regenfällen schon über 100% Niederschläge im kühlen April in Deutschland. Analyse: Zentralarktis mit -23°C stark unterkühlt – Vorboten früher und grimmiger Eisheiliger? Prognose: Ab kommender Nacht wieder zunehmender Bodenfrost in Deutschland. Australien: La Niña bringt weiter viel Regen bis August. Übrigens: Beide Pole deutlich unterkühlt – Treibhausgase machen wohl gerade Urlaub.

Zum Vergrössern anklicken. Die BOM-Prognosen rechnen auch am 25.4.2022 weiter statt IPCC-Dürre mit viel Regen in Australien bis August 2022. Die Ursache für die wiederholten Überschwemmungen in den Jahren 2020, 2021 und 2022 ist das beharrliche Wetterphänomen La Niña, dass Australien oft nasse und kühle Monate und Jahre beschert und zudem die gesamte Erde seit 2016 abkühlt. Quelle: BOM-Prognosen Niederschläge Australien
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 25.4.2022 rechnen ab der kommenden Nacht und in den folgenden Nächten wieder mit zunehmendem Bodenfrost – nicht nur – in Deutschland. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Analyse (links) zeigt die Temperaturen in der Zentralarktis nördlich 80°N am 25.4.2022 stark unterkühlt. Mit einer berechneten 2m-Tages-Mitteltemperatur von rund -23°C (rote Linie) liegen die Werte aktuell um rund -6°C unter dem vieljährigen (kalten) Mittel 1958-2002 (grüne Linie). Die GFS-Analyse (rechts) zeigt die gesamte Arktis am 25.4.2022 in rund 1500m (850hPa) ebenfalls stark unterkühlt (blaue und lila Farben), in der Zentralarktis wird das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 um mehr als -12°C unterschritten. Sind die für diese Jahreszeit ungewöhnlich eisigen Arktistemperaturen die Vorboten für besonders frühe und grimmige Eisheilige in Europa…? Quellen: DMI Arktis-Temperaturen nördl. 80°N und WZ/GFS-ANALYSE TA850 Arktis mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt am 25.4.2022 wie erwartet nach weiteren kräftigen Regenfällen (links) im Gebietsmittel Deutschlands bereits über 100% des Monatsmittels (rechts). Vor allem heute und morgen werden noch weitere verbreitete und teils kräftige Schauer erwartet, so dass der April 2022 als kühler und niederschlagsreicher Monat enden wird. Quellen: WO-Bericht Starkregen und Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen

Update 24.4.2022: Modelle einig: Es wird schweinekalt Anfang Mai nicht nur in Deutschland. GFS: Tanz in den Mai nasskalt mit Schnee in den Alpen.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 24.4.2022 mit einem gebietsweise nasskalten Tanz in den Mai vor allem in der Südhälfte Deutschlands mit Schnee in den Alpen. Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten und Tmin Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Prognosen von GFS, GEM und ECMWF vom 24.4.2022 rechnen mit einem schweinekalten Start in den Mai 2022. Dabei sollen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland bis zu -12°C und mehr unter das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2010 fallen. Quelle: WZ-Prognosen TA850 Europa

Update 23.4.2022: ZDF-Klimamärchen: 2021 war wärmstes Jahr in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen – Redaktion verwechselt La Niña mit El Niño und versteht den Text des ECMWF-Klimawandeldienstes nicht. GFS mit frühen und grimmigen Eisheiligen – Schnee bis Spanien. GFS: Mai kühl und nass… Nächste Woche kommt der Bodenfrost zurück. Langfrist: Mai 2022 nass und kühl.

Zum Vergrössern anklicken. Die verlängerten GFS-ENSemble-Prognosen vom 22.4.2022 rechnen für KÖLN mit einem weiter unterkühlten April 2022 und einem noch kälteren Start in den Mai bei wiederholten Niederschlägen. Sowohl im OP-Hauptlauf (fette grüne Linie) als auch im ENS-Mittel (fette weisse Linie) liegen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) fast durchweg bis Ende Mai unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (fette rote Linie). Quelle: WZ/GFS-Prognosen TA850 und Niederschläge mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 23.4.2022 mit der gebietsweisen Rückkehr von Bodenfrost in Deutschland in der nächsten Woche. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 23.4.2022 erwarten einen sehr kühlen (links) und nassen (rechts) Start in den Mai 2022 in grossen Teilen West- und Mitteleuropas: Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass… 🙂 Das Gegenteil bei den Bauernregeln wäre: „Ist der Mai recht heiß und trocken, kriegt der Bauer kleine Brocken.“ Quelle: WO/GFS-Prognosen T850 und Niederschläge Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 23.4.2022 mit frühen und grimmigen Eisheiligen, die um den 7. und 8.5.2022 sogar Schneefälle von Nordeuropa über West-und Mitteleuropa bis nach Spanien erwarten: Die Eisheiligen 2022 kommen mit dem Schlitten. Quelle: WO/GFS-Prognosen Schneefall Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 23.4.2022 mit einem ausgeprägten kalten Trog des Polarwirbels Anfang Mai 2022 über Nord- und Mitteleuropa (links, 100hPa/16km, untere Stratosphäre). Dabei werden durch eine Hochdruckblockade über dem Nordatlantik hochreichende polare Meeresluftmassen über Mittel- und Westeuropa bis nach Spanien und NW-Afrika geführt (rechts), die in rund 1500m (850hPa) auch über Deutschland um den 8.5.2022 bis zu -12°C unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 liegen sollen: Das sieht nach sehr frühen und sehr grimmigen Eisheiligen 2022 mit erneuten Schneefällen u.a. in Spanien aus: Da ist auch 2022 nix mit ZDF-Klimamärchen 2021 vom wärmsten Jahr aller Zeiten. 🙂 Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der Auszug aus dem Text des Jahresberichtes 2021 des EU-Klimawandeldienstes Copernicus liegt bisher nur in englischer Sprache vor, deshalb wohl auch die Verständnisprobleme in der ZDF-Redaktion… 🙂 Übrigens: Der Sommer 2021 in Europa war angeblich mit einem Grad Abweichung der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1979. Dazu sollte man wissen, dass es ein Grad Celsius Abweichung im Bereich einer Standardabweichung zum Mittelwert und damit im oberen Durchschnittsbereich eines europäischen Sommers liegt…. 🙂 Ausserdem bastelt sich die europäische Klimaalarmzentrale Copernicus ihre nicht nachprüfbaren Daten selber: „Copernicus erhebt eigene Daten, die bis 1979 zurückgehen. Zusätzlich werden weitere Aufzeichnungen von Bodenstationen, Ballons, Flugzeugen und Satelliten genutzt, die bis 1950 zurückreichen.“ Quelle: Copernicus Jahresbericht 2021 Seite 6 mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der ZDF-Text vom 23.4.2022 (links) zeugt von tiefem Unverständnis der ENSO-Bedingungen im Jahr 2022 und lässt den Schluss zu, dass der Text im Jahresbericht des ECMWF-Klimwandeldienstes nicht verstanden wurde oder bewusst falsch dargestellt wird. Während ECMWF über einen angeblich wärmsten SOMMER 2021 in Europa fabuliert, macht der ZDF-Text daraus das JAHR 2021 in Europa. Während aufmerksame Schüler in Klasse 8 wissen können, dass La Niña das kalte und El Niño das warme Wetterphänomen im äuqatorialen Pazifik ist, wird es beim ZDF durch El Niño kälter. Zudem behauptet das ZDF, durch dieses Wetterphänomen würden (nur) die OZEAN-Temperaturen der nördlichen Halbkugel beieinflusst, obwohl die Wasser – und Lufttemperaturen der gesamten Erde verändert werden. Die NOAA-Ranalyse (rechts) zeigt im Jahr 2021 das global kühlende Wetterphänomen La Niña. Da haben wohl einige jüngere Redaktionsmitglieder zu oft den Schulunterricht versäumt, wiel sie für das Klima gestreikt haben… 🙂 Quellen: ZDF-Text S. 155 und NOAA-Reanalyse SSTA Global

Update 22.4.2022: Der April ist und bleibt kalt in Deutschland und Europa. Zugspitze: Winter mit Frost und reichlich Schnee dauert bis in den Mai. GFS: Kräftiges Tief bringt Kälte und Niederschläge mit Schnee bis 600m in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 22.4.2022 rechnen ab dem kommenden Wochenende mit zunehmender Tiefdrucktätigkeit über Mitteleuropa, wobei am 25.4.2022 ein kaltes Höhentief mit Frost in rund 1500m (850hPa) über Deutschland liegen soll. In der Folge fallen bis Ende April vor allem in der Südhälfte Deutschland und in den Alpen (rechts) reichliche Niederschläge, die in Höhen über 600m zeitweise als Schnee fallen können, in den Alpen bis zu einem Meter Neuschnee. Quellen: WO/GFS-Prognosen T850 und Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der Winter auf der Zugspitze mit Schneehöhen über 2m am 22.4.2022 (links) dauert bis weit in den Mai mit Frost und weiteren Schneefällen an (rechts). Quellen: WO-Analyse Schneehöhen Zugspitze und 14-Tage-Wetter Zugspitze mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse (links) zeigt am 22.4.2002 einen bisher um rund -2°C unterkühlten April 2022 in Deutschland. Die GFS-Trend-Prognosen (rechts) rechnen weiter mit verbreitet negativen Werten in grossen Teilen Europas: Der April ist und bleibt kalt in Deutschland und Europa, von DWD-Klimaerwärmung keine Spur, stattdessen später Aprilschnee in Spanien. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und Temperaturtrend Europa mit Ergänzungen

Update 21.4.2022: Antarktis: Meereisflächen nach kurzem Tiefpunkt gut erholt auf Dreijahreshochstand. Spanien: Später Wintereinbruch mit Schnee bis auf 700m.

Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Klimaerwärmung schlägt am 20.4.2022 zu mit einem kräftigen späten Wintereinbruch in Spanien mit Schneefällen bis auf 700m runter, viel Neuschnee bei Madrid: Ein weiteres typisches Beispiel für die aktuelle DWD-Klimaerwärmung. 🙂 Quelle: WO-Bericht Spanien: Schnee bis auf 700m
Zum Vergrössern anklicken. Der AWI-Chart zeigt die Meereisflächen der Antarktis (extent/Ausdehnung) am 21.4.2022 nach dem jahresüblichen Tiefpunkt im Februar gut erholt (fette rote Linie). Der Tageswert liegt am 20.4.2022 über den Werten des Jahres 2017 und über dem unteren Mittel der Jahre 1981-2010 (dünne graue Linie) im grauen Bereich des erweiterten Durchschnitts von zwei Standardabweichungen vom veralteten WMO-Mittelwert 1981-2010. Diese Entwicklung ist in keiner Weise beunruhigend und liegt im Bereich natürlicher Schwankungen durch Winde, Meeresströmungen und unterseeischen Vulkanismus. Quelle: AWI-Meereisportal Antarktis Meereisflächen
Zum Vergrössern anklicken. Der NSIDC-Chart zeigt die Meereisflächen der Antarktis (extent/Ausdehnung) am 21.4.2022 nach einem kurzen Tiefpunkt gut erholt (blaue Linie). Das laufende Fünf-Tage-Mittel liegt aktuell über den Werten der Jahre 2019 und 2017 und im unteren grauen Bereich des erweiterten Durchschnitts von zwei Standardabweichungen vom veralteten WMO-Mittelwert 1981-2010. Diese Entwicklung ist in keiner Weise beunruhigend und liegt im Bereich natürlicher Schwankungen durch Winde, Meeresströmungen und unterseeischen Vulkanismus. Quelle: NSIDC Antarctic Sea Ice Chart

Update 20.4.2022: Österreich: Weisse Überraschung mit Aprilschnee bis auf 600m. Frostig kalter April ist DWD-Klimaerwärmung…

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 20.4.2022 die 13. Aprilnacht mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland (links). Den bisher kalten April 2022 in Deutschland (rechts) nennt der DWD wie das eher unterkühlte Jahr 2021 in Deutschland sicher „Klimaerwärmung“. 🙂 Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergössern anklicken. Im Zuge der „DWD-Klimaerwärmung“ hat es am 19.4.2022 in Österreich mit April-Schnee bis auf 600m runter eine weisse Überraschung gegeben… 🙂 Quelle: WO-Bericht Aprilschnee

Update 19.4.2022: Der April 2022 ist und bleibt frisch in Mitteleuropa – Zwölfte Aprilnacht mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 19.4.2022 die zwölfte April-Nacht mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland. Die WO/GFS-Prognosen (Mitte und rechts) rechnen in den kommenden beiden Nächten mit allmählich abnehmender Frostneigung. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse (links) zeigt am 19.4.2022 in Deutschland einen bisher um -2°C unterkühlten April 2022. Die NCEP-Prognose (rechts) rechnet bis zum 27.4.2022 weiter mit einem in grossen Teilen Europas unterkühlten April 2022. Dabei sollen die Temperaturen in Deutschland bis zu -4°C unter dem (kalten) Klimamittel 1901-2000 liegen: Von DWD-Klimaerwärmung in Deutschland und Europa keine Spur… 🙂 Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und NCEP-Prognosen TA2m Europa mit Ergänzungen

Update 18.4.2022: Der April-Frost weicht nur langsam. Nordamerika: Schneefall und Frost um die Grossen Seen am Ostermontag.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt verbreitet Frost am Ostermontag in grossen Teilen Nordamerikas. Dabei fällt heute Schnee in einem grossen Bereich um die Grossen Seen an der Grenze zwischen den USA und Kanada. Quellen: WO-Analyse Tmin Nordamerika und WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Nordamerika mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt auch am Ostermontag wie erwartet weiter verbreitet Bodenfrost in Deutschland. Die WO/GFS-Prognosen rechnen weiter mit verbreitetem nächtlichen Bodenfrost bis zum 21.4.2022. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 17.4.2022: FROHE UND FRIEDLICHE OSTERN! Eisige Osternächte fast überall in Deutschland – bis -10°C Bodenfrost in NRW – Verbreitet Nachtfrost in Mitteleuropa. ECMWF mit eisigem Ei über Europa am Ostermontag. GFS: Führt strammes „Final Warming“ zum „Arctic Outbreak“ über Europa zum Monatswechsel? GFS mit kaltem Tief über Deutschland Ende April.

Zum Vergrössern anklicken. Der Ventusky-Strömungsfilm vom 17.4.2022 zeigt die GFS-Prognose mit einem kalten Tief über Deutschland Ende April 2022 mit Temperaturen bis zu spätwinterlichen -30°C in rund 500m (500hPa). Da sieht nach einer zeitversetzten Folge des aktuellen strammen „Final Warming“ in der unteren Stratosphäre über der Arktis aus… Quelle: Ventusky GFS-Strömungsfilm T500 Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Analyse (links) zeigt bis zum 14.4.2022 ein strammes „Final Warming“ in der unteren Stratosphäre (100hPa) über der Arktis (rote Linie) bis an den höchsten Stand der in dieser Jahreszeit jemals gemessenen Werte. Durch diese kräftige und anhaltende Erwärmung seit März 2022 steigt der Druck über der Arktis und es kommt zeitversetzt zu verstärkten Ausbrüchen (Outbreaks) polarer Luftmassen in die mittleren Beiten, wie sie GFS (rechts) mit Temperaturabweichungen bis zu mehr als -12°C in rund 1500m (850hPa) für Anfang Mai 2022 auch für Europa rechnet. Quellen: NOAA-Analyse Stratosphärentemperaturen und WZ/GFS-Prognosen TA850 Europa
Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet am 17.4.2022 mit einem eisigen Ei, einem kalten Höhentief, über dem östlichen Mitteleuropa und über Südosteuropa am Ostermontag, 18.4.2022. Dabei liegen die Temperaturen in rund 1500m (850hPa) in diesem Bereich bis zu -8°C unter dem veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 (blaue Farben). Quelle: WZ/ECMWF-Prognosen T850 und TA850 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. In der Nacht zum Ostersonntag gab es in NRW fast strengen Bodenfrost bis -10°C in NRW (links). In grossen Teilen Mitteleuropas war die erste Osternacht frostig (rechts): Da musste sich der Osterhase warm anziehen, besonders an den Pfötchen… 🙂 Quellen: WDR-Text S. 189 und WZ-Analyse Tmin Mitteleuropa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analysen zeigen am Ostersonntag, 17.4.2022 wie erwartet verbreitet leichten bis mässigen Frost in Deutschland (links) sowie verbreitet mässigen Bodenfrost (Mitte). Die Aussichten für den Ostermontag, 18.4.2022 bleiben nachts eisig (rechts). Quellen: WO-Analysen Tmin und Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 16.4.2022: Frostige Ostern. Halbzeit: Erste Aprilhälfte kühl und nass mit viel Schnee in Deutschland. Übrigens: SILSO sieht die Sonnenaktivität im SC25 bisher auf dem erwartet niedrigen Niveau.

Zum Vergrössern anklicken. Die Sonnenaktivität befindet sich nach SILSO bis März 2022 (rechts) im Sonnenfleckenzyklus (SC) Nr. 25 nach den monatlichen internationalen Sonnenfleckenrelativzahlen (SN Ri, blaue gezackte Linie) im Bereich der prognostizierten schwachen Entwicklung (rote gestrichelte Linien). Das gilt auch für die bisherige Entwicklung vom 1. bis 15.4.2022 (links) mit einer durchschnittlichen SN Ri von 55 (dicke blaue horizontale Linie). Quelle: SILSO Royal Observatory of Belgium mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt die erste Aprilhälfte 2022 verbreitet um -3°C unterkühlt (links) und mit rund 89% des Monatsniederschlags (rechts) recht nass in Deutschland, wobei zeit- und gebietsweise viel Schnee gefallen ist, der teilweise zu Schneechaos mit Verkehrssperrungen und Stromausfällen wie im Südwesten führte. In Frankreich gab es am 4.4.2022 die kälteste Aprilnacht seit 1947, nachdem es dort bereits im Vorjahr durch Frostschäden einen landwirtschaftlichen Notstand gab. Quelle: Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am Karsamstag, 16.4.2022 erneut in grossen Gebieten Deutschlands leichten Bodenfrost, der sich über Ostern kräftig ausweitet und verbreitet zu mässsigem Bodenfrost um -7°C verschärft (Mitte und rechts): Frostige Ostern! Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 15.4.2022: GFS mit verbreitet mässigem Bodenfrost über Ostern in Deutschland. Analyse: Europäisches Nordmeer, Nordsee und Deutschland kräftig unterkühlt: Von DWD-Klimaerwärmung vor Ostern 2022 keine Spur. Strat.-Modelle mit kaltem Osterei über Europa. NOAA/CPC-Prognosen: AO und NAO über Ostern positiv, dann kräftig negativ.

Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 15.4.2022 zunächst mit kräftigen positiven Werten bei AO (links) und NAO (rechts) über Ostern, danach mit kräftigen negativen Werten, was auf weiter kühleres Aprilwetter in Mitteleuropa hindeutet. Quelle: NOAA/CPC AO/NAO-Prognosen
Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) sind sich am 15.4.2022 weiter einig über einen kaltes Trogtief des Polarwirbels über Mitteleuropa zu Ostern, das in seiner Form einem (bei ECMWF unvollendeten) Osterei ähnelt. Durch einen kräftigen Hochkeil in einer Art Omega-Lage über dem Nordatlantik entsteht eine hochreichende kalte nördliche Strömung über Mitteleuropa. Die Grosswetterlage deutet weiter auf frostige Nächte über Ostern, wobei ausser im äussersten Osten Deutschlands kaum noch Niederschläge erwartet werden. Quellen: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die NOAA-Reanalyse (links) zeigt das Europäische Nordmeer und die nördliche Nordsee am 12.4.2022 deutlich unterkühlt (blaue und lila Farben). Die Temperaturen in Deutschland (rechts) liegen vom 1. bis zum 14.4.2022 ebenfalls deutlich unter dem weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020: Von DWD-Klimaerwärmung vor Ostern 2022 keine Spur. 🙂 Quellen: NOAA-Reanalyse SSTA Europa und Aktuelles Wetter Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen auch am 15.4.2022 weiter mit verbreitetem Bodenfrost über Ostern in Deutschland (links und Mitte) und darüber hinaus weiter mit Bodenfrost (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland

Update 14.4.2022: Pegel: Bodensee und Rhein gut gefüllt. CFS mit kalten Ostern in Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Das amerikanische experimentelle numerische Langfristmodell NOAA/CFSv2 rechnet am 14.4.2022 mit kalten Ostern in Mitteleuropa. Am Ostersonntag, 17.4.2022 (links) und am Ostermontag, 18.4.2022 (rechts) sollen die Temperaturen auch über Deutschland in rund 1500m (850hPa) um -5°C liegen, was am Boden nächtlichen Frost erwarten lässt. Quelle: CFSv2-Prognosen T850 Europa
Zum Vergrössen anklicken. Nach einem sehr nassen Februar 2022 , einem sehr trockenen März und einem erneut sehr nassen Aprilstart in Deutschland sind der Bodensee (links) und der Rhein (rechts) am 14.4.2022 gut mit Wasser gefüllt. Der Rhein bei Köln erreichte am 11.4.2022 mit 594cm fast die Hochwassermarke 1 von 620cm und liegt auch am 14.4.2022 bei fallender Tendenz mit 431cm noch deutlich über dem Mittleren Wasser von 297cm. Quellen: ELWIS Rheinpegel Köln und Bodensee-Pegel Konstanz mit Ergänzungen

Update 13.4.2022: Grosse Dhünn-Talsperre erwartet bei 98% Füllstand viel April-Regen. GFS bleibt bei etwas Schnee zu Ostern und viel Schnee zum Aprilfinale.

Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen bleiben auch am 13.4.2022 bei etwas Schnee zu Ostern im Osten Deutschlands (links) und bei verbreiteten Schneefällen bis in tiefere Lagen zum Aprilfinale (Mitte und rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Nach den kräftigen Aprilniederschlägen ist die Grosse Dhünn-Talsperre im Bergischen Land/NRW mit einem Füllstand von 98% kurz vor dem Überlaufen (links). Bei einem Fassungsvermögen von 72,08 Mio m³ und einem aktuellen Füllstand am 13.4.2022 von 70,63 Mio m² bleibt noch ein Stauraum von 1,45 Mio m² vor dem Zwangsüberlauf in den Schutz-Trichter frei. Von GFS12 (rechts) werden am 12.4.2022 bis zum 28.4.2022 rund 30l/m³ erwartet, das sind bei einem Einzugsbereich der Talsperre von rund 89 Mio. m² (89,0 km²) rund 2,7 Mio. m³ Zufluss für die Talsperre. Da kann man doch nur hoffen, dass die Niederschlagsprognosen nicht eintreten oder ab sofort und über Ostern mindestens 1,5 Mio m³ Wasser nach und nach in die Dhünn abgelassen werden. Das könnte bei einem Abfluss von nur 5m³/sek bis über Ostern gelingen… 🙂 Quellen: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre und WO/GFS-Prognosen Niederschläge West-Deutschland

Update 12.4.2022: GFS bleibt bei frostigen Ostern und Schnee in den Alpen zum Monatsende. April 2022 bisher kalt, nass und schneereich in Deutschland – Europatrend weiter kalt über Ostern. Strat.-Modelle bleiben bei kaltem Polarwirbeltief zu Ostern über Europa.

Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) sind sich am 12.4.2022 weiter einig über einen kaltes Trogtief des Polarwirbels über Mitteleuropa zu Ostern. Durch einen kräftigen Hochkeil über dem Nordatlantik entsteht eine hochreichende kalte Nordströmung über Mitteleuropa. Bei Eintreffen dieser eisigen Grosswetterlage kann die Eiersuche 2022 in Mitteleuropa frostig und gebietsweise im Schnee stattfinden. Quellen: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse zeigt Deutschland bis zum 11.4.2022 mit rund -4°C unterkühlt zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (links) mit einem kräftigen Überschuss bei rund 85% des Monatsmittels an Niederschlägen (Mitte), die gebietsweise als kräftige Schneefälle auftraten. Die GFS-Prognosen (rechts) rechnen mit einem weiteren negativen T-Trend in grossen Teilen Europas über Ostern (blaue Farben, Prognosetag 7 minus Prognosestag 1). Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und Sieben-Tage-T-Trend Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen bleiben auch am 12.4.2022 bei frostigen Osternächten mit verbreitetem Bodenfrost in Deutschland (links und Mitte). Es soll auch weiter bis Ende April zumindest im Alpenraum Schneefälle geben (rechts). Quellen: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit Ergänzungen

Update 11.4.2022: Es ist und bleibt nach kurzer Milderung auch an Ostern frostig. Analyse: Erste Aprildekade eisig in Deutschland und Europa. ECMWF/ENSO-Prognosen weiter deutlich zu warm. Grosse Dhünn-Talsperre 43cm vorm Zwangsüberlauf. Übrigens: Die Talsperren des Ruhrverbandes/NRW melden heute einen mittleren Füllstand von 95,5% und liegen damit oberhalb der langjährigen Mittelwerte.

Zum Vergrössern anklicken. Der Füllstand der Talsperren des Ruhrverbandes/NRW liegt nach dessen Mitteilung am 11.4.2022 mit 95,5% oberhalb der langjährigen Mittelwerte. Der Wupperverband meldet den fast randvollen Füllstand der Grossen Dhünn-Talsperre mit 97,89% als „NORMALER BEREICH„. Quelle: Lagebericht Ruhrverband/NRW
Zum Vergrössern anklicken. Die Grosse Dhünn-Talsperre im Bergischen Land bei Wermelskirchen/NRW, die zweitgrösste Trinkwassertalsperre Deutschlands, steht am 11.4.2022, mittags mit einem Füllstand von 97,89% bei 176,07m über NHN nur noch 43cm vor dem Überlaufen in den Zwangstrichter bei einem Zielfüllstand von 176,50 über NHN. Quelle: Eigene Fotos und Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre
Zum Vergrössern anklicken. Die Grosse Dhünn-Talsperre im Bergischen Land bei Wermelskirchen, die zweitgrösste Trinkwassertalsperre Deutschlands, steht am 11.4.2022, mittags noch 43cm vor dem Überlaufen in den Zwangstrichter. Den mit 97,89% fast randvollen Füllstand nennt der Wupperverband den „normalen Bereich“… 🙂 Quelle: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF-ENSO-Prognosen (links, rote Linien) sind von Oktober 2021 bis März 2022 weiter deutlich wärmer als die gemessenen Realität (dunkelblaue Punkt-Linie). Wenn die aktuellen ENSO-Prognosen (rechts) weiter nur im untersten Bereich eintreffen, dauern die seit NH-Sommer 2020 anhaltenden global kühlenden La Niña-Bedingungen bis ins Jahr 2023 weiter an. Quelle: ECMWF-ENSO-Charts
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der 2m-Temperaturen in Deutschland (links) zeigt am 11.4.2022 eine eisige erste Aprildekade mit Abweichungen vom weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 bis zu -5°C. Ähnlich kalt sieht die CFSR-Analyse für grosse Teile Europas aus (rechts), wobei hier das veraltete (kältere) WMO-Mittel 1981-2010 verwendet wird, um eine geringere Abkühlung vorzutäuschen. Tatsächlich sind die Abweichungen z.B. für Deutschland im April um -0,65°C kälter. Quellen: Aktuelle Temperaturen Deutschland und Aktuelle Temperaturen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Es gab in der Nacht zum 11.4.2022 erneut verbreitet Bodenfrost in Deutschland (links). Auch in der kommenden Nacht zum 12.4.2022 (Mitte) und am Ostermontag (rechts) wird nach kurzer Milderung verbreitet mit Bodenfrost gerechnet. Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland mit Ergänzungen

Update 10.4.2022: Nach frostigem Start in die zweite Aprilwoche rechnet GFS weiter mit gebietsweisem Schnee zu Ostern. ARD: Landkreis Miltenberg/Nordbayern kämpft nach schwerem Wintereinbruch mit Schnee und Stromausfällen. Strat.-Modelle einig: Kalter Polarwirbel zu Ostern über Mitteleuropa. Arktis: Meereisflächen auf Zwölfjahreshoch – Temperaturen in der Zentralarktis im kalten Mittel von -23°C.

Zum Vergrössern anklicken. Der NSIDC-Chart (links) zeigt am 10.4.2022 nach einer tagelangen Seitwärtsbewegung einen Zwölfjahreshochstand bei den arktischen Meereisflächen im laufenden Fünf-Tage-Mittel. Der aktuelle Stand von rund 14,4 Millionen km² liegt zudem im erweiterten vieljährigen Durchschnittswert von zwei Standardabweichungen vom veralteten WMO-Klimamittel 1981-2010 (graue Fläche) und über dem Mittel 2011-2020. Kein Wunder bei eisigen Temperaturen von -23°C im Tagesmittel in der Zentralarktis (rechts, rote Linie), die damit im vieljährigen (kalten) Mittel 1958-2002 (grüne Linie) liegen : Da ist nix mit verstärkter Erwärmung der Arktis… 🙂 Quellen: DMI Arktis-Temperaturen nördl. 80°N und NSIDC Arctic Sea Ice Chart mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Stratosphären-PROGNOSEN von ECMWF (links, 150 hPa, rund 14 km Höhe) und von GFS (rechts, 100 hPa, rund 16 km Höhe) sind sich am 9.4.2022 einig über einen kalten Trog des Polarwirbels mitten über Mitteleuropa zum Ostern. Während GFS (rechts) nur mit einem kräftigen Trog über Mitteleuropa rechnet, sieht ECMWF (links) sogar einen abeschlossenen Teilwirbel in einer Art Omega-Lage mit einem Polarwirbelsplit durch eine kräftigen Hochdruckbrücke vom Nordmeer in die Arktis. Bei Eintreffen dieser eisigen Grosswetterlage wird die Eiersuche 2022 in Mitteleuropa frostig und gebietsweise im Schnee stattfinden. Quellen: ECMWF und GFS mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach mehreren Tagen starkem Schneefall kämpft der Landkreis Miltenberg in Unterfanken/Nordbayern gegen den heftigen Wintereinbruch mit nassem Schnee und Stromausfällen (links). Die Schneefälle dauern auch heute am 10.4.2022 noch an, wie das WO-Wetterradar zeigt (rechts). Quellen: ARD-Text Seite 142 und WO-Wetteradar Miltenberg
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 10.4.2022 verbreitet Bodenfrost in Deutschland, in Düsseldorf bis -5°C, der sich in der kommenden Nacht laut GFS noch verstärken soll (Mitte). GFS bleibt auch weiter bei kaltem Osterwetter mit Schnee im Osten und Süden Deutschlands in der Nacht zum 17.4.2022 (rechts, Ostersonntag). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Schneefall Deutschland mit Ergänzungen

Update 9.4.2022: DWD-Klimaerwärmung: Aprilschnee bis in tiefere Lagen – Fotos – Schneechaos im Südwesten – Video. GFS mit frostigen Nächten auch zu Ostern. Grosse Dhünn-Talsperre 57cm vor dem Überlaufen. DWD zu Ostern mit kalter Nordströmung über Mitteleuropa.

Zum Vergrössern anklicken. Der Ventusky-Strömungsfilm zeigt am 9.4.2022 eine kalte Nordströmung über Mitteleuropa am Ostersamstag, 16.4.2022. Dabei sollen über Deutschland in rund 5500m (500hPa) kalte -20°C bis -24°C herrschen, was in Meereshöhe um 12°C liegen dürfte. Quelle: Ventusky DWD-Strömungsfilm T500 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie erwartet haben die kräftigen Niederschläge der letzten Tage zu einem weiteren Anwachsen des Füllstandes der Grossen Dhünn-Talsperre von 95,05% am 6.4.2022 auf 97,11% am 9.4.2022 geführt. Der Füllstand liegt heute mit 195,93m NHN nur noch 57cm unter dem maximalen Füllstand von 176,5m NHN (links). Bei aktuell heftigen Graupelgewittern in Bergischen Land/NRW droht der Zwangsüberlauf in den Entlastungs-Trichter (rechts, ältere Aufnahme mit geringerem Füllstand). Quelle: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen rechnen am 9.4.2022 mit frostigen Nächten in den kommenden Tagen (links und Mitte) und zum Ostersonntag (rechts): Die DWD-Klimaerwärmung schlägt voll zu… 🙂 Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. April-Schneechaos in SW-Deutschland mit bis zu 20cm Neuschnee innerhalb weniger Stunden ist DWD-Klimaerwärmung… 🙂 Quelle:WO-Schneechaos Video
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Klimaerwämumg bei der Arbeit: April-Schnee bis in tiefere Lagen vor allem in Süddeutschland. Quelle: WO-Bericht April-Schnee.

Update 8.4.2022: GFS mit weiteren Schneefällen ab heute über Ostern bis Ende April. Analyse: Erste Kriegs-Aprilwoche kalt in Deutschland und Europa. NASA und NOAA rechnen weiter mit der global kühlenden La Niña bis 2023.

Zum Vergrössern anklicken. Der MEI zeigt mit Werten kälter als -0,5°C Abweichung von Sommer 2020 bis März 2022 durchgehend global kühlende La Niña-Bedingungen im äquatorialen Pazifik an. Der Multivariate ENSO-Index (MEI) zeigt gekoppelte Zweimonats-Werte aus Ozean und Atmosphäre (30°S-30°N and 100°E-70°W) an und ist damit viel aussagekräftiger als der ONI, der nur SSTA und nur in einem viel kleineren Bereich (170°W – 120°W, 5°S – 5°N) anzeigt. Quelle: MEI
Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen ENSO-Prognosen vom 8.4.2022 von NASA/GMAO (links) und von NOAA (rechts) rechnen weiter mit einem Andauern der global kühlenden und seit NH-Sommer 2020 bestehenden La Niña-Phase bis in den NH-Winter 2022/23 und darüber hinaus bis ins Jahr 2023: Die globale Abkühlung seit 2016 dauert an. Quelle: NASA/GMAO ENSO-Prognosen und NOAA ENSO-Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analysen der 2m-Temperaturen in Deutschland (links) und in Europa (rechts) zeigen am 8.4.2022 die erste Kriegs-Aprilwoche 2002 weitgehend deutlich unterkühlt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Europakarte das veraltete (kältere) WMO-Mittel 1981-2010 verwendet, so dass die Abweichungen zum weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 in z.B. in Deutschland noch um -0,65°C kälter sind. Quellen: Aktuelle Temperaturen Deutschland und Aktuelle Temperaturen Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. GFS rechnet am 8.4.2022 mit weiteren gebietsweisen Schneefällen in Deutschland ab heute und morgen (links) über Ostern (Mitte) bis zum 24.4.2022 (rechts). Quelle: WO/GFS-Prognosen Niederschlagsart Deutschland

Update 7.4.2022: Ab heute Nachmittag Schneesturm oberhalb 500m. GFS mit kräftigem April-Wintereinbruch mit bis zu -37°C in rund 5500m am Wochenende über Deutschland. Australien/Sydney: Schon wieder schwere Überschwemmungen statt IPCC-Dürre – Stauseen laufen über.

Zum Vergrössern anklicken. Wie schon im Vorjahr laufen auch Anfang April 2022 die meisten der insgesamt 10 Stausseen um Australiens Grossstadt Sydney über, darunter auch der bei weitem grösste „Warragamba“ mit mehr als zwei Milliarden m³ (1 ML = 1000 m³). Die global kühlende La Niña bei der Arbeit: Da is nix mit IPCC-Dürre. 🙂 Quelle: Staussen Sydney
Zum Vergrössern anklicken. Schon wieder schwere Überschwemmungen mit Evakuierungen im Raum Sydney in Ost-Australien. Es ist der nasseste Jahresbeginn in Sydney seit Beginn der Aufzeichnungen 1858 mit randvollen Stauseen, wie die NZZ am 7.4.2022 berichtet. Die BOM-Grafiken zeigen von links nach rechts die Niederschlagsmengen bzw. Anomalien am 7.4.2022 mit Unwetterwarnungen, im März 2022 (Mitte) und in den ersten drei Monaten des Jahre 2022. Die durch die mittlerweile zwei Jahre andauernde global kühlende La Niña sind in den letzten beiden Jahren wiederholt „Jahrhundertfluten“ nicht nur an der Ostküste Australiens aufgetreten. Die BOM-Analyse zeigte schon im März 2021 rekordverdächtigen Regenfälle in grossen Teilen Australiens (links) mit Regenmengen bis zu 800mm. Dabei wurden neue Niederschlagsrekorde besonders im Osten Australiens aufgestellt (rechts), die zu einer teils verheerenden Jahrhundertflut aufliefen mit überlaufenden Staudämmen im Raum Sydney. Aber auch grosse Teil des „Outbacks“ in Zentralaustralien um den „Ayers Rock“ erhielten weit über dem Durchschnitt liegende Regenmengen, die selbst in der Wüste zu Überschwemmungen führten. Wegen falscher Dürre-Propheten hat man wohl den Hochwasserschutz in Australien vernachlässigt und damit Tote und immense Sachschäden verursacht. Vor 16 Jahren hatte Australiens Klima-Kommissar und Klimaaktivist Tim Flannery prophezeit, das Australiens Stauseen wegen des durch den angeblichen Klimawandel (Synonym für die fehlende globale Erwärmung) ausbleibenden Regens nicht mehr gefüllt werden können: Klimawahn ist tödlich! Irrwitz am Rande: Nun ist der Klimawandel schuld an den Überschwemmungen statt an der ausbleibenden Dürre. 🙂 Quellen: BOM-Warnungen vor Überflutungen und BOM-Analysen Niederschlagsmengen Australien
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen im Strömungsfilm von Ventusky vom 7.4.2022 zeigen am 9.7.2022 einen kräftigen April-Wintereinbruch mit hochwinterlichen Temperaturen bis zu -37C in rund 5500m (500hPa) über Deutschland. Dabei ist mit teils kräftigen Graupel- und Schneeschauern bis in tiefe Lagen zu rechnen, örtlich sind auch Wintergewitter möglich: Die DWD-Klimaerwärmung bei der Arbeit. 🙂 Quelle: Ventusky GFS-Strömungsfilm T500 Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 7.4.2022 (links) rechnen am selben Tag bereits ab Vomittag mit stürmisch auffrischendem Wind mit Durchzug einer kräftigen Kaltfront von Sturmtief „NASIM“. Dabei treten neben Starkregen erste Graupelgewitter auf. Bereits im Laufe des Nachmittags und am Abend gehen die Niederschläge oberhalb 500m in Schnee über und es kommt zu einem kräftigen Schneesturm. ECMWF (Mitte) rechnet am 7.4.2022 bis zum 10.4.2022 verbreitet mit Schneefällen und mit der Ausbildung einer dünnen Schneedecke bis in tiefe Lagen. GFS (rechts) rechnet am 7.4.2022 mit Niederschlagssummen bis zum 23.4.2022, die gebietsweise die gesamten Monatsniederschläge überschreiten. Quellen: WO/GFS-Prognosen Sturm Deutschland und Kachelmannwetter ECMWF-Prognosen Schneehöhen Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland

Update 6.4.2022: Tief „NASIM“ kommt ab morgen mit Sturm, Graupelgewittern, kräftigem Regen und Schnee. Prognosen: Grosse Teile Europas weiter kräftig unterkühlt bis Mitte April. Grosse Dhünn-Talsperre mal wieder fast voll bei erwarteten kräftigen Niederschlägen.

Zum Vergrössern anklicken. Die überjährige Grosse Dhünn-Talsperre bei Wermelskirchen im Bergischen Land/NRW, die zweitgrösste Trinkwassertalsperre Deutschlands, ist mit mehr als 95% des maximalen Volumens mal wieder fast randvoll (links), und es werden wieder weitere kräftige Niderschläge erwartet (rechts). Bei einem Einzugsgebiet von 89 km² oder 89 Mio. m² werden bis zum 10.4.2022 ca. 30l/m² oder 2,67 Mio. m³ erwartet. Bei einem derzeit freien Stauraum von nur noch 3,75 Mio. m³ sollten die erwarteten Mengen nicht wesentlich überschritten werden, damit die Talsperre nicht überläuft… Quellen: Wupperverband Grosse Dhünn-Talsperre und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsmengen Westdeutschland
Zum Vergrössern anklicken. Die NCEP-Prognosen (links) vom 6.4.2022 rechnen bis zum 14.4.2022 weiter mit einem in grossen Teilen unterkühlten Europa (blaue Farben). Das rechnet GFS (rechts) mit dem Sieben-Tage-Trend (Prognostag 7 minus Prognosetag 1) ebenso. Quellen: NCEP-Prognosen TA2m Europa und Sieben-Tage-T-Trend Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen (links) rechnen am 6.4.2022 mit der wellenden Kaltfront von Sturmtief „NASIM“ am 7.4.2022 über Deutschland. UWZ schreibt heute dazu : „Am Mittwoch stellt sich vorübergehend milderes und trockeneres Wetter ein, bevor uns am Donnerstag mit Tief NASIM eine markante Kaltfront mit Graupelschauern, Gewittern und Sturmböen überquert. Anschließend liegt bis Samstag eine Luftmassengrenze über Deutschland, vor allem über der Mitte und im Süden ist dabei Schneefall bis in tiefere Lagen möglich.“ (rechts). Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland mit Ergänzungen

Update 5.4.2022: Zweites Jahr in Folge: Bauern in Frankreich bangen um ihre Ernte – kälteste Aprilnacht seit 1947. Analysen: Polarwirbel über Europa führt zu eisigem Start in den April. DWD-Warnungen vor Dauerregen, Tauwetter und Sturm. Dürremärchen nach Starkregen in Deutschland? GFS-Prognosen: Ostern mit eisigem Trog und Schnee über Deutschland. Arktis: Meereisvolumen Anfang April grösser als in beiden Vorjahren.

Zum Vergrössern anklicken. Die DMI-Grafik (links) zeigt das arktische Meereis-VOLUMEN (Masse) am 4.4.2022 im Vergleich zu einigen Vorjahren und zum Mittel der Jahre 2004-2013 (dunkelgraue Linie) mit grauer Fläche des erweiterten Durchschnitts. Anfang April 2022 ist das Meereisvolumen gegenüber beiden Vorjahren gewachsen, vor allem im nordamerikanischen Bereich der Arktis (rechts, linke Seite) und liegt im unteren Bereich des Durchschnitts. Quelle: DMI-Polarportal Arctic Sea Ice Thickness and Volume
Zum Vergrössern anklicken. Die GFS-Prognosen rechnen am 5.4.2022 zu Ostern mit einem eisigen Trog des Polarwirbels über Mitteleuropa (links, 100hPa, 16km, untere Stratosphäre). Dabei soll auch in Deutschland am Ostersonntag, 17.4.2022 zeit- und gebietsweise Schnee bis in tiefe Lagen fallen (rechts). Quellen: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH und WO/GFS-Prognosen Niederschlagsarten Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Trotz starker Niederschläge vor allem in Süddeutschland in den letzten sieben Tagen bis zum 4.4.2022 (links) haben laut UFZ-Dürremonitor zwar die Oberböden bis 25cm verbreitet ausreichend pflanzenverfügbares Wasser (ganz rechts), dennoch herrscht angeblich auch in den oberen 25cm (Oberboden) am 3.4.2022 verbreitet schwere bis extreme und sogar aussergewöhnliche Dürre wie in der wieder ergrünenden Sahelzone (zweite Grafik von rechts). Soll hier mit einem fortgesetzten Dürremärchen die angebliche DWD-Klimaerwärmung vorgetäuscht werden, die es überhaupt nicht gibt…? 🙂 Der letzte Winter war laut DWD übrigens überdurchschnittlich nass in Deutschland, nur der März 2022 war nach einem sehr nassen Februar sehr trocken… Quellen: Uni Karlsruhe aktuelles Wetter und UFZ-Dürremonitor Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt am 5.4.2022 vor gebietsweisem Dauerregen, Tauwetter und Sturm in Deutschland. Quelle: DWD-Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Der Polarwirbel über Europa (rechts) führt wie erwartet zu einem eisigen Start in den April 2022 in grossenTeilen Europas (Mitte) und in Deutschland (links) mit Temperaturabweichungen in den ersten vier Tagen bis zu mehr als -7°C zum seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020. Quellen: Aktuelle Temperaturen Deutschland und Aktuelle Temperaturen Europa und FU Berlin ECMWF-Stratosphären-Analysen und -Prognosen mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Wie schon im Vorjahr bangen auch in diesem April die Bauern in Frankreich um ihre Ernte wegen erheblicher Frostschäden. Die Nacht zum 4.4.2022 war in Frankreich die kälteste seit 1947. Wir erinnern uns: Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren europäischen Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Diese eisigen Entwicklungen auch in Deutschland nennt der DWD „Klimaerwärmung“. Quelle: WO-Bericht Kälteste Aprilnacht seit 1947 in Frankreichwie oben

Update 4.4.2022: Der April ist und bleibt eisig mit weiteren Schneefällen. DWD warnt heute ab 12.00 Uhr vor Schneesturm im Hochsauerland. Prognosen: Tiefdruckserie mit Sturm und kräftigen Niederschlägen. CFSv2: April 2022 wird in Europa noch eisiger als im Vorjahr. DWD-Klimaschwindel entlarvt: Im achten Jahr in Folge keine globale Erwärmung mehr. ECMWF und GEM mit weiteren Schneefällen in Deutschland am nächsten Wochenende. Arktis: Meereisflächen im März 2022 grösser als 2006 – Trend seit 2005 gleich Null.

Zum Vergrössern anklicken. Der NSIDC-Plot zeigt die Abweichungen der arktischen Meereisflächen (extent/Ausdehnung) vom veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010 von März 1979 bis März 2022. Die Meereisflächen sind im März 2022 etwas grösser als im März 2006 und weisen seit dem Jahr 2005 einen gleichbleibenden Null-Trend auf (blaue Linie). Zum seit 1.1.2021 weltweit gültigen Klimamittel 1991-2020 dürften die Abweichungen in den letzten Jahren noch weiter gegen Null Prozent Abweichung tendieren: Von Meereisschmelze in der Arktis im März 2022 keine Spur… 🙂 Quelle: NSIDC Arctic Sea Ice Index mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die ECMWF- und die GEM-Prognosen rechnen am 4.4.2022 mit weiteren Schneefällen am kommenden Wochenende, die zeit- und gebietsweise bis in tiefere Lagen Deutschlands eine Schneedecke ausbilden können. Quelle: Kachelmannwetter ECMWF/GEM-Prognosen Schneehöhen Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD-Klimaschwindel über einen angeblich aktuellen globalen Erwärmungstrend ist entlarvt: Die unverfälschten Satellitendaten von UAH zeigen mit Schwerpunkt um 1500m (TLT) keine globale Erwärmung von Oktober 2014 bis März 2022. Quelle: WUWT The New Pause Lengthens Again
Zum Vergrössern anklicken. Der Vergleich der NOAA/CFSv2- Prognosen vom 4.4.2022 für die Temperaturabweichungen im April 2022 in Europa (links) zeigt verbreitet noch kältere blaue Farben als die NOAA-Reanalyse für den vor allem in Mittel- und SO-Europa eisigen April 2021 (rechts), dem kältesten April seit 40 Jahren in Deutschland. Lediglich SO-Europa wird deutlich wärmer gerechnet als im Vorjahr, stattdessen sind Nord- und Osteuropa deutlich kälter. Quellen: CFSv2-Prognosen TA2m April Europa und NOAA-Reanalyse TA2m Europa April 2021
Zum Vergrössern anklicken. Die DWD-Frontenprognosen vom 4.4.2022 (links und Mitte) rechnen in dieser Woche mit einer Tiefdruckserie über Mitteuropa, die im Wechsel mildere und kältere Meeresluftmassen heranführt. Dabei fallen bei zeitweise stürmischen Winden teils kräftige Niederschläge, die vor allem zum kommenden Wochenende wieder bis in tiefere Lagen als Graupel oder Schnee fallen können. GFS (rechts) rechnet dabei bis zum 20.4.2022 mit Niederschlagmengen, die gebietsweise bereits duchschnittliche Monatsmengen überschreiten. Quellen: WO/DWD-Frontenprognosen Europa und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt heute am 4.4.2022 ab 12.00 Uhr vor Schneefall und Sturmböen bis Bft 9 Quelle: DWD-Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse (links) zeigt am 4.4.2022 die vierte eissihe Aprilnacht in Folge mit verbreitet zweistelligen Minusgraden am Boden. Die WO/GFS-Prognosen rechnen mit weiteren Schneefällen am Samstag, 9.4.2022 (Mitte) und erneut verbreitetem Bodenfrost am nächsten April-Wochenende (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmin Boden Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin/Boden und Schneefallrisiko Deutschland mit Ergänzungen

Update 3.4.2022: Extremer Aprilfrost in Deutschland – in NRW bis -17°C am Boden – Kälterekord in NRW mit -12,7°C und verbreitet Frost in West- und Mitteleuropa. Analyse/Prognose: Grosse Teile Europas sind und bleiben kalt. Analyse: Grönlandeismassen und Temperaturen in der Zentralarktis liegen im Mittel: Von DWD-Klimaerwärmung keine Spur. Analyse/Prognose: Bisher eisiger April bringt viel Niederschlag nach Deutschland. GFS-Strat.-Prognosen: Eisiger Polarwirbel bleibt bis nach Mitte April über Europa. ECMWF mit Aprilwinter in Europa sogar bis zum Monatsende.

Zum Vergrössern anklicken. ECMWF rechnet am 3.4.2022 mit dem Andauern eines in weiten Teilen unterkühlten Europas (blaue Farben) bis zum 25.4.2022. Quelle: Joe Bastardi Saturday Summary vom 3.4.2022
Zum Vergrössern anlicken. Die GFS-Strat.-Prognosen vom 3.4.2022 rechnen in rund 16km (100hPa, untere Stratosphäre) mit dem weiteren Verbleib des eisigen Polarwirbels mit einem kräftigen Trog über Europa bis zum 19.4.2022 (rechts): Der Aprilwinter in einer Art doppelter (stabiler) Omega-Lage über Mitteleuropa und Nordamerika auf der NH mit wiederholten Niederschlägen und zeitweisen Schneefällen bis ins Tiefland auch in Mitteleuropa setzt sich fort. Quelle: GFS-Strat.-Prognosen 100hPa NH mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Die Analyse der Temperaturen (links) und der Niederschläge in Deutschland (Mitte) zeigt am 3.4.2022 einen bsiger eisigen und bis auf den Norden niederschlagsreichen Aprilstart, wobei die meisten Niederschläge als Schnee fielen. Die GFS-Prognosen vom 3.4.2022 (rechts) rechnen mit weiteren verbreit kräftigen Niederschlägen bis zum 19.4.2022, die weiterhin zeit- und gebietsweise bis in tiefe Lagem als Schnee oder Graupel fallen können. Quellen: Aktuelles Wetter Deutschland und WO/GFS-Prognosen Niederschläge Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Sowohl die Grönlandeismassen (links, blaue Linie auf dunkelgrauer Durchschnittslinie) als auch die Temperaturen in der Arktis (rechts, rote Linie nahe grüner Durchschnittslinie) liegen Anfang April 2022 im Mittel der vieljährigen Bezugsperioden. Beim Grönlandeis verwendet das DMI das veraltete (kältere) WMO-Klimamittel 1981-2020, die DMI-Analyse verwendet das (viel kältere) Mittel 1958-2002. Von DWD-Klimaerwärmung keine Spur. 🙂 Quellen: DMI-Grönlandeis Massebilanz und DMI Arktis-Temperaturen nördl. 80°N mit Ergänzungen
Zum Vergössern anklicken. Die Analyse der 2m-Abweichungen (links) zeigt grosse Teile Europas bis zum 3.4.2022 deutlich unterkühlt (blaue Farben). Die GFS-Prognose vom 3.4.2022 (rechts) zeigt Europa bis zum 10.4.2022 weiter unterkühlt zum veralteten (kälteren) WMO-Klimamittel 1981-2010. Zum weltweit seit 1.1.2021 gültigen (milderen) WMO-Klimamittel 1991-2020 sind die negativen Abweichungen z.B. in Deutschland um -0,65°C kälter. Quelle: Analyse und Prognosen Temperaturen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Rekordkälte in NRW: Mit -12,7°C war es in NRW in einem April noch nie so kalt seit Beginn der Aufzeichnungen (links). In West- und Mitteleuropa war es für Anfang April eisig kalt mit verbreitetem Frost auch in tiefen Lagen (rechts). Das ist ein ganz klarer Beweis für die DWD-Klimaerwärmung. 🙂 Quellen: WDR-Text S. 189 und WZ-Temperaturen Europa
Zum Vergrössern anklicken. Die WO-Analyse zeigt am 3.4.2022 verbreiet mässigen bis strengen Frost in Deutschland (links und Mitte), der WDR-Text (rechts) sogar extremen Aprilfrost mit -17°C am Boden bei neuem Kältereord für April mit -12,7°C: Das sind sichere Zeichen der DWD-Klimaerwärmung… 🙂 Quellen: und WDR-Text S. 189

Update 2.4.2022: Schnee bis ins Flachland: Hier schneit es heute weiter – Fotos. Eisiger Start in den April. Schneesturm legt Nordspanien lahm – Pamplona im weissen Kleid. Mässiger bis strenger Frost bedroht die Obstblüte. Winterberg mit Skibetrieb – Webcams. Erneut DWD-Warnungen vor mässigem bis strengem Frost.

Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt heute erneut bundesweit vor mässigem bis strengem Frost in Deutschland. Ist das die DWD-Klimaerwärmung…? 🙂 Quelle: DWD-Warnungen
Zum Vergrössern anklicken. Nach dem von den Modellen früh erkannten Wintereinbruch zum Monatswechsel März/April mit Neuschnee bis zu knapp 20cm um Winterberg sind dort bei Temperaturen um -5°C am 2.4.2022 fünf Skilifte geöffnet. Quelle: Webcams Winterberg
Zum Vergrössern anklicken. Die WO/GFS-Prognosen vom 2.4.2022 rechnen in den kommenden Nächten mit verbreitet mässigem Nachtfrost (links) und teils strengem und extremem Bodenfrost bis zu -19°C in Süddeutschland. Wie schon im Vorjahr ist die Obstblüte stark gefährdet, wenn sie nicht durch Vereisung oder Feuertöpfe geschützt wird. Quelle: WO/GFS-Prognosen Tmin und Tmin/Boden Deutschland
Zum Vergrössern anklicken. Seit Ende März tobt ein Schneesturm über Nordspanien und legt den Verkehr lahm. Die Grosstadt Pamplona zeigt sich Anfang April im weissen Kleid: Typische Anzeichen für die
DWD-Klimaerwärmung 🙂 Quellen: ARD-Text Seite 142 und WO-Analyse Tmin Europa mit Ergänzungen
Zum Vergrössern anklicken. Mit Dauerfrost in der Mitte Deutschlands (links) und einer Tagesmitteltemperatur von knapp 1,5°C (Mitte) gab es am 1.4.2022 einen eisigen Start in den April in Deutschland. Frost und Schnee sind auch am Wochenende zu erwarten (rechts). Quellen: WO-Analyse Tmax und Tmin Deutschland und Aktuelles Wetter Deutschland mit Ergänzungen

Nach einem durchschnittlich temperierten, aber sehr sonnigen und sehr trockenen März mit einer rekordverdächtigen Zahl von Frostnächten in Deutschland rechnen die Modelle mit einem eisigen, schneereichen und nassen April 2022 in grossen Teilen Europas wie im Vorjahr.

Der April 2021 war in Europa und in Deutschland der kälteste der letzten 40 Jahre und zerstörte mit Spätfrösten in mehreren europäischen Ländern die Obstblüte, in Frankreich wurde der landwirtschaftliche Notstand ausgerufen. Diese eisigen Entwicklungen auch in Deutschland nennt der DWD „Klimaerwärmung“.

Der April 2022 schickt sich an, nicht nur in Deutschland ähnlich eisig wie 2021, aber viel schneereicher zu werden, wenn man die aktuellen NOAA/CFSv2-Langfristprognosen betrachtet.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen Prognosen des Langfristmodelle NOAA/CFSv2 rechnen am 1.4.2022 mit einem in grossen Teilen Europas unterkühlten April 2022 (links, blaue Farben) sowie mit deutlich über dem seit 1.1.2021 weltweit gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 (rechts, grüne Farben) liegenden Niederschlagsmengen. Quelle: NOAA/CFSv2-Prognosen Wetter Europa April 2022

Auch für Deutschland bedeuten die bis zu -2°C unterkühlten Temperaturen bei deutlich erhöhten Niederschlägen nicht nur in höheren Lagen ungewöhnlich viel Schnee, wie sich gerade zum Monatswechsel März/April mit anhaltenden Schneefällen und bundesweiten Frost- und Glättewarnungen zeigt.

Zum Vergrössern anklicken. Neben weiteren Schneefällen in Deutschland am 2.4. (links) und am 7.4.2022 (rechts) rechnen die WO/GFS-Prognosen am 1.4.2022 mit durchgehendem Nachtfrost am 3.4.2022 von Sibirien bis Spanien (Mitte): Vor allem in Mittel- und Westeuropa ist wie im Vorjahr verbreitet die Obstblüte in Gefahr. Quellen: WO/GFS-Prognosen Schneefallrisiko Deutschland und WO/GFS-Prognosen Tmin Europa
Zum Vergrössern anklicken. Der DWD warnt heute bundesweit vor Frost und Glätte Anfang April in Deutschland. Ist das die DWD-Klimaerwärmung…? 🙂 Quelle: DWD-Warnungen

Man darf nicht vergessen: Die Entwicklung der Temperaturen im Jahr 2022 ist eingebettet in das tiefste Sonnenminimum der letzten 200 Jahre…

Zum Vergrössern anklicken. Die SILSO-Grafik zeigt den Verlauf der über 13 Monate gemittelten internationalen Sonnenfleckenzahlen von 1700 bis 2021. In Zyklen von niedrigen und hohen Werten zeigt sich die Sonne aktiver und weniger aktiv. In den Zeiten mit nideriger Aktivität liegt die Kleine Eiszeit mit dem Maunderminimum und zuletzt mit dem Daltonminimum. Es folgte eine Zeit mit hoher Aktivität und dem modernen globalen Temperaturmaximum. Seit etwa 2016 hat eine erneute natürliche Phase der globalen Abkühlung begonnen, die sich nach dem bisherigen zyklischen Verhalten der Sonnenaktivität als „Grand Sonnenminimum“ bis zum Ende dieses Jahrhunderts fortsetzen sollte. Quelle: SILSO-Sonnen-Grafiken

…und das Andauern des global kühlenden Wetter-Phänomens La Niña, das bis ins Jahr 2023 andauern soll.

Zum Vergrössern anklicken. Die aktuellen ENSO-Prognosen vom 8.3.2022 von
NASA/GMAO (links) und von NOAA (rechts) rechnen weiter mit einem Andauern der seit NH-Sommer 2020 global kühlenden La Niña-Phase bis in den NH-Herbst 2022 und darüber hinaus bis ins Jahr 2023: Die globale Abkühlung seit 2016 dauert an. „Historisch gesehen:
1. El Niño- und La Niña-Ereignisse treten in der Regel in der Zeit von April bis Juni auf.
2. Neigen dazu, ihre maximale Stärke von Oktober bis Februar zu erreichen.
3. Halten typischerweise 9-12 Monate an, gelegentlich aber auch bis zu 2 Jahre.
4. Typischerweise alle 2 bis 7 Jahre wiederkehrend. Quelle: NASA/GMAO-ENSO-Prognosen und NOAA/ENSO-Prognosen mit Ergänzungen

Das Jahr 2021 ist bei den unverfälschten Satellitendaten von UAH um -0,3°C kälter als das Jahr 2020.

Das Jahr 2021 ist in Deutschland laut DWD-Pressemitteilung zum weltweit gültigen aktuellen WMO-Klimamittel 1991-2020 um rund -0,2°C kälter als das Jahr 2020 und damit das kälteste der letzten acht Jahre.

Der DWD hat heimlich, still und leise die Abkühlung auf -0,1°C gesenkt und behauptet nun unter Verwendung eines mehr als 30 Jahre alten WMO-Klimamittels, 2021 sei das elfte „zu warme“ Jahr in Folge in Deutschland: Eine Lüge.

Zum Vergrössern anklicken. Der DWD setzt mit Hilfe der ARD und anderer MSM seine Klimaschwindel-Kampagne mit Verwendung des um 30 Jahre veralteten (kälteren) Klimamittels 1961-1990 fort. Das Jahr 2021 lag nach Angaben in den Zeitreihen des DWD in Deutschland mit einem Mittelwert von 9,2°C um -0,1°C UNTER dem weltweit seit 1.1.2021 gültigen WMO-Klimamittel 1991-2020 von 9,3°C (rechts). In den letzten 13 Jahren lagen insgesamt FÜNF Jahre UNTER dem Mittel von 9,3°C (Mitte). Die Behauptung, 2021 sei das elfte „zu warme“ Jahr in Folge in Deutschland, ist folglich eine dreiste Klimalüge, um den Menschen mit einer CO2-Steuer das Geld aus der Tasche zu ziehen. 🙂 Fakt ist: Die Erde kühlt seit 2016 ab. „3. DEFINITIONS: Climatological standard normals. Averages of climatological data computed for the following consecutive periods of 30 years: 1 January 1981–31 December 2010, 1 January 1991–31 December 2020, and so forth.“ Quellen: ARD-Text Seite 142 und DWD-Zeitreihen

DA IS NIX MIT ERDERHITZUNG à la HABECK und IPCC 🙂 , zumal nun auch noch der Tonga-Vulkan mit einer Mega-Eruptionssäule bis in die Mesosphäre in rund 58km Höhe oberhalb der Stratosphäre an einer weiteren globalen Abkühlung arbeitet… 🙂

Herzlich euer

Schneefan2015

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7 Gedanken zu “Modelle: April 2022 in Europa eisig und nasser als 2021?

  1. Ja, es ist kalt. Es stürmt. Aber das Regenradar von WO verhöhnt uns im südlichen Sachsen-Anhalt. Angeblich soll es seit Stunden regnen, aber mehr als ein paar Spritzer sind es nicht geworden. Nachdem es kein messbaren Niederschlag auch am Freitag und Wochenende gab, frag ich mich immer wieder, wie sie das Klima/ Wetterentwicklung vorhersagen wollen, wenn sie noch nicht mal eine vernünftige Wiedergabe des Ist-Zustands schaffen.
    Hier bleibt nur die Hoffnung, dass irgendwann doch mal Regen effektiv in der Erde ankommt.

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  2. Hallo Zusammen,
    Ich hier in Portugal hat die Kältewelle auch zugeschlagen. Von anfangs knapp 20 Grad und Sonne sind wir jetzt bei 11 Grad und kaltem Nordost Wind. Ist heute der letzte Urlaubstag morgen geht’s zurück ins verschneite Allgäu.
    Grüße aus Lissabon

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  3. Ist eigentlich schon Krass. Den ganzen Winter fast keine einzige Schneeflocke und nun im April dies. Letzten Samstag leicht angezuckert, jetzt am 9. April zumindest auf den Wiesen und Dächern eine geschlossene Schneedecke von 1 bis 2 cm. Wenn ich wüsste wie man hier Fotos einstellt, würde ich dies machen.

    Waren zwei wilde Apriltage mit Sturm, Gewitter und kräftigen Regenfällen.

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  4. Bin durch Zufall auf dieses Video gestoßen. Da wird über einen Riss auf der Sonne von 200000 km Länge und 12000 km Tiefe berichtet. Es ist ein in meinen Augen seriöser Kanal, der meint, dass die Sonne alles Andere als inaktiv ist.

    Gibt es da auch noch andere Berichte darüber. Finde da leider nichts.

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    1. Hallo, Pilsi57,

      „…Gibt es da auch noch andere Berichte darüber. Finde da leider nichts.“

      Auch die gut informierte Seite Spaceweather.com hat bisher nicht über einen aussergewöhnlichen Riss in der Sonne berichtet.
      Die Sonnenfleckenaktivität (sunspots) auf der erdzugewandten Seite der Sonne ist seit Tagen niedrig (heute SN/Ri 35) auf der erdabgewandten Seite dagegen mit einem mächtigen Sonnenfleck sehr aktiv, der schon morgen auf der erdzugewandten Seite der Erde von links (Osten) zu sehen ist.

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  5. Heute auf wetteronline wieder dümmliche Klimakatastrophenpropaganda:
    2021, Heißester Sommer seit Aufzeichnung!
    Wo war der sommer heiß? Sicher nicht nördlich 80° Nord!
    Die Frage warum der Luftmassenaustausch Nord-Süd nicht wie zu erwarten funktionierte wird nicht gestellt, schuld ist der „Klimawandel“ mit zuviel Methan und CO2 in der Atmosphäre.
    Jetstream, Rossby-Wellen, Abkühlung auf der Südhalbkugel durch La Ninja? Pille-Palle,- die Kuhfürze sinds, Methan aus der Industrie und wir natürlich mit Autos und so …. bäh..

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